CH98628A - Vorrichtung zur Erzeugung und Kondensation des Stopfbüchsensperrdampfes und zur Herstellung hoher Luftleeren bei Dampfturbinen, insbesondere den Reserve-Dampfturbinen in Wasserkraftzentralen. - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung und Kondensation des Stopfbüchsensperrdampfes und zur Herstellung hoher Luftleeren bei Dampfturbinen, insbesondere den Reserve-Dampfturbinen in Wasserkraftzentralen.

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CH98628A
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CH
Switzerland
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steam
condenser
steam turbines
jet
condensation
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English (en)
Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D11/00Preventing or minimising internal leakage of working-fluid, e.g. between stages
    • F01D11/02Preventing or minimising internal leakage of working-fluid, e.g. between stages by non-contact sealings, e.g. of labyrinth type
    • F01D11/04Preventing or minimising internal leakage of working-fluid, e.g. between stages by non-contact sealings, e.g. of labyrinth type using sealing fluid, e.g. steam

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description


  Vorrichtung zur Erzeugung und Kondensation des     Stopfbüehsen-          sperr        dampfes    und zur Herstellung hoher Luftleeren bei Dampfturbinen, ins  besondere den     Reserve-Dampfturbinen    in     Wasserkraftzentralen.       Es ist bekannt, in     Elektrizitätswerken    zur  Verbesserung des Leistungsfaktors     (cos.     nicht in Betrieb befindliche Generatoren als  Synchronmotoren laufen zu lassen. Handelt  es sich hierbei um     Turbogeneratoren,    so wer  den meistens die Dampfturbinen abgekuppelt  oder unter Luftleere gesetzt,     um    den Antriebs  widerstand zu vermindern.

   Zur Erzeugung  der Luftleere wird die Dampfturbine an die  Zentralkondensation angeschlossen oder die  eigene Kondensationsanlage in Betrieb gehal  ten. Zur Verhütung des     Eindringens    von Luft in  den Kondensator sind dann die Stopfbüchsen  der Dampfturbine mit     Sperrdampf    zu ver  sehen.  



  Diese     lIassnahmen    sind bei solchen Anlagen,  die wie     Wasserkraftzentralen    Dampfturbinen  nur zur Reserve besitzen, nicht ohne weiteres  durchführbar. Das Abkuppeln der Turbine  würde die Reservebereitschaft stark in Frage  stellen;     Zentralkondensation    ist nicht vor  handen; die     Inbetriebhaltung    der gesamten  Kondensationsanlage der Dampfturbine ist    sehr unwirtschaftlich, ebenso das Unterfeuer  halten eines Kessels zum Zwecke der Er  zeugung der geringen     11:fengen    des benötigten       Stopfbüchsendampfes.     



  Die vorliegende Erfindung bezweckt eine  wirtschaftliche Lösung der gestellten Auf  gabe. Diese besteht darin, dass der Sperr  dampf in einem besonderen Kessel, bevorzugter  Weise mittelst elektrischen Stromes, erzeugt  und in einem Kondensator niedergeschlagen  wird. An Stelle des elektrischen Stromes  könnte zur Dampferzeugung auch in bekann  ter Weise die Reibungswärme einer Art  Wasserbremse Verwendung finden.

   Erfolgt  die Kondensation des Dampfes im Konden  sator der Turbine, so wird zur     Absaugung     des Kondensates und der Luft eine vom Hilfs  aggregat unabhängige Vorrichtung benützt,  und zwar kann, da es sich nur um eine ver  hältnismässig geringe     Dampfmenge    handelt  (etwa 1 bis     20%    des     Vollast-Dampfverbrauches     der Turbine), Kondensat und Luft gemeinsam  gefördert werden.

   Nachdem die Luftmenge      aber nicht von der zu kondensierenden Dampf  menge, sondern im wesentlichen von den     L.n-          diehtigkeiten    der Turbine, des     Kondensators     und der     Anschlussleitungen        abhingt,    so ist an  Luft ungefähr die gleiche Menge zu     ficrdern,     wie im normalen Betriebe. Hieraus     entspringt     die Möglichkeit, einen meistens bereits vor  handerien     Strahlapparat    zur     Luftabsaugung     zu verwenden, denselben aber gleichzeitig  auch zur Förderung des     Kondensates    heran  zuziehen.

   Die hierfür     nötige        Strahlwasser-          menge    ist zum Niederschlagen des     Dampfes     mehr als ausreichend. Es ist daher vorteil  haft, sie zum     Kondensator    zu leiten     und    dort  als Kühlwasser zu verwenden. Will     inan          auch    den Kondensator     ausser    Betrieb halten,  so geschieht die     Kondensation        zwecktnäf.)ig     durch einen     Strahlkondansator,    der am Ab  dampfrohr der Turbine angeschlossen wird.

    Zur     Fiirderung    des     Strahlwassers    kann in  beiden Füllen eine     Schleuderpumpe        dienen,     die von einem     Elektromotor    angetrieben ist.  Lassen es die     Druckverhältnisse        zti,    so     kann     als     Strahlwasser    auch das Druckwasser der       hydraulischen    Anlage verwendet werden.  



  Die Zeichnung zeigt eine     gew        ühnliehe          Dampfturbinenanlage    mit einem Ausführungs  beispiel der Vorrichtung     gemäss    der Erfindung.       fit    ist die Turbine,     L    ein Teil des     Generators.          c    der Kondensator;

       d    sind die Hilfsapparate,  wie     Kühlwasser-,        Kondensat-        und    Schleuder  pumpen nebst Antriebsmotor. e ist die     Zti-          leitung    des     Stopfbiiclisenabsperrd@inipfes,    die  zu den Stopfbüchsen f und g führt. Diese  Leitung erhält nun bei     h    eine Abzweigung,  die zum, beispielsweise elektrisch geheizten,  Kessel     i    geht.

   Der in die Turbine entwei  chende     Danipf    gelangt in den     Kondensator,     wird dort     niedergeschlagen        und        genieinsani          finit    den nicht     kondensierbaren    Gasen bei l  abgesaugt.

       f3ierzu    dient     ini        vorliegenden    Bei  spiel der     Strahlapparat    ja, der sein Strahl  wasser durch     dass    Pumpenaggregat     )r.    oder       durch    eine     Druckwasserleitung    von o     liei#    er  hält.

   Das     Abwasser    geht als     Kühlwaeiser    bei  <B>1)</B> in den Kondensator und     verlässt    diesen auf  dem     gewöhnlichen    Weg, zum Beispiel bei     q.     Würde an Stelle des     C>berflüchenhondensators       ein     Strahlkondensator        verwendet        werden.    so  kann die     Anzapfung    für den Abdampf bereits  am     Abdampfstutzen    oberhalb des Konden  sators     c    erfolgen,

       während    das     Abwasser    in  eines der     Abffussrohre    der     Kondensator-Kühl-          wasserleitung        mündet.    Das Hilfsaggregat     rd     bleibt in jedem Falle ausser Betrieb.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: V orriehtung zur Erzeugung und Konden sation des Stopfliüelisetiabperi-dainpfes und zur Herstellung hoher Luftleeren bei Dampf- turbinen. insbesondere 1Zeserve-Danipfturbi- neu in Wasserkraftzentralen mit an die Dampf turbinen aiigesehloseneri Generatoren.
    die als laufen, dadurch gekenn zeichnet, daf.') der Dampf in einem besonderen Kessel erzeugt und in einem Kondensator niedergeschlagen wird. UNTERAN SPR t) CHF 1.
    Vorrichtung nach Patentansprueli, dadurch gekennzeichnet, da() zur Erzeugung des Dampfes ein elektrisch geheizter Kessel verwendet wird. \?. V orriehtun f; nach, Patentanspruch, dadurch gei@ennzeichnet, dat) zur Erzeugung des Dampfes Reibungswärme verwendet wird.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeielinet, daP, zur Kondensation des Dampfes der Kondensator der Dampftur bine, zur Fi;rdertirig des Kondensates, der Luft und des Kühlwassers aber eine be sondere Pumpe verwendet werden. 4.
    Vorrichtung iiaeh Patentanspruch. bei An lagen mit Strahlapparat, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Luftabsaugung der vor handene Strahlapparat verwendet wird, der gleichzeitig aticli zur liondetisatfüi de- rung dient, während das Strahlwasser als Kühlwasser im Kondensator Verwendung findet. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dat; zur Kondensation des Dampfes ein besonderer Strahlkondensator verwendet wird. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekenn- zeichnet, dass als Strahlwasser der hydraulischen Anlage ver wendet wird.
CH98628D 1921-07-29 1921-07-29 Vorrichtung zur Erzeugung und Kondensation des Stopfbüchsensperrdampfes und zur Herstellung hoher Luftleeren bei Dampfturbinen, insbesondere den Reserve-Dampfturbinen in Wasserkraftzentralen. CH98628A (de)

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