CH98322A - Korrespondenz- und Aktenregistratureinrichtung. - Google Patents
Korrespondenz- und Aktenregistratureinrichtung.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
- B42F—SHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
- B42F17/00—Card-filing arrangements, e.g. card indexes or catalogues or filing cabinets
- B42F17/02—Card-filing arrangements, e.g. card indexes or catalogues or filing cabinets in which the cards are stored substantially at right angles to the bottom of their containers
- B42F17/08—Construction of the containers, e.g. trays or drawers
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Description
Korrespondenz- und Aktenregistratureinrichtung. Gegenstand der Neuheit bildet eine Kor respondenz- und Aktenregistratureinrichtung mit Mappen in Schäften und Aufrecht haltern.
Die Mappen bestehen je aus zwei durch einen Biegefalz verbundenen Blättern mit aus zwei Teilen bestehender Latze. Diese Lauen sind in verschiedener Höhe an dem Stirnrande der auf ihre Falzkante in die Schäfte parallel zu deren Seitenwänden ein gestellten Mappen angeordnet. Eine solche Latze ist aus zwei Teilen zusammengesetzt, die bei geschlossener Mappe aneinanderliegen. Die Mappen werden in den Schäften mit Aufrechthaltern in Stellung gehalten.
Ein Ausführungsbeispiel der ganzen Ein richtung erläutern die Fig. I bis IV bei gegebener Zeichnung.
Fig. I zeigt ein halb aufgeschlagenes Ausführungsbeispiel der Mappen. 1 zeigt den einen Teil der Zuglatze. Dieser ist durch Unterklebung von Leinwand (durch Schraf fur angedeutet) verstärkt, welche sieh auch auf ein kleines Stück der Mappeninnenseite verbreitet. Es könnten auch je beide Latten teile verstärkt sein. 2 ist der andere, auf gleicher Höhe angebrachte Teil der Latze. Bei zugeklappter Mappe berühren sich die Innenseiten dieser Latzen vollständig; Fig.
IV zeigt drei, in einen Schaft nebenein ander gestellte Mappen im Profil (Seiten ansicht). 25 weist auf die vorderste Mappe, 29 auf deren Latze und 30 und 31 auf die Latzen der zwei dahinter, respektive daneben stehenden Mappen. 45 ist die Schaftseiten wand, 10 die Schaftdecke, 26 die Schaftrück wand, 9 der Schaftboden und 12 (punktiertes hohes Rechteck) ein Verschlussladen in der Schliesslage; Fig. II zeigt drei auf einen Untersatz übereinandergestellte Exemplare eifies Ausführungsbeispiels des Schaftes.
Der oberste Schaft ist geöffnet, während die bei den untern geschlossen. sind. 4 deutet auf einen Ausschnitt in. der Frontkante jeder Schaftseitenwand, 7 auf eine an deren Innen fläche angeordnete längliche Ausnehmüng, welche erlaubt, dass die Seitenwände 13 des Verschlussladens zwischen die beiden horizon talen (Decke und Boden) und senkrechten Wände des Schaftes geschoben werden kön nen, so dass trotz,der vorstehenden .atzen, die dank der Ausschnitte 4 im ganzen Profil sichtbar sind, geschlossen werden kann.
10 zeigt die Schaftdecke, 9 den Schaftboden, 8 den Aufrechthalter, 11 dessen auf der Ober fläche des Bodens aufliegenden Teil, 3 ist ein Haken, welcher den herauf gedrehten La den in der Schliesslage hält, dabei sich in den Beschlag 14 einsetzt. 5 sind Aufhängeösen und 6 Veranherungsstifte, in Löcher einge steckt.
Die Schäfte können also durch in Löcher gesteckte Stifte 6 unter und auf den Seitenwänden aufeinander verankert werden, so dass ein horizontales Verschieben derselben voneinander unmöglich ist. 12 weist auf den herabgedrehten, den Schaft offen haltenden Laden. 13 ist eine von den drei angebogenen Kantenwänden des Ladens, welche, wenn letzterer heraufgedreht ist, die vorstehenden Latzen decken und den Schaft im Verein mit dem Hauptteil des Ladens vollständig schlie ssen. 15 und 16 bezeichnen die heraufgedreh- ten schliessenden Laden der zwei untern Schäfte, von denen der unterste mit einem Untersatz 18 versehen ist, um eine etwas be quemere Höhe desselben zu erzielen. Fig.
III entspricht der Innenseite einer Schaftseiten wand, wobei der schraffierte Teil, der die Ausnehmung 7 und den Ausschnitt 4 zeigt, dünner ist als die nicht schraffierte Partie. Von oben gesehen haben diese Seitenwände die Form 46 der Fig. V, welche im ganzen die Ansicht eines geschlossenen Exemplares des Schaftes von oben zeigt. 7 markiert die von oben gesehene Auskerbung an der Innen seite der Schaftseitenwände, wie sie der schraffierte Teil von Fig. III zeigt. Der von oben gesehene, geschlossene Laden ist mit 12 bezeichnet, während 10 die Schaftdecke be zeichnet; Fig.
VI repräsentiert den Mappen- aufreehthalter B, der eine zur Basis im rech ten Winkel senkrecht stehende Metallplatte 32 besitzt, an welche durch drei rechte Winkel drei rechteckige Platten 11, 34 und 35 ange bogen sind, wovon die erste, 17, flach auf dem Boden aufliegt und mit der dritten pa rallel laufenden, 35, durch das mit 34 be zeichnete Stück verbunden ist und so eine klammerähnliehe Anschmiegung, respektive Umfassung eines Bodenteils bildet, der dem senkrecht stehenden Teil 32 festen Halt ver leiht. Die Mappen werden dann zwischen diesen Aufrechthalter und eine der Schaft seitenwände gestellt. Wenn sie die ganze Breite des Schaftinnern einnehmen, so kann der Aufrechthalter entfernt werden.
Die Platten 11 und 35 können so nahe aneinander sein, dass der Aufrechthalter an einen Boden aus Eisenblech gut angeschlossen werden kann.
Als Variante zeigt Fig. VII einen Schaft, der sich von dem oben beschriebenen Aus führungsbeispiel nur in zwei Beziehungen unwesentlich unterscheidet. Erstens sind die Vorsprünge 47 (Fig. II) der Schaftseiten wände weggelassen und dann zweitens besteht der Boden aus zwei Teilen, die in der Mitte den Spalt 41 bilden, s o dass Teil 40 des Auf rechthalters 39 an den hintern Teil des Bo dens geschoben werden kann, was natürlich während der Herstellung des Schaftes ge schehen muss. 3 7 zeigt die Aufhängeösen, 36 die Verankerungsstifte, 38 und 44 die beiden Bestandteile des Hakenschlosses des Ladens, 43 und 42 eine der drei Kantenwände des letzteren.
Der Laden des Schaftes könnte auch nur zwei im rechten Winkel angebogene Seiten teile aufweisen, welche die Ausschnitte in den Seitenwänden des Schaftes aussen decken, statt zwischen die horizontalen und senkrech ten Seitenbretter des Schaftes eingeschoben zu werden. Bei schliessender Stellung des Ladens würde dessen oberer Rand an den vordern Scha-ftdeckenrand und dessen unterer Rand an den vordern Schaftbodenrand schliessen.
Die Schäfte könnten auch in Kästen sein. so weit vorziehbaren, dass die Latzen der Mappen über die Frontkanten der senkrech ten X.astenseitenwände schauen und auch im Profil vollständig sichtbar sind. Das weitere Hervorziehen des Schaftes kann furch eine auf den hintern Rand des Schaftbrettes be festigte Leiste, welche nach Vorziehen des Schaftes um einige Centimeter an ein an den Seitenwändeninnenseiten des Kastens ange brachtes Hindernis stösst, vermieden werden.
Der Schaft samt Laden, sowie der Kasten kann bei obigen Ausführungsformen in Holz oder kombiniert in Holz und Karton, oder in Metallblech ausgeführt sein. Im letzteren Falle haben die Seitenwände der nicht in einem Kasten befindlichen Schäfte keine innenseitlichen Ausnehmungen, sondern eine knieförmige Ausbiegung (von oben gesehen).
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Korrespondenz- und Aktenregistraturein richtung mit Mappen in Schäften und mit Aufrechthaltern, dadurch gekennzeichnet, dass die Mappen je aus zwei durch einen Biegefalz verbundenen Blättern mit aus zwei Teilen bestehender Latze bestehen, wobei die Latzen der Mappen in verschiedener Hölle an dem Stirnrande der auf ihre Falzkante in die Schäfte parallel zu deren Seitenwänden ein gestellten Mappen vorkommen und die zwei Teile der Latzen bei geschlossener Mappe aneinanderliegen, ferner die Aufrechthalter die Mappen in den Schäften in Stellung halten. UNTERANSPRÜCHE : 1.Korrespondenz- und Aktenregistraturein richtung gemäss Patentanspruch, wobei je der eine Teil der Latze der Mappen mit Leinwand unterklebt ist, welche sich auch ein kleines Stück auf die Innenseite der einen Mappenhälfte verbreitet, ferner die Schäfte mit einem Ausschnitt in der Frontkante jeder ihrer beiden Seitenwände und an deren Innenfläche je mit einer länglichen Ausnehmung versehen sind, so dass ersterer die Latzen im Profil voll ständig sichtbar macht und letztere er laubt, die Seitenwände eines Verschluss ladens zwischen die beiden horizontalen und senkrechten Wände des Schaftes zu schieben, wobei ferner der Schaftdeckel eine Vorrichtung zum Halten des Ladens, wenn derselbe in geschlossener Stellung ist,besitzt und die obern und untern Rand- flächen der Seitenwände für Stifte gelocht sind, mittelst denen die Schäfte aufeinan der verankert werden können, jeder Schaft zudem mit Aufhängeösen versehen ist, ferner der herabdrehbare, schachteldeckel ähnliche Laden mit drei (bei schliessender Stellung des Ladens im Sinne gegen den stehenden Schaft) rechtwinklig ange sogenen Rändern versehen ist, wovon die zwei seitlichen bei geschlossenem Laden die Ausschnitte am Frontteil der beiden Schaftseitenwände ausfüllen, wobei ferner der Mappenaufrechthalter eine senkrecht stehende Metallplatte aufweist, an welche durch drei rechte Winkel drei Platten an gesogen sind,wovon die erste flach auf dem Boden aufliegt und mit der dritten parallel laufenden durch ein streifen- förmiges Stück verbunden ist, welches in der Höhe der Dicke des Schaftbodens ent spricht und wobei die Schäfte inklusive Laden teilweise aus Holz und teilweise aus Karton bestehen. 2.Korrespondenz- und Aktenregistraturein richtung gemäss Patentanspruch, wobei je der eine Teil der Latze der Mappen mit Leinwand unterklebt ist, welche sieh auch ein kleines Stück auf die Innenseite der einen Mappenhälfte verbreitet, ferner die Schäfte in Eisenblech ausgeführt sind und die zur Sichtbarmachung des Profils der Mappenlatzen einen Ausschnitt besitzen den Schaftseitenwände keine Abkerbung an ihrer Innenseite erhalten, sondern eine von oben nach unten laufende, von oben gesehen knieförmige Ausbiegung, die er laubt,, die Seitenwände eines Verschluss- ladens zwischen die beiden horizontalen und die senkrechten Wände des Schaftes zu schieben.ä. Korrespondenz- und Aktenregistraturein- richtung gemäss Patentanspruch, deren Schäfte mit schachteMeekelähnlichem La den versehen sind und deren Seitenwände an der Frontkante geraden, senkrechten Schnitt aufweisen und durch den Schaft boden und die Schaftdecke etwas überragt werden, wobei der überragende Teil der Decke,sowie der zwischen ihm und dem überragenden Teil des Bodens liegende Raum durch die drei ui den Laden ange- bogenen Ränder oben und auf den Seiten gedeckt wird, wenn der Laden in schlie ssender Stellung ist, während der über ragende Teil des Bodens quasi den vierten angebogenen Rand des Ladens bildet, fer ner die obern und untern Randflächen der Seitenbretter für Stifte gelocht sind,mit- telst denen die Schäfte aneinander ver ankert werden können und jeder Schaft zudem mit Aufhängeösen versehen ist und Schäfte mit Laden in Holz und Karton ausgeführt sind. 4. Korrespondenz- und Aktenregistraturein- riehtung gemäss Patentanspruch, deren Schäfte mit schachteldeckelähnlichem La den versehen sind und deren Seitenwände an der Frontkante geraden, senkrechten Schnitt aufweisen und durch den Schaft boden und die Schaftdecke etwas überragt werden, wobei der überregende Teil der Decke,sowie der zwischen ihm und dem überragenden Teil des Bodens liegende Raum durch die drei an den Laden angc- bogenen Ränder oben und auf den Seiten gedeckt wird, wenn der Laden in schliessen der Stellung ist, während der überragende Teil des Bodens quasi den vierten ange bogenen Rand des Ladens bildet, ferner die obern und untern ausgebogenen Rand flächen der Seitenwände für Verbindungs stifte gelocht sind, mittelst denen die Schäfte aneinander verankert werden kön nen und jeder Schaft zudem mit Auf hängeösen versehen ist und Schäfte mit Laden in Eisenblech ausgeführt sind. 5.Korrespondenz- und Aktenregistraturein richtung gemäss Patentanspruch, deren Schäfte mit Laden verschliessbar sind, wo bei jeder Laden nur zwei im rechten Win kel zu ihm angebogene Seitenteile auf weist, welche bei schliessender Stellung des Ladens Ausschnitte in den Seiten wänden des Schaftes von aussen bedecken, respektive auf der Aussenseite der Seiten wände anliegen und die Schäfte in Eisen blech ausgeführt sind. 6. Korrespondenz- ünd Aktenregistraturein richtung gemäss Patentanspruch, bei wel cher je beide Innenseiten der beiden Lat zenteile der Mappen mit Leinwand unter klebt sind, welche sich einige Quadrat- centimeter auf die Innenflächen der Map pen erstreckt. 7.Korrespondenz- und Aktenregistraturein- richtung gemäss Patentanspruch, mit Auf rechthalten dessen Platten 11 und 35 so nahe zueinander gebracht sind, dass er auch an einen Boden aus Eisenblech gut an schliesst. B. Korrespondenz- und Aktenregistraturein richtung gemäss Patentanspruch, deren Schäfte in Kästen so weit verschiebbar sind, dass die Latzen der Mappen über die Frontkanten der senkrechten Kastenseiten wände schauen und auch im Profil voll ständig sichibar sind, wobei das weitere Hervorziehen jedes Schaftes durch - eine auf den hintern Rand eines Schaftbrettes befestigte Leiste, welche nach Vorziehen des Schaftes um einige Centimeter an ein ,in den Seiteninnenwänden des Kastens angebrachtes Hindernis stösst,- vermieden wird und Schäfte und Kästen in Holz aus geführt sind. 9. Korrespondenz- und Aktenregistraturein- richtung gemäss Patentanspruch, deren Schäfte in Kästen so weit vorschiebbar sind, da:ss die Latzen der Mappen über die Frontkanten der senkrechten Kastenseiten wände schauen und auch im Profil voll ständig sichtbar sind, wobei das weitere Hervorziehen. ;jedes Schaftes durch eine auf den hintern Rand eines Schaftbodens befestigte Leiste, welche nach Vorziehen des Schaftes um einige Centimeter an ein an den Seiteninnenwänden des Kastens angebrachtes Hindernis stösst, vermieden wird und Schäfte und Kästen in Eisen blech ausgeführt sind.
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