CH97278A - Verfahren zur Herstellung von stabförmigen Presslingen aus schwerschmelzbarem Metall, Pressling aus schwerschmelzbarem Metall und Vorrichtung zur Herstellung desselben. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von stabförmigen Presslingen aus schwerschmelzbarem Metall, Pressling aus schwerschmelzbarem Metall und Vorrichtung zur Herstellung desselben.

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CH97278A
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A-G Licht
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Licht A G
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C37/00Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
    • B21C37/04Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of rods or wire

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  Verfahren zur Herstellung von     stabförmigen        Presslingen    aus     schwerschmelzbarem     Metall,     Pressling    aus schwerschmelzbarem Metall und Vorrichtung zur Herstellung  desselben.    Es ist bekannt, dass aus feinem Wolfram  pulver geformte     Presslinge    zur Herstellung  von feinen Drähten unter andauernder hoher       Erhitzung    sich- mechanisch bearbeiten lassen.

    Ferner ist bekannt, dass aus wieder erwärm  ten     Sinterkörpern    (Stäben), die aus Wolfram  rulver geeigneter Körnung gepresst sind,  durch lang andauernde, wiederhohe mecha  nische Bearbeitung in feinen Abstufungen  schliesslich ein bei gewöhnlicher Temperatur       duktiler        Wolframdraht    hergestellt werden  kann. Dabei musste die mechanische Bearbei  tung so lange fortgesetzt werden, bis der  Querschnitt des     Ausgangsinterkörpers    auf  weniger als     l/xoo    reduziert war.

   Erst von die  Fer     Stufe    aus erwies sich das Wolfram als ge  nügend     duktil,    um die     Herbeiführung    wei  terer     Querschnittsverringerung        durch.    Ziehen  zu gestatten.  



  Einen wesentlichen Fortschritt bedeutete  dann ein Verfahren, gemäss welchem es ge  lingt,     aus        Wolfrarnpulver    gepresste und ge  sinterte Stäbe ohne vorhergehende mechani  sche Bearbeitung dem     Ziehprozess    in entspre-         chender    Apparatur zu unterwerfen; jedoch  war hierbei besonders die zur Verarbeitung  dienende Apparatur kompliziert.  



  Alle bisher bekannten Verfahren zur Her  stellung von Drähten aus Wolfram gingen aus  von     Wolfram-Press-    oder     Sinterkörpern,    in  Form von Stäben mit eckigem Querschnitt,  Die eckige     Querschnittsform    des     Presslings     erschwert die Verarbeitung desselben zu fei  nen Drähten im Sinne einer Verlängerung  des Verarbeitungsverfahrens, indem die oben  erwähnte, langandauernde mechanische Be  arbeitung nötig ist, um den runden Endquer  schnitt des feinen Drahtes zu erreichen.  



  Die eckige     Querschnittsform    des     Press-          lings    verunmöglicht es auch, mit dem Zie  hen zu beginnen, bevor nicht durch mecha  nische     Bearbeitung    dem Werkstück ein run  der     Querschnitt    erteilt worden ist. Diese Tat  sache bedeutet einen     erheblichen    Nachteil;  denn es soll ja in dem Stab bei der Bearbei  tung zu dem     Wolframdraht    möglichst schnell  ein faseriges Gefüge hervorgerufen werden.

    Nun ist aber bekannt, dass die Metalle vor      allem durch das Ziehen eine     solcheV        eränderunb     ihrer     Struktur    erleiden, und zwar lässt sich  diese faserige     Struktur    um so vollkommener  erreichen, je öfter das Ziehen sich wiederholt.  Es ist also vorteilhaft, bei der Bearbeitung  möglichst bald mit dem Ziehen beginnen     züz     können. Um diesem Bedürfnis zu entsprechen,  wäre es naheliegend, dem     Pressling    schon in  der     Pressform    runden Querschnitt zu geben.

    Diesem steht jedoch die Schwierigkeit gegen  über, den     Pressling,    ohne ihn zu zerbrechen,  aus der     Pressform    zu lösen, was bei Anwen  dung der naheliegenden     Pressform    mit zwei       halbzylinderförmigen        Ausnehmungen    nicht  möglich wäre.  



  Vorliegende Erfindung betrifft nun ein  Verfahren zur Herstellung von     stabförmigen          Presslingen    aus schwer schmelzbarem Metall,  durch welches die erwähnte     Schwierigkeit     beseitigt wird. Gemäss dem neuen Verfahren  wird die pulverige Metallmasse, welche zur  Herstellung des     Presslings    dient, zwischen  Formteilen, die wenigstens teilweise zylin  drische     Ausnehmungen    besitzen, gepresst,  derart, dass der     Pressling    am Ende des     Press-          vorganges    von keinem der Formteile auf sei  nem halben Umfang umfasst wird.  



  Durch das neue Verfahren wird ermög  licht, die mechanische Bearbeitung ausser  ordentlich einzuschränken und durch den  für die Qualität des Endproduktes vorteil  haften     Ziehprozess    zu ersetzen. Auch wird  hierbei die komplizierte Apparatur ver  mieden.  



  Die Zeichnung zeigt in     Fig.    1 ein Aus  führungsbeispiel der Vorrichtung zur Aus  übung des neuen Verfahrens im Querschnitt  und in     Fig.    2 und 3 verschiedene Profile  von Formteilen, wie sie zur Herstellung des       Presslings    verwendet werden können.  



  Nach der     Pig.    1 sind 1 und 2 Teile einer       Pressform,    in welcher sich Formteile 3 be  finden. Diese Formteile sind so nach einem  Kreisbogen     profiliert,    dass jeder derselben  annähernd die halbe     Umfangsfläche    für den  herzustellenden Stab darstellt.

   Beim Pressen  des zwischen die Formteile 3 gebrachten  Metallpulvers     mittelst    eines Stempels 4 wird    derart vorgegangen,     dass    am Ende des     Press-          vorganges    zwischen den Formteilen 3 ein  ,kleiner Teil der Wandungen der     Pressform-          teile    1 und 2 mit dem Metallpulver in Be  rührung bleibt; es vervollständigen diese       Wandungsteile    die Hohlform für den her  zustellenden Stab.  



  Dadurch, dass die rund profilierten Form  teile nicht ganz die halbe Umfangsfläche des  gepressten Stabes umfassen, ist es möglich,  trotz der runden Profilierung, den fertig  gepressten Stab von der     Pressform    und den  Formteilen zu lösen, ohne ein Zerbrechen des  Stabes befürchten     zü    müssen. Dies wäre nicht  möglich, wenn die Formteile 3 die ganze Um  fangsfläche des Stabes umschliessen     würden,     weil der Stab dann zu fest mit den Form  teilen verbunden wäre, um ihn ohne Zerbre  chen von den Formen lösen zu können.  



  Anstatt Formteile zu verwenden, die je  aus einem Stück bestehen, könnten auch sol  che zur Anwendung gelangen, die je aus  mehreren Stücken zusammengesetzt sind. Es  könnten, wie     Fig.    2     zeigt,    die Formteile in der  Längsmitte geteilt sein, so dass jeder Form  teil aus zwei Stücken 3' und 3" besteht.  Auch könnte die Teilung noch feiner sein,  zum Beispiel wie nach     Fig.    3, wo jeder  Formteil aus drei Stücken 3', 3", 3<B>'</B> be  steht.  



  Bei     Verwendüng    von Formteilen je aus  mehreren Stücken könnten die einzelnen  Stücke derselben im     Ruhezustande,    das heisst,  wenn sich selbst überlassen, in ihrer Längs  richtung leicht gebogen sein. In der     Press-          farm    wären die Teile gestreckt und würden  demzufolge glatt aneinander liegen; beim  Auseinandernehmen der     Pressform    nach Her  stellung des Stabes würden die Formteile in  ihre gekrümmte, dem Ruhezustand entspre  chende Lage zurückkehren und sich dadurch  vom Stab lösen.  



  Um bei Formteilen je aus mehreren  Stücken die einzelnen Stücke derselben in  ihrer Lage :zueinander genau festzulegen,  können Stifte vorgesehen sein; die in einem  Formteil fest sind und in ihrem Durchmesser  entsprechende Öffnungen des andern Form-      teils, beziehungsweise der andern Formteile  hineinragen.  



  Der mit der beschriebenen     Vorrichtung     hergestellte Stab wird dann, wie erwähnt,  weiter bearbeitet. Die     verhältnismässig    kurze  mechanische Bearbeitung des -zu ziehenden  runden Stabes erfolgt nur, um ihm die für  das nachfolgende Ziehen notwendige Festig  keit zu erteilen.     Hierbei    ist hervorzuheben,  dass der gewünschte Effekt schon erreicht  wird, wenn zum Beispiel ein runder Stab so  lange mechanisch bearbeitet wird, bis sein  Querschnitt sich auf     3j4    bis     '/2    des Ausgangs  querschnittes verringert hat.

   Diese gegenüber  dem     bisher    üblichen Verfahren, bei dem die  mechanische Bearbeitung bis auf weniger als  des     Ausgangsquerschnittes    durchgeführt  wurde,     verhältnimässig    unbedeutende Quer  schnittsverringerung vermag die Eigenschaf  ten des Wolframs hinsichtlich     Duktilität     noch nicht zu verändern, genügt aber, um  die nötige Festigkeit des zu ziehenden Sta  bes herbeizuführen.  



  Die mechanische Bearbeitung kann, wie  bekannt, durch     Behämmern    oder Walzen er  folgen.  



  Beim Ziehen wird der Stab durch eine  an sich bekannte bewegliche Düse gezogen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE: I. Verfahren zur Herstellung von stab- förmigen Presslingen aus schwer schmelz barem Metall in pulverigem Zustand, dadurch gekennzeiqhnet, dass die pul verige Metallmasse zwischen Formteilen, die wenigstens teilweise zylindrische Ausnehmungen besitzen, gepresst wird, derart, dass der Pressling am Ende des Pressvorganges von keinem der Form- teile auf seinem halben Umfange um fasst wird.
    StabförmigerPresslingaus schwerschmelz barem Metall, hergestellt nach dem Ver fahren gemäss dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass er runden Querschnitt hat. Vorrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlraum,. den die Formteile zwischen sich bilden, von mehr als einem festen Formteil und we nigstens einem beweglichen Formteil begrenzt ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Vorrichtung zur Herstellung von Press- lingen nach dem Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass zwei ein ander gegenüberliegende Formteile mit zylindrischen Ausnehmungen je an nähernd -die halbe Umfangsfläche des Formhohlraumes bilden. 2. Vorrichtung zur Herstellung von Press- lingen nach dem Patentanspruch III und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die einander gegenüber liegenden Formteile je aus mehreren die zylindrische Ausnehmung bildenden Stücken bestehen.
    ä. Vorrichtung zur Herstellung von Press- lingen nach dem Patentanspruch III und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Formteile in ihrer Längsrichtung, wenn sich selbst überlassen, leicht gebogen sind.
CH97278D 1921-05-13 1921-05-13 Verfahren zur Herstellung von stabförmigen Presslingen aus schwerschmelzbarem Metall, Pressling aus schwerschmelzbarem Metall und Vorrichtung zur Herstellung desselben. CH97278A (de)

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