CH97249A - Apparat zum Entlüften und Schliessen von Konservierungs- und andern luftdicht verschliessbaren Gefässen. - Google Patents
Apparat zum Entlüften und Schliessen von Konservierungs- und andern luftdicht verschliessbaren Gefässen.Info
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- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B31/00—Packaging articles or materials under special atmospheric or gaseous conditions; Adding propellants to aerosol containers
- B65B31/02—Filling, closing, or filling and closing, containers or wrappers in chambers maintained under vacuum or superatmospheric pressure or containing a special atmosphere, e.g. of inert gas
- B65B31/025—Filling, closing, or filling and closing, containers or wrappers in chambers maintained under vacuum or superatmospheric pressure or containing a special atmosphere, e.g. of inert gas specially adapted for rigid or semi-rigid containers
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Description
Apparat zum Entlüften und Schliessen von Konservierungs- und andern luftdicht verschliessbaren Gefässen. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Apparat zum Entlüften und Schliessen von Konservierungs- und andern luftdicht ver schliessbaren Gefässen.
Der Erfindungsgegenstand besitzt einen mit abhebbarein Deckel versehenen Behälter, der selbst luftdicht abgeschlossen werden kann, eine Pumpe, die das Entlüften bewirkt und ein Luftzufuhrventil. Der Apparat lässt sich folgendermassen verwenden Das zu entlüftende Gefäss wird in den Apparat gestellt, eingefüllt und mit Dichtungs organ und Deckel versehen. Die Luft wird vermittelst der Pumpe dem Apparat entzogen. Gleichzeitig wird damit auch das eingestellte Gefäss entlüftet. Ist die Entlüftung genügend fortgeschritten, so wird durch ein Ventil raschmöglichst wieder Luft zugeführt. Dadurch drückt die atmosphärische Luft auf den Deckel des entlüfteten Gefässes und schliesst es.
Der Erfindungsgegenstand ist in beiliegen der Zeichnung in beispielsweiser Ausführungs form näher erläutert.
Fig. 1 zeigt einen Vertikalschnitt, und Fig. 2 einen Grundriss. Der Apparat, Fig. 1 und 2, besitzt einen Fuss 1 mit Becher 2 und einen Deckel 3. Im Fuss ist eine Luftpumpe 6 liegend ange bracht, die durch Ventil 9 und Verbindungs rohr 11 mit dem Innern des Apparates in Verbindung steht. Im Deckel 3 ist ein Ventil 10 eiirgebaut, das ein rasches Eintreten der äussern Luft in den Apparat ermöglicht. Deckel. 3 und Becher 2 sind durch Nute 4 und Falz 5 mit eingelegtem Dichtungsstreifen gut abdichtend miteinander verbunden.
Im Pumpenstiefel sind Pufferfedern vorgesehen, welche Stösse des Kolbens mildern. Votn Ventil führt die Leitung 11 nach oben und mündet nahe dem obern Becherrand in das Gefäss 2.
Das Ventil 10 ist als Deckelhandgriff ausgebildet. Es besitzt einen in dein Deckel 3 verstellbaren, als Knopf ausgebildeten, von Hand leicht zu fassenden Ventilkörper 14. Der Ventilkörper 14 ist mit einem Gummi ring 13 versehen. Er wird durch eine Feder 15, die gegen einen Flansch 12 des Deckels abgestützt ist, geschlossen gehalten. Im Unterteil des Körpers 14, direkt nach der Gummidichtung sind verhältnismässig grosse Schlitze 16, die beim Anheben des Ventil körpers 14 Aussenluft in den Apparat ein treten lassen. Dieses Ventil hat den grossen Vorteil, dass es erstens sehr einfach ist, zweitens sehr gut schliesst, und durch einen Griff erlaubt, die Luft rasch eintreten zu lassen und den Deckel abzuheben.
Das Ventil kann auch derart konstruiert werden, dass es (Fig. 3) durch eine Feder derart abdichtet, dass es sich bei maximaler Entlüftung selbst öffnet. Im Deckel 3 ist ein mit Griff versehener Ventilkörper 17 an geordnet, der einen Gummiring 18 trägt. Der Ring 18 wird durch eine Feder 19 auf einen Sitz am Deckel 3 gepresst. Übersteigt das Vakuum im Apparat eine bestimmte Höhe, so überwindet der äussere Luftdruck die Kraft der Feder 19, und es tritt Luft in den Apparat.
Als wesentliche Vorteile der gezeichneten Vorrichtung sind zu nennen Die liegend im Apparatenfuss eingebaute Pumpe hat gegenüber den auf den Apparaten deckel aufgebauten oder seitlich am Fuss angebrachten senkrechten Pumpe den Vorteil, dass sie leichter und besser bedient werden kann. Das Drehen der Pumpe von unten nach oben ist für Frauen etc. beschwerlich, dies um so mehr, je höher der Apparat gestellt wird. Die Anbringung im Fuss ist bedeutend solider als die Befestigung am Deckel. Der Apparatenfuss kann auf einer Unterlage (Tisch, Bank etc.) befestigt werden und gibt damit der Pumpe Stabilität.
Die Anbringung von Pufferfedern im Pum penstiefel und die Anlage des Kugelventils im Pumpenboden und konstruktive Details gewährleisten das richtige, ruhige Funktionie ren der Pumpe vollends.
Das Verbindungsrohr 11, das die Verbin dung zwischen Pumpe und dem Innern des Apparates vermittelt, mündet möglichst weit oben in den Becher 2, um nach Möglichkeit zu vermeiden, dafi etwa in den Becher austretende Flüssigkeit etc. das Luftröhrchen verstopfen. Das am Oberteil des Deckels angebrachte Luftventil 10 ist deswegen beachtenswert, weil es sehr einfach und zweckdienlich ist.
Das Material, aus dem der Apparat ge fertigt ist, kann je nach Verwendung ver schieden sein, z. B. kann Blech, Glas, Eisen und Metallguss, Holz ete. Verwendung finden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Apparat zum Entlüften und Schliessen von Konservierungs- und andern luftdicht verschliessbaren Gefässen, dadurch gekenn zeichnet, dass an einem mit abhebbarem Deckel versehenen Behälter eine Luftpumpe liegend angebracht ist, die mit dem Innern des obern Teils des Behälters in Verbindung steht, und gekennzeichnet durch ein Ventil in dem Deckel, das den raschen Wiedereintritt der Luft in den Apparat gestattet. UNTERANSPRüCHE: 1. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe liegend in einem Fuss des als Becher ausgebildeten Behälters angeordnet ist und ein Ventil im Boden aufweist. 2.Apparat nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Absaugstelle der Pumpe nahe dem obern Rande des Bechers liegt. 3. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Lufteinlassventil am Deckel als Handgriff für denselben ausgebildet ist. 4. Apparat nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil 10 mit relativ grossen Luft durchlassöffnungen ausgestattet ist. 5. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein nach innen, unter dem äusseren Luftdruck sich öffnendes Luftventil im Deckel vorgesehen ist. 6. Apparat nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-4, wie beschrieben und gezeichnet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH97249T | 1922-06-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH97249A true CH97249A (de) | 1922-12-16 |
Family
ID=4354978
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH97249D CH97249A (de) | 1922-06-28 | 1922-06-28 | Apparat zum Entlüften und Schliessen von Konservierungs- und andern luftdicht verschliessbaren Gefässen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH97249A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2490592A1 (fr) * | 1980-09-23 | 1982-03-26 | Schroffner Pirc Ind Inc | Procede et appareil de fermeture hermetique sous vide de recipients, notamment pour des conserves |
-
1922
- 1922-06-28 CH CH97249D patent/CH97249A/de unknown
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