CH97167A - Automat zur Freigabe von Reinigungsgeräten. - Google Patents
Automat zur Freigabe von Reinigungsgeräten.Info
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-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F17/00—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
- G07F17/20—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for washing or drying articles, e.g. clothes, motor cars
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Description
Automat zur Freigabe von Reinigungsgeräten. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Automat zur Freigabe von Reinigungsgeräten. Auf beiliegender Zeichnung ist ein Ausfüh rungsbeispiel dargestellt, das speziell zur Reinigung und Desinfektion von Klosettsitzen eingerichtet ist. In einem Kasten a ist eine Trommel b untergebracht, worauf eine Kette c aufge rollt ist, die an ihrem freien Ende einen Ab reiber d trägt. Diese Trommel hat einen ge- zahnten Flansch e, worin eine Sperrklinke f greift. Die Trommel steht unter dem Einfluss einer Feder g, die bestrebt ist, sie im Sinne des Uhrzeigers zu drehen, um so die Kette c aufzurollen.- Ein Schlitten h ist im Kasten gleitbar untergebracht. Er wird in Ruhestellung ge halten durch eine Feder i. Oberhalb dieses Schlittens befindet sich in einem Gleitstück 1, das durch eine Feder m in Ruhestellung ge halten ist, eine Druckstange k. Das Gleit- stück <I>1</I> hat einen Schlitz<I>n,</I> der in Ruhelage aller Teile unter einen Einwurf o zu liegen kommt, wodurch man ein Geldstück in den Apparat befördern kann. Vorn am Gleitstück sitzt schwingbar eine Klinke p, die durch eine Feder beständig gegen einen koaxial an einer Druckstange angeordneten Anschlag q anliegt. Ein Zählerwerk r bekannter Art ist durch eine Gabel s mit dem Schlitten h in Ver bindung, so dass jede Bewegung des Schlit tens h nach links das Zählerwerk um eine Nummer .vorwärts treibt. Wirft man ein Geldstück durch die Öff nung o, so kommt es zwischen die Teile q und k zu liegen, wie dargestellt. Es wird da bei getragen durch eine Traverse z, die unten mit einer Nase endet, welche immer gegen die Klinke f anliegt. wird nun nach einge worfenem Geldstück der von aussen erreich bare Knopf t in den Apparat hineingestossen, so gleitet zuerst die Druckstange im Innern des Gleitstückes 1, bis durch das Geldstück und den Anschlag q die Klinke p vollständig in eine Rast<I>v</I> des Schlittens<I>h,</I> zu liegen gekommen ist, so dass eine weitere Bewe gung des Gleitstückes samt Schlitten entge gen der Wirkung der Feder<I>i</I> und m erfolgt. Die Klinke f wird gehoben und das Sperr werk freigegeben. Die Bürste d kann von ihrem Aufbewahrungsort abgehoben werden, um den Klosettsitz zu reinigen. Dabei hat man die Trommel zurückgedreht und die Feder ,g gespannt, so dass, sobald die Bürste losgelassen wird, die Kette c wieder aufge rollt wird. Vermindert man den Druck auf den Knopf t, so gerät das Geldstück in den Schlitz des Schlittens, wodurch es dann unten in den Kasten fällt. Zur Bewegung des Schlittens, das heisst zu einer erneuten Frei gabe der Bürste ist das Einwerfen eines an dern Stückes notwendig. Zu einer gehörigen Klosettreinigung wird man zweckmässig zwei Bürsten vorsehen, die wie vorbeschrieben je an einer Kette hangen. Jede Kette kann auf einer besondern Trom mel aufgerollt oder es kann eine einzige Trommel vorgesehen werden. In jedem Fall ist ein einziger Schlitten vorhanden, der dann mit zwei Nasen versehen, gegebenenfalls zwei Klinken f freigeben kann. Zur wirksamen Desinfizierung eines Klo settsitzes ist notwendig, dass die Bürste von einer Desinfektionsflüssigkeit durchtränkt ist. Dies wird im beschriebenen Apparat durch einen Filz iv besorgt, der auf einem Docht zv' ruht. Dieser taucht einerseits in einen mit Flüssigkeit gefüllten Behälter y und hegt anderseits frei im Hohlraum des Bürstenträ gers a'. Durch Hebelwirkung wird beständig Flüssigkeit tropfenweise auf ein Stück Bims stein x abgegeben, das unten im Bürstenträ ger angeordnet ist. Durch Verdunstung der Flüssigkeit wird auch die Luft des .Abortes desinfiziert. Der Filz ?,v ist beständig mit Flüssigkeit gespeist, so dass durch Kapillar wirkung der Abreiber d ebenfalls immer nass bleibt. Die zweite Bürste wird vorzugsweise dazu gebraucht, den Klosettsitz zuerst zu trocknen. Der am Apparat hängende Abreiber kann durch Bürsten ersetzt werden, womit man Schuhe, Stiefel etc. reinigen kann. In diesem Falle müsste natürlich in unmittelbarer Nähe ein Behälter sich befinden, der die notwen digen Materialien wie Schuhreinigungsmittel etc. enthielte. Der Apparat könnte auch so eingerichtet sein, dass nach dem Einwerfen des Geldstückes, gleichzeitig mit der Frei gabe der Bürsten, ein bestimmtes Quantum von Schuhcreme zur Verfügung des Bedienten gestellt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Automat zur Freigabe von Reinigungs geräten, dadurch gekennzeichnet, dass er Mit tel aufweist, die erlauben, nach Einwurf eines Geldstückes in den Apparat, dieses normaler weise gegen Gebrauch gesperrte Reinigungs gerät freizugeben. UNTERANSPRÜCHE Automat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er eine Trommel auf weist, worauf ein biegsames Zugorgan aufgewickelt ist, an dessen freiem Ende das Wischorgan befestigt ist. 2. Automat nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel unter dem Einfluss einer Feder steht, die be strebt ist, das Zugorgan immer aufzu rollen. 3.Automat nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel durch ein Sperrwerk so gehalten ist, dass ein Abrollen des Zugorganes zur Benützung des Wischgerätes nur dann stattfinden kann, wenn die Sperrung der Trommel gelöst ist. 4. Automat nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lösung der Trom melsperrung durch einen Schlitten ge schieht, der vermittelst des eingeworfenen Geldstückes mit einem von aussen betä- tigbaren Knopf gekuppelt wird. 5. Automat nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 4, für die Reinigung von Klosettsitzen, dadurch gekennzeichnet, dass er einen Abreiber aufweist, der mit einer Kette mit der Trommel in Verbin dung steht und mit Desinfektionsflüssig keit getränkt ist. 6.Reinigungsapparat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4; für die Reinigung von Schuhen, Stiefeln etc., da- durch gekennzeichnet, dass er Wischgeräte- aufweist, die zur Schuhreinigung dienen können.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH97167T | 1921-06-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH97167A true CH97167A (de) | 1922-12-01 |
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ID=4354880
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH97167D CH97167A (de) | 1921-06-11 | 1921-06-11 | Automat zur Freigabe von Reinigungsgeräten. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH97167A (de) |
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1921
- 1921-06-11 CH CH97167D patent/CH97167A/de unknown
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