CH97156A - Verfahren zum Anlassen von synchron laufenden Maschinen. - Google Patents
Verfahren zum Anlassen von synchron laufenden Maschinen.Info
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P1/00—Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters
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Description
Verfahren zum Anlassen von synchron laufenden Maschinen. Es ist. bekannt, synchron laufende Ma sehinen, zum Beispiel Umformer, mittelst asynchronen Anwurfsmotoren anzulassen, de ren Polpaarzahl um 1 geringer ist als die Polpaarzahl der anzuwerfenden Maschine. In diesem Falle strebt der Anwurfsmotor einer Tourenzahl zu, welche höher liegt als die synchrone Tourenzahl der Synchron maschine, und es kann das Einschalten im richtigen Zeitmoment unter Zuhilfenahme von Phasenlampen und Regulierwiderständen im Rotorstromkreis des Anwurfsmotors be werkstelligt werden. Dieses bekannte Ver fahren hat aber grosse Nachteile, weil es grosse Aufmerksamkeit und Geschicklichkeit des Schaltenden und daher geübtes Bedie nungspersonal voraussetzt. Gemäss .der Erfindung soll dieses etwas umständliche Synchronisieren, welches aus den angegebenen Gründen für automatisches Anlassen von Synchronmaschinen und Um formern sich nicht eignet, dadurch vermieden werden, dass die anzulassende Maschine zu nächst über eine kurzschliessbare Drossel spule an das Netz gelegt, erregt und durch eine Antriebsvorrichtung bis in die Nähe der synchronen Tourenzahl angetrieben wird, wobei ,sie dann -unter Wirkung des vom Netz aufgenommenen, auf einen noch ausreichen den Wert gedrosselten Stromes von selbst in den Synchronismus springt, und dass hier nach die Drosselspule durch Kurzschliessen unwirksam gemacht und die Antriebsvorrich tung abgeschaltet wird. Das Verfahren sei anhand des in der Zeich nung dargestellten Ausführungsbeispiels nä her -erläutert. In der Figur bedeutet T ein an einem Dreiphasennetz liegender Transformator, dessen Primärwicklung nicht gezeichnet ist, D die Vorschaltdrosselspule, welche mit- telst des Schalters S, kurzgeschlossen werden kann, 8-. den Schalter zum Anschalten der Syn chronmaschine bezw. des Synchronumformers, U einen Synchronumformer, E die Erregermaschine für den Um former U, A eine Antriebseinrichtung. Als solche käme auch ein Asynchronmotor in Betracht, dessen synchrone Tourenzahl die gleiche ist wie die synchrone Tourenzahl des Um formers U. Um nun den Umformer zu synchroni sieren, wird zunächst Schalter x91 geöffnet, Schalter .S, gesclilossE>n. Damit ist der Um former Ü über die Drosselspule D an die Se kundärspannung des Transformators T gelegt. Die Stromaufnahme ist aber relativ klein, weil die Drosselspule D den Stromdurchgang auf ein zulässige: Mass begrenzt. Nun wird mit Hilfe der Antriebsvorrichtung<B>A</B> der Umformer L7 auf Touren gebracht; gleich zeitig liegt die Erregerwicklung des Umfor mers an den Bürsten der Erregermaschine E, so dass sich beim Hochlaufen der Maschinen die erforderliche Erregung des Umformers selbsttätig einstellt. Ist die synchrone Tou renzahl annähernd erreicht, dann springt, wie die Erfahrung zeigt, der Umformer von selbst in den Synchronismus hinein, was an der ruckweisen Zeigerbewegung eines in den Hauptstromkreis eingebauten Amperemeters sichtbar ist. Nunmehr kann der Schalter .St geschlossen und damit die Vorschaltdrossel- spule unwirksam gemacht werden. Das Schliessen des Schalters .S, kann auch selbst tätig in Abhängigkeit von der Tourenzahl oder Stromsttrlze erfolgen; ebenso kann die Antriebsvorrichtung nach dem Synchroni sieren des Umformers selbsttätig abgestellt werden. Für das beschriebene Verfahren ist es un wesentlich, ob die anzulassende Maschine zu- erst an das Netz -elegt und dann auf Tou ren gebracht wird, oder ob sie erst auf eine dem Synchronismus nahe Tourenzahl ge- br < icht und dann über die Drosselspule an das Netz gelegt wird. Die Synchronmaschine kann auch selbsterregend sein, und als An triebsvorrichtung kommt 2'ede Einrichtung oder Maschine in Betracht, mittelst welcher eine dein Synchronismus nahe Tourenzahl erzielt werden kann. So kann zum Beispiel als Antriebsvorrichtung ein Asynchronmotor dienen, dessen Polzahl gleich der Polzahl der Sy nehronmasehine ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zum Anlassen von synchron laufenden Maschinei!, dadurch gekennzeich- net, dass die anzulassende Maschine zunächst über eine kurzschliessbare Drosselspule an das Netz gelegt, erregt und durch eine An- triebsvorrichtunz bis in die. Nähe der syn- ehronen Tourenzahl angetrieben wird,wobei sie dann unter Wirkung des vom Netz auf g e nommenpii. auf einen noch ausreichenden <B>g</B> -Mi'ert gedrosselten Stromes von selbst in den Synchronismus springt, und dass hiernach die Drosselspule durch Kurzschliessen unwirl_sam gemacht und die Antriebsvorrichtung abge schaltet wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH97156T | 1921-07-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH97156A true CH97156A (de) | 1922-12-16 |
Family
ID=4354865
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH97156D CH97156A (de) | 1921-07-30 | 1921-07-30 | Verfahren zum Anlassen von synchron laufenden Maschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH97156A (de) |
-
1921
- 1921-07-30 CH CH97156D patent/CH97156A/de unknown
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