CH97048A - Ofen zum Brennen, Calcinieren und Agglomerieren von zerkleinerten und vorgetrockneten Materialien. - Google Patents

Ofen zum Brennen, Calcinieren und Agglomerieren von zerkleinerten und vorgetrockneten Materialien.

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CH97048A
CH97048A CH97048DA CH97048A CH 97048 A CH97048 A CH 97048A CH 97048D A CH97048D A CH 97048DA CH 97048 A CH97048 A CH 97048A
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CH
Switzerland
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furnace
shaft
agglomerating
burning
shredded
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Inventor
Helfenstein Dr Alois
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Helfenstein Dr Alois
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J6/00Heat treatments such as Calcining; Fusing ; Pyrolysis
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B1/00Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • F27B1/005Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces wherein no smelting of the charge occurs, e.g. calcining or sintering furnaces

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  • Processing Of Solid Wastes (AREA)

Description


  



  Ofen zum Brennen, Calcinieren und Agglomerieren von zerkleinerten und vorgetrockneten Materialien.



   Vorliegende Erfindung betrifft einen Ofen zum Brennen, Calcinieren und Agglo  merieren    von sauerstoff-oder kohlensäure  lialtigen, zerkleinerten    und vorgetrockneten Materialien und besteht darin, da¯ der Ofen geheizte schräge Schachtwände aufweist, lÏngs welches das zerkleinerte   vorgetrock-    nete Material im Ofen   herunterrieselt,    und dass er am   untern    Ende des Schachtes einen Sammelraum besitzt, wo das Material durch strahlende Wärme von den Schachtwandungen hocherhitzt wird. Dies hat den Zweck, die im Sehachte entstehenden   sauerstoff-und      kohlensäurehaltigen    Gase stickstoffrei zu   ge-    winnen.



   Am   untern    Schachtende des Ofens ist eine Einrichtung vorgesehen, mittelst deren das Material unter Benützung eines   gasförmi-    gen   Iiiihlmittels    gekühlt wird.



   In der Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausführungsformen eines Ofens nach der Erfindung zur Darstellung gebracht.



   Fig. 1 zeigt im Querschnitt und Fig. 2 in   lotrechtem    Längsschnitt die eine   Ausfüh-      rungsform    mit einem obern Beschickungsbehälter. Die Schachtwandungen a   umgren-    zen einen   Beschickungsschacht      b,    der sich nach unten bis ungefähr zum letzten Drittel verengt und gegen das Ende wieder   erwei-      tert.    In den Wänden sind   Heizminen    c eingebaut, deren Hitze in den Schacht ausstrahlt.



  Unterhalb des Schachtes sind Brechwalzen d angeordnet, die mit achsialen HohlrÏumen e versehen sind, in welche ein gasförmiges Kühlmittel eingeleitet wird, und welche mit den Kanälen f im untern Teil des   Schaeb. tes b    verbunden sind. Diese   Kanäle/münden    in die AbeitungskanÏle g, welehe um die Be  schickungsgarnitur    h herum angeordnel ; sind und in welche ein Leitungsrohr   1,    das zur Rückleitung des   Kühlmittels    dient, m ndet.



  Das K hlmittel k hlt vorest das Material im untern Schachtteil ab, wird dadurch also selbst heiss und   erwiirmt    dann vor Eintritt in die R ckleitung l die   Besohickungsteile    und clamit das einfallende Material vor.



   Innerhalb des   obern      Schachtteils    b'ist noch ein Reinigungsfilter i für die Ofengase vorgesehen, welche durch die Íffnung   k    abgeleitet werden.



   Nach der in Fig. 3   dargestellten Ausfüh-      rvingsform    des Ofens erfolgt die Beschickung durch seitlich in den Ofen   eimnündende      Drehrohre,    in welche das Material durch   Forderschneckell    eingeführt wird. Das heiss  gewordene Kühlmittel    wird durch aussengelegene Rohre o aus den Kanälen/'in Mantelkammern n geleitet, die um die   Drehrohre    herum gelegt sind und wärmt auf diese Weise das in den   Drehrohren    befindliche Material vor,   I) evor    dieses in den Ofenschacht gelant.

   Ein besonderes Filter ist hier entbehrlich, da die Reinigung der Ofengase durch das Ofengut im Drehrohr erfolgt, welches die Ofengase   durchstreicht,    bevor sie durch das   Ableitungsrohr 7G    abziehen.



   Der Vorgang beim Betrieb des Ofens ist folgender : Das zerkleinerte und   vorgetrock-    nete Material gelangt gegebenenfalls mittelst einer mechanisehen Aufgabevorrichtung durch die   Besehickungsapparatur    und rieselt längs der Wandungen in den Schacht, in welchem es teils durch unmittelbare   Berüh-    rung mit den   Heizkörpern c,    teils durch deren strahlende   Wärme hocherhitzt    wird.

   Die Wirkung wird durch die sicle verengende Gestaltung des Schachtes in den ersten Zweidritteln und durch die Erweiterung im letzten Drittel erhöht, da einerseits das Material den   Heizkorpern    näher bezw. mit ihnen in Berührung gebracht und anderseits mit nach au¯en gekehrter B¯schung angehÏuft wird. die infolge der   wntern    Schachterweiterung der strahlenden Hitze eino grosse OberflÏche darbietet. Durch die Erweiterung wird der Sauerstoff oder die Kohlensäure ausgetrieben und gegebenenfalls das Material zum Sintern   gebraeht,    das den Ofen zwischen Brechwalzen d verlässt, durch die es weiter zerkleinert wird.

   Das am untern Schachtende angesammelte Gas wird durch die KühlkanÏle f abgek hlt, steigt nach aufwÏrts, durchdringt das Filter i und zieht durch Íffnung k ab   (Fig.    1 und 2), wÏhrend das gasf¯rmige Kühlmittel durch die Kanäle   g    zur   Schaehtmündung    aufsteigt, den Fülltrichter umspült und durch Leitung l abzieht.



   Bei der   AusführungsformnachFig.3    gelangen die Ofengase aus dem Schacht b in das Drehrohr und aus diesem um den Tricliter h herum in die Leitung k, wÏhrend das erhitzte K hlmittel durch das Rohr o in die Mantelkammer n aufsteigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Ofen zum Brennen.CaicinierenundAg- glomerieren von sauerstoff- oder kohlensÏure haitigen, zerkleinerten und vorgetrockneten Materialien, dadurch gekennzeichnet, da¯ er geheizte schrÏge SchachtwÏnde aufweist. lÏngs welehen das zerkleinerte vorgetrocknete Alaterial im Ofen herunter rieselt, und dass er am untern Ende des Schachtes einen Sarnmelraum aufweist, wo das Material durch strahlende Wärme rme von den Schachtwandungen hocherhitzt wird.
    UNTERANSPRUCHE : 1. Ofen nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass am untern Schachtende eine Einrichtung vorgesehen ist, mittelst deren das Material unter Benützung eines gasf¯rmigen K hlmittels gek hlt wird.
    2. Ofen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schachtwandugen sich nach unten bis ungefähr zum letzten Drittel konisch verengen und nachher wieder erweitern, zum Zwecke, das Ofen- gut beim Herunterrieseln neben der Strah- lung auch durch Berührung mit den Schachtwa. ndungen vorzuwärmen und das Brenngltt in einer nach a, ussen abfallenden Böschung zu erhalten, welche, ohne mit der Ofenwandung in Berührung zu kom- men, der Strahlung derselben eine mög- lichst grosse Oberfläche darbietet.
    3. Ofen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, da¯ als Schachtabschlu¯ hohle Brechwalzen angeordnet sind, in denen,eingasförmigesKühlmittelzirku- liert, zum Zweeke, das Brenngut abzu kühlen und gleiehzeitig die kontinuierliehe mechanische Wegschaffung desselben a. us dem Ofen zu bewirken.
CH97048D 1921-04-23 1921-04-23 Ofen zum Brennen, Calcinieren und Agglomerieren von zerkleinerten und vorgetrockneten Materialien. CH97048A (de)

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