CH95415A - Verbrennungskraftmaschine. - Google Patents

Verbrennungskraftmaschine.

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CH95415A
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CH
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annular
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internal combustion
combustion engine
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Hult Carl Alrik
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Hult Carl Alrik
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B3/00Reciprocating-piston machines or engines with cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis
    • F01B3/04Reciprocating-piston machines or engines with cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis the piston motion being transmitted by curved surfaces
    • F01B3/045Reciprocating-piston machines or engines with cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis the piston motion being transmitted by curved surfaces by two or more curved surfaces, e.g. for two or more pistons in one cylinder
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/26Engines with cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main-shaft axis; Engines with cylinder axes arranged substantially tangentially to a circle centred on main-shaft axis

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Valve Device For Special Equipments (AREA)

Description


      Verbrennungsliraftmaschine.       Gegenstand vorliegender     Erfindung    ist  eine     Verbrennungskraftmaschine    mit einem  von zwei Zylindern begrenzten ringförmigen  Arbeitsraum und zwei ringförmigen Kolben,  bei welcher die Kolben den Arbeitsraum  zwischen sich abschliessen und sich gegenein  ander hin- und herbewegen und bei welcher  in der Mitte des innern Zylinders ein Ring  schlitz angebracht ist, der von einem in einem  Hohlraum im innern Zylinder angeordneten  Steuerorgan beherrscht wird, welches ab  wechselnd die Verbindung des Arbeitsraumes  mit dem     Auspuff    und dem Einlass herstellt  und unterbricht.  



  Auf beiliegender Zeichnung sind zwei Aus  führungsbeispiele veranschaulicht.  



       Fig.    1 ist ein     achsialer    Längsschnitt  durch eine     Verbrennungskmftmaschine    gemäss  der Erfindung;       Fig.    2 ist ein Querschnitt nach Linie 2-2  der     Fig.    1;       Fig.    3 ist eine Seitenansicht in kleinerem  Massstab;       Fig.    4 ist ein Längsschnitt durch den     in-          pern    Teil der     Maschine    in grösserem     Massstab;            Fig.    5 ist ein Längsschnitt des innern  Teils der andern Ausführungsform der Ma  schine;

         Fig.    6 veranschaulicht eine Hälfte einer  der beiden Kurvenbahnen der     Maschine    ab  gewickelt.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss     Fig.    1  bis 4 bildet das Gestell 1 die äussere Wand  des ringförmigen Arbeitsraumes. Seine Innen  wand wird von einem Zylinder 2 gebildet,.  der an den Zylinderdeckeln 3 befestigt ist,  die ihrerseits mit dem Gestell verbunden  sind. In dem Arbeitsraum befinden sich zwei  ringförmige Kolben 4 und 5, mit je zwei  Kolbenstangen 6 und 7     bezw.    8 und 9, wel  che diametral entgegengesetzt zueinander an  geordnet sind. Je zwei einem Kolben ange  hörende Kolbenstangen sind mit ihren äussern  Enden an einen     Querträger    10     bezw.    11 an  geschlossen.

   Diese Querträger besitzen Lauf  rollen 13, die auf Rollenlagern 12 gelagert  sind und auf Kurvenbahnen 14     bezw.    15  laufen, welche an den. auf der Maschinen  welle 18 aufgesetzten Stirnscheiben 16     bezw.     17 befestigt sind. Die Maschinenwelle ist       7,entxisch        angeordnet    und wird von in den      Zylinderdeckeln 3 angebrachten Kugellagern  19 getragen. Auf den Querstücken 10 und 11  sitzen auf Kugellagern angeordnete Führungs  rollen 20, die in Führungen 21 hin- und her  rollen, welche am Gestell befestigt sind. An  dem Gestell ist ferner ein zylindrisches Ge  häuse 22 für eine Druckfeder 23 vorgesehen,  die auf die Querstücke 10 und 11 drückt.

    Diametral entgegengesetzt zu dieser Feder  einrichtung ist ein zylindrisches Gehäuse 24  angeordnet, das zwei     Plungerkolben    25 und  26 enthält, die an die     Querstücke    10     bezw.     11 angeschlossen sind. Diese Einrichtung       wirkt    für die letzteren als pneumatischer     Puffer     oder Dämpfer.  



  In dem innern Zylinder 2 ist ein Ring  schlitz 27 vorgesehen     (Fig.    1 und 4), der  über den ganzen Umfang dieses Zylinders  sich erstreckt, mit Ausnahme von vier Stellen,  wo Zwischenstücke 28     (Fig.    2) die beiden  Hälften des Zylinders verbinden.  



  Auf der Maschinenwelle 18 ist ein hülsen  förmiger Ventilkörper 29 in     achsialer    Rich  tung verschiebbar gelagert und mit einem       Alittelflansch    30 ausgestattet, der in seiner  Mittelstellung den Ringschlitz 27 im Zylinder 2  absperrt. Der Flansch 30 besitzt zwei konische  Flächen 31 und 32, mit denen er sich gegen  die Stirnflächen von zwei Hülsen 33 und 34  anlegt. Diese Hülsen gleiten in dem Zylinder 2  und bilden eine     Führung    für den Ventil  körper 29.  



  Zwischen den Teilen 29 und 30 befindet  sich ein ringförmiger Kanal 35, der mit Hilfe  von     Öffnungen    36 in der Hülse 33 mit einem  Ringkanal 37 im Zylinder 2 in     Verbindung     steht, der mit einer Kammer 38 im linken  Zylinderdeckel 3 verbunden ist.

   Zu dieser  Kammer führt ein     Einlala'kanal    39     (Fig.    3)  für die Zuführung des     Gasluftgemisches.    Zwi  schen den Teilen 29 und 34 besteht ein ring  förmiger Kanal 40, der vermittelst Öffnun  gen 41 in der Hülse 34, eines ringförmigen  Kanals 42 in der Wand des Zylinders 2 und  einer Kammer 43 in dem     Zylinderdeckel    3  mit einem     Auslass    44     (Fig.    3) für das Ent  weichen der Auspuffgase in Verbindung steht.  Die Hülsen 33 und 34 bilden zusammen mit    dem Flansch 30 des Ventilkörpers 29 das  Steuerorgan für den Einlass des     Gasluftgemi-          sches    in den Arbeitszylinder, und für den  Auspuff.

   Das linke Ende des Ventilkörpers 29  besitzt eine Nase 45     (Fig.    4), die, wenn das  Ansaugen des     Gasluftgemisches    vor sich gehen  soll, von einer Rolle 46 beeinflusst wird; diese  Rolle wird von einem Ring 47 getragen, der  auf der Maschinenwelle 18 befestigt ist. An  ihrem rechten Ende besitzt die Hülse eine  Nase 48, die, wenn der Auspuff vor sich  gehen soll, von einer Rolle 49 beeinflusst  wird, die auf einem auf der     lllaschinenwelle     18 sitzenden Ring 50 befestigt ist. Zwischen  der Stirnseite der Hülsen 33 und 34 und  den Deckeln 3 sind Druckfedern 51     bezw.        fit     eingeschaltet.

   Das Gestell 1 und der Zylin  der sind mit einem     Kühlmantel    53     bezw.    54  vorgesehen. Die Kolben 4 und 5 sind aussen  durch in sie eingesetzte Kolbenringe 55 und  innen durch in dem Zylinder 2 eingesetzte  Dichtungsringe 56 abgedichtet.  



  Die beschriebene     Verbrennungskraftma-          schine    arbeitet als     Viertaktmaschine    in fol  gender Weise:  Beim Beginn des Saughubes bewegt die  Rolle. 46 die Nase 45 und den Ventilkörper 29  nach rechts, so dass der Flansch 30 die Hülse  33 verlässt und das     Gasluftgemisch    durch den       Einlasskanal    39, die Kammer 38, die Kanäle  37 und 35 und schliesslich durch den Schlitz  27 in den Zylinder gelangen kann. Während  dieser     Bewegung    des     Ventilkörpers    29 wird  die Hülse 33 durch einen Flansch 57 in Stel  lung gehalten, der an einem Flansch 58 am  innern Zylinder anliegt.

   Anderseits wird  die Hülse 34 nach rechts der Wirkung der  Feder 52 entgegen bewegt. Sobald Rolle 46  die Nase 45 verlassen hat, so bewegt die  Feder 52 den Ventilkörper 29 und die Hülse  34 nach     links,    so dass der Flansch 30 sich  wieder an die Hülse 33 anlegt und die Ein  strömung von     Gasluftgemisch    unterbrochen  wird. Während der     Einwärtsbewegung    der  Kolben wird das im Arbeitsraum befindliche       Gasluftgemisch    verdichtet und nachher zum  Beispiel mit Hilfe einer elektrischen Zünd  kerze entzündet. Während der darauffolgen-      den Auswärtsbewegung der Kolben findet die  Expansion statt.

   Gegen Ende dieser Bewe  gung wirkt die Rolle 49 auf dem Ring 50  auf die Hülse 29 ein und bewegt diese. nach  links, wobei sich der     Flanscli    30 von der  Hülse 34 abhebt und eine Verbindung her  stellt zwischen dem Arbeitsraum und dem       Auslass    44 vermittelst des Schlitzes 27, den  Ringkanälen 40 und 42 und der Kammer 43,  so dass beim nächsten     Einwärtshub    der Kol  ben die Auspuffgase hinausgedrückt werden.  Die Hülse 34 wird in ihrer Stellung durch  einen Flansch 59 gehalten, der sich gegen  einen Flansch 58 am rechten Ende des innern  Zylinders 2 anlegt. .  



  Da der Schlitzkanal 27 sich auf den gan  zen Umfang des Zylinders 2 erstreckt und  die Ringkanäle 35 und 40 sehr geräumig sind,  kann das Einsaugen des     Gasluftgemisches    in  den Zylinder und das Entfernen der Aus  puffgase mit geringer Geschwindigkeit erfol  gen, aus welchem Grunde eine wesentliche  Verringerung des Druckes im Arbeitsraum  während des Ansaugens oder eine Erhöhung  des Gegendruckes beim     Auspuff    nicht auf  treten werden; welcher Umstand für den Wir  kungsgrad des Motors von Wichtigkeit ist.  Wie aus der Zeichnung hervorgeht, ist die  Steuereinrichtung einfach und verlangt nur  einen geringen Raum; auch der Ventilhub  ist klein.  



  Die Kurvenbahnen 14 und 15, welche  von der     Masebinenwelle    18 getragen werden,  sind in gleicher Weise ausgebildet und an  geordnet. In     Fig.    6 der Zeichnung ist eine  Hälfte der Kurvenbahn 14     abgewickelt    dar  gestellt. Jede Kurvenbahn besitzt zwei Grup  pen von Kurven, von denen jede     eine    Kurve  für die Saugperiode, eine für die Kompres  sionsperiode, eine für die Expansion und eine  für die     Ausströmungsperiode    besitzt, so dass  die Maschine bei jeder Umdrehung zwei Im  pulse erhält.

   Infolge dieser Anordnung sind  die Impulse im Vergleich zu einer Viertakt  maschine vervierfacht, wodurch der Vorteil  erzielt wird, dass die Schwungmasse kleiner  und die Maschine so eingerichtet sein kann,  dass sie nur geringen Raum beansprucht, wo-    durch die Herstellungskosten wesentlich herab  gesetzt werden. Die einzelnen Kurven der  Kurvenbahnen sind mit 60, 61, 62 und 63  bezeichnet; Kurve 60 entspricht der Expan  sion, Kurve 61 dem Auspuff, Kurve 62 dem  Ansaugen und Kurve 63 der Kompression.  Während der Auswärtsbewegung der Kolben,  verursacht durch den Druck des entzündeten       Gasluftgemisches,    werden die auf den Quer  stücken 10 und 11 befestigten Rollen 13  gegen die Kurven 60 gedrückt, wodurch ein  seitlicher Druck auftritt, welcher die Kolben  um ihre Achse zu drehen sucht.

   Dies wird  indessen durch die Rollen 20 verhindert, da  diese in feststehenden Führungen 21 laufen  und daher den seitlichen Druck aufnehmen.  Der Druck der Kolben wird daher die Kurven  bahnen 14, 15 und somit auch die Maschinen  welle 18 drehen. Durch die     Anordnung_wird     ein Gegendruck zwischen den Kolben und  den Wänden des Zylinders und ein Energie  verlust infolge Reibung vermieden, was in  jenen Maschinen der Fall ist, wo die     Kraft     vom Kolben auf die Maschinenwelle vermit  telst einer Kurbel und einer Kurbelstange  übertragen wird.

   Infolge der lebendigen Kraft,  welche während des Expansionshubes in den       Kurvenbahnen    angesammelt wird, die für die  sen Zweck entsprechend gross gemacht wer  den, werden diese Kurvenbahnen mit der  Maschinenwelle fortfahren, während den näch  sten Perioden, nämlich der Ausströmung, des  Ansaugens und der Kompression, sich zu dre  hen. Während der Expansion laufen die Rol  len zu den tiefsten Punkten der Kurven 60,  welche auch die tiefsten Punkte der ganzen  Kurvenbahnen sind. Die Kolben werden dann  nach     einwärts    gedrückt durch die Kurven 61,  wobei die Rollen 13 auf die höchsten Punkte'  der Kurvenbahnen 14 und 15 auflaufen und  somit die Kolben gegeneinander bewegt wer  den, so dass die Verbrennungsgase so voll  ständig als möglich aus dem Zylinder heraus  getrieben werden.

   Die Kurve 62 für das An  saugen der Gasladung ist so niedrig, damit  nur so viel     Gasluftgemisch    angesaugt wird,  dass durch die Kurve 63     volfständig    oder  beinahe vollständig am Ende des Expansions-      Kolbenhubes auf den atmosphärischen Druck  expandiert wird. Da die Auspuffgase beinahe  vollständig aus dem Zylinder ausgetrieben  werden und die nächste Ladung somit so  rein als möglich ist und schliesslich nicht mehr       Gasluftgemisch    angesaugt wird, als bis auf  den atmosphärischen Druck     herabexpandiert     werden kann, wird die indizierte Leistung  der Maschine die     grösstmöglichste    sein.

   Bei  der     Einwärtsbewegung    der Kolben wirken  Feder 23 und     Plunger    25     bezw.    26 den     hin-          und    hergehenden Teilen entgegen. Während  der Umdrehung der Welle 18 und der Kurven  bahnen 14 und     15    werden die Kolben durch  die Kraft     auseinanderbewegt,    welche in der  Feder 23 und den pneumatischen Puffern  aufgespeichert ist, wobei die Rollen längs  den Kurven 62 ablaufen.  



  Die Ausbildung der Maschine nach     Fig.    5  weicht von der     beschriebenen    nur dadurch  ab, dass ein Rundschieber 64 mit Doppel  wand an Stelle der Hülsen 29, 33 und 34  vorgesehen ist. Dieser Schieber besitzt einen  zentralen Teil 65, der in der durch     Fig.    5  veranschaulichten Stellung den Schlitz 27  des innern Zylinders 2 überdeckt. Zu beiden  Seiten des zentralen Teils 65 sind     Öffnungen     66 und 67 vorgesehen, die mit den Ring  kanälen zwischen den Wänden des     Schiebers     in Verbindung stehen.

   Am linken Ende ist  der Schieber mit     Öffnungen    68 ausgestattet,  durch welche der     linke    Ringkanal des Schie  bers mit dem Ringkanal 37, der Kammer 38       und    dem nicht gezeichneten     Gaseinlass    in  Verbindung steht. Übereinstimmend hiermit  sind am andern Ende Öffnungen 69 ange  bracht, so dass der rechte Ringkanal des  Schiebers mit dem Ringkanal 42, der Kam  mer 43 und dem     Auslass    in Verbindung ge  bracht ist. Der Schieber 64 wird durch Federn  70 und 71 beeinflusst.

   Die von der Maschinen  welle 18 getragenen Rollen 46 und 49 wir  ken auf Nocken 72     resp.    73 ein, die an den  Enden des Schiebers derart angeordnet sind,  dass die Rolle 46 während der Umdrehung  der Welle 18 den Schieber 64 beim     Ansaugen          entgegen    dem     Drucke    der Feder 71 nach rechts       drückt,    so dass die     Öffnungen    66 über den    Kanal 27 zu liegen kommen und das Gas  luftgemisch in den Arbeitsraum eingesaugt  werden kann. Schieber 64 kehrt dann unter  dem     Einflusse    der Feder 71 in seine     Schluss-          stellung    zurück.

   Während des Auspuffes wird  der Schieber durch Einwirkung der Rolle 49  auf die     Nocke    73 nach links gedrückt, so  dass die Öffnungen 67 mit dem Kanal 27 in  Verbindung kommen, worauf der Schieber  durch die Feder 70 in seine     Schlussstellung     gebracht wird. Ein im Zylinder befestigter  und in einer Nut 75 des     Schiebers    64 glei  tender Keil 74 hindert die Drehung des  letzteren.  



  Wie aus den dargestellten Ausführungs  beispielen hervorgeht, gleichen sich die Träg  heitskräfte der Kolben durch deren gleich  zeitige Bewegung von- und gegeneinander aus.  Durch diese Anordnung werden die     Drücke     auf -die Kolben und infolgedessen auch die  Kurvenbahnen einander gleich und der     Achsial-          druck    auf die Maschinenwelle wird voll  kommen ausgeglichen,

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verbrennungskraftmaschine mit einem von zwei Zylindern begrenzten ringförmigen Ar beitsraum und zwei ringförmigen Kolben, da durch gekennzeichnet, dass die Kolben den Arbeitsraum zwischen sich abschliessen und sich gegeneinander hin- und herbewegen, und dass in der Mitte des innern Zylinders ein Ringschlitz angebracht ist, der von einem in einem Hohlraum im innern Zylinder ange ordneten Steuerorgan beherrscht wird, wel ches abwechselnd die Verbindung des Arbeits raumes mit dem Auspuff und dem Einlass herstellt und unterbricht.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Viertakt-Verbrennungskraftmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass koaxial zu dem ringförmigen Arbeits raum eine Welle gelagert ist, die von den Kolben über Kurvenscheiben angetrieben wird, welche so ausgebildet sind, dass sich die Kolben am Ende des Auspuffs weit möglichst nähern und am Ende der Ex- pansion so weit voneinander entfernen, dass die Verbrennungsgase auf Atmosphären druck expandieren.
    2. Viertakt-Verbrennungskraftmäschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das in dem innern Zylinder angeordnete Steuerorgan aus einem in seiner Mitte einen Flansch tragenden Ventilkörper und zwei beidseitig dieses Flansches angeordneten, den Ventil körper führenden Hülsen besteht, wobei zwischen den Hülsen und dem Ventilkörper Ringkanäle für den Auspuff und den Ein lass freigelassen sind, und die einander gegenüberliegenden Ränder des Flansches und der Hülsen als Ventilsitzflächen aus gebildet sind und die Verbindung zwischen dem Arbeitsraum und den besagten Ka nälen steuern.
CH95415D 1920-09-28 1920-09-28 Verbrennungskraftmaschine. CH95415A (de)

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