CH95038A - Vorrichtung zur Erzeugung von Ozon. - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung von Ozon.

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CH95038A
CH95038A CH95038DA CH95038A CH 95038 A CH95038 A CH 95038A CH 95038D A CH95038D A CH 95038DA CH 95038 A CH95038 A CH 95038A
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Goedicke Richard
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  • Oxygen, Ozone, And Oxides In General (AREA)

Description


  Vorrichtung zur Erzeugung vom Ozon.    Gegenstand der Erfindung ist eine Vor  richtung zur Erzeugung von Ozon, von welcher  die beiliegende Zeichnung zwei Ausführungs  beispiele je in einem     Axialschnitt    veranschau  licht.  



  Die Vorrichtung nach     Fig.1    besitzt eine  innere Elektrode a und eine äussere Elektrode  b, die je aus einem Drahtnetz in Röhrenform  gebildet sind. Die Elektrode a sitzt aussen  auf einem Glasrohr e; auf das Glasrohr     c     ist aussen ein Glasrohr d aufgeschmolzen, so  dass zwischen beiden Glasröhren ein Zwischen  raum verbleibt. Der Zwischenraum zwischen  diesen beiden Röhren c und d ist luftleer  gemacht; in diesem Raume liegt die Elek  trode<I>a,</I> die durch eine Leitung<I>x</I> mit einer  Stromleitung verbunden ist.  



  Die äussere Elektrode b sitzt auf einem  koaxial zu dem Glasrohr c liegenden Glas  rohr e. Die Elektrode b ist von einem Glas  rohr f umgeben,. die Glasrohre e, e,<I>f</I> sind  oben von einer Kappe y und unten von einer  Kappe h zusammengefasst, die je mit einem  Fuss zur Befestigung der Vorrichtung an einer  Wandplatte     i    und mit Stromzuleitungen aus-    gerüstet sind. Die beiden Kappen<I>g</I> und     h     sind mit     Anschlussstutzen    für     Luftzuführungs-          und        Luftableitungsrohre    ausgerüstet.  



  Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist  die folgende: Die Luft wird beispielsweise  durch eine Druck- oder Saugvorrichtung in  der Weise durch die Vorrichtung geführt,  dass sie unten in die Kappe h, eintritt und  sich hier in drei verschiedene Ströme zerlegt,  von denen der eine durch den innern Raum  des innern Glasrohres e, der zweite durch  den Ringraum zwischen dem Glasrohr d und  dem Glasrohr e und der dritte durch den  Ringraum zwischen dem Glasrohr e und dem  Glasrohr f aufwärts geht. Hierbei findet bei  allen drei Strömen eine     Ozonisierung    statt,  wobei auf den in der Mitte befindlichen Luft  strom die     jonisierenden    Strahlungen der     in-          nern    Elektrode a, wenn auch nicht in grossem  Masse einwirken.

   Die zwischen den Röhren  <I>d, e, f</I> nach oben strömende Luft kühlt die  Elektroden, was vorteilhaft ist, da sich bil  dendes Ozon bei steigender Wärme zerfällt.  



  Die Vorrichtung nach     Fig.    2 ermöglicht,  Flüssigkeiten durch die in der Vorrichtung      zu ozonisierende Luft zu reinigen. Die Vor  richtung besitzt eine auf einem Glasrohr c  und innerhalb des Glasrohres d liegende,  röhrenförmige Elektrode (in der Zeichnung  nicht dargestellt), die wie in bezug auf     Fig.    1  beschrieben, an eine Stromleitung angeschlos  sen ist. Die Glasröhren c und d sind     beider-          ends    zusammengeschmolzen, der Raum zwi  schen den beiden Glasröhren ist luftleer ge  macht.

   Die Glasröhren c, d liegen in einem  Glasrohr e, auf welchem eine röhrenförmige  Elektrode sitzt (in der Zeichnung nicht dar  gestellt), die, wie in     _    bezug auf     Fig.    1 be  schrieben, an einen Stromleiter angeschlossen  ist. Das Rohr e liegt in einem Glasrohr f,  die Glasröhren e. f sind     beiderends    in Kappen       g;        h    gehalten.  



  An die obere Kappe     g    ist ein     Injektor    2  angeschlossen. Dieser besitzt eine an eine       Flüssigkeitszuleitung    angeschlossene Düse 1,  mit deren Hilfe eine zu reinigende Flüssig  keit durch das Glasrohr c geleitet werden  kann. Der     Injektor    saugt in dem Raum     yT%     des     Injektors    2 vorhandene Luft an und  strömt mit ihr gemischt durch das Glasrohr c.  An die untere Kappe     g    ist ein Behälter 3  angeschlossen, in welchen ein den innern  Hohlraum des Glasrohres c verlängerndes  Rohr     cl    hineinreicht. Am Behälter 3 ist ein  Ablauf     n    für die Flüssigkeit vorgesehen.

   Die  zu ozonisierende Luft tritt durch     Öffnungen    o  in die Vorrichtung. Beim Hochsteigen der  Luft durch den Zwischenraum zwischen den  Glasröhren<I>c, d</I> und e     :findet    eine     Ozonisierung     derselben statt, wobei aus der Flüssigkeit  austretende, zum Teil ozonisierte Luft aus  dem Behälter 3     mitangesaugt    wird. Die durch  den     Injektor    2 in die Flüssigkeit eingeführte,  ozonisierte Luft reinigt die     Flüssigkeit,    wäh  rend Luft und Flüssigkeit innig gemischt  durch das Glasrohr c nach unten strömen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Erzeugung von Ozon mit zwei Elektroden, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden, aus Metalldraht bestehenden, als Röhren ausgebildeten Elektroden ineinander angeordnet sind, wobei die eine, innen liegende Elektrode in einem luftleer gemachten Raum eines Glasrohres und die andere Elektrode auf einem zweiten Glasrohre angeordnet ist und wobei die Durchmesser der Glasröhren so gewählt sind, dass zwischen diesen ein zum Durchleiten von zu ozonisierender Luft be stimmter Raum verbleibt. UNTERANSPRüCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das die innere Elek trode tragende Glasrohr (c) und das die äussere Elektrode tragende Glasrohr (e) in ein Glasrohr (f) eingebaut sind, und dass die Glasröhren beiderends von mit Luft- zuleitungs- und Luftableitungsstutzen ver- sehenen Kappen gefasst sind, derart, dass sowohl durch das Rohr (c), wie auch durch die Räume zwischen den Röhren (c, e und <I>e, f)</I> Luft durchgeführt werden kann. 2.
    Vorrichtung zur Erzeugung von Ozon nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass über dem die innen liegende Elektrode tragenden Glasrohr (e) ein Injektor (2) angeordnet ist, und dass der zwischen den Elektroden liegende Luftraum in den An saugraum des Injektors ausmündet, derart, dass der Injektor Luft zwecks Ozonisierung zwischen den Elektroden durchsangt und die ozonisierte Luft zusammen mit der Flüssigkeit durch das Rohr (c) führt. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, wie in Fig. 1 dargestellt und in bezug darauf beschrieben. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, wie in Fig.2 dargestellt und in bezug darauf beschrieben.
CH95038D 1919-07-05 1920-11-30 Vorrichtung zur Erzeugung von Ozon. CH95038A (de)

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