CH94904A - Getriebe mit mehreren durch das gleiche Zugorgan umschlungenen Scheiben. - Google Patents

Getriebe mit mehreren durch das gleiche Zugorgan umschlungenen Scheiben.

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  Getriebe mit mehreren durch das gleiche Zugorgan umschlungenen Scheiben.    Die bei Förderanlagen, besonders bei  Schachtförderung, Streckenförderung, Draht  seilbahnen,     Kettenbahnen;    Tau- oder     Ketten-          sehiffahrt    mit zwei oder mehr von dem  gleichen Zugorgan (Seil, Kette) umschlungenen  Treibscheiben bekannten Erscheinungen der       Nebenspannungen,    der ungleichmässigen In  anspruchnahme der     Treibscheiben    und des       Iiutschens    des Seils oder der Kette mit er  höhtem Verschleiss des Zugorgans und der       Treibscheiben    können durch Zwischenschal-.

         tung    eines Ausgleichsgetriebes zwischen die       Treibscheiben    beseitigt werden.  



  Unter einem "Ausgleichsgetriebe" soll  hierbei ein mechanisches Getriebe verstanden  werden, welches die von einem     antreibenden     rotierenden     Maschinenteil    auf angetriebene  rotierende Maschinenteile abgegebene Leistung  derart überträgt, dass die von letzteren auf  genommenen mechanischen Momente dauernd  in einem bestimmten, vorgeschriebenen Ver  hältnis zueinander stehen, wie dies zum Bei  spiel, wenn auch zur Erfüllung anderer Auf  gaben, bei den heutzutage im Kraftwagen-    bau allgemein üblichen Differentialgetrieben  der Fall ist.  



  Bei dem oben     gekennzeichneten    Einbau  des Ausgleichsgetriebes zwischen die     Treib-          scheiben    selbst muss dieses aber sehr stark  gebaut sein. Ferner ist das Ausgleichsgetriebe  zwischen den Treibscheiben schlecht     zugüng=          lich.    Ausserdem     mässen    bei Zwischenschaltung  eines Ausgleichsgetriebes zwischen die     Treib-          scheiben    diese um ein beträchtliches Stück  auseinander gelegt werden.

   Dann muss auch  die übliche     Seilumlenkrolle    entsprechend schief  gestellt werden, was bauliche Schwierigkeiten  und den Nachteil mit sich bringt, dass die  aufeinanderfolgenden Seilbiegungen in etwas  gegeneinander versetzten Ebenen erfolgen  müssen.  



  Beim Gegenstand     vorliegender    Erfindung  ist nun zwischen das Antriebsorgan des -     täe-          triebes    und die     einzelnen.    Treibscheiben min  destens ein Ausgleichsgetriebe eingeschaltet,  das aber nun auf einer     Vorgelegewelle    ange  ordnet ist.      Dadurch werden die genannten Nachteile  vermieden.  



  Die Zeichnung zeigt eine Reihe von Aus  führungsbeispielen des Gegenstandes der Er  findung.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1  und 2 ist das eine der beiden vorhandenen  Ausgleichsgetriebe als Planetengetriebe aus  gebildet. Zwischen ein Rad 35 und ein  grösseres, innen verzahntes Rad 34 sind  Planetenräder 33 geschaltet, wobei 34 und  35 als     Sonnenräder    zu bezeichnen sind. Die  durch die Zapfen 32 eingeführte Umfangs  kraft verteilt sich mit Hilfe der als Wage  balken wirkenden Planetenräder 33 zu glei  chen Teilen auf die Räder 34 und 35, so  dass die zu übertragenden Drehmomente im  Verhältnis der Hebelarme, das heisst der Teil  kreishalbmesser dieser Räder zu einander  stehen.

   Durch einen Motor 28 wird mittelst  29 ein Stirnrad 31 in Bewegung gesetzt, das  die auf den Zapfen 32 frei drehbaren Pla  netenräder 33 trägt, die einerseits mit dem  aussen verzahnten auf der     Vorgelegewelle    30  festsitzenden     Rade    35, anderseits mit dem  auf derselben lose sitzenden     Innenzahnrade     34 in Eingriff stehen. Das Zahnrad 34 ist  mit einem     Ritzel    36 zusammengegossen, das  in den Zahnkranz 37 einer lose auf der  Hauptwelle 46 frei drehbaren Treibscheibe 38  eingreift. Es wird also- hierdurch zunächst  der eine Teil des eingeleiteten Drehmomentes  auf die Treibscheibe 38 übertragen.

   Der  zweite Teil des Drehmomentes wird durch  die Welle 30 zu einem auf ihr festen Körper  39 weitergeleitet, der ein als Wagebalken  wirkendes Zwillingsrad 41 trägt, das mit  einem auf der Welle 30 losen     Rade    42 und  mit einem ebenfalls auf der Welle 30 losen       Rade    40 kämmt. Das Rad 42 ist mit dem  einen Trieb 44 zusammengegossen und treibt  so den Zahnkranz 48 einer zweiten, auf der  Welle 46 frei drehbaren     Treibscheibe    49 an,  während das Rad 40 mit seinem Trieb 43  ein Stirnrad 45 antreibt, das, auf der Welle  46 festsitzend, eine fest auf derselben sitzende  mittlere     Treibscheibe    47 mitnimmt.

   Das nicht  dargestellte Seil läuft zuerst auf die Scheibe    38 auf, von dort unter Vermittlung einer       Umlenkrolle    50 auf die Treibscheibe 47 und  dann unter Vermittlung einer     Umlenkrolle    51  auf die Scheibe 49, um von dieser zurück  zukehren.  



  In diesem Ausführungsbeispiel sind also  zwei Ausgleichsgetriebe vorhanden. Das eine  besteht aus den Teilen       a)    Zahnrad 31, mit den daran an Zapfen  32 befestigten Planetenrädern 33;  b) Antriebsmechanismus der Treibscheibe  38, bestehend aus Zahnrad 34,     Ritzel    36 und  Zahnkranz an 38;  c) Antriebsmechanismus für das andere  Ausgleichsgetriebe, bestehend aus Zahnrad 35  und Welle 30.  



  Das andere Ausgleichsgetriebe besteht aus  den Teilen       a)    Körper 39, auf Welle 30 festgekeilt,  mit Zwillingskegelrädern 41;  b) Antriebsmechanismus der Treibscheibe  47, bestehend aus Kegelrad 40,     Ritzel    43,  Zahnrad 45, Welle 46;  c) Antriebsmechanismus der Treibscheibe  49, bestehend aus Kegelrad 42,     Ritzel    44,  und Zahnkranz 48 der     Treibscheibe    49.  



  Im Folgenden sei an diesem Beispiel die  Art der Verteilung der zu übertragenden  Arbeit und die daraus resultierenden Span  nungen in den einzelnen Teilstücken des  Zugorgans dargelegt.  



  Folgendes sei des leichteren Verständnisses  halber vorausbemerkt : Angenommen, der  Motor erzeuge vermittelst des Getriebes in  den Treibscheiben 38, 47, 49 an deren Um  fang Kräfte, die sich wie a : b : c, verhalten, so  verhalten sich. auch, da die Scheiben gleichen  Halbmesser haben, die Drehmomente der     Treib-          scheiben    wie     a   <I>: b : c,</I> und da die Umfänge  auch dieselbe Geschwindigkeit haben, auch  die aufgenommenen Leistungen wie     a:    b: c.  



  Im Beispiel sei nun angenommen, der  Motor gebe an das Zahnrad 31 70 PS ab.  Das eine Ausgleichsgetriebe (Teile 31, 32,  33 und so fort) sei nun so bemessen, dass  es an     Treibscheibe    38 über den oben be  schriebenen Mechanismus 40 PS, an die      Welle 30 dagegen 30 PS abgebe. Die Lei  stung wird also vom Ausgleichsgetriebe im  Verhältnis 4: 3 verteilt. Ein Gesichtspunkt  für eine brauchbare Wahl dieses Zahlenver  hältnisses wird nachträglich angegeben wer  den. Das Mittel, um das Ausgleichsgetriebe  zu zwingen, die Leistung in einem vorge  schriebenen Verhältnis zu teilen, ist die ent  sprechende Bemessung der Teilkreise der als  Sonnenräder fungierenden Zahnräder 34 und  35. Die Welle 30 leitet nun ihre 30 PS zum  andern Ausgleichsgetriebe (Teile 39, 41 und  so fort).

   Dieses verteilt die Leistung wiederum  infolge seiner Bemessung im Verhältnis 2 :1,  so dass Treibscheibe 47 20 PS, Treibscheibe  49 dagegen 10 PS erhält. Wie in Vorbe  merkung gezeigt, verhalten sich dann die  von den Treibscheiben 38, 47, 49 aufs Zug  organ übertragenen (Umfangs)-Kräfte wie die  Leistungen, also wie 4 : 2 : 1; die Kräfte  seien der Kürze halber künftig kurz mit 4,  2, 1 (Krafteinheiten) bezeichnet.  



  Daraus ergeben sich nun die Spannungen  in den einzelnen Stücken des Zugorgans.  Das von der letzten Scheibe, 49, in die  Strecke ablaufende Trumm möge die Vor  spannung 1 (Krafteinheit) haben. Diese kann,  wie man nachträglich ersehen kann, mit  Hilfe einer entsprechenden Belastung der  Spannrollen 50 und 51 eingestellt werden.  Verfolgt man das Zugorgan entgegen seinem  Laufsinne weiter, so kommt auf Scheibe 49  die zu übertragende     (Umfangs)-Kraft    1 (Kraft  einheit) dazu; im auf 49 auflaufenden Trumm,  das gleichzeitig über 51 von 47 abläuft,  herrscht also Spannung     1-f--1=2.    Auf     Treib-          scheibe    47 kommt die     (Umfangs)-Kraft    2  dazu.

   Das Trumm 47-50-38 hat also die  Spannung 2     -f-    2 = 4. Auf Treibscheibe 38  kommt (Umfangs)-Kraft 4 dazu, so dass auf  38 von der Strecke herein auflaufende Trumm  die Spannung     4-f-4=8    (Krafteinheiten) hat.  



  Die so geschaffene Belastungsverteilung  wird im Betriebe dauernd beibehalten. Stö  rungen, wie sie durch ungleiche Seildehnungen  und durch unvermeidliche kleine Verschieden  heiten der     Treibscheibendurchmesser    bedingt  werden, rufen nur ein entsprechendes Ab-    wälzen der Planetenräder hervor, also einen  Ausgleich der Nebenspannungen schon im  Augenblick ihrer Entstehung; niemals können  die Störungen aber eine Veränderung der  oben beschriebenen, dem statisch bestimmten  Getriebe eigentümlichen Proportion der Um  fangskräfte bewirken.  



  Nachzutragen ist, dass diese Proportion  beim Bau der Maschine nicht vollkommen  frei gewählt werden kann, sondern daran  gedacht werden muss, dass die übertragenen  Umfangskräfte nicht grösser sein dürfen, als  es die mitnehmende Reibungskraft an der  Treibscheibe gestattet. Diese ist in der all  gemein üblichen Weise zu berechnen. Kurz  erwähnt sei nur, dass man mit Rücksicht auf  die Reibung im allgemeinen dem auflaufen  den Trumm einer Treibscheibe die doppelte  Spannung des ablaufenden     Trumms    zumuten  kann.  



  Wenn oben. gesagt wurde, dass man ein  Ausgleichsgetriebe durch entsprechende Wahl  .der Durchmesser der Sonnenräder zwingen  kann, die ihm zugeführte Leistung in einem  bestimmten Verhältnis zu teilen, so ist dazu  zu bemerken, dass ein gleicher Durchmesser  der Sonnenräder ein Teilungsverhältnis 1 : 1  ergibt; ein solches Ausgleichsgetriebe soll  als symmetrisch bezeichnet werden. Will  man ein anderes Teilungsverhältnis erzielen,  so muss man die Durchmesser der Sonnen  räder in dem gewünschten Verhältnis, also  ungleich gross, ausführen (unsymmetrisches  Getriebe).

   Das Verhältnis der Leistungsver  teilung wird man in letzterem Falle zweck  mässigerweise der     Zugorgan-Mitnahrnefähig-          keit    der von den einzelnen Sonnenrädern  angetriebenen     Treibscheiben    anpassen, so dass  dann auch die Durchmesser der Sonnenräder  im Verhältnis der     Zugorgan-Mitnahmefähig-          keiten    auszuführen sind. Voraussetzung für  die Verwendung unsymmetrischer Ausgleichs  getriebe ist jedoch, dass es sich um eine       Treibscheibenförderung    handelt, die sich stän  dig in nur einem Umdrehungssinn dreht.

    Der Grund dazu ist der, dass ja die     Zug-          organ-1VIitnahmefähigkeit    der einzelnen     Treib-          scheiben    sich ändert, wenn das Getriebe seine      Drehrichtung ändert. Die durch das oder die  Ausgleichsgetriebe den     Treibscheiben    aufge  zwungenen Umfangskräfte würden also jetzt  nicht mehr im Verhältnis der     blitnahrnefähig-          keiten,    sondern geradezu im verkehrten Ver  hältnis zu diesem stehen. Baulich     kann    man  nun die Verschiedenheit der Durchmesser  auf verschiedene Art verwirklichen.

   Ent  weder man bildet die Sonnenräder als Stirn  räder aus, von denen das kleinere aussen,  das grössere innen verzahnt ist, und das  Planetenrad     bezw.    die Planetenräder als ge  wöhnliche aussen verzahnte Stirnräder; nach  dieser Art ist in     Fig.    1 und 2 zum Beispiel  (las eine Ausgleichsgetriebe (Teile 32, 33,  34) ausgeführt. Oder man bildet die Sonnen  räder als verschieden     grosse    Kegelräder aus,  während die Planetenräder die Gestalt eines  um eine radiale Achse drehbaren Doppelkegel  Trieblings erhalten (siehe in     Fig.    2 das       Ausgleichsgetriebe    mit Teilen 39, 40, 41, 42).  



  Wenn man ein     Treibscheiben-Getriebe     reit zwei Treibscheiben hat, so braucht man  dazu ein Ausgleichsgetriebe; Beispiele dafür  werden im Nachfolgenden gezeigt werden.  Wenn man drei     Ti-cibscheiben    hat, so braucht  man dazu zwei Ausgleichsgetriebe; als Bei  spiel dafür siehe     Fig.    1 und 2. Hätte man  vier     Treibscheiben,    so ist es klar, dass man  die vierte Treibscheibe nur durch ein wei  teres, drittes Ausgleichsgetriebe in statisch  bestimmter Weise antreiben könnte. Allge  mein gehören also immer zu     ri,    Treibscheiben       n-d    Ausgleichsgetriebe.  



  Eine besonders gedrängte Bauart eines       Treibscheiben-Getriebes    mit zwei eingebauten  Ausgleichsgetrieben zeigt     Fig.    3 im Quer  schnitt, während die     Fig.    4 und 5 zwei ver  schiedene Anwendungsfälle dieses Beispiels  wiedergeben. Ein frei drehbares Stirnrad 31,  durch das die erforderliche Gesamtkraft  von aussen eingeleitet wird, treibt mit Hilfe  der auf den Zapfen 32 frei drehbaren Pla  netenräder 33 das Innenzahnrad 34 und das  Stirnrad 35 an, von denen das erste mit  dem     Antriebsritzel    36     zusammengegossen    ist.

    Das Rad 35 ist auf der Nabe des Körpers  39     aufgekeilt,    der selbst auf der Welle 56    frei drehbar ist und die Planetenräder 52  trägt, die mit dem     Innenzahurade    53 und  dem     Stirnrade    kämmen. Während das Rad  53 mit dem     Ritzel        5.3    zusammengegossen  ist, steht das Rad 54 durch die Welle 56  mit dem     Ritzel    57 in Bewegungsverbindung.  Von dem von aussen eingeleiteten Drehmoment  wird der grössere Teil auf das     Ritzel    36 über  tragen, während der kleinere Teil auf den  Träger 39 übergeht.

   Von diesem wird wieder  um der grössere Anteil auf das     Ritzel        55    und  der kleinere Anteil auf das     Ritzel    57 über  tragen. Die     Ritzel    36, 55 und 57 sind gegen  einander unter dem erforderlichen Überse  tzungsverhältnisse ausgeglichen, das heisst  beispielsweise bei Zugrundelegung der For  derung, dass das auflaufende     Trumm    jeweils  die 2,2 fache Spannung des ablaufenden  Trumms habe, im Verhältnis von 5,8 : 2,6 : 1,2.  



  Wie dieses Ausgleichsgetriebe in die  Gesamtanordnungen eingeschaltet werden  kann, ergibt sich aus den     Fig.    4 und 5.       Gemäss        Fig.    4 sitzen zwei     Treibscheiben    auf  einer gemeinsamen Welle, während die  dritte als angetriebene Gegenscheibe davor  liegt. Das     Ritzel    57 treibt unmittelbar die  Scheibe 49 an, während das     Ritzel    36 die  Scheibe 38 mitnimmt.

   Das     Ritzel    55 steht  mittelst des Stirnrades 45 mit der Scheibe  47 in     Eingriff.    Bei der Anordnung nach     Fig.        :5     sind die drei Scheiben 38, 47 und 49 gleich  achsig angeordnet, während besondere lose       Umlenkrollen    50, 51, die damit gleich als  Spannrollen ausgebildet werden können, vor  gesehen sind. Diese     Rollen        50.    51 können  auch statt auf derselben Achse nebenein  ander, wie dies bei Drahtseilbahnen üblich  ist, hintereinander angeordnet sein, wobei  eine von ihnen,     zweckmässig    die in der Seil  schleife geringster Spannung liegende, gleich  zeitig als Spannrolle dient.  



  Diese Anordnung mit ihren eingebauten  unsymmetrischen Ausgleichsgetrieben eignet  sich nur für eine Drehrichtung, weil, wie  erwähnt, bei     Umkehrung    der Drehrichtung  die den einzelnen     Treibscheiben    erteilten     Um-          fangskräfte    nicht mehr mit den     Zugorgan-          blitnahmefähigkeiten    übereinstimmen würden.      Für Antriebe, die wie     Förderliaspeln    ab  wechselnd rechts und links herum laufen  müssen, eignet sich das in     Fig.    6 und in       Fig.    7 in Aufriss und Grundriss dargestellte  Ausführungsbeispiel.  



  Die durch eine Welle 58 eingeleitete Um  fangskraft wird mit Hilfe eines     Ritzels    zu  nächst auf das Stirnrad 59 übertragen, in  dem ein Kegelbetrieb 60 gelagert ist, der  mit den Kegelrädern 61 und 63 kämmt.  Mit Hilfe eines mit 61 zusammengegossenen       Ritzels    62 wird ein Stirnrad 65 angetrieben,  das mit einer Treibscheibe 56 in Verbindung  steht. Von einem auf der Welle 64 aufge  seilten Rad 63 wird die darauf entfallende  Hälfte des Drehmoments auf einen Träger  67 übertragen, der durch einen Kegeltrieb  68 mit den Kegelrädern 69 und 70 im Ein  griff steht.

   Von diesen treibt 70 mit Hilfe  eines angegossenen     Ritzels    75 einen Zahn  kranz 76 einer Treibscheibe 77 an und 69  mit Hilfe eines     Ritzels    71 ein Zahnrad 72,  (las durch die Welle 73 mit der Treibscheibe  74 auf Drehung verbunden ist. Hier sind  also zwei Treibscheiben zunächst durch ein  erstes Ausgleichsgetriebe verbunden, während  sie mit der dritten Scheibe durch ein zweites  Ausgleichsgetriebe in Verbindung stehen. Die  von aussen eingeleitete Umfangskraft verteilt  sich zu einem Teile auf die zweite Scheibe,  zum andern Teile zur Hälfte auf die erste,  zur Hälfte auf die dritte Scheibe.

   Es wird  dabei auf der ersten Scheibe die in dem  leerlaufenden Seilstrang vorhandene     Vorspan-          nung    von beispielsweise 1 t auf 2 t vergrössert,  während auf der zweiten     Scheibe    eine Ver  grösserung auf 4 t und auf der dritten eine  solche auf 5 t erfolgt. Zwar wird die Stei  gerungsmöglichkeit auf der dritten Scheibe,  die bis zu 8 t ginge, nicht ausgenutzt, weil  an Stelle des Unterschiedes von 4 t hier nur  1 t übertragen werden kann. Dafür arbeitet  aber die Anordnung links herum genau in  dem gleichen Sinne, wie rechts herum.

   Zu  folge der Kupplungsart der drei Treibscheiben  miteinander ist der mittleren Scheibe immer  eine Scheibe vorgeschaltet, welche die erfor  derliche erste Spannungsvermehrung vermit-         telt,    so dass auf der zweiten Scheibe die  volle Steigerung ausgenutzt werden kann,  während bei der ihr nachgeschalteten Scheibe  noch zusätzlich ein dem von der ersten Scheibe  aufgenommenen Drehmoment entsprechender  Anteil hinzukommt. Bedingung hierfür ist,  dass zwischen das erste und dritte Rad ein  Ausgleichsgetriebe eingeschaltet ist, der. die  Drehmomente verteilt, und zwar im Verhält  nis 1 : 1.

   Nimmt man für die Umfangsrei  bungszahl (das     heisstVerhältnis    der Spannungen  im auflaufenden und ablaufenden Trumm,  mit Rücksicht auf die Reibung) einer Scheibe  etwa 2,2 oder 2,4 an, so würde innerhalb  des zweiten Ausgleichsgetriebes eine ent  sprechende Übersetzung vorzusehen sein.  



  Die Treibscheiben können auch nebenein  ander angeordnet sein und mit zwei losen       Uinlenkrollen    zusammen arbeiten. Es können  auch die Ausgleichsgetriebe teils auf der  ersten     Vorgelegewelle,    und teils auf einer  zweiten     Vorgelegewelle    sitzen. Zwei der  artige Ausführungsbeispiele sind in     Fig.    8  und     Fig.    9 dargestellt.  



  Die mittlere Treibscheibe 47 des in     Fig.    8  dargestellten Ausführungsbeispiels ist durch  die Hauptwelle 46 mit einem     Stirnrade    45  verbunden, das mit einem     Ritzel    55 kämmt,  während die mit einem     Stirnrade    37 zusam  mengegossene Treibscheibe 38 mit einem auf  der Welle 56 aufgeseilten     Ritzel    36 in Ein  griff steht.

   Zwischen einem auf der Welle 56       aufgekeilteii        Stirnrade    54, das also in seinen  Bewegungen dem     Ritzel    36 entspricht, und  einem mit dem     Ritzet    55     zusammengegossenen     Innenzahnrad 53, wird durch Planetenräder  52, die von einem     Stirnrade    39 getragen  werden, erstmalig der Belastungsausgleich  vermittelt. Ein auf der Welle 46 frei dreh  bares, mit der Treibscheibe 48 zusammenge  gossenes Zahnrad 49     kämmt    mit einem     Ritzel     57, das zusammen mit einem     Stirnrade    82  sich frei auf der Welle 56 dreht.

   Die gleich  grossen Stirnräder 82 und 39 sind durch ein  weiteres Ausgleichsgetriebe von der zweiten       Vorgelegewelle    94 angetrieben. Dabei kämmt  das Stirnrad 82 mit dem     Ritzel    81, das  Stirnrad 39 mit dem     Ritzel    84, und. die           Ritzel    81 und 84 sind frei drehbar auf der  Welle 94. Durch die Kegelräder 80 und 83,  welche durch     Trieblinge    79 verbunden und  in dem auf der Welle 94 festsitzenden Träger  78 gelagert sind, wird     unter    der entsprechen  den Übersetzung die Kraftverteilung     bewirkt,     die beispielsweise durch unmittelbaren An  trieb der Welle 94 vermittelst der Kurbel 28  erfolgt.  



  Bei dem in     Fig.    9 dargestellten Ausfüh  rungsbeispiel steht die Treibscheibe 47 durch  die Welle 46 und das Zahnrad 45 mit dem       Ritzel   <B>55</B> in     Eingriff,    während die mit dem       Stirnrade    37     zusamrnenge-gossene    Treibscheibe  38 unmittelbar mit dem     Ritzel    36 kämmt.  Die dritte Treibscheibe 49 sitzt auf einer  hohlen Welle 46' und ist durch diese mit  dem     Stirnrade    48 gekuppelt, das mit dem       Ritzel    57 auf der Welle 56 kämmt. Zwischen  diesen drei Treibscheiben wird durch das  Ausgleichsgetriebe 31, 33, 34 zunächst der  Belastungsausgleich herbeigeführt.

   Die mit  dem Stirnrad 90 ein einheitliches     Stück    bil  dende vierte Treibscheibe 91 läuft lose auf  der hohlen Welle 46' und steht mit dem       Ritzel    89 in Eingriff, das mit dem     Stirnrade     88 zusammengegossen ist. Zwischen den bei  den Stirnrädern 31 und 88 wird durch das  Ausgleichsgetriebe auf der     Vorgelegewelle    94  wiederum ein Ausgleich geschaffen, und zwar  dadurch; dass das Rad 31 mit dem     Ritzel    93  und das Rad 88 mit     deDn        Ritzel    87 kämmt,  die mit den Kegelrädern 92 und 86 fest  verbunden sind.

   Letztere sind durch die auf  dein Träger 78 sitzenden     Trieblinge    85 mit  einander für     Eingriff.    Die in die Welle 94  durch die Kurbeln 28' eingeleitete Antriebs  kraft wird also nach Massgabe der Über  setzung zunächst auf die am stärksten be  lastete Scheibe 91 und die durch das Aus  gleichsgetriebe 31, 33, 34 zusammengefasste  Gruppe der drei übrigen     Treibscheiben    ver  teilt. Da das Übersetzungsverhältnis zwischen  der Treibscheibe 91 und der Gruppe der  andern Treibscheibe etwa 7:8 beträgt, so  lohnt es sich nicht, dies in dem ersten Aus  gleichsgetriebe zum Ausdruck zu bringen;    es genügt praktisch durchaus, wenn hierfür  das Verhältnis 1 : 1 gesetzt wird.  



  Die weitere in den     Fig.    10, 11 und 12  beispielsweise dargestellte Ausführungsform  des Erfindungsgegenstandes stellt eine An  passung an die bei Drahtseilbahnen vielfach  übliche wagerechte     Anordnung    der Treib  scheiben dar.     Fig.    10 zeigt eine für den  Umbau alter Anlagen besonders     zweckmässige     Art,     Fig.    11 einen     Grundriss    zu     Fig.    10 im  kleineren     Massstabe,        Fig.    12 den Grundriss  einer Art, wie sie wohl für     Neubauten    ge  eignet ist.  



  Mit dem in einem     (xerüst    100 gelagerten  Königszapfen 46' dreht sich die Treibscheibe  38, von der nur eine der beiden Treibrillen  benutzt wird. In den mit Scheibe 38 fest       verbundenen        Zahnkranz    37 greift das Kegel  ritzel 36' ein, das auf der im     (äerüst    100  gelagerten Welle 30 sitzt. Die     Antriebskruft     wird von dem Motor 28 aus mit Hilfe des       Vorgeleges    29' auf die Riemenscheibe 31'  übertragen, die     rnit    dem frei auf der Welle 30  laufenden     Planetenradträger    39 fest verbun  den ist.

   In letzterem sind, um die radialen  Zapfen 41' drehbar, die Planetenräder 41 ge  lagert; die mit dein auf der Welle 30 festen  Kegelrad 40 und     dein    darauf frei drehbaren  Kegelrad 42 in     Eingriff    stehen. Letzteres  ist mit dem Stirnrad 44' starr gekuppelt,  das mit dem gleich     grollen    Stirnrad 101 auf  der Welle 102 kämmt. Die Welle 102 trägt  an ihren andern Enden den Kegeltrieb 43',  der in dem Zahnkranz 45' auf dem Königs  zapfen 46' eingreift; durch     Verschraubung-          oder    sonstige Verspannung des letzteren mit  der Seilscheibe 47' wird dabei diese mitge  nommen.

   Die durch den     Planetenradträger     39 eingeleitete Antriebskraft wird hier     zrr     gleichen Teilen auf die Wellen 30 und 102  verteilt. Da die Scheibe 47' lose auf dein  Königszapfen 46' sitzt, so ist eine gegen  seitige Einstellung der beiden     Treibscheiben     zueinander möglich.  



  Beim Umbau bestehender Anlagen bleibt  die eine Rille der Treibscheibe 38 unbenutzt,  während auf der andern Seite an Stelle der      bisherigen, auf dem     Xönigszapfen    sitzenden,  losen     Umlenkscheibe    die zweite Treibscheibe  47' gesetzt wird, wobei sie in der beschrie  berien Weise mit dein Zahnkranz 45' ge  kuppelt wird; die bisherige vor den     Treib-          scheiben    im Gerüst gelagerte Gegenscheibe  wird dabei überflüssig. Damit ergibt sich  eine in     Fig.    11 dargestellte, sehr einfache  Seilführung.

   Das aus     vier    Strecke kommende  Seil läuft zunächst über die Scheibe 47',  dann     über-die    bewegliche und unter Gewichts  belastung stehende Spannscheibe 50, um über  die eine Rille der Treibscheibe 38 hinweg  in die Strecke zurückzugehen.  



  Das in     Fig.    12 dargestellte Ausführungs  beispiel eignet sich für Neuanlagen infolge  der Übersichtlichkeit der Seilführung und der       Möglichkeit,    den ganzen Antrieb einschliess  lich Seilscheiben seitlich der Strecke zu ver  legen: Hier sind die beiden Treibscheiben 38  und 47' in derselben wagerechten Ebene vor  einander gelagert und im entgegengesetzten  Sinne von dem Zugseil umschlungen, das  über die Spannscheibe 50 und eine     Ablenk-          rolle    103 in die Strecke zurückläuft.

   Die  Zahnkränze der Scheiben 38 und 47' sind  nach der gleichen Seite, zweckmässig nach  unten gerichtet und stehen mit den Kegel  ritzen 36' und 43' in     Eingriff,    die ihrerseits  wieder auf den im Gerüst gelagerten, wage  rechten und parallelen Wellen 30 und 102       aufgekeilt    sind. Die Antriebskraft wird auf  diese beiden Wellen übertragen unter Zwi  schenschaltung des Ausgleichsgetriebes, das  von der Riemenscheibe 31' aus angetrieben  wird, und mittelst der Planetenräder 41 die  Antriebskraft auf die     Kegelräder    40 und 42  verteilt, von denen 40 auf der Welle 30 auf  gekeilt     I    ist, während 42 mit dem Stirnrad 44'  fest verbunden ist, das mit dem Rad 101  auf Welle 102 in     Eingriff    steht.

   Die Schräg  lage der beiden Wellen 30 und 102 ergibt  sich aus der Forderung, den Achsenabstand  zwischen beiden kleiner zu halten, als dem  Achsenabstand der Treibscheiben 38 und 47'  entsprechen würde. - Selbstverständlich  können die Ausführungsformen nach     Fig.    10,    11 und 12 auch mit einem unsymmetrischen,  an Stelle des eingezeichneten symmetrischen,  Ausgleichsgetriebes ausgestaltet werden.  



  Ein weiteres Ausführungsbeispiel, das  noch zu erwähnende Vorteile bietet, ist in  den     Fig.    13 und 14 dargestellt, von denen  die erste schaubildlich einen von denn Seil  in     S-Windung    umschlungenen Dreischeiben  antrieb, die zweite im Grundriss dessen Aus  bildung zeigt.  



  Das belastete Seil läuft um die auf der  Welle 66' lose     Umlenkscheibe    50' auf die  erste     Treibsehdbe    77 auf, dann um die auf  der Welle 66' feste zweite     Treibscheibe    66  zurück über die dritte Treibscheibe 74 und  schliesslich über diese wieder über die auf  Welle 66' lose     Umlenkscheibe    31' um eine       Umlerrk-    oder Spannrolle zurück in die Strecke.  Die durch die Riemenscheibe 59' eingeleitete       Gesamtumfangskraft    wird durch das Aus  gleichsgetriebe 60, 61, 63 zur Hälfte un  mittelbar an die     Treibscheibe    77, zur andern  Hälfte mit Hilfe der Welle 64 dem zweiten  Ausgleichsgetriebe 68, 69, 70 abgegeben.

    Dieses verteilt wiederum seinen Anteil hälf  tig auf die Treibscheibe 74 und hälftig unter  Vermittlung des lediglich eine Umkehrung  der Bewegung bewirkenden Stirnrades 101'  und der Welle 66' an die zweite     'Treib-          scheibe    66. Die Treibscheibe 74 ist mit einer  Leder- oder Holzausfütterung versehen und  die     Treibscheiben   <B>66</B> und 77 sind als eiserne  Scheiben gedacht.

   Der dabei erreichte Vor  teil ist der, dass man derjenigen Treibscheibe  74; von der das Zugorgan in die Strecke  abläuft und die infolge der geringeren Span  nung, die dieses Stück im Vergleich zu allen  andern Seilstücken hat, an sich eine geringe       Zugorgan-Mitnahmefähigkeit    hätte, durch das  Futter auch eine höhere     Zugorgan-Mitnahme-          fähigkeit    erteilen     kann.     



  Die Ausführungsformen nach     Fig.    15 und  16 sind besonders für bergmännische Zwecke,       nämlich    als     Streckenfördermaschinen.    gebaut,  wobei sie sich in ihren Formen an das bis  her vorhandene möglichst ausschliessen. Bei           Fig.    15 soll dabei das Seil ohne Überkreu  zung     (0-Windung)    die Treibscheiben um  schlingen, um dann über eine (nicht einge  zeichnete)     Umlenkrolle    wieder in die Strecke       zurück-zueinander    angeordnet,     _    so dass der  Zahnkranz 37 rechts von der Treibrille 38  und der Zahnkranz 45' links von der Treib  rille 47' angeordnet ist.

   Die von dein     An-          triebsmotor    28     durch    das     Ritzel    29 einge  leitete -     Gesamtumfangskraft    wird an das  Zahnrad 31 weitergegeben, in dein die Pla  netenräder 33' gelagert sind. Der der Ober  setzung entsprechende Teil der     Gesamtkraft     wird durch das Gegenrad 34 -unmittelbar an  das Stirnrad 36 abgegeben, das mit dein  Zahnkranz 37 kämmt. Dabei laufen sowohl  das Stirnrad 31 wie die Räder 34 und 36  auf der Welle 30 lose.

   Der zweite Anteil  der Kraft wird durch die Planetenräder 33'  dem Gegenrad 35 abgegeben, das auf der  Welle 30 fest ist, und damit an das eben  falls     aufgekeilte    Stirnrad 43' weitergeleitet,  das mit     deal    Zahnkranz 45' in     Eingriff     steht.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    16  überträgt der Motor 28 durch     Ritzel    29 seine  Kraft auf das Stirnrad 31, welches sie durch  die Planetenräder 33' auf die     (Tegenräder    34  und 35 verteilt. Durch das auf der Welle 30  feste und damit dem     Rade        3.3    zugeordnete  Stirnrad 43' wird     unmittelbar    der Zahnkranz  45' und damit die zugehörige Treibrille 47'  mitgenommen.

   Das dem     Rade        3.1    entsprechende       Ritzel    36 nimmt unter Vermittlung eines  losen Stirnrades 95 den     finit    letzterem in       Eingriff    stehenden Zahnkranz 3 7 und     Treib-          rille    38 mit.  



  Für den Fall, dass zum Beispiel bei der  Bauart nach     Fig.    12 eine     S-Umschlingung     angewendet werden soll,. wird zwischen das       Ritzel    36 und dein     Zahnkranz    37 oder das       Ritzel    43' und den Zahnkranz 45' ein ledig  lich die Bewegungsumkehr bewirkendes Zahn  rad eingeschaltet. - Auch bei den Bauarten  nach     Fig.    15 und 16 ist es selbstverständ  lich jederzeit möglich, statt eines symmetri  schen Ausgleichsgetriebes ein     unsy        nlmetrisches     einzubauen.

      Das in     Fig.        1'?    dargestellte Ausführungs  beispiel ermöglicht ein besonders leichtes  Auswechseln der Planetenräder. Der Träger  31' der Planetenräder 33' ist in dem .Sinne       S-förinig    gestaltet, dass die Planetenräder 33'  in seitlich     offene    Ausschnitte eingelegt sind.  Um die Zapfen des Planetenrades bequem  entfernen zu können, sind die Lagerstellen  als nach der offenen Seite der Ausschnitte  hin     fortnehmbar    geteilte Deckellager ausge  bildet.

   Dadurch ist     nach    Beseitigung der  Lagerdeckel 97 das Planetenrad 33' mit  seinem Zapfen 32' vollkommen frei gelegt;  man braucht nun     mir    noch den     S-förmigen     Träger in die strichpunktiert eingezeichnete  Lage zu drehen, wobei das     Ritzel    33' mit  Zapfen 32' zwischen den Verzahnungen der  Räder 34 stehen bleibt; nunmehr kann man       Ritzel    mit Zapfen radial nach aussen her  ausheben.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.18-20,     das besonders für Verwendung bei Ketten  bahnen gedacht ist, zeigt     Fig.    18 einen Auf  riss,     Fig.    19 eine Seitenansicht und     Fig.    20  einen     (xrundriss.    Die drei     Treibscheiben    65,  74 und 77 sind in der gleichen Ebene im  Dreieck zueinander gelagert und werden von  einer Kette 111 nacheinander in     S-Windung          umschlungen.    Die Kette erfährt hierbei weder  eine Verwindung noch eine seitliche Ablen  kung aus der Ebene der Treibrillen.

   Die durch  die Riemenscheibe 59' eingeleitete Gesamt  umfangskraft verteilt sich durch die Planeten  räder 60 zu einem bestimmten Anteil zunächst  auf das Kegelrad 61, das durch eine Hohl  welle mit dem auf der     Vorgelegewelle    64  lose laufenden     Ritzel    62 zu einem starren  Ganzen verbunden ist. Dieses     Ritzel    62 greift  in den mit der Treibrille 66 verschraubten  oder vergossenen Zahnkranz 65 ein.

   Der  zweite Anteil der durch die Planetenräder 60  verteilten     ('Tesamtumfangskraft    wird durch  das Kegelrad 63 an die     Vorgelegewelle    64  abgegeben und durch. diese dem darauf eben  falls     aufgekeilten        Planetenradträger    67 des  zweiten     .Ausgleichsgetriebes    weiter geleitet.  Durch dessen Planetenräder 68 wird der eine  Anteil an das Kegelrad 70 abgegeben, das      ebenfalls mit dem auf der Welle 64 lose  laufenden     Ritzel    75 durch eine Hohlwelle in  Verbindung steht. Dieses     Ritzel    75 greift in  den mit der Scheibe 77 ein einheitliches  Ganzes bildenden Zahnkranz 76 ein.

   Der  an das Kegelrad 69 abgegebene Anteil des  Drehmomentes wird durch das damit starr  verbundene Stirnrad 71 unter Bewegungsum  kehr durch das Zwischenrad 110 an das  Stirnrad 72 abgegeben, das ebenso wie die  Treibscheibe 74 auf der Welle 73 aufgefeilt  ist. Auf diese Weise wird der hierauf ent  fallende Anteil des Drehmomentes an das Rad       7:1        abgegeben.    .  



  Die drei durch die Kette 111 hinterein  ander geschalteten Treibscheiben 66, 74 und  77 werden also unter Spannungsausgleich in  der entsprechenden Bewegungsrichtung ange  trieben. Man könnte die Scheiben 74 und 77  bezüglich ihrer Antriebskraft an sieh gegen  einander vertauschen, es empfiehlt sich aber  die gezeichnete Anordnung, weil so der       Schwerpunkt    des ganzen Aufbaus nach unten  gerückt wird: Ebenso wäre es an sich gleich  gültig, wo das Umkehrrad 110 angeordnet  ist. Aus dem gleichen Grunde empfiehlt sich  aber seine aus der Zeichnung     erkenntliche     Tieflage.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Getriebe mit mehreren durch das gleiche Zugorgan umschlungenen Scheiben, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen das Antriebs organ des Getriebes und die einzelnen Treib- scheiben mindestens ein auf einer Vorgelege- welle angeordnetes Ausgleichsgetriebe ein geschaltet ist. .
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Getriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Vorgelege- welle ein Ausgleichsgetriebe in Form eines Planetengetriebes mit zwei Sonnen rädern vorhanden ist, dessen eines Sonnen rad mit der einen von zwei vorhandenen Treibscheiben, welche frei drehbar auf der Hauptwelle sitzt, durch Zahnräderüber- Setzung, und dessen anderes Sonnenrad mit der andern, auf der Hauptwelle fest gekeilten Treibscheibe unter Vermittlung eines ebenfalls auf der Hauptwelle fest gekeilten Zahnrades in Eingriff steht. 2.
    Getriebe nach Patentanspruch, bei dem den Treibscheiben ein ihren Zugorgan- Mitnahmefähigkeiten angepasstes Dreh moment aufgezwungen wird, gekennzeich net durch mindestens ein Ausgleichsge triebe in Form eines Planetengetriebes mit zwei Sonnenrädern, deren Durch messer zueinander im Verhältnis der ver schiedenen Zugorgan-Mitnahmefähigkeiten zweier entsprechenden Teilscheiben stehen und durch einen als Wagebalken wirken den Triebling angetrieben werden. 3.
    Getriebe nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sonnenräder als Kegelräder- ausge bildet sind, welche durch einen um eine radiale Achse drehbaren Zwillingstriebling angetrieben werden. 4. Getriebe nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das grössere der Sonnenräder als ein Innen zahnrad, das kleinere von ihnen als aussen verzahntes Stirnrad ausgebildet ist und beide unmittelbar durch ein als einfaches Stirnrad ausgebildetes Planetenrad ange trieben werden. ä. Getriebe nach Patentanspruch mit -minde stens drei Treibscheiben, dadurch gekenn zeichnet, dass n Treibscheiben durch<I>n-1</I> hintereinander geschaltete Ausgleichsge triebe angetrieben werden. 6.
    Getriebe nach Patentanspruch und Unter anspruch 5, dadurch gekennzeicbnet, dass ein Ausgleichsgetriebe eingeschaltet ist zwischen die in Richtung des auflaufen den Zugorgans erste, am stärksten be lastete Treibscheibe einerseits und ein zweites Ausgleichsgetriebe anderseits, und dieses zweite Ausgleichsgetriebe zwischen die zweite und dritte Treibscheibe zwecks Belastungsausgleich eingeschaltet ist, 7.
    Getriebe nach Patentanspruch und Unter anspruch 5 für Beanspruchung in beiden Drehrichtungen, dadurch gekennzeichnet, dass jeweilig die im Sinne des Zugorgan- Laufs erste und dritte Treibscheibe mit einander durch ein symmetrisches Aus gleichsgetriebe angetrieben werden, wäh nend zwischen das genannte Ausgleichs getriebe und die zweite Treibscheibe ein zweites Ausgleichsgetriebe eingeschaltet ist, so dass das Zugorgan bei jeder Dreh richtung zuerst auf eine Treibscheibe auf läuft, welche die entsprechende erstmalige Steigerung der Umfangskraft bewirkt, und danach auf die mittlere Treibscheibe.
    S. Getriebe nach Patentanspruch für Draht seilbahnen mit wagerecht liegenden Treib- scheiben, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebskraft durch ein Ausgleichsgetriebe unmittelbar auf zwei Wellen verteilt wird, die beide parallel den Ebenen der auf dem Königszapfen sitzenden Treibscheiben liegen, und dadurch gekennzeichnet, dass an den Enden dieser zwei Wellen Kegel ritzel sitzen, welche in die an den Treib scheiben angebrachten, nach oben und unten gerichteten Zahnkränze eingreifen. 9.
    Getriebe nach Patentanspruch für Draht seilbahnen mit wagerecht liegenden Treib- scheiben, dadurch gekennzeichnet, dass die Treibscheiben voreinander gelagert sind, aber vom Seil entgegengesetzt um schlungen werden und die Parallelwellen in eine einen geringeren Achsenabstand ergebende Schräglinge verschwenkt sind, wobei Kegelritzel in nach der gleichen Seite gerichtete Zahnkränze der Treib- scheiben eingreifen. 10.
    Getriebe nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeich net, dass die im Sinne des Seillaufes zu letzt umschlungene und damit am schwäch sten beanspruchte Treibscheibe mit einem Rillenfutter höheren Reibungswertes ver sehen ist, während die übrigen Treib scheiben eiserne Rillen besitzen. 11.
    Getriebe nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 5, 6 und 10, dadurch gekenn zeichnet, dass die eingeleitete Gesamtum- fangskraft durch ein Ausgleichsgetriebe zunächst zur Hälfte an die am stärksten belastete erste Treibscheibe, zur andern Hälfte unter Vermittlung der Vorgelege- welle dem zweiten Ausgleichsgetriebe weiter geleitet ist, welches diesen Kraft anteil hälftig den beiden andern Scheiben überträgt. 12.
    Getriebe nach Patentanspruch mit zwei voreinander gelagerten Treibscheiben, die mit Antriebszahnkränzen ein einheitliches Stück bilden, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Treibrillen in einer Ebene liegen und der Zahnkranz einmal rechts, einmal links seiner zugehörigen Treibrille angebracht ist, wobei ein Zahnkranz von einem Sonnenrade des Ausgleichsgetriebes unmittelbar, der zweite Zahnkranz unter Vermittlung der Vorgelegewelle ange trieben ist. 13.
    Getriebe nach Patentanspruch mit Um- schllngUlig zweier Scheiben in S-Windung, dadurch gekennzeichnet, dass der Zahn kranz der einen Antriebsscheibe mit einem gleich grossen, auf der Achse der andern Scheibe losen Zahnrad in Eingriff steht, wobei das Ausgleichsgetriebe zwischen dieses lose Zahnrad - und den Zahnkranz der andern Treibscheibe eingeschaltet ist. 14.
    Getriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die eingeleitete Um fangskraft als Wagebalken verteilende Planetenräder eines Ausgleichsgetriebes in einem S-förmigen, einseitig offenen Träger derart gelagert sind, dass sie nach Verschwenken dieses Trägers um einen bestimmten Winkel ausgewechselt werden können, ohne das Ausgleichsgetriebe aus einander nehmen zu müssen. 15. Getriebe nach Patentanspruch und Unter anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Planetenräder mit ihren Zapfen in geteilten Lagern laufen, so dass sie nach Abnahme der Lage;-deckel frei zugänglich sind. 16.
    Getriebe nach Patentanspruch und Unter ansprüchen "o und 6, besonders für Ketten bahnen, dadurch gekennzeichnet, dass drei in derselben Ebene im Dreieck zueinander gelagerte Treibscheiben, die von einer -Kette hintereinander in S-Windung um schlungen sind, ihren Antrieb von einer zentralen Vorgelegewelle erhalten;
    in dem ein erstes Ausgleichsgetriebe die eine der beiden gleichläufigen Treibscheiben und gleichzeitig ein zweites Ausgleichsgetriebe antreibt, das zweite Ausgleichsgetriebe dagegen die zweite der beiden gleich läufigen Scheiben und vermittelst Um kehrrad die gegenläufige Scheibe antreibt, wobei die Anordnung so getroffen ist, dass die Antriebsritzel der beiden gleich läufigen Scheiben beide auf der zentralen Vorgelegewelle angeordnet sind. 17.
    Getriebe nach Patentanspruch und Unter ansprüchen "n, 6 und 16, dadurch gekenn zeichnet, dass die gegenläufige Scheibe ihren Antrieb durch ein auf ihrer Welle aufgekeiltes Zahnrad erhält, und dass das in dieses eingreifende Umkehrrad unter halb der Vorgelegewelle angeordnet ist, um den Schwerpunkt des ganzen Getriebes nach unten zu verlegen.
CH94904D 1913-12-01 1920-06-16 Getriebe mit mehreren durch das gleiche Zugorgan umschlungenen Scheiben. CH94904A (de)

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