CH94017A - Vorrichtung zur Verdampfung von Flüssigkeiten. - Google Patents

Vorrichtung zur Verdampfung von Flüssigkeiten.

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CH94017A
CH94017A CH94017DA CH94017A CH 94017 A CH94017 A CH 94017A CH 94017D A CH94017D A CH 94017DA CH 94017 A CH94017 A CH 94017A
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heating
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channel
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Esaias Thunholm Karl Lars
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Esaias Thunholm Karl Lars
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  Vorrichtung zur     Verdampfung    von     Flüssigkeiten.       Die Erfindung bezieht sich auf eine Vor  richtung zur Verdampfung von     Flüssigkeiten,     welche aus mehreren übereinander angeord  rreten, ringförmigen     Heizgliedern    besteht, wo  bei jedes der     Heizglieder,    die zweckmässig  aus Gusseisen bestehen, mit mehreren inein  ander angeordneten     Ringkanälen    für das Heiz  mittel ausgestattet ist, welche oben mit einer  abnehmbaren, dünnen, gut wärmeleitenden  Platte abgedeckt sind, welche als Heizplatte  zwischen     Heizmittel    und Flüssigkeit dient.

    Dadurch, dass die Heizplatte aus einem     Stoff     von grosser Wärmefähigkeit besteht, wird  gegenüber bekannten Einrichtungen dieser  Art eine bessere Verdampfung gewährleistet.  hie Heizplatte kann auch aus einem Material  von grosser     Widerstandsfähigkeit    gegenüber  den eine Korrosion der Platte verursachen  den Einflüssen der zu verdampfenden Flüs  sigkeit     ausgeführt    sein.  



  Die Heizplatte ist     zweckmässigerweise     nach oben gewölbt und derart eingespannt,  dass sie unter einer gewissen Anfangsspan  nung steht, so     dah    sie ohne wesentliche  Formveränderung dem in den Ringkanälen    herrschenden Druck des zum Beispiel in  Wasserdampf bestehenden Heizmittels wider  stehen     kann.    Dem Beschlagen der Heizfläche  mit Kondenswasser kann dadurch vorgebeugt  werden, dass die     Heizglieder    mit ineinander  überführenden, vorn Heizmittel nacheinander  zu durchströmenden Ringkanälen ausgestattet  werden, deren     Querschnitt    von dem vom  Heizmittel zuerst zu durchströmenden bis zu  dem zuletzt zu durchströmenden Ringkanal  abnimmt, welch letzterer somit den kleinsten  Querschnitt aufweist,

   entsprechend dem durch  die Kondensation verringerten Dampfvolumen  im zuletzt durchströmten     Kanal.    Dadurch  ist praktisch gleiche Dampfgeschwindigkeit  in all diesen Kanälen erreicht. Die Kanäle  können entweder ihrer ganzen Länge nach  gleichmässig breit sein oder von der Eintritt  stelle zur     Austrittstelle    sich verengen. Zweck  mässig ist derjenige Kanal, der den grössten  Querschnitt besitzt und in welchen der Dampf  zuerst eintritt, zunächst der Mitte angeordnet.

    Das Kondenswasser, das sich an der die  Heizfläche bildenden Platte niederschlägt,  wird dann in allen Kanälen infolge der Zen-           trifugalwirkung    des strömenden Heizmittels  nach den Seitenwänden der Kanäle getrieben,  an welchen es zur Sohle jedes Kanals ab  fliessen kann, was noch unterstützt werden  kann durch die Wölbung der Heizplatte.

    Diese Verhinderung des     Beschlagens    der  Heizfläche mit dem Kondensat des     Heiz-          mittels    ist ein weiterer grosser Vorteil gegen  über bekannten     Verdampfungsvorrichtungen     dieser Art, da beispielsweise eine Flüssig  keitsschicht von 0,1 mm Dicke an der Heiz  fläche den     Wärmedurchgang    auf die Hälfte  des bei einer von Kondensat freien Heiz  fläche herabsetzen kann.  



  In der beigefügten Zeichnung ist:       Fig.    1 ein senkrechter Schnitt nach Linie       A-B    der     Fig.    2 durch eine als Ausfüh  rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes an  zusehende Vorrichtung;       Fig.2    ist ein Grundriss und teilweiser  Horizontalschnitt:       Fig.    3 ist eine Einzelheit in Seitenan  sicht.  



  Die Vorrichtung besteht aus einer Anzahl  ringförmiger Heizglieder 20, die miteinander  mittelst Bolzen 21 verbunden sind, welche  durch Löcher 22 der Lappen 23 gesteckt  sind.  



  Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel  besitzen die Heizglieder drei ineinander an  geordnete, konzentrische Kanäle 3, 4, 5 für       Glas    Heizmittel, beispielsweise Heizdampf;  indessen kann die Anzahl der Kanäle natür  lich beliebig gewählt werden. Jene Kanäle  sind voneinander durch Zwischenwände 6  und 7 getrennt und oben durch eine dünne,  abnehmbare Platte 11 von guter     Wärme-          leitfäbigkeit,    z. B. aus Kupfer, abgedeckt.  Wie     Fig.    1     erkennen    lässt, ist diese Platte  ein wenig nach oben gewölbt, wobei     ibr     innerer Teil höher liegt als der äussere; so  dass sie besser befähigt ist, den Beanspru  chungen auf Drehung zu widerstehen.

   Diese  Gestalt wird dadurch erreicht, dass die Rän  der der Zwischenwände 6 und 7 und der  Aussenwand eine der Wölbung entsprechende  Höhenlage haben.    1 ist der     Eiulan    für den Dampf. Der  Dampf tritt durch diesen Einlass und den  Kanal 2 in den     innern    Dampfkanal 3. Aus       denn    Kanal 3 strömt der     Dampf    am Ende  S der Zwischenwand     G    in den Kanal 4 und        -eiterkin    am Ende 9 der     Zwischenwand    i  in den äussern Kanal 5, um schliesslich aus  diesem Kanal durch den     Auslass   <B>10</B> zu ent  weichen.  



  Auf jedem Heizglied ist ein Ring mit  einem Rand 14 vorgesehen, der das Ab  fliessen der zu     verdampfenden        Flüssigkeit     nach     innen    verhindert.  



  Jeder der mit einem Rand 14     versehenen     Ringe hat zwei nach einwärts     vorspringende     Ausbuchtungen des Randes 14, die einander  diametral gegenüberstehen. In einer dieser       Ausbuchtungen        hat    der Ring ein Loch 13.  durch das die     Flüssigkeit    in den darunter  liegenden Ring abfliesst. Die Löcher 13 sind  im     Zickzack    angeordnet, so dass derjenige  hing, welcher unterhalb dem in     Fig.    2 in  Ansicht gezeichneten Ring liegt, das Loch  auf der entgegengesetzten Seite (wie durch  gestrichelte Linien angedeutet) hat. wie der  obere Ring.  



  Der     Querschnitt    der Kanäle nimmt ent  sprechend der Kondensation des Dampfes ab,  damit die     Dampfgeschwindigkeit    in allen  Kanälen trotz der Abnahme des Dampfvo  lumens infolge der Kondensation im wesent  lichen gleich bleibt. So ist der innen ge  zeichnete Kanal 3, in welchen der Dampf  eintritt, der weiteste. Die Weite der folgen  den Kanüle nimmt dann der Reihe nach ab.  Indessen könnte die Anordnung auch umge  kehrt sein, indem der weiteste Ringkanal  aussen und der     schmälste    Ringkanal inneu  liegt.  



  Bei dem     gezeichneten    Ausführungsbeispiel  ist die Weite jedes einzelnen Kanals aus       Konstruktionsrücksichten    über     dieganzeLänge     des Kanals unveränderlich. Koch besser wäre  natürlich eine allmähliche Verengung jedes  Kanals von seiner Eintrittsstelle an bis zu  seiner Austrittsstelle. Indessen ergibt schon  die gezeichnete Anordnung ein durchaus ge  nügendes Ergebnis.

             Wenn    eine besonders wirksame     Entfer-          nung    des     Kondenswassers    gewünscht wird,       kennen    dünne Rippen 15 vorgesehen werden,  die sich von der Platte 11 nach unten er  trecken, vor allem in den breiten Kanälen,       damit    die Wasserteilchen nicht einen allzu  langen Weg     zurücklegen    müssen, bevor sie  abtropfen. Dies empfiehlt sich besonders bei       Anwendung    von     Niederdruckdampf,    wobei es       .ehr    wichtig ist, dass die Abnahme des  Dampfdruckes so gering wie nur möglich  bleibt.  



  Die Unterteile 17 der Heizglieder     _    sind       chwach    kegelförmig, so dass die Sohlen der  Kanäle von dem Kanal aus, in welchem der  Dampf zugeführt wird,     abgeböscht    sind, da  mit das Abfliessen des Wassers erleichtert ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung- zur Verdampfung von Flüs sigkeiten, bestehend aus mehreren überein ander angeordneten, ringförmigen Heizg@ie- .dern, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Heizglied mit mehreren ineinander angeord- lieten Ringkanälen für das Heizmittel ausge stattet ist, die oben mit einer abnehmbaren, gut wärmeleitenden, dünnen Platte abge deckt sind, welche als Heizplatte zwischen Heizmittel und Flüssigkeit dient.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizplatte jedes Heizgliedes derart eingespannt ist; dass sie unter einer gewissen Anfangsspannung steht. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizplatte jedes Heizgliedes nach oben gewölbt ist, wobei ihr innerer Teil höher liegt, als der äussere.
    3. Vorriebtung nach Patentansprucb, mit in einander überführenden, vom Heizmittel nacheinander zu durchströmenden Ring kanälen, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Ringkanäle von dem vom Heizmittel zuerst zu durchströmenden bis zu dem zuletzt zu durchströmenden Ring kanal abnimmt. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizplatte jedes Heizgliedes mit ringförmigen, nach unten gerichteten Rippen versehen ist, iuri das Abtropfen von Kondensat zu fördern. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sohle der Ring kanäle geneigt ist; um das Abfliessen von Kondensat zu erleichtern.
CH94017D 1918-03-04 1921-01-14 Vorrichtung zur Verdampfung von Flüssigkeiten. CH94017A (de)

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