CH93237A - Kettenwirkware. - Google Patents

Kettenwirkware.

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CH93237A
CH93237A CH93237DA CH93237A CH 93237 A CH93237 A CH 93237A CH 93237D A CH93237D A CH 93237DA CH 93237 A CH93237 A CH 93237A
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CH
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fabric
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warp knitted
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Inventor
Saupe Firma Ernst
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Ernst Saupe Fa
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      Kettenwirkware.            Gegenstand    vorliegender     -Erfindung    ist  eine     Kettenwirkware,        deren        Eigentümlichkeit          darin    besteht,      < iah    sie zwei rechte Waren  seiten aufweist und     daLi    hierbei die     Maschen          beider    Seiten sich     gegenseitig        überdecken,     also nicht     zwiseheneinander    liegen,     ferner,

            dah    sie aus zwei Reihen     Kettenfziden    erzeugt  ist und     dat,,    diese beiden Reihen     Kettenfäden     diagonal zur Ware     entgegengesetzt        zuein-          ander    jeweils fortgesetzt in der anfänglichen  Richtung von einen     Warenrand    zum andern  weiterlaufen und abwechselnd auf der     Waren-          vorder-    und     Rückseite    Maschen bilden.

   Jede  der beiden Warenseiten besitzt daher bezüg  lich ihrer     Struktur    eine     vollkommene        Gleich-          fürinigkeit,    d.     l1.    alle     Maschen        liegen    in     gleicher          Richtung;    und Haben das gleiche     Aussehe ;          Querstreifen    oder     dergleichen    sind unter der  Voraussetzung,     dah    alle     Fäden    in     bl:aterial     und Farbe gleich     sind,    nirgends vorhanden.

    Diese Ware ist infolgedessen unter allen  bisher     bekamst    gewordenen Kettenwirkwaren  die geeignetste als     Ersatz    für     Wildleder.     denn sie erlangt  ach     erfolgtem    Appretieren  und     Schleifen    in     bezug    auf     Aussehen    und         Geschmeidigkeit    die grüsste     Ähnlichkeit        _    mit  Wildleder.     insbesondere    reit schwedischem  Leder.  



  Die     Fadenverbindung    kann verschieden  sein, sie richtet sieh nach dem Weg, welchen  die     Kettenfäden    beschreiben, wenn sie über       zwei    hintereinander stehende     'Nadelreihen     des zu ihrer Herstellung     dienende...        Ketten-          wirkstuhles    gelegt     werden.    und welcher       NVeg    in     der        Kettenwirkerei    als     Legung    be  zeichnet wird.  



       A15    Beispiele sind in den     Fig.    1     und.        '2     der Zeichnung zwei verschiedene     Legungen     angegeben.     lind    zwar für je     einen    Faden 3  der einen Reibe von Kettenfäden und einen       Faden    -1- der     andern    Reibe von     Kettenfiiden     Die     Punktreihen    1 und     t_'    bedeuten die     beiden          Stulilnadelreihei,    die, wie in diesen Figuren  links angedeutet,

       einander    den     Rückei)    zu  kehren, dabei aber im     Sinne    von     Fig.          einander    genau     gegenüberliegen.        während    in       Fig.    1 und  _ die     Schräglage    der besseren       Verständlichung    wegen angenommen wurde,       indem        die        Reihen   <I>I</I>     Il-,

          17I.        IT'        etc.        als         Wiederholungen der     Nadelreihen    in Ober  ansicht zu denken sind.  



  Die Anzahl der     Kettenfäden    ist die gleiche  wie die Anzahl der Stuhlnadeln. Wie schon       erwähnt    wurde, sind diese Fäden, ebenso  wie die Stuhlnadeln, in zwei Reihen geteilt.  Diese Fäden werden     kreuzseitig    über die  Stuhlnadeln gelegt und kreuzen sich paar  weise auf letzteren.  



  Nach     Fig.    1 werden in der Arbeitsstufe 1  die Fäden 3 und 4 erst unter eine Nadel     a     der Reihe 1 und dann über eine Nadel b  der Reihe 1 gelegt, hierauf zwischen den  beiden     Stuhlnadelreihen    bis zur Nadel     (G     seitwärts gezogen und schliesslich über die  Nadel     d    der Reihe 2 der gleichen Arbeits  stufe I hinweggelegt.

   Nach     jedesinaligein     Legen der Fäden über die Stuhlnadeln werden  dieselben zu     3Iaschen    ausgebildet; so dar  auf den beiden     Stuhliiadelreihen    eine     Maschen-          reihe    der Arbeitsstufe I     (Fig.    1 und 4) ent  standen ist,     nachdem    die     Kettenfäden    den  eben geschilderten     Legweg    zurückgelegt  haben.

   Die     Haschenreilien    jeder Arbeitsstufe  bestehen dann aus je zwei Maschen pro Nadel,  nämlich einer der vordern Warenseite zuge  kehrten Masche eines von links nach rechts  steigend die     @ji        are    durchlaufenden Faden>  und einer der hintern Warenseite     zugekehrten     Masche eines die Ware     entgegengesetzt,    also  von rechts nach     links    steigend durchlaufenden  Fadens     $,    was durch stets gleiches Legen  der Fäden zueinander auf den Nadeln erzielt  wird, wie dies     Fig.    5, welche eine Oberan  sicht zu     Fig.    4 bedeutet, erkennen lässt.

    Diese Maschen, welche der Deutlichkeit halber  in     Fig.    4 versetzt zueinander dargestellt sind,    liegen in     Wirklichkeit    genau hintereinander  und überdecken sich gegenseitig wie in     Fig.    5.  In den nun folgenden Arbeitsstufen.     bezw.          Ilaschenreilien        1I    bis 1     V        (Fig.    4) wiederholt   sich die beschriebene     Legung    der Kettenfäden,  und zwar in der     begonnenen    Richtung von  einem     Warenrand    zum andern fortschreitend.  



       Fig.    3 zeigt schematisch eine Draufsicht  auf je zwei Fäden beider     Reihen    und zeigt  deren     Verlauf    zu den Nadeln.  



       Fig.        '?    verdeutlicht eine     Fadenlegung,    bei  welcher die Fäden der beiden Reihen eben  falls entgegengesetzt zueinander laufen und  einen gleichartigen Weg beschreiben. Dieser  Weg unterscheidet sich aber     insofern    von  demjenigen nach     Fig.    1, als die Fäden     immer     nur über, nicht aber unter die Nadeln gelegt  werden, und als ferner die     Legung    von der  vordern zur hintern     Nadelreibe    immer un  mittelbar erfolgt. also keine zwischenstehen  den Nadeln     übersprungen    werden.  



       Aurer    den     Fadenlegungen    nach     Fig.    1  und<B>2</B>     kann        inan    auch andere geeignete       Legungen        wühlen.  

Claims (1)

  1. PATENTAN SPRUCH Kettenwirkware mit zwei rechten Waren seiten, bei welcher die 31ascben beider Seiten sich gegenseitig überdecken und aus zwei Reihen Kettenfäden erzeugt sind, die diagonal zur Ware entgegengesetzt zueinan der jeweils fortgesetzt in der anfänglichen Richtung von einem Warenrand zum andern weiterlaufen und abwechselnd vorn und hinten Maschen bilden.
CH93237D 1913-12-19 1920-05-20 Kettenwirkware. CH93237A (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE93237X 1913-12-19
DE261014X 1914-10-26
DE220615X 1915-06-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH93237A true CH93237A (de) 1922-03-01

Family

ID=27180287

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CH93237D CH93237A (de) 1913-12-19 1920-05-20 Kettenwirkware.

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