CH93237A - Kettenwirkware. - Google Patents
Kettenwirkware.Info
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Description
Kettenwirkware. Gegenstand vorliegender -Erfindung ist eine Kettenwirkware, deren Eigentümlichkeit darin besteht, < iah sie zwei rechte Waren seiten aufweist und daLi hierbei die Maschen beider Seiten sich gegenseitig überdecken, also nicht zwiseheneinander liegen, ferner,
dah sie aus zwei Reihen Kettenfziden erzeugt ist und dat,, diese beiden Reihen Kettenfäden diagonal zur Ware entgegengesetzt zuein- ander jeweils fortgesetzt in der anfänglichen Richtung von einen Warenrand zum andern weiterlaufen und abwechselnd auf der Waren- vorder- und Rückseite Maschen bilden.
Jede der beiden Warenseiten besitzt daher bezüg lich ihrer Struktur eine vollkommene Gleich- fürinigkeit, d. l1. alle Maschen liegen in gleicher Richtung; und Haben das gleiche Aussehe ; Querstreifen oder dergleichen sind unter der Voraussetzung, dah alle Fäden in bl:aterial und Farbe gleich sind, nirgends vorhanden.
Diese Ware ist infolgedessen unter allen bisher bekamst gewordenen Kettenwirkwaren die geeignetste als Ersatz für Wildleder. denn sie erlangt ach erfolgtem Appretieren und Schleifen in bezug auf Aussehen und Geschmeidigkeit die grüsste Ähnlichkeit _ mit Wildleder. insbesondere reit schwedischem Leder.
Die Fadenverbindung kann verschieden sein, sie richtet sieh nach dem Weg, welchen die Kettenfäden beschreiben, wenn sie über zwei hintereinander stehende 'Nadelreihen des zu ihrer Herstellung dienende... Ketten- wirkstuhles gelegt werden. und welcher NVeg in der Kettenwirkerei als Legung be zeichnet wird.
A15 Beispiele sind in den Fig. 1 und. '2 der Zeichnung zwei verschiedene Legungen angegeben. lind zwar für je einen Faden 3 der einen Reibe von Kettenfäden und einen Faden -1- der andern Reibe von Kettenfiiden Die Punktreihen 1 und t_' bedeuten die beiden Stulilnadelreihei, die, wie in diesen Figuren links angedeutet,
einander den Rückei) zu kehren, dabei aber im Sinne von Fig. einander genau gegenüberliegen. während in Fig. 1 und _ die Schräglage der besseren Verständlichung wegen angenommen wurde, indem die Reihen <I>I</I> Il-,
17I. IT' etc. als Wiederholungen der Nadelreihen in Ober ansicht zu denken sind.
Die Anzahl der Kettenfäden ist die gleiche wie die Anzahl der Stuhlnadeln. Wie schon erwähnt wurde, sind diese Fäden, ebenso wie die Stuhlnadeln, in zwei Reihen geteilt. Diese Fäden werden kreuzseitig über die Stuhlnadeln gelegt und kreuzen sich paar weise auf letzteren.
Nach Fig. 1 werden in der Arbeitsstufe 1 die Fäden 3 und 4 erst unter eine Nadel a der Reihe 1 und dann über eine Nadel b der Reihe 1 gelegt, hierauf zwischen den beiden Stuhlnadelreihen bis zur Nadel (G seitwärts gezogen und schliesslich über die Nadel d der Reihe 2 der gleichen Arbeits stufe I hinweggelegt.
Nach jedesinaligein Legen der Fäden über die Stuhlnadeln werden dieselben zu 3Iaschen ausgebildet; so dar auf den beiden Stuhliiadelreihen eine Maschen- reihe der Arbeitsstufe I (Fig. 1 und 4) ent standen ist, nachdem die Kettenfäden den eben geschilderten Legweg zurückgelegt haben.
Die Haschenreilien jeder Arbeitsstufe bestehen dann aus je zwei Maschen pro Nadel, nämlich einer der vordern Warenseite zuge kehrten Masche eines von links nach rechts steigend die @ji are durchlaufenden Faden> und einer der hintern Warenseite zugekehrten Masche eines die Ware entgegengesetzt, also von rechts nach links steigend durchlaufenden Fadens $, was durch stets gleiches Legen der Fäden zueinander auf den Nadeln erzielt wird, wie dies Fig. 5, welche eine Oberan sicht zu Fig. 4 bedeutet, erkennen lässt.
Diese Maschen, welche der Deutlichkeit halber in Fig. 4 versetzt zueinander dargestellt sind, liegen in Wirklichkeit genau hintereinander und überdecken sich gegenseitig wie in Fig. 5. In den nun folgenden Arbeitsstufen. bezw. Ilaschenreilien 1I bis 1 V (Fig. 4) wiederholt sich die beschriebene Legung der Kettenfäden, und zwar in der begonnenen Richtung von einem Warenrand zum andern fortschreitend.
Fig. 3 zeigt schematisch eine Draufsicht auf je zwei Fäden beider Reihen und zeigt deren Verlauf zu den Nadeln.
Fig. '? verdeutlicht eine Fadenlegung, bei welcher die Fäden der beiden Reihen eben falls entgegengesetzt zueinander laufen und einen gleichartigen Weg beschreiben. Dieser Weg unterscheidet sich aber insofern von demjenigen nach Fig. 1, als die Fäden immer nur über, nicht aber unter die Nadeln gelegt werden, und als ferner die Legung von der vordern zur hintern Nadelreibe immer un mittelbar erfolgt. also keine zwischenstehen den Nadeln übersprungen werden.
Aurer den Fadenlegungen nach Fig. 1 und<B>2</B> kann inan auch andere geeignete Legungen wühlen.
Claims (1)
- PATENTAN SPRUCH Kettenwirkware mit zwei rechten Waren seiten, bei welcher die 31ascben beider Seiten sich gegenseitig überdecken und aus zwei Reihen Kettenfäden erzeugt sind, die diagonal zur Ware entgegengesetzt zueinan der jeweils fortgesetzt in der anfänglichen Richtung von einem Warenrand zum andern weiterlaufen und abwechselnd vorn und hinten Maschen bilden.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE93237X | 1913-12-19 | ||
| DE261014X | 1914-10-26 | ||
| DE220615X | 1915-06-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH93237A true CH93237A (de) | 1922-03-01 |
Family
ID=27180287
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH93237D CH93237A (de) | 1913-12-19 | 1920-05-20 | Kettenwirkware. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH93237A (de) |
-
1920
- 1920-05-20 CH CH93237D patent/CH93237A/de unknown
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