CH89993A - Kraftübertragungsmittel für Triebscheiben. - Google Patents

Kraftübertragungsmittel für Triebscheiben.

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CH89993A
CH89993A CH89993DA CH89993A CH 89993 A CH89993 A CH 89993A CH 89993D A CH89993D A CH 89993DA CH 89993 A CH89993 A CH 89993A
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CH
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Heinrich Guettinger
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Heinrich Guettinger
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G1/00Driving-belts
    • F16G1/18Driving-belts made of wire

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description


      Kraftübertragungsmittel    für     Triebscheiben.       Bei Riemen aus Leder,     Gummi.        Balatu,     Baumwolle, Hanf, Kamelhaar usw. ist be  kanntlich die Reibung zwischen Riemen und  Riemenscheibe ziemlich gross, so dass der  Riemen nicht übermässig gespannt werden  muss, um die erforderliche Kraftleistung von  einer Riemenscheibe auf eine andere zu über  tragen.

   Dafür besitzen aber diese Riemen  den Nachteil, dass sie sich leicht strecken im  Betrieb, teuer sind und eine verhältnismässig  kurze Lebensdauer haben.     Stahlbänder    und  Drahtseile dagegen strecken sich nicht oder  nur unwesentlich, sind billiger     lind    dauer  hafter, haben aber den Nachteil, dass die  Reibung zwischen Triebscheibe und Band,       bezw.    zwischen Rolle und Seil, sehr     gering     ist, was besondere Zwischenlagen aus Leder,  Kork     etc.    notwendig macht.

   Die Metallbän  der haben ausserdem den Nachteil, dass bei  den am meisten vorkommenden Riemen  scheiben von 50 bis 500     min        Durchmesser     die Metallbänder wegen der     Beansprucbung     auf     Biegung    höchstens zirka 0.05 bis 0.5     inm     dick sein dürfen. so dass.

   Renn auch eine  hohe spezifische     Zugbeanspruchung    zulässig  ist, der Gesamtquerschnitt des Bandes auf    eine     gegebene        -Riemen@cheibenbreite    doch zu  gering wird, um mit den gewöhnlichen Rie  men.     was        Kraftübertra-ung    anbelangt, kon  kurrieren     zii        können.        abgesehen    von der     LTn-          möglichkeit        Metallbänder    ohne     Abänderung     der Riemenscheiben als Ersatz für Riemen       venveiiden    zu können.

   Einzelne dünne       Dr:ihl:e        durch    ein     Gewebe    zusammen zu     hal-          ten,    wie dies schon     vor-,eschlagen    wurde,       sc lizväeht    den     Gesamtquerschnitt    des Ban  de:     noch    mehr, als dies bei den     Metallbändern     bereits     schon    der Fall ist, weil die Dicke des  Metalldrahtes beschränkt ist. und für das  Gewebe Platz zwischen den einzelnen Dräh  ten bleiben muss.  



  Gegenstand     vorlie-,ender        Erfindun < -    ist.  nun ein     Kraftiibertrazun->:smittel    für Trieb  scheiben, welches aus     1letalldrähten    und  Faserstoff zusammengestellt ist, und bei       welchem    eine     erössere        Anzahl    dünner     @l@ei:all-          dräbte.    deren     rlnzeldurehmesser    das     7izläs-          sige    Mass     für    die     Bie@un#.@,,    z.

   B. von. 0,05  bis 0.5 mm,     nicht        überschreiten,    zu einem       cliinnen    Drahtseil     vereini-t    und solche Seile  als Zettel     finit        Faserstoffeinschlag,    zu einem  Band     verwoben    sind.      Auf der Zeichnung ist ein     Ansführungs-          bei.spiel    des     Erfindungsgegenstandes        nielir-          fa,eb        vergrössert        clar(yestelli:.     



       Fig.    1. zeit einen     'cliiiii:t    nach     cler    Linie       I----I    der     FiA.    2     durch.    das     @iisfiiliriiiigs-          beispiel:          Fio'.    2 zeit einen     G-rundriss    desselben:

   in       FiP%    3 ist eine     Variante    einer Einzelheit,       lind    zwar ein Drahtseil mit 19     Drähten,    noch       si:ärker        ver@rö        ssert:          Fig.    A- zeigt eine     weitere        Variani-e,    und  zwar ein Drahtseil mit einer     1Tmliüllung    aus  Faserstoff,     während          Fig.    5 eine dritte Variante zeigt, und  zwar ein Drahtseil mit einer     Umhüllung        und     einer Seele aus Faserstoff.  



  In     Fig.    1 und 2 ist ein     Gewebe    darge  stellt, in     v@Telcliem    als Zettel Drahtseile 4 aus  sieben     Drähten    1. mit     Faserstoffumhüllung     2 verwendet     sind    und der     Schuss        aus    Faser  stoff 5     beaeht.    Die Drahtseile 9- sind in     ge-          nii < .;

  ,end    grossen Abständen voneinander     durch     den     Faserstoffeinschlae-    5     ein < ye@c@oben.    Der       Faserstoffeinschlag        kann        verhältnismässig          reichlich    bemessen sein,     da    bei. zunehmender       Diclre        cles#elben        einzi.2:

      die     Entferninic,    der  Drahtseile     -@-erorössert    wird,     wel.cli9        wiederum          clrrrch        Vermehrung    der     Zahl    der     Einzelclrälite     pro Seil     ausgeglichen        -werden    kann. Die Zahl       rler    Einzeldrähte pro Seil. kann     1.00        und          noeli    mehr, aber auch     weniger        betragen.     



       A.il.    Stelle der Drahtseile 4 können     auch          Drahtseile        ss        aus    einer     grossen    Anzahl     Dr;ihte          ohne        Faserstoffumhüllung    verwendet wer  den     iFig.    3), oder     Drahtseile    7, die ans 19  Drähten bestehen, die mit einer     Fasersl:

  off-          unihüllun-    8 versehen sind     (Fig.    4) oder       Drahtseile    9 mit einer Seele 10 find einer       Umhüllung    11- je aus Faserstoff.  



  Der     Faserstoffeinschlag    auf der einen  Seite des Triebbandes. der sieh zwischen  den Metalldrähten und den Triebscheiben  befindet, hat. ausser dem     Zusammenhalten     der Drahtseile     hauptsä:ebli(,h    den Zweck, die       Reibung    auf den Triebscheiben     zii    vergrö  ssern.

   Diese     Faserstoffschicht,    welche zuerst  der     Abnützung    unterworfen ist, ist     zweclc-          miissiger-v#,eise    nicht;     zii.    dünn, damit eine    lange     Lebensdauer    des     Triel)ba.ndcs        ce-          sicherl:    ist.  



  Zur     Vergrösserung    der     Reibun-        hi)iin@,ii     ähnliche wie bei. Riemen bekannte     Sphisifer-          mii:tel    zur     @1.n        wcndun@@,    kommen.     die     zeitig die     Ei",eiischa:

  ft    besitzen können,     clie          1VTetaaldrälite    vor     Oxydation        zii    schützen,       waa    besonders bei     Verwendung    von     Stalil-          drä.hten,    welche durchrosten könnten, von  Vorteil ist.

   Bei Bronzedrähten ist diese Ge  fahr nicht:     vorhanden.        Ma:n    kann das Trieb  band auch     init    einer     Gummi.-    oder     ähnlichen     Masse     imprägnieren,        welche        geeignet    ist, die       Reibung        zwisch.eri        Triebband    und Scheibe       zii    erhöben und     gleichzeitig        die        MetalldAbte     vor     Oxvdal:ion        zii    schützen.  



  Das Band kann entweder endlos     gewoben     oder die beiden Enden mit     geeigneten        Pie-          menverbindern    zusammen     -gehalten    sein. Be  sonders     zweckmässig    ist (las einfache     Ver-          spleissen    der     Drahtseilenden    miteinander.

    weil     dadnrcb.    eine die     Dicke    des Bandes     nicht:          wesentlich    überschreitende, also eine ver  dünne     Verbindung    entsteht.,       welch(-    ohne weiteres gestattet, das Band       beidseii.ig    auf den Triebscheiben laufen zu  lassen, wie dies zum Beispiel bei Verwen  dung von Spannrollen erforderlich ist.  



  Die     gewöhnlichen    Riemen haben     1)"-          eine    Dicke von 4 bis     15    mm und       kö        nneri    mit 3 bis 15 kg pro     qom    auf     Zug          beansprucht    werden.

       Demgegenüber    lassen  sich Bänder nach     vorliegender        Erfindung          herstellen,    die nur eine Dicke von 1- bis 3     mm     haben und eine     Beanspruchung    auf     Zug    von       130    bis     1.50    k<B><U>g</U></B> pro qcm     gestatten.    Als wei  terer Vorteil können die     geringeren    inneren       Reibun_o,sverluste        genannt    werden,

   so dass  der     Wirkungsgrad    demjenigen der     Sta.hl-          bandbetriebe,    der bis 99 % erreichen soll.       nicht    wesentlich nachsteht.  



  Die     Nraftübertragungsbänder        na.eh    Er  findung vereinigen somit die Vorteile der       grossen    Reibung auf den Triebscheiben wie  bei     clen        oewö        hnlichen    Riemen, mit den     Vor-          t:eilen    der Unveränderlichkeit der Länge im  Betrieb, der Billigkeit in der     Anschaffung.     der     Dauerhaftigkeit    und dem hohen Nutz-           effeht    der bekannten     Metallbänder    in idealer   eise.

   Dieselben können ohne weiteres als  Ersatz für gewöhnliche Riemen     Anwendun,     finden.

Claims (1)

  1. PATE N TAX SPRUCI3 Kraftübertragungsmittel für Triebschei ben, welches aus Metalldrähten und Fa.,#er- sfoff zusaiiimengestellt ist, dadurch gekenn zeichnet, dass eine grössere Anzahl dünner Melalldrälite, deren Einzeldurchmesser beim Auflaufen auf die Triebscheiben das zul:is- sige Mass für Biegung nicht überschreiten. zu einem dünnen Drahtseil vereinigt und solche Seile als Zettel mit dem Faserstoffeinsclila(.:,e zu einem Band verwoben sind.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. hr < c ftiibertragungsmittel nach Patenfian- spruc#li, dadurch gekennzeichnet, da,ss die Drahtseile mit einer Umhüllung ans Fa serstoff versehen sind.
    2. Kraftübertragungsmittel nach Patentaii- spruc:h. dadurch geheniizeichnet, dass die Drahtseile mii: einer Seele und mit: einer ITmlüillun@ aus Faserstoff versehen sind.
    fi. lrafl:übertra,gungsmittet nach. Patenta,n- sprncb, dadurch gekeniizeichnei-, dass d:is 13a-11(1 finit einer Masse imprä,niei@i ist, @velcbe r,eei@ynel:
    ist, die Reibiin- zwischen Triehband und Triebscheibe zu erbühen und @rleichzeiti.g die 11etalldriihte vor Ox- dation ztt schützen. 4. liraftüheri:ra-@u.ngsmiti.el nach. Pa,tentan- sprucli und Unteranspruch d, dadurch l@ennze@cbnet, da,ss das Band ei)dloge- loben ist.
    . TSraftübert:ra,gun gsmilael. nach @ai:ent,?n- spruch, daAureh gekennzeichnet, dass die beiden Enden der einzelnen @ralitseil miteinander verspleisst sind, wodiirchein ohne weiteres beidceiti.- auf @r@eliscbei- ben laufbares Band entstellt.
CH89993D 1920-09-11 1920-09-11 Kraftübertragungsmittel für Triebscheiben. CH89993A (de)

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