CH89993A - Kraftübertragungsmittel für Triebscheiben. - Google Patents
Kraftübertragungsmittel für Triebscheiben.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16G—BELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
- F16G1/00—Driving-belts
- F16G1/18—Driving-belts made of wire
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Description
Kraftübertragungsmittel für Triebscheiben. Bei Riemen aus Leder, Gummi. Balatu, Baumwolle, Hanf, Kamelhaar usw. ist be kanntlich die Reibung zwischen Riemen und Riemenscheibe ziemlich gross, so dass der Riemen nicht übermässig gespannt werden muss, um die erforderliche Kraftleistung von einer Riemenscheibe auf eine andere zu über tragen.
Dafür besitzen aber diese Riemen den Nachteil, dass sie sich leicht strecken im Betrieb, teuer sind und eine verhältnismässig kurze Lebensdauer haben. Stahlbänder und Drahtseile dagegen strecken sich nicht oder nur unwesentlich, sind billiger lind dauer hafter, haben aber den Nachteil, dass die Reibung zwischen Triebscheibe und Band, bezw. zwischen Rolle und Seil, sehr gering ist, was besondere Zwischenlagen aus Leder, Kork etc. notwendig macht.
Die Metallbän der haben ausserdem den Nachteil, dass bei den am meisten vorkommenden Riemen scheiben von 50 bis 500 min Durchmesser die Metallbänder wegen der Beansprucbung auf Biegung höchstens zirka 0.05 bis 0.5 inm dick sein dürfen. so dass.
Renn auch eine hohe spezifische Zugbeanspruchung zulässig ist, der Gesamtquerschnitt des Bandes auf eine gegebene -Riemen@cheibenbreite doch zu gering wird, um mit den gewöhnlichen Rie men. was Kraftübertra-ung anbelangt, kon kurrieren zii können. abgesehen von der LTn- möglichkeit Metallbänder ohne Abänderung der Riemenscheiben als Ersatz für Riemen venveiiden zu können.
Einzelne dünne Dr:ihl:e durch ein Gewebe zusammen zu hal- ten, wie dies schon vor-,eschlagen wurde, sc lizväeht den Gesamtquerschnitt des Ban de: noch mehr, als dies bei den Metallbändern bereits schon der Fall ist, weil die Dicke des Metalldrahtes beschränkt ist. und für das Gewebe Platz zwischen den einzelnen Dräh ten bleiben muss.
Gegenstand vorlie-,ender Erfindun < - ist. nun ein Kraftiibertrazun->:smittel für Trieb scheiben, welches aus 1letalldrähten und Faserstoff zusammengestellt ist, und bei welchem eine erössere Anzahl dünner @l@ei:all- dräbte. deren rlnzeldurehmesser das 7izläs- sige Mass für die Bie@un#.@,, z.
B. von. 0,05 bis 0.5 mm, nicht überschreiten, zu einem cliinnen Drahtseil vereini-t und solche Seile als Zettel finit Faserstoffeinschlag, zu einem Band verwoben sind. Auf der Zeichnung ist ein Ansführungs- bei.spiel des Erfindungsgegenstandes nielir- fa,eb vergrössert clar(yestelli:.
Fig. 1. zeit einen 'cliiiii:t nach cler Linie I----I der FiA. 2 durch. das @iisfiiliriiiigs- beispiel: Fio'. 2 zeit einen G-rundriss desselben:
in FiP% 3 ist eine Variante einer Einzelheit, lind zwar ein Drahtseil mit 19 Drähten, noch si:ärker ver@rö ssert: Fig. A- zeigt eine weitere Variani-e, und zwar ein Drahtseil mit einer 1Tmliüllung aus Faserstoff, während Fig. 5 eine dritte Variante zeigt, und zwar ein Drahtseil mit einer Umhüllung und einer Seele aus Faserstoff.
In Fig. 1 und 2 ist ein Gewebe darge stellt, in v@Telcliem als Zettel Drahtseile 4 aus sieben Drähten 1. mit Faserstoffumhüllung 2 verwendet sind und der Schuss aus Faser stoff 5 beaeht. Die Drahtseile 9- sind in ge- nii < .;
,end grossen Abständen voneinander durch den Faserstoffeinschlae- 5 ein < ye@c@oben. Der Faserstoffeinschlag kann verhältnismässig reichlich bemessen sein, da bei. zunehmender Diclre cles#elben einzi.2:
die Entferninic, der Drahtseile -@-erorössert wird, wel.cli9 wiederum clrrrch Vermehrung der Zahl der Einzelclrälite pro Seil ausgeglichen -werden kann. Die Zahl rler Einzeldrähte pro Seil. kann 1.00 und noeli mehr, aber auch weniger betragen.
A.il. Stelle der Drahtseile 4 können auch Drahtseile ss aus einer grossen Anzahl Dr;ihte ohne Faserstoffumhüllung verwendet wer den iFig. 3), oder Drahtseile 7, die ans 19 Drähten bestehen, die mit einer Fasersl:
off- unihüllun- 8 versehen sind (Fig. 4) oder Drahtseile 9 mit einer Seele 10 find einer Umhüllung 11- je aus Faserstoff.
Der Faserstoffeinschlag auf der einen Seite des Triebbandes. der sieh zwischen den Metalldrähten und den Triebscheiben befindet, hat. ausser dem Zusammenhalten der Drahtseile hauptsä:ebli(,h den Zweck, die Reibung auf den Triebscheiben zii vergrö ssern.
Diese Faserstoffschicht, welche zuerst der Abnützung unterworfen ist, ist zweclc- miissiger-v#,eise nicht; zii. dünn, damit eine lange Lebensdauer des Triel)ba.ndcs ce- sicherl: ist.
Zur Vergrösserung der Reibun- hi)iin@,ii ähnliche wie bei. Riemen bekannte Sphisifer- mii:tel zur @1.n wcndun@@, kommen. die zeitig die Ei",eiischa:
ft besitzen können, clie 1VTetaaldrälite vor Oxydation zii schützen, waa besonders bei Verwendung von Stalil- drä.hten, welche durchrosten könnten, von Vorteil ist.
Bei Bronzedrähten ist diese Ge fahr nicht: vorhanden. Ma:n kann das Trieb band auch init einer Gummi.- oder ähnlichen Masse imprägnieren, welche geeignet ist, die Reibung zwisch.eri Triebband und Scheibe zii erhöben und gleichzeitig die MetalldAbte vor Oxvdal:ion zii schützen.
Das Band kann entweder endlos gewoben oder die beiden Enden mit geeigneten Pie- menverbindern zusammen -gehalten sein. Be sonders zweckmässig ist (las einfache Ver- spleissen der Drahtseilenden miteinander.
weil dadnrcb. eine die Dicke des Bandes nicht: wesentlich überschreitende, also eine ver dünne Verbindung entsteht., welch(- ohne weiteres gestattet, das Band beidseii.ig auf den Triebscheiben laufen zu lassen, wie dies zum Beispiel bei Verwen dung von Spannrollen erforderlich ist.
Die gewöhnlichen Riemen haben 1)"- eine Dicke von 4 bis 15 mm und kö nneri mit 3 bis 15 kg pro qom auf Zug beansprucht werden.
Demgegenüber lassen sich Bänder nach vorliegender Erfindung herstellen, die nur eine Dicke von 1- bis 3 mm haben und eine Beanspruchung auf Zug von 130 bis 1.50 k<B><U>g</U></B> pro qcm gestatten. Als wei terer Vorteil können die geringeren inneren Reibun_o,sverluste genannt werden,
so dass der Wirkungsgrad demjenigen der Sta.hl- bandbetriebe, der bis 99 % erreichen soll. nicht wesentlich nachsteht.
Die Nraftübertragungsbänder na.eh Er findung vereinigen somit die Vorteile der grossen Reibung auf den Triebscheiben wie bei clen oewö hnlichen Riemen, mit den Vor- t:eilen der Unveränderlichkeit der Länge im Betrieb, der Billigkeit in der Anschaffung. der Dauerhaftigkeit und dem hohen Nutz- effeht der bekannten Metallbänder in idealer eise.
Dieselben können ohne weiteres als Ersatz für gewöhnliche Riemen Anwendun, finden.
Claims (1)
- PATE N TAX SPRUCI3 Kraftübertragungsmittel für Triebschei ben, welches aus Metalldrähten und Fa.,#er- sfoff zusaiiimengestellt ist, dadurch gekenn zeichnet, dass eine grössere Anzahl dünner Melalldrälite, deren Einzeldurchmesser beim Auflaufen auf die Triebscheiben das zul:is- sige Mass für Biegung nicht überschreiten. zu einem dünnen Drahtseil vereinigt und solche Seile als Zettel mit dem Faserstoffeinsclila(.:,e zu einem Band verwoben sind.UNTERANSPRÜCHE: 1. hr < c ftiibertragungsmittel nach Patenfian- spruc#li, dadurch gekennzeichnet, da,ss die Drahtseile mit einer Umhüllung ans Fa serstoff versehen sind.2. Kraftübertragungsmittel nach Patentaii- spruc:h. dadurch geheniizeichnet, dass die Drahtseile mii: einer Seele und mit: einer ITmlüillun@ aus Faserstoff versehen sind.fi. lrafl:übertra,gungsmittet nach. Patenta,n- sprncb, dadurch gekeniizeichnei-, dass d:is 13a-11(1 finit einer Masse imprä,niei@i ist, @velcbe r,eei@ynel:ist, die Reibiin- zwischen Triehband und Triebscheibe zu erbühen und @rleichzeiti.g die 11etalldriihte vor Ox- dation ztt schützen. 4. liraftüheri:ra-@u.ngsmiti.el nach. Pa,tentan- sprucli und Unteranspruch d, dadurch l@ennze@cbnet, da,ss das Band ei)dloge- loben ist.. TSraftübert:ra,gun gsmilael. nach @ai:ent,?n- spruch, daAureh gekennzeichnet, dass die beiden Enden der einzelnen @ralitseil miteinander verspleisst sind, wodiirchein ohne weiteres beidceiti.- auf @r@eliscbei- ben laufbares Band entstellt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH89993T | 1920-09-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH89993A true CH89993A (de) | 1921-10-17 |
Family
ID=4347211
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH89993D CH89993A (de) | 1920-09-11 | 1920-09-11 | Kraftübertragungsmittel für Triebscheiben. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH89993A (de) |
-
1920
- 1920-09-11 CH CH89993D patent/CH89993A/de unknown
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