CH89933A - Spindelhalslager für Selbstspinnerspindeln. - Google Patents

Spindelhalslager für Selbstspinnerspindeln.

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CH89933A
CH89933A CH89933DA CH89933A CH 89933 A CH89933 A CH 89933A CH 89933D A CH89933D A CH 89933DA CH 89933 A CH89933 A CH 89933A
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spindle
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Inventor
Karl Klass
Theodor Hoechstetter
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Karl Klass
Theodor Hoechstetter
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      Spindelhalslager    für     Selbstsphinerspindeln.       Die Erfindung betrifft eine über dem       Antriebwirtel    liegende     Selbstspinnerspin-          dellialslagerung    mit     öldicht    auf den     kege-          ligen        Spindelschaft        gepresstem        Kugellauf-          kelch    und mit in diesen eingreifender,     die     Spindel lose, ortsfest und     nachstellbar    um  gebender Kugellauf- und     Scbmierhülse     und besteht darin,

       dass    der Rand des     Ku-          gellaufkelches    die     Laufkugeln    nur wenig  übersteigt und durch einen mit ihm um  laufenden Randdeckel öldicht abgeschlos  sen ist, so     dass    ein Hochschleudern des ge  samten Öles über die Kugelspuren hinauf  verhindert und zwecks     möglichster    Ver  kürzung des     Spindelteiles    über den Kugel  spuren eine kurze Schmierhülse erzielt  wird.  



  Auf der Zeichnung ist eine beispiels  weise Ausführungsform einer solchen     Spin-          dellagerung    im senkrechten Schnitt     veran-          schaulicht.     



  Die unten in einer Pfanne a drehbare  Spindel<B>b</B> ist in bekannter Weise über  ihrer Antriebsrolle durch ein Halskugellager  seitwärts abgestützt. Wie ferner bekannt,    besteht dieses Kugellager aus einem     61-          (licht    auf die Spindel     aufgepressten        Kugel-          laufkelch   <B>c</B> und aus einer     Kugellaufhülse   <B>d,</B>  welche mittelst einer Stellschraube in einer  Brille<B>e</B> an dem feststehenden Tisch<B>f</B> orts  fest und     nachstellbar    gehalten wird, die  Spindel lose umgibt und zur Ölzuführung  dient.

   Die Kugeln     f/    finden ihre äussere  Laufspur in dem Kelch     c        und    ihre innere  Laufspur an der Hülse     (i.     



  Während bei einer bekannten     Spindel-          Iagerung    dieser Art, der nicht abgeschlos  sene Rand de-,     Kugellaufkelches    sehr hoch  Über die     Kugellaufspuren        hinaufgefilfirt     ist, um ein Übersteigen durch das hoch  geschleuderte<B>01</B> zu verhindern und da  durch ein verhältnismässig langer,     ülier    den       Stflitzkugeln    liegender     Spindelteil    von der  entsprechend     lai),-,    auszuführenden Innen  hülse beansprucht wird,

   ist der Band des  Laufkelches<B>c</B> der Erfindung gemäss nur  wenig über die     Kugellaufspuren    hinauf  verlängert und durch einen mit     ihn)    um  laufenden Randdeckel h     öldicht    abge  schlossen. Hierdurch werden mehrere Vor-      teile erzielt.

   Erstens wird ein Hochtreiben  des Öles<I>über</I> den     Kelchrand    hinaus, das  Herabrinnen vor-<B>01</B> auf die Antriebsrolle  bei ruhender Spindel und das     Umher-          schleudern    von<B>01</B> durch die so ver  schmutzte Antriebsrolle sicher     hintangeha,1-          ten    und damit das Erzeugnis vor     Verölung          Lewahrt.        Zu-eitens    genügt zur     Schmierun-          für    lange Zeit eine sehr kleine     Olmenge,    da,

    unter dem Deckel     li    über     den    Kugeln     rj     und ebenso unter diesen nur wenig<B>01</B>  Platz findet. Drittens wird selbst bei dieser  geringen Schmierung ein Trockenlaufen       dei    Kugeln -verhindert, weil das<B>01</B> nicht  über sie     Linauf-etrieben    werden kann, und  viertens wird, was bei Umlaufzahlen bis  12000 sehr wesentlich ist, der über den       Ntwelspuren    liegende     Spindelteil    so viel als  möglich verkürzt,

   da auch die Innenhülse       (7    dem niederen     Kelehrande    entsprechend  verkürzt     und    der     Kötzer    um diese     Verkür-          zunz-    weiter     lieribgeschoben    werden     hann.     Für     gleichlan,-e        Nötzer,    die bis auf die In  nenhülse     berabreichen,

          genfigt    bei der  neuen     Lagerun-    also eine kürzere     StreAe     vorn obern     Spindelstützpunkt    bis     zür        Spin-          delspitze.    womit eine     Tieferlegung    des       S(,ii-,verpunl##tc-s    der über der obern     Spindel-          stütze    umlaufenden Teile erreicht     und    die  Gefahr des Schleuderns und     T-1.ochsteigens          der        Bobinen    erheblich abgeschwächt,

       bezw.     eine leichtere     Spindelausführung        ermög-          licht    wird.    Diese Vorteile werden zudem mit ein  facher und billiger     lierstellbaren    Einzel  teilen erreicht, denn während der Kelch       der    geschilderten bekannten Lagerung we  gen seiner grösseren Länge auf     dem        Auto-          inaten    aus dem Vollen gedreht werden     muss,     kann der dargestellte,

   kürzere Kelch<B>c</B>     und     ebenso sein Deckel<I>h</I> aus Blech genau<B>pas-</B>  send gezogen und lediglich durch     Sclileileii     fertiggestellt werden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Spindelhalslager für Selbstspinnerspin- deln mit öldicht auf den ke,-eli,-eii Spindel- schaft gepresstem Kugellaufkelch und einer in diesen eingreifenden, die-Spindel lose, ortsfest und nachstellbar umgebenden Ku gellauf- und Schmierhülse,
    dadurch ge kennzeichnet dass der Rand des Kugellauf- kelches die Laufkugeln mir wenil- üBerg steigt und durch einen mit ihm unilaufen den Randdeekel öldicht ab,-lesehlossen ist.
    UNTERANSPRUCH: Spindelhalslagerung nach Patentansprucb, dadurch gekennzeichnet, dass der Kugel- laufkelch <B>(0</B> und sein Deckel<B><I>(h)</I></B> gezogen uind lediglich durch Schleifen fertiggestellt sind.
CH89933D 1917-11-24 1920-11-17 Spindelhalslager für Selbstspinnerspindeln. CH89933A (de)

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DE89933X 1917-11-24

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CH89933A true CH89933A (de) 1921-07-01

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