CH89710A - Maschine zur kontinuierlichen Herstellung von Versteifungsstücken für Schuhwerk. - Google Patents

Maschine zur kontinuierlichen Herstellung von Versteifungsstücken für Schuhwerk.

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CH89710A
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Baird Macdonald David
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Description


      Maschine    zur kontinuierlichen Herstellung von     Versteifungsstücken    für     Schuhwerk.       Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine Maschine zur kontinuierlichen Her  stellung von aus mehreren Stoffschichten und  einer     Versteifungsmasse    bestehenden Verstei  fungsstücken für     Schuhwerk.    Die Versteifungs  stücke können zum Beispiel die Form von  Versteifungseinlagen für Schuhspitzen be  sitzen.  



       Gemäss    Erfindung besitzt die vorliegende  Maschine mindestens einen Trog zur Auf  nahme von     Versteifungsmasse    und Walzen  zum     Aufpressen    mindestens eines fortlaufen  den Deckstreifens auf mindestens einen durch  den Trog geführten, mit Versteifungsmasse  belegten, fortlaufenden Tragstreifen.  



  Die     Zeichnung    veranschaulicht einige bei  spielsweise     Ausführungsformeir    des Erfindungs  gegenstandes.  



       Fig.    1, 2 und 3 zeigen eine erste Aus  führungsform     ini        Aufriss,    im     Grundriss    und in  einem schaubildlichen Vertikalschnitt;     Fig.    4  ist ein Schaubild einer weitern Ausführungs  form;     Fig.    5 ist eine Seitenansicht von Ein  stellmitteln für Abstreifer:     Fig.    6 und 7 zei  gen Arten, nach denen Versteifungseinlagen    für     Schuhspitzen    aus den     fortlaufen,len,    kom  binierten Materialstreifen ausgestanzt werden;

         Fig.    8 zeigt ein Paar Walzen     v    n Dünner  machen des     Versteifungsmater:As    an den  Rindern ;     Fig.    9 zeigt eine die     \.        ersteifungs-          einlagen    längs einem     Rand.        düririer    machende  Messerwalze;     Fig.    19 ist ein Schaubild des  Troges mit abgeänderten     11Iitteln    zum Regu  lieren der Öffnung:     Fig.    11 ist ein     ,Schnitt     einer Bremsvorrichtung zur Einwirkung auf  die Deckstreifen beim Eintritt in die Ma  schine;

       Fig.    12 zeigt zwei Tröge im Vertikal  schnitt, und     Fig.    13 ist ein Vertikalschnitt  einer Vorrichtung zum Aufblasen von Kunst  wolle, Korkstaub oder     anderem    Material auf  den beladenen     Tragstreien.     



  1 bezeichnet den sich nach unten ver  engenden und am Boden     offenen    Trog für  die     Ver-,teifringsina,se.    Durch diesen Trog  passiert ein     fortlaufender        lllaterialstreifen    2  von oben nach unten und durch den offenen  Boden. Auf jeder Seite des offenen Bodens  ist ein einstellbarer Abstreifer 3 angeordnet,       um    vom fortlaufenden Streifen 2 das über       flüssige    Versteifungsmittel abzustreifen, wenn      der Streifen den offenen     Trogboden    passiert.

         Linz    den Zutritt der Versteifungsmasse zum       Materialstreifen    zu regeln, sind -in Nuten 5  der Stirnwände 6 des Troges     VerschlussSChie-          ber    4 einstellbar angeordnet, wobei der Ab  stand der     untern    Ränder der Schieber von  den geneigten     Trogwänderi    veränderbar ist.  Der fortlaufende Streifen 2 zieht zwischen  den Schiebern 4 hindurch und fliesst die Ver  steifungsmasse     7=(Fig.    3) unter den Schieber  rändern durch auf jede Seite des Streifens,  bevor dieser durch den offenen Boden zieht.

    Wenn nur eine Seite des Streifens mit Ver  steifungsmasse überzogen werden soll; wird  der     Massezufluss    auf einer Seite durch einen  der Schieber 4 abgesperrt.  



  Die Abstreifer 3     (Fig.    2 und 10) werden  durch Platten gebildet, deren innere Ränder       zueinander    parallel sind und deren äussere  Ränder     konvergieren.    Die Platten sitzen in  einer auf der     Trogunterseite    angebrachten       Versenkung    mit gemäss den äussern Platten  rändern     entsprechend        konvergierenden    Seiten  wänden.

       ?Nahe    den Enden ruhen die Platten 3  in einer Versenkung 8 der Seitenwände 9  der     Maschine    und legen sich die Platten 3  dicht an die Unterseite des     offenen    Trog  bodens, um denselben abzuschliessen und ein  übermässiges Entweichen von     Versteifungs-          tnasse    zu vermeiden. Die Platterz 3 sind längs  verschiebbar,     uni    den Raum zwischen ihren       innern    Rändern     zri    verändern und damit die  Dicke der auf dein Streifen 2 haftenden Masse  schicht zu regulieren.

   Zu diesem Zwecke  ziehen     .Federn    10 die Platten 3 an die kon  vergierenden Wände der Versenkungen im       Trogboden    und ist auf eine ortsfeste Schraube  12     (        Fig.    4 und 5) eine Mutter 11     geschraubt,     wobei ein Vorsprung 13 jeder Platte 3 zwi  schen zwei Schultern     1.1    der Schraubenmutter  11 greift.

   Durch Drehung der     Mutter    11 in  der einen Richtung werden die Platten 3 bei  ihrer     Längsverschiebung    voneinander     erit-          feriit    und dadurch die Weite des     Durchlass-          schlitzes        ver-gi@iihert,    während bei der Drehung  der Mutter im entgegengesetzten Sinne die  Platten 3 einander genähert werden und der       Durchlassschlitz    verengert wird.

      Zur Regulierung der Länge des Zufuhr  raumes zwischen den Schiebern 4 und der  Länge des     Durchlassschlitzes        zwischen    den  Platten 3 sind Stäbe 15 auf der Innenseite  der     Trogseitenwände    angeordnet und mittelst       Schrauben    16     (Fig.    1) befestigt, welche Stäbe  sich auf die Platten 3 stützen und so die  Länge des     Dui-chlaf)sclilitzes    bedingen. Diese  Länge hängt von der Dicke der Stäbe 15 ab  und richtet sieh nach der Breite     des        l1a-          terialstreifens.     



  In     Fig.    4 tritt an Stelle jedes Stabes 15  ein     mittelst    drehbarer Schrauben 18     ineln,     oder weniger in den     Zufuhrrauin    zwischen  den Schiebern 4 verschiebbarer Schieber 17.  



  Als weiteres gesondertes Mittel zur Re  gulierung der Länge des Schlitzes zwischen  den Platten 3 sind in     Fig.    10 in Aussparun  gen der     Seitenwände    des Troges verschieb  bare Flachschieber 19 angeordnet, welche auf  den Platten 3 ruhen, wobei der Abstand der  innern Enden 20 der Schieber 19 die Schlitz  länge bestimmt. Die Flachschieber     k#)rinen          von    Hand aus- und     einwärts        geschoben    wer  den und sind zur Erleichterung der Einstel  lung und Begrenzung der     Schlitzlänge        niit     einer Einteilung versehen.

   Stäbe 15 oder  Schieber 1 e     können    in Verbindung     finit    den  Schiebern 19 angewendet werden, wobei die  Stäbe beziehungsweise     Schieber    auf den Flach  schiebern 19 ruhen, statt auf den Platten 3.  Bei Anwendung der Flachschieber 19     ki;nnen     Mutter 11 und Schraube     1\3    zur Einstellung  der Platten 3 auf der Unterseite dieser Plat  ten     angeordnet    werden.  



  Das Streifenmaterial 2 läuft von einer  von einem     Rahmen        \? _        geti-agerieri    Walze 21  ab, über eine     Führung    23 und wie     be#,clu ie-          ben    durch den Trog 1. Nach     dein    Verlassen  der     Abstreifer        ä    wird der überzogene oder  imprägnierte, nachstehend mit belegt bezeich  nete Tragstreifen 2 auf jeder Seite mit zwei  Deckstreifen kombiniert.

   Zu dieseln Zwecke  laufen sämtliche Streifen zwischen     zwei    Wal  zen 24     (Fig.    3)     hindurch,    und zwar der Strei  fen 2 zwischen den andern Streifen. Die  Walzen 24 sind so     eingestellt,        dass    . sie den       gewünschten    Druck auf die Streifen ausüben,      ohne die Versteifungsmasse auf den Seiten  herauszupressen. Die Deckstreifen 25, 26. 27  und 28 laufen von im Rahmen 22 gelagerten  Walzen 29, 30, 31 und 32 ab und über zwi  schen den Seitenrahmen 9 angeordnete     Zu-          fuhrtiscbe    33. welche zweckmässig mit der  in     Fig.    11 dargestellten Bremsvorrichtung ver  sehen sind.

   Diese Vorrichtung besitzt eine  gebogene, um eine Achse 35 drehbare Brems  platte. Die Achse 35 wird von seitlichen  Lagern 36     getragen,    welche ebenfalls eine  Traverse 37 tragen. Zwischen dieser Traverse  und der Bremsplatte 34 eingesetzte Federn  38 pressen die Platte auf den unter ihr durch  laufenden Materialstreifen. Hierdurch wird der  Streifen gebremst und gespannt, so dass er  gestreckt und glatt zwischen die     Presswalzen     24 gelangt. Letztere erhalten nur Reibungs  antrieb durch die Materialstreifen.     Mittelst          Stellschrauben    39     kann    der     1'relädruck    der  Walzen 24 geregelt werden.  



  Der so aus den Streifen 2, 25, 26, 2 7  und 28 kombinierte     Versteifungsmaterialstrei-          fen    40 gelangt nun in eine     Schneidvorrichtung,     welche die Versteifungseinlagen 41     (Fig.    3)  ausschneidet. Diese Vorrichtung besitzt eine  mit der Form der Einlagen entsprechend ge  formten Messern 44 besetzte Walze 42 und  eine glatte Gegenwalze 43. Eine den Walzen  42, 43 vorgelagerte Führungswalze 45 legt  den Materialstreifen 40 auf die     (4egenwalze     43, bevor die Messer 44 auf dasselbe ein  wirken.  



  Die Walzen 42, 43 werden angetrieben  und ziehen so das ganze Material durch die       Maschine.    Ein auf der Achse der Walze 43  sitzendes Rad 46 wird durch ein Rad 47 an  getrieben, welches durch die     Antriebsscheibe    48  und die Antriebswelle in Drehung versetzt  wird. Durch nicht dargestellte Zahnräder  wird die Messerwalze 42 auf der entgegen  gesetzten Maschinenseite von der Walze 43  aus angetrieben. Die Walzen 42, 43 können  durch Stellschrauben 49     (Fig.    I) eingestellt  werden.  



  Der Tragstreifen 2 besteht     zweckmässig     aus     Swandown    (ein sehr weicher, dicker Woll  oder Baumwollstoff), oder aus Jutestoff, die    Streifen 25 und 26 aus     3lousselin    und die  Streifen 27 und 28 aus appretiertem Stoff.  



  Die     Presswalzen    24 können auch angetrie  ben werden und so als     Förderwalzen    wirken,  oder es     können    auch     besondere.        mecllanisclr     angetriebene     Förderwalzen    angewendet wer  den.     Fm    dein     Pressdruck    der Walzen 24  Nachgiebigkeit zu verleihen, könnten     auher     den Stellschrauben 39 noch Federn angewen  det werden. Die, Walzen 24 können auch mit  Leder oder einem andern     -Material    überzogen  sein.

   Die Zugoder     Förderwalzen    k     ünneu    auch       rnit    Spitzen, Zähnen oder andern     Rauhungen     verseben sein, uni das Material zu erfassen.  



  Die     1'ress-    beziehungsweise     Förderwalzen          können    auch mit Mitteln zum Breithalten des       Materials,    zum Beispiel mit von der Mitte  aus rechts- und     linl;sgüngigen        Schraubennuten     oder -Rippen     versehen    sein.

   An Stelle der       Schneidwalzen    kann auch eine     abnehmbare          Aufwickelwalze    für das     -Versteifungsmaterial          angewendet    und diese Walze gleichzeitig als       Förderwalze    oder nur als     aufwickelwalze    be  nutzt     werden.     



  Es können auch     Führungen    für die     lIa-          terialstreifen    vor dein     Zusarrrrtrerpresserr    und  solche zum     Führen    des     Versteifungsnraterial-          streifens    nach     dein    Verlassen der     Presswaizen          angewendet    werden.  



  Wie irr     Fig.    1 in vollen und punktierten  Linien angedeutet ist, können auch zwei Strei  fen 2     angewendet    und     durch    dieselbe     Boden-          öffnung    des     Massebehälters    1 geführt werden.  Die Zahl dieser Streifen kann noch erhöht       werden.     



       Fig.12    zeigt eine     Ausführungsform    mit  zwei Trügen, bei welcher ein Streifen von       anderem        -Material        zwischen    zwei Tragstreifen  eingelegt wird, wobei die letzteren     getrennt     gehalten werden. bis deren Vereinigung     rnit     dem andern Streifen     er-wiin#elrt    ist und wobei  jeder Trog einen     Streifen    belegten     -Materials     liefert.

   Dieser     Apparat    liefert einen     Verstei-          fungsmaterialstreifen    40", welcher aus sieben       Schichten    besteht,     nämlich    aus zwei belegten  Tragstreifen     '?".        2''.    einem leicht belegten       Zwisehenstreifeu        :50    und     äul.,eru    Streifen 25,  26. 27 und 28.

   Die Streifen<B>221,</B>     21,     passieren      getrennte Trüge     11'    und     1b    ähnlicher Bauart,  wie oben     beschrieben,    während der Zwischen  streifen 50     zwicken    den Trügen     durchläuft.     Die     Walzen     _4 pressen alle Streifen     zusani-          ineu.    Statt     zweier    getrennter     Trüge        1a    und     111          könnte    auch nur ein einziger, durch die     Wände     51 unterteilter Trog angewendet werden,

   wo  bei zwischen den     Wänden    51 ein Kanal für  den     Zwischenstreifen    50 gebildet ist.  



  Z m ein     -Verfen    und Rollen der     Streifen     aus     trockenem        -Material    zu     verhütet),    wenn  es mit den     belegten    Streifen     zusanrmenkomrnt.          hünrrfn    die Streifen zwecks Befeuchtung durch  eine     tuet        Feuclitikeit    gesättigte     Atmosphäre     geführt werden. Hierzu     können    Düsen     ver-          wentlet    werden, welche das     Feuclrtmittel    auf  die Seitenstreifen aufblasen.  



       Wenn    das Versteifungsmaterial in fort  laufender     Länge    hergestellt und     auf    eitle       Trommel        ge@eickelt-wird,    ist es     zweckmässig,     die     Troniniel    in eitlem geschlossenen Behäl  ter     oder    in     citier    feuchten     Atmosphäre        auf-          zirbewalii#eii,

  .    damit es weich bleibt und     nach-          hur    in die     gewiinschten        Stücke        geschnitten          w.@i.den        kann.     



  Der     zwiselicii    den     Presswalzen    24 und dem  Trog     bezielrunbsiveise    den Trügen befindliche  Teil des     beWegten    Streifens oder der Streifen       kann    zwecks teilweiser     Trocknung    einem       Luft#trom        ausgesetzt    werden. Hierdurch wird  ein festes     Zusammenpressen    der Schichten       dureli    die     W < ilzeri    ?4, ohne ein Ausquetschen  der     Versteifungsmasse        befürchten    zu müssen,       erm@@@liCht.     



  Fit. 13 zeigt eine     Ausführungsform    zum  Auftragen     eines    faserigen,     körnigen    oder     pul-          verigerr        Materials,    z. B. Kunstwolle,     Kork,-    oder       Lederstaub        ete.,    auf eine oder beide Seiten  des belegten Tragstreifens vor dem     Zusammen-          bringen    mit     einem    oder mehreren     Deck-          streifes    mittelst Aufblasen.

   Dieser auf den       bele"ten    Streifen geblasene Überzug     kann          eilte    oder mehrere Deckstreifen ersetzen. In  eine     Liiftstrahlr-'jlire    52 ist eine Düse 73 nahe  dem     untei;

  ii        offenen    Ende eines das aufzu  blasende Material     enthaltenden    Trichters 54       eirige@etzt.    Der der Düse entströmende     Luft-          strahl    reisst das     Material    aus dem Trichter    und durch ein trompetenförmiges     Mundstück     55, voll wo es auf den zwischen dem Trog  und den     Presswalzen        befindlichen    Teil des  belegten Streifens     \?    gelangt.

   Auf     jeder    Seite  des Streifens 2 befindet sieh ein     Aufblas-          apparat    und sind Mittel voresehen,     uni    jeden  der beiden Apparate oder" beide zusammen       wirken    und so auf     nur        eilte    oder beide  Seiten des Streifens -Material     aufblasen        zii          können.     



  Sowohl der auf dem Apparat     naeli        Fig.        1      hergestellte     Versteifungsmaterialstreifen        40Y1     als jener auf dem Apparat nach     Fig.    13 leer  gestellte Streifen 40     kann    einen Schneid  apparat nach     Fig.    3 passieren oder auf eine  Spule     aufgewickelt    werden.  



       -\renn        eilte        Mehrzahl    belegter Streifen  angewendet wird, ist es bisweilen     erwünscht,     diese nur auf einer Seite zu     belegen.        Die.     kann durch     Senken    desjenigen     Verschlul.1)-          schiebers    4 geschehen, welcher auf der nicht  zu belegenden     ,Seite    liegt.  



  In der ein     Stück    Versteifungsmaterial  streifen darstellenden     Fig.    6 zeigen die     inlieril          Umrisslinien        rin.    wie     Versteifungseinlagen    für       Schubspitzen        ökonomisch        ati,

  #gescliuitten    wer  den     können.    Die     ziviselieii    den     Querlinien          a-a.    und     b-b    liegenden     Liiiienstiieke    sind  eine Abwicklung der auf dem     Umfang    der       Messerwalze        4'2    angeordneten Messer.  



       Fig.    7 zeigt in     ähnlicher    Weise ein Stück  Versteif litt     gsmaterialstreifen,welches    ans Strei  fen verschiedener Breite bestellt, so     dass    es  an den Rändern dünner ist als in der Mitte.

    Die     innern        rmrisslinien    zeigen all, wie Ein  lagen für Schuhspitzen .mit     dünneren    Hinter  ender) 56     aasbeschnitten        werdrn        können.    Die       Uini'iP#linieri    zwischen den Querlinien     c---c     und     d-d    sind     eilte        Abwicklung    der auf den  Umfang     -der        betreffenden        Messerwalze    ange  ordneten Messer.  



       Fig.    8 zeigt ein Walzenpaar 57 mit ko  nisch verdickten Enden 58,     zurr        Zweck,    den       fertigkombinierten    Materialstreifen an den       Rändern    fester zu pressen und dünner zu  machen. Diese Walzen     eignen    sich     nainent-          lieh    für Versteifungsmaterial mit dünneren  Rändern (Feg. 7), aus welchem     dann        das    Mes-           ser    44 die an den betreffenden Stellen dünneren  Versteifungseinlagen ausschneiden.  



       Fig.    9 zeigt endlich ein Messer 44 mit  ansteigender     Pressfläche    59 auf der Innen  seite des den Rand<B>56</B> der Einlage ausschnei  denden Teils des Messers 44. Diese     Press-          fläche    59 presst während des     Ausschneidens     den Rand<B>56</B> der Streifen an die Gegenwalze       4,9    und unterstützt die Verdünnung des Ran  des. Die Seitenrahmen 9 der Maschine sind  durch Bolzen GO zusammengehalten. wobei  die Enden dieser Bolzen abgesetzt sind und  der     Bolzenmittelteil    als Distanzstück für die  Seitenteile 9 dient.

   Die Seitenteile 9 sind auf  einem Tisch<B>61</B> befestigt. welcher den     oben     erwähnten Rahmen 22 trägt und eine     öff-          nung    62 besitzt, durch welche die Einlagen  in einen bereitgehaltenen Behälter; fallen.  Die verschiedenen zusätzlichen Walzen kön  nen nötigenfalls durch Räder, Ketten und  Kettenräder angetrieben werden. Der Trog 1  kann mit einem Mantel für Dampf oder     Heiss-          wasserheizung    versehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zur kontinuierlichen Herstellung von aus mehreren Stoffschichten und einer Versteifungsmasse bestehenden Versteifungs stücken für Schuhwerk, gekennzeichnet durch mindestens einen Trog zur Aufnahme von Versteifungsmasse und durch Walzen zum Aufpressen mindestens eines fortlaufenden Deckstreifens auf mindestens einen durch den Trog geführten, mit Versteifungsmasse be legten, fortlaufenden Tragstreifen. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Trog für die Versteifungsmasse mit zwei vertikal ein stellbaren Verschlussschiebern versehen ist, um den Abstand zwischen ihren untern Enden und dem Trogboden zu verändern und den Zufluss der Versteifungsmasse zii dem zwischen den Verschlussschiebern durchziehenden Tragstreifen zu regulieren. 2.
    Maschine nach Patentanspruch und Ii n teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Trog für die Versteifungsmasse einen offenen Boden und auf mindestens einer Seite der Bodenöffnung einen ein stellbaren Abstreifer besitzt, am über flüssige Versteifungsmasse vom fortlaufen den Tragstreifen beim Passieren der Boden- öffnurig abzustreifen.
    3. Maschine nach Pateiftanspruclr und Un- teranspriIehen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Abstreifer ein Paar Platten mit parallelen Innenrändern und konvergierendem Aussenrindern besitzt.
    welche Platten in einer TrogbodenaUs- sparung reit entsprechend konvergierenden Seitenwänden angeordnet sind und durch Federn an diese Wände gepresst werden, während eine Schraube reit -Mutter zur Längsverschiebung der Platten und damit zur Veränderung der Schlitzweite zwischen den Platten vorgesehen ist.
    4. lIaschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Trog Mittel vorgesehen sind, um die Länge des Zufuhrraumes zwischen den Verschlussschiebern und die Länge der Trogboderiüffnung zu verändern. 5. Maschine nach Patentanspruch und L ri- teransprüchen 1, 2 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die genannten Mittel irr wegnehmbaren Stäben bestehen. G.
    Maschine nach Patentanspruch und Un- teransprüchen 1, 2 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die genannten Mittel in einstellbaren Schiebern bestehen. 7. Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass am Trog einstellbare Schie ber- zur Regulierung der wirksamen Länge der Ti-ogbodenüffnurrg vorgesehen sind. B.
    Maschine nach Patentanspruch, gekenn- zeichnet durch eine unterhalb den Press- walzen angeordnete Schneidvorrichtung zum Ausschneiden von Versteifungsein- lagen aus den zusammengepressten Streifen. 9. Maschine nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine unterhalb der Press- walzen angeordnete Walze zum Aufwickeln der zusammengepressten Streifen. 10.
    Maschine nach Patentanspruch und Unter anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Sehneidv orrichtung ein Paar Walzen besitzt, zwischen denen der Versteifungs- materialstreifen durchzieht, wobei eine der genannten Walzen geformte Messer auf dem I?rnfang aufweist und die andere Walze als Gegenwalze und zur Auflage des Streifenmaterials dient.
    11. 3laschine naeh Unteransprüchen 8 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die 111=esser an einer Stelle eine ansteigende Press- lä.che besitzen, um die Versteifungsstüelze ivührend des Aasschneidens an einer Randstelle dünner zu pressen als an den übrigen Stellen.
    1\_'. Zlaschine naeh Patentanspruch, gekenn zeichnet durch ein Walzenpaar mit pro- filierter Oberfläche, zum Zwecke, den kombinierten 3laterialstreifen an gewissen Stellen fester zu pressen und dünner zu machen als ^n andern Stellen. 13. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gelzennzeiclrrret, dass mehrere Trüge zur Aufnahme je eines Materialstreifens vor 7esehen sind.
    1-1. -#1aschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Trog mehrere Abteilungen zur Aufnahme je eines 141a- terialstreifens besitzt. <B>15.</B> Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dah in einem Rahmen mehrere Materialstreifenspulen gelagert, für Seiten- oder Deckstreifen Zufuhrtische und für sämtliche Streifen zwei Press- walzen vorgesehen sind.
    <B>16.</B> Alaschine nach Unteranspruch 1ä, gekenn- zeichnet durch Mittel zum Breithalten der Streifen. 17. Maschine nach Unteransprueh 1.), gekenn zeichnet durch Mittel zum Bremsen und Spannen der Deckstreifen beim Lauf über den Zufuhrtisch. 18.
    1NTaschine nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch Mittel, um faseriges, kiJ)rni- ges oder pulveriges Material auf min destens eine Seite der Trägerstreifen vor der Vereinigung mit den Deckstreifen zu blasen.
    19. Masehine nach Patentansprueh, gekernr- zeichnet durch Mittel zum Bestreichen der trockenen Deckstreifen mit einem feuchten Luftstrahl vor ihrer Vereinigung mit denn feuchten. belegten Material- streifen. 20. Maschine nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch Alittel zum Bestreichen des belegten Materialstreifens mit einem trocknenden Luftstrom zwischen dem Trog und den Presswalzen.
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