CH89145A - Verfahren zur Herstellung von zum Einschmelzen bezw. Einbrennen in keramische und glasartige Massen bestimmten Metallteilen und nach diesem Verfahren hergestellter Metallteil. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von zum Einschmelzen bezw. Einbrennen in keramische und glasartige Massen bestimmten Metallteilen und nach diesem Verfahren hergestellter Metallteil.

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CH89145A
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Heraeus Gmbh W C
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Description


  Verführen zur Herstellung von zuin Einschnielzen bezw. Einbrennen in keramische  und glasartige Massen bestimmten Metallteileit und nach diesem Verfahren  hergestellter Metallteil.    Vorliegende Erfindung umfasst ein Ver  fahren zur Herstellung von zum     Einschniel-          zen,    bezw. Einbrennen in keramische und  glasartige Massen bestimmten Metallteilen.  sowie einen nach diesem Verfahren herge  stellten Metallteil; dieser letztere kann zum  Beispiel ein Stromzuführungsdraht bei elek  trischen Glühlampen oder Röntgenröhren,  ein Stift bei künstlichen Zähnen sein.  



  Technische Metalle, legiert oder unlegiert,  enthalten bekanntlich meist erhebliche Men  gen von Gasen gelöst, ferner ist es bekannt,  dass diese Metalle unter dafür günstigen  Bedingungen ihren Gasgehalt teilweise oder  vollständig abgeben. Dies macht sieh in be  sonders unangenehmer Weise bemerkbar,  sobald man Teile aus den erwähnten Metal  len in keramische oder glasartige Massen  einschrnilzt, bezw. einbrennt.  



  In Glas eingeschmolzene     Strornzufüh-          rungsdrähte    weisen zum Beispiel häufig,  auch wenn der Wärmeausdehnungskoeffi-    zient der Dräfite mit dem des Glases absoluf  fibereinstimnit, einen förmlichen Mantel von  Bläschen auf, der die Oberfläche der Drähte  ini Glas umgibt: je nach der Leitung des  Einschmelzvorganges kann nun dieser Man  tel aus wenigeren und gröfleren Blasen oder  aus einer Unzahl feinster Bläsehen beste  hen. Dass diese Erscheinung für gute Zuver  lässigkeit und Luffdichligheit der Ein  schmelzung nicht genide von Vortell ist, ist,  ohne weiteres klar.  



  Ähnlich liegen die Verhältnisse bei     kfinst-          lielien    Zähnen. Bricht man einen künst  lichen Zalin mit einem einvesefimolzenen  Stift, aus beispielsmeise terhinischern Nickel  am Ort des Stifles auseinander, so bernerkt  man     häufil-    in der Umgebung des Stiftes  eine oder mehrere     1-rössere    oder kleinere  Luftblasen; diese Luftblasen     1)ceintrticlit.i,zeri     erheblich die     Festi-keit    der     Vereiniztinv     von Stift und     Zalin,    und werden oft so gross,       (iass    die äussere Gestalt des Zahnes darunter      leidet, indem eine Ausbuckelung nach aussen  an ihm sichtbar wird.

   Sogar Mantelstifte, die  aus einem Kern von beispielsweise tech  nischem Nickel mit einem aufdoublierten  Überzug aus Edelmetall, wie Gold oder     Pla-          fin,    bestehen, zeigen an Stellen, wo dieser  @berzug hluine Undichtigkeiten aufweist.  (wie etwa am Kopf des Stiftes oder an     ab-          geselmittenen    Endflächen) die gleiche un  angenehme Erscheinung.  



  Die Ursache aller dieser Fehler liegt, wie  gesagt, in den in den Metallen gelösten Ga  sen und lässt sich also beseitigen, wenn es  gelingt, gasfreie Metalle herzustellen. Dips  ist nur möglich dadurch, dass man die Me  talle im Vakuum unter sehr nieciri2eni  Druck schmilzt, der beispielsweise längere  Zeit konstant gehalten werden kann, oder  indein man die Metalle unter Umständen  mehrfach unter niedrigem Drucke um  schmilzt. Dabei sind je nach der Art  des betreffenden     Metalles    verschiedene  Bedingungen inne zu halten, indem  nämlich bei einigen Metallen es bereits     ge-          sie    einmal im Vakuum eben zum       ScHmelzen    zu bringen und längere Zeit  auf einer ganz dicht über dem Schmelz  punkt liegenden Temperatur zu halten.

   Bei  andern Metallen wieder muss die Erhitzung  auf eine wesentlich über dem Schmelzpunkt  liegcnde Temperatur getrieben werden, wie  der andere Metalle erfordern sogar, dass man  sie im Vaktum aus dem fliissigen Zustand  erst wieder in den festen übergehen lässt,     in-          dlern    nämlich die gelösten Gase erst beim  Erstarren im Vakuum abgegeben werden  und sie dann von neuem niederschmilzt.  



  Es könnte nun behauptet werden, dass  ein derartiges Gasfreimachen der Metalle  für den Endzweck zwecklos wäre, da ja bei  der weiteren Manipulation die Metallteile  doch wieder in glühendem Zustand mit Ga  sen in Berührung kommen     und    dabei auch  erneut wieder Gase aufnehmen könnten,  wodurch die ursprünglich bewirkte Be  freiung von allen gelösten Gasen wieder     illu-          qorisch    werden würde. Dies ist jedoch nirlit  der Fall, eingehende Versuche haben er-    geben,     dass    Metalle, die einmal, vermittelst  der Vakriumsschmelzung gasfrei gemacht  worden sind, höchstens oberflächlich  (')rase absorbieren, die, jedoch schon bei nie  drigen Temperaturen wieder verdunsten.  während vom Kern des Meialles Gase nicht  wieder gelösl werden.

   Um dies noch     deut-          lieher    zu machen, sei angeführt, dass man  durch Vakuumschmelzung gasfrei gemachte  Metalle beim Verarbeiten zu Drähten unbe  sorgt etwa in Wasserstoff oder Stickstoff  glühen, die fertig gezogenen Drähle aber  mals in Wasserstoff oder dergleichen  Glühen und nachher diese so behan  delten Drähle erneut, der Vakuum  schmelzung unterwerfen kann, ohne dass  heim Schm@lzgang erneut Gase abgegeben  würden, während beim Einschmelzen von  Drähten, die nach den üblichen technischen  Verfahren geschmolzen waren, beim Ein  schmelzen im Vakuum sogar ganz ausser  ordentlich grosse Gasmengen frei werden.  



  Diesei Nachteil wird gemäss vorliegen  dem Verfahren dadurch vermieden, dass die  zur Herstellung der Metallteile zu     verwen-          denden    Metalle unter     SIZ#iii#    niedrigem     Drunh     geschmolzen worden, um sie von     den    darin  gelösten Gasen zu befreien.  



  Der     Metalltell    besteht nun aus durch     Va-          kuumschmelzun,-    gasfrei gemachtem Metall,  Bei einem     erslen        Ausführungsbeispiel     des Verfahrens werden die Metallteile       U-ähte,    Stifte, Ringelchen, Bleche     us-#v.'#l.     die aus einem reinen technischen Metall  oder aus einer Metallegierung bestehen  können, unter einem konstanten. aber sehr  niedrigem Drucke längere Zeit, geschmolzen  gehalten, dadurch werden sie von den in  ihnen gelösten Gasen befreit.

   Nachher     'zuni     Beispiel bei der Verarbeitung oder Verwen  dung) werden sie in verschiedenen Atmo  sphären geglüht und bleiben somit dauernd       -asfrei.    Diese Atmosphären können aus  einem beliebigen Gasgemisch bestehen. wel  ches sich, die Schmelze -umgehend. auf     Je-          Oen    Fall bildet, soweit nicht evakuiert     -,vor-          den    ist.      In der Tat zeigt die Erfahrung,     dass    mit  so behandelten Metallteilen ein vollkommen  blasenfreies Einschmelzen, bezw. Einbren  nen erhalten wird, (las einen erheblichen  technischen Fortschritt bedeutet.  



  In einem andern Ausführungsbeispiel  des Verfahrens werden die Metallteile unter  einem kons tanten, sehr niedrigen Drucke  mehrfach unigeschmolzen, um sie von     den     in ihnen gelösten Gasen zu befreien, bevor  sie in den verschiedenen Atmosphären ge  glüht werden.  



  Bei Drähten, welche aus einem Kern aus  unedlem technischem Metall und aus einem  aufdoublierten Mantel ans edlem Metall be  stehen, wird auf dieselbe Weise das Kern  material von den darin gelösten Gasen be  freit und gasfrei erhalten. Bei den an sieh  oder als Mantel oder Überzug verwandten  Edelmetallen Platin und Gold erübrigt sich  die Anwendung des vorliegenden Verfah  rens im allgemeinen, da diese meist keine  Gase gelost enthalten, es sei denn, dass sie  von mangelhafter Reinheit sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung von zum Ein schmelzen, bezw. Einbrennen in keramische wid gdasartige Massen bestimmten Metall teilen, cladurch gekennzeichnet, dass die zur Hersiellmig der Metallteile zu verwenden den Metalle imter sehr niedrigem Drucke !!geschwolzen werden, um sie von den darin gelösten Gasen zu befreien. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren gemäss Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der sehr nie drige Druck längere Zeit konstant gehal ten wird. 2 Verfahren gemäss Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Metalle unter (lern sehr niedrigen Drucke mehr fach umgeschmolzen werden. PATENTANSPRUCH II: Zum Einschmelzen, bezw.
    Einbrennen in keramische und glasartige Massen bestimm- ler Metallteil, hergestellt nach dem Verfah ren nacli Pafentanspruch <B>1.</B>
CH89145D 1918-01-11 1920-01-30 Verfahren zur Herstellung von zum Einschmelzen bezw. Einbrennen in keramische und glasartige Massen bestimmten Metallteilen und nach diesem Verfahren hergestellter Metallteil. CH89145A (de)

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