CH88705A - Fliegen- bezw. Insektentöter. - Google Patents

Fliegen- bezw. Insektentöter.

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CH88705A
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Schaper Adolf
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Schaper Adolf
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  Fliegen- bezw. Insektentöter.    Die bisher bekannten Fliegen- bezw.  Insektentöter, welche aus flachen     Papp-    oder  Filzscheiben bestanden, welche mit einem  Gift imprägniert waren, bedürfen zu ihrer  Wirksamkeit einer Feuchtigkeit aufnehmen  den Unterlage, da sie sonst zu schnell aus  trocknen, so dass dann die Fliegen das Gift  nicht aufsaugen können. Ausserdem muss man  diese sogenannten Fliegenteller mit Rück  sicht auf den erforderlichen, die Anfeucht  flüssigkeit enthaltenden Untersatz flach auf  den Tisch oder dergleichen aufstellen, so dass  sie häufig lästig im Wege stehen.

   Dabei er  reichen sie ihren Zweck teilweise     deswegen     nicht, weil sie, flach angebracht, nicht     leich        t     von den Fliegen aufgesucht     werden,    so dass  sie besonders scharfer Lockmittel und Reiz  mittel bedürfen, um die Fliegen zu veran  lassen, die Stellen dieser Fallen aufzusuchen.  



  Dieser Nachteil wird zwar durch eine an  dere bekannte Art von Fliegentötern ver  mieden, nämlich den mit Leim bestrichenen,  sogenannten Fliegentüten und Fliegenbän  dern. Diese kann man sowohl aufstellen wie  aufhängen und infolge ihrer     aufragenden     Form. bezw. Anbrigung an hochgelegenen.

    
EMI0001.0007     
  
    von <SEP> den. <SEP> Flie-en <SEP> natürlicherweise <SEP> beaorzug  t.ett <SEP> Stellen <SEP> haben <SEP> sie <SEP> einen <SEP> -rö <SEP> sseren <SEP> Erfol  nl; <SEP> die <SEP> imprägnierten <SEP> Pappselteiben <SEP> insofern,
<tb>  als <SEP> die <SEP> Flic"(>>i <SEP> sich <SEP> leichter <SEP> und <SEP> biiufi"er <SEP> auf
<tb>  diesen <SEP> niederlassen. <SEP> Der <SEP> 'Nachteil <SEP> besteht:
<tb>  aber <SEP> wiederum <SEP> fit. <SEP> dem <SEP> T.eimattfsf:

  rich <SEP> an <SEP> sieh,
<tb>  wegen <SEP> dessen <SEP> die <SEP> Vorriclitiingen <SEP> inir <SEP> dort
<tb>  werden <SEP> künneit, <SEP> wo <SEP> sticht <SEP> zu <SEP> be  fürclitenist, <SEP> dass <SEP> sie <SEP> an <SEP> dein <SEP> Zeug <SEP> oder <SEP> der  von <SEP> irgendwelchen <SEP> Personen <SEP> liiingen
<tb>  bleiben. <SEP> Auel. <SEP> müs.wzen <SEP> die <SEP> Vorrichtungen <SEP> eine
<tb>  erhebliche <SEP> Ausdehnung <SEP> habes), <SEP> weil <SEP> die <SEP> (;

  etii  t.eten <SEP> Fliegen <SEP> auf <SEP> ihnen <SEP> haften <SEP> bleiben, <SEP> und
<tb>  sie <SEP> zur <SEP> lrzieluug <SEP> einer <SEP> möglieltst <SEP> grossen
<tb>  Wirkung <SEP> eine <SEP> erhebliche <SEP> Fläche <SEP> haben
<tb>  müssen, <SEP> damit <SEP> die <SEP> Fliegen <SEP> nebeneinander
<tb>  Plalz <SEP> halten.
<tb>  .1.nderseits <SEP> sind <SEP> Flie"""enfiinger <SEP> bekannt
<tb>  geworden, <SEP> welche <SEP> aus <SEP> eitler <SEP> porösen, <SEP> finit:

   <SEP> Gift;
<tb>  getränkten <SEP> blasse <SEP> bestellen <SEP> und. <SEP> iti <SEP> Draht  geflecht, <SEP> geloeliten <SEP> Dosen <SEP> und <SEP> dergleichen
<tb>  <B>9</B> <SEP> eln-ert <SEP> und <SEP> mit <SEP> diesen <SEP> aufgeli;i.ngt <SEP> oder <SEP> auf  gestellt <SEP>  erden.
<tb>  Diese <SEP> Fliegenfän,er <SEP> haben <SEP> aber <SEP> im
<tb>  wesentlichen <SEP> den <SEP> 'Nachteil, <SEP> dass <SEP> nur <SEP> ein <SEP> Teil
<tb>  ihrer <SEP> (llicrflüclie <SEP> für <SEP> die <SEP> @ütun.@-- <SEP> mül <SEP> Faiig-         wirkung zur Geltung kommen kann, und  dass beim Trockenwerden durch Zurücktreten  der Masse von dem äussern Drahtgeflecht  oder der sonstigen Umhüllung die Fliegen an  den Giftstoff überhanpt nicht mehr heran  kommen.  



  Von diesen vorerwähnten Vorrichtungen  unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand  nun dadurch, dass der Fliegn-, bezw. In  sektentöter als Körper von im Verhältnis zur  Oberfläche grosser ansaugfähiger Masse aus  gebildet ist.  



  Die Vorteile dieses Fliegenfängers gegen  über den bisher bekannten Fliegenfängern  sind folgende:  Der neue Fliegentöter hat im Gegensatze  zu den bekannten, oben beschriebenen Flie  gentellern den Vorzug, dass derselbe einen  Körper mit im Verhältnisse zur Oberfläche  grosser Masse bildet, so dass derselbe eine grö  ssere Menge Flüssigkeit, welche er durch Ein  tauchen in irgendeine Flüssigkeit, wie Was  ser oder dergleichen, aufgenommen hat, in  folge einer im Verhältnis zu seiner Masse  geringelt Oberfläche bedeutend längere Zeit  hält wie der flache Teller; daher bedarf  dieser neue Körper keines Untersatzes oder  dergleichen, welcher Flüssigkeit zur ständi  gen Feuchhaltung des Körpers enthält.

   Im  Gegensatze zu dem Fliegenteller kann daher  dieser Körper auch frei aufgehängt werden,  zum Beispiel an dem mittleren Greifbügel  von Beleuchtungskuppeln, Zuglampen und  dergleichen, da er, nachdem er einmal ge  nügend angefeuchtet ist, bezw. Flüssigkeit  aufgesaugt hat, diese Feuchtigkeit genügend  lange Zeit hält, um den Giftstoff an der  Aussenfläche des Körpers für die Fliegen  aufsaugbar zu erhalten.  



  Bei den Eingangs beschriebenen Fliegen  tellern besteht ferner der Nachteil, dass die  Flüssigkeit, welche in der Unterlage sein  muss, um den Teller feucht zuhalten, den  Giftstoff aus dem Teller auflöst, so dass dann  der Giftstoff mit dem Wasser auf der Unter  lage eintrocknet. Diese Aussaugung des Gift  trägers wird bei dem Gegenstande der Er  findung vermieden, indem der neue Körper    nur einige Sekunden in Wasser getaucht  wird, his er sich vollgesogen hat, um dann  aufgehängt oder aufgetellt zu werden.  



  Anderseits kann man diedrm Körper auch  leicht eine gefällige Form und ein gefälli  ges Äussere geben, so dass er nicht hässlich  wirkt und an beliebigen Stellen aufgestellt  werden kann, ohne dass er dabei die grosse  Ausdehnung der mit Leim bestrichenen     Flie-          gendüten    zu Haben braucht, da die Fliegen  oder Insekten sich nur kurze Zeit auf den  Körper aufsetzen und nach Aufnahme des  Giftstoffes fortfliegen. Besonders aber fällt  gegenüber den sonst auch an wirksamen Stel  len aufhängbaren Fliegenbändern der Nach  teil fort, dass durch     den        Leimaufstrich    die  Berührung der Vorrichtung infolge des  Klebenbleibens lästig ist.  



  Bezüglich der oben erwähnten Vorrich  tungen, bei denen die poröse Masse von einem  Aufhängekörper oder Aufstellkörper aufge  nommen wird, ist zu bemerken, dass zum     Bei-          piel    eine solche bekannt geworden ist, bei  welcher der Giftträger aus einem Blatte be  steht, das zwischen dem durchlöcherten Bo  den des Behälters und einem Schwamme  liegt. Es sollen also die Fliegen oder der  gleichen durch die Durchbrechungen des Bo  dens des Behälters hindurch     all    das     durch     den Schwamm feuchtgehaltene Papier heran  kommen.

   Diese Wirkung wird jedoch nicht  eintreten, da die Fliegen bekanntlich das Be  streben haben, bei hängenden Körpern sich  an den äussersten Kanten aufzuhalten, so  dass sie in der Mehrzahl der Fälle     den    Be  hälter wieder verlassen werden, ohne über  haupt mit der gifttragenden Einlage in Be  rührung gekommen zu sein. Diese Wirkung  wird aber beim Erfindungsgegenstand er  reicht, da eben der ganze aufgehängte Kör  per selbst Giftträger ist.  



  Wenn ferner bei der bekannten Vorrich  tung der Schwamm austrocknet, so zieht  naturgemäss auch die Blatteinlage, welche  den Giftträger bildet, infolge Austrocknung  sich     zttsammeli,    tritt infolgedessen     von        den          Durehbreehuligen    des Bodens     zurück    und ist:  nicht mehr     erreichbar.    (Tanz anders bei     clem         Erfindungsgegenstand. Auch im trockenen  Zustande bleibt dieser noch als Giftträger  wirksam, da die eigene Feuchtigkeit, welche  die Fliegen beim Saugen aufwenden, die ur  sprüngliche Feuchtigkeit des Giftträgers  ersetzt.  



  Anderseits hat ein Fliegenfänger dieser  bekannten Art die Ausbildung erhalten, dass  der Giftträger unter dem durchbrochenen  Deckel eines Blechbehälters liegt, welcher die  Flüssigkeit und einen Docht aufnimmt. Aber  auch diese Einrichtung hat den obengenann  ten Nachteil, dass nur ein ganz geringer Teil  der Oberfläche des Körpers für den Zweck  der Darbietung von tötend wirkenden Flü  chen dienstbar gemacht ist, da der Giftträger,  dem die Feuchtigkeit durch den Docht zu  geführt wird, unter einem netzartigen Deckel  liegt, so dass also auch nur ein geringer  Bruchteil der Oberfläche der ganzen Vor  richtung, bestehend aus Behälter, Deckel  usw.

   nutzbar gemacht ist und dieser geringe  Bruchteil noch wieder durch die Abdeckung  eines Teils der Fläche durch das Gitter des  Deckels verringert ist und sogar bezüglich  des Restes der verbleibenden Flächen in  seiner Wirkung beeinträchtigt ist, weil in  vielen Fällen die Fliegen sich auf das Gitter  aufsetzen, ohne den Barunterliegenden Gift  träger zu berühren.  



  Bei dem Erfindungsgegenstand aber  kann, wenn derselbe in hängender Lage ist,  die ganze Aussenfläche zur Wirkung kom  men. Der Körper wirkt selbst als Schwamm,  und es ist daher die Aufnahme von Gift  stoffen ganz bedeutend grösser, da die ganze  Masse des Körpers     durch    und durch damit  getränkt wird. Beim Anfeuchten dringt dann  jedesmal mit der Feuchtigkeit der Giftstoff  aus dem Innern an die Aussenfläche, so dass  auch eine solche Vorrichtung bedeutend län  ger verwendet werden kann als die bisher be  kannten dünnen Scheiben.  



  Die äussern Formen, welche dem Erfin  dungsgegenstande gegeben werden können,  sind sehr verschieden, wesentlich ist jedoch  stets, dass der Körper im Verhältnis zur  Oberfläche eine grosse Masse bildet, damit    der Körper möglichst viele Feuchtigkeit in  sich aufnehmen kann und diese lange fest  hält. Versuche haben ergeben, dass ein Kör  per gewölbter Oberfläche, zum Beispiel eine  balbkugelige Form aus Filtermasse oder der  gleichen den gewünschten Zweck durchaus  erfüllt.  



  Diese Ausführungsform ist in der beilie  genden Zeichnung in Fig. 1 im Querschnnitt,  und in Fig. 2 im Grundrisse dargestellt.    Der poröse Halbkugelkörper a aus zum  Beispiel Filtermasse ist, dabei in der     Haupt-          ache    von im Verhältnis zur Oberfläche gro  sser Masse, um eine entsprechende Menge der  den imprägnierten Giftstoff feucht erhal  tenen Flüssigkeit aufzunehmen.  



  Um die Neigungen der Fliegen, sich an  den untern Flächen von im Zimmer aufge  hängten Gegenständen, wie zum Beispiel Lam  penschirmen. Kuppelrändern, Reflextellern  und dergleichen anzusetzen, im vorliegenden  Falle nutzbar zu machen, ist die Form nach  Fig. 3 und 4 gewählt, bei welcher die runde  Scheibe e, die entsprechend dein ein gezeich  neten Höhenpfeil d eine erhebliche Dicke hat,  an ihrer Unterfläche mit einem ringsum  laufenden Ringvorsprung e versehen ist, der  all der     A@satzstelle    an der Seheibe c, also  bei f, mit erhehblicher Stärke beginnend, nach  der Unterkante g hin allmählich dünner wird,  so dass die von der Scheibe c angesaugte  Feuchtigkeit sich diesem Ring e ständig mit  teilen wird und so die hier nach ihrer Ge  wohnheit ansetzenden Fliegen den Giftstoff  aufnehmen, um hierdurch getötet zu werden.  



  Man kann dem Körper auch gemäss der  Fig. 5 die gewölbte Form und Färbung eines  Apfels h geben, oder nach Fig. 6 einer Birne  k, welche, wie die vorbeschriebenen Vorrich  tungen, gegebenenfalls mit einer     Aufhänge-          vorrichtuug    b versehen sind.  



       Fig.    7 zeigt: im     Querclitiitt    eine     Ausfüll--          rungsform.    wo der     Körper    die     hochragende     Form einer     Pyramide    In hat.

       welche    mit einer       imttlern        Ausparun-        )a        versehen    ist, um dem  im übrigen massigen Körper auf dem Fuss  ringe     -reniigellcle        Standsicherheit    z11 geben,       cla    der Körper in ,jeder der denkbaren, teil-      weise oben dargestellten Ausführungsfor  men, natürlich auch so weit hohl sein kann,  wenn der Körper im übrigen im Verhältnis  zur Oberfläche eine grosse Masse bildet, wel  che die Feuchterhaltung der Aussenfläche  sicherstellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fliegen- bezw. Insektentöter aus einem aufsaugfähigen, mit Gift getränkten Ma terial, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe einen Körper mit im Verhältnis zur Ober fläche grosser Masse bildet. UNTERANSPRÜCHE 1. Fliegen- bezw. Insektentöter nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper eine hochragende Form hat und so ausgebildet ist, dass er auf eine Unterlage gestellt werden kann. 2. Fliegen- bezw. Insektentöter nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper eine gewölbte Oberfläche hat und mit einer Aufhängevorrichtung ver sehen ist. 3. Fliegen- bezw. Insektentöter nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper als Scheibe mit einem untern Ringvorsprung ausgebildet und mit einer Aufhängevorrichtung verseben ist.
CH88705D 1919-01-20 1920-05-25 Fliegen- bezw. Insektentöter. CH88705A (de)

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DE88705X 1919-01-20

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CH88705A true CH88705A (de) 1921-03-16

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CH88705D CH88705A (de) 1919-01-20 1920-05-25 Fliegen- bezw. Insektentöter.

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