CH88697A - Verfahren zur Isolierung von Geneserin. - Google Patents

Verfahren zur Isolierung von Geneserin.

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CH88697A
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geneserin
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Sandoz Chemische Fabri Vormals
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Chem Fab Vormals Sandoz
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D487/00Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, not provided for by groups C07D451/00 - C07D477/00
    • C07D487/02Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, not provided for by groups C07D451/00 - C07D477/00 in which the condensed system contains two hetero rings
    • C07D487/04Ortho-condensed systems

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


      Verfahren    zur Isolierung von     Geneserln.       Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein     Verfahren    zur Isolierung von     Gene-          serin        (Polonovski,        Bull.    de la     Soc.        chini.        cle     France [4], 17, 244 bis 250 [1914];     Cllem.          Centralbl.    1915, 11, 1107) aus pflanzlichem  Ausgangsmaterial, z.

   B. aus der Droge     Faba          calabarica    oder einer Mischung von daraus  bereiteten geeigneten Extrakten und natür  licher     Zellsubstanz,    z. B. Blattpulver.  



  Das     Verfahren    beruht darauf,     class    man       durch    Zusatz von sauer wirkenden     Reagen-          tien    das Alkaloid in natürlicher     Zellsubstanz     gegenüber mit Wasser nicht mischbaren,  niedrig siedenden Fettlösungsmitteln fixiert,  worauf man dein Material durch erschöp  fende     Vorextraktion    mit einem dieser Fett  lösungsmittel die löslichen, nicht basischen  Begleitstoffe     cles        Alkaloides    entzieht, dann  (las so     vorgereinigte    Extraktionsgut in     neuer;

            Mengen        Fettlösungsmittel        suspendiert        und     alkalisch macht, worauf man das in Freiheit  gesetzte Alkaloid aus der     Zellsubstanz    heraus  löst und den so gewonnenen     alkaloidhaltigen     Extrakt bei niedriger Temperatur     vollst;in-          dig    einengt.

   Die     endgültige    Abtrennung des       Geneserins    aus     (lein        Rohalkaloidh;einische       kann auf     bekannte    Weise     (Polonov    skr,     loc.          cit.)    geschehen.

   Der ölige Rückstand, aus       dein    sich manchmal bereits     Kristalle    von       Geneserin        ausscheiden,    wird mit wenig  Äther     behandelt,        wobei    das     Geneserin        nalie-          zu    rein     und    in guter     Ausbeute    kristallisiert.

    Nach einigem Stehen in der Kälte wird die       Frise        abfillriert,        mit    kaltem     Ätlier    etwas ge  waschen und     darin        aus    warmem Äther     um-          lcristiillisiert,        wobei    sie sich in grossen     drei-          seitigeii        f@ablo    ,en     Pyramiden    vom     Schmelz-          punkte    129 bis     1_29.5          @korr.)

          ausscheidet.    Die  Substanz zeigt eine stark negative     optische          Drehun-;        [a]    n in     111_        "i--er    alkoholischer  Lösung - -- 1.70  .  



       Beispiel:     2 kg     staubfein        gepulverte        Fabae        cal.a1)a-          ricae        wer(len    in der     Mischtrommel    mit     250        g-r     einer     lauwarmen,        'r0        "%oigen        Oxalsä        urelösung          während    einer     Stunde    gründlich     durch-          inischt,    dann mit 0,

  8 Liter Benzol befeuchtet  und im     Perkolator    mit Benzol     erschöpfend     extrahiert. Der so erhaltene     Vorextrakt    ist       vollständig    frei von Alkaloid, er hat nur die  nicht     basischen        lösli;#lieri        Begleitstoffe    der  Basen. wie Fette und     Wachs,    entfernt.

   Man      suspendiert     nun    das Extraktionsgut in 6 Li  ter Benzol und leitet in die durch Umrühren  lebhaft     bewegte    Suspension gasförmiges  Ammoniak ein, bis eine     abfiltrierte        Probe     der     Zellsubstanz        gerade    bleibende, deutlich  alkalische Reaktion aufweist,

   wozu etwa       'f0        gr        Amnroniakgas    pro 1 kg' angewandter       Droge        ausreicljen.    Nach     einstündiger    Ein  wirkung des     Ammoniaks    saugt     man    den  dünnen Brei auf der     Nutsche    ab und wäscht  mit Benzol in Portionen von     '/..    Liter     er-          schöpfend    nach,

   oder man füllt das     abge-          sauge        alkali-"clie        Extraktionsgut    in einen       Perkolator,        vervollständigt    durch     Perkolie-          ren        reit    Benzol die Extraktion des in Frei  heit gesetzten Alkaloides und dampft den       gesamten        Extrakt    unter     vermindertem    Druck  unterhalb 40          vollständig ein.

       Beire    Stehen  in der     Kälte    scheidet sich aus dem öligen       Rückstande    manchmal bereits     Gerreserin    in  grossen Kristallen aus. Die Kristallisation des       Geneserins        wird    reichlich durch Behandeln  des     Eindampfrückstandes    mit wenig Äther,       der        vorwiegend    nur     Physostigmin    auf  nimmt..

   Nach einigem Stehen in der Kälte  filtriert man von den     Geneserinkristallen     ab,     tväscht    mit wenig kaltem Äther nach  und     kristallisiert    die Base aus     warmem          Atlier        uin.    Die     heim    Erkalten und Stehen der       ätherischen    Lösung in der Kälte sich aus  scheidenden     pyramidenförmigen    Kristalle       schmelzen    bei 129 bis     I'..',9,5          (korr.1    und  drehen die     Ebene    des polarisierten Lichtes    stark nach links;

   in     1'/.         ,tiger-        aWo-          holischer    Lösung -     -9.\i0     .

Claims (1)

  1. PATE \ T.1 .N S PR UCII Verfahren zur Isolierung von Geneserin aus pflanzlichem Ausgangsmaterial, da durch gekennzeichnet, dass nian durch Zu satz von sauer wirkenden Rea-entien das Alkaloid in natürlicher Zellsubstanz gegen über mit Wasser nicht mischbaren, niedrig, siedenden Fettlösungsmitteln fixiert,
    -vorauf man dem Material durch erschöpfende Vor- extra,ktion mit einem dieser Fettlösungsmit tul, die löslichen, nicht basischen Begleitstoffe des Alkaloides entzieht, dann clas so vorge- reinigte Extraktionsgut in neuen Mengen Fettlösungsmittel suspendiert und alkalisch macht,
    worauf man das in Freiheit gesetzte Alkaloid aus der Zellsubstanz herauslöst, den so gewonnenen alkaloidhaltigen Extrakt bei niedriger Temperatur vollständig ein- c111-t. UN TERAN SPRVCIir 1.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man zur Iso- lierung von Geneserin die Droge als Aus gangsmaterial. verwendet.
    ?. Verfabren gemäss Patent.ansl)rucli, da- durch gekennzeichnet, dass man zur Iso- lierung- von Geneserin eine' Mischung eines geeigneten, aus der Droge bereiteten Extraktes und natürlicher Zellsubstanz verwendet.
CH88697D 1918-10-25 1918-10-25 Verfahren zur Isolierung von Geneserin. CH88697A (de)

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