CH87776A - Auf schiefer Bahn sich wiederholt überschlagende Spielzeugfigur. - Google Patents
Auf schiefer Bahn sich wiederholt überschlagende Spielzeugfigur.Info
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
- A63H15/00—Other gravity-operated toy figures
- A63H15/08—Tumbling toy figures operated by balls enclosed therein
Landscapes
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Description
Auf schiefer Bahn sich wiederholt überschlagende Spielzeugfigur. Die beiliegende Zeichnung stellt ein Aus führungsbeispiel des Gegenstandes der Erfin dung und eine Detailvariante davon dar.
Fig. 1 zeigt das Ausführungsbeispiel in einer Seitenansicht, und Fig. 2 in einer Draufsicht; Fig. 3 zeigt die Detailvariante in grösserem Massstabe teils in einer Seitenansicht, teils in einem Längsschnitte; Fig. 4 ist ein Querschnitt nach der Linie X-Y der Fig. 3.
Die schiefe Bahn besteht aus zwei paral lelen Schienen a, die durch mehrere Sättel c in richtirrem Abstande voneinander zusammen gehalten und am obern Ende auf einem Bocke b befestigt sind. Die Spielzeugfigur f ist hier als Hohlzylinder mit Deckel und Boden an genommen; im Innern birgt sie eine im Ver hältnis zur Grösse und zum Gewichte der Figur kleine Kugel k.
Die Figur ist aus wendig mit zwei Paaren von symmetrisch zur Längsaxe derselben auf zwei einander gegen überliegenden Erzeugenden des Zylinderman tels in einer Ebene übereinander angebrachten, Bleichweit von den beiden Stirnenden ent fernten Armen e', e" versehen, von denen ,jeweilen ein Paar, abwechselnd mit dem andern, über die Schienen der schiefen Bahn greift und die Kippachse der Figur bildet.
Wenn die Figur f' mit den Armen e', e"' auf die Schienen a gelegt wird, so gleitet die im Innern befindliche Kugel 7u alsbald an die tiefste Stelle der Figur, versetzt diese durch ihr Gewicht in aufrechte Stellung, wie in der Fig. 1 mit strichpunktierten Linien dargestellt, wobei die Figur um die untere Kante des untern Schienenpaares (e" in Fig. 1) schwingt und in labiles Gleichgewicht kommt.
Da sich der Schwerpunkt der Figur, unter der Voraussetzung, dass die Kugel k kein bedeutendes Gewicht habe, nunmehr über der durch das Armpaar e" gebildeten Kippachse befindet, überschlägt sich die Figur kopfüber, wobei auch der zuvor durch die Kugel bei der Aufrichtbewegung eingeleitete Drehschwung mitwirkt. Die .Figur kommt für einen Augen blick wieder mit beiden Armpaaren auf die Schienen a zu liegen; diesmal befindet sich aber das Armpaar e' in tieferer Lage als das Armpaar e", um sodann die Kippachse zu bilden.
Gleich nach beendetem l1berschlagen der Figur rollt die Kugel wieder an die tiefste Stele der Figur. Der vorhin beschriebene V oh7ang wiederholt sich so oft, bis die Figur am untern Ende der Schienen a, anlangt und dort herabfällt.
Tlei der Detailvariante gemäss Fig. 33 und -I ist, die Figur auf zwei in bezug auf die durüh die Armpaare r', e" gelegte Symmetrie- eberle gegenfibei-liegenden Mantelseiten mit einigen durch Ausprägungen des Mantels der Figur gebildeten Vorsprüngen r', r" versehen,
die mit den benachbarten lf1antelteilen zii- sanmlen je ein Gesicht finit Augen, -Nase und Mund darstellen. Das eine Gesicht befindet sich oben und ist bei aufrechter Stellung der Fisrli@ in bezug auf die Fortbewegungsrichtung der Figur nach vorn gekehrt, das andere (#'e- sicht ist unten und nach hinten gekehrt.
Diese Vor#,prünge versehen den Dienst von Zusatz- gev.-ichten. Den Hohlraum der Figur durch- setzder ganzen Länge nach ein Röhrchen g, indem sieh eine ein Verhältnis zur Figur kleine Kugel k in cler Azenrichtung der Figur ver schieben kann.
Der Vorgang beine Aufrichten der Figur, nachdem sie mit den Armpaaren r', e" auf die Schienen r4 gelegt war, ist genau gleich wie beim zuerst beschriebenen Ausführungs beispiele. fach dem Aufrichten bilden wieder die untern Kanten des auf der schiefen Bahn a sich stützenden Armpaares (e" in Fig. 3) die Kippachse. Da die Vorsprünge r' sich in gi-;;f.;
erem Abstande von der Kippachse be- fincen als die Vorsprünge verleihen die selben der Figur ein grösseres Schwungmoment als jene Vorsprünge, so dass diese sich nach vorn iiberschlii:t. Das nächste Mal, wenn das Arr_opaar e' die Kippachse bildet, wird der Übci-schlag durch die Vorsprünge r' bewirkt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Auf schiefer Bahn sich wiederholt über- schlagende Spielzeugfigur, dadurch gekenn zeichnet, dass sie auf zwei einander gegen- überliegenden Seiten mit zwei Paar symme trisch in bezug auf die Längsaxe der Figur in einer Ebene übereinander angebrachten, gleichweit von ihren beiden Enden entfernten Armen versehen ist,von denen jeweilen das in bezug auf die schiefe Bahn unten befind liche Paar über ein Schienenpaar der schiefen Bahn greift und die Kippaelise der Figur bildet. UNTERANSPRÜCHE: 1. Spielzeugfigur gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, das sie als Hohl- körper ausgebildet ist und in ihrem Innern ein gegenüber ihrem eigenen Gewichte ver- hältnismäPig kleines Verschiebgewicht ent hält, das sich, wenn die Figur auf der schiefen Bahn liegt,nach der untern, vordern Partie der Figur verschiebt und dann die Figur vorübergehend in aufrechte Stellung und labiles Gleichgewicht versetzt, aus welcher Stellung sie infolge des beim Aufrichten empfangenen Schwunges kopfüber sieh überschlägt. Spielzeugfigur geniäf.j, Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Verschiebgewicht eine<B>Kugel</B> all geordnet ist. 3.Spielzeugfigur gemäfl) Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daP dieselbe auf zwei einander gegenüber liegenden, wenigstens annähernd recht winklig zu den mit deal Armen besetzten Seiten stehenden Mantelseiten auswendig mit Zusatzgewichten versehen sind, die in bezug auf die Synimetrieeberre, in welcher die Arme liegen.in der Längsrichtung der Figur gegeneinander versetzt sind, so dar-,. nachdem die Figur durch das im Innern befindliche Verschiebgewicht aufgerichtet und in labiles Gleichgewicht versetzt.ist, das dabei oben befindliche, in derBewegungs- richtung der Figur nach vorn gekehrte Zu satzgewicht den Überschlag der Figur nach vorn unterstützt, da es einen grösseren Abstand von der durch das untere Arm paar gebildeten Kippachse besitzt, als das nach der Aufrichtbewegung unten be findliche, in bezug auf die Fortbewegungs- richtung der Figur nach hinten gekehrte Zusatzgewicht.EMI0003.0001 4. <SEP> Spielzeugfigur <SEP> gernül.i <SEP> Pateiit;ttispr.uch <SEP> und <tb> Unteransprüchen <SEP> 1 <SEP> und <SEP> 3, <SEP> dadurch <SEP> gekenn zeichnet, <SEP> dass <SEP> als <SEP> Zusatzgewichte <SEP> nach <SEP> aussen <tb> vorspringende <SEP> Ausbuchtungen <SEP> der <SEP> Wandung <tb> cler <SEP> Figur <SEP> vorgesehen <SEP> sind. Spielzeugfigur gen Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 3 und .1, dadurch ge kennzeichnet, daP., die Ausbuchtungen zu- samnieri mit den ihnen benachbarten lIantel- teilen je ein Gesicht darstellen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH87776T | 1920-06-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH87776A true CH87776A (de) | 1921-01-03 |
Family
ID=4344621
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH87776D CH87776A (de) | 1920-06-01 | 1920-06-01 | Auf schiefer Bahn sich wiederholt überschlagende Spielzeugfigur. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH87776A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2585780A (en) * | 1946-09-17 | 1952-02-12 | Johnson Keith Whitaker | Bob-up toy |
-
1920
- 1920-06-01 CH CH87776D patent/CH87776A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2585780A (en) * | 1946-09-17 | 1952-02-12 | Johnson Keith Whitaker | Bob-up toy |
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