CH85441A - Verfahren zur Herstellung von abgesetzten, hohlen Wellenenden. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von abgesetzten, hohlen Wellenenden.

Info

Publication number
CH85441A
CH85441A CH85441DA CH85441A CH 85441 A CH85441 A CH 85441A CH 85441D A CH85441D A CH 85441DA CH 85441 A CH85441 A CH 85441A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
production
offset
hollow shaft
shaft ends
forged
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Firma Henschel Henrichshuette
Original Assignee
Henschel & Sohn Abteilung Henr
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Henschel & Sohn Abteilung Henr filed Critical Henschel & Sohn Abteilung Henr
Publication of CH85441A publication Critical patent/CH85441A/de

Links

Landscapes

  • Forging (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von abgesetzten, hohlen Wellenenden.    Die Herstellung von abgesetzten, hohlen  Wellenenden, insbesondere von     Turbinen-          Trommelwellen    mit angeschmiedeten Zapfen,  also von Wellen mit Hohlraum an einem  Ende, geschieht bisher in der Weise, dass der  Block     unter    dein Hammer oder der Presse  nur in der     Längsrichtung        ausgeschmiedet     wird, und dass man dann das massiv     geselitnie-          dete,    also volle Stück, ausbohrt, tun die ent  sprechende Hohlform zu erhalten.  



  Dieses Verfahren ist nicht nur sehr kost  spielig, sondern auch zeitraubend.     Dann    ist  für die Herstellung nach diesem Verfahren  ein verhältnismässig hohes     Rohblockgewicht     erforderlich, denn der auszubohrende Teil ist       überflüssig,    was auch eine entsprechende Ver  teuerung des Stückes zur Folge hat. Weiter  kommt noch hinzu, dass die Wellenenden als  Schmiedestück eine ungünstige Form haben,  weil der     Querschnitt    des     auszubohrenden     \Teiles in der Regel ein Vielfaches von dem  Querschnitte des massiv bleibenden Teiles ist.

    Es hat sich verschiedentlich gezeigt, dass in  dem Übergange zwischen beiden Teilen durch    das Absetzen beim     Sehtnieden    mehr oder  weniger grosse innerliche     Alaterialtrennungen     auftreten, die später zum     Bruche    der Welle  führen     können.    Aber selbst, wenn man solche       Materialtrennungen    als nur selten     vorkommend     bezeichnen will, so ist     doeli    die     Tatseiche    nicht  zu leugnen; dass die     Durchschiniedung    in den  beiden Teilen verschieden ist und     damit    auch  das Gefüge.

   Die     versehiedene    Gefügebeschaf  fenheit ist besonders für den Übergang als       äusserst    schädlich zu bezeichnen. So wird  zum Beispiel bei     Turbinenwellen    dieser Über  gang durch den beim Ansetzen des     Stopf-          büchsendanipfes        hervorgerufenen    Temperatur  sprung äusserst stark beansprucht. Diese Tat  sache hat     denn    auch dieser Stelle die Be  zeichnung "gefährlicher     Querschnitt'    einge  tragen.  



  Es ist nun leicht erklärlich, dass das     häufig     beobachtete Krummwerden solcher Wellen  auf die verschiedenen     Gefügebeschaffenheiten     ihrer einzelnen Teile     zurückzuführen    ist. Die     Er-          scheinung    muss sieh besonders bei den Wellen  bemerkbar machen, bei welchen der lichte      Durchmesser des hohlen Teiles grösser ist, als  der Durchmesser des massiven Teiles, worauf  bei der Herstellung noch ganz besonders Rück  sicht zu nehmen ist.  



  Alle diese Übelstände werden beseitigt,  wenn man das nachstehend beispielsweise       beschriebene    Verfahren anwendet.  



  Der zur Verwendung     kommende    Block  wird auf verhältnismässig geringe Länge vor  geschmiedet,     Fig.    1 veranschaulicht einen  solchen Bloch.  



  Dieses     vorgeschmiedete    Stück wird unter  der Presse mittelst eines Dornes     a    und der  Matrize     b    gepresst     (Fig.    2). Auf diese Weise       ,wird    der erforderliche Hohlraum gebildet und  der hohle Teil des Stückes auf die notwendige       Liingsform        ete.    gebracht     (Fig.    d).  



  Jetzt wird das volle Ende unter dem  Hammer oder der Presse weiter aasge  schmiedet,     bezw.    dem Wellenende annähernd       seine    endgültige Form durch Aasschmieden  gegeben     (Fig.        d).    Alsdann wird der gefähr  liche     Querschnitt    der Welle nochmals einem  sehr hohen     Pressdruck    in der Richtung der       -\@Tellenachse    unterworfen,     wodurch    derselbe  die Bestmöglichste Verdichtung erhält     (Fig.    5).

           Daf    dieses Verfahren sowohl eine bessere       Durchschmiedung,    also eine Verbesserung der  Materialbeschaffenheit, als auch eine schnel  lere Herstellung ermöglicht und an Material  erspart, ist ohne weiteres klar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung vor abgesetzten hohlen Wellenenden, insbesondere von Tur- binen-Trommelwellen, dadurchgekenttzeichnet, dass zunächst in einem vorgeschmiedeten Block durch Pressen die Hohlform hergestellt und dann das Wellenende ausgeschmiedet wird. UNTERANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von abgesetzten hohlen Wellenenden, insbesondere von Tur- binen-Trommelwellen, gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass nach der Pres sung der Hohlform in dem vorgeschmiedeten Block der Boden des hohlen Wellenteiles einer nochmaligen Pressung unterworfen wird
CH85441D 1918-06-29 1919-05-27 Verfahren zur Herstellung von abgesetzten, hohlen Wellenenden. CH85441A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE85441X 1918-06-29
DE40419X 1919-04-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH85441A true CH85441A (de) 1920-06-16

Family

ID=25748899

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH85441D CH85441A (de) 1918-06-29 1919-05-27 Verfahren zur Herstellung von abgesetzten, hohlen Wellenenden.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH85441A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE6929793U (de) Lenkvorrichtung
CH85441A (de) Verfahren zur Herstellung von abgesetzten, hohlen Wellenenden.
DE2952092A1 (de) Im ziehverfahren hergestellte, duennwandige lagerbuechse
EP0153473A2 (de) Gegossener Aluminiumkolben für Verbrennungsmotoren mit oberflächlich mechanisch verdichteten Nabenbohrungen
DE312455C (de)
DE968459C (de) Verfahren zur Herstellung hochfester Bolzenwerkstuecke mit Kopf, wie Schrauben und Nieten, durch Kaltumformung
DE334404C (de) Zylindrisches Betonfass
DE704899C (de) Verfahren zur Herstellung von Gewinden
DE604013C (de) Dorn
CH202036A (de) Verfahren zur Herstellung von zur Hauptsache aus Rohrstücken zusammengesetzten Ventilgehäusen.
DE606707C (de) Verfahren zum Verfestigen von Hohlwellen
AT203190B (de) Verankerung der Bewehrung von Beton
DE2219295A1 (de)
AT155212B (de) Verfahren zur Herstellung von Schrauben, Nieten, Bohrstangen u. dgl.
CH300486A (de) Verfahren zur Herstellung von Stahldrahtankern und nach diesem Verfahren hergestellter Stahldrahtanker.
AT130065B (de) Hohlwelle.
DE2325611A1 (de) Verfahren zum herstellen von armierungsstaeben aus stahl
DE1752015A1 (de) Verfahren zur Herstellung einer Tretkurbel fuer Fahrraeder
DE95451C (de) Verfahren zur Herstellung von Fafsmänteln aus Holzfournieren
DE505014C (de) Verfahren zum Bilden von Boeden an Trommeln durch Einziehen
AT159418B (de) Verfahren zur Herstellung von Leichtmetallflaschen mit verstärktem Halsteil.
AT131411B (de) Herstellung von hohlen Mettallstangen, -stäben u. dgl.
DE1155922B (de) Messkoerper fuer Lastmessungen
DE592402C (de) Metallpropeller
AT80244B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Pressen von KurbelweVerfahren und Vorrichtung zum Pressen von Kurbelwellen. llen.