CH85148A - Durch wenig bewegliche Körperglieder bedienbare Schaltvorrichtung für Bremsen an Kraftfahrzeugen. - Google Patents

Durch wenig bewegliche Körperglieder bedienbare Schaltvorrichtung für Bremsen an Kraftfahrzeugen.

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CH85148A
CH85148A CH85148DA CH85148A CH 85148 A CH85148 A CH 85148A CH 85148D A CH85148D A CH 85148DA CH 85148 A CH85148 A CH 85148A
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leg
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Haftung Zahnradf Beschraenkter
Keitel Dipl Ing Hans
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Zahnradfabrik Ges Mit Beschrae
Keitel Dipl Ing Hans
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  Durch wenig bewegliche Körperglieder     bedienbare        Schaltvor        richteng    für Bremsen  an Kraftfahrzeugen.    Die Erfindung bezieht sich auf eine für  Bremsen an Kraftfahrzeugen bestimmte  Schaltvorrichtung, die durch wenig beweg  liche Körperglieder     bedienbar    ist. und bei  welcher der Träger einer Stossfläche, z. B.  ein Fusshebel,     einerends    an einem     Schalthebel     gelenkig     befestigt    ist und den einen Teil  eines     Gesperres    trägt.  



  Ein erheblicher Nachteil der     bekannten     Ausführungsformen     dieserArtlagbisher    darin,       class    sie eine grössere Anzahl zumeist gegenein  ander ungünstig beweglicher Einzelteile auf  weisen, die die Herstellungskosten vergrössern  und die Betriebssicherheiten verkleinern.  



  Diesen Nachteil sucht die Erfindung     zii     beseitigen. Den Erfindungsgegenstand bildet  eine Schaltvorrichtung der eingangs erwähn  ten Art, bei der der Träger der     Stossfläche     winkelförmig     ausgebildet    ist und sein dem  Drehpunkte nächster Schenkel wenigstens       -enähert    mit der     Riehtun-    des     benachbar-          z    ann C  ten Schalthebelarmes zusammenfällt, wäh  rend der die Stossfläche und den einen Teil    des     Gesperres        tragende    andere Schenkel sich       ungefähr    rechtwinklig anschliesst.  



  Zufolge dieser Bauart kann     niaii    der  Stossplatte     ohne        -Mühe        unbefä        hr    die gleiche       Richtung    wie dem eigentlichen Schalthebel  geben. Bei     einem    Druck auf diese aber     übt          nunmehr    der stossende     Körpeiteil,    also z. B.  der Fuss, ein     verhältnismässig    grosses Dreh  moment auf den winkelförmigen     Träger    der  Stossplatte aus.

   Denn der     Momentenarm    ist       -wenigstens        angenähert    gleich dem in die Rich  tung des     Schalthebelarmes    fallenden Schen  kel des     winkelförmigen    Hebels.  



  Zweckmässig kann ein     Anschlag-    oder ein       Fiibrungsstiiclz        vor,-esehen    sein, das     dafür     sorgt, dass der winkelförmige Hebel     mir    eine  sehr geringe     Seliwenkbewegung        gegenüber     dem Schalthebel ausführen kann.  



  Auf der Zeichnung sind einige Ausfüh  rungsbeispiele des     Erfindungsgegenstandes     veranschaulicht, und zwar zeigen in schema  tischer, teilweise geschnittener Darstellung:           Fig.    1     und    ? zwei Fusshebel für die     Brem-.          sen    von Kraftfahrzeugen, und       Fig.    3 eine Fussbremse, wie sie besonders  für Strassenbahnen und Grubenlokomotiven       Verwendung    finden kann.  



  An dem kürzeren Arm     d    eines um eine       @a^hse        B        drehbaren    Schalthebels<I>A</I> ist eine  zur Bremse führende Übertragungsstange C       angelenkt,    auf welche ständig eine     Kraft          v,-irkt,    welche die Bremse zu lösen sucht.

    Das freie Ende des längeren Armes des He  bels<I>A</I> trägt die Drehachse<I>D</I> für einen Win  kelhebel     E',   <I>E\,</I> dessen in<I>D</I>     angelenkter     Sehenkel     E1    sich von da ein Stück weit  gegen die Achse     B    hin erstreckt, also mit  der Richtung des benachbarten Schalthebel  armes zusammenfällt. Der andere Schenkel,  E\, der sich an dem Schenkel     El    ungefähr  rechtwinklig anschliesst, besitzt eine Reihe  von Zähnen     e'    und geht an seinem freien  Ende in eine Stossplatte     E"    über.

   Mit den  Zähnen     e3    stützt sich der Schenkel     E2    für  gewöhnlich gegen eine am Wagengestell F  fest angeordnete Sperrplatte G. Die Art, wie  der Winkelhebel     El,    E\ in dieser     Stellung     gehalten wird und wie er die Möglichkeit  einer freien Bewegung gegenüber der Haupt  drehachse erhält, kann nun verschieden sein.  



  Bei dem ersten Ausführungsbeispiel trägt  der Schenkel E' ein     Ansatzstück        e",    in das  eine anderseits an einem Ansatz     a.-    des  Schalthebels A     angelenkte    Zugfeder     II    ein  gehängt ist. Diese sucht den Schenkel     E'     nach aussen zu drehen und so in Eingriff  mit, der     Sperrplatte    G zu halten.

   Die Sperr  platte G ist um den Schenkel     E'    mit einem       gefi-issen    Spielraume geführt und dient mit  einer Randpartie g' der Rückseite dieses  Schenkels als     Führung,    sowie zur Begren  zung der     Schwenkbewegung    des Winkel  hebels auf ein geringes Mass.  



  Bei dem     zv:        eiten    Ausführungsbeispiel be  findet sich die Sperrplatte G nur auf der  gezahnten Seite des Schenkels     E".    An der  Gegenseite liegt eine Führungsrolle     i@    an,  deren Führungsbolzen unter der     Wirkung     einer anderseits am Federgehäuse     K        abLe-          stüt.zten    Druckfeder J steht.

   Durch einen auf    die Stossplatte E' ausgeübten, leicht nach un  ten gerichteten Druck kann der Führungs  bolzen samt der     Führungsrolle    i' mühelos  so weit nach unten     verschoben        werden,    dass  der     Rastenschenkel    E\ von der Sperrplatte G  freikommt.  



  Die Ausführung nach     Fig.    3     entspricht     im wesentlichen der nach     Fig.        \?.    Kur ist  hier im     Gegensatze    zu den beiden früheren  Beispielen der Winkelhebel     E',    E\ genau  rechtwinklig ausgeführt und die Zahnteilung  e<I>'</I> des im wesentlichen senkrecht nach oben  gerichteten Schenkels E\ befindet sich auf  der der Ferse zugekehrten Seite. Eine ge  ringe, praktisch unwillkürlich erfolgende  Vorwärtsbewegung des nach unten drücken  den, beziehungsweise nach oben nachgeben  den Fusses bringt daher ohne weiteres den  Schenkel E\ ausser Eingriff mit der Sperr  platte G.

   Dieses Ausführungsbeispiel zeigt  auch, dass zum Überführen des     Winkelhebels          El,        E2    aus der einen Lage in die andere nicht  gerade eine Feder notwendig ist. Es könnte       ebensogut    der     wagrechte,    in die Richtung des  Schalthebels A fallende Schenkel     El    über  seinen Drehpunkt D hinaus verlängert sein  und an dem so entstehenden freien Ende ein  Gewicht L tragen.  



  Alle drei Ausführungsbeispiele zeigen.  dass nach der Freigabe der Sperrung der Fuss  auf den Schalthebel A ein grosses Dreh  moment auszuüben vermag, da als Momenten  arm wenigstens angenähert die grosse Länge  zur Verfügung steht, die der Hebelarm A  zwischen der Drehachse     B    und dem Schei  telpunkt     e     des Winkelhebels Ei,     E'    aufweist.  



  Die Wirkungsweise der Schaltvorrichtung  ist nach dem Obigen ohne weiteres verständ  lich und bedarf daher keiner besonderen Er  läuterung.  



  Die gesamte Schaltvorrichtung aber um  fasst die denkbar geringste Zahl gegenein  ander beweglicher Glieder und kann daher  mit grosser Leichtigkeit völlig betriebssicher  und rasch     eingebaut,    sowie bei Beschädigung  des einen oder andern Teils ersetzt werden,  ohne     da.ss    man mühsame     Einpassungsarbeiten     vornehmen muss.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Durch wenig bewegliche Körperglieder hedienbare Schaltvorrichtung für Bremsen an Kraftfahrzeugen, bei welcher der Träger einer Stossfläche einerends an einem Schalt hebel gelenkig befestigt ist und den einen Teil eines Gesperres trägt, dadurch gekennzeich net, dass der Träger der Stossfläche winkel förmig ausgebildet ist und sein dem Dreh punkte nächster Schenkel wenigstens ange nähert mit der Richtung des benachbarten Schalthebelarmes zusammenfällt, während der die Stossfläche und den einen Teil des Gesperres tragende Schenkel sieh an den ersten Schenkel ungefähr rechtwinldig an schliesst.
    UNTERANSPRUCH: Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss für den freien Schenkel des winkelförmigen Trägers der Stossflizche ein Führungsstück vorgesehen ist, welches dafür sorgt, da.ss der Träger nur eine sehr geringe Schwenkbewegung gegenüber dem Schalthebel ausführen kann.
CH85148D 1917-03-24 1919-08-14 Durch wenig bewegliche Körperglieder bedienbare Schaltvorrichtung für Bremsen an Kraftfahrzeugen. CH85148A (de)

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CH85148A true CH85148A (de) 1920-09-16

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CH85148D CH85148A (de) 1917-03-24 1919-08-14 Durch wenig bewegliche Körperglieder bedienbare Schaltvorrichtung für Bremsen an Kraftfahrzeugen.

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