CH84673A - Stopfbüchsendichtung für Turbinen - Google Patents

Stopfbüchsendichtung für Turbinen

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CH84673A
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turbine
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CH84673A
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Albert Trenkler
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Albert Trenkler
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  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

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      Stopfbilnchsendichtung    für Turbinen.    Die Kesselanlagen der mit     Turbinen    aus  gerüsteten Schiffe und Landanlagen sind vor  zeitigen Zerstörungen durch innere     Anfres-          sungen    der Kesselteile ausgesetzt.  



  Als Urheber dieser nur bei Turbinen  anlagen auftretenden     umfangreichen    Kessel  zerstörungen ist der     Sauerstoffgehalt    der in  das Speisewasser hineingeratenen Luft fest  gestellt. Die Hauptquellen des Lufteintrittes  in den     Speisewasserkreislauf    sind bei vorge  wärmten,     bezw.    stillstehenden Turbinen die       Labyrinthstopfbüchsen,    welche in diesem     Be-          triebszustande    infolge des in den Turbinen  gehäusen herrschenden     Vakuums    die Luft  trotz angestellten     Stopfbüchsendampfes    in  grossen Mengen     einsaugen.     



  Die bisherigen     Abwehrmassnahmen    der       hierdurch    eingetretenen Kesselzerstörungen  beschränken sich darauf, das Kesselspeise  wasser auf seinem Wege zu den Kesseln  gründlich vorzuwärmen und durch besondere  Entlüfter zu     entlüften,    ferner darauf, in den  Kesseln durch     bestimmte    Methoden     einen     freien     Olniederschlag    zu erzeugen, wie er bei       Kolbenmaschinenanlagen    in natürlicher und         erwünschter    Weise von selbst entsteht.

   Diese  Abwehrmassnahmen sind Bein ausreichendes  Mittel, die     Kesselanfressungen    bei Turbinen  anlagen     entscheidend    zu bekämpfen, da sie  nur darauf     binauszielen,    den einmal einge  tretenen Sauerstoff wieder zu entfernen,  beziehungsweise möglichst unschädlich zu       machen.     



       Vorliegende    Erfindung macht es sich da  her zur Aufgabe, das Übel der Nesselzer  störungen bei     Turbinenanlagen    dadurch bei  der Wurzel zu fassen, dass man der Luft,       bezw.    dein Sauerstoff jede Möglichkeit von  vornherein abschneidet, in die Turbinen  gehäuse und damit in den Speisewasserkreis  lauf einzutreten.  



  Diese Aufgabe wird gelöst durch eine       Turbinenstopfbüchsendichtnng,    welche beim  Stillstande der Turbinen im kalten, vor- oder       angewärmten    Zustande die Turbinengehäuse       vollkommen    von der umgebenden Luft   wie die Zylindergehäuse der Kolbendampf  maschinen - abschliesst.  



       Fig.    1 und 2 der Zeichnung stellen ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen-           stairdes    im     Längsschiritte.    beziehungsweise in  der Vorderansicht dar.  



  Die dargestellte     Turbinenstopfbüchsen-          dichtung    besitzt einen über die Turbinen  welle gesetzten zweiteiligen Ring     cz    mit der  Dichtungsscheibe b, der von drei in das Tur  binengehäuse eingesetzten Führungsstiften c  getragen und geführt wird. Am Umfange des  Ringes     a    greifen drei kleine     ölpresskolben   <I>d</I>  an, deren Zylinder e ebenfalls am Turbinen  gehäuse durch kleine Böcke f befestigt sind.

    Die     Olpresskolben    d sind über einen vom       Maschinisten-(Führer-)stande    aus zu bewe  genden     Dreiwegehahn    g durch dünne Rohr  leitungen h. an die Druckölleitung,     bezw.    den       Ölsammeltarrk    angeschlossen. Die     Ölpress-          kolben    d sind ferner durch Federn i belastet,  die dem     Oldruck    entgegengesetzt wirken  und den Ring a mit der Dichtung b gegen  die Stirnfläche der     Stoffbüchse    pressen, wenn  beim Stillstande der Turbine das Drucköl aus  den     Presszylindern    e abgelassen wird.

   Hierdurch  wird ein luftdichter Abschluss der Turbinen  stoffbüchse k bewirkt. Soll die Turbine an  gehen, so wird der     Dreiwegehahn        g    vom  Führerstande aus so gestellt, dass den drei       Presskolben    d Drucköl zugeführt wird; diese  drücken dann den Ring     ct    mit der Dichtungs  scheibe b von der     Stoffbüchse    ab und halten  ihn dauernd in dieser Lage, solange die Tur  bine läuft. In diesem     Betriebszustande    ver  hindert der angestellte und zu regelnde Stopf  büchsendampf den Eintritt von Luft in das         Turbinengehäuse.    Der     Dreiwegehahn        g    führt.

    zweckmässig mehreren     Stopfbüchserrdichtungen     gleichzeitig das Öl zu und ist mit den Dampf  absperrorganen der Turbine zweckmässig     ver-          blockt.     



  Da Drucköl für die     Pr-essölschmierung    der  laufenden Turbine stets vorhanden sein muss,  so stellt der Betrieb der     Stopfbüchsendichtung     keine neue Forderung hinsichtlich des hierzu  nötigen Drucköles. Die neue Stopfbüchsen  dichtung lässt sich, da sie sehr wenig Raum  beansprucht, an fertigen Turbinen nachträg  lich einbauen und bei Neubauten mit den  bisher bekannten     Labvrintstopfbüchsen    orga  nisch vereinigen. -

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Stopfbüchsendichtung für Turbinen, ge kennzeichnet durch eine der Stopfbüchse aussen vorgelagerte bewegliche Dichtung, die mit Kolben in Verbindung steht, welche in zur Aufnahme von Drucköl bestimmten Zylindern verschiebbar sind und unter der Wirkung von Federn stehen, das Ganze derart, dass die Dichtung in der wirksamen, bezw. unwirk samen Stellung gehalten wird, je nachdem sie dem Einflusse der Federn allein oder dem letzteren entgegenwirkenden Öldruck ausge setzt ist.
CH84673A 1919-06-10 1919-06-10 Stopfbüchsendichtung für Turbinen CH84673A (de)

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CH84673A true CH84673A (de) 1920-04-01

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CH84673A CH84673A (de) 1919-06-10 1919-06-10 Stopfbüchsendichtung für Turbinen

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