CH84501A - Lagerfutter - Google Patents
LagerfutterInfo
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Landscapes
- Sliding-Contact Bearings (AREA)
Description
Lagerfutter. Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Lagerfutter, welches ans einer Anzahl harter Steine, z. B. Kieselsteine, besteht, die in einer weichen Masse - z. B. einer weichen Metall legierung - eingebettet sind. Die Einlage rung der Steine wird in der Weise ausge führt, dass sie sowohl, als auch das Bettungs- material die unmittelbare Laufspur für die zu lagernde Welle bilden.
Durch die Erfindung wird erreicht, dass das Lagerfutter bedeutend weniger der Ab- iiutzLirig unter #orfen wird, wie die bekannten; lediglich ans Metall gefertigten Futter.
Auf der Zeichnung ist das Lagerfutter in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Die Herstellung des Lagerfutters für ein Spnrlagei kann beispielsweise in der Weise erfolgen;
dass die Welle auf die zunächst mit Kieselsteinen (licht besetzte Spurplatte auf gesetzt wird, dann der Zwischenraum zwi schen Futterschale a und Welle ebenfalls mit Steinen b ausgefüllt wird, worauf die Zwi- scl)e.nt-fiurne zwischen den Steinen mit flüssig gemachtem<U>Metall,</U> z. B.
Blei, einer Bleilegie- rung oder einer andern ähnlich weichen, er- härtbaren blasse c ausgegossen werden. Durch Bewegen der Welle vor dem Erstarren der Masse c wird diese leicht von der vorher gut geölten Welle frei. Bei der Herstellung des Lagerfutters von Traglagern werden die Steine b um einen glatten Dorn, der etwas stärker als die Welle sein kann, innerhalb der Futterschale a. herumgelegt und dann mit. Masse c ausgegossen, wobei das Schmier loch und die Schmierhnten durch besondere Keile mit eingegossen werden können.
Es ist natürlich nicht erforderlich, dass der ganze Zwischenraum zwischen der Futter schale und der Welle mit Steinen ausgefüllt ist, vielmehr genügt es auch, wenn nur ein Kranz von Steinen utn die Welle gelagert wird, während der übrige Raum dann mit der Masse c ausgefüllt wird.
Die Lagerlauffläche wird nur von den Kieselsteinen b und der weichen Zwischen- lage c gebildet, wodurch ein geringer Eei- bnngswiderstand erzeugt wird und fast kein 1 crschleiss auftritt.
EMI0002.0001
In <SEP> der <SEP> innern <SEP> Wandung <SEP> der <SEP> Futterschale
<tb> l@iiniien <SEP> Nuten <SEP> oder <SEP> dergleichen <SEP> vorgesehen
<tb> sein; <SEP> in <SEP> welche <SEP> die <SEP> Futtermasse <SEP> eindringt.
<tb> uni <SEP> den <SEP> Steinen <SEP> in <SEP> dein <SEP> Futter <SEP> einen <SEP> festen
<tb> Halt <SEP> in <SEP> der <SEP> Lagerschale <SEP> zu <SEP> geben.
<tb> Soll <SEP> das <SEP> Futter <SEP> als <SEP> geteilte <SEP> Lagerschale
<tb> benutzt <SEP> werden, <SEP> so <SEP> kann <SEP> es <SEP> dennoch <SEP> von
<tb> vornherein <SEP> ungeteilt <SEP> hergestellt <SEP> werden, <SEP> um
<tb> alsdann <SEP> durch <SEP> Sägen <SEP> in <SEP> achsialer <SEP> Richtung
<tb> in <SEP> der <SEP> Mitte <SEP> in <SEP> zwei <SEP> Schalenhälften <SEP> geteilt
<tb> zu <SEP> werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Lagerfutter, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anzahl harter Steine in einer ,#veicheren Masse derart gebettet liegen, dah sie sowohl, als auch das Bettungsmaterial die unmittel bare Laufspur für die Welle bilden. UNTERANSPRIJCHE 1.Lagerfutter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Bettungsmaterial ein weiches Metall oder Metallegierung verwendet ist. 2. Lagerfutter nach .Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, Sass Kieselsteine in die weichere Masse eingebettet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH84501T | 1917-06-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH84501A true CH84501A (de) | 1920-03-16 |
Family
ID=4340535
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH84501A CH84501A (de) | 1917-06-19 | 1917-06-19 | Lagerfutter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH84501A (de) |
-
1917
- 1917-06-19 CH CH84501A patent/CH84501A/de unknown
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