CH84337A - Verdunstungskraftmaschine - Google Patents

Verdunstungskraftmaschine

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Publication number
CH84337A
CH84337A CH84337A CH84337DA CH84337A CH 84337 A CH84337 A CH 84337A CH 84337 A CH84337 A CH 84337A CH 84337D A CH84337D A CH 84337DA CH 84337 A CH84337 A CH 84337A
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CH
Switzerland
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liquid
pressure
valve
evaporation
chambers
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Application number
CH84337A
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English (en)
Inventor
Schulz Julius Dr Richard
Original Assignee
Schulz Julius Dr Richard
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03GSPRING, WEIGHT, INERTIA OR LIKE MOTORS; MECHANICAL-POWER PRODUCING DEVICES OR MECHANISMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR OR USING ENERGY SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03G4/00Devices for producing mechanical power from geothermal energy
    • F03G4/074Safety arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Energy (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description


      Y        erdunstungskraftmaschine.       Den     Gegenstand    vorliegender Erfindung  bildet eine     Verdrnistungskraftniaschine,    die       dadurch        gekennzeichnet    ist.

   dass in     einem     durch ein Ventil     abgeschlossenen        Raune    eurer       komprimierten        Flüssigheitsinenge        ein    'heil  derselben durch     Verdunstung    entzogen wird  und dass ein     nninnehr        grösserer        Fliissigkeits-          druch    ausserhalb des abgeschlossenen     Rauirres     das Ventil aufschlägt und Arbeit leistet.

    Dabei sind Mittel vorgesehen, die ehre     Wieder-          holung    des     gesamten        erwähnten        Vorganges     in     bestimmten        Zwischenräumen    herbeiführen.  



  Der Gegenstand vorliegender Erfindung  ist in beiliegender     Zeichnung    in einer beispiels  weisen     Ausführungsforen    schematisch im Längs  schnitte dargestellt.  



  Von     eineu)        Druckbehälter    gelangt Druck  flüssigkeit nach Kammer 1 und von hier  durch Rohr 2     nach        Karumer    3.     Kammer    1  wird von     Kainuier    6 durch Kolben 4 und  Kammer 7 von     Kammer    3 durch Ventil 5  abgeschlossen. Die     Kammern    6 und 7, in       denen        vorläufig    ein geringerer Druck     herrschen     soll als im     Druckbehälter,    stehen durch Röh  ren 10 miteinander in Verbindung.

   Der Quer  schnitt des Kolbens und des Ventils ist so    bemessen,     da(.)    beim Eiertritte der     Flüssigkeit          unter        Druck    der Kolben 4 bewegt und mit       iliri>    (las Ventil 5, (las     finit    dem Kolben 4  durch die     Stange        @)    verbunden ist,     g'eiiffnet     wird.

   Die Feder 8     bewirkt    nun     naeb    der       Druckerhöhung    in der Kammer 7,     den        Ricli-          ren    10     und    der     Kammer    6 wieder eine Rück  bewegung des Kolbens 4 und ein     Schliessen     des Ventils 5, so da() die in den     Kammern     7 und 6 und     den        Röhren    10 eingeschlossene  Flüssigkeit von der     Kaniiner    3 und Kammer 1  getrennt ist.

   Die in den     Kammern    6 und 7  und den Röhren 10 abgesperrte     Flüssigkeit     hat nun dieselbe Dichte, wie die irr den       Kammern    1 und 3. Die Flüssigkeit ist also  komprimiert und     hat    wie jeder     zusammen-          gepi#eläte        Körper    das     Bestreben,    sich auszu  dehnen.

   In den     Kammern    1 und 3     erlaubt     der     auf    der Flüssigkeit     ruhende        Druck    kein       Ausdehnen.    Der zusammengeprellten Flüssig  keit in den Kammern 6 und 7 und den Röh  ren 10 soll dagegen Gelegenheit gegeben  werden, sich auszudehnen.

   Zu diesem Zwecke  wird eine     Flüssigkeitsmenge,    deren Volumen  zum Beispiel gleich ist. dem Volumen, um  welches die Flüssigkeit zusammengepresst ist,           eistfernt.    Dieses soll durch     Verdunstung    dieses  in Frage     koinnienden.    sehr     kleinen        Volumens     geschehen.  



  Zu     diesem        Zwecke    bestehen die Röhren 10       aiis    einer     porüsen    Masse und     erfüllen    die  Bedingung, dass sie gegen einen gewissen  Druck Stand halten, aber doch eine     Duroh-          schWitZung    der in ihnen befindlichen Flüssig  keit zulassen, so     daf>    bei     gehörigem    Luftzuge  die Verdunstung ermöglicht wird, welches       Veriniigen    bei     veränderlichem    Druck im       Raunte    1 für viele     Stoffe,    sogar für Stahl  erreicht werden kann.

   Es soll also auf diese  Weise dasjenige     Flüssigkeitsquantum    ver  dunsten, durch     dessen    Entfernen der     iii    den       Kammern    6 und 7 und den Rühren 10 ent  haltenen Flüssigkeit, z. B.     Atmospliäi,enspais-          nung,    und die dieser Spannung entsprechende  Dichte zurückerteilt wird.

   Sobald nun in den  Kammern 6 und 7     Atmospbärenspannung     Hergestellt ist. wird automatisch eine mit der  Stange 9 verbundene, in der Zeichnung nicht       dargestellte        Einschnappvorrichtung,    die (bis  zum Erreichen des     Minimaldruckes    in     dein          Kammern    6 und 7     lind    den     Rühreis    10) Kol  ben 4 mit Ventil 5 in der gezeichneten An  fangsstellung festhält, gelöst. Dadurch wird  Kolben 4     und    Ventil 5 aufgeschlagen,     und     das     Spiel    beginnt von neuem.

   Mit der Stange 9  hat man sich einen Mechanismus direkt ver  bunden zu denken, der diese Bewegung der  Stange in die     gewünschte    Arbeitsleistung       umsetzt.     



  Da die Flüssigkeiten nur eine kleine       Zusammendrückbarkeit    besitzen, so wird schon         durch        Eutferniing        eine>        relativ    ,ehr     gcriisgen          R.auniteiles        Flüssigkeit    der Druck ganz     er@sc@i-          lich        erniedrigt.    Je     lii;

  lier    der auf der Flüssig  keit     ruhende        Druck        i.st.    desto     kleiner    relativ  wird die zu entziehende     Flüssigkeitsmenge     für die     Erniedrigung    des     Anfangsdruckes        nin     eine bestimmte     Druckgrösse.     



  Die     1Vlaseliine    ist nicht an bestehende       natürliclieKraftquellen        (liochgelegeneSeei)etc.)          gebunden,    sondern     kann    überall aufgestellt  werden. Sie kann auch mit entfernt liegenden  Druckbehältern verbunden     werden.     



  Der     Flüssigkeitsdruck    innerhalb des ab  geschlossenen     Raumes    braucht durchaus nicht  durch die     Verdunstung    auf Atmosphären  spannung gebracht zu werden. Es     genügt,          was    gerade für     seht,    holten     Flüssigkeitsdruck          bemerkenswert    ist, die Herstellung der     ge-          wünschten        Differenz        zwischen    dein     Drucke          ausserhalb        und    innerhalb des abgeschlossenen  Raumes.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verdunstungskraftinascliine. dadurch ge- kennzeichnet, dal:, in einem durch eins Ventil abgeschlossenen Raunt einer komprimierten Flüssigkeitsmenge ein Teil derselben durch Verdunstung entzogen wird, und ein nunmehr grösserer Flüssigkeitsdruck ausserhalb des ab geschlossenen Raumes das Ventil aufschlägt und dadurch Arbeit geleistet wird, wobei Mittel vorgesehen sind,
    die eine Wiederholung des gesamten er4vähnten Vorganges in be stimmten Zwischenräumen herbeiführen.
CH84337A 1917-04-11 1917-04-11 Verdunstungskraftmaschine CH84337A (de)

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CH84337T 1917-04-11

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CH84337A true CH84337A (de) 1920-03-01

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CH84337A CH84337A (de) 1917-04-11 1917-04-11 Verdunstungskraftmaschine

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