CH721960A2 - Fersenkonstruktion einer Socke - Google Patents

Fersenkonstruktion einer Socke

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CH721960A2 CH000725/2024A CH7252024A CH721960A2 CH 721960 A2 CH721960 A2 CH 721960A2 CH 000725/2024 A CH000725/2024 A CH 000725/2024A CH 7252024 A CH7252024 A CH 7252024A CH 721960 A2 CH721960 A2 CH 721960A2
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Fontanari Matteo
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X Tech Swiss Gmbh
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Abstract

Bei einem Fersenabschnitt einer Socke, eingestrickt zwischen einem Schaft (1) und einem Fussabschnitt (3), umfassend einen Zwickel (20) mit einem ersten Zwickelbereich (2a) und einen anschliessenden zweiten Zwickelbereich (2b), soll eine verbesserte Passform erzeugt werden. Dies wird dadurch erreicht, dass der erste Zwickelbereich (2a) eine entlang der ersten Zwickellinie (gla) und der zweiten Zwickellinie (gra) mit einem ersten Zwickelwinkel (β') zunehmende Maschenzahl und der zweite Zwickelbereich (2b) eine entlang der dritten Zwickellinie (glb) und der vierten Zwickellinie (grb) mit einem zweiten Zwickelwinkel (β'') abnehmende Maschenzahl aufweist, an den zweiten Zwickelbereich (2b) ein direkt anschliessend eingestrickter umlaufender Zwischenbandagenbereich (2e) angestrickt ist, und der Zwischenbandagenbereich (2e) direkt in einen vom ersten Zwickel (20) in Maschenrichtung (S) beabstandeten zweiten Zwickel (21) gestrickt übergeht, wobei der zweite Zwickel (21) einen dritten Zwickelbereich (2c) mit zwei zusätzlichen Zwickellinien (glc, grc) einen dritten Zwickelwinkel (β''') einschliessend befestigt am Zwischenbandagenbereich (2e) und einen vierten Zwickelbereich (2d) mit zwei zusätzlichen Zwickellinien (gld, grd) einen vierten Zwickelwinkel (β'''') einschliessend eingestrickt und befestigt am Fussabschnitt (3), aufweist.

Description

Technisches Gebiet
[0001] Die vorliegende Erfindung beschreibt einen Fersenabschnitt einer Socke, eingestrickt zwischen einem Schaft und einem Fussabschnitt, umfassend einen Zwickel mit einem ersten Zwickelbereich und einen anschliessenden zweiten Zwickelbereich, wobei erster und zweiter Zwickelbereich mit unterschiedlich vielen und variierenden Maschenreihen in einer Reihenrichtung, entlang von vier Zwickellinien in einem Strickvorgang eingestrickt sind und ein röhrenartiges Gestrick bilden, wobei Zwickelwinkel zwischen den vier Zwickellinien und der Reihenrichtung gebildet sind.
Stand der Technik
[0002] Im Sportbereich werden Kraftwirkungen bei unterschiedlichen Fussstellungen oft unterschätzt. In Figur 1 sind unterschiedliche Fussstellungen gezeigt, wobei auch teilweise Kraftwirkungspfeile die Belastung auf die Füsse kennzeichnen. Bei sportlicher Betätigung spielen auch die Socken des Sportlers eine signifikante Rolle für die Leistungsfähigkeit des Sportlers. Vor allem der Fersenabschnitt des Fusses und die Sockengestaltung in diesem Bereich spielen eine wichtige Rolle bei der Absorption von Aufprallkräften bei der Landung und generell für Stabilität beim Übergang des Körpers bei jedem Schritt.
[0003] Bekannte Socken werden heute auf einer Rundstrickmaschine als teilweise geschlossener Textilschlauch rundgestrickt hergestellt, was in der Regel teilautomatisch und programmierbar geschieht. Rundstrickmaschinen stricken in kreisförmiger Richtung, weil die Nadeln kontinuierlich im Kreis entlang eines Zylinders angeordnet sind. Damit werden kontinuierliche Maschenreihen von einem Schaft 1, über einen Fersenabschnitt 2 mit Übergang zu einem Fussabschnitt 3 und Auslaufen in einen Zehenabschnitt 4, erzeugt, die das im Wesentlichen schlauchartige geschlossene Gestrick bilden.
[0004] Die Reihenrichtung K läuft dabei teilweise rechts- oder linksherum entlang des Kreises bzw. Zylinders der Stricknadeln, je nach Rotationsrichtung des Zylinders. Der Strickvorgang vereint sowohl Effizienz als auch Präzision und nahezu alle handelsüblichen Garne können verarbeitet werden.
[0005] Der Fersenabschnitt 2 in bekannten Socken wird mit einem Zwickel 20, umfassend einen ersten Zwickelbereich 2a, einen zweiten Zwickelbereich 2b und eine Zwickellinie g, gestrickt, wobei der Öffnungswinkel zwischen Schaft 1 und Fussabschnitt 3 durch diesen Zwickel 20 bei etwa 220° liegt. Das röhrenförmige Gestrick wird im Bereich des Zwickels 20 an benachbarten Zwickellinien verschlossen, wodurch die bekannte Fersenabschnittsform gebildet wird.
[0006] Um die Formgebung der Zwickelbereiche 2a, 2b und die Zwickellinie g zu beschreiben ist in Figur 2b eine Maschinenstrickmusteransicht projiziert in zwei Dimensionen des bekannten Fersenabschnittes gezeigt. Die Reihenrichtung K gibt durch Pfeile mit zwei möglichen Pfeilrichtungen die Strickrichtungen der einzelnen Reihen an, während die Zwickellinie g mehrteilig ist und aus gla, glb auf der linken Seite und gra und grb auf der rechten Seite in der Maschinenstrickmusteransicht besteht. Im ersten Zwickelbereich 2a wird die Anzahl der Nadeln, welche Garn führen, verringert, entlang der Zwickellinien links gla und rechts gra.
[0007] Im zweiten Zwickelbereich 2b, entlang Zwickellinien glb und grb werden wieder garnführende Nadeln hinzugenommen, bis zu Anfang des Fussabschnittes 3 wieder alle Nadeln genutzt werden und weiterhin rundgestrickt werden kann und ein Übergang in den Fussabschnitt 3 erfolgt.
[0008] Damit ein geschlossener Schlauch erreicht wird, welcher mittels Zwickel 20 eine Krümmung bildet, ist das Gestrick entlang gla und glb sowie gra und grb verstrickt, was durch die Doppelpfeile in Fig. 2b angedeutet ist. Durch das regelmässige Abnehmen und Zunehmen der Maschen von den Nadeln wird der Zwickel 20 fest in das Gestrick integriert, was für eine gute Passform und Stabilität sorgt.
[0009] Das Abnehmen der Maschen, also der schrittweise Verzicht auf die Verwendung einzelner Nadeln entlang des Zwickels 20 ist in Figur 2c im gestrichelten Abschnitt der Zwickellinie gra beispielhaft gezeigt, wobei jeweils eine Reihe nach rechts umlaufend von gra bis gla, dann eine Reihe nach links wieder bis gra gestrickt wird und dann eine Fadenschleife von einer Nadel weniger abgenommen wird und der Vorgang wiederholt wird. Durch Gestaltung der Zwickellinie g und die Abnahme bzw. Zugabe von Maschen, ergibt sich hier ein Zwickelwinkel β von 63° zwischen Reihenrichtung K und Zwickellinie g, wodurch bei diesem Zwickel 20 im fertigen Socken ein Öffnungswinkel α von 220° im Fersenabschnitt 2 entsteht.
[0010] Der bekannte Zwickel 20 im Fersenabschnitt 2 erzeugt oft ein nicht ausreichendes Volumen des Sockenraumes im Fersenabschnitt 2 und der Grad der Abwinkelung des Öffnungswinkels α ist oft zu gering. Entsprechend ist der aufbaubare Druck in der Mitte der Ferse bzw. des Fersenabschnittes 2 nicht ausreichend im Stand der Technik erreicht.
Darstellung der Erfindung
[0011] Die vorliegende Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt eine Fersenkonstruktion eines Sockens zu bilden, welche lokale Druckstellen reduziert, das Risiko von Überlastungsschäden verringert und Plantarfasziitis, eine Entzündung der Plantarfaszie, einem dicken Band aus Gewebe, das von der Ferse bis zu den Zehen verläuft, nahezu ausschaltet. Die allgemeine Passform des Sockens wird durch Einarbeitung der Fersenkonstruktion wesentlich verbessert.
[0012] Variationen von Merkmalskombinationen bzw. geringfügige Anpassungen der Erfindung sind in der Detailbeschreibung zu finden, in den Figuren abgebildet und in die abhängigen Patentansprüche aufgenommen worden.
[0013] Das Gestrick wird im Fersenbereich derart erhöht, dass sich der Öffnungswinkel von 220° auf etwa 300° vergrössert, was dem idealen Winkel zwischen Schaft und Fussabschnitt entspricht, den ein Läufer haben sollte. Durch die Vergrösserung des Gewebes im Fersenbereich wird die Ferse besser gestützt und die Aufprallkraft wird besser verteilt.
[0014] Zusätzlich wird die Ferse durch einen Zwischenbandagenbereich in zwei Teile geteilt, die dazu beiträgt, dass die Ferse bei jedem Schritt des Sportlers eng anliegt.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0015] Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Fersenkonstruktion eines Sockens wird nachstehend im Zusammenhang mit den anliegenden Zeichnungen in der Detailbeschreibung beschrieben.
[0016] Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorzüge der Erfindung ergeben sich ebenfalls aus der nachfolgenden Beschreibung leicht abgewandelter Ausführungen der Erfindung, was dem Fachmann teilweise allein aus den Zeichnungen deutlich wird. Es sind dargestellt in
Figur 1 zeigt ein Schema der Belastungen auf einen Fuss eines Sportlers, während verschiedener Fussstellungen, wie bereits bekannt.
Figur 2a zeigt eine schematische 2d-Ansicht eines Sockens in Maschenrichtung mit Beinschaft, bekanntem Fersenabschnitt mit Zwickel, Fussbereich und Zehenbereich gemäss Stand der Technik, während
Figur 2b eine Maschinenstrickmusteransicht projiziert in zwei Dimensionen des Fersenabschnittes mit Zwickel und
Figur 2c eine Detailansicht des Maschinenstrickmusters aus Figur 2b, gemäss gestricheltem Rechteck zeigt, wobei diese Fersenkonstruktion mit einem solchen Zwickel aus dem Stand der Technik bekannt ist.
Figur 3a zeigt eine schematische 2d-Ansicht einer erfindungsgemässen Fersenkonstruktion mit zwei voneinander getrennten Zwickeln und insgesamt vier Zwickelnähten.
Figur 3b zeigt eine Maschinenstrickmusteransicht projiziert in zwei Dimensionen des Fersenabschnitts mit den zwei voneinander getrennten Zwickeln und vier Zwickelnähten, während
Figur 3c die Detailansicht des Maschinenstrickmusters in den Bereichen 2b und 2c, wie in Figur 3b angedeutet und
Figur 3d die Detailansicht des Maschinenstrickmusters in den Bereichen 2a und 2d, wie in Figur 3b angedeutet, zeigt.
Beschreibung
[0017] In Figur 3a ist ein Socken, umfassend einen Schaft 1, einen erfindungsgemässen Fersenabschnitt 2 mit einem ersten Zwickel 20 und einem zweiten Zwickel 21, ein Fussabschnitt 3 und ein Zehenabschnitt 4 dargestellt.
[0018] Durch die beiden Zwickel 20, 21 mit erster Zwickellinie g1 und zweiter Zwickellinie g2, welche durch einen Zwickelbandagenbereich 2e voneinander getrennt gestrickt sind, ist ein grösserer Öffnungswinkel α' von etwa 300° erreicht, welcher besser auf die Fussanatomie abgestimmt ist. Durch den grösseren Öffnungswinkel α' ergibt sich eine spezielle Form des Fersenabschnitts 2 und damit des Sockens. Durch den elastischen Zwickelbandagenbereich 2e, welche im gleichen Prozess mit eingestrickt wird und welcher zwischen erstem und zweitem Wickel 20, 21 liegt, wird der Fersenabschnitt 2 verstärkt. Insgesamt umfasst diese Fersenkonstruktion acht Zwickellinien g1, g2 = gla, gra, glb, grb, glc, grc, gld, grd entlang des Fersenabschnitts 2, von welchen in Figur 3a nur vier zu erkennen sind, wobei die Winkel der Zwickellinien g1, g2 = gla, gra, glb, grb, glc, grc, gld, grd zur horizontalen Reihenrichtung K unterschiedlich gewählt sind.
[0019] Der Strickvorgang erfolgt wie in Figur 3b gezeigt, wie bei klassischen Socken vom Schaft 1 angefangen in Maschenrichtung S in Reihenrichtung K umlaufend um den Zylinder der Rundstrickmaschine. Dabei sind hier beispielhaft Nadeln 1 bis 200 in Umlaufrichtung angeordnet, welche programmierbar reihenweise Garn aufnehmen und zu Maschen durch vertikale Bewegungen der Nadeln und Rotation des Strickzylinders der Strickmaschine erzeugen.
[0020] In Maschenrichtung S auf den Schaft 1 als Strickbereich, welcher alle Nadeln nutzt, folgt ein erster Zwickelbereich 2a, ausgehend von weniger Nadeln links und rechts, welcher nach dem Fallenlassen in Zunahmerunden entlang der Zwickelline links gla und der Zwickellinie rechts gra weitere Nadeln entlang der Reihenrichtung K hinzunimmt, wobei die Strickrichtung in Reihenrichtung K abwechselnd nach rechts und links wechselt. Beide Zwickellinien gla, gra, werden dabei wie mit den gebogenen Doppelpfeilen angedeutet an der letzten Reihe des Schafts 1 angestrickt.
[0021] Im zweiten Zwickelbereich 2b des ersten Zwickels 20 erfolgen dann Abnahmerunden, wobei wie in Figur 3d gezeigt, schrittweise weniger Nadeln verwendet werden, entlang der Zwickellinien links glb und rechts grb.
[0022] Direkt an den zweiten Zwickelbereich 2b des ersten Zwickels 20 folgend, wird der Zwickelbandagenbereich 2e gestrickt eingebracht, durch vollständige Garnumläufe entlang des Strickzylinders der Strickmaschine in die gleiche Reihenrichtung K.
[0023] An den Zwickelbandagenbereich 2e direkt anschliessend wird der zweite Zwickel 21 mit einem dritten Zwickelbereich 2c, wiederum ausgehend von weniger Nadeln links und rechts, welcher nach dem Fallenlassen in Zunahmerunden entlang der Zwickelline links glc und der Zwickellinie rechts grc weitere Nadeln entlang der Reihenrichtung K hinzunimmt, wobei die Strickrichtung in Reihenrichtung K abwechselnd nach rechts und links wechselt. Beide Zwickellinien glc, grc, werden dabei wie mit den gebogenen Doppelpfeilen angedeutet an der letzten Maschenreihe des Zwischenbandagenbereichs 2e angestrickt.
[0024] Im vierten Zwickelbereich 2d des zweiten Zwickels 21 erfolgen dann Abnahmerunden, wobei schrittweise weniger Nadeln verwendet werden, entlang der Zwickellinien links gld und rechts grd. Beide Zwickellinien gld, grd, werden wie mit den gebogenen Doppelpfeilen angedeutet an der ersten Maschenreihe des Fussabschnitts 3 angestrickt.
[0025] Der Zwickelwinkel zwischen Zwickellinie gla, gra und der letzten Maschenreihe des Schafts 1 in Reihenrichtung K im ersten Zwickelbereich 2a ist beidseitig identisch und mit β' gewählt, welcher bevorzugt 45° beträgt. An den ersten Zwickelbereich 2a schliesst sich der zweite Zwickelbereich 2b mit den Zwickellinien glb, grb an, welche einen Zwickelwinkel β'' von 63°, genauer 63.4° mit der Reihenrichtung K einschliessen. Wie in Figur 3c gezeigt verlaufen die Zwickellinien glb und grb im Zwickelwinkel β'' zur ersten Maschenreihe des Zwischenbandagenbereichs 2e in Reihenrichtung K.
[0026] Eine Maschenzunahme ist im dritten Zwickelbereich 2c entlang der Zwickellinien glc, grc einen Zwickelwinkel β''' von 63°, genauer 63.4° mit der Reihenrichtung K einschliessend gewählt. Beide Zwickelwinkel β'' und β''' sind hier gleich gross gewählt, wobei einmal Maschenzahlen abnehmen und einmal zunehmen. Der Winkel wird dadurch erreicht, dass die Anzahl genutzter Nadeln, nach jeweils zwei Durchgängen variiert wird. Der Zylinder der Rundstrickmaschine wird entsprechend einmal nach links von gra bis gla rotiert, dann von gla zurück zu gra im nächsten Schritt, bevor das Garn von der ersten Nadel genommen wird. Es werden also jeweils Schrittpaare mit gleicher Nadelzahl gestrickt, bis die minimale Anzahl genutzter Nadeln erreicht ist, bevor der Vorgang mit zunehmender Zahl benutzter Nadeln wiederholt wird.
[0027] In Figur 3c ist gezeigt wie Garn von einer Nadel nach jeder Strickrunde abgenommen wird und jeweils in die entgegengesetzte Reihenrichtung K von Maschenreihe zu Maschenreihe gestrickt wird. Dies wird im vierten Zwickelbereich 2d und im ersten Zwickelbereich 2a durchgeführt und resultiert in zunehmendem Zwickelwinkel β' und abnehmendem Zwickelwinkel β'''' mit bevorzugt 45°, wie in Figur 3d im Detail dargestellt.
[0028] Verwendbare Garne sind bevorzugt aus Polyolefinen, insbesondere aus Polypropylen hergestellt bzw. umfassen Polypropylen. Für einige Bereiche können auch thermoplastische Elastomere, bevorzugt thermoplastisches Polyurethan verwendet werden.
Bezugszeichenliste
[0029] 1 Schaft 2 Fersenabschnitt/Zwickelbefestigungsstrick 20 Zwickel (erster) 2a erster Zwickelbereich (aus dem Stand der Technik) 2b zweiter Zwickelbereich (aus dem Stand der Technik) 21 zweiter Zwickel 2c dritter Zwickelbereich 2d vierter Zwickelbereich (gl2a+gr2a, gl2b+gr2b) + (gl2c+gr2c, gl2d+gr2d) 2e Zwischenbandagenbereich g Zwickellinie (Fersenkeilnaht/ goreline) g1: gla links in 2a gra rechts in 2a glb links in 2b grb rechts in 2b g2: glc links in 3b grc rechts in 3b gld links in 3b grd rechts in 3b α Öffnungswinkel (220°) α' Öffnungswinkel bei zwei Zwickeln und Zwischenbandagenbereich (300°) β, β', β'', β''', β'''' Zwickelwinkel (45°/63.4°) 3 Fussabschnitt 4 Zehenabschnitt S Maschenrichtung (wale direction) K Reihenrichtung (course direction)

Claims (10)

1. Fersenabschnitt (2) einer Socke, eingestrickt zwischen einem Schaft (1) und einem Fussabschnitt (3), umfassend einen Zwickel (20) mit einem ersten Zwickelbereich (2a) und einen anschliessenden zweiten Zwickelbereich (2b), wobei erster und zweiter Zwickelbereich (2a, 2b) mit unterschiedlich vielen und variierenden Maschenreihen in einer Reihenrichtung (K), entlang von vier Zwickellinien (gla, glb, gra, grb) in einem Strickvorgang eingestrickt sind und ein röhrenartiges Gestrick bilden, wobei Zwickelwinkel (β) zwischen den vier Zwickellinien (gla, glb, gra, grb) und der Reihenrichtung (K) gebildet sind, dadurch gekennzeichnet,dass der erste Zwickelbereich (2a) eine entlang der ersten Zwickellinie (gla) und der zweiten Zwickellinie (gra) mit einem ersten Zwickelwinkel (β') zunehmende Maschenzahl und der zweite Zwickelbereich (2b) eine entlang der dritten Zwickellinie (glb) und der vierten Zwickellinie (grb) mit einem zweiten Zwickelwinkel (β'') abnehmende Maschenzahl aufweist, an den zweiten Zwickelbereich (2b) ein direkt anschliessend eingestrickter umlaufender Zwischenbandagenbereich (2e) angestrickt ist, und der Zwischenbandagenbereich (2e) direkt in einen vom ersten Zwickel (20) in Maschenrichtung (S) beabstandeten zweiten Zwickel (21) gestrickt übergeht, wobei der zweite Zwickel (21) einen dritten Zwickelbereich (2c) mit zwei zusätzlichen Zwickellinien (glc, grc) einen dritten Zwickelwinkel (β''') einschliessend befestigt am Zwischenbandagenbereich (2e) und einen vierten Zwickelbereich (2d) mit zwei zusätzlichen Zwickellinien (gld, grd) einen vierten Zwickelwinkel (β'''') einschliessend eingestrickt und befestigt am Fussabschnitt (3), aufweist.
2. Fersenabschnitt (2) nach Anspruch 1, wobei insgesamt vier Zwickelbereiche (2a, 2b, 2c, 2d) und zugehörige acht Zwickellinien (gla, gra, glb, grb, glc, grc, gld, grd) entlang des Fersenabschnittes (2) gebildet sind.
3. Fersenabschnitt (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der erste und der vierte Zwickelwinkel (β', β''') jeweils identisch zueinander und der zweite und dritte Zwickelwinkel (β'', β''') jeweils identisch zueinander gewählt sind.
4. Fersenabschnitt (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei innerhalb der Zwickelbereiche (2b, 2c) eine Maschenzunahme oder Maschenabnahme von oder auf die Nadeln entlang der zugehörigen Zwickellinien (glb, grb, glc, grc) einen Zwickelwinkel (β'', β''') von 63° mit der Reihenrichtung (K) einschliessend durchgeführt ist.
5. Fersenabschnitt (2) nach Anspruch 4, wobei bei der Maschenzunahme und der Maschenabnahme jeweils ein Schritt nach links und ein Schritt nach rechts gestrickt wird, bevor eine Nadel hinzugenommen bzw. eine Nadel entfernt wird.
6. Fersenabschnitt (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei innerhalb der Zwickelbereiche (2a, 2d) eine Maschenzunahme oder Maschenabnahme von oder auf die Nadeln entlang der zugehörigen Zwickellinien (gla, gra, gld, grd) einen Zwickelwinkel (β', β'''') von 45° mit der Reihenrichtung (K) einschliessend durchgeführt ist.
7. Fersenabschnitt (2) nach Anspruch 6, wobei bei der Maschenzunahme und der Maschenabnahme jeweils ein Schritt nach links oder ein Schritt nach rechts gestrickt wird und danach eine Nadel hinzugenommen bzw. eine Nadel entfernt wird.
8. Fersenabschnitt (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der umlaufende Zwischenbandagenbereich (2e), welcher den ersten Zwickel (20) und den zweiten Zwickel (21) voneinander beabstandet, jeweils alle Nadeln des Strickzylinders der Rundstrickmaschine nutzt.
9. Fersenabschnitt (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Zwickellinien (gla, gra) des ersten Zwickelbereiches (2a) direkt an der letzten Maschenreihe des Schafts (1) und die Zwickellinien (glb, grb) des zweiten Zwickelbereiches (2b) direkt an der ersten Maschenreihe des Zwischenbandagenbereiches (2e) in Maschenrichtung (S) angestrickt sind.
10. Fersenabschnitt (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Zwickellinien (glc, grc) des dritten Zwickelbereiches (2c) direkt an der letzten Maschenreihe des Zwischenbandagenbereiches (2e) in Maschenrichtung (S) und die Zwickellinien (gld, grd) des vierten Zwickelbereiches (2d) direkt an der ersten Maschenreihe des Fussabschnitts (3) angestrickt sind.
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