CH700142A1 - Implantat zum einführen in den schlemmschen kanal eines auges. - Google Patents
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Abstract
Es wird ein Implantat zum Einführen in den Schlemmschen Kanal eines Auges vorgeschlagen, bei welchem der zirkuläre Schlemmsche Kanal mindestens an einer Stelle freigelegt und beispielweise mittels eines flexiblen Mikrokatheters zirkulär schonend gedehnt und dabei oder anschliessend ein hochmolekulares Viskoelastikum injiziert wird. Das in das Lumen (16) des Schlemmschen Kanals (15) einführbare Implantat (35) besteht aus einem länglichen Röhrchen mit mehreren in axialer Richtung durch stegförmige Ringteile (35c) beabstandete und mit dem Innenraum (35e) in Verbindung stehenden Öffnungen (35a) und mindestens einem durchgehend in axialer Richtung orientierten Verbindungsteil mit kreisbogenförmig ausgebildeter Oberfläche, welche in eingeführtem Zustand abstützend anliegend an der Lumen-Innenwand (16´) angeordnet ist.
Description
[0001] Die Erfindung betrifft ein Implantat zum Einführen in den durch einen Einschnitt und aufgeklapptem Skleralappen freigelegten Schlemmschen Kanal eines Auges. Ophthalmologischer Hintergrund [0002] Bei einem gesunden Auge wird das vom Epithel des Ziliarkörpers gebildete Kammerwasser im Bereich des Kammerwinkels über das Trabekulargewebe in den Schlemmschen Kanal und von dort in das episklerale Venensystem abgeleitet. Bei auftretenden Widerständen ist ein kontinuierlicher Abfluss des Kammerwassers nicht mehr ausreichend gewährleistet oder weitgehend ausgeschlossen, so dass sich der Augeninnendruck erhöht und zu der an sich bekannten und als Glaukom oder grüner Star bezeichneten Augenkrankheit führen kann. Stand der Technik [0003] Aus den Druckschriften EP 0 898 947 A2 und EP 1 125 568 A2 sind weitgehend als segmentförmiges Teilstück ausgebildete Stützelemente aus geeignetem flexiblem und biokompatiblem Material bekannt, welche nach vorgängigem operativen Freilegen des Schlemmschen Kanals in das Lumen eingeführt werden und somit zur Erreichung eines weitgehend normalen Augeninnendrucks den Abfluss des Kammerwassers über das episklerale Venensystem ermöglichen. [0004] Versuche haben gezeigt, dass mittels der an sich bekannten und in das Lumen des Schlemmschen Kanals implantierten Stützelemente der Schlemmsche Kanal ausschliesslich im Bereich des segmentförmigen Stützelements stabilisiert und in Folge davon das Lumen des zirkulären Schlemmschen Kanals nur begrenzt für den Abfluss des Kammerwassers offengehalten wird. [0005] Nach einer weiteren an sich bekannten Kanaloplastik-Methode besteht zur Erreichung einer zirkumferenziellen Dilatation des Schlemmschen Kanals die Möglichkeit, diesen mittels eines eingeführten, flexiblen Mikrokatheters schonend zirkulär zu dehnen und gleichzeitig oder anschliessend mittels einer sogenannten Mikroschraube ein hochmolekulares Viskoelastikum zu injizieren. Nach erfolgter Dilatation wird der Mikrokatheter wieder zurückgezogen und gleichzeitig mit geeigneten und im Lumen des Schlemmschen Kanals plazierten Mittel dieser gegen die Vorderkammer hin gespannt und dadurch eine permanente Dehnung des Trabekulargewebes und somit eine erhöhte Durchlässigkeit mit begünstigtem transtrabekulären Abfluss des Kammerwassers erreicht. Darstellung der Erfindung [0006] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein in den Schlemmschen Kanal einführbares Implantat zu schaffen, welches den Abfluss des Kammerwassers über das gesamte Lumen des zirkulären Schlemmschen Kanals permanent gewährleistet. [0007] Das erfindungsgemässe Implantat besteht aus einem länglichen biegsamen Röhrchen mit mehreren in Richtung der Längsachse im Abstand zueinander angeordneten stegförmigen Ringteilen und Öffnungen sowie mit mindestens einem durchgehend in Richtung der Längsachse orientierten und mit einer bogenförmigen Oberfläche versehenen Verbindungsteil, welches zusammen mit den Ringteilen und Öffnungen bogenförmig biegsam in Umfangsrichtung bis mindestens ein viertel des zirkulären Schlemmschen Kanals in das Lumen desselben einführbar und dabei mit der bogenförmigen Oberfläche abstützend anliegend an der Lumen-Innenwand angeordnet ist. [0008] Weitere Ausführungsbeispiele und Merkmale sowie Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den einzelnen Patentansprüchen und der nachstehenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung. [0009] Das erfindungsgemässe Implantat hat den Vorteil, dass dieses den Schlemmschen Kanal permanent offen hält und stabilisiert. In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung erstreckt sich das Implantat mindestens in halber Umfangsrichtung vorzugsweise jedoch in gesamter Umfangsrichtung des Schlemmschen Kanals, was den Vorteil ergibt, dass dieser über den gesamten zirkulären Umfang offen gehalten wird und somit ein zuverlässiges Abfliessen des Kammerwassers sowie eine im wesentlichen davon abhängige Regulierung des Augeninnendrucks gewährleistet ist. Beschreibung der Zeichnungen [0010] Die zur Erläuterung der Ausführungsbeispiele verwendeten Zeichnungen zeigen: <tb>Fig. 1<sep>einen schematisch und in grösserem Massstab dargestellten Längsschnitt durch ein Auge; <tb>Fig. 2<sep>eine schematisch dargestellte Frontansicht des Auges mit einem parabolischen Einschnitt in der Sklera und aufgeklapptem Skleralappen; <tb>Fig. 3<sep>das gemäss der in Fig. 2eingezeichneten Schnittlinie A-A in grösserem Massstab dargestellte Teilstück des Auges mit teilweise freigelegtem Schlemmschen Kanal; <tb>Fig. 4<sep>ein in grösserem Massstab dargestelltes Teilstück des Auges mit in den Schlemmschen Kanal eingeführter Injektionssonde; <tb>Fig. 5<sep>einen in grösserem Massstab dargestellten Teilabschnitt des freigelegten Schlemmschen Kanals gemäss Fig. 4 mit einem in das Lumen des Schlemmschen Kanals eingeführten Implantat; <tb>Fig. 6<sep>ein erstes in Ansicht dargestelltes Ausführungsbeispiel des aus einem kreisring- oder ovalringförmigen Röhrchen hergestellten Implantats; <tb>Fig. 7<sep>das gemäss der in Fig. 6eingezeichneten Schnittlinie B-B in grösserem Massstab im Querschnitt dargestellte und kreisringförmig ausgebildete Implantat; <tb>Fig. 8<sep>eine in grösserem Massstab dargestellte Variante des im Querschnitt ovalringförmig ausgebildeten Implantats gemäss der Schnittlinie B-B in Fig. 6; <tb>Fig. 9<sep>ein in Ansicht dargestelltes zweites Ausführungsbeispiel des aus einem kreisring- oder ovalringförmigen länglichen Röhrchen hergestellten Implantats; <tb>Fig. 10<sep>das in grösserem Massstab dargestellte und im Querschnitt kreisringförmig ausgebildete Implantat gemäss der Schnittlinie C-C in Fig. 9; <tb>Fig. 11<sep>eine Variante des im Querschnitt kreisringförmig ausgebildeten Implantats gemäss Fig. 10; <tb>Fig. 12<sep>eine weitere in grösserem Massstab dargestellte Variante des im Querschnitt ovalringförmig ausgebildeten Implantats gemäss der Schnittlinie C-C in Fig. 9; <tb>Fig. 13-16<sep>weitere Ausführungsbeispiele des ovalringförmig ausgebildeten Implantats gemäss der Schnittlinie C-C in Fig. 9; und <tb>Fig. 17-18<sep>weitere Varianten des Implantats gemäss Fig. 6. Figurenbeschreibung [0011] An dieser Stelle wird daraufhingewiesen, dass in den Fig. 1 bis 5 jeweils ein Teilstück des Auges zum besseren Verständnis der Problematik in Verbindung mit der Glaukomchirurgie dargestellt ist. Weiterhin sind in den einzelnen Figuren sowie in der nachstehenden Beschreibung gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen. [0012] Fig. 1 zeigt in der bereits aus der Druckschrift EP 0 898 947 bekannten Darstellung einen schematisch dargestellten Vertikalschnitt des vorderen Augenabschnitts eines Auges 10 und man erkennt die Hornhaut 11 (Cornea), die Regenbogenhaut 12 (Iris) mit den beiden Bereichen 12 und 12, die Lederhaut 13 (Sklera), die Linse 14 mit der Pupille 14, die Zonulafasern 19, den zirkulären Schlemmschen Kanal 15 (Sinus venosus sclerae) sowie das dem Schlemmschen Kanal 15 vorgelagerte Trabekulargewebe 18 (Trabeculum corneosclerale). [0013] Wie in Fig. 1 dargestellt, erfolgt bei einem gesunden Auge der Abfluss des zirkulierenden und sich ständig erneuernden Kammerwassers (Humor aquosus) gemäss der eingezeichneten Pfeile 1,1 und 2,2 von der Hinterkammer H zur Vorderkammer V und wird im Kammerwinkel V (Angulus iridocornealis) gemäss Pfeilrichtung 3 über das Trabekulargewebe 18 in das Lumen des zirkulären Schlemmschen Kanals 15 abgeleitet und gelangt von dort über das in Fig. 1 nicht dargestellte episklerale Venensystem wieder in den Blutkreislauf. [0014] Wie eingangs bereits erwähnt ist bei krankhaften Zuständen des betroffenen Auges ein kontinuierlicher Abfluss des vom Epithel des Ziliarkörpers gebildeten und sich ständig erneuernden Kammerwassers oftmals nicht mehr gewährleistet, so dass der Schlemmsche Kanal 15 sich derart verschliessen kann, dass der Abfluss des Kammerwassers behindert beziehungsweise weitgehend ausgeschlossen ist und infolge davon der Augeninnendruck derart ansteigt, dass die Durchblutung der Sehnerven und somit die Funktion derselben bis zum Erblinden des betroffenen Auges eingeschränkt wird. [0015] Fig. 2 zeigt eine ebenfalls aus der Druckschrift EP 0 898 947 an sich bekannte Darstellung des Auges 10 in schematischer Frontansicht und man erkennt die Linse 14 mit der Pupille 14, ein Teilstück der Lederhaut 13, einen Teilabschnitt des Schlemmschen Kanals 15 sowie ein Teilstück des damit in Verbindung stehenden natürlichen Kanalsystems 20,20 (Kammerwasser-Kanalsystem). Der in Fig. 2 teilweise und schematisch dargestellte Schlemmsche Kanal 15 erstreckt sich in Umfangsrichtung über 360[deg.] und verläuft zirkulär um die Linse 14. [0016] Mit einem mikrochirurgischen Eingriff wird in an sich bekannter Weise, wie in Fig. 2schematisch dargestellt, die Lederhaut 13 lamellar eingeschnitten und nach dem Abtrennen eines nicht näher dargestellten Lederhaut-Teilstücks das äussere lappenförmige Teilstück 13 aufgeklappt und für den weiteren operativen Eingriff mit nicht dargestellten Mitteln gehalten. Der Iamellare Einschnitt bildet im Bereich des freigelegten Schlemmschen Kanals 15 ein mit 17 bezeichnetes Sklerabett, welches nach erfolgtem Eingriff, beispielsweise nach dem Einführen eines Implantats, mit dem gemäss Pfeilrichtung 23 (Fig. 3) herunterklappbaren Teilstück 13 (Skleralappen) wieder geschlossen wird. [0017] Bei einer weiteren Variante des mikrochirurgischen Eingriffs besteht jedoch auch die Möglichkeit, dass das dem zirkulären Schlemmschen Kanal 15 vorgelagerte Trabekulargewebe 18 (Fig. 3) zum Einführen des Implantats mit einem in nicht dargestellter Weise in die Vorderkammer V eingeführten Schneidinstrument oder dergleichen mindestens teilweise zirkulär geöffnet wird. [0018] Fig. 3 zeigt das gemäss der in Fig. 2 eingezeichneten Linie A-A im Schnitt sowie in grösserem Massstab dargestellte Teilstück des Auges 10 und man erkennt die Hornhaut 11, den ersten Bereich 12 der Regenbogenhaut 12, die Lederhaut 13 mit dem aufgeklappten Skleralappen 13\ die Linse 14, die Zonulafasern 19, die Hinterkammer H und die Vorderkammer V mit dem Kammerwinkel V sowie das Trabekulargewebe 18 mit dem Schlemmschen Kanal 15. Der zirkulär um die Linse 14 orientierte Schlemmsche Kanal 15 erstreckt sich, wie in Fig. 3 schematisch und in grösserem Massstab dargestellt, im Wesentlichen entlang des Trabekulargewebes 18 und ist im Profilquerschnitt etwa als längliches Oval ausgebildet, welches ausgehend von dem einen Ende im Bereich des Kammerwinkels V in Richtung des anderen Endes eine im wesentlichen sich verjüngende Formgebung hat. Weiterhin erkennt man in Fig. 3das durch den Einschnitt freigelegte Sklerabett 17 mit der Innenfläche 17 und der Auflagefläche 17 für den Skleralappen 13. [0019] In einer zweiten Phase gemäss Fig. 4wird in an sich bekannter Weise zur Dehnung des Schlemmschen Kanals 15 eine röhrchenförmige und an einem Anschlussstück 32 angeordnete Sonde 33 in das Lumen 16 des freigelegten Schlemmschen Kanals 15 eingeführt. Das Anschlussstück 32 steht über eine nicht dargestellte Zuführleitung mit einem schematisch dargestellten Injektionsgerät 30 in Verbindung, so dass mittels des Injektionsgerätes 30 über die am distalen Ende mit mindestens einer Austrittsöffnung 33 versehene röhrchenförmige Sonde 33 beispielsweise eine hydrophile Flüssigkeit 29 gemäss Pfeilrichtung 31 in den Schlemmschen Kanal 15 injiziert und infolge davon ein in zirkulärer Richtung orientiertes Teilstück 15 des Schlemmschen Kanals 15 hydraulisch gedehnt wird. [0020] In Erweiterung oder Ergänzung des Verfahrens kann in an sich bekannter Weise mit einer spiegelbildlich ausgebildeten und in den Schlemmschen Kanal 15 eingeführten Sonde das dem bereits behandelten Teilstück 15 gegenüberliegende Teilstück 15 des Schlemmschen Kanals 15 analog behandelt und in zirkulärer Richtung hydraulisch gedehnt werden. Weiterhin erkennt man in Fig. 4 das dem Schlemmschen Kanal 15 vorgelagerte Trabekulargewebe 18 (trabecular meshwork) mit den schematisch dargestellten Gewebebälkchen 18. [0021] Bei der vorstehend beschriebenen Dehnung des Schlemmschen Kanals 15 werden gegebenenfalls in der Wandung entstehende Öffnungen (nicht dargestellt) gleichzeitig mit der hydrophilen Flüssigkeit 29 beschichtet, so dass die an den Wandungen dieser Öffnungen in Form eines Films haftende hydrophile Flüssigkeit eine den Abfluss des Kammerwassers behindernde lokale Gewebeverbindung verhindert. Anstelle der hydrophilen Flüssigkeit kann auch ein geeignetes, biologisch verträgliches gasförmiges Medium oder aber ein Gemisch aus der hydrophilen Flüssigkeit und dem gasförmigen Medium zum Dehnen des Schlemmschen Kanals verwendet werden. [0022] Wie in Fig. 5 schematisch dargestellt wird im Anschluss an die hydraulische oder pneumatische Dehnung und zur Optimierung einer dauerhaften Durchlässigkeit und Zirkulation des Kammerwassers in das Lumen 16 des Schlemmschen Kanals 15 ein Implantat 35 eingeführt. Das Implantat 35 besteht aus einem länglichen biegsamen Röhrchen 36 und ist vorzugsweise aus biokompatiblem, elastischem Material hergestellt und wird mit entsprechenden nicht näher dargestellten Mitteln, beispielsweise mit einer Sonde oder dergleichen in das Lumen 16 des zirkulären Schlemmschen Kanals 15 eingeführt. [0023] In Fig. 5 ist ein Teilstück des in Umfangsrichtung des Schlemmschen Kanals 15 orientierten Implantats 35 dargestellt, welches mit dem nicht dargestellten proximalen Ende (nearest to the inserting instrument) lösbar an der nicht näher dargestellten Sonde (inserting instrument) angeordnet ist. An dem anderen, distalen Ende (farthest from the inserting instrument) ist das Implantat 35 mit einem an der Innenseite 13 der Lederhaut 13 anliegenden und eine Eingangsöffnung 35f aufweisenden Anlagebund 37 versehen. Das in das Lumen 16 eingeführte Implantat 35 erstreckt sich von der einen Innenseite 13 des freigelegten Schlemmschen Kanals 15 in nicht näher dargestellter Weise bis mindestens ein Viertel, halber, dreiviertel oder vorzugsweise in ganzer Umfangsrichtung bis auf die gegenüberliegende Innenseite des lamellaren Einschnitts (Fig. 2). Bei einer nicht näher dargestellten Variante besteht weiterhin die Möglichkeit, von der einen Seite und von der anderen Seite des lamellaren Einschnitts jeweils ein im wesentlichen halbkreisförmig gebogenes Implantat 35 in den freigelegten zirkulären Schlemmschen Kanals 15 einzuführen. Mit dem Implantat 35 wird das Lumen 16 des zirkulären Schlemmschen Kanals 15 gestützt und offengehalten und dadurch der Abfluss des Kammerwassers permanent gewährleistet. [0024] Weiterhin erkennt man in Fig. 5das durch den lamellaren Einschnitt zwischen den beiden gegenüberliegenden Innenseiten 13 gebildete Sklerabett 17, welches gemäss Pfeilrichtung 23 (Fig. 3) bei heruntergeklapptem sowie auf die parabolförmige Auflagefläche 17 gelegten und entsprechend mit der Lederhaut 13 vernähten Skleralappen 13 einen subskleralen Raum beziehungsweise ein Sammelbecken (Reservoir) für das Kammerwasser bildet. Von dem Sklerabett 17 wird das Kammerwasser durch die damit in Verbindung stehenden und gegenüberliegend zueinander angeordneten Eingangsöffnungen 35f durch den Innenraum 35e des Implantats 35 in das Kanalsystem 20 und 20 abgeleitet. [0025] Fig. 6 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel des aus einem biegsamen Röhrchen 36 hergestellten Implantats 35, welches zwei am Umfang gegenüberliegend zueinander angeordnete und durchgehend in Richtung der Längsachse Z orientierte Verbindungsteile 35b sowie in Richtung der Längsachse Z durch entsprechende Öffnungen 35a beabstandete Ringteile 35c aufweist. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die mit dem Innenraum 35e in Verbindung stehenden Öffnungen 35a viereckig ausgebildet. Die Öffnungen 35a können jedoch auch beliebig, beispielsweise oval, elliptisch, quadratisch oder trapezförmig ausgebildet werden. [0026] An dieser Stelle wird darauf hingewiesen, dass die zwischen den einzelnen Öffnungen 35a angeordneten und etwa stegförmig ausgebildeten Ringteile 35c, wie in Fig. 17dargestellt, in Bezug auf die Längsachse Z entweder in die eine oder in die andere Richtung geneigt ausgebildet werden können, so dass die Ringteile 35c in parallelem Abstand zueinander angeordnet sind. Weiterhin besteht die Möglichkeit, dass die Ringteile 35c in Bezug auf die Längsachse Z abwechselnd gegenläufig geneigt zueinander angeordnet sind. [0027] Weiterhin können die an der einen Seite des Röhrchens 36 in Reihe angeordneten Öffnungen 35a sowie die an der anderen gegenüberliegenden Seite des Röhrchens 36 in Reihe angeordneten und wie in Fig. 18schematisch dargestellt in Richtung der Längsachse Z orientierten Öffnungen 35a auch in Richtung der Längsachse Z versetzt zueinander angeordnet werden. [0028] Die stegförmigen Ringteile 35c sind in axialer Richtung vorzugsweise schmal und die Öffnungen 35a relativ gross ausgebildet, so dass bei eingeführtem Implantat 35, wie in Fig. 5 schematisch dargestellt, die einzelnen Kanälchen 21\22<1> des Kanalsystems 20 frei liegen und somit der Abfluss des Kammerwassers über das episklerale Venensystem gewährleistet ist. [0029] Fig. 7 zeigt das in grösserem Massstab und im Querschnitt kreisringförmig ausgebildete Implantat 35 gemäss der in Fig. 6eingezeichneten Schnittlinie B-B und man erkennt zwei am Umfang gegenüberliegend zueinander angeordnete und in Richtung der Längsachse Z orientierte Verbindungsteile 35b. Weiterhin erkennt man die in Umfangsrichtung jeweils zwischen den beiden Verbindungsteilen 35b angeordneten und mit dem Innenraum 35e in Verbindung stehenden Öffnungen 35a oder Ausnehmungen 35a. Die zwischen den stegförmigen Ringteilen 35c gegenüberliegend zueinander angeordneten Öffnungen 35a haben jeweils einen beispielsweise zwischen 90[deg.] und 105[deg.] begrenzten Öffnungswinkel W. Die Verbindungsteile 35b sind jeweils mit einer in Richtung der Längsachse Z orientierten äusseren kreisbogenförmigen Auflage- oder Oberfläche 35b versehen, mittels welcher die Innenwand 15 des Schlemmschen Kanals 15, wie in Fig. 5schematisch dargestellt, abgestützt wird. [0030] Fig. 8 zeigt eine in grösserem Massstab dargestellte Variante des Implantats gemäss der in Fig. 6 eingezeichneten Schnittlinie B-B. Abweichend von dem in Fig. 7 dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Implantat 35 gemäss Fig. 8 im Querschnitt ovalringförmig, vorzugsweise als doppelt symmetrisches ringförmiges Oval ausgebildet, welches zwei orthogonal zu der Längsachse Z orientierte Symmetrieachsen X und Y aufweist. Das als doppelt symmetrisches Oval und ringförmig ausgebildete Implantat 35 hat zwei an den kleineren kreisbogenförmigen Enden gegenüberliegende und in Richtung der Längsachse Z orientierte sowie mit der Auflage- oder Oberflächen 35b* versehene Verbindungsteile 35b. [0031] Weiterhin erkennt man in Fig. 8die an den grösseren kreisbogenförmigen Seiten gegenüberliegend zueinander angeordneten und mit dem Innenraum 35e in Verbindung stehenden Öffnungen 35a, welche jeweils einen beispielsweise zwischen 90[deg.] und 105[deg.] begrenzten Öffnungswinkel W aufweisen. [0032] Fig. 9 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel des aus dem biegsamen Röhrchen 36 hergestellten Implantats 35, welches abweichend von dem in Fig. 6 dargestellten Ausführungsbeispiel nur ein einziges durchgehend in Richtung der Längsachse Z orientiertes Verbindungsteil 35b sowie mehrere durch die Öffnungen 35a beabstandete Ringteile 35c aufweist. Bei dem in Fig. 9dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Öffnungen 35a jeweils als quer zur Längsachse Z orientierte und ausgehend von dem Verbindungsteil 35b bis zu dem äusseren Durchmesser reichende Ausnehmungen ausgebildet. Der zwischen den einzelnen stegförmigen Ringteilen 35c vorgesehene Abstand D ist so gewählt, dass in kreisförmig gebogenem Zustand (nicht dargestellt) des Implantats 35 die einander zugewandten Kanten K der stegförmigen Ringteile 35c im Abstand zu einander angeordnet sind. Hierdurch wird erreicht, dass das in den Schlemmschen Kanal 15 (Fig. 5) eingeführte Implantat 35 eine in Umfangsrichtung orientierte gleichmässige Lage hat und somit ein Verkanten der einzelnen Ringteile 35c ausgeschlossen ist. Die einzelnen in axialer Richtung der Längsachse Z im Abstand zueinander angeordneten Ringteile 35c sind jeweils an der Aussenseite analog dem Verbindungsteil 35b mit einer etwa kreisbogenförmigen Oberfläche 35b' versehen. [0033] Die in Fig. 9 in parallelem Abstand zueinander angeordneten Ringteile 35c können, wie vorstehend beschrieben, in Bezug auf die Längsachse Z entweder in die eine oder in die andere Richtung geneigt oder aber abwechselnd gegenläufig geneigt zueinander angeordnet werden. [0034] Fig. 10 zeigt das gemäss der in Fig. 9 eingezeichneten Schnittlinie C-C im Querschnitt dargestellte kreisringförmige Implantat 35 und man erkennt das in Richtung der Längsachse Z orientierte Verbindungsteil 35b sowie die jeweils einen Öffnungswinkel W von beispielsweise 280[deg.] bis 290[deg.] aufweisenden und zwischen den einzelnen stegförmigen Ringteilen 35c angeordneten Öffnungen 35a sowie den Innenraum 35e. Das in axialer Richtung orientierte Verbindungsteil 35b hat eine kreisbogenförmige Auflage- oder Oberfläche 35b. [0035] In Fig. 11 ist eine Variante des Implantats 35 gemäss der in Fig. 9 eingezeichneten Schnittlinie C-C im Querschnitt dargestellt, bei welchem die einzelnen Ringteile 35c an der dem in axialer Richtung orientierten Verbindungsteil 35b gegenüberliegenden Seite jeweils durch einen Spalt 35d durchtrennt sind. Die einzelnen Ringteile 35c können, beispielsweise zum lösbaren Verbinden mit einer nicht dargestellten Sonde (inserting instrument) oder dergleichen, relativ zueinander aufgebogen werden. [0036] Eine weitere Variante des Implantats 35 gemäss der in Fig. 9 eingezeichneten Schnittlinie C-C ist in Fig. 12in grösserem Massstab dargestellt. Abweichend von dem in Fig. 10 oder 11 dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Implantat 35 gemäss Fig. 12 im Querschnitt ovalringförmig, vorzugsweise als doppelt symmetrisches ringförmiges Oval ausgebildet, welches die Längsachse Z sowie die beiden im wesentlichen orthogonal dazu angeordneten Symmetrieachsen X und Y aufweist. Bei dieser Variante ist das mit der kreisbogenförmigen Auflage- oder Oberfläche 35b' versehene und in Richtung der Längsachse Z orientierte Verbindungsteil 35b an dem kleineren kreisbogenförmigen oberen Ende des Ovals angeordnet. Bei einer nicht näher dargestellten Variante kann das Verbindungsteil 35b jedoch auch an dem gegenüberliegenden unteren kreisbogenförmigen Ende des Ovals angeordnet werden. [0037] Bei dem Implantat 35 gemäss Fig. 12haben die zwischen den stegförmigen Ringteilen 35c angeordneten Öffnungen 35a jeweils einen in Umfangsrichtung orientierten und in der Grössenordnung von beispielsweise 280[deg.] bis 290[deg.] liegenden Öffnungswinkel W. [0038] Fig. 13 zeigt eine Variante des Implantats 35 gemäss Fig. 12, bei welchem die in Richtung der Längsachse Z (Fig. 9) im Abstand zueinander angeordneten Ringteile 35c an dem einen dem Verbindungsteil 35b gegenüberliegenden Ende des Ovals jeweils durch einen Spalt 35d getrennt sind. Die einzelnen Ringteile 35c können somit in nicht näher dargestellter Weise relativ zueinander aufgebogen werden. [0039] In Fig. 14 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel des im Querschnitt ovalringförmig, vorzugsweise als doppelt symmetrisches ringförmiges Oval ausgebildetes Implantat 35 dargestellt, welches die Längsachse Z sowie die beiden Symmetrieachsen X und Y aufweist. Bei dem Implantat 35 gemäss Fig. 14ist das mit der Auflage- oder Oberfläche 35b' versehene und in Richtung der Längsachse Z orientierte Verbindungsteil 35b an der einen grösseren kreisbogenförmigen Seite des Ovals angeordnet. Bei einer nicht dargestellten Variante kann das Verbindungsteil 35b auch an der gegenüberliegenden Seite des Ovals angeordnet werden. [0040] Fig. 15 zeigt eine Variante des Implantats 35 gemäss Fig. 14, bei welchem die im Abstand zueinander an dem in Richtung der Längsachse Z orientierten Verbindungsteil 35b angeordneten Ringteile 35c an dem einen kleineren kreisbogenförmigen Ende des Ovals jeweils durch einen Spalt 35d getrennt sind. Der Spalt 35d kann jedoch auch an dem anderen gegenüberliegenden kreisbogenförmigen Ende des Ovals angeordnet werden. [0041] Fig. 16 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel des Implantats 35, bei welchem abweichend von der in Fig. 15dargestellten Variante die im Abstand zueinander an dem in Richtung der Längsachse Z orientierten Verbindungsteil 35b angeordneten Ringteile 35c jeweils durch einen in Umfangsrichtung des Ovals an beliebiger Stelle angeordneten Spalt 35d getrennt sind. [0042] Bei dem in den Fig. 13, 15 und 16 dargestellten Implantat 35 besteht die Möglichkeit, dass die einzelnen durch den Spalt 35d getrennten Ringteile 35c, beispielsweise zum lösbaren Verbinden mit einer nicht dargestellten Sonde (inserting instrument), in Bezug auf die Symmetrieachse X relativ zueinander aufgebogen werden können. [0043] An dieser Stelle wird darauf hingewiesen, dass bei dem als doppelt symmetrischen ringförmigen Oval ausgebildeten Implantat 35 gemäss der Figuren 13 bis 16 die einzelnen zwischen den stegförmigen Ringteilen 35c angeordneten Öffnungen 35a oder Ausnehmungen jeweils einen in Umfangsrichtung orientierten und beispielsweise zwischen 280[deg.] und 290[deg.] liegenden Öffnungswinkel W aufweisen. [0044] Das jeweils vorstehend in Verbindung mit den einzelnen Fig. 6 bis 16beschriebene und aus einem länglichen Röhrchen hergestellte Implantat 35 besteht aus biologisch verträglichem Material, wie Gold, Nitinol oder dergleichen beziehungsweise aus biologisch verträglichem flexiblem Material, beispielsweise aus polymerem Material mit thermischem oder mechanischem Formgedächtniseffekt. Hiermit wird erreicht, dass das beispielsweise etwa dem Schlemmschen Kanal 15 kreisringförmig ausgebildete Implantat 35 vor dem Einführen bei einer Raumtemperatur von etwa 18[deg.]C bis 22[deg.]C weitgehend geradlinig aufgebogen in den Schlemmschen Kanal 15 eingeführt werden kann und infolge der Körpertemperatur von etwa 35[deg.]C bis 37[deg.]C in die an der Innenwand 16 des Schlemmschen Kanals 15 entsprechend abstützend anliegende Form zurückführbar ist. Weiterhin besteht die Möglichkeit, dass das Implantat 35 vor dem Einführen oder während des Einführens in den Schlemmschen Kanal 15 bei einer Raumtemperatur von etwa 18[deg.]C bis 22[deg.]C in nicht näher dargestellter Weise geringfügig quer zur Längsachse Z zusammengedrückt und infolge der Körpertemperatur von etwa 35[deg.]C bis 37[deg.]C in die ursprünglich kreisring- oder ovalringförmige Form zurückführbar ist. [0045] Bei einer bevorzugten Ausführungsform besteht weiterhin die Möglichkeit, dass das aus dem länglichen Röhrchen 36 hergestellte und im Querschnitt kreisringförmig oder ovalringförmig ausgebildete Implantat 35 mit einer Heparin-Beschichtung versehen ist. [0046] Bei einer nicht näher dargestellten Variante des aus flexiblem Material hergestellten Implantats 35 besteht weiterhin die Möglichkeit, dass das Implantat 35 zwischen den einzelnen stegförmigen Ringteilen 35c in axialer Richtung abwechselnd zueinander, entweder wie in Fig. 6bis Fig. 8dargestellt zwei gegenüberliegend zueinander angeordnete und in Richtung der Längsachse L orientierte Verbindungsteile 35b, oder wie in den Figuren 9 bis 16 dargestellt, nur ein einziges in Richtung der Längsachse L orientiertes Verbindungsteil 35b aufweist. [0047] Zum Einführen des Implantats 35 in das Lumen 16 des Schlemmschen Kanals 15 wird dieser zunächst entsprechend der an sich bekannten und eingangs erwähnten Kanaloplastik- Methode mittels eines flexiblen Mikrokatheters schonend zirkulär gedehnt und gleichzeitig oder anschliessend mittels einer sogenannten Mikro-schraube ein hochmolekulares Viskoelastikum injiziert. Nach erfolgter Dilatation wird der Mikrokatheter wieder zurückgezogen und gleichzeitig der Schlemmsche Kanal 15 etwa in Richtung der Vorderkammer V hin gespannt und dadurch eine permanente Dehnung des Trabekulargewebes 18 erreicht, so dass das Implantat 35 eingeführt werden kann. Mit dem erfindungsgemässen und vorstehend im Einzelnen beschriebenen sowie in den einzelnen Figuren 6 bis 16 dargestellten und etwa als kreisförmiger Ring formbare Implantat 35 (Kanaloplastik-Ring) wird einerseits eine permanente Dehnung des Trabekelwerkes erreicht und andererseits das Lumen 16 des zirkulären Schlemmschen Kanals 15 in Umfangsrichtung stabilisiert und für den erforderlichen Abfluss des Kammerwassers offen gehalten.
Claims (25)
1. Implantat zum Einführen in den durch einen Einschnitt und aufgeklapptem Skleralappen (13) freigelegten Schlemmschen Kanal (15) eines Auges (10), bestehend aus einem länglichen biegsamen Röhrchen (36) mit mehreren in Richtung der Längsachse (Z) im Abstand zueinander angeordneten stegförmigen Ringteilen (35c) und Öffnungen (35a) sowie mit mindestens einem durchgehend in Richtung der Längsachse (Z) orientierten und mit einer bogenförmigen Oberfläche (35b) versehenen Verbindungsteil (35b), welches zusammen mit den Ringteilen (35c) und Öffnungen (35a) etwa bogenförmig biegsam in Umfangsrichtung bis mindestens ein Viertel des zirkulären Schlemmschen Kanals (15) in das Lumen (16) desselben einführbar und dabei mit der bogenförmigen Oberfläche (35b) abstützend anliegend an der Lumen-Innenwand (16) angeordnet ist.
2. Implantat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das biegsame Röhrchen (36) von der einen Seite des Einschnitts mindestens bis in halber Umfangsrichtung des zirkulären Schlemmschen Kanals (15) in das Lumen (16) desselben einführbar und dabei mit der bogenförmigen Oberfläche (35b") abstützend an der Lumen-Innenwand (16) angeordnet ist.
3. Implantat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das biegsame Röhrchen (36) von der einen Seite des Einschnitts in ganzer Umfangsrichtung bis zu der gegenüberliegenden Seite des Einschnitts in das Lumen (16) des Schlemmschen Kanals (15) einführbar und dabei mit der bogenförmigen Oberfläche (35b") abstützend an der Lumen-Innenwand (16) angeordnet ist.
4. Implantat nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das biegsame Röhrchen (36) im Querschnitt kreisringförmig ausgebildet ist und zwei am Umfang gegenüberliegend zueinander in Richtung der Längsachse (Z) orientierte und jeweils mit der bogenförmigen Oberfläche (35b') versehene Verbindungsteile (35b) sowie die in axialer Richtung im Abstand zueinander angeordneten Ringteile (35c) und Öffnungen (35a) aufweist.
5. Implantat nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das biegsame Röhrchen (36) im Querschnitt ovalringförmig ausgebildet ist und zwei am Umfang gegenüberliegend zueinander in Richtung der Längsachse (Z) orientierte und mit der bogenförmigen Oberfläche (35b') versehene Verbindungsteile (35b) sowie die am Umfang gegenüberliegend zueinander angeordneten und mit dem Innenraum (35e) in Verbindung stehenden Öffnungen (35a) aufweist.
6. Implantat nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das biegsame Röhrchen (36) im Querschnitt als doppelt symmetrisches ringförmiges Oval ausgebildet ist und zwei am Umfang gegenüberliegend zueinander in Richtung der Längsachse (Z) orientierte Verbindungsteile (35b) mit der bogenförmigen Oberfläche (35b) sowie die am Umfang gegenüberliegend zueinander angeordneten und mit dem Innenraum (35e) in Verbindung stehenden Öffnungen (35a) aufweist.
7. Implantat nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die in axialer Richtung des Röhrchens (36) im Abstand sowie am Umfang gegenüberliegend zueinander angeordneten Öffnungen (35a) rechteckig, quadratisch oder trapezförmig ausgebildet sind und mit dem Innenraum (35e) in Verbindung stehen.
8. Implantat nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die in axialer Richtung des Röhrchens (36) im Abstand sowie am Umfang gegenüberliegend zueinander angeordneten Öffnungen (35a) oval oder elliptisch ausgebildet sind und mit dem Innenraum (35e) in Verbindung stehen.
9. Implantat nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die in axialer Richtung des Röhrchens (36) an der einen Seite in Reihe sowie die an der anderen gegenüberliegenden Seite in Reihe angeordneten und in Richtung der Längsachse (Z) orientierten Öffnungen (35a, 35a) versetzt zueinander angeordnet sind.
10. Implantat nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen den einzelnen Öffnungen (35a) angeordneten stegförmigen Ringteile (35c) relativ zu der Längsachse (Z) entweder in die eine oder in die andere Richtung geneigt ausgebildet sind.
11. Implantat nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen den einzelnen Öffnungen (35a) angeordneten stegförmigen Ringteile (35c) relativ zu der Längsachse (Z) abwechselnd gegenläufig geneigt zueinander angeordnet sind.
12. Implantat nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die am Umfang des Röhrchens (36) gegenüberliegend zueinander und zwischen den beiden Verbindungsteilen (35b) angeordneten Öffnungen (35a) jeweils einen zwischen 90[deg.] bis 105[deg.] liegenden Öffnungswinkel (W) aufweisen.
13. Implantat nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das biegsame Röhrchen (36) ein einziges in Richtung der Längsachse (Z) orientiertes Verbindungsteil (35b) mit den daran im Abstand zueinander angeordneten Ringteilen (35c) und Öffnungen (35a) aufweist.
14. Implantat nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das biegsame Röhrchen (36) im Querschnitt kreisringförmig ausgebildet ist bei welchem die zwischen den Ringteilen (35c) angeordneten Öffnungen (35a) jeweils einen in Umfangsrichtung orientierten Öffnungswinkel (W) von 280[deg.] bis 290[deg.] aufweisen.
15. Implantat nach Anspruch 13. dadurch gekennzeichnet, dass das biegsame Röhrchen (36) im Querschnitt ovalringförmig ausgebildet ist bei welchem die zwischen den Ringteilen (35c) angeordneten Öffnungen (35a) jeweils einen in Umfangsrichtung orientierten Öffnungswinkel (W) von 280[deg.] bis 290[deg.] aufweisen.
16. Implantat nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das biegsame Röhrchen (36) im Querschnitt als doppelt symmetrisch ringförmiges Oval ausgebildet ist bei welchem die zwischen den Ringteilen (35c) angeordneten Öffnungen (35a) jeweils einen in Umfangsrichtung orientierten Öffnungswinkel (W) von 280[deg.] bis 290[deg.] aufweisen.
17. Implantat nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Ringteile (35c) am äusseren Umfang jeweils mit einer kreisbogenförmigen Oberfläche (35b) versehen sind, welche analog der Oberfläche (35b) des Verbindungsteils (35b) ausgebildet sind.
18. Implantat nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Ringteile (35c) an der dem Verbindungsteil (35b) gegenüberliegenden Seite mit einem Spalt (35d) getrennt und in Bezug auf die Längsachse (Z) des Röhrchens (36) relativ zueinander aufspreizbar sind.
19. Implantat nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das in Richtung der Längsachse (Z) orientierte Verbindungsteil (35b) an einer der beiden grösseren kreisbogenförmigen Seiten des ovalringförmigen Röhrchens (36) angeordnet ist und die Öffnungen (35a) jeweils einen in Umfangsrichtung orientierten Öffnungswinkel (W) von 280[deg.] bis 290[deg.] aufweisen.
20. Implantat nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen ovalringförmig ausgebildeten Ringteile (35c) durch einen beliebig am Umfang angeordneten Spalt (35d) getrennt und in Bezug auf die Längsachse (Z) des Röhrchens (36) relativ zueinander spreizbar sind.
21. Implantat nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass das biegsame Röhrchen (36) am distalen Ende mit einem an der Sklera-Innenseite (13) des freigelegten Schlemmschen Kanals (15) anliegenden Bund (37) versehen ist.
22. Implantat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Röhrchen (36) aus biologisch verträglichem flexiblem Material, vorzugsweise aus polymerem Material mit thermisch-oder mechanischem Formgedächtniseffekt hergestellt ist.
23. Implantat nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Röhrchen (36) in Bezug auf die Längsachse (Z) etwa bogenförmig biegbar und in Bezug auf den Querschnitt verformbar in das Lumen (16) des freigelegten zirkulären Schlemmschen Kanals (15) einführbar und infolge der Körpertemperatur in die vorgegebene Form zurückführbar ist.
24. Implantat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Röhrchen (36) aus biologisch verträglichem Material wie beispielsweise aus Gold oder Nitinol hergestellt ist.
25. Implantat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das biegsame Röhrchen (36) mit einer Beschichtung, vorzugsweise mit einer Heparin-Beschichtung versehen ist.
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