CH657992A5 - Exercise device - Google Patents
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Description
**WARNUNG** Anfang DESC Feld konnte Ende CLMS uberlappen **. PATENTANSPRÜCHE 1. Übungsgerät, gekennzeichnet durch: ein Paar von in Abstand voneinander gelegenen Schwenklagern, Mittel zum Abstützen der Schwenklager auf einer Achse, die in Abstand über einer Bodenfläche gelegen ist, einen Schwenkrahmen, der zwischen den Schwenklagern angeordnet und an ihnen schwenkbar gelagert ist, ungefähr in seiner mittigen Querachse, Mittel zum Abstützen eines menschlichen Körpers an dem Schwenkrahmen, welche Mittel so bemessen und ausgebildet sind, dass sie der Grösse und Form eines menschlichen Körpers angepasst sind, einen Balken, der sich vom unteren Ende der Stützmittel wegerstreckt und in einer länglichen Schiene endet, die zwischen den Knöcheln eines Benützers gelegen ist und zum Balken unter einem Winkel abgekröpft ist, so dass das proximale Ende vor den Knöcheln des Benützers und das distale Ende hinter diesen Knöcheln gelegen ist, eine Fussabstützvorrichtung, die längs der Schiene verstellbar und in verschiedenen, zum voraus bestimmten Stellen des Verstellgliedes fixierbar ist, und eine Schwenkanschlagvorrichtung, innerhalb welcher der Schwenkrahmen mitsamt daran abgestützem menschlichen Körper in eine Anschlaglage gedreht werden kann, in welcher die Fussabstützvorrichtung hinter der Vertikalebene gelegen ist, welche die Achse der Schwenklager enthält. 2. Übungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Abstützen der Schwenklager aus einem Rahmen bestehen, der zwei vordere Schenkel und zwei hintere Schenkel hat, wobei die vorderen Schenkel in kleinerem Abstand voneinander gelegen sind als die hinteren Schenkel, wobei ferner die Anschlagvorrichtung eine quer zur Körperabstützvorrichtung verlaufende Stange aufweisen, die kurz genug ist, um zwischen den hinteren Schenkeln hindurchlaufen zu können, aber auch lang genug ist, um an den vorderen Schenkeln des Rahmens anzuschlagen und auf diese Weise die Drehung des Rahmens zu stoppen. 3. Übungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Körperabstützmittel aus einem einheitlichen Kunstoffteil bestehen, der eine Gestalt hat, die der Krümmung eines menschlichen Rückens angepasst ist. 4. Übungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenklagerung des Schwenkrahmens eine Querstange aufweist, die sich unter den Körperabstützmitteln hindurch erstreckt und nach vorn abgebogen ist, um an jedem Ende im einen bzw. anderen der besagten Schwenklager zu enden. 5. Ubungsgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schwenkzäpfen mit Anschlagflanschen versehen sind und dass die Schwenklager gegeneinander gegen diese Flansche vorgespannt sind. 6. Übungsgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkzäpfen sich durch die zugehörigen Schwenklager hindurch erstrecken und mit Verriegelungsmitteln versehen sind, welche einer Herausnahme der Schwenkzäpfen aus den Schwenklagern widerstehen. 7. Übungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fussabstützvorrichtung in ihrer Lage beim distalen Ende der abgewinkelten Schiene in geringerem Abstand von der die Schwenkachse enthaltenden Vertikalebene gelegen ist als wenn sie beim proximalen Ende der Schiene gelegen ist, wobei der Schwenkrahmen ganz am Schwenkanschlag anliegt. 8. Übungsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden vorderen Schenkel an ihren distalen Enden durch einen Querstab miteinander verbunden sind und dass auch die beiden hinteren Schenkel an ihren distalen Enden durch einen Querstab miteinander verbunden sind, und dass die Querstäbe die Schwenklager gegeneinander unter Vorspannung halten. 9. Ubungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der sich von den Körperabstützmitteln wegerstrekkende Balken ungefähr mittig zwischen den Schwenklagern gelegen ist. 10. Übungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fussabstützvorrichtung einen horizontalen Stab aufweist, an welchem ein Haken eingreift, der sich auf jeder Seite der abgewinkelten Schiene befindet, wobei der Haken an einer Knöchelabstützvorrichtung fixiert ist, in welcher die Knöchel des Benützers einspannbar sind. 11. Übungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fussabstützvorrichtung einen Aufbau aufweist, der mindestens teilweise die Knöchel des Benützers zu umgeben befähigt ist. Die Erfindung betrifft ein Übungsgerät, das dazu dient, einen Benützerkörper teilweise oder ganz in eine Lage drehen zu lassen, in welcher der Benützerkopf nach unten ragt. Solche Geräte sind in den US-Patentschriften 3 707 285, 3 716231 und 4232 662 beschrieben. Zugehörige Knöchelhaltevorrichtungen sind auch aus der US-PS 3 380 447 bekannt. Bei gebräuchlichen Geräten der einschlägigen Gattung (vgl. z. B. Fig. 6 der beiliegenden Zeichnung) stösst man auf Schwierigkeiten hinsichtlich Berücksichtigung der Grösse und somit auch des Gewichtes des Benützers. Wenn der Schwenkrahmen solcher Geräte samt einem darin aufgehängten Benützerkörper voll in Kipplage gebracht worden ist, erstreckt sich die Fussabstützvorrichtung quer durch die Vertikalebene durch die Lagerachse des Schwenkrahmens bis zu einer Stelle, an welcher der Schwerpunkt aus dem Gebilde Schwenkrahmen-Körper genügend weit hinter der Schwenkachse gelegen ist, um den Benützer sicher in der Umkehrlage zu halten. Die Fussabstützvorrichtung solcher Geräte ist einstellbar an einer geraden Schiene gehaltert, so dass ein grosser Benützer in der Umkehrlage an einer Stelle aufgehängt ist, die weiter hinter der die Schwenkachse enthaltenden Vertikalebene gelegen ist als wenn eine kleine Person aufgehängt ist. Aus dieser Geometrie ergibt sich, dass eine grössere (und deshalb auch schwerere) Person mehr Mühe hat, aus der Umkehrlage herauszukommen als eine kleinere (und daher auch leichtere) Person, die eher Schwierigkeiten hat, in der Umkehrlage zu bleiben. Hierin liegt ein grosser Nachteil, weil grössere Personen leicht in Panik geraten, wenn sie nicht ohne weiteres aus der Umkehrlage herauskommen, wogegen das Gerät schwerlich brauchbar ist für eine kleine Person, die Schwierigkeiten hat, in der Umkehrlage zu bleiben. Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen, und zwar durch eine Ausbildung, wie sie im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 umschrieben ist. Inbezug auf weitere Besonderheiten einer bevorzugten Ausführungsform wird auf die abhängigen Ansprüche hingewiesen. Die Erfindung wird nachfolgend anhand der beiliegenden Zeichnungen beispielsweise erläutert: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform des erfindungsgemässen Gerätes, Fig. 2 einen Seitenriss des Gerätes nach Fig. 1, wobei die Lage gezeigt ist, bei welcher ein Benützer die aufrechte Lage einnimmt, Fig. 3 einen der Fig. 2 ähnlichen Seitenriss, wobei die Lage mit neutraler ausbalancierter Orientierung gezeigt ist, Fig. 4 einen der Fig. 2 ähnlichen Seitenriss, wobei die Lage gezeigt ist, in welcher der Schwenkrahmen samt Benützer teilweise in die Umkehrlage geschwenkt ist, Fig. 5 einen der Fig. 2 ähnlichen Seitenriss, in welchem die Lage gezeigt ist, bei welcher die Umkehr vollendet ist, Fig. 6 einen Seitenriss eines bekannten Gerätes, wobei eine der Fig. 5 entsprechende Lage gezeigt ist, Fig. 7 einen Aufriss des in Fig. 1 gezeigten Gerätes, Fig. 8 eine Einzelheit eines Schwenklagers und zugehörigen Schwenkzapfens im Längsschnitt, Fig. 9 einen Querschnitt durch eine Einrichtung zur Einstellung des Schwenkrahmens unter Berücksichtigung der Körpergrösse, Fig. 10 einen Seitenriss des Gerätes nach Fig. 1 bei Benützung durch einen Benützer mit grosser Körperlänge, und Fig. 11 einen Seitenriss des Gerätes nach Fig. 1 bei Benützung durch einen Benützer mit geringer Körperlänge. Das in Fig. 1 zusammenfassend mit 1 bezeichnete Übungsgerät hat zwei zueinander koaxiale Drehlager 2, die an einem Stützgestell 3 befestigt sind. Diese Lager dienen zur drehbaren Abstützung eines Schwenkrahmens 4, der Lagerzapfen 5 hat, die ungefähr in seiner Längsmitte gelegen sind. Dieser Schwenkrahmen 4 hat eine Oberkörperstütze 6, welche dementsprechend ausgebildet und dimensioniert ist. Vom unteren Querteil dieser Stütze, und zwar von dessen Mitte, ragt ein Balken 7 nach unten, der unterhalb einer Abwinkelung eine Schiene 8 bildet, auf der eine Fussstütze 9 verschiebbar angeordnet ist. Eine Verriegelung 10 ist vorgesehen, um mit dem einen oder anderen von mehreren Einstellanschlägen 11 zusammenzuarbeiten, zwecks Festhaltens der Fussstütze 9 längs der Schiene 8, je nach Körpergrösse des Benützers. Die Fussstütze 9 hat eine Fussauflage 12 und einen querverlaufenden Stab 13. Die beiden Lager 2 sind koaxial aufeinander ausgerichtet gehalten, parallel zu einer Bodenfläche durch zwei hintere Beine 16 und zwei vordere Beine 17. Ein Querstab 18 bildet eine starre Verbindung zwischen den unteren Enden der Schenkel 16 über eine Länge, die grösser ist als der Abstand zwischen den Lagern 2; ein Querstab 19 bildet eine starre Verbindung zwischen den unteren Enden der Beine 17 über eine Länge, die kleiner ist als der Abstand zwischen den Lagern 2. Ein Anschlagstab 22 ist an der Körperstütze bzw. am Schwenkrahmen 4 angebracht und erstreckt sich parallel zur gemeinsamen Achse der beiden Schwenklager 2 über eine grössere Länge als der Querstab 19, aber über eine kleinere Länge als der Querstab 18, womit sichergestellt ist, dass bei Drehung des Schwenkrahmens der Anschlagstab zwischen den Beinen 16 hindurch kann aber an den Beinen 17 anschlagen wird. Fig. 2 zeigt einen Benützer in Stehposition im Schwenkrahmen 4 bzw. auf der Fussstütze 9, die in die der Körpergrösse des Benützers geeignete Lage eingestellt und durch den Riegel 10 festgehalten ist. Die Benützerfüsse ruhen auf der Fussstütze 12, wobei der Fussrist mit dem Auflagestab 13 in Anlage steht. Die Fussknöchel sind in zugehörigen Stützvorrichtungen 20 festgehalten, die mit Haken 21 versehen sind, welche am Stützstab 13 angreifen und dazu dienen, wenn der Benützer in der Umkehrlage ist, ihn mit seinen Füssen an diesem Stab 13 aufzuhängen. In der Lage nach Fig. 3 ruht der Benützer in einer neutralen ausbalancierten Stellung auf dem Schwenkrahmen 4, wobei der Schwerpunkt G1 des Benützers und der Schwerpunkt G2 des Schwenkrahmens zusammenfallen und in der die Schwenkachse 24 enthaltenden Vertikalebene gelegen sind. Die Fig. 4 zeigt den Benützer im Gerät nachdem er seine Arme angehoben und dadurch seinen Schwerpunkt G1 um einen Abstand D von der die Schwenkachse enthaltenden Vertikalebene 24 wegversetzt hat und so den Schwenkrahmen 4 veranlasst hat, samt dem Benützer im Sinne des Pfeiles 25 zu drehen. Bei der in dieser Fig. gezeigten Orientation befindet sich der Schwerpunkt G2 des Schwenkrahmens noch annähernd in der die Schwenkachse enthaltenden Vertikalebene 24. Die Fig. 5 zeigt den Benützer samt Schwenkrahmen in voller Umkehrlage, wobei das Körpergewicht des Benützers ganz von den Haken 21 der Knöchelstützvorrichtungen 20 auf den Fusshaltestab 13 übertragen wird. In dieser Lage ist der Benützer vollständig frei von der Oberkörperstütze 6 des Schwenkrahmens 4; er ist somit bereit für das Durchführen von Ausstreckübungen und sonstigen Übungen in der Umkehrlage. Der Körperschwerpunkt G1 ist um einen Betrag D1 von der die Schwenkachse enthaltenden Vertikalebene 24 versetzt, längs der abgewinkelten Linie L -5 verstellbar. Nahe der Extremeinstellage L für grosse Personen ist D1 erheblich kleiner als nahe der Extremeinstellage S für kleine Personen. Der Abwinklungswinkel der Schiene 8 ist genügend gross um D1 um einen Faktor von 2 zu ändern bei der Verstellung von der einen Einstellendlage L zur anderen Einstellendlage S, wodurch die Balance in Grenzen gehalten wird für ungefähr alle Benützerkörpergrössen; somit kann praktisch irgend eine Benützerperson, welche die Knöchelabstützmittel 20 mit dem Haken 21 benützt für die Aufhängung am Fussstützstab 13, mit beträchtlicher Mobilität am Gerät üben, ohne dass hierbei versehentlich die Umkehrlage verlassen wird. In Fig. 6 ist die Geometrie eines vorbekannten Übungsgerätes gezeigt, in welchem ein Balken 30 eine geradlinige Verlängerung des Schwenkrahmens 31 bildet. Ein Einstellmittel 32 ist typischerweise vorgesehen zum Einstellen einer Fussstütze 33 mit Fussstab 34 längs der Linie L lSl unter Berücksichtigung der verschiedenen möglichen Körpergrössen von Benützern. Bei der Einstellung in der Richtung L1 ergibt sich eine proportionale Zunahme von D1 für Benützer mit grossem Körpergewicht. Umgekehrt ergibt sich bei Einstellung in Richtung Sl eine proportionale Abnahme von D1 für Benützer mit geringerem Körpergewicht. Im Ergebnis ist das Produkt aus D1 > < x Gl G1 für eine grosse Person viel grösser als für eine kleine Person. Da das Produkt von G2 x D2 konstant bleibt, hat eine Person viel Schwierigkeiten, aus der Umkehrlage wegzukommen, wogegen eine kleine Person manchmal kaum in diese Umkehrlage hineingelangen kann. Aus der Fig. 7, welche das Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Übungsgerätes im Aufriss darstellt, ist der Schwenkrahmen in der Umkehrlage gezeigt, wobei der Anschlagstab 22 an den hinteren Schenkeln 16 vorbeigewandert ist und an den vorderen Schenkeln 17 anliegt. Die Querstäbe 18 und 19 verbinden die zugehörigen Beine miteinander und drücken dabei die Schwenklager 2 gegen Flansche 36 der Lagerzäpfen 5. In Fig. 8 ist gezeigt, wie einer der Schwenkzäpfen 5 in dem zugehörigen Lager 2 arbeitet, zusammen mit dem als Axiallager dienenden Flansch 36 und zusammen mit einer federnden Verriegelung 37, die dazu dient, die Lagerung zusammenzuhalten, sogar dann, wenn die Axialvorspannung irgendwie überwunden wird. In der Fig. 9 ist der Balken 7 als Fortsatz des Schwenkrahmens 4 gezeigt, der auch die Oberkörperstütze 6 hat, und zwar alles in der Umkehflage Die Schiene 8 trägt die Fussstütze 9, die ihrerseits die Fussauflage 12 und den Fussab stutzstab 13 trägt. Die Fussstütze 9 ist an der Schiene 8 verschiebbar und kann an ihr montiert werden in verschiedenen Lagen unter Zuhilfenahme eines Riegelstiftes 10, der in das eine oder andere von mehreren Löchern eingesteckt wird, die in mindestens einer von zwei gegenüberliegenden Wandungen der Schiene 8 vorhanden sind. Die Fig. 10 zeigt einen Benützer mit grosser Körperlänge in der Umkehrlage im Übungsgerät 1, wobei die Fussstütze 9 zum distalen Ende der Schiene 8 hin eingestellt ist, womit die Distanz D1 klein ist und das Produkt aus D1 x G1 nur geringfügig grösser ist als das Pkrodukt aus D2 x G2, was bedeutet, dass der Benützer in der Umkehrlage stabil ist. In Fig. 11 ist ein Benützer von kleiner Körpergrösse im Ubungsgerät 1 gezeigt, wobei die Fussstütze 9 zum proximalen Ende der Schiene 8 hin verstellt ist, womit die Distanz D1 gross und das Produkt D1 x G1 auch wieder geringfügig grösser ist als das Produkt aus D2 x G2, und auch in diesem Fall der Benützer in der Umkehrlage stabil ist. Die Einfachheit der vorgeschlagenen Ausbildung, inklusive derjenigen des Einstellsystems, im Vergleich zu derjenigen der vorbekannten Geräte, resultiert in einer unverändert guten Gebrauchbarkeit für Benützer verschiedenster Körpergrössen und auch in der Leichtigkeit, mit welcher alle diese Benützer in die Umkehrlage gelangen können und sie auch wieder verlassen können.
Claims (11)
- PATENTANSPRÜCHE 1. Übungsgerät, gekennzeichnet durch: ein Paar von in Abstand voneinander gelegenen Schwenklagern, Mittel zum Abstützen der Schwenklager auf einer Achse, die in Abstand über einer Bodenfläche gelegen ist, einen Schwenkrahmen, der zwischen den Schwenklagern angeordnet und an ihnen schwenkbar gelagert ist, ungefähr in seiner mittigen Querachse, Mittel zum Abstützen eines menschlichen Körpers an dem Schwenkrahmen, welche Mittel so bemessen und ausgebildet sind, dass sie der Grösse und Form eines menschlichen Körpers angepasst sind, einen Balken, der sich vom unteren Ende der Stützmittel wegerstreckt und in einer länglichen Schiene endet, die zwischen den Knöcheln eines Benützers gelegen ist und zum Balken unter einem Winkel abgekröpft ist, so dass das proximale Ende vor den Knöcheln des Benützers und das distale Ende hinter diesen Knöcheln gelegen ist,eine Fussabstützvorrichtung, die längs der Schiene verstellbar und in verschiedenen, zum voraus bestimmten Stellen des Verstellgliedes fixierbar ist, und eine Schwenkanschlagvorrichtung, innerhalb welcher der Schwenkrahmen mitsamt daran abgestützem menschlichen Körper in eine Anschlaglage gedreht werden kann, in welcher die Fussabstützvorrichtung hinter der Vertikalebene gelegen ist, welche die Achse der Schwenklager enthält.
- 2. Übungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Abstützen der Schwenklager aus einem Rahmen bestehen, der zwei vordere Schenkel und zwei hintere Schenkel hat, wobei die vorderen Schenkel in kleinerem Abstand voneinander gelegen sind als die hinteren Schenkel, wobei ferner die Anschlagvorrichtung eine quer zur Körperabstützvorrichtung verlaufende Stange aufweisen, die kurz genug ist, um zwischen den hinteren Schenkeln hindurchlaufen zu können, aber auch lang genug ist, um an den vorderen Schenkeln des Rahmens anzuschlagen und auf diese Weise die Drehung des Rahmens zu stoppen.
- 3. Übungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Körperabstützmittel aus einem einheitlichen Kunstoffteil bestehen, der eine Gestalt hat, die der Krümmung eines menschlichen Rückens angepasst ist.
- 4. Übungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenklagerung des Schwenkrahmens eine Querstange aufweist, die sich unter den Körperabstützmitteln hindurch erstreckt und nach vorn abgebogen ist, um an jedem Ende im einen bzw. anderen der besagten Schwenklager zu enden.
- 5. Ubungsgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schwenkzäpfen mit Anschlagflanschen versehen sind und dass die Schwenklager gegeneinander gegen diese Flansche vorgespannt sind.
- 6. Übungsgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkzäpfen sich durch die zugehörigen Schwenklager hindurch erstrecken und mit Verriegelungsmitteln versehen sind, welche einer Herausnahme der Schwenkzäpfen aus den Schwenklagern widerstehen.
- 7. Übungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fussabstützvorrichtung in ihrer Lage beim distalen Ende der abgewinkelten Schiene in geringerem Abstand von der die Schwenkachse enthaltenden Vertikalebene gelegen ist als wenn sie beim proximalen Ende der Schiene gelegen ist, wobei der Schwenkrahmen ganz am Schwenkanschlag anliegt.
- 8. Übungsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden vorderen Schenkel an ihren distalen Enden durch einen Querstab miteinander verbunden sind und dass auch die beiden hinteren Schenkel an ihren distalen Enden durch einen Querstab miteinander verbunden sind, und dass die Querstäbe die Schwenklager gegeneinander unter Vorspannung halten.
- 9. Ubungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der sich von den Körperabstützmitteln wegerstrekkende Balken ungefähr mittig zwischen den Schwenklagern gelegen ist.
- 10. Übungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fussabstützvorrichtung einen horizontalen Stab aufweist, an welchem ein Haken eingreift, der sich auf jeder Seite der abgewinkelten Schiene befindet, wobei der Haken an einer Knöchelabstützvorrichtung fixiert ist, in welcher die Knöchel des Benützers einspannbar sind.
- 11. Übungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fussabstützvorrichtung einen Aufbau aufweist, der mindestens teilweise die Knöchel des Benützers zu umgeben befähigt ist.Die Erfindung betrifft ein Übungsgerät, das dazu dient, einen Benützerkörper teilweise oder ganz in eine Lage drehen zu lassen, in welcher der Benützerkopf nach unten ragt.Solche Geräte sind in den US-Patentschriften 3 707 285, 3 716231 und 4232 662 beschrieben. Zugehörige Knöchelhaltevorrichtungen sind auch aus der US-PS 3 380 447 bekannt.Bei gebräuchlichen Geräten der einschlägigen Gattung (vgl. z. B. Fig. 6 der beiliegenden Zeichnung) stösst man auf Schwierigkeiten hinsichtlich Berücksichtigung der Grösse und somit auch des Gewichtes des Benützers. Wenn der Schwenkrahmen solcher Geräte samt einem darin aufgehängten Benützerkörper voll in Kipplage gebracht worden ist, erstreckt sich die Fussabstützvorrichtung quer durch die Vertikalebene durch die Lagerachse des Schwenkrahmens bis zu einer Stelle, an welcher der Schwerpunkt aus dem Gebilde Schwenkrahmen-Körper genügend weit hinter der Schwenkachse gelegen ist, um den Benützer sicher in der Umkehrlage zu halten.Die Fussabstützvorrichtung solcher Geräte ist einstellbar an einer geraden Schiene gehaltert, so dass ein grosser Benützer in der Umkehrlage an einer Stelle aufgehängt ist, die weiter hinter der die Schwenkachse enthaltenden Vertikalebene gelegen ist als wenn eine kleine Person aufgehängt ist. Aus dieser Geometrie ergibt sich, dass eine grössere (und deshalb auch schwerere) Person mehr Mühe hat, aus der Umkehrlage herauszukommen als eine kleinere (und daher auch leichtere) Person, die eher Schwierigkeiten hat, in der Umkehrlage zu bleiben. Hierin liegt ein grosser Nachteil, weil grössere Personen leicht in Panik geraten, wenn sie nicht ohne weiteres aus der Umkehrlage herauskommen, wogegen das Gerät schwerlich brauchbar ist für eine kleine Person, die Schwierigkeiten hat, in der Umkehrlage zu bleiben.Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen, und zwar durch eine Ausbildung, wie sie im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 umschrieben ist. Inbezug auf weitere Besonderheiten einer bevorzugten Ausführungsform wird auf die abhängigen Ansprüche hingewiesen. Die Erfindung wird nachfolgend anhand der beiliegenden Zeichnungen beispielsweise erläutert: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform des erfindungsgemässen Gerätes, Fig. 2 einen Seitenriss des Gerätes nach Fig. 1, wobei die Lage gezeigt ist, bei welcher ein Benützer die aufrechte Lage einnimmt, Fig. 3 einen der Fig. 2 ähnlichen Seitenriss, wobei die Lage mit neutraler ausbalancierter Orientierung gezeigt ist, **WARNUNG** Ende CLMS Feld konnte Anfang DESC uberlappen**.
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