CH657179A5 - System zur fuehrung und fixierung von beschlaegen an tueren oder fenstern. - Google Patents

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CH657179A5
CH657179A5 CH5117/82A CH511782A CH657179A5 CH 657179 A5 CH657179 A5 CH 657179A5 CH 5117/82 A CH5117/82 A CH 5117/82A CH 511782 A CH511782 A CH 511782A CH 657179 A5 CH657179 A5 CH 657179A5
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CH5117/82A
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Helmut Maier
Peter Graner
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Geze Gmbh
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    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C9/00Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing
    • E05C9/24Means for transmitting movements between vertical and horizontal sliding bars, rods or cables for the fastening of wings, e.g. corner guides

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joining Of Corner Units Of Frames Or Wings (AREA)
  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)
  • Door And Window Frames Mounted To Openings (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein System zur Führung und Fixierung von Beschlägen in offenen, im Querschnitt C-förmigen Profilkanälen von Fenstern oder Türen, insbesondere Metallfenstern, bestehend aus in ihrer Breite den Profilkanälen angepassten Treibstangen und mit den Treibstangen kuppelbaren Verbindungs-, Betätigungs- und/oder Stellorganen.
Aus der DE-OS 2 426 030 ist es bekannt, in im Querschnitt C-förmigen Profilkanälen von Fenstern, Türen und dergleichen Treibstangen anzuordnen, deren Breite geringer ist als die Öffnungsweite der Profilkanäle und die in diesen Profilkanälen mittels formschlüssig eingreifenden Gegenprofilen gehaltert und geführt sind, welche kanalförmige Ausnehmungen für die Treibstangen aufweisen. Die Gegenprofile sind über Spannschrauben und dergleichen fixierbar.
Aus der DE-OS 2 706 013 ist ein Treibstangenbeschlag bekannt, der für Profilkanäle mit im Querschnitt etwa F-för-migen Schenkeln bestimmt ist und bei dem zur Fixierung von Beschlagteilen, wie z. B. Eckumlenkungen, spezielle Sicherungsschuhe vorgesehen sind, die formschlüssig in die aussenliegenden Hinterschneidungen einschiebbar und über Klemmelemente fixierbar sind.
Bei den bekannten Anordnungen ist vor allem nachteilig, dass eine Vielzahl unterschiedlicher Profilelemente benötigt wird, dass trotz des teilweise vorgenommenen Ineinanderschachteins von Bauelementen noch ein vergleichsweise grosser Raumbedarf besteht und dass die Montage derartiger Beschläge ausgesprochen arbeitsintensiv ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein System der eingangs angeführten Art in der Weise auszugestalten, dass es wirtschaftlich herstellbar und universell einsetzbar ist, eine schmale Bauweis ermöglicht, einfach zu handhaben ist und eine problemfreie Montage gewährleistet.
Gelöst wird diese Aufgabe nach der Erfindung dadurch, dass alle Treibstangen einheitlich und über ihre jeweilige Länge mit gleichem Profil ausgebildet sind, dass die Aufnahmetiefe der Profilkanäle grösser als die Stärke der die L-för-migen Schenkel der Profilkanäle untergreifenden Randbereiche der Treibstangen ist, und dass zumindest einer der zwischen Treibstangen- und Kanalprofil verbleibenden Freiräume eine Passaufnahme für komplementär ausgebildete Profilelemente von Verbindungs-, Betätigungs- und/oder Stellorganen bildet.
Die wesentlichsten Vorteile der Erfindung bestehen darin, dass trotz einfacher Profilform aufgrund der sich ergebenden ineinanderverschachtelten Anordnung der einzelnen Bestandteile des Gesamtsystems insgesamt eine sehr schmale Bauweise erreicht wird, dass keine unterschiedlich ausgebildeten Treibstangenabschnitte benötigt werden und eine weitestgehende Freiheit in der Relativanordnung der einzelnen Beschlagsbestandteile erreicht wird.
Vorzugsweise sind Betätigungsorgane, insbesondere Riegelzapfen, und/oder Verbindungsorgane die Treibstange übergreifend in den beidseitigen Passaufnahmen geführt und mit der Treibstange verbunden, wobei aufgrund der erreichten allseitigen Führung der einzelnen Organe die gegenseitige kraftschlüssige Kupplung über Steckkupplungen erfolgen kann.
Nach einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist zumindest einer der beiden Schenkel des Profilkanals im Querschnitt T-förmig ausgebildet, wobei der bezüglich des
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Profilkanals nach aussen gerichtete Schenkelteil eine Führung für Beschlagteile bildet, die einerseits diesen Schenkelteil übergreifen und andererseits in die gegenüberliegende Passaufnahme eingreifen.
Die den nach aussen gerichteten Schenkelteil übergreifenden Beschlagteile sind bezüglich des Profilkanals mittels Schraubelementen blockierbar, die vorzugsweise an ihrem freien Ende einen gewindefreien, durch den nach innen gerichteten Schenkelteil drückbaren Stanzansatz besitzen. Mittels des Stanzansatzes kann ein Profilquerschenkel durchstossen und auf diese Weise das jeweilige Bauteil eindeutig und sicher fixiert werden.
Die Eindrehtiefe der Schraubelemente ist vorzugsweise durch einen bundförmigen Ansatz begrenzt, so dass unabhängig von der jeweiligen Sorgfalt der die Montage durchführenden Person sichergestellt ist, dass die Relativver-schiebbarkeit einzelner Bauteile nicht beeinträchtigt werden kann.
Die den nach aussen gerichteten Schenkelteil übergreifenden Beschlagteile können insbesondere auch von Trägerteilen von Ausstellscheren gebildet sein, wodurch es vor allem möglich ist, Treibstangen und auch Eckumlenkungsschenkel zu überfahren und damit sogar im Eckumlenkungsbereich Anlenkpunkte für Scheren zu schaffen, was wiederum gerade bei sehr schmalen Flügeln von grossem Vorteil ist.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnung beispielhaft näher erläutert; in der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine schematische Schnittansicht einer in einem Profilkanal eines Metallfensters geführten Treibstange mit Riegelzapfen,
Fig. 2 eine schematische Teildarstellung eines oberen Eckbereiches eines Fensterflügels mit einem erfindungsge-mässen System zur Führung und Fixierung von Beschlägen,
Fig. 3 eine Schnittdarstellung entsprechend der Linie I-I in Fig. 2,
Fig. 4 eine Schnittdarstellung entsprechend der Linie II-II in Fig. 2, und
Fig. 5 eine Schnittdarstellung entsprechend der Linie III-III in Fig. 2.
Die Schnittansicht in Fig. 1 zeigt einen Metallrahmen für ein Fenster, der mit einem umlaufenden, C-förmig ausgebildeten Profilkanal 1 versehen ist. Dieser Profilkanal 1 dient zur Aufnahme und Führung von Beschlagteilen, die mittels einer im Profilkanal 1 verschiebbar angeordneten Treibstange 4 betätigbar sind.
Innerhalb des vom Profilboden 3 und den beiden L-för-migen Schenkeln 2 begrenzten Aufnahmeraums des Profilkanals 1 ist die Treibstange 4 angeordnet, die gemäss der Erfindung stets gleiches Profil besitzt, d. h., dass überall dort, wo im Gesamtbeschlag eine Treibstange benötigt wird, identisch ausgebildete Treibstangenteile Verwendung finden und keine seitlichen Ausklinkungen und dergleichen erforderlich sind.
Diese Treibstange 4 ist hinsichtlich ihrer Breite der Breite des Profilkanals angepasst und somit seitlich geführt. Der Abstand zwischen dem Profilboden 3 und den zum Profilboden parallel verlaufenden Teilen der L-förmigen Schenkel 2 ist jedoch grösser, insbesondere doppelt so gross wie die Stärke der seitlichen Randbereiche 5 der Treibstange 4. Der zwischen den Randbereichen 5 gelegene Mittelbereich 6 der Treibstangen besitzt wiederum eine grössere Höhe als die
Randbereiche und ausserdem eine geringere Breite als die Öffnungsweite des Profilkanals 1.
Auf diese Weise entstehen zwischen den I-förmigen Schenkeln 2 des Profilkanals 1 und der Treibstange 4 Pass-s aufnahmen, in die komplementär ausgebildete Profilelemente eingesetzt werden können. Durch das Einsetzen solcher komplementär ausgebildeter Profilelemente wird die Treibstange 4 auch senkrecht zum Profilboden 3 festgelegt und somit allseitig geführt. Diese allseitige Führung der io Treibstange 4 wird bereits durch ein Profilelement gewährleistet, das lediglich in eine der beiden Passaufnahmen eingreift. Da in einem Gesamtbeschlag über die Treibstangenlänge verteilt im Regelfall mehrere, jeweils besondere Funktionen erfüllende Profilelemente eingesetzt werden, ergibt 15 sich stets eine einwandfreie, allseitige Führung der Treibstange 4.
Im Falle des in Fig. 1 gezeigten Beispieles ist als zur Passaufnahme komplementär ausgebildetes Profilelement ein Riegelglied-Trägerelement 7 dargestellt. Die Kupplung von 20 Treibstange und Trägerelement kann dabei in ganz einfacher Weise über eine Steckkupplung erfolgen, da das Trägerelement im Profilkanal 1 allseitig geführt ist und somit nur noch die Mitnahme des Trägerelements in Bewegungsrichtung der Treibstange sichergestellt werden muss, wozu eine Steckver-25 bindung genügt. Ersichtlich ist dabei auch, dass sich erhebliche Vorteile hinsichtlich der Montage ergeben, da Trägerelemente dieser Art oder andere Bauelemente lediglich auf die Treibstange gesteckt und dann zusammen mit der Treibstange in den Profilkanal eingeschoben werden müssen, so Fig. 2 zeigt den von der Anschlagseite abgewandten oberen Eckbereich eines Fensterflügels, der über eine nur teilweise dargestellte Kreuzschere 13 mit einem rahmenfesten Ecklager verbunden und mit einem Beschlagsystem nach der Erfindung ausgestattet ist.
35 Der Flügelrahmen ist wiederum mit einem Profilkanal 1 versehen, in dem eine Treibstange der bereits beschriebenen Art geführt ist. Die dargestellte horizontale Treibstange 4 ist über eine Eckumlenkung 9 mit einer vertikalen Treibstange gleicher Art verbunden.
40 Die Kreuzschere 13 ist am Flügel über ein Schwenk-Schiebelager 16,14 und über eine Haltehülse 15 befestigt.
Der horizontale Schenkel 18 der Eckumlenkung 9 ist über das Schiebelager 14 und der vertikale Schenkel 19 über eine Schiebehülse 10 im Profilkanal 1 gehaltert.
45 Einzelheiten der Anordnung nach Fig. 2 werden unter Bezugnahme auf die Schnittansichten gemäss den Fig. 3 bis 5 erläutert.
Die einen Schnitt entsprechend der Linie I-I in Fig. 2 zeigende Fig. 3 lässt erkennen, dass der im Querschnitt C-för-50 mige Profilkanal an einem seiner L-förmigen Schenkel 2 einen bezüglich des Profilkanals nach aussen gerichteten Schenkelteil 17 aufweist, so dass der entsprechende Profilkanalschenkel im Querschnitt im wesentlichen T-förmig wird.
Im Profilkanal ist die Treibstange 4 angeordnet. In die 55 innenliegende Passaufnahme zwischen Treibstange 4 und Profilkanalschenkel 2 greift ein komplementär zu dieser Passaufnahme geformtes Profilteil der Eckumlenkung 9 ein.
Die gegenüberliegende Passaufnahme zwischen Treibstange 4 und aussenliegendem Schenkel 2 des Profilkanals 60 dient zur Aufnahme eines ebenfalls komplementär zur Passaufnahme ausgebildeten Schenkels des Schiebelagers 14, an dem über den Schwenklagerbolzen 16 ein Arm der Kreuzschere 13 angelenkt ist. Dieses Schiebelager 14 übergreift den sich nach aussen erstreckenden Schenkelteil 17 des Profilka-65 nals, so dass diese Führungs- bzw. Schiebehülse 14 exakt gehalten und in Treibstangenrichtung geführt ist.
Die Darstellung nach Fig. 3 lässt in Verbindung mit Fig. 2 einen wesentlichen Vorteil der Erfindung erkennen, und
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dieser Vorteil besteht darin, dass die Anlenkstelle des Ausstellarmes unmittelbar in den Eckbereich des Flügels verlegt werden kann, da die sich dort befindende Eckumlenkung durch das Schiebelager 14 überfahren wird. Als Folge dieser Verschachtelung von Funktionseinheiten ohne gegenseitige Beeinträchtigung wird nicht nur erreicht, dass der gesamte Beschlag in einem sehr schmalen Bereich des Flügels untergebracht werden kann, sondern es wird vor allem auch sichergestellt, dass auch bei geringen Flügelbreiten grosse und damit stabile Scheren eingesetzt werden können.
Die Schnittansicht nach Fig. 4 zeigt die Fixierung des vertikalen Schenkels 19 der Eckumlenkung 9 im Profilkanal 1 mittels der Schiebehülse 10.
Diese mit dem Federband 22 der Eckumlenkung über eine Schraube 11 kuppelbare Schiebehülse 10, die eine Aufnahme 12 für einen gegebenenfalls erforderlichen Riegelzapfen trägt, ist als Profilteil ausgebildet und untergreift den aussen-liegenden, I-förmigen Profilkanalschenkel 2, während der sich nach aussen erstreckende Schenkelteil 17 übergriffen wird. Auf diese Weise kann ohne jegliche Schraubverbindung, Klemmung und dergleichen eine eindeutige Fixierung der Eckumlenkung 9 sichergestellt werden.
Die eine Schnittansicht entlang der Linie III-III in Fig. 2 darstellende Schnittansicht nach Fig. 5 zeigt das Prinzip einer exakten und dauerhaften Fixierung eines die Treibstange 4 übergreifenden Bauteils am Profilkanal 1. Das zu fixierende Bauteil wird von der Haltehülse 15 gebildet, die dazu dient, den festen Anlenkpunkt der Kreuzschere 13 am Flügel sicherzustellen.
Diese Haltehülse 15 ist am Profilkanal prinzipiell in gleicher Weise wie das anhand der Fig. 3 erläuterte Schiebelager geführt. Lediglich die im Falle der Fig. 3 durch die Eckumlenkung 9 belegte Passaufnahme ist in diesem Falle frei, d. h. unterhalb des sich nach innen erstreckenden Teils s des innenliegenden, L-förmigen Schenkels befindet sich ein Freiraum. Trotz dieses Freiraumes ist jedoch die Treibstange 4 eindeutig geführt.
Da im Gegensatz zum Schiebelager 14 die Haltehülse 15 in ihrer Lage eindeutig und dauerhaft fixiert werden muss, sind io in der Haltehülse 15 Schraubelemente 20 angebracht, die an ihrem freien Ende mit einem Stanzansatz 21 versehen sind. Betätigungsseitig weisen die Schraubelemente jeweils einen Bund 23 auf, der die Eindrehtiefe der Schraubelemente begrenzt.
ls Nimmt die Haltehülse bei der Montage die vorgegebene Position ein, so wird das Schraubelement 20, und zwar im dargestellten Ausführungsbeispiel das innenliegende Schraubelement 20 eingedreht, wobei der Stanzansatz 21 durch das sich nach innen erstreckende Schenkelteil 3 20 gedrückt und dabei ein durchgehendes Loch ausgestanzt wird, in dem dann der Stanzansatz 21 passend sitzt und die Haltehülse 15 exakt positioniert.
Von besonderem Vorteil ist es, dass durch das erfindungs-gemässe System die Beschlagmontage wesentlich erleichtert 25 wird, leicht zu verlierende lose Befestigungsteile praktisch vermieden sind und durch blosses Ineinanderstecken der einzelnen Beschlagsteile und einfache Fixiervorgänge mittels bereits in die Beschlagsbauteile integrierter, nur in geringer Zahl erforderlicher Schraubelemente eine exakte und damit 30 auch die erforderliche Funktionssicherheit gewährleistende Montage möglich ist.
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2 Blatt Zeichnungen

Claims (12)

657 179 PATENTANSPRÜCHE
1. System zur Führung und Fixierung von Beschlägen in offenen, im Querschnitt C-förmigen Profilkanälen von Fenstern oder Türen, insbesondere Metallfenstern, bestehend aus in ihrer Breite den Profilkanälen angepassten Treibstangen und mit den Treibstangen kuppelbaren Verbin-dungs-, Betätigungs- und/oder Stellorganen, dadurch gekennzeichnet, dass alle Treibstangen (4) einheitlich und über ihre jeweilige Länge mit gleichem Profil ausgebildet sind, dass die Aufnahmetiefe der Profilkanäle (1) grösser als die Stärke der die L-förmigen Schenkel (2) der Profilkanäle untergreifenden Randbereiche (5) der Treibstangen (4) ist, und dass zumindest einer der zwischen Treibstangen- und Kanalprofil verbleibenden Freiräume eine Passaufnahme für komplementär ausgebildete Profilelemente (7) von Ver-bindungs-, Betätigungs-und/oder Stellorganen bildet.
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen den Randbereichen (5) gelegene Mittelbereich (6) der Treibstangen (4) eine grössere Höhe als die Randbereiche und eine geringere Breite als die Öffnungsweite des Profilkanals (1) besitzt, und dass die Übergänge von den Randbereichen zum Mittelbereich zumindest im wesentlichen rechtwinklig sind.
3. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe des Mittelbereichs (6) der Treibstangen (4) im wesentlichen gleich oder kleiner als der Abstand der Oberkante des Profilkanals (1) vom Profilboden (3) ist.
4. System nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelbereich (6) der Treibstangen (4) im Querschnitt tunnelförmig ausgebildet ist.
5. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Betätigungsorgane (7), insbesondere Riegelzapfen, und/oder Verbindungsorgane (9) die Treibstange (4) übergreifend in den beidseitigen Passaufnahmen geführt und mit der Treibstange verbunden sind.
6. System nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungs- und/oder Verbindungsorgane (7,9) und die Treibstangen (4) über eine Steckkupplung (8) miteinander verbunden sind.
7. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Verbindungselemente in Form von Eckumlenkungen (9) einen zumindest teilweise in eine seitliche Passaufnahme eingreifenden ersten Schenkel (18) und einen im dazu senkrechten Profilkanal über ein Profil-Schiebeelement (10) zumindest im wesentlichen formschlüssig verriegelbaren weiteren Schenkel (19) aufweisen.
8. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der beiden Schenkel (2) des Profilkanals im Querschnitt T-förmig ist und der bezüglich des Profilkanals nach aussen gerichtete Schenkelteil (17) eine Führung für Beschlagteile (14,15) bildet, die einerseits diesen Schenkelteil übergreifen und andererseits in die gegenüberliegende Passaufnahme eingreifen.
9. System nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass den nach aussen gerichteten Schenkelteil (17) übergreifende Beschlagteile (15) bezüglich des Profilkanals (1) mittels Schraubelementen (20) blockierbar sind, die gegen die nach innen gerichtete Fortsetzung des übergriffenen Schenkelteils (17) pressbar sind.
10. System nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubelemente (20) an ihrem freien Ende einen gewindefreien, durch den nach innen gerichteten Schenkelteil drückbaren Stanzansatz (21) besitzen.
11. System nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Eindrehtiefe der Schraubelemente (20) durch einen bundförmigen Ansatz (23) begrenzt ist.
12. System nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die den nach aussen gerichteten Schenkelteil (17) übergreifenden Beschlagteile (14,15) Trägerteile einer Ausstellschere (13) bilden.
CH5117/82A 1981-10-16 1982-08-27 System zur fuehrung und fixierung von beschlaegen an tueren oder fenstern. CH657179A5 (de)

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