CH536628A - Matrize für chirurgische Nähgeräte zum Zusammennähen von Gewebe mit U-förmigen Metallklammern - Google Patents
Matrize für chirurgische Nähgeräte zum Zusammennähen von Gewebe mit U-förmigen MetallklammernInfo
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- CH536628A CH536628A CH500472A CH500472A CH536628A CH 536628 A CH536628 A CH 536628A CH 500472 A CH500472 A CH 500472A CH 500472 A CH500472 A CH 500472A CH 536628 A CH536628 A CH 536628A
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- A61B17/068—Surgical staplers, e.g. containing multiple staples or clamps
- A61B17/0682—Surgical staplers, e.g. containing multiple staples or clamps for applying U-shaped staples or clamps, e.g. without a forming anvil
- A61B17/0686—Surgical staplers, e.g. containing multiple staples or clamps for applying U-shaped staples or clamps, e.g. without a forming anvil having a forming anvil staying below the tissue during stapling
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Matrize für ein chirurgisches Nähgerät zum Zusammennähen von Gewebe mit U-förmigen Metallklammern. Es sind bereits Matrizen bekannt für chirurgische Nähgeräte zum Zusammennähen von Gewebe mit Metallklammern, die Ausfräsungen zum Abbiegen der Klammern, d. h. ein Paar Ausfräsungen für je eine Klammer, enthalten, wobei jede Aus fräsung zum Abbiegen je eines der Klammerschenkel vorgesehen ist. In den bekannten Matrizenausführungen liegt jedes Paar Ausfräsungen zum Abbiegen der Schenkel einer Klammer auf einer Geraden, d. h. die Längsachsen der Ausfräsungen fallen bei jedem Ausfräsungenpaar zusammen. Beim Zusammennähen von Gewebe mit dem chirurgischen Nähgerät stechen die Klammern mit ihren Schenkeln das Gewebe durch und biegen sich gegen die Ausfräsungen der Matrize stossend zu einer B-förmigen Form ab, die Enden des zusammenzunähenden Gewebes verbindend. Die bekanntgewordenen Matrizen sind aber dadurch nachteilig, dass bei Benutzung hoher Metallklammern sowie bei kleineren Durchstichabständen die Enden der Klammerschenkel abgebogen in Richtung des Klammerrückens zurückstechei und gegen diesen dann drücken. Diese Form der zusammengebogenen Klammer bestimmt nun für die jeweilige Klammergrösse den kleinstmöglichen Durch stich ab stand. Dementsprechend ist eine weitere Verkleinerung dieses Durchstichabstandes im Gerät unzulässig, da sonst die Klammer bei ihrem Abbiegen, nachdem deren Schenkel den Klammerrücken getroffen haben und gegen diesen drücken, eine falsche Form annimmt, wobei die Länge der Klammer im Vergleich mit der ursprünglichen vergrössert wird, d. h. die Klammer wird plattgedrückt oder der Klammerrücken wird nach aussen gekrümmt oder die Schenkelenden werden unordentlich abgebogen, so dass diese ins Innere des Gewebes geführt werden. Dabei wird das Gewebe sehr stark verwundet und die Klammernaht kann nicht die erforderliche Dichtheit sichern. Auf diese Weise ermöglichen die bisher bekannten Matrizen ein befriedigendes Zusammennähen von Gewebe mit Metallklammern nur eines Typs und einer Grösse und nur in einem engeren Bereich der Gewebestärken. Die Typen und Grössen der Metallklammern wie auch die Stärke des zusammenzunähenden Gewebes sind sehr unterschiedlich, und der Chirurg kann nicht die Stärke des jeweiligen Gewebes voraussehen und weiss demzufolge nicht im voraus, mit welcher Klammergrösse das Klammernmagazin des Nähgeräts zu beladen ist. Das alles beeinträchtigt im wesentlichen die Qualität der Klammernaht und erschwert die Arbeit des Chirurgen. Der Erfindung ist die Aufgabe zugrundegelegt, eine solche Matrize für chirurgisches Nähgerät zum Zusammennähen von Geweben mit U-förmigen Metallklammern zu entwickeln, welche die Möglichkeit bietet, den Änderungsbereich von Durchstich abständen zum Durchstechen mit Klammern jedes Typs und jeder Grösse unter deren Abbiegen zu B-förmiger Gestalt zu erweitern, eine stabile Form der Stiche bei kleineren Durch stich abständen zu erhalten und die Qualität der Klammernaht unter kleinstmöglicher Verwundung des Gewebes zu erhöhen. Die gestellte Aufgabe wird dadurch gelöst, dass in der Matrize für ein chirurgisches Nähgerät, zum Zusammennähen von Gewebe mit U-förmigen Metallklammern, welche Matrize zumindest ein Paar längliche Ausnehmungen aufweist, welche zum Abbiegen der Schenkel der Klammer vorgesehen sind, wobei jede der Ausnehmungen zum Abbiegen je eines der Schenkel dient, erfindungsgemäss die Längsachsen der Ausnehmungen unter einem von null verschiedenen Winkel zur Geraden liegen, welche die Mitten einander entsprechender Schmalseiten eines Paars Ausnehmungen verbindet, derart, dass die anderen Schmalseiten dieser Ausnehmungen auf verschiedenen Seiten der genannten Geraden liegen. Solche Festlegung der Ausnehmungen der Matrize sichert eine genaue Führung der Enden der Klammerschenkel bei deren Abbiegen, was die Möglichkeit bietet, das Zusammennähen von dünnem Gewebe mit kleineren Durchstichspalten durchzuführen und eine dichte, undurchlässige Naht zu erhalten. Nachstehend wird die Erfindung anhand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert; in dieser zeigt: Fig. 1 eine Matrize, Fig. 2 den Schnitt II-II der Fig. 1, Fig. 3 eine Metallklammer in Seitenansicht nach deren Verformung mit Hilfe der erfindungsgemässen Matrize, Fig. 4 eine Ansicht in Richtung A der Fig. 3. Die Matrize 1 (Fig. 1, 2) besitzt ein Paar Ausfräsungen 2 zum Abbiegen der Klammern. Die Matrize kann auch mehrere Paare Ausfräsungen enthalten. Jedes Paar Ausfräsungen 2 ist für das Zusammenbiegen einer Klammer zur B-förmigen Gestalt vorgesehen, und jede Ausfräsung 2 dient zum Abbiegen eines Klammerschenkels. Die Längsachse jeder Ausfräsung 2 liegt unter einem schiefen Winkel zur Geraden 4, die die zur anfänglichen Berüh rung mit den Klammerenden bei deren Abbiegen vorgesehenen Eintrittsseiten 5 der Ausfräsungen 2 verbindet. Dadurch wird nach dem Zusammenbiegen der Klammern eine solche Stellung der Klammerschenkel zustandegebracht, in welcher diese den Klammerrücken nicht berühren. Die Austrittsseiten 6 der Ausfräsungen 2 liegen zu diesem Zweck zu beiden Seiten der Geraden 4, was jede Möglichkeit ausschliesst, dass die Enden der Schenkel 7 (Fig. 3, 4) der Klammern 8 bei deren Abbiegen zusammentreffen. Den Klammern 8 wird dadurch eine grössere Stabilität bei deren Zusammenbiegen verliehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHMatrize für ein chirurgisches Nähgerät, zum Zusammennähen von Gewebe mit U-förmigen Metallklammern, welche Matrize (1) zumindest ein Paar längliche Ausnehmungen (2) aufweist, welche zum Abbiegen der Schenkel (7) der Klammern (8) vorgesehen sind, wobei jede der Ausnehmungen (2) zum Abbiegen je eines der Schenkel dient, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsachsen (3) der Ausnehmungen (2) unter einem von null verschiedenen Winkel zur Geraden (4) liegen, welche die Mitten einander entsprechender Schmalseiten (5) eines Paars Ausnehmungen (2) verbindet, derart, dass die anderen Schmalseiten (6) dieser Ausnehmungen (2) auf verschiedenen Seiten der genannten Geraden (4) liegen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH500472A CH536628A (de) | 1972-04-05 | 1972-04-05 | Matrize für chirurgische Nähgeräte zum Zusammennähen von Gewebe mit U-förmigen Metallklammern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH500472A CH536628A (de) | 1972-04-05 | 1972-04-05 | Matrize für chirurgische Nähgeräte zum Zusammennähen von Gewebe mit U-förmigen Metallklammern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH536628A true CH536628A (de) | 1973-05-15 |
Family
ID=4286276
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH500472A CH536628A (de) | 1972-04-05 | 1972-04-05 | Matrize für chirurgische Nähgeräte zum Zusammennähen von Gewebe mit U-förmigen Metallklammern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH536628A (de) |
-
1972
- 1972-04-05 CH CH500472A patent/CH536628A/de not_active IP Right Cessation
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Legal Events
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