CH536556A - Elektrochemisches Primärelement - Google Patents

Elektrochemisches Primärelement

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CH536556A
CH536556A CH1040669A CH1040669A CH536556A CH 536556 A CH536556 A CH 536556A CH 1040669 A CH1040669 A CH 1040669A CH 1040669 A CH1040669 A CH 1040669A CH 536556 A CH536556 A CH 536556A
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CH
Switzerland
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sep
sulfur dioxide
soluble
cathode
primary element
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Application number
CH1040669A
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Leonard Maricle Donald
Kentaro Hoffmann Arthur
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American Cyanamid Co
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Publication date
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Description


  Die Erfindung bezieht sich auf ein elektrochemisches Pri  märelement und betrifft insbesondere eine weitere Ausbil  dung und/oder Verbesserung des Gegenstandes des Hauptpa  tentes.  



  Das Hauptpatent bezieht sich auf ein elektrochemisches  Primärelement ohne     Elektrodenseparator,    das dadurch ge  kennzeichnet ist, dass es in Kombination eine Anode aus  einem Metall, dessen Ionen eine kleinere Affinität zu Elektro  nen haben als Schwefeldioxid, eine Kathode und eine Mi  schung aus flüssigem Schwefeldioxid oder einer     Schwefeldio-          xidlösung    und einem     Elektrolytsalz,    das im wesentlichen       inert    gegenüber Schwefeldioxid und dem Anodenmetall ist,  aufweist, wobei das Schwefeldioxid der einzige     Kathodende-          polarisator    ist.  



  Es wurde nun gefunden, dass verschiedene lösliche Ver  bindungen in Verbindung mit Schwefeldioxid als     Kathodende-          polarisatoren    verwendet werden können. In jedem Fall wird  Schwefeldioxid als Lösungsmittel oder als     Colösungsmittel     verwendet.

   Geeignete lösliche     Depolarisatoren    sind elektro  aktive Verbindungen, die eine verhältnismässig grosse     Teil-          chengrösse    aufweisen, in dem     Elektrolytensystem    der Zelle  (Elektrolyt, Schwefeldioxid und Lösungsmittel) Löslichkeit  aufweisen und dagegen     inert    sind, und ein     Redoxpotential     haben, das dem von Schwefeldioxid wenigstens gleich  kommt, oder höheres Oxydationsvermögen als     Schwefeldio-          xid    hat.

   Die     Depolarisatoren    können entweder im oxydier  ten oder im reduzierten oder in beiden Zuständen löslich  sein, und sollen in dem     Elektrolytsystem    wenigstens     10-4mo-          lare    Löslichkeit aufweisen.  



  Verschiedene Verbindungen sind für diese Zwecke geeig  net, z. B. aromatische Amine, besonders tertiäre aromatische  Amine,     Chinone    und Metallkomplexe von organischen Ver  bindungen und anorganischen Verbindungen. Zu solchen Ver  bindungen gehören beispielsweise     N,N,N',N'-Tetramethylben-          zidin;        N,N,N',N'-Tetramethyl-di-imonium-diphenochinon-          diperchlorat;        1,2-Bis-julolidiniumäthylen-diperchlorat;    das     Te-          trakation    von     N,N,N',N'-Tetrakis-(p-diäthylaminophenyl@p-phe-          nylendiamin;

          1,10-Phenanthrolin-ferro-perchlorat;        Bis-(ditriflu-          ormethyläthylendithiolato)Ni ;        Tris-(ditrifluormethylenäthylen-          dithiolato)Cr ;        Bis4ditrifluormethyläthylendithiolato)Co ;        Te-          tracyanäthylen    und     Sulfurylchlorid.     



       Kathodendepolarisatoren    für Primärzellen oder Sekundär  zellen (Batterien) müssen bestimmte vorteilhafte Eigenschaf  ten aufweisen. Sie müssen erstens zu rascher reversibler Elek  tronenübertragung fähig sein, um Polarisation und Überspan  nung herabzusetzen, zweitens für lange Zeit mit den ande  ren Komponenten der Zelle verträglich sein, und drittens  ein so hohes Potential und ein so niederes     Äquivalentge-          wicht    aufweisen, wie es praktisch möglich ist. Andere Anfor  derungen an den     Kathodendepolarisator    ergeben sich aus  dem im Einzelfall verwendeten Zellensystem.

   Bei den mei  sten Zellen muss der     Kathodendepolarisator    unlöslich sein,  damit eine direkte chemische Reaktion mit der Anode  (Selbstentladung) verhindert wird. Eine solche Reaktion  würde zu einem niedrigeren Betriebspotential sowie einer  Einbusse an Kapazität und Lagerfähigkeit führen. Infolge  des passivierenden Films, der sich auf     Lithium    in einem       SOZ-haltigen    Lösungsmittel bildet, ist es möglich, einen lösli  chen     Kathodendepolarisator    ohne Schädigung der Zelle zu  verwenden. Das Vorliegen dieses Films erlaubt daher eine  weit grössere Auswahl an     Oxydantien,    da in diesem Fall lösli  che Stoffe zulässig sind.

   In der Tat bietet die Verwendung  eines vollständig löslichen     Kathodendepolarisators    einige  Vorteile.  



  Um elektrischen Kontakt mit einem löslichen, im allge  meinen nichtleitenden     Depolarisator    zu erzielen, ist es erfor  derlich, ihn in einer leitenden Matrix zu suspendieren. Durch  den Massentransport in dem Feststoff ergeben sich Schwie-         rigkeiten,    weshalb die meisten erfolgreichen     Depolarisato-          ren    wenigstens Teilweise leitend sind. Eine leitende Matrix er.  höht nicht nur das effektive Kathodengewicht, sondern muss  auch der Forderung nach mechanischer     Reversibilität    auf  der Kathode genügen.

   Wenn nach einem     Entladungs-La-          dungs-Zyklus    die Struktur der Kathode merklich verändert  ist, wird die Kapazität der Zelle sowie ihre Lebensdauer ver  ringert. Bei einem idealen, löslichen     Depolarisator,    der so  wohl in der oxydierten als auch in der reduzierten Form in  hohem Masse löslich ist, ergeben sich diese Probleme nicht.  Die Hauptschwierigkeiten liegen in diesem Fall in der Diffu  sion des     Depolarisators    zu der Kathodenoberfläche, an der  er reduziert wird, und in der Diffusion des Reduktionspro  dukts von der Kathode.

   Sowohl der     Depolarisator    als auch  sein Reduktionsprodukt müssen mit anderen Worten genü  gend hohe Beweglichkeit aufweisen, damit eine Konzentra  tionspolarisation der Zelle bei üblicher Belastung der Zelle  verhältnismässig niedrig bleibt. Der     Depolarisator    braucht  auch nur in einem der beiden Zustände, nämlich im oxydier  ten oder reduzierten Zustand, löslich zu sein. Das Prinzip  des löslichen     Depolarisators    ist also ausserordentlich vorteil  haft, da es mehr Möglichkeiten bei der Wahl von potentiell  brauchbaren Molekülen zulässt.  



  Die Elektrode ist ein integraler Bestandteil des Systems,  und die Eigenschaften des     Depolarisators    wirken sich auf  den     Elektrodentyp,    der verwendet werden muss, aus. Wie er  wähnt, sind die Löslichkeitseigenschaften des     Depolarisators     für die Festlegung der Kathodenkonstruktion von Bedeu  tung. Wenn die Löslichkeiten der oxydierten und reduzier  ten Form des     Depolarisators    verschieden sind, muss die Ka  thode dieser Verschiedenheit angepasst werden. Die elektro  chemischen Eigenschaften des Kathodensubstrats sind eben  falls von Bedeutung. Das Kathodensubstrat soll in dem Poten  tialbereich, der beim Betrieb der Kathode erforderlich ist.  chemisch     inert    sein.  



  Je nach der Löslichkeit des     Depolarisators    und seines Re  duktionsprodukts, das während der Entladung der Kathode  gebildet wird, kann die Kathodenkonstruktion in einer von  zwei Typen ausgebildet sein.  



  Wenn beide Formen des     Depolarisators    löslich sind, sind  das Kathodenmaterial und seine Form nicht kritisch. In die  sem Fall können die     Depolarisatoren    einfach der Zellenlö  sung zugesetzt werden. Die Kathode kann aus jedem Mate  rial bestehen, das als Elektronenleiter dient und gegen     Schwe-          feldioxid    und den     Depolarisator    praktisch     inert    ist, d. h.

   das  Elektronen auf den     Depolarisator    überträgt, der als Elektro  nenakzeptor oder Oxydationsmittel (im Sinne eines     Elektro-          nenakzeptors    und nicht eines     Donators    von Sauerstoffato  men auf das Kathodenmaterial durch chemische Reaktion)  wirkt. Mit dem Ausdruck  praktisch     inert     ist gemeint, dass  praktisch keine chemische oder physikalische (ausgenom  men elektrochemische) Wechselwirkung des Materials mit  dem     Depolarisator    (z. B. chemische Oxydation, physikali  scher Zerfall, Auflösung, Ausfällung oder Koagulation) wäh  rend der Gebrauchsdauer der Zelle stattfindet.

   Wenn der     De-          polarisator    oder sein Reduktionsprodukt weniger löslich  sind, können sie auf der     Elektrodenoberfläche    Niederschläge  abscheiden und dadurch möglicherweise die Kathode blockie  ren, wodurch eine weitere Reaktion verhindert wird. Unter  solchen Umständen ist daher eine Kathodenstruktur mit  hoher Oberfläche vorzuziehen, um eine möglichst hohe Kapa  zität der Kathode zu erreichen. Wenn die oxydierte Form  weniger löslich ist, kann der     Depolarisator    mit dem Katho  denmaterial zu einer Masse vereinigt werden.  



  Die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist selbst  verständlich eine Zelle, in der eine     Alkalimetallanode    und  ein     Alkalimetallelektrolyt    verwendet werden, wobei als     Alka-          limetall    besonders     Lithium    oder Natrium in Betracht kom-           men.     Die relativen Verhältnisse von Schwefeldioxid, Elektrolyt  salz,     Colösungsmittel    und löslichem     Depolarisator    werden je  nach der Löslichkeit der Komponenten ineinander bei einer  gegebenen Temperatur und einem gegebenen Druck ge  wählt.  



  Schwefeldioxid wird vorzugsweise in solchen Mengen an  gewandt, dass das     Colösungsmittel    praktisch gesättigt ist.  Die relative und gesamte Menge an Schwefeldioxid,     Colö-          sungsmittel    und     Elektrolytsalz    werden so gewählt, dass das       Elektrolytsalz    im wesentlichen gelöst wird und eine erhebli  che wechselseitige Löslichkeit sowie eine brauchbare spezifi  sche Leitfähigkeit erzielt wird.

   Durch eine etwa<B>0,01</B> bis 5,0,  vorzugsweise 0,1- bis     2,Omolare    Lösung des Elektrolyten im  Verhältnis zu dem     Colösungsmittel    wird im allgemeinen die  erforderliche Löslichkeit und Leitfähigkeit in Kombination  mit der     Schwefeldioxidlösung    erreicht. Die Konzentration  kann jedoch natürlich entsprechend den gewünschten Leitfä  higkeiten erheblich abgeändert werden, da die spezifische  Leitfähigkeit eine Funktion der Temperatur sowie der Kon  zentration der Stoffe in dem     Lösungsmittel-Elektrolyt-Sy-          stem    ist.  



  Die Menge an löslichem     Depolarisator    kann in weiten  Grenzen schwanken, wird jedoch im allgemeinen so ge  wählt, dass die Kathodenkapazität ungefähr der Anodenkapa  zität entspricht.  



  Eine ausführliche Erläuterung der Elemente von Zellen  und Batterien dieser Art findet sich im Hauptpatent, auf das  hierin Bezug genommen wird.  



  Durch die folgenden Beispiele wird die Erfindung näher  erläutert. Darin beziehen sich alle Angaben über Teile auf  das Gewicht, wenn nichts anderes angegeben ist.  



  Die folgenden Versuche wurden in Zellen mit einem     Volu.     men von 2 bis 5 ml durchgeführt, um die angewandte Mate  rialmenge und die erforderliche Zeit möglichst gering zu hal  ten. Jede Zelle war mit einer Kathode, einer     Lithiumanode     (gleichzeitig Bezugselektrode) und einem     SO,-Einlass/Aus-          lass    ausgerüstet. Um einen mechanischen Kurzschluss der  Elektroden zu verhindern, wurde ein     Separator    aus     Dacron      verwendet.

   Die löslichen     Depolarisatoren    wurden einfach in  die Zelle gegeben, dann wurden     Propylencarbonat    und       L'Cl04    zugefügt, und die Zelle wurde an die Leitung zur Ein  führung von     SOZ    angeschlossen. Unlösliche     Depolarisatoren     wurden zu einer Elektrode geformt, die in die Zelle einge  setzt wurde. Dann wurde wie oben beschrieben weiter ver  fahren.  



  Es wurden drei verschiedene Arten von Elektroden ver  wendet.  



  1. Nickelplatte  Dabei handelt es sich um feinverteiltes Nickel, das auf  ein Nickeldrahtnetz     aufgesintert    ist. Der freie Raum beträgt    etwa 80 %, und das Material hat eine Oberfläche von etwa  600     cm/g.    Dieser     Elektrodentyp    ist für unlösliche     Depolarisa-          toren    ungünstig, wenn diese nicht in der Platte durch Impräg  nierverfahren ausgeschieden werden können.  



  2. Gepresstes Nickel  Eine innige Mischung des     Depolarisators    und von feinver  teiltem Nickel (6 bis 10     pm)    wird auf einem Nickeldrahtnetz  mit etwa 1050 kg/cm' (15 000     psi)        verpresst.    Auf diese Weise  wird eine metallisch aussehende Elektrode erhalten, die mö  glicherweise nicht hinreichend porös ist, ein Faktor, der die  Ausnutzung des     Depolarisators    beeinträchtigt.  



  3. Poröse Kohle  Ein Loch wird in einen porösen     Kohleblock    gebohrt.     De-          polarisator    wird in das Loch eingefüllt, und das Loch wird  fest mit einem Graphitstab verschlossen. Der Graphitstab  dient zur mechanischen Befestigung der Kathode und zum  elektrischen Anschluss der Kathode. Nach Einsetzen der Ka  thode in die Zelle verteilt das Lösungsmittel den     Depolarisa-          tor    in dem     Kohleblock.    Dieser     Elektrodentyp    ist nur dann  brauchbar, wenn der     Depolarisator    etwas löslich ist, so dass  eine Durchdringung der Elektrode stattfinden kann.

   Um  Materialverluste durch Diffusion aus der Kathode einzu  schränken, wird der     Kohleblock    so gross ausgebildet, dass  er die Zelle fast vollständig ausfüllt.  



  Die mit verschiedenen     Depolarisatoren    erzielten Ergeb  nisse sind in den Beispielen der folgenden Tabelle 1     zusam-          mengefasst.    Es sind zwei Kriterien für die Kathodenleistung       angegeben:-Ausnutzung    und Wirkungsgrad. Die Ausnutzung  ist als prozentualer Anteil des     Depolarisators    definiert, bei  dem elektrochemische Reaktion stattfindet, und wird gewöhn  lich durch den Stromdurchgang in     Faradayeinheiten    wäh  rend der Ladung gemessen. Wenn eine Kathode im gelade  nen Zustand hergestellt wird, ist die Anfangsentladung eben  falls ein Mass für die Ausnutzung, auch wenn sie unter der  Spalte  Wirkungsgrad  aufgeführt ist.

   Die Ausnutzung ist  das mit 100 multiplizierte Verhältnis des Stromdurchgangs  in     Faradayeinheiten    während des Entladungsabschnitts zu  dem Stromdurchgang in     Faradayeinheiten    während des La  dungsabschnitts des gleichen Zyklus. Wenn die Stromstärke  während der Ladung und Entladung die gleiche ist, kann der  Wirkungsgrad aus der während jedes Halbzyklus verstriche  nen Zeit berechnet werden. Beim Auftragen der Spannung  gegen die Zeit bei konstanter Stromstärke werden gewöhn  lich ausgeprägte Knickstellen festgestellt. Das Erscheinen die  ser Knickstellen bezeichnet das Ende des Halbzyklus. Die  Zeit, bei der diese Knickstellen auftreten, ist in Tabelle I an  gegeben. Wenn keine Knickstelle auftritt, ist die Gesamtzeit  für jeden Halbzyklus angegeben.

    
EMI0002.0052     
  
    Tabelle <SEP> 1
<tb>  Lösungsmittel: <SEP> Propylencarbonat <SEP> - <SEP> SOZ <SEP> (gesätt.) <SEP> Anode: <SEP> Li, <SEP> 1 <SEP> x <SEP> 1,5 <SEP> cm
<tb>  Elektrolyt: <SEP> LiC104 <SEP> (1 <SEP> m) <SEP> Bezugselektrode: <SEP> Li
<tb>  Löslichkeit <SEP> Ladung <SEP> Entladung
<tb>  Bei- <SEP> Depo- <SEP> oxy- <SEP> redu- <SEP> Elek- <SEP> Zy- <SEP> Strom- <SEP> Poten- <SEP> Zeit <SEP> Aus- <SEP> Leer- <SEP> Strom- <SEP> Poten- <SEP> Zeit <SEP> Wirkungs  spiel <SEP> lari- <SEP> dier- <SEP> zier- <SEP> trode <SEP> klen <SEP> stärke <SEP> tial <SEP> Sek. <SEP> nut- <SEP> lauf- <SEP> stär- <SEP> tial <SEP> Sek.

   <SEP> grad\
<tb>  sator' <SEP> te <SEP> te <SEP> mA <SEP> V <SEP> zung <SEP> poten- <SEP> ke <SEP> V <SEP> Y
<tb>  (m<U>olar) <SEP> Form <SEP> Form <SEP> % <SEP> tial <SEP> V <SEP> mA</U>
<tb>  1 <SEP> TMB <SEP> löslich <SEP> unlös- <SEP> Kohle- <SEP> 1 <SEP> 10 <SEP> 3,1-3,9 <SEP> 3500 <SEP> 36 <SEP> 3,8 <SEP> 10 <SEP> 3,7-2,9 <SEP> 2900 <SEP> 80
<tb>  0,177 <SEP> -0,1 <SEP> m <SEP> lieh <SEP> block <SEP> 3 <SEP> 20 <SEP> 3,1-3,85 <SEP> 2175 <SEP> 45 <SEP> 3,75 <SEP> 20 <SEP> 3,7-2,9 <SEP> 1950 <SEP> 90
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<tb>  1,0 <SEP> -0,1 <SEP> m <SEP> lieh <SEP> block <SEP> 2' <SEP> 44
<tb>  3-52 <SEP> 42 <SEP> 75,90
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EMI0003.0000     
  
    Lösungsmittel: <SEP> Propylencarbonat <SEP> - <SEP> SOz <SEP> (gesätt.) <SEP> Anode:

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   <SEP> grad"
<tb>  Bator' <SEP> te <SEP> te <SEP> mA <SEP> V <SEP> zung <SEP> poten- <SEP> ke <SEP> V <SEP> %
<tb>  <U>(molar) <SEP> Form <SEP> Form</U> <SEP> % <SEP> tial <SEP> V <SEP> <U>mA</U>
<tb>  7 <SEP> 20 <SEP> 3,0-4,1 <SEP> 1000
<tb>  10 <SEP> 3,95-4,15 <SEP> 900 <SEP> 34 <SEP> 3,9- <SEP> 5 <SEP> 3,6-2,9 <SEP> 3000 <SEP> 44
<tb>  5 <SEP> 4,0-4,05 <SEP> 1000 <SEP> 3,6'
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<tb>  1,3 <SEP> Ni- <SEP> 1 <SEP> 3,<B>1</B>0 <SEP> 5 <SEP> 2,85-2,0 <SEP> 60 <SEP> <B>0,3'0</B>
<tb>  Platte <SEP> 2 <SEP> 5 <SEP> 2,75-4,1 <SEP> 120 <SEP> 0,6 <SEP> 3,15 <SEP> 5 <SEP> 2,9-2,1 <SEP> 60 <SEP> 50
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  70 <SEP> 15' 
<tb>  block
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   <SEP> 1 <SEP> 5 <SEP> 63 <SEP> 3,5-3,9 <SEP> 5 <SEP> 40-50
<tb>  0,18 <SEP> Ni <SEP> 3 <SEP> 5 <SEP> 16 <SEP> 5 <SEP> 40-50
<tb>  6 <SEP> PFP <SEP> löslich <SEP> löslich <SEP> Ni- <SEP> 1 <SEP> 5 <SEP> 3,85-4,6 <SEP> 1600 <SEP> 8 <SEP> 5 <SEP> 3,85-2,8 <SEP> 700 <SEP> 44
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<tb>  (1,05) <SEP> Platte <SEP> 2 <SEP> 5 <SEP> 3,6-3,95 <SEP> 1200 <SEP> 6 <SEP> 3,

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<tb>  3 <SEP> 5 <SEP> 3,6-3,95 <SEP> 1200 <SEP> 6 <SEP> 3,9 <SEP> 5 <SEP> 3,8-2,0 <SEP> 540 <SEP> 45
<tb>  4 <SEP> 4,0 <SEP> 13 <SEP> 5 <SEP> 3,85-2,2 <SEP> 630 <SEP> 25
<tb>  8 <SEP> Ferro- <SEP> Ni- <SEP> 1 <SEP> 5 <SEP> u. <SEP> 10 <SEP>  < 4,0 <SEP> 22 <SEP> 5 <SEP> 37
<tb>  cen <SEP> Platte <SEP> 2 <SEP> 10 <SEP> 3,2-3,4 <SEP> 1020 <SEP> 5 <SEP> 10 <SEP> 3,1-2,8 <SEP> 720 <SEP> 70
<tb>  (2,1) <SEP> 3 <SEP> 20 <SEP> 3,15-4,1 <SEP> 520 <SEP> 5 <SEP> 10 <SEP> 3,1-2,85 <SEP> 600 <SEP> 59
<tb>  löslich <SEP> löslich <SEP> 6-7 <SEP> 10 <SEP> 3,2-3,85 <SEP> 1000 <SEP> 5 <SEP> 10 <SEP> 3,2-2,7 <SEP> 900 <SEP> 90
<tb>  8 <SEP> 10 <SEP> 3,2-3,65 <SEP> 1000 <SEP> 5 <SEP> 10 <SEP> 3,2-2,7 <SEP> 800 <SEP> <B>80-</B>
<tb>  <B>9</B> <SEP> 5 <SEP> 3,15-4.1 <SEP> <B>8</B>50<B>0</B> <SEP> 20 <SEP> 5 <SEP> 3,3-2,

  8 <SEP> 6500 <SEP> 77
<tb>  9 <SEP> Ni[S4C4- <SEP> unlös- <SEP> löslich <SEP> gepr. <SEP> 1 <SEP> 3,7 <SEP> 5 <SEP> 3,7-2,8 <SEP> 5000 <SEP> 100"
<tb>  (CF3)41 <SEP> lich <SEP> Ni <SEP> 2 <SEP> 5 <SEP> 3,4-3,6 <SEP> 2400 <SEP> 50 <SEP> 5 <SEP> 3,7-2,6 <SEP> 200 <SEP> 6
<tb>  (0,25)
<tb>  10 <SEP> Ni[SIC4 <SEP> unlös- <SEP> löslich <SEP> Kohle- <SEP> 1 <SEP> 3,6 <SEP> 10 <SEP> 3,4-3,0 <SEP> 1900 <SEP> <B>85 <SEP> ' </B>
<tb>  (CF3)41 <SEP> lich <SEP> block <SEP> 2 <SEP> 10 <SEP> 3,1-3,6 <SEP> 1900 <SEP> 85 <SEP> 10 <SEP> 3,5-3,0 <SEP> 670 <SEP> 38
<tb>  (0,21)
<tb>  11 <SEP> NiS4C4 <SEP> unlös- <SEP> löslich <SEP> gepr.

   <SEP> 1 <SEP> 3,6 <SEP> 5 <SEP> 3,5-3,0 <SEP> 1500 <SEP> 30' 
<tb>  (CF3)4 <SEP> lich <SEP> Ni <SEP> 2 <SEP> 5 <SEP> 3,6-4,1 <SEP> 1200 <SEP> 25 <SEP> 5 <SEP> 3,5-3,0 <SEP> 720 <SEP> 48
<tb>  (0,28) <SEP> Ni- <SEP> 7 <SEP> 5 <SEP> 3,4-4,0 <SEP> 870 <SEP> 18 <SEP> 5 <SEP> 3,6-3,0 <SEP> 540 <SEP> 65 
<tb>  Platte <SEP> 8 <SEP> 5 <SEP> 3,1-4,1 <SEP> 900 <SEP> 20 <SEP> 5 <SEP> 3,6-3,0 <SEP> 700 <SEP> 77
<tb>  11 <SEP> 5 <SEP> 3,1-4,1 <SEP> <B>1</B>700 <SEP> 36 <SEP> 5 <SEP> 3,6-3,0 <SEP> 510 <SEP> 30
<tb>  12 <SEP> 5 <SEP> 2,9-4,1 <SEP> 1550 <SEP> 31 <SEP> 5 <SEP> 3,6-3,0 <SEP> 550 <SEP> 30
<tb>  12 <SEP> Cr[S,C6- <SEP> gepr. <SEP> 1 <SEP> 5 <SEP> 3,3-2,851500 <SEP> 75"
<tb>  (CF3)6<B>1</B> <SEP> unlös- <SEP> löslich <SEP> Ni <SEP> 2 <SEP> 5 <SEP> 3,3-3,9 <SEP> 1500 <SEP> 75 <SEP> 3,5 <SEP> 5 <SEP> 3,3-2,8 <SEP> 660 <SEP> 44
<tb>  (0,103) <SEP> lich <SEP> 3 <SEP> u.

   <SEP> 4 <SEP> 5 <SEP> 3,5-3,95 <SEP> 725 <SEP> 37 <SEP> 3,6 <SEP> 5 <SEP> 3,4-2,8 <SEP> 540 <SEP> 74
<tb>  5 <SEP> 5 <SEP> 3,3-4,0 <SEP> 2100 <SEP> 100 <SEP> 5 <SEP> 3,7-2,9 <SEP> 800 <SEP> 40
<tb>  13 <SEP> Cr[S6C6 <SEP> unlös- <SEP> löslich <SEP> Kohle- <SEP> 1 <SEP> 10 <SEP> 3,4-3,9 <SEP> 1625 <SEP> (9) <SEP> 3,8 <SEP> 10 <SEP> 3,8-3,1 <SEP> 3000
<tb>  (CF3)6<B>1</B> <SEP> lich <SEP> block <SEP> 2 <SEP> 20 <SEP> 3,35-4,1 <SEP> 4500 <SEP> (9) <SEP> 20 <SEP> 3,8-3,2 <SEP> 3000
<tb>  (0,108) <SEP> (9) <SEP> 5 <SEP> 3,2-2,9 <SEP> 4800 <SEP> 22"
<tb>  14 <SEP> C0S4 <SEP> unlös- <SEP> löslich <SEP> Ni- <SEP> 1 <SEP> 3,65 <SEP> 5 <SEP> 3,5-2,9 <SEP> 1350 <SEP> 90
<tb>  (CF3)4 <SEP> (ich <SEP> Platte <SEP> 2 <SEP> 5 <SEP> 3,4-4,1 <SEP> 1500 <SEP> 7 <SEP> 3,7 <SEP> 5 <SEP> 3,5-2,9 <SEP> 1410 <SEP> 83
<tb>  (1,1) <SEP> 3 <SEP> 5 <SEP> 3,2-4,0 <SEP> 1700 <SEP> 8 <SEP> 3,

  7 <SEP> 5 <SEP> 3,4-2,9 <SEP> 720 <SEP> 40
<tb>  6 <SEP> 5 <SEP> 3,25-3,85 <SEP> 1800 <SEP> 9 <SEP> 3,7 <SEP> 5 <SEP> 3,35-3,011580 <SEP> 56 <SEP> ' 
<tb>  15 <SEP> COS4C4 <SEP> unlös- <SEP> löslich <SEP> Kohle- <SEP> 1 <SEP> 3,45 <SEP> 5 <SEP> 3,3-2,951680 <SEP> 84
<tb>  (CF3)4 <SEP> lich <SEP> block <SEP> 2 <SEP> 5 <SEP> 3,3-3,4 <SEP> 2000 <SEP> 10 <SEP> 3,3 <SEP> 5 <SEP> 3,4-3,0 <SEP> 2820 <SEP> 19
<tb>  5 <SEP> 20 <SEP> 3,55-4,1 <SEP> 3600 <SEP> 72 <SEP> 3,70 <SEP> 5 <SEP> 3,6-3,0 <SEP> 2280 <SEP> 57
<tb>  6 <SEP> 10 <SEP> 3,4-3,8 <SEP> 2000 <SEP> 20 <SEP> 3,65 <SEP> 5 <SEP> 3,35-3,02340 <SEP> 80
<tb>  7 <SEP> 10 <SEP> 3,4-3,65 <SEP> 1475 <SEP> 15 <SEP> 3,50 <SEP> 5 <SEP> 3,15-3,05000 <SEP> 10,4'0
<tb>  16 <SEP> TCNE <SEP> löslich <SEP> löslich <SEP> Ni- <SEP> 1 <SEP> Keine <SEP> Ladung
<tb>  (2,4)

   <SEP> Platte         Tabelle I - Erläuterungen  'Abkürzungen für     Depolarisatoren          TMB    =     N,N,N',N'-Tetramethylbenzidin          DDQ    =     N,N,N',N'-Tetramethyldi-imoniumdiphenochinon-          diperchlorat        (Dication    von     TMB)     DIE =     1,2-Bis-julolidiniumäthylendiperchlorat     H-117 =     Tetracation    von     N,N,N',N'-Tetrakis-[p-diäthylamino-          phenyllp-phenylendiamin     PEP =     1,10-Phenanthrolin-ferro-perchlorat          N1S4C4(CR3)

  4    =     ]3islditrifluormethyläthylen-dithiolato]Ni           CrS"C6(CF3)6    =     TrisTditrifluormethyläthylen-dithiolato]Co           CoS4C4(CF3)4    =     Bis-[ditrifluormethyläthylen-dithiolato]Co           TCNE    =     Tetracyanäthylen     'die ersten Zyklen waren niedrig, weil der     Depolarisator    den       Kohleblock    nicht durchtränkt hatte.  



  'Nahm in einer Zeit von 15,7 Stunden ab. Verzögerung  führte zu vermindertem Wirkungsgrad.  



  \Nahm in einer Zeit von 0,5 Stunden ab.  'Entladung nach 1 Minute Verzögerung.  'Entladung nach 16 Minuten Verzögerung.  'Entladung nach 46 Minuten Verzögerung.  "Entladung nach 30 Minuten Verzögerung.  



  'Gleichzeitige     Substratoxydation    verhinderte Messung eines  sinnvollen Werts für die Ausnutzung.  



  "Ausnutzung statt Wirkungsgrad.    Beispiel 17  Dieses Beispiel erläutert die Verwendung eines anorgani  schen löslichen     Depolarisators,    nämlich von     Sulfurylchlorid.     Die Zellenlösung besteht aus einer 1     m-Lösung    von       LiC104    in     Propylencarbonat    und S02, sowie     Sulfurylchlorid.     Man verwendet eine     Lithiumanode    und eine 2 cm' grosse       Nickelplattenkathode.    Bei     3,3molarer    Konzentration am     De-          polarisator    hat die Zelle eine     Leerlaufspannung    von 3,

  5 Volt  und gibt 2200 Sekunden lang 10     mA/cm'    bei 2,9 bis 3,5 Volt  ab.  



  Selbstverständlich können alle Zellen und Batterien nach  der Erfindung, wie sie in den vorstehenden Beispielen erläu  tert werden, für verschiedene Zwecke ohne     Elektrodensepa-          ratoren    mit Erfolg eingesetzt werden, im Rahmen der Erfin  dung liegen aber auch Zellen und Batterien, bei denen es  zweckmässig sein kann, die üblichen     Elektrodenseparatoren,     für die oben Beispiele genannt wurden, zu verwenden, um  eine mechanische Trennung zu erreichen.  



  Ferner kommen für die     erfindunsgemässen    Zwecke     aus-          ser    völlig wasserfreien Systemen auch Zellen und Batterien  in Betracht, bei denen kleinere Mengen Wasser in der Mi  schung aus     Elektrolytsalz    und     Schwefeldioxidlösung    (und ge  gebenenfalls     Colösungsmittel)    vorhanden sind, da es in der    Praxis häufig schwierig ist, einen völlig wasserfreien Zustand  zu erreichen.

   Die Zellen und Batterien nach der Erfindung  können daher als praktisch nichtwässrige Zellen und Batte  rien bezeichnet werden, d. h. als Zellen oder Batterien, die  nicht mehr als die geringen Mengen Wasser enthalten, die  ohne Schaden für die Anode oder andere Elemente des Sy  stems vorhanden sein können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrochemisches Primärelement ohne Elektrodensepara- tor, das eine Anode aus einem Metall, dessen Ionen eine klei nere Affinität zu Elektronen haben als Schwefeldioxid, eine Kathode und eine Lösung eines Elektrolytsalzes, das im we sentlichen inert gegenüber Schwefeldioxid und dem Anoden metall ist, in flüssigem Schwefeldioxid oder einer Schwefel- dioxidlösung aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Elek- trolytlösung in dem elektrochemischen Primärelement ein or ganisches Lösungsmittel,
    Schwefeldioxid und einen Kathoden- depolarisator, der im oxydierten Zustand stärker oxydierend wirkt als Schwefeldioxid und in der Elektrolytlösung gelöst ist, enthält. UNTERANSPROCHE 1. Primärelement nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der lösliche Depolarisator aus der oxydierten Form eines elektroaktiven tertiären aromatischen Amins be steht. 2.
    Primärelement nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der lösliche Depolarisator aus der oxydierten Form von N,N,N',N'-Tetramethylbenzidin oder N,N,N',N'-Te- tramethyl-di-imonium-diphenochinon-diperchlorat besteht. 3. Primärelement nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das Elektrolytsalz ein Lithiumhalogenid ist. 4. Primärelement nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass das Halogenid Lithiumbromid ist. 5.
    Primärelement nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das Elektrolytsalz Lithiumperchlorat ist. 6. Primärelement nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass es eine Anode aus Lithium oder Natrium, eine Kathode mit hoher spezifischer Oberfläche und eine Lösung aus Schwefeldioxidlösung, einem Alkalimetallelektrolytsalz, einem organischen Colösungsmittel und einem tertiären aro matischen Amin aufweist.
    Anmerkung des Eidg. Amtes für geistiges Eigentum: Sollten Teile der Beschreibung mit der im Patentan spruch gegebenen Definition der Erfindung nicht in Ein klang stehen, so sei daran erinnert, dass gemäss Art. 51 des Patentgesetzes der Patentanspruch für den sachlichen Gel tungsbereich des Patentes massgebend ist.
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