CH511587A - Satz von Elementen zur Zusammenstellung von Möbeln - Google Patents

Satz von Elementen zur Zusammenstellung von Möbeln

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CH511587A
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CH802769A
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Held Reto
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Held Reto
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B87/00Sectional furniture, i.e. combinations of complete furniture units, e.g. assemblies of furniture units of the same kind such as linkable cabinets, tables, racks or shelf units

Landscapes

  • Assembled Shelves (AREA)

Description


  
 



  Satz von Elementen zur Zusammenstellung von Möbeln
Die Erfindung betrifft einen Satz von Elementen zur Zusammenstellung von Möbeln. Bei bekannten Elementensätzen dieser Art werden zur gegenseitigen Verbindung der verschiedenen Elemente besondere Befestigungsorgane, namentlich Schrauben, Bajonettverschlüsse oder dergleichen, benützt. Der Elementensatz nach der Erfindung zeichnet sich demgegenüber dadurch aus, dass diese Elemente längs mindestens eines quadratischen oder rechteckigen Randes mit vorstehenden Steckleisten versehen sind, die ein Zusammenstekken dieser Elemente zu Möbeln gestatten und deren Zusammenhalt gewährleisten.

  Vorzugsweise ist ein quadratisches Grundelement, insbesondere in Form eines Rahmens, vorgesehen und weist jedes andere Element des Satzes mindestens eine Hauptdimension auf, die ein ganzes Vielfaches von einem Sechstel der als Grundmass dienenden Seitenlänge des Grundelementes ist.



  Sehr zweckmässig ist es, wenn mindestens der vorstehende Teil der Steckleisten, deren Länge drei Sechstel des Grundmasses überschreitet, eine Unterbrechung aufweist.



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 einen quadratischen Grundrahmen in Draufsicht,
Fig. 2 den Grundrahmen nach Fig. 1 in Ansicht,
Fig. 3 einen Schnitt gemäss Linie III-III von Fig. 1,
Fig. 4 eine Draufsicht auf einen rechteckigen Rahmen,
Fig. 5 eine Draufsicht auf eine rechteckige Platte,
Fig. 6 eine Seitenansicht zu Fig. 5,
Fig 7 eine perspektivische Darstellung eines Kastenelementes,
Fig. 8 eine perspektivische Darstellung eines Schubladenelementes mit darin enthaltener Schublade,
Fig. 9 eine perspektivische Darstellung eines Polsterelementes und
Fig. 10 eine perspektivische Darstellung eines Stuhlelementes.



   Der Grundrahmen 1 nach Fig. 1-3 weist vier rechteckige Wände 2 auf, deren Länge a z. B. 75 cm beträgt und deren Höhe 1/6a beträgt, also z. B.



  12,5 cm. Jede Wand 2 ist unten auf ihrer Innenseite mit einer vorstehenden Steckleiste 3 versehen, deren vorstehender Teil in seiner Mitte mit einer Unterbrechung 4 versehen ist, deren Breite b etwas grösser ist als das Doppelte der Dicke d der Wände 2. Es ist ersichtlich, dass mehrere Rahmen 1 aufeinander gesteckt werden können, indem jeweils die Steckleisten 3 des oberen Rahmens in den darunterliegenden Rahmen eingreifen.



  Auf den obersten Rahmen kann dann das später anhand von Fig. 9 beschriebene Polsterelement gesteckt werden, um einen Polsterschemel zu bilden.



   Der Rahmen 5 nach Fig. 4 unterscheidet sich vom Grundrahmen 1 lediglich dadurch, dass er nicht quadratisch, sondern rechteckig ist, wobei seine Seiten 2' halb so lang sind, wie die Seiten 2 und die vorstehenden Teile der entsprechenden Steckleisten 3' keine Unterbrechung 4 aufweisen. Wenn man zwei Rechteckrahmen 5 aneinander legt, so kann man einen gemeinsamen Grundrahmen 1 auf dieselben aufstecken, da dessen Unterbrechungen 4 dann für die zwei aneinanderliegenden Wände Platz schaffen. Selbstverständlich kann man umgekehrt einen Rechteckrahmen 5 auf einen Grundrahmen 1 aufstecken, wobei er in einer Richtung innerhalb desselben in eine gewünschte Lage verschoben werden kann. Beispielsweise kann neben den Rechteckrahmen 5 noch eine Rechteckplatte 6 nach Fig. 5 und 6 auf den Grundrahmen 1 aufgesteckt werden.

  Diese Platte 6 ist längs ihrer vier Ränder mit je einer Steckleiste 7 versehen, wobei in der Mitte der längeren Steckleisten 7 eine Unterbrechung 8 vorgesehen ist.



   Auf einen Rahmen 1 oder 5 kann auch ein quaderförmiges Kastenelement 9 (siehe Fig. 7) aufgesteckt werden, dessen Grundplatte 10 wie die Platte 6 ausgebildet und mit den Steckleisten 7 versehen ist. Die   Höhe der Rückwand 11 und der beiden Seitenwände 12 beträgt z. B. 2/6.a. Zwei in der Öffnungslage dargestellte Türflügel 13 sind an die Seitenwände 12 anscharniert. Die Seitenwände 12 sind vorne durch eine obere Versteifungs- und Anschlagtraverse 14 verbunden.



   Auf den Rahmen 1 kann auch ein in Fig. 8 gezeigtes Schubladenelement 15 gesteckt werden, in dem eine Schublade 16 verschiebbar angeordnet ist.



  Die Grundplatte 17 des Elementes 15 ist wieder mit Steckleisten 7 versehen, von denen jede in der Mitte unterbrochen ist (nicht sichtbar). Durch Aufeinanderstecken von mehreren Schubladenelementen 15 eventuell abwechselnd mit Kastenelementen 9 von vorzugsweise quadratischer Grundplatte, kann man sich zweckmässige Kommoden oder dergleichen zusammenstellen.



   Wenn man beim Element 15 auf die in Fig. 8 gezeigte vordere Traverse 18 verzichtet, so erhält man ein Regalelement, das z. B. bei einer Höhe von 2/6.a sich vorzüglich als Bücherregal eignet.



   Fig. 9 zeigt ein Polsterelement 19, das aus einer quadratischen Grundplatte 20 mit in der Mitte unterbrochenen Steckleisten 7 und aus einem darauf befestigten, z. B. angeklebten, mit Stoff überzogenen Schwammgummipolster 21 besteht.



   Fig. 10 zeigt ein aus zwei in zueinander senkrechten Ebenen liegenden, fest miteinander verbundenen Rahmen 22 und 23 bestehendes Stuhlelement 24. Der Rahmen 22 ist quadratisch und ist gleich dem Grundrahmen 1. Der Rahmen 23 ist ein Rechteckrahmen mit dem Seitenverhältnis   1 : 4/6    und auf seiner hinteren Seite mit nicht dargestellten Steckleisten versehen. Von vorne ist auf den Rahmen 23 ein strichpunktiert dargestelltes Polsterelement 25 aufgesteckt, das die Lehne bildet und ein strichpunktiert dargestelltes Polsterelement 26, das auf den Rahmen 22 aufgesteckt ist, bildet den Sitz des Stuhles. Beide Polsterelemente 25 und 26 haben eine Länge von a, eine Breite von 4/6.a und eine Höhe von 1/6.a.



   Mittels des beschriebenen Satzes von Möbelelementen kann man die verschiedenartigsten Möbel zusammenstellen, von denen die erwähnten Möbel nur einige wenige Beispiele darstellen. Es wird hervorgehoben, dass die Möbel lediglich durch Zusammenstekken der Elemente zusammengestellt werden, wobei keinerlei Schrauben oder andere Befestigungsorgane benützt werden. Die Unterbrechungen 4 und 8 der Steckleisten 3 bzw. 7 gewähren eine grosse Freiheit in der gegenseitigen Versetzung von aneinander gesteckten Elementen. Es wird ferner hervorgehoben, dass alle Hauptdimensionen der beschriebenen Elemente ein ganzes Vielfaches von einem Sechstel des Grundmasses a bilden. 

  Vorzugsweise sind auch platten- oder quaderförmige Elemente vorgesehen, die eine oder zwei Hauptdimensionen aufweisen, welche grösser sind als das Grundmass a, wobei aber eine dieser Hauptdimensionen (oder beide) ein ganzes Vielfaches von 1/6.a ist. Die Steckleisten solcher Elemente sind zweckmässig mit mehreren Unterbrechungen versehen, die einen Teilungsabstand von 3/6.a voneinander haben. Der Elementensatz kann selbstverständlich auch noch andere, nicht dargestellte Elemente enthalten; anderseits brauchen nicht unbedingt alle beschriebenen Elemente vorhanden zu sein. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Satz von Elementen zur Zusammenstellung von Möbeln, dadurch gekennzeichnet, dass diese Elemente (1, 5, 6, 9, 15, 19, 24) längs mindestens eines quadratischen oder rechteckigen Randes mit vorstehenden Steckleisten (3, 7) versehen sind, die ein Zusammenstecken dieser Elemente zu Möbeln gestatten und deren Zusammenhalt gewährleisten.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Satz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein quadratisches Grundelement (1) vorgesehen ist und dass jedes andere Element des Satzes mindestens eine Hauptdimension aufweist, die ein ganzes Vielfaches von einem Sechstel der als Grundmass dienenden Seitenlänge (a) des Grundelementes ist.
    2. Satz nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Grundelement ein quadratischer Rahmen (1) vorgesehen ist.
    3. Satz nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens der vorstehende Teil der Steckleisten (3, 7), deren Länge drei Sechstel des Grundmasses (a) überschreitet, eine Unterbrechung (4, 8) aufweist, deren Breite (b) mit Spiel der doppelten Dicke (d) der Wände von quadratischen oder rechteckigen rahmenförmigen Elementen (1, 6) entspricht.
    4. Satz nach den Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterbrechung (4, 8) sich in der Mitte einer Leiste (3, 7) befindet, deren Länge gleich dem Grundmass (a-2d) ist.
    5. Satz nach den Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Element in Form eines rechteckigen Rahmens (5) vorgesehen ist.
    6. Satz nach den Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Element als quadratische oder rechteckige Platte (6) ausgebildet ist.
    7. Satz nach den Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Element als quaderförmiges Kastenelement (9) ausgebildet und mit zwei Türflügeln (13) versehen ist.
    8. Satz nach den Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Element als zur Aufnahme einer Schublade (16) bestimmtes Schubladenelement (15) ausgebildet ist.
    9. Satz nach den Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Element als Polsterelement (19) ausgebildet ist.
    10. Satz nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Polsterelement (19) aus einer mit den Steckleisten (7) versehenen quadratischen oder rechteckigen Platte (20) und aus einem daran befestigten Polster (21) besteht.
    11. Satz nach den Unteransprüchen 1-3, 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Element als Stuhlelement (24) ausgebildet ist, wobei es zwei fest miteinander verbundene Rahmen (22, 23) aufweist, die zum Aufstecken je eines Polsterelementes (26, 25) dienen, zwecks Bildung des Sitzes bzw. einer Lehne.
    12. Satz nach den Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Element als Regalelement ausgebildet ist.
    13. Satz nach den Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Element mindestens eine Dimension aufweist, die grösser ist als das Grundmass.
CH802769A 1969-05-27 1969-05-27 Satz von Elementen zur Zusammenstellung von Möbeln CH511587A (de)

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