CH496512A - Werkzeugwechsler für eine Werkzeugmaschine - Google Patents

Werkzeugwechsler für eine Werkzeugmaschine

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CH496512A
CH496512A CH65369A CH65369A CH496512A CH 496512 A CH496512 A CH 496512A CH 65369 A CH65369 A CH 65369A CH 65369 A CH65369 A CH 65369A CH 496512 A CH496512 A CH 496512A
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CH
Switzerland
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tool
slide
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movement
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CH65369A
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English (en)
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K Burroughs Robert
A Wakefield Timothy
Original Assignee
R K Leblond Machine Tool Co
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q3/00Devices holding, supporting, or positioning work or tools, of a kind normally removable from the machine
    • B23Q3/155Arrangements for automatic insertion or removal of tools, e.g. combined with manual handling
    • B23Q3/1552Arrangements for automatic insertion or removal of tools, e.g. combined with manual handling parts of devices for automatically inserting or removing tools
    • B23Q3/1554Transfer mechanisms, e.g. tool gripping arms; Drive mechanisms therefore
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
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    • B23Q2003/155404Transfer mechanisms, e.g. tool gripping arms; Drive mechanisms therefore the transfer mechanism comprising a single gripper
    • B23Q2003/155407Transfer mechanisms, e.g. tool gripping arms; Drive mechanisms therefore the transfer mechanism comprising a single gripper linearly movable

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automatic Tool Replacement In Machine Tools (AREA)

Description


  
 



  Werkzeugwechsler für eine Werkzeugmaschine
Die Erfindung betrifft einen Werkzeugwechsler für eine Werkzeugmaschine mit einem Maschinenbett, auf dessen einem Ende sich eine Werkstückaufnahme befindet, und auf dem ein Werkzeughalter zur Aufnahme von mindestens einem Bearbeitungswerkzeug in Längsund Querrichtung zum Bett verschiebbar ist.



   Werkzeugwechsler sind in Verbindung mit Werkzeugmaschinen, die für automatisches Arbeiten programmiert sind, bekannt und im Handel erhältlich. Ein grundlegender Vorteil der Ausrüstung einer Werkzeugmaschine mit einem automatischen Werkzeugwechsler gegenüber dem Werkzeugwechsel von Hand ist die Verkürzung der Stillstandszeiten der Maschine. Da verschiedene Werkzeuge bei einer Maschine mit automatischem Werkzeugwechsler in einem Magazin aufbewahrt werden, das von dem Betrieb der Maschine völlig unabhängig ist, können die Werkzeuge aus dem Magazin entnommen, ersetzt, geschärft, nachgestellt usw. werden, ohne die Maschine stillzusetzen. Auf diese Weise wird die durch diese Arbeiten bedingte Stillstandszeit der Maschine auf ein Minimum herabgesetzt.



   Durch die bisher bekannten Werkzeugwechsler wurden zwar die Verlustzeiten für das Einstellen der Maschine und den Ersatz der Werkzeuge stark herabgesetzt, jedoch wurde die Stillstandszeit, die der   Wechsler    zum Auswechseln eines Werkzeuges in seinem Halter benötigte, nicht ausgeschaltet. Alle bisher bekanntgewordenen Werkzeugwechsler erfordern ein vollständiges Stillsetzen der Maschine in ihrem Bearbeitungsprogramm für die Zeit, die zum Entnehmen eines Werkzeuges aus seinem Halter und Ersetzen des Werkzeuges durch ein neues erforderlich ist. Ausserdem erfordern alle bisher bekannten Werkzeugwechsler ein   Entfemen    des Werkzeughalters vom Werkstück bis zu einer Werkzeugwechselstation und Rücktransport zum Werkstück nach dem Auswechseln des Werkzeuges.

  Da diese Werkzeugwechselzeit der Bearbeitungs- oder Produktionszeit der Maschine verlorengeht, wäre es vorteilhafter, sie zu verringern oder ganz auszuschalten.



   Hauptziel der Erfindung ist daher die Schaffung eines Werkzeugwechslers, der die Stillstandszeit der Maschine beim Werkzeugwechsel wesentlich verringert und bei den meisten Bearbeitungsprogrammen vollständig ausschaltet. Mit anderen Worten: Durch die Erfindung soll ein Werkzeugwechsler geschaffen werden, der ein Arbeiten ohne Unterbrechung des Bearbeitungsprogrammes und der reinen Bearbeitungszeit ermöglicht.



   Dies wird bei einem Werkzeugwechsler der eingangs genannten Art dadurch erreicht, dass er erfindungsgemäss ein Werkzeugmagazin mit einer Einrichtung zur Aufnahme von Werkzeugen, einen Transportschlitten zum Transport von Werkzeugen zwischen Magazin und Werkzeughalter und eine Steuerungsvorrichtung für die Steuerung des Transportes eines Werkzeuges im Transportschlitten vom Magazin zum Werkzeughalter und für die Übergabe des Werkzeuges vom Schlitten in den Werkzeughalter aufweist, wobei durch die Steuerungsvorrichtung die für die Übergabe des Werkzeuges vom Schlitten zum Halter erforderliche Stellung des Schlittens zum Halter unabhängig von der jeweiligen Stellung des Werkzeughalters in der Längs- und Querrichtung zum Maschinenbett einstellbar ist.



   Der erfindungsgemässe Werkzeugwechsler ist nach stehend beispielsweise in seiner Anwendung bei einer Drehbank beschrieben. Es wird jedoch betont, dass der Erfindungsgegenstand ebenso bei anderen Werkzeugmaschinen angewendet werden kann, und zwar insbesondere bei solchen, die mit nichtrotierenden Werkzeugen und zwei aufeinander senkrecht stehenden Vorschubrichtungen zur spanabhebenden Bearbeitung von Formteilen arbeiten.



   Vorzugsweise ist der erfindungsgemässe Werkzeugwechsler für Revolverbänke mit mindestens zwei Werkzeughaltern oder Stationen zum Einsetzen von spanabhebenden Werkzeugen bestimmt. Bei einer   bevorzug    ten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes weist der Revolverkopf zwei einander gegenüberliegende Werkzeugstationen auf. Währrend auf einer Seite des Revolverkopfes ein Werkzeug das Werkstück bearbeitet,  ist das Werkzeug auf der anderen Seite des Revolverkopfes in Ruhe und kann ausgewechselt werden.



   Ein Vorteil dieser Ausführungsform besteht darin, dass der Werkzeugtransportschlitten und der Revolverkopf zusammenarbeiten ohne Rücksicht darauf, wo beide sich befinden oder in welcher der beiden Bewegungsachsen sich der Revolverkopf bewegt. Auch wenn das Werkzeug nicht ausgewechselt wird, während die Maschine mit der Bearbeitung fortfänrt, wird durch das automatische Heranführen des Werkzeugtransportschlittens an den Revolverkopf Maschinenzeit eingespart, da ein   Werkzeug    ausgewechselt werden kann, ohne dass der Revolverschlitten in einer oder in beiden Achsrichtungen vom   Werkstück    weg zu einer  Ruhe  oder   Werkzeugwechsejstellung    und nach dem Wechsel wieder zum Werkstück eingefahren werden muss.



   Ein anderer Vorteil des erfindungsgemässen Werkzeugwechslers besteht darin, dass es möglich ist, die Werkzeuge zwischen Werkzeughalter und Magazin mit einem Mindestmass an Werkzeugbewegung zu   iranspor-    tieren. Die Verringerung der Zahl von Bewegungen vermeidet komplizierte Vorrichtungen zur Ausführung dieser Bewegungen und spart deshalb Kosten für diese Vorrichtungen. Der Werkzeugwechsler reduziert praktisch die Werkzeugbewegungen zwischen Werkzeughalter und Magazin vorzugsweise durch Verwendung eines einzigen, nicht rotierenden Greifers, welcher das Werkzeug unter Beibehaltung seiner Lage relativ zum Magazin sowie zum Halter transportiert.



   Weitere Einzelheiten und Vorteile gehen aus den nachstehend erläuterten Zeichnungen hervor, die Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes darstellen.



  In diesen bedeuten:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer Drehbank mit dem erfindungsgemässen Werkzeugwechsler,
Fig. 2 eine halbschematische Draufsicht auf die Drehbank,
Fig. 3 eine halbschematische Vorderansicht,
Fig. 4 eine schematische Draufsicht, die den Werkzeugtransportwagen in Ruhestellung zeigt,
Fig. 5 eine schematische Draufsicht, die den Werkzeugtransportwagen nach Verschiebung in Richtung der Z'-Achse auf den Revolverkopf hin zeigt,
Fig. 6 eine schematische Draufsicht, die den Werkzeugtransportwagen nach weiterer Verschiebung in Richtung auf den Revolverkopf entlang der Z'-Achse zeigt, wobei der Werkzeug-Querschlitten entlang der X'-Achse in Richtung auf dem Revolverkopf verschoben ist,
Fig. 7 eine schematische Draufsicht und zeigt den Ausbau eines bereits benutzten Werkzeuges aus dem Revolverkopf mit Hilfe des Werkzeugwechslers,
Fig.

   8 eine schematische Draufsicht und zeigt den Werkzeugtransportwagen nach dessen Zurückziehung entlang der Z'-Achse,
Fig. 9 eine schematische Draufsicht und zeigt den Werkzeugtransportwagen nach weiterer Bewegung entlang der Z'-Achse und Bewegung des Werkzeug-Querschlittens entlang der X'-Achse,
Fig. 10 eine schematische Draufsicht und zeigt den Werkzeugtransportwagen in seiner Werkzeugauswechselstellung, wobei das bisher benutzte Werkzeug in einem Abteil des Magazins abgelegt wird,
Fig. 11 eine schematische Draufsicht und zeigt den Werkzeugtransportwagen nach Rückkehr in seine Ruhestellung,
Fig. 12 eine schematische Draufsicht und zeigt den Werkzeugtransportwagen nach Rückkehr in die Werkzeugauswechselstellung, in welcher aus einem anderen Abteil des Magazins ein neues Werkzeug entnommen wird,
Fig.

   13 eine schematische Draufsicht und zeigt den Werkzeugtransportwagen beim Transport des neuen Werkzeuges entlang der Z'-Achse zum Revolverkopf,
Fig. 14 eine schematische Draufsicht und zeigt den Werkzeugtransportwagen nach weiterer Bewegung zum Revolverkopf entlang der Z'- und X'-Achse,
Fig. 15 eine schematische Draufsicht und zeigt die Einführung eines neuen Werkzeuges in den Revolverkopf,
Fig. 16 eine   schematische    Draufsicht und zeigt den Werkzeugtransportwagen nach Zurückziehung entlang der Z'-Achse in seine Ruhestellung,
Fig. 17 eine schematische Draufsicht und zeigt den Revolverkopf nach seiner Drehung zum Einsatz des neuen Werkzeuges am Werkstück, während der Werkzeugtransportwagen in seiner Ruhelage steht,
Fig. 18 ein Querschnitt nach der Linie 18-18 von Fig. 3 und zeigt die Betätigungselemente der Schalter für die Ruhestellung,
Fig.

   19 ein Querschnitt durch einen Teil der Betätigungselemente für die Ruhestellungsschalter nach der Linie 19-19 von Fig. 18,
Fig. 20 ein Querschnitt nach der Linie 20-20 von Fig. 1 und zeigt das Werkzeugmagazin,
Fig. 21 ein Querschnitt durch das Werkzeugmagazin nach der Linie 21-21 in Fig. 20,
Fig. 22 ein Querschnitt durch den Werkzeugtransporteur des Werkzeugmagazins von Fig. 20 in grösserem Massstab und zeigt insbesondere die Konstruktion der Werkzeugtransportvorrichtung und der Verriegelungsvorrichtung für das Werkzeug im Magazin,
Fig. 23 ein Querschnitt durch einen Teil des Magazins nach der Linie 23-23 in Fig. 20 und zeigt insbesondere den Greifer des Werkzeugtransportwagens in der Werkzeugauswechselstellung,
Fig. 24 ein Querschnitt des Greifers im Werkzeugtransportwagen nach der Linie 24-24 in Fig. 23,
Fig.

   25 eine Draufsicht auf den Greifer im Werkzeugtransportwagen nach Abnehmen der oberen Deckplatte,
Fig. 26 eine Draufsicht auf den Werkzeugtransportwagen während des Transportes eines Werkzeuges zwischen Magazin und Revolverkopf,
Fig. 27 eine Draufsicht auf den Werkzeugtransportwagen und den Revolverkopf beim Einsetzen eines Werkzeuges in den Revolverkopf,
Fig. 28 ein Querschnitt durch den Z'-Transportschlitten nach der Linie 28-28 in Fig. 26,
Fig. 29 eine Seitenansicht der Spiel-Einstellvorrichtung des Z'-Schlittens nach der Linie 29-29 in Fig. 28,
Fig. 30 ein Querschnitt des Z'-Werkzeugtransportschlittens nach der Linie 30-30 in Fig. 28 und zeigt insbesondere das Steuerungssystem für die Verzögerung und synchronisierte Bewegung des Z'-Schlittens auf der Revolverseite der Ruhestellung,
Fig. 31 ein Querschnitt ähnlich Fig.

   30 und zeigt den Z'-Schlitten in einer Zwischenstellung zwischen Ruhestellung und Revolver,
Fig. 32 ein Querschnitt durch einen Teil des Steuerungssystems für die Verzögerung und synchronisierte Bewegung des Z'-Schlittens von Fig. 29 und zeigt die   Steuerung in der Verzögerungsphase, während der Bewegung zum Revolverkopf,
Fig. 33 eine Ansicht ähnlich Fig. 32 und zeigt das Steuerungssystem des Z'-Schlittens in der Phase der synchronisierten Bewegung,
Fig. 34 eine Ansicht ähnlich Fig. 30 und zeigt das Steuerungssystem in der Verzögerungsphase, während der Bewegung vom Revolverkopf in Richtung auf die Werkzeugwechselstellung,    Fig.35    ein Querschnitt durch die Ruhestellungsnocken des Z'-Schlittens nach der Linie 35-35 in Fig. 18,    Fig. 36    eine Seitenansicht der Ruhestellungsnocken nach der Linie 36-36 in   Fig.

   35,       Fig.37    eine teilweise gebrochene Draufsicht des X'-Schlittens des Werkzeugtransportwagens und zeigt das Steuerungssystem für Verzögerung und synchronisierte Bewegung des X'-Schlittens in der Stellung der maximalen Transportgeschwindigkeit,    Fig.38    ein Querschnitt durch den Revolverkopf nach der Linie 38-38 in Fig. 1,    Fig.39    ein Querschnitt durch den Revolverkopf nach der Linie 39-39 in   Fig. 38,   
Fig. 40 ein Querschnitt durch den unteren Teil des Revolverkopfes von Fig. 39 und zeigt den Revolverkopf in der angehobenen oder entspannten Stellung relativ zur Revolvergrundplatte,
Fig. 41 ein Querschnitt durch den   Spnnnblock    des Revolverkopfes nach der Linie 41-41 in Fig. 40,    Fig.

   42    ein Querschnitt durch die Spannblock Grundplatte nach der Linie 42-42 in Fig. 40,
Fig. 43 ein Querschnitt durch den Boden des Revolverkopfes nach der Linie 4343 in   Fig. 39,   
Fig. 44 ein Querschnitt durch den oberen Teil des Revolverkopfes nach der Linie 44-44 in Fig. 39,
Fig. 45 ein Querschnitt durch die Grundplatte des Revolverkopfes nach der Linie 4545 in Fig. 39 und zeigt insbesondere den Antrieb für die Drehung des Revolverkopfes,
Fig. 46 das Schema der hydraulischen Steuerung für das Anheben und Senken des Revolverkopfes,
Fig. 47 das Schema der pneumatisch-hydraulischen Steuerung für den Werkzeugwechsler,
Fig.48-51C Schaltschemata für die elektrische Steuerung des Werkzeugwechslers,
Fig. 52 ein Schema des zeitlichen Ablaufs für die Relais und Spulen der elektrischen Steuerung.



   Die Fig. 1, 2 und 3 zeigen eine Drehbank 5, auf welcher der erfindungsgemässe Werkzeugwechsler montiert ist. Auf dem Bett 11 der Drehbank 5 sind der Werkzeugwagen 10 und der Spindelkasten 12 aufgebaut. Der Spindelkasten 12 ist ein übliches Getriebe zum Antrieb einer (nicht gezeigten) Spindel, an deren Ende ein Futter 13 zur rotierenden Befestigung eines Werkstückes 14 sitzt. Führungen 15 und 16 auf dem Bett 11 bilden die Gleitbahnen für den Z-Schlitten 17 des Transportwagens 10 für die Bewegung in Längsrichtung entlang der Z-Achse der Maschine. Auf (nicht gezeigten) Führungen des Z-Schlittens 17 ist ein Satteloder X-Achsen-Querschlitten 18 für den Transport quer zum Bett entlang der X-Achse der Maschine vorgesehen.

  Ein Revolverkopf 20 ist auf dem Querschlitten 18 montiert und weist ein Paar Werkzeuge 21 und 22 auf, die abwechselnd mit dem   roderenden    Werkstück in Eingriff gebracht werden können, um dessen gewünschte Bearbeitung durchzuführen. Zum Zwecke der Beschreibung und Darstellung einer bevorzugten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist die Bearbeitung des Werkstückes 14 als Planschnitt dargestellt.



   Mit Ausnahme des Revolverkopfes 20 ist die bisher beschriebene Bauweise die einer üblichen Drehbank. Sie stellt keinen Gegenstand der Erfindung dar und ist deshalb nicht im einzelnen gezeichnet oder beschrieben.



   Der Werkzeugwechsler 25 besteht aus einem Werkzeugmagazin 30, das an der Rückseite des Bettes 11 montiert ist und einem Werkzeugtransportwagen 31 für den Transport der Werkzeuge zwischen Magazin und Revolverkopf. Der Werkzeugtransportwagen 31 besteht zunächst aus einem Z'-Schlitten 32, der sich in Richtung der Z'-Achse der Maschine auf den am Bett 11 angebrachten Führungen 26 und 27 bewegt. Ein Querschlitten des Werkzeugtransportwagens oder X'-Schlitten 33 ist auf Führungen 28 und 29, die auf dem Z'-Schlitten 32 des Werkzeugtransportwagens 31 befestigt sind, in Querrichtung beweglich und trägt einen Werkzeuggreifer 24, welcher ein Werkzeug greifen und während des Transportes zwischen Revolverkopf und Magazin festhalten kann.



   Zur Erläuterung dieser Beschreibung ist die Z-Achse der Maschine mit Z'-Achse bezeichnet, wenn die Bewegung des Werkzeugtransportwagens 31 in Z-Richtung gemeint ist und ebenso die X-Achse mit   X'-Achse,    wenn die Bewegung des Querschlittens 33 des Werkzeugtransportwagens 31 in   Richtung    gemeint ist.



   Bevor die Einzelheiten der verschiedenen Bauteile des Werkzeugwechslers beschrieben werden, soll zum leichteren Verständnis dieser Bauteile und ihrer Funktionen zunächst die allgemeine Arbeitsweise des Werkzeugwechslers erklärt werden.



     2411gemeine Arbeitsweise   
Der erfindungsgemässe Werkzeugwechsler wird gewöhnlich so programmiert, dass er das nicht benutzte Werkzeug 22 im Revolverkopf auswechselt, während das andere Werkzeug 21 die Bearbeitung des Werkstückes fortsetzt und der Revolverkopf sich dabei nach der X- oder Z-Achse bewegt.



   Wie die Fig. 1 und 4 besonders deutlich zeigen, ist das Werkzeug 22, während Werkzeug 21   rlait    dem Werkzeug 14 in Eingriff steht, auf der anderen Seite des Revolverkopfes 20 in Ruhe und für einen Werkzeugwechsel zugänglich.



   In den   Fig.4    bis 17 ist die Aufeinanderfolge der Operationen beim Werkzeugwechsel dargestellt, und zwar steht in Fig. 4 der Werkzeugtransportwagen 31 in Ruhe- oder Parkstellung. In dieser Stellung des Wagens 31 befindet sich der Z'-Schlitten 32 nahe dem hinteren Endpunkt seiner Bewegung entlang der Z'-Achse und der X'-Schlitten oder Querschlitten 33 befindet sich am äusseren Endpunkt seiner Bewegung entlang der X'-Achse (in Fig. 4 am unteren Ende der X'-Achse).



   Nach der Auslösung eines Werkzeugwechsels bewegt sich, wie Fig. 5 zeigt, der Werkzeugtransportwagen 31 zunächst in Richtung der Z'-Achse und mit seiner höchsten Geschwindigkeit auf den Revolverkopf zu, bis der Z'-Schlitten in einer vorher eingestellten Entfernung vom Z'-Schlitten des Revolverkopfes 20 angekommen ist. Wenn diese Stellung erreicht ist, wird die Bewegung des Querschlittens oder X-Schlittens 33 mit hoher Geschwindigkeit auf den Revolverkopf zu eingeleitet, während gleichzeitig der Werkzeugtransportwagen 31 seine Bewegung mit hoher Geschwindigkeit entlang der Z'-Achse fortsetzt. Infolgedessen bewegt sich nun, wie Pfeil 42 in Fig. 6 zeigt, der Werkzeuggreifer 34 des   Werkzeugtransportwagens 31 mit hoher Geschwindig   keit    sowohl in Z'- wie in X'-Richtung auf den Revolverkopf zu.



   Während der Werkzeuggreifer 34 sich gleichzeitig in Z'- und X'-Richtung bewegt, wird die Geschwindig   keit    des X'-Schlittens 33 verlangsamt, wenn der Werkzeuggreifer sich dem Revolverkopf nähert, und anschliessend wird auch die Geschwindigkeit des Z'-Schlittens 32 verlangsamt. Ein am X'-Schlitten 33 befestigter Taster 43X stösst nun gegen einen am Revolver-Querschlitten 18 befestigten X'-Anschlag 40. Dadurch wird die Relativbewegung zwischen Anschlag 40 und Querschlitten 33 gestoppt und der Querschlitten 33 veranlasst, sich nunmehr in synchroner Bewegung in X'-Richtung mit dem Anschlag 40 und somit mit dem Revolver Querschlitten 18 zu bewegen.



   Während die Bewegung des Querschlittens 33 mit der des Revolver-Querschlittens 18 synchronisiert ist, bewegt sich der Z'-Schlitten weiterhin in Richtung auf den   Revolverkopf,    bis ein Taster 43 auf dem Schlitten 32 gegen einen Z'-Anschlag 38 am Z'-Revolverschlitten 17 stösst. Nunmehr steuert der Taster 43 die Bewegung des Werkzeugtransportwagens 32 in Z'-Richtung und synchronisiert den Werkzeugtransportwagen 31 mit der Bewegung des Revolverkopf-Schlittens 17.



   Die Relativgeschwindigkeiten des X'-Schlittens 33 und des Z'-Schlittens 32 des Werkzeugtransportwagens 31 sind so bemessen, dass der Taster 43X des X'-Schlittens stets den X'-Anschlag 40 stösst, bevor der Taster 43 des Z'-Schlittens gegen den Z'-Anschlag stösst. Infolgedessen wird die Bewegung des X'-Schlittens stets mit der Bewegung des Revolverkopfes in X'-Richtung synchronisiert, bevor der Z'-Schlitten in Z'-Richtung synchronisiert wird. Dadurch wird erreicht, dass während des letzten Stückes der Bewegung des Z'-Schlittens 32 in Z'-Richtung keine Relativbewegung mehr zwischen Werkzeuggreifer 34 und Revolverkopf 20 in X'-Richtung besteht.

  Daher wird der Greifer stets auf das Werkzeug gebracht oder ein im Greifer 34 sitzendes Werkzeug in eine leere Station des Revolverkopfes eingeführt, während die einzige Relativbewegung zwischen Werkzeuggreifer 34 und Revolverkopf 20 in Z'-Richtung verläuft, wie Fig. 7 zeigt.



   Die endgültige Bewegung des Werkzeuggreifers 34 in Z'-Richtung bringt die Greiferarme des Werkzeuggreifers 34 zum Eingriff an das nichtbenutzte Werkzeug 22, das in der Station 22a des Revolverkopfes sitzt, so dass die Arme nunmehr zum sicheren Spannen des Werkzeuges 22 im Greifer geschlossen werden können.



   Nachdem das Werkzeug 22 im Greifer eingespannt ist, wird es durch die Bewegung des Z'-Schlittens 32 in Richtung vom Revolverkopf weg aus diesem herausgenommen und in Z'-Richtung transportiert, während der X'-Schlitten noch mit dem X'-Revolver-Schlitten synchronisiert bleibt, wie Fig. 8 zeigt. Infolgedessen besteht zu diesem Zeitpunkt keine Relativbewegung zwischen Werkzeuggreifer 34 und Revolverkopf 20 in X'-Richtung.



   Nach dem vollständigen Herausziehen des Werkzeuges 22 aus dem Revolverkopf 20 wird der Werkzeuggreifer gleichzeitig in X'- und Z'-Richtung bewegt (wie Fig. 9 zeigt), bis zur   Werkzeugruhesteliung.    Infolge der unterschiedlichen Geschwindigkeiten erreicht der X'-Schlitten seine Ruhestellung oder äussere   Grenzlage    und wird in der X'-Richtung gestoppt, bevor der Z'-Schlitten seine Ruhelage erreicht, die sich neben dem Magazin 30 befindet.



   Während der Werkzeugtransportwagen sich rückwärts in Z'-Richtung mit dem Querschlitten 33 in seiner äussersten Endstellung   -    oder Ruhestellung - bewegt, ist der Werkzeugtransportwagen 31 so programmiert, dass er über einen beweglichen Ruhestellungsanschlag 50 hinausläuft.



   Wenn der Wagen 31 eine vorherbestimmte Stellung in einem bestimmten Abstand vor dem Magazin erreicht hat, wird die Bewegung des Z'-Schlittens auf eine geringere Geschwindigkeit herabgesetzt, bis der Taster 43 auf dem Z'-Schlitten 32 an einen Anschlag 48 auf dem Maschinenbett 11 anstösst und alle Bewegung des Wagens 31 in der Z'-Achse stoppt. Während der langsamen Rückwärtsbewegung des Werkzeugschlittens 31 in der X'-Richtung wird das Werkzeug 22 im Greifer 34 in ein leeres Abteil des Werkzeughalters im Magazin 30 eingeführt.



   Nachdem das Werkzeug 22 im Magazin abgelegt ist, wie Fig. 10 zeigt, öffnen sich die Greiferarme, und der Wagen wird zunächst mit langsamer Geschwindigkeit vorwärtsbewegt, wobei der Greifer sich in Z'-Richtung vom Werkzeug entfernt, und dann mit hoher Geschwindigkeit, wobei der Werkzeugwagen   in    die Ruhestellung fährt, wie Fig. 11 zeigt.



   Kurz bevor der Wagen 31 die Ruhestellung in Z'-Richtung erreicht, wird die Vorwärtsbewegung des Wagens 31 verlangsamt, und anschliessend stösst der Taster 43 gegen einen   Ruhestellungsanschlag    50 und stoppt alle Bewegung des Werkzeugtransportwagens 31.



   Während sich der Werkzeugtransportwagen 31 in der Ruhestellung befindet (Fig. 11), wird im Magazin 30 ein Zuführer betätigt, der ein neues, vorherbestimmtes Werkzeug in die Werkzeugwechselstation im Magazin bringt. Welches Werkzeug in die Werkzeugwechselstation des Magazins gebracht wird, wird durch den Bandleser oder durch das den zeitlichen Ablauf der Maschine steuernde Programm gesteuert.



   Sobald sich das neue Werkzeug in der Werkzeugwechselstation des Magazins befindet, wird die Rückwärtsbewegung des Werkzeugwagens 31 im Schnellgang eingeleitet. Kurz bevor der Greiferkopf 34 an der Wechselstation ankommt, wird die Rückwärtsbewegung des Z'-Schlittens verlangsamt. Der Wagen 31 läuft dann mit langsamer Geschwindigkeit weiter rückwärts, bis der   Z'-Tastef    43 gegen den Anschlag 48 stösst und die Rückwärtsbewegung des Wagens stoppt. In diesem Augenblick befindet sich der Greiferkopf im Magazin, wie Fig. 12 zeigt, und die beweglichen Arme des Greifers 34 über dem neuen, vorherbestimmten Werkzeug. Nun schliessen die Greiferarme und spannen das neue Werkzeug, und die Vorwärtsbewegung des Wagens 31 in Z'-Richtung wird eingeschaltet, wie Pfeil 44 in Fig. 13 zeigt.



   Wenn der Wagen 31 die Z'-Ruhestellung erreicht, während er mit dem neuen Werkzeug 23 in Richtung auf den Revolverkopf vorwärtsfährt, durchläuft er die Ruhestellung im Schnellgang.



   Der Wagen 31 fährt im Schnellgang in Z'-Richtung weiter, bis zu einer vorherbestimmten Entfernung vom Revolverkopf. In dieser eingestellten Entfernung wird die schnelle Bewegung des X'-Schlittens in Richtung auf den Revolverkopf eingeschaltet. Infolgedessen läuft der Werkzeugwagen 31 zu diesem Zeitpunkt gleichzeitig in X'- und Z'-Richtung, wie Pfeil 51 in Fig. 14 andeutet.



   Wie oben beschrieben, sind die Geschwindigkeiten  der Z'- und X'-Schlitten so aufeinander abgestimmt, dass der X'-Schlitten immer verlangsamt und gestoppt wird, bevor der Z'-Schlitten mit dem Z'-Revolverschlitten 17 synchronisiert wird, so dass die letzte Laufstrecke des   Werkzeuggreifers    relativ zum Revolverkopf 20 sich stets entlang der Z'-Achse vollzieht. Während sich der X'-Schlitten in Richtung auf den Revolverkopf bewegt, wird er verlangsamt. Er läuft dann langsam auf den Revolverkopf zu, bis der Taster 43x des Querschlittens 33 gegen den X'-Anschlag 40 stösst und die Relativbewegung zwischen dem Revolver-Querschlitten 18 und dem X'-Schlitten 33 stoppt. Nunmehr bewegt sich der X'-Querschlitten 33 in X'-Richtung unter der Kontrolle des Tasters 43x synchron mit dem Revolver-Querschlitten 18.

  Es ist darauf hinzuweisen, dass das Werkzeug 21 in der Station 21a des Revolverkopfes 20 zu diesem Zeitpunkt noch spanabhebend in Eingriff steht und sich deshalb relativ zum Werkstück 14 bewegt, z. B.



  in X-Richtung.



   Nachdem eine Relativbewegung des X'-Werkzeugschlittens 33 aufgehört hat, oder während er noch mit langsamer Geschwindigkeit auf den Revolverkopf zuläuft, wird die Bewegung des Z'-Schlittens 32 verlangsamt, so dass der Schlitten 32 langsam weiter vorwärtsläuft, bis der Taster 43 den entsprechenden Anschlag 38 erreicht hat. Nunmehr laufen Werkzeugtransportwagen 31 und Revolverkopfwagen 17 synchron in Z'-Richtung unter Kontrolle des Tasters 43, während das Werkzeug 21 in der Station 21a des Revolverkopfes sich weiterhin relativ zum Werkzeug bewegt. Während der langsamen Vorwärtsbewegung des Wagens 31 in Z'-Richtung und nach Beendigung aller Relativbewegung zwischen X'-Schlitten in X'-Richtung und Revolverkopf wird das neue, von den beweglichen Armen des Greifers 34 gehaltene Werkzeug in die leere Station 22a des Revolverkopfes 20 eingeführt, wie Fig. 15 zeigt.



  Nach vollständigem Einführen des Werkzeuges in den Revolverkopf öffnen sich die Arme des Greifers, um das Werkzeug freizugeben.



   Wie   Fig. 16    zeigt, läuft der Wagen 31 dann in Z'-Richtung zurück, während der X'-Werkzeug-Querschlitten 33 sich weiterhin synchron mit der Bewegung des X-Revolverschlittens 17 bewegt, bis der Greifer 34 das Werkzeug 23 vollständig freigegeben hat, und sich genügend entfernt hat, um eine eventuelle Berührung zwischen Werkzeug 23 und Greifer 34 zu vermeiden.



  Nunmehr läuft der X'-Schlitten bis zu seiner End- oder Ruhelage, während der Z'-Werkzeugschlitten 32 weiter rückwärtsläuft, wie Fig. 16 zeigt. Diese gleichzeitige Bewegung der X'- und Z'-Schlitten hält an, bis der X'-Werkzeugschlitten 33 seine End- oder Ruhestellung erreicht hat. Der Z'-Werkzeugschlitten 32 läuft nun weiter im Schnellgang in Richtung auf die Ruhestellung, bis in die Nähe dieser Stellung, wird dann verlangsamt und bei Erreichen der Ruhestellung gestoppt.



   Wenn der Werkzeugtransportwagen 31 seine Ruhestellung erreicht hat (Fig. 17), kann der Revolverkopf gedreht oder weitergeschaltet werden, um ein neues Werkzeug 23 für die Bearbeitung des Werkstückes vorzuhalten. Beim Weiterschalten des Revolverkopfes wird das neue Werkzeug 23 automatisch gespannt und das alte Werkzeug 21 entspannt. Nunmehr sind in der Maschine wieder die Voraussetzungen für Entfernung und Ersatz des Werkzeuges 21 in der Station 21a des Revolverkopfes 20 gegeben, wobei der Vorgang genau der gleiche ist wie oben beschrieben.



   Der Revolverkopf
Der Revolverkopf 20 ist im einzelnen in den Fig. 38 bis 45 dargestellt. Er besteht aus einem drehbaren Werkzeugblock 75 und einer   festsiehenden    Grundplatte 60.



  Die Grundplatte 60 ist auf dem Revolver-Querschlitten 18 befestigt und trägt bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel den Werkzeugblock 75 in zwölf um je 300 voneinander abweichenden Winkelstellungen. Zum Weiterschalten des Werkzeugblockes 75 muss der Revolverkopf gegenüber der Grundplatte 60 angehoben werden, um eine Zahnkupplung 62 zu lösen. Diese Kupplung dient sowohl zur Verriegelung des Revolverkopfes gegen Drehbewegung, als auch zur genauen Festlegung des Werkzeugblockes 75 in der genauen Winkelstellung bei jeder Weiterschaltung.



   Die Grundplatte 60 passt auf einen zylindrischen Zapfen oder Vorsprung 64 des Querschlittens 18. Dieser Zapfen befindet sich in der Mitte einer Vertiefung 63 im Schlitten 18 (Fig.45). Ein Ring 65 ist auf dem Boden der Vertiefung 63 mit dem Querschlitten 18 verschraubt und umgibt den Zapfen 64 mit einem gewissen Abstand, wodurch eine Flüssigkeitskammer 66 gebildet wird, in welcher ein von der Hydraulikeinheit 67M beaufschlagter Kolben 67 an dem Revolverkopf zu dessen axialer Bewegung befestigt ist. Ein zweiter Ring 68 umgibt den oberen Teil der Vertiefung 63 und ist mit Schrauben 61 am Schlitten 18 befestigt. Dieser Ring 68 trägt den unteren Zahnkranz 69 der Zahnkupplung, welche an der Oberfläche des Ringes 68 mittels Schrauben 70 befestigt ist. Der Zahnkranz 69 hat an seiner Oberseite Zähne 69a, die mit entsprechenden Zähnen 71 des Zahnkranzes 72 in Eingriff stehen.

  Der obere Zahnkranz 72 der Kupplung 62 ist an einem ringfönnigen Flansch 57 eines Ringes 58 durch Schrauben 59 befestigt. Der Ring 58 wiederum ist auf einem Wellenzapfen 76 aufgeschraubt und mit einer Stellschraube 56 gesichert, die in einer Gewindebohrung sitzt, welche sich je zur Hälfte in dem Wellenzapfen 76 und im Ring 58 befindet. Zahnkranz 72 und Wellenzapfen 76 sind gemeinsam senkrecht und drehbar mit dem Revolver-Werkzeugblock 75 beweglich.



   Der Wellenzapfen 76 ist mit dem Werkzeugblock 75 des Revolverkopfes 20 verbunden und dient als Kolbenstange der Hydraulikeinheit 67M beim Anheben und Senken des Revolverkopfes 20. Der Kolben 67 bildet einen Flansch des Wellenzapfens 76 und gleitet in der Kammer 66 die durch die Innenfläche 77 des Ringes 65 und die Aussenfläche des zylindrischen Zapfens 64 gebildet ist.



   An seiner Unterseite hat der Wellenzapfen 76 eine zentrale senkrechte Bohrung 79, die von drei ringförmigen Kanälen oder Nuten 80, 81 und 82 umgeben ist. In der Bohrung 79 befindet sich ein nach oben gerichteter zentraler Vorsprung 83 des Zapfens 64, und in den drei ringförmigen Nuten 80, 81 und 82 befinden sich drei ringförmige Vorsprünge 84, 85 und 86 des Zapfens 64.



   Die Breite eines jeden dieser ringförmigen Vorsprünge 84, 85 und 86 ist geringer als die Breite der Nuten 80, 81 und 82, so dass sich offene ringförmige Kanäle oder Durchflussöffnungen 87, 88 und 89 in den drei Nuten 80, 81 und 82 bilden. Im Inneren der Bohrung 79 ist ein O-Ring 90 befestigt, welcher eine Dichtung zwischen dem Vorsprung 83 und der Bohrung 79 bildet. In ähnlicher Weise befinden sich drei O-Ringe 91, 92 und 93 in ringförmigen Ausnehmungen der Nuten 80, 81 und 82 und liegen an den ringförmigen Vorsprüngen 84, 85 und 86 an, so dass sie Dichtungen zwischen den ringförmigen Nuten bilden.  



   Eine Bohrung 95 im Querschlitten 18 verbindet die ringförmigen Durchfluss öffnungen 89 mit einem hydraulischen Ausgleichsbehälter. Eine weitere Bohrung 96 im Querschlitten 18 verbindet die Durchflussöffnung 88 mit einer Druckluftquelle, und eine weitere Bohrung 98 verbindet die Durchflussöffnung 87 mit einer Kühlmittelpumpe. Eine vierte Bohrung 100 im Schlitten verbindet die zentrale Bohrung 101 im Vorsprung 83 mit einer hydraulischen Pumpe. Jede der drei ringförmigen Durchflussöffnungen 87, 88 und 89 sowie die zentrale Bohrung 101 ist über Bohrungen 109, 110, 111 und 112 im Wellenzapfen 76 mit Bohrungen 105, 106, 107 und 108 im Werkzeugbock 75 verbunden.



   Die beiden Bohrungen 105 und 108 im Revolverkopf sind über ein Steuerventil 610 mit Leitungen 167 und 168 verbunden, über welche Flüssigkeit zu zwei Hydraulikeinheiten 169 und 169b im Revolverkopf zugeführt wird. Diese Hydraulikeinheiten steuern das Spannen und Entspannen der Werkzeuge in den Werkzeugstationen 21a und 22a des Revolverkopfes und wird weiter unten im einzelnen erläutert.



   Die Bohrung 107 im Revolverkopf ist mit einer Kühlmittel-Zufuhrleitung 186 verbunden, über welche Kühlmittel zu den Werkzeugschneiden zugeführt wird, wie später im einzelnen erläutert wird.



   Die Bohrung 106 im Revolverkopf ist über zwei Bohrungen 115 im Werkzeugblock 75 mit der Werkzeughaltehülse des Revolverkopfes verbunden. Diese Bohrungen 115 sind mit einem ringförmigen Kanal 114 verbunden, der wiederum mit vier radialen Bohrungen 116 in Verbindung steht. Diese letzteren Bohrungen 116 sind in gleichmässigen Abständen um das Innere der Werkzeughülse verteilt und weisen an ihren Enden Düsen auf, die in eine ringförmige Ausnehmung 113 der Werkzeugaufnahmehülse im Werkzeugblock münden. Nach einem vorausbestimmten Zeitplan wird der Bohrung 96 und infolgedessen auch den Düsen der Bohrungen 116 Luft unter einem gewissen Überdruck zugeführt, so dass die Luft während des Einführens des Werkzeuges in den Werkzeughalter gegen den Schaft des Werkzeuges ausströmt.

  Auf diese Weise wird aller Schmutz und Abfall, der sonst den richtigen Sitz des Werkzeuges im Revolverkopf beeinträchtigen könnte, während des Einführens des Werkzeuges von dessen Schaft fortgeblasen. Zusätzlich dient dieser während des Einführens des Werkzeuges aus der   Werkzeughfflse    austretende Luftstrom als hydrostatisches Lager, um das Werkzeug in die Hülse zu führen und dabei eine metallische Berührung zu vermeiden, falls das Werkzeug nicht ganz mittig zur Hülse eingeführt wird.



   Wie am besten aus Fig. 39 zu ersehen ist, verlaufen die Luftdüsen 116 alle radial zum Werkzeugschaft oder genauer gesagt zur Längsachse des Werkzeugschaftes.



  Es hat sich herausgestellt, dass diese Richtung des Luftstromes für eine wirksame Reinigung des Werkzeugschaftes entscheidend ist. Falls die Luft tangential auf den Werkzeugschaft gerichtet ist, neigen die Luftströme dazu, einen Wirbel zu bilden und dabei Schmutz und Abfall eher in die Hülse hinein zu saugen als von dieser fortzublasen.



   Der Werkzeugblock 75 wird über dem Wellenzapfen 76 und ein damit verbundenes Stirnrad 120, das am Umfang des Wellenzapfens befestigt und durch eine Anzahl Stellschrauben 119 gesichert ist, gedreht. Die Zähne 121 am Umfang dieses   Stirnrades    120 kämmen mit einem innen verzahnten Verschiebe-Zahnrad 122, auf dessen Aussenfläche Schneckenradzähne 123 eingeschnitten sind. Dieses Schneckenrad ist auf einem Kugellagerring 124 drehbar gelagert, der wiederum an dem Ring 68 befestigt ist. Eine Schnecke 125 auf der Schneckenwelle 126 ist im Revolver-Querschlitten 18 in den Kugellagern 127 und 128 gelagert. Für die Unterbringung des Antriebes für die Schneckenwelle 126 ist in der Oberfläche des Querschlittens eine Aussparung 130 angebracht.



   Dieser Antrieb besteht aus einem Hydraulik-Motor 131, dessen Abtriebswelle 132 über ein Paar Stirnräder 134 und 135 eine Zwischenwelle 133 antreibt. Die Zwischenwelle 133 wiederum treibt über ein weiteres Stirnrad 137, das auf der Welle 126 sitzende Stirnrad 136 an, so dass durch die Drehung des Motors 131 die Schneckenwelle 126 und damit das Verschiebezahnrad 122 angetrieben wird. Die Drehung des Verschieberades 122 bewirkt nun die Drehung des Revolverkopfes 20 über die verschiebliche Verbindung zwischen dem Verschieberad 122 und dem mit dem Wellenzapfen 76 verbundenen Stirnrad 120.



   Mit der Schneckenwelle 126 ist auch eine Nockenwelle 140 verbunden, die im Querschlitten 18 drehbar gelagert ist. Die Nockenwelle 140 wird über ein an einem Ende der Schneckenwelle 126 sitzendes Schnekkenrad 141, eine Achse 143 und ein Paar Kegelräder 144 und 145 angetrieben. Dadurch wird bei Drehung der Schneckenwelle 126 und des Revolverkopfes 20 eine synchrone Drehung der Nockenwelle 140 bewirkt. Fünf Nocken 146, 147, 148, 149 und 150 auf der Nockenwelle 140 betätigen fünf Schalter S26 bis S30, welche die Grobeinstellung des Revolverkopfes 20 in einer der zwölf verschiedenen Schaltstellungen steuern.



   Zwei zusätzliche, nockengesteuerte Schalter S2 und S31 steuern die endgültige Feineinstellung des Werkzeugblockes, wie später näher erläutert wird. Diese beiden letzteren Schalter S2 und S31 werden über die Nasen 154 und 155 einer Nockenscheibe gesteuert, die auf dem Ende der Abtriebswelle 132 des Motors 131 befestigt ist.



   Wie am besten aus den Fig. 38 und 39 hervorgeht, enthält der Werkzeugblock 75 zwei Werkzeugstationen 21a und 22a, von denen jede eine Hydraulikeinheit 169 bzw. 169b zum Spannen des Werkzeuges enthält. Da beide Stationen miteinander identisch sind, so wird im folgenden nur eine von beiden, Station 22a im einzelnen beschrieben, und es ist darauf hingewiesen, dass sich auf der anderen Seite des Revolverkopfes eine andere, gleichartige Werkzeugstation befindet. Zur Identifizierung wurden den Bauteilen der Werkzeugstation 21a die gleichen Nummern gegeben wie den entsprechenden Bauteilen der Station 22a, jedoch ist bei den Nummern, die sich auf Teile der Station 21a beziehen, der Index b hinzugefügt.



   Wie Fig. 38 zeigt, weist der Werkzeugblock 75 in jeder der beiden Stationen 21a und 22a eine Längsbohrung 151 auf. Diese Längsbohrung ist an ihren beiden Enden auf grössere Durchmesser 152 bzw. 153 erweitert, und das auf den Durchmesser 153 erweiterte Ende ist nochmals auf die Ausnehmung 157 erweitert. An dem auf den Durchmesser 152 erweiterten Ende ist die Bohrung 151 durch den mittels Schrauben 158a befestigten Deckel 158 verschlossen. In dem entgegengesetzten Ende mit dem Durchmesser 153 befindet sich der Nokkenring 159, der durch die Hülse 156 gehalten wird.



  Mit Hilfe mehrerer Schrauben 160a   (Fig. 39)    wird der Flansch 160 der Buchse 156 in der erweiterten Ausnehmung 157 der Bohrung 151 gehalten.  



   Eine Spannstange 161 der Hydraulikeinheit 169 gleitet in der Bohrung 151 und ist mittels Schrauben 162a mit dem Kolben 162 verbunden, der in dem auf den Durchmesser 152 erweiterten Teil der Bohrung 151 gleitet. Dieser Teil 152 der Bohrung bildet einen hydraulischen Zylinder, dessen beide Kammern 163 und 164 auf entgegengesetzten Seiten des Kolbens mit Anschlüssen 165 und 166 im Werkzeugblock 75 verbunden sind.



  Diese beiden Anschlüsse 165 und 166 sind über Leitungen 167 und 168 mit einem Ventil verbunden, das den Druck in den Kammern 163 und 164 des Zylinders und damit die Bewegung des Kolbens 162 im Zylinder steuert.



   An dem dem Kolben 162 entgegengesetzten Ende läuft die Spannstange 161 in vier querbewegliche Finger
170 aus. Jeder Finger 170 weist an seinem äusseren Ende einen radial vorspringenden Haken 171 sowie auf etwa halber Länge einen winkelförmigen Vorsprung 172 auf. Die Vorsprünge 172 sind zwischen einem Bereich 173 des Nockenringes 159 mit kleinerem Innendurchmesser und einem Bereich 174 mit grösserem Innendurchmesser verschiebbar. Eine konische Innenfläche 175 im Nockenring 159 verbindet diese Bereiche verschiedenen Durchmessers 173 und 174 und dient als Nockenfläche   gegenüber    den Vorsprüngen 172 der Finger. Wenn der Kolben 162 sich vom Werkzeug entfernt, gestattet die Nockenfläche 175 den Vorsprüngen 172 und damit den Fingern, sich zu spreizen, bis in die im oberen Teil von Fig. 38 für die Station 21a gezeichnete Stellung.

  Wenn der Kolben 162 auf das Werkzeug hin bewegt wird, zwingt die Nockenfläche 175 die Finger, sich zu der in der Station   92a    gezeichneten Stellung zu schliessen.



   In der Bohrung 151 des Werkzeugblockes befinden sich zwei in einem gewissen axialen Abstand voneinander angeordnete ringförmige Nuten 180 und 181. Diese Nuten kommunizieren mit einer ringförmigen Ausnehmung 182 in der Oberfläche der Spannstange 161, so dass ein Schieberventil entsteht, welches die Zufuhr von Kühlflüssigkeit zu einem in dem Werkzeughalter eingespannten Werkzeug steuern kann. Wie am besten aus Fig. 39 zu ersehen ist, steht eine dieser Nuten 180 über eine Leitung 184 im Werkzeugblock mit dem Anschluss 185 in Verbindung. Über diesen Anschluss und die damit verbundene Kühlmittelzuleitung 186 strömt Kühlflüssigkeit zu dem Ventil. Die andere Nut 181 ist über die Leitung 187 im Werkzeugblock 75 mit einer radialen Bohrung 188 in der Hülse 156 verbunden.

  Die Bohrung 188 führt in eine ringförmige Nut 189 (Fig. 38) am Umfang eines Werkzeugschaftes, so dass durch die Leitungen 187 und 188 Kühlflüssigkeit zu der Nut 189 und von dort durch die Bohrung 190 im Werkzeugschaft zu der im Schnitt stehenden Werkzeugschneide gelangt. Wie aus dem oberen Teil von Fig. 38 ersichtlich ist, verbindet die ringförmige Ausnehmung   l 82b    der Spannstange 161b die beiden Nuten 180b und 181b und gibt den Durchfluss zwischen ihnen frei, wenn der Kolben 162b in die Spannstellung verschoben wird. Wenn der Kolben 162 das Werkzeug ausspannt, sperrt die Spannstange 161 die Nut 180 vollständig ab und verhindert den Durchfluss zwischen den Nuten 180 und 181.



   Wie die Fig. 39, 40, 43 und 44 zeigen, ist an dem feststehenden Zahnkranz 69 der Zahnkupplung 62 ein aus Kunststoff oder einem anderen elektrisch isolierenden Werkstoff bestehender Steuerring 200 befestigt. Auf der Oberfläche des Ringes 200 sind in einem gewissen Abstand voneinander zwei ringförmige Kontakte 201 und 202 sowie ein halbkreisförmiger Kontakt 203 aus elektrisch leitendem Material befestigt. Die Abstände des halbkreisförmigen Kontaktes 203 und der beiden ringförmigen Kontakte voneinander sind so bemessen, dass elektrische Verbindungen zwischen den drei Kontakten ausgeschlossen sind.



   In den drei Ausnehmungen 208,   209    und 210 des Werkzeugblockes sind drei senkrecht verschiebliche Bolzen oder Bürsten 205, 206 und 207 vorgesehen, welche durch Öffnungen 213 im oberen Zahnkranz 72 der Zahnkupplung 62 hindurchragen. Diese Bürsten 205, 206 und 207 drücken unter der Spannung der in den Ausnehmungen 208, 209 und 210 sitzenden Federn 218 nach unten gegen die Kontakte 201, 202 und 203.



  Jede dieser Bürsten ist mit einer elektrischen Leitung verbunden, und ebenso ist jeder der Kontakte mit einer anderen elektrischen Leitung verbunden, so dass über Bürsten und Kontakte ein elektrischer Stromkreis von der feststehenden Grundplatte in den senkrecht beweglichen und drehbaren   Werkzeughalter-Teil    des   Revolver-    kopfes geschlossen wird, wie später im einzelnen erläutert wird.



   Beim Arbeiten wird der unteren Kammer 66 die zum Anheben des Revolverkopfes dienenden Hydraulikeinheit 67M durch einen Kanal 221 im Querschlitten 18   Flüssigkeit    zugeführt, wodurch der Kolben und der Revolverkopf gehoben wird, bis eine Anschlussöffnung 222 im Zylinderrring 65 geöffnet wird (Fig. 40). Die obere Kammer 77 der Einheit 67M ist über eine Leitung 227 mit dem Steuerventil des Hubmotors verbunden, wie später im einzelnen erläutert wird. Wie am besten aus Fig. 46 zu ersehen ist (dies ist eine schematische Darstellung der hydraulischen Steuerung des Revolverkopfes), geht der Kolben 67 weiter nach oben und hebt den Revolverkopf 20 an, bis der Flüssigkeitsstrom durch den Kanal 221 in die Kammer 66 durch das Ausströmen von Flüssigkeit durch die Anschlussöffnung 222 zu einer Abflussleitung 223 im Querschlitten 18 ausgeglichen wird.

  Der Kanal 221 ist mit einer Leitung 224 verbunden, die ein einstellbares Steuerventil 226 enthält. Die Abflussleitung 223 ist mit einem Abflussventil 225 verbunden. Das Ventil 226 ist so eingestellt und abgestimmt, dass der Zustrom in die Kammer 66 dann durch den Abfluss aus der Kammer durch die Einfluss öffnung 222 ausgeglichen wird, wenn der Kolben 67 genügend angehoben ist, um die Zähne 69a des Zahnkranzes 69 von den Zähnen 71 des Zahnkranzes 72 zu trennen.



   Der Vorteil dieses hydraulischen Durchfluss- und Steuersystems besteht darin, dass die aus dem Kolben 67 und dem Zylinder 65 bestehende Hydraulikeinheit als Drucklager benutzt wird, um Lasten mit unterschiedlichem Gewicht in einer vorherbestimmten Höhenlage festzuhalten. Mit anderen Worten: Es besteht keine metallische Berührung zwischen der Oberfläche des Kolbens 67 und der Stirnfläche 230 des Zylinders 65, während sich der Revolverkopf 20 dreht. Daher ist die Reibung auf ein Mindestmass beschränkt, und der sehr kleine Hydraulikmotor 131 reicht aus, um die Drehung des Revolverkopfes 20 zu bewirken, nachdem die Zahnkupplung 62 ausser Eingriff gebracht ist.



   Wenn der Werkzeughalter auf seine volle Höhe angehoben ist, so dass die Zähne der Zahnkupplung 62 ausser Eingriff sind, wird ein Schalter betätigt, um die Drehung des Hydraulikmotors 131 über einen entsprechenden Stromkreis einzuschalten (wird später erläu  tert). Das Einschalten dieses Motors bewirkt die Drehung des Werkzeughalters 20 über die Zahnradkupp   lung    zwischen   PHoor    und   Verschiebernd    122. Wenn das   Verschieherad    122 gedreht wird, bewirkt es die Drehung des damit kämmenden Stirnrades 120 und des damit verbundenen Wellenzapfens 76 über die Schiebe Verzahnung 121. Der Motor dreht sich und bewirkt damit die   Weiterschaltung    des Revolverkopfes so lange, bis dieser seine vorherbestimmte Bearbeitungsstellung erreicht hat.

  Wenn die Drehung des Revolverkopfes gestoppt ist, wird die   Kammer    66 mit der Abflussleitung   verbunden,    so dass der Kolben 67 und der damit ver   hunden      Wer!:zeughaiter    abgesenkt werden und die Zahnkränze 69 und 71   wieder    in Eingriff kommen, um die Zahnkupplung 62 herzustellen. Durch Einleiten von Druck in die Kammer 77 werden die Zahnkränze 69 und 71 der Kupplung fest zusammengeschlossen.



   Werkzeuge
In der Anmeldung wird die Bezeichnung  Werk   zeu3a    durchweg angewendet, um einen Werkzeugkörper 216   zu    kennzeichnen, an dem ein Schneidelement 215 befestigt ist. Diese Schneidelemente können aus Planschneidern, Bohrern, Ausbohrstählen, Drehlingen oder   irgendwelchen    anders gestalteten oder gearteten Bearbei   .ungs-    oder   Formgebungswerkzeugun    bestehen.



   Jeder   Werkzeugkörper    216 besteht aus einem sich nach   rückwärts    erstreckenden Spannblock 217, einem mittleren Flansch 219, einem sich nach vorn erstreckenden Code-Träger 220 und einem Spannglied 211. Der   Spannblock    217 ist etwa rechteckig und hat auf einer Seite   eine    Längsnut 212 zur Aufnahme des Schneidelementes 215. Um das Schneidelement in der Längsnut festzuspannen, sind durch den oberen Teil des Blokkes 217 zwei   Klemmschrauben    214 hindurchgeschraubt, die von oben auf das Schneidelement 215 drücken.



   Wie am besten aus Fig. 21 und 22 zu ersehen ist,   weist    die   Oberseite    des Flansches 219 eine V-Nut 229 auf. Eine weitere   V-Nut    231 erstreckt sich längs an der Unterseite des Flansches 219 und des Spannblockes 217.



  Diese Nuten 229 und 231 dienen als Spannflächen für den   Werkzeuggreifer    34. Die Nut an der Oberseite des   Spannbleclxes      217    ist vorgesehen, damit ein Arm des Greifers 34 durch diese Nut geführt werden kann, bevor der Greifer 34 ein Werkzeug aufnimmt oder unmittelbar nach dem Entspannen eines Werkzeuges aus dem Greifer 34.



   Von dem Flansch 219 des Werkzeugkörpers ragt ein runder Zentrierring 235 vor, um den Körper in der Hülse 156 des Werkzeugblockes 75 zu halten und zu zentrieren. Der Code-Träger 220 ragt nach vorn aus dem Zentrierring 235 heraus und ist im Durchmesser kleiner als der Zentrierring. Er ist etwa zylindrisch ausgebildet und mit Sitzen für fünf Spannringe 238 versehen. Die An- oder Abwesenheit der Ringe in diesen   fünf    Sitzen dient als binärer Code auf dem   Werkzeug,    womit über einen entsprechenden Stromkreislauf in der   Ixfaschine    einunddreissig verschiedene Werkzeuge unterschieden werden können, wie im einzelnen später in Verbindung mit der Beschreibung der elektrischen Steuerung ausgeftihrt wird.



   Das Spannglied 211 erstreckt sich vom   Code-Träger    220 aus nach vorn und hat den gleichen Durchmesser wie der Zentrierring 235. Dieser Durchmesser ist etwas kleiner als der Innendurchmesser der Hülse 156, so dass diese Aussenflächen den Werkzeugkörper genau in der Hülse 156 des Revolverkopfes zentrieren. Um das Einführen des Werkzeuges in die Werkzeugbuchse der Hülse 156 zu erleichtern, ist das Vorderende des Spannteiles jedes Werkzeugkörpers verjüngt, wie bei 236 angedeutet.



   Wie am besten aus Fig. 38 zu ersehen ist, weist das vordere Ende des Spanngliedes 211 nach hinten zu einer   Hinterdrehung    240 auf. Die vordere Begrenzungsfläche 241 der Hinterdrehung ist hinterschnitten, um eine nach vorn geneigte Oberfläche an dem innen vorspringenden Flansch 242 zu bilden. Die Haken 171 an den Enden der   Werkzeugspanufinger    170 liegen an dieser geneigten Fläche 241 an, um das Werkzeug festzuhalten und nach vorn zu ziehen, bis die vordere Stirnfläche des Werkzeugkörperflansches 216 an der   Pass-Stirnfläche    des   Flanches    160 der Hülse 156 anliegt. Zwischen den Stirnflächen 234 und 244 bleibt ein Spiel.



   Um das Werkzeug 216 in der Hülse 156 festzuhalten, bis es festgespannt ist und nachdem der Greifer des Werkzeugtransportschlittens es freigegeben hat, ist in der Hülse 156 ein federbelasteter Sperrstift 245 angebracht, und zwar in einer solchen Lage, dass er an einer radialen Fläche des Werkzeugkörpers anliegt. Dieser Sperrstift 245 wird in der Hülse durch die Madenschraube 248 festgehalten.



     Werlçzeugvors atsmagazin   
Wie am besten aus Fig. 1 und 3 hervorgeht, ist das   Werkzeugvorratsmagazin    30 oben auf der Plattform 250 montiert, welche von einer senkrechten Verlängerung 251 des Maschinenkörpers 246 getragen wird. Die Plattform 250 ist erhöht und weit von der Ebene der Bett-Führungen 26 und 27 angeordnet, so dass der Werkzeugtransportwagen 31 unter der Plattform 250 und dem Magazin hindurch zu seiner Werkzeug-Austauschstellung fahren kann. Wenn der Wagen 31 unter dem Magazin fährt, wird der oben auf dem Wagen 31 angeordnete Greifer 34 durch eine Öffnung 252 im Boden und in der Vorderseite des Magazingehäuses 253 in das Magazin eingeführt.



   Die Werkzeuge sind in dem Magazin in einem Transporteur 254 untergebracht, der von zwei quer verlaufenden Rahmenplatten 255 und 256 getragen wird. Zwecks klarerer Darstellung ist der übrige Teil des auf der Plattform 250 ruhenden Tragwerkes für das Magazin in den Zeichnungen nicht dargestellt.



   Wie am besten aus den Fig. 20 und 21 hervorgeht, sind die Rahmenplatten 255 und 256 in einem Abstand voneinander angeordnet und etwa rechteckig geformt.



  Um das Gewicht dieser Platten möglichst klein zu halten, ist ihr mittlerer Teil ausgeschnitten, so dass in der Mitte eine rechteckige Öffnung 257 entsteht.



   In jeder der vier Ecken der Platten befinden sich zwischen diesen Platten vier parallele Wellen 249, 258, 259 und 260, die in den Platten drehbar gelagert sind.



  Diese Wellen 249, 258, 259 und 260 tragen und treiben Kettenräder des Kettentransporteurs 254, der eine Vielzahl von Werkzeugabteilen 267 um die rechteckförmige Bahn des Transporteurs herumführt. Dieser Transporteur 254 besteht aus einer endlosen Kette 266 und vier Kettenrädern 262, 263, 264 und 265, von denen jedes auf einer der Wellen 249, 258, 259 und 260 aufgekeilt ist.



   Wie am besten aus Fig. 20 und 21 zu ersehen ist, verläuft die Welle 249 durch die   Rahmenplatte    256 hindurch, und an ihrem äusseren Ende ist ein grosses Stirnrad 268 befestigt. Dieses Stirnrad wird von einem kleine  ren Stirnrad 269 angetrieben, das auf der Abtriebswelle eines Hydraulikmotors 270 befestigt ist. Durch Drehung der Welle 249 wird das Kettenrad 262 und damit die Kette 266 und die mit ihr verbundenen Werkzeugabteile 267 angetrieben.



   Jedes der Abteile 267 weist einen etwa   C-förmigen    Rahmen 274 auf. Wie am besten aus Fig. 21 und 22 zu ersehen ist, hat dieser Rahmen 274 einen quer verlaufenden Steg 275 und zwei senkrechtstehende Beine 276 und 277, die auf entgegengesetzten Seiten des Steges angeordnet sind. Eine etwa   C-förmige    Werkzeug-Aufnehmehülse 279 erstreckt sich vom Steg 275 nach oben und unten und ist zur Aufnahme und zum Tragen eines Werkzeuges im Magazin geeignet. Jedes der beiden Beine 276 und 277 trägt zwei nach aussen vorstehende Zapfen 280 und 281, an deren inneren Enden Rollenhalter 282 schwenkbar angebracht sind. Jeder Rollenhalter 282 trägt zwei drehbar befestigte Führungsrollen 285.

  Diese Rollen 285 können auf Führungsschienen 287 abrollen, die an den Innenflächen der Rahmenplatten 255 und 256 befestigt sind, so dass die Führungsschienen 287 das Gewicht des Abteiles und des Werkzeuges aufnehmen. Die Verbindungen zwischen den Abteilen 267 und der Transportkette 266 bestehen aus Laschen 288, deren eines Ende jeweils gelenkig mit Augen 289 an der Kette und deren anderes Ende gelenkig mit Vorsprüngen 290 am Rahmen 274 verbunden ist. Wie Fig. 20 zeigt, bewirkt der Antrieb 254 der Kette und der Kettenräder einen Umlauf der Teile im Uhrzeigersinne um die durch die Führungsschienen 287 gebildete rechteckige Bahn, wobei die Laschen 288 die Abteile stets über die Führungsschienen hinwegziehen. Die gelenkige Verbindung zwischen den Rollenhaltern 282 und den Abteilen 267 ermöglicht den Abteilen das Passieren der verhältnismässig engen Kurven der Führungsbahn des Magazins.



   Um die Kette 266 straff zu halten, ist die Welle 259 in diagonalen Schlitzen 295 der Rahmenplatten 255 und 256 gleitend angeordnet. Die Enden der Wellen sind in Blöcken 296 gelagert, die in Führungen 297 und 298 gleiten, welche an den Aussenseiten der Rahmenplatten 255 und 256 fest angeschraubt sind. Stellschrauben 294 sind durch senkrechte Verlängerungen 299 an den Rahmenplatten 255 und 256 hindurchgeschraubt, so dass bei Drehung der Schrauben 294 die Schlitten 296 in den Führungen 297 und 298 bewegt werden und damit auch das Kettenrad, um die Kette 266 zu spannen oder zu lockern.



   Im Magazin sind ferner zwei Luftdruckeinheiten untergebracht, von denen eine 327 zur genauen Festlegung und Verriegelung des Abteils bei der Werkzeugaustauschstation dient, während die andere 311 das Verriegeln und Lösen des Werkzeugkörpers 216 in dem Abteil bei der Austauschstation durchführt. Das Verriegeln des Werkzeuges im Abteil 267 wird durch Bolzen 305 bewirkt, die in einer Öffnung 306 in jedem Abteil 267 gleiten. Wie aus Fig. 21 und 22 zu ersehen ist, hat jeder dieser Bolzen 305 an seinem äusseren Ende einen vergrösserten Kopf 308 und weist zwei in gewissem Längsabstand voneinander angeordnete Ringnuten 309 und 310 auf. In diese Nuten greift ein federbelasteter Arretierstift 307 ein (Fig. 22), der durch eine im Steg 275 sitzende Stellschraube 312 festgehalten wird.



   Die Bolzen 305 befinden sich in der oberen Lage, wie in Fig. 21 gezeichnet, ausser Eingriff mit den Werkzeugen, wenn die Abteile 267 an der Austauschstation leer sind. Sobald das Werkzeug in das Abteil eingeführt wird, wird der Bolzen 305 dieses Abteils in die in Fig. 22 gezeichnete Lage abgesenkt, um das Werkzeug zu verriegeln. Daraufhin verbleibt der Bolzen 305 in dieser unteren Lage während des ganzen Umlaufs des Abteils mit dem Transporteur, bis zu dem Zeitpunkt, wo das Abteil wieder an der Austauschstation gestoppt wird. Dann wird der Bolzen 305 angehoben, so dass das Werkzeug frei ist und vom Greifer entfernt werden kann, wie später erläutert wird.



   Der Antrieb zum Heben und Senken des Bolzens 305 besteht aus der Luftdruckeinheit 311, die auf der Innenseite der Platte 255 montiert ist. Ein Kopf 304 am unteren Ende der Kolbenstange 313 der Luftdruckeinheit 311 weist eine waagrechte Ausnehmung 314 auf, in welche das Kopfende 308 eines der Bolzen 305 hineinpasst. Wenn nun der Kopf 308 eines Bolzens 305 senkrecht und zentrisch mit der Ausnehmung 314 des Kopfes 304 der Kolbenstange 313 steht, kann die Luftdruckeinheit 311 betätigt werden, so dass sie den Bolzen nach unten bewegt, wobei dieser ein Werkzeug in dem in der Austauschstation stehenden Abteil verriegelt, oder sie kann den Bolzen 305 anheben und ihn damit von dem Werkzeug 22 trennen, so dass dieses aus dem Abteil 267 entfernt werden kann.



   Wie am besten aus den Fig. 21 und 22 ersichtlich, können die unteren Enden der Bolzen 305 in gefrästen Schlitzen 315 gleiten, die an der Vorderseite der Flansche 219 der Werkzeugkörper 216 vorgesehen sind.



  Wenn die Bolzen in der unteren Stellung sind, so dass sie in die Schlitze 315 hineinragen, sind die Werkzeuge gegen alle Bewegung im Abteil verriegelt. Bewegung nach rückwärts wird dabei begrenzt durch das Anliegen des Flansches 219 des Werkzeuges an der senkrechten Fläche 317 des Abteils, während Bewegung nach vorwärts oder nach einer Seite durch den Bolzen 153 verhindert wird.



   Das Lesen des Code am Werkzeug wird im Magazin durch einen Ablesekopf 320 bewirkt, der am Boden der Platte 255 durch eine Lasche 321 befestigt ist. Dieser Kopf 320 ist unmittelbar vor der Aufnahmestation an der Laufbahn für die Werkzeuge im Magazin befestigt, wie am deutlichsten in Fig. 20 zu erkennen ist.



  Sechs von den Schaltern S32 bis   S37    herabhängende Schalthebel ragen nach unten aus dem Kopf 320 heraus und können mit den fünf Code-Ringen 238 sowie mit dem Zentrierring 235 in Eingriff kommen. Die Hebel der Schalter S32 bis S36 entsprechen je einem der fünf an dem Codeträger anzubringenden Federringe, so dass diese Schalter feststellen, welche von diesen Ringen vorhanden oder nicht vorhanden sind, was sie an entsprechende Stromkreise weiterleiten, wie später näher erläutert wird, damit ermittelt wird, welches von einunddreissig verschiedenen Werkzeugen bei den Schaltern vorliegt. Der sechste Schalter 37 ist ein Kontrollschalter und wird durch den Zentrierring 235 des Werkzeugkörpers betätigt, um sicherzustellen, dass das Werkzeug richtig im Abteil sitzt und gegenüber den Schaltern weder verkantet noch aussermittig ist.



   In Betrieb treibt der Hydraulikmotor 270 den Transporteur 254 im Schnellgang, bis der Ablesekopf feststellt, dass sich in der Ablesestation ein vorgewähltes Werkzeug oder ein leeres Abteil befindet. Wird ein solches Werkzeug oder ein leeres Abteil festgestellt, so wird über einen Stromkreis ein Ventil betätigt, das die Geschwindigkeit des Transporteurs auf eine langsame Bewegung herabsetzt, bis das nächste Werkzeug, d. h.



  das vorgewählte Werkzeug oder Abteil, durch einen  
Schalter   S15    in der Austauschstation festgestellt ist  (Fig.   2G).    Durch die Betätigung des Schalters   S15    wird der Motor 270 und damit der Transporteur 254 gestoppt, und das vorgewählte Werkzeug oder das leere Abteil ist nun in der Auswechselstation. Nunmehr wird ein Verriegelungsbolzen 325, der am unteren Ende der Kolbenstange   326    der Drucklufteinheit 327 sitzt, nach unten bewegt, bis sein konisches unteres Ende 329 in die konische Ausnehmung 330 in der Oberfläche des Steges 275 im Abteil 267 eingreift. Das Eingreifen des konischen Endes 329 des Verriegelungsbolzens in die konische Ausnehmung bewirkt eine genaue Festlegung des Abteils in der Auswechselstation und Verriegelung des Abteils in der Station.

  Wenn der Verriegelungsbolzen 325 in der konischen Ausnehmung sitzt, wird ein Kontrollschalter, der unmittelbar über der Drucklufteinheit 327 angebracht ist, betätigt.



   Gleichzeitig mit der Ankunft des   vorgewähitl n    Werkzeuges in der Auswechselstation und der Betätigung der Drucklufteinheit 327 zum Absenken des Verriegelungsbolzens 325 wird auch die Drucklufteinheit 311 über einen entsprechenden Stromkreis betätigt, um den Verriegelungsbolzen 305 des Abteils 267 in der   Auswechselstation    aus seiner Verriegelungslage mit dem Werkzeug in diesem Abteil anzuheben. Ein über der Drucklufteinheit 311 angeordneter und durch deren Kolbenstange mit ihrem oberen Ende zu betätigender Schalter   S16    kontrolliert das richtige Anheben des Bolzens 305. Nunmehr können Greifer und Werkzeugschlitten betätigt werden, um das vorgewählte Werkzeug zu erfassen und aus dem Magazin herauszunehmen oder, falls das gewählte Abteil leer ist, ein Werkzeug in dieses einzuführen.

  Nachdem ein Werkzeug in das Abteil eingebracht ist, wird die Drucklufteinheit 311 betätigt, um den Verriegelungsbolzen 305 abzusenken, und die Drucklufteinheit 327 wird ebenfalls eingeschaltet, um das Abteil für die Bewegung durch den Transporteur freizugeben. Die Operationen werden durch das elektrische Steuersystem gesteuert, wie später näher erläutert wird.



     Werlczeugschlitten      mit    Greiferkopf
Wie die Fig. 1, 24 und 25 zeigen, ist der Greifer 34 an einer senkrecht stehenden Halterung 375 am Werkzeug-Querschlitten 3 befestigt. Der Greiferkopf hat einen hohlen Körper oder Gehäuse 376 und eine Frontplatte 377, die an der Halterung 375 durch Sechskantschrauben 378 befestigt ist. Die Frontplatte 377 ist mit einem Ende des Gehäuses 376 mittels Schrauben 379 so verschraubt, dass sie ein Ende eines mittleren Hohlraumes 380 des Greifergehäuses 376 abschliesst. Zum weiteren vollständigen Abschluss dieses Hohlraumes dienen die obere und untere Deckplatte 373 bzw. 374.



   In dem Gehäuse 376 befindet sich eine Drucklufteinheit, deren Zylinder aus der Hülse 381 gebildet wird, und mit dem Kolben 383. Die Bohrung 382 des Zylinders 381 wird durch einen Deckel 384 verschlossen, der mit einem Flansch am Ende der Hülse 381 mittels Schrauben (nicht gezeichnet) befestigt ist. Die Flüssigkeit tritt in Kammern 385 und 386 am Ende des Zylinders durch Öffnungen 387 und 388 ein. Mit dem Kolben 383 ist eine Kolbenstange 390 verbunden und erstreckt sich durch eine Bohrung 366 in der Hülse 381 auf die Frontplatte 377 zu. Das freie Ende 392 der Kolbenstange 390 gleitet in einer Bohrung 393 eines Trägerblockes 394, der mit der Innenfläche 396 der Frontplatte 377 verbunden ist.

  Zur Begrenzung des Hubes der
Kolbenstange 390 in Richtung auf die Frontplatte 377 ist eine einstellbare Anschlagschraube 397 mit der Frontplatte 377 verschraubt, gegen welche die Kolben stange anstösst. Auf die Anschlagschraube ist eine Ge genmutter 399 aufgeschraubt, um die Schraube in der eingestellten Lage zu sichern. Der Greifer besteht ferner aus zwei Greifarmen 400 und 401, die an der Frontplatte mittels Gelenkbolzen 402 und 403 angelenkt sind.



  Beide Bolzen 402 und 403 gehen durch die Arme und ruhen an ihren Enden in Bohrungen 404 der Frontplatte
377.



   Die Bewegung der Arme wird durch ein Kniehebelgelenk 405 gesteuert, dessen Laschen 406 an einem Ende 407 an den Armen 400 und 401 und am entgegengesetzten Ende 408 an der Kolbenstange 390 angelenkt sind. Dadurch steuert die Bewegung des Kolbens 383 die Bewegung der Laschen 406 und der Arme 400 und 401. Bewegt sich der Kolben nach innen, so bringt die Kolbenstange 390 die Laschen in eine senkrechte Spreizlage, so dass die Enden 409 und 410 der Arme 400 und 401 aufeinander zu bewegt werden (in Fig. 24 gezeigt). Bewegt sich der Kolben nach aussen, so bringt er die Laschen 406 in eine abgewinkelte Lage, wodurch die Enden 409 und 410 der Arme 400 und 401 voneinander entfernt werden, um das Werkzeug freizugeben.



   Wenn die Arme 400 und 401 aufeinander zu bewegt werden, greifen die Greiffinger 411 und 412 an den Enden 409 und 410 der Arme 400 und 401 in die V-Nuten 229 und 231 des Werkzeugkörpers 216 ein, so dass das Werkzeug sicher gehalten wird. Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel spannen die Finger 411 und 412 das Werkzeug mit einem Druck von etwa 1000 Pfund, so dass das Werkzeug keine Möglichkeit zu einer Relativbewegung zum Greifer während der Beschleunigung oder Verzögerung des Greifers beim Transport zwischen Magazin und Revolverkopf hat.



   Wie Fig. 24 zeigt, sind die Finger 411 und 412 des Greifers 34 an den Armen 400 und 401 verschieblich, so dass sie geringe Bewegungen der Finger in der X'-Richtung mitmachen können. Zu diesem Zwecke ist jeder Finger auf einem hohlen Bolzen 413 befestigt, der in den Armen 400 und 401 sitzt. Federn 414 halten die Finger 411 und 412 in ihrer Lage relativ zu einer Ausnehmung 415 in den Armen fest und verhindern, dass die Finger seitlich von den Bolzen 413 abrutschen.



   Vorzugsweise sind Kugellager 416 in einem Gummigehäuse 417 zwischen den Fingern 411 und 412 und den Armen 400 und 401 vorgesehen, um den Klemmdruck zwischen den Fingern 411 und 412 und den Armen zu übertragen und gleichzeitig eine gewisse seitliche oder Querbewegung der Finger 411 und 412 in der X'-Richtung zu gestatten. Diese Querbewegung der Finger in der X'-Richtung ermöglicht eine gewisse Querbewegung des Werkzeuges beim Einführen des Spanngliedes 211 des Werkzeuges in die Aufnahmehülse des Revolverkopfes 20.



   Bei der bevorzugten Ausführungsform ist nur ein Spiel von etwa 5   ,cc    zwischen der Werkzeughaltehülse des Revolverkopfes und dem Spannglied des Werkzeugschaftes vorgesehen. Um nun zu vermeiden, dass der Werkzeuggreifer immer mit einer Genauigkeit von 5   y    zum Revolverkopf ausgerichtet werden muss, sind die vorderen Enden aller Werkzeugkörper abgeschrägt oder angefast, wie in Fig. 21 bei 236 angedeutet ist, Diese Phase 236 bewirkt ein Selbstzentrieren des Werkzeuges beim Einführen in die Aufnahmehülse des Revolver  kopfes. Die seitliche Bewegung der Greiffinger 411 und 412 relativ zu den Armen in X'-Richtung ermöglicht dieses Selbstzentrieren der Werkzeuge in der Aufnahmehülse des Revolverkopfes, so dass eine geringe Aussermittigkeit der Werkzeuge zu der Hülse nicht zum Anstossen des Werkzeuges im Revolverkopf führt.



   Wie am besten aus Fig. 24 hervorgeht, weisen beide Arme 400 und 401 eine Leitung 370 auf, deren eines Ende mit der Anschlussöffnung 371 und dem Druckluftschlauch 372 und deren anderes Ende mit einer Leitung 369 in Greiffinger 411 bzw. 412 verbunden ist.



  Die Leitungen 369 sind am Scheitelpunkt der im Querschnitt dreieckigen Finger 411 und 412 offen, so dass ein aus den Leitungen 369 austretender Luftstrom Staub und Abfälle aus den Nuten 229 und 231 der Werkzeuge herausblasen kann, um die Werkzeuge während des Transportes zwischen Magazin und Revolverkopf besser und genauer greifen und festhalten zu können.



   Steuerung der   Verzögerung    und Synchronisierung des   Werkzeugwediselschlittens   
Wie die Fig. 28 bis 31 zeigen, weist der Z'-Schlitten in seinem unteren Teil eine hohle, etwa rechteckige Grundplatte 420 auf. Zwei   Kugeihalterplatten    421 und 422 sind im Abstand voneinander unter der einen Seite der Grundplatte 420 befestigt und halten Kugeln 423, die auf der waagrechten Oberfläche der Z'-Führung 26 ablaufen, die auf dem Maschinenbett 11 montiert ist.



  Die entgegengesetzte Seite der Grundplatte 420 enthält zwei Kugelhalter-Kombinationen 426 und 427. Jede solche Kombination 426 bzw. 427 besteht aus zwei senkrechten Platten 428 und 429 und einer waagrechten Platte 430, welche vorgespannte Kugeln 431 umgeben und festhalten, die auf einer senkrechten Verlängerung der im Maschinenbett 11 befestigten Z'-Führung 27 abrollen können.



   Um die Kugeln 431 unter Vorspannung zu halten, liegt unter jeder Kombination 426 bzw. 427 eine Rolle 435 an der Unterseite der Führung 27 an. Wie am besten aus Fig. 29 zu ersehen ist, ist jede Rolle 435 auf dem exzentrischen Ende einer Welle 436 befestigt, die in einer unteren Verlängerung 437 der Grundplatte 420 drehbar gelagert ist. An ihrem inneren Ende weist die Welle 436 ein etwa halbkreisförmiges Stück 438 auf, das durch zwei Stellschrauben 439 und 440 etwas verdreht werden kann, deren Enden an der ebenen Fläche 441 des halbkreisförmigen Stückes 438 der Welle 436 anstossen. Durch Anziehen einer der beiden Stellschrauben 439 und 440 und Lösen der anderen Schraube, kann die Welle 436 so verdreht werden, dass sich ihr exzentrischer Teil 442 und die darauf befestigte Rolle 435 auf die Unterseite der Führung 27 zu oder von ihr fortbewegt.



   Die Bewegung des Z'-Schlittens 32 in Z'-Richtung entlang den Führungen 26 und 27 wird durch einen Hydraulikmotor 450 bewirkt. Dieser Motor ist auf einer unteren Verlängerung 451 der Grundplatte 420 des Z'-Schlittens befestigt und treibt ein Stirnrad 452, das auf dem Ende der Abtriebswelle 453 des Motors 450 befestigt ist. Das Stirnrad 452 kämmt mit einer feststehenden Zahnstange 454 auf der Führung 26, so dass sich bei Drehung des Stirnrades der Motor und damit der Schlitten relativ zur feststehenden Zahnstange bewegt.



   Die Einspeisung von Flüssigkeit zum Motor 450 wird durch ein hydraulisches Servo-Ventil 455 gesteuert.



  Da es sich um ein übliches, im Handel erhältliches Hydraulikventil handelt, so wird es nicht im einzelnen beschrieben. Bewährt hat sich für diesen Zweck ein zweistufiges Servo-Ventil der Firma Easton Controls Inc., of Manchester, New Hampshire. Die Betätigung dieses Ventils erfolgt durch die Bewegung eines Ventilsteuerarmes 456, der normalerweise schräg zum Ventilgehäuse steht und mit seinem Ende gegen einen Arm 457 des Ventilsteuertasters 43 stösst. Dieser Taster ist   -förmig    ausgebildet und in seinem   T-Schnit.punkt    um einen feststehenden Drehpunkt 458 schwenkbar.

  Ein Arm 459 des Tasters ragt durch die Grundplatte 420 des Z'-Schlittens 32 nach aussen und kann gegen drei verschiedene Z'-Anschläge anstossen; ein Z'-Anschlag 460 ist auf dem Anschlagteil 38 des Revolver-Z-Schlittens 17 befestigt, ein weiterer Anschlag 499 auf dem Anschlagteil 50 an der Z'-Wartestellung und der Anschlag 48 auf dem Maschinenbett beim Magazin. Wenn der Taster 43 an den Anschlag 460 stösst, ist die Maschine im synchronisierten Steuerzustand, wobei der Tasterarm in Kontakt mit dem Anschlag 460 bleibt und der Z'-Schlitten der Bewegung des Z-Schlittens 17 folgt, wie nachstehend genauer beschrieben wird.



   Ein dritter Arm 461 des Tasters 43 steht in Verbindung mit zwei Drucklufteinheiten 462 und 463. Die Einheit 463 ist ein üblicher doppelt wirkender Druckluftzylinder, dessen Kolbenstange 464 gelenkig am Arm 461 des Tasters 43 befestigt ist. Dieser Zylinder 463 schwenkt den Taster in entgegengesetzter Richtung zu der Schwenkung durch den Anschlag, wenn der Taster an den Anschlag stösst, wie später erläutert wird.



   Die Kolbenstange der anderen Drucklufteinheit 462 ist über eine aus einem Bolzen und einem Schlitz bestehende Verbindung 466 an einer schwenkbaren Platte 467 angelenkt, die um den auf der Grundplatte 420 befestigten Anlenkpunkt 468 schwenkt. Diese Platte 467 weist über einer waagrechten Verlängerung 470 des Tasterarmes 461 eine rechteckige Ausnehmung 469 auf, die unter gewissen Voraussetzungen an der Verlängerung 470 angreift, wie später erklärt wird. Zwei einstellbare Anschläge 471 und 472 begrenzen die Schwenkbewegung der Platte 467 auf dem Schwenkpunkt 468.



   Die Luftzufuhr zu den Zylindern der beiden Drucklufteinheiten 462 und 463 wird durch eine Spule A2 gesteuert, die ein Vierwege-Ventil 475 schaltet, sowie durch zwei Druckluftschalter oder Ventile S39 und S40, die auf dem Z'-Schlitten befestigt und mit diesem beweglich sind. Diese Schalter S39 und S40 werden durch schwenkbare Betätigungsarme 477 und 478 betätigt. Der Arm 477 greift in der Synchronisierungsstellung des Z'-Schlittens an einem nach unten gerichteten Nocken 465 am Anschlagteil 38 des Z Schlittens 17 an. Die Arme 478 und 477 greifen in der Wartestellung an den Nocken 500 bzw. 501 an, und Arm 478 greift an einem Nocken 479 an, der so am Magazin angebracht ist, dass er das Öffnen und Schlie ssen der Schalter S39 und S40 steuert.

   Wenn nun der Z'-Schlitten sich dem Revolverkopf nähert, so wird durch den Arm 477 und den Schalter S39 das Ventil 475 betätigt und der Motor 462 in Betrieb gesetzt.



  Wenn sich der Z'-Schlitten vom Revolverkopf entfernt, so steuern Arm 478 (Fig.32) und Schalter S40 den Motor.



   Im Betrieb wird die Bewegung des Z'-Schlittens zum Revolverkopf hin durch die Schwenkung des Tasters 43 im Z'-Schlitten aus der Null- oder Ruhelage (Fig. 30) entgegen dem Uhrzeigersinne in die in Fig. 31  gezeigte Stellung eingeleitet, wobei der Arm 459 des Tasters auf den Revolverkopf zu abgewinkelt ist. Diese Bewegung wird durch den Hub des Kolbens 464 der Drucklufteinheit 463 in den Zylinder hinein bewirkt und hält an, bis der Arm 459 des Tasters gegen den Befestigungsblock des Tasters stösst. Wenn der Taster 43 in dieser Stellung ist, bewegt sich der Z'-Schlitten im Schnellgang auf den Revolverkopf zu, bis der Verzögerungsschalter S39 durch das Anstossen des Betätigungsarmes 474 an den nach unten gerichteten Nocken 465 an dem beweglichen Anschlagteil 38 des Z-Revolverschlittens 17 stösst.

  Das Betätigen des Schalters   S39    bewirkt, dass der Kolben 473 der die Geschwindigkeit steuernden Drucklufteinheit 462 sich nach aussen bewegt, wie später in Verbindung mit dem Druckluftschema der Fig. 47 erläutert wird. Bewegung des Kolbens 473 nach aussen ergibt eine Drehung der Steuerplatte 467 des Tasters entgegen dem Uhrzeigersinn, bis die Platte gegen den Anschlag 472 stösst, wie in Fig. 32 gezeigt ist. Während der Drehung der Platte 467 entgegen   dzm    Uhrzeigersinn liegt die Ausnehmung 469 der Platte mit ihrem seitlichen Rand an der Verlängerung 470 des Tasterarmes an und dreht den Taster 43 im Uhrzeigersinn, bis die Drucklufteinheit 463 die der langsamen Geschwindigkeit entsprechende Stellung erreicht hat, wie Fig. 32 zeigt.

  In dieser Stellung des Ta   sters    43 drosselt das Servo-Ventil 455 den Zustrom der Flüssigkeit zum Motor 450, so dass der Z'-Schlitten verlangsamt wird. Der Z'-Schlitten setzt dann seine Bewegung in Richtung zum Revolverkopf mit langsamer Geschwindigkeit fort, bis der Arm 459 des Tasters 43 gegen den Anschlag 460 des Z'-Anschlagteiles 38 am Revolverschlitten stösst. Dadurch wird der Taster entgegen dem Schwenksinne der Drucklufteinheit 463 im Uhrzeigersinn gedreht, bis der Tasterarm eine Nulloder Ruhelage erreicht hat, wie Fig. 33 zeigt. In dieser Stellung des Tasters sind alle Bewegungen des Z'-Schlittens relativ zum Revolverkopf gestoppt. Nunmehr folgt der Z'-Schlitten 32 der Bewegung des Z-Schlittens 17, solange der Taster 43 durch die Drucklufteinheit 463 in Berührung mit dem Anschlag 460 gehalten wird.



   Zum Einleiten der Bewegung des Z'-Schlittens vom Revolverkopf zum Magazin wird der Taster 43 durch die Bewegung des Kolbens 464 relativ zum Zylinder der Einheit 463 nach aussen im Uhrzeigersinne gedreht.



  Diese Bewegung des Kolbens wird durch eine später erläuterte Druckluftschaltung eingeleitet. Wenn der Taster durch die Einheit 463 aus der Berührungsstellung mit der   Verzögerungs-Steuerplatte    467 in die neue Stellung gedreht ist, bewegt sich der Schlitten im Schnellgang zum Magazin hin, bis der Verzögerungs-Steuerarm 478 des Schalters   S40    entweder an den nach unten gerichteten Nocken an dem senkrecht beweglichen Anschlaghalter 50 oder an den nach unten gerichteten Nokken 479 (Fig. 34) an der Rückseite der Maschine anstösst (je nachdem, ob der Schlitten 31 in der Z'-Wartestellung oder beim Magazin gestoppt werden soll).



   Wie am besten aus den Fig. 18 und 19 hervorgeht, weist der bewegliche Anschlag 50 einen senkrecht beweglichen Halter 490 auf, der mit dem oberen Ende 491 einer Kolbenstange 494 der Drucklufteinheit 492 verbunden ist. Der Zylinder 493 dieser Einheit ist an der Unterseite einer feststehenden Halteplatte 495 befestigt, die wiederum auf dem Maschinenbett montiert ist. Von der Platte ragen Führungsstifte 498 nach oben in Bohrungen des Halters 490. Eine Scheibe 496 ist unterhalb des Zylinders 493 mit dem unteren Ende der Kolbenstange 494 verschraubt. Eine zwischen Zylinder und Scheibe 496 sitzende Druckfeder 497 drückt die Kolbenstange 494 nach unten.



   Drei übereinander angeordnete Anschläge 499, 500 und 501 ragen seitlich aus dem Halter 490 heraus. Diese Anschläge sind in T-Nuten 502 des Halters verschieblich angeordnet und in einstellbaren Positionen am Halter mittels Muttern 503 festzuspannen, die auf Stiftschrauben 504 an den Anschlägen 499, 500 und 501 aufgeschraubt sind.



   Wenn der Z'-Schlitten in der Wartestellung gestoppt werden soll, so wird der Halter 490 durch die Drucklufteinheit 492 in die in Fig. 18 ausgezogen dargestellte Lage angehoben. In dieser Lage befinden sich die Nokken 500 und 501 in der Laufbahn der Betätigungsarme 478 und 477 der Z'-Verzögerungsschalter S39 und S40, und der Anschlag 499 liegt in der Laufbahn des Tasterarmes 459. Wenn der Z'-Schlitten an der Z'-Wartestellung vorbeilaufen soll, so wird die Drucklufteinheit 492 durch die in Fig. 47 dargestellte Druckluftsteuerung betätigt und hebt den Halter 490 in die in Fig. 18 strichpunktiert angedeutete Stellung an, wobei die Anschläge 499, 500 und 501 senkrecht ausser Eingriff mit den Betätigungsarmen 477 und 478 und den Nocken 479 sind.



   Soll der   Z'-Schlitten    in der Wartestellung gestoppt werden, so wird die Anschlagstange 50 in die in Fig. 18 gezeigte Lage abgesenkt. Hat der Z'-Schlitten sich in Richtung auf das Magazin bewegt, so stossen die Betätigungsarme 477 und 478 gegen die Nocken 500 und 501 der Anschlagstange und betätigen die Schalter S39 und S40, sobald der Schlitten in die Nähe der Wartestellung kommt.



   Das Betätigen dieser Schalter wirkt aufgrund der in Fig. 47 gezeigten Druckluftschaltung, dass die Kolbenstange 473 der Verzögerungseinheit 462 in den Zylinder dieser Einheit gezogen wird, so dass die Verzögerungs Steuerplatte 467 im Uhrzeigersinne gedreht wird, wie später in Verbindung mit der pneumatischen und hydraulischen Steuerung näher erläutert wird. Bewegt sich der Z'-Schlitten zum Magazin statt in der Z'-Stellung zu stoppen, so laufen die Betätigungsarme 477 und 478 an der Z'-Anschlagstange 50 vorbei und der Z'-Schlitten setzt seine Rückwärtsbewegung fort, bis der Betätigungsarm 478 des Schalters S40 an den nach unten gerichteten Nocken 479 stösst und den Schalter S40 betätigt.



  Auch hierbei wird die Kolbenstange 473 der Drucklufteinheit 462 nach innen bewegt, und die Verzögerungs Steuerplatte 467 im Uhrzeigersinne gedreht (wie Fig. 34 zeigt), bis die Platte 467 gegen den Anschlag 471 stösst.



   Wenn die Platte 467 durch die Einheit 462 im Uhrzeigersinne gedreht wird, legt sich der Rand der Ausnehmung 469 der Platte an der Verlängerung 470 des Tasterarmes an und veranlasst den Taster, sich entgegen dem Uhrzeigersinne zu drehen, entgegen dem Druck des Kolbens der Drucklufteinheit 463. Diese Bewegung des Tasters 43 bewirkt, dass über das Ventil 455 dem Motor ein gedrosselter Flüssigkeitsstrom zugeführt wird, so dass der Motor langsam rotiert und den Z'-Schlitten mit langsamer Geschwindigkeit rückwärts antreibt.



  Diese langsame Rückwärtsbewegung des Z'-Schlittens hält an, bis der Tasterarm 459 gegen den Anschlag 499 des beweglichen Anschlaghalters 50 oder gegen den Anschlag 48 am Magazin stösst (je nachdem, ob der Schlitten für das Anhalten in der Wartestellung oder am Magazin programmiert ist). Bei Rückwärtsbewegung des Z'-Schlittens 32 und Anlage des Tasterarmes  459 am Anschlag 499 oder 48 wird der Tasterarm entgegen dem Uhrzeigersinne gedreht (wie Fig. 34 zeigt), bis der Taster eine Null-Lage erreicht, in welcher keine Flüssigkeit durch das Ventil 455 zum Motor 450 fliesst.



  Zu diesem Zeitpunkt kommt der Z'-Schlitten ganz zum Stillstand, bis das Steuersystem eine neue Bewegung einleitet.



     Steuerung ftr Antneb und      Ver^.ögesung    des X'-Schlittens
Antriebsmotor und Steuersystem des X'-Schlittens sind grundsätzlich denen des Z'-Schlittens ähnlich. Daher sind ähnliche Komponenten der beiden Antriebssysteme mit gleichen Nummern bezeichnet, jedoch sind die entsprechenden Komponenten des X'-Schlittenantriebes durch den Index X zu der Nummer des betreffenden Bauteiles gekennzeichnet.



   Wie Fig. 37 zeigt, treibt der X'-Antriebsmotor 450X ein auf dem Ende seiner Welle 453X sitzendes Ritzel 452X. Dieses Ritzel kämmt mit einer Zahnstange 454X, die oben auf dem Z'-Schlitten befestigt ist, so dass die Drehung des Motors eine Bewegung des X'-Schlittens relativ zum Z'-Schlitten bewirkt.



   Die beiden Antriebssysteme unterscheiden sich insofern, als die beiden X'-Schlitten Verzögerungsschalter   S41    und   S42    (die in ihrer Funktion den Z'-Verzögerungsschaltern   S39    und   S40    entsprechen) und schwenkbar auf dem vorderen Rand des X'-Schlittens befestigte Arme 510 und 511 betätigt werden. Wie am besten aus den Fig. 3 und 37 hervorgeht, liegen die Betätigungsarme 510 und 511 in verschiedenen senkrechten Ebenen, wobei der Arm 510 an einer Betätigungsstange 512 anstossen kann, die auf dem X'-Schlitten verschieblich angebracht ist, während der Arm 511 an einem nach unten gerichteten Nocken 513 anstossen kann, der an der Vorderseite des Z'-Schlittens 32 fest angebracht ist.



   Wie aus Fig. 37 zu ersehen ist, kann die Betätigungsstange 512 in zwei Haltern 514 und 516 gleiten, die an der Vorderseite des X'-Schlittens sitzen. Diese Stange 512 gleitet die Bohrungen 515 und 518, der nach vorn vorstehenden Halter 514 und 516. Eine Druckfeder 520 ist zwischen dem einen Halter 516 und einem mit der Stange 512 verbundenen Flansch 521 vorgesehen, welche die Stange gegen den Anschlagträger 40 und den Flansch gegen den Halter 514 drückt.



   Wenn der X'-Schlitten sich in Richtung auf den Revolverkopf oder auf den Anschlagträger 40 bewegt, so stösst das innere Ende 522 der Stange 512 gegen den senkrechten Rand 523 des Anschlaghalters 40 am Quer schlitten 18. Bei anhaltender Bewegung des X'-Schlittens in Richtung zum Revolverkopf bewegt sich die Stange 512 entgegen dem Druck der Feder 520 nach aussen, und das äussere Ende 525 der Stange 512 stösst gegen den Betätigungsarm 510, der nun den Schalter   S41    öffnet. Bewegt sich der X'-Schlitten vom Anschlaghalter 40 weg, so gleitet die Stange 512 nach innen, bis der Flansch 521 am Halter 514 anliegt, und löst den Betäti gungsarm 510 vom Schalter S41.



   Der Betätigungsarm 511 kann an dem nach unten gerichteten Nocken 513 des Z'-Schlittens anstossen. Nähert sich der X'-Schlitten dem äusseren Ende seiner
Gleitbahn auf dem Z'-Schlitten, so stösst der Betätigungs arm 511 gegen den nach unten gerichteten Nocken 513, wodurch der Arm nach innen bewegt wird und den Schalter   S42    öffnet.



   Die Bewegung des X'-Schlittens nach innen in Richtung auf den Revolverkopf wird beendet, wenn das äussere Ende 526 des Tasterarmes 459X gegen die senkrechte Fläche 523 des Anschlaghalters 40 anstösst. Dadurch wird der Taster 43X in eine Zentrale- oder Null Stellung gedreht. Wird der Taster vom Revolverkopf wegbewegt, so stösst der Tasterarm 459X gegen einen nach oben stehenden Arm oder Stift 527, der oben in dem Z'-Schlitten befestigt ist. Bei Anstossen des Tasters 43X am Arm 527 wird der Taster in seine Null-Stellung gedreht und die Bewegung des X'-Schlittens dadurch gestoppt.



   Die Wirkungsweise des Antriebs- und Verzögerungssystems des X'-Schlittens ist im allgemeinen identisch mit dem vorbeschriebenen Antriebs- und Verzögerungssystem des Z'-Schlittens. Insbesondere wird die Bewegung des X'-Schlittens aus der Wartestellung heraus durch die Bewegung der Kolbenstange 473X der Einheit 463X nach aussen eingeleitet, wobei der Taster 43X im Uhrzeigersinne gedreht wird, wie Fig. 37 zeigt. In diesem Zustand des Steuersystems ist die Steuerstange 456X des Servo-Ventils 455X nach innen in eine Lage verschoben, in der sie den Motor 450X zu schneller Rotation in der Richtung veranlasst, die den X'-Schlitten im Schnellgang nach innen verschiebt. Diese Bewegung im Schnellgang hält an, bis das Ende 522 der Betätigungsstange 512 nach aussen relativ zum X'-Schlitten und gegen den Druck der Feder 520 bewegt wird.



  Während dieser Bewegung der Stange 512 nach aussen stösst ihr äusseres Ende 525 gegen den Betätigungsarm 510 und bewegt ihn nach hinten, so dass er den Schalter   S41    öffnet. Die Betätigung des Schalters S41 erfolgt dabei durch einen entsprechenden Steuerstromkreis (wie später eingehend erläutert) und bewirkt eine Bewegung des Kolbens 464X der Verzögerungseinheit 462X in den Zylinder hinein, wodurch die Verzögerungs-Steuerplatte 467X im Uhrzeigersinne um den Drehpunkt 468X gedreht wird, bis die Platte gegen den Anschlag 472X stösst. Während dieser Drehung der Verzöge   rungs-Steuerplatte    467X im Uhrzeigersinne stösst eine Kante der Ausnehmung 469X gegen die Verlängerung 470X des Tasters 43X und dreht den Taster entgegen dem Uhrzeigersinne in eine Zwischen- oder Verzögerungsstellung.

  In dieser Stellung des Tasters 43X befindet sich die Steuerstange 456X des Servo-Ventils 455X in einer solchen Lage, dass der Motor 450X mit langsamer Drehzahl in der Richtung läuft, in der er den X' Schlitten nach innen, d. h. zum Revolverkopf hin, bewegt.



   Die langsame Bewegung des X'-Schlittens zum Revolverkopf hält an, bis das Ende 526 des Tasterarmes 459X gegen die senkrechte Fläche 523 des X'-Anschlaghalters 40 stösst. Dies hat zur Folge, dass der Taster in Schleppstellung nahe seiner Mittellage gebracht wird, wodurch der Zustrom zum Motor 450X so gesteuert wird, dass der X'-Schlitten dauernd der Bewegung des X'-Anschlaghalters 40 und damit dem Revolverkopf 20 folgt. Der Tasterarm 459X bleibt nun in Kontakt mit dem Anschlaghalter 40 und wird in dieser Lage durch die Drucklufteinheit 463X gehalten.



   Bewegung des X'-Schlittens nach aussen, d. h. vom Revolverkopf weg, wird durch Bewegung der Kolben stange 473X der Drucklufteinheit 463X nach innen ein geleitet, wodurch der Taster 43X entgegen dem Uhrzeigersinne gedreht wird, wie Fig. 37 zeigt. Diese Stellung des Tasters bewirkt die Bewegung des X'-Schlittens im Schnellgang vom Revolverkopf weg, bis der Betäti  gungsarm 511 des Schalters   S42    gegen den nach unten gerichteten Nocken 513 stösst. Die   Betätigung    des Schalters   S42    bewirkt die Bewegung der Kolbenstange 464X der Verzögerungseinheit 462X nach aussen und infolgedessen die Drehung der Verzögerungs-Steuerplatte 467X entgegen dem Uhrzeigersinne, bis die Platte gegen den Anschlag 471X stösst.

  Während dieser Drehung der Verzögerungs-Steuerplatte 467X entgegen dem Uhrzeigersinne stösst eine senkrechte Fläche der Ausnehmung 469X in der Platte gegen die senkrechte Verlängerung 470X des Tasters 43X und dreht den Taster 43X in eine Zwischen- oder   Verzögerungsstellung    der Steuerstange 456X des Servo-Ventils. Der X'-Schlitten bewegt sich nun weiter mit langsamer Geschwindigkeit vom Revolverkopf weg, bis der nach oben stehende Stift 527 gegen den Arm 459X stösst und ihn im Uhrzeigersinne bis in eine zentrale oder Null-Stellung des Tasters dreht.



  In dieser Stellung des Tasters 43X ist die Steuerstange 456X in einer Mittelstellung, so dass keine Flüssigkeit durch das Servo-Ventil 455X fliesst und der Motor 450X daher stillsteht.



   Das   hydraulirc'ie      und    pneumatische   Steuerungvsystem   
In Fig. 47 ist das pneumatisch-hydraulische Steuerungssystem für die Steuerung und Einschaltung der Bewegungen des Werkzeugwechslers in der vorbeschriebenen Arbeitsweise dargestellt. Diese Schaltung umfasst die Versorgung von fünf Steuerkreisen mit hydraulischer bzw. pneumatischer Energie (530), und zwar von Steuerkreisen für das Magazin (531), den Revolverkopf (532), den Z'-Schlitten (533), den X'-Schlitten (534) und den Greifer (535). Zum Zwecke der klaren Darstellung ist in der Zeichnung jeder einzelne dieser Steuerkreise von einer gestrichelten Linie eingerahmt, die mit der vorstehenden Numerierung versehen ist.



   Die Quelle der hydraulischen Energie 530 besteht zunächst aus einer Pumpe 536 für veränderliche Fördermengen bei konstantem Druck, welche Flüssigkeit vom Tank 537 in eine Hauptdruckleitung 538 pumpt. Um in der Leitung 538 dauernd einen gleichmässigen Druck aufrechtzuerhalten und somit Druckabfall beim Öffnen eines Ventils zu vermeiden, ist mit der Hauptdruckleitung 538 über die Leitung 540 ein Druckakkumulator 539 verbunden. Die Leitung 540 weist ausserdem ein   Stossdämpfnngs-Rückschlagventil    541 sowie eine Drossel 542 auf.



   An die Hauptdruckleitung 538 ist ein druckbeaufschlagter Sicherheitsschalter   S25    angeschlossen. Dieser Schalter ist nur eingeschaltet, solange der Betriebsdruck in der Leitung 538 aufrechterhalten bleibt. Fällt der Druck in Leitung 538 unter eine Sicherheitsgrenze, so wird der Schalter betätigt und damit die Stromzufuhr zur Drehbank unterbrochen.



   Die Druckluft wird dem Druckluftnetz des Werkzeugwechslers von einem Werkstattkompressor 545 über einen kombinierten Filter-Trockner 546 und einer   Druckluftzufuhrleitung    547 zugeführt. An diese Zufuhrleitung 547 ist ebenfalls ein vom Druck beaufschlagter Sicherheitsschalter   S24    angeschlossen, der in der gleichen Weise wie der Schalter S25 die Drehbank stillsetzt, wenn der Luftdruck unter die Sicherheitsgrenze abfällt.



   Flüssigkeit unter Druck wird dem Antriebsmotor 270 des Magazintransporteurs 254 von der Hauptdruckleitung über eine Leitung 550 und ein Vierwege-Magnetventil 551 mit zwei Stellungen zugeführt. Solange die Magnetspule A9 dieses Ventils 551 unter Strom steht, wird von der Leitung 550 durch das Ventil 551 und die Leitung 552 Druckflüssigkeit der Einlassseite des Motors 270 zugeführt. Der Flüssigkeitsauslass des Motors 270 erfolgt durch eine Leitung 553 und ein Vierwege-Magnetventil 554 mit drei Stellungen. Wenn dieses Ventil 554 in seiner Mittellage steht, wobei weder die Magnetspule A8 noch die Magnetspule A10 unter Strom steht, sperrt es jeden Flüssigkeitsdurchfluss ab.



  Steht die Spule A8 unter Strom, so verbindet das Ventil die Auslassseite des Motors 270 mit einer Rückflussleitung 555 durch das Ventil 554, eine Leitung 556, ein Regelventil RV4 und eine Leitung 557. Steht dagegen die Spule A10 des Ventils 554 unter Strom, so wird die Auslassseite des Motors 270 über die Leitung 553, das Ventil 554, eine Leitung 558 und ein Regelventil RV3 mit der Rückflussleitung 555 verbunden. Die Regelventile RV4 und RV3 sind übliche, einstellbare Regelventile zur Begrenzung der Durchflussmenge. Das Ventil RV4 ist so eingestellt, dass seine Durchflussmenge wesentlich grösser ist als die des Ventils RV3. Infolgedessen läuft der Motor 270, solange die Magnetspule A8 des Ventils 554 unter Strom steht, mit hoher Drehzahl und treibt den Magazintransporteur im Schnellgang.

  Wenn die Magnetspule A10 des Ventils 554 unter Strom steht, läuft der Motor mit kleiner Drehzahl, weil der Durch fluss auf der Abflussseite des Motors gedrosselt ist.



   Wenn beide Spulen A8 und A10 des Ventils 554 sowie auch die Spule A9 des Ventils 551 stromlos sind, wird der Motor 270 dynamisch gebremst. In diesem Falle bewirkt die Massenträgheit des Transporteurs, dass der Motor weiterläuft und als Pumpe arbeitet, wobei er Flüssigkeit durch eine Leitung 560, ein   t:rberdruck-    ventil PR3 und die Leitung 561 und 557 in die Rückflussleitung 555 fördert. Um Kavitation auf der Einlassseite des Motors 270 zu vermeiden, wenn der Motor dynamisch gebremst wird und als Pumpe arbeitet, wird der Leitung 552 aus der Abflussleitung 555 über die Leitung 563 und das stromlose Magnetventil 551 Flüssigkeit zugeführt.



   Die Einheit 311 zum Verriegeln bzw. Lösen der Werkzeuge in den Abteilen in der Austauschstation und die Einheit 327 zum Verriegeln eines Abteils in der Austauschstation des Magazins sind Drucklufteinheiten.



  Druckluft wird diesen Einheiten von der Hauptdruckluftleitung 547 aus über die Druckleitung 565 und ein Druckregelventil 566 zugeführt. Vom Regelventil 566 wird die Druckluft der Einheit 311 über die Leitung 567 und ein   Vierwege-Maguetventil    568 zugeführt.



  Wenn die Magnetspule All dieses Ventils erregt wird, gelangt Druckluft durch das Ventil und eine Leitung 569 zum oberen Ende der Einheit 311, die daraufhin den Verriegelungsbolzen 305 (Fig. 22) nach unten in das Werkzeugabteil schiebt. Gleichzeitig strömt verbrauchte Luft aus der Einheit 311 durch die Leitung 570, das Ventil 568, eine Leitung 571 und einen Geräuschdämpfer 572 ins Freie. Wenn die Spule All des Ventils 568 stromlos ist, wird Druckluft über die Leitung 567, das Ventil 568 und die Leitung 570 der unteren Seite der Einheit 311 zugeführt. Bei dieser Stellung des Ventils 568 strömt die Auspuffluft von der oberen Seite der Einheit 311 über Leitung 569, Ventil 568, Leitung 571 und Geräuchdämpfer 572 ins Freie, wobei der Kolben der Einheit nach oben geht und Verriegelungsbolzen 305 aus dem Abteil anhebt.



   Die Betätigung der Einheit 327 zur Verriegelung des Abteils im Magazin wird über ein   Vierwege-Maguet-     ventil 575 gesteuert. Wenn die Spule A12 dieses Ventils erregt wird, so fliesst Druckluft zum oberen Ende der Einheit 327 über den Druckregler 566, Leitung 567, Leitung 576, Ventil 575 und Leitung 577. Bei dieser Stellung des Ventils 575 wird die Auspuffluft durch Leitung 578, Ventil 575, Auspuffleitung 579, Leitung 571 und Geräuschdämpfer 572 ins Freie gelassen. Die Erregung der Spule A12 bewirkt daher eine Bewegung des Kolbens der Einheit 327 nach unten, wodurch der Verriegelungsbolzen 325 ebenfalls nach unten in die konische Ausnehmung 330 des   Wer: < .zeugabteils    bewegt wird und das Abteil gegen jede Bewegung verriegelt.



  Wird jedoch die Spule A12 des Ventils 575 stromlos gemacht, so wird die Druckleitung 567 über die Leitung 576, Ventil 575 und Leitung 578 mit dem unteren Ende der Einheit 327 verbunden, während das obere Ende der Einheit 327 über Leitung 577, Ventil 575, Leitungen 579 und 571 mit dem Auspufftopf verbunden werden, so dass der Kolben nach oben gedrückt wird und den Verriegelungsbolzen ausser Eingriff mit dem Abteil bringt.



   Im Magazin ist ferner eine Düse 580 vorgesehen (in Fig. 22 schematisch angedeutet), durch welche ein Luftstrom gegen das in der Austauschstation befindlichen Werkzeugabteil gerichtet werden kann. Dieser Düse wird die Luft von der Hauptdruckleitung 547 über die Leitungen 565 und 581 und ein   Zweiwege-Magnetvenül    582 zugeführt. Ist dieses Ventil stromlos, so sperrt es die Luftzufuhr zur Düse 580 ab. Ist die Spule A17 dieses Ventils unter Strom, verbindet das Ventil die Leitungen 581, so dass der   Düse    580 Luft zugeführt wird.



   Im Rahmen des in Fig. 47 mit 532 bezeichneten Steuerkreises für den Revolverkopf wird die Druckflüssigkeit der Hydraulikeinheit 67M zum Anheben   dt    Revolverkopfes von der Druckleitung 538 durch eine Leitung 590 und ein Vierwege-Magnetventil 591 zugeführt. Wenn die Spule AS dieses Ventils erregt wird, fliesst die Flüssigkeit unter Druck von der Leitung 590 über die Leitung 593 und 221 zur unteren Kammer 66 der Hydraulikeinheit 67M. Wenn das Ventil 591 in dieser Stellung ist, so ist die obere Kammer 77 der Einheit 67M über die Leitung 227, das Ventil 591 und die Leitungen 595 und 596 mit der Rückflussleitung 597 verbunden. Letztere mündet in den Tank 537.



   Ist die Spule AS des Ventils 591 stromlos, so ist die Druckleitung 538 über die Leitungen 590, 593 und 227 mit der oberen Kammer 77 der Einheit 67M verbunden. Gleichzeitig ist die untere Kammer 66 der Einheit 67M mit der   Rückfiussleitung    597 über die Leitungen 221, 595 und 596 verbunden.



   Die Drehung des Revolverkopfes wird durch den Hydraulikmotor 131 betätigt. Die Einlassöffnung dieses Motors ist stets über die Leitungen 590 und 600 mit der Druckleitung 538 verbunden. Der Motor wird über ein Doppelmagnetventil 601 gesteuert, das in die Auslassleitung des Motors 131 eingeschaltet ist. Sind beide Spulen A6 und A7 des Ventils 601 stromlos, so steht das Ventil in seiner Mittellage und sperrt jeden Durchfluss durch die Auslassleitung 602, so dass der Motor gegen Drehung festgehalten wird. Wird nur die Spule A7 des Ventils 601 erregt, so wird der Motor 131 über das Ventil 601 und die Leitung 602, ein einstellbares Nadelventil 606 und die Leitungen 605 und   5"6    mit der Rückflussleitung 597 verbunden.

  Das Nadelventil 606 ist so eingestellt, dass es eine verhältnismässig grosse Flüssigkeitsmenge durch die Leitung 605 strömen lässt, so dass die Verbindung der Leitung 605 mit der Auslassseite des Motors den Motor mit hoher Drehzahl laufen und damit den Revolverkopf mit hoher Ge   schwindi gkeit    weiterschalten lässt.



   Ist dagegen die andere Spule A6 des Ventils 601 erregt, so wird die Auslassleitung 602 des Motors 131 über eine Leitung 603 und ein Nadelventil 604 mit der Rückflussleitung 597 verbunden. Das Nadelventil 604 drosselt stärker als das Nadelventil 606, so dass die Erregung der Spule A6 eine langsame Drehzahl des Motors 131 und damit eine langsame Drehung des Revolverkopfes bewirkt.



   Bei normaler Reihenfolge der Revolver-Fortschaltung wird zunächst die Spule A7 erregt, um den Revolverkopf im Schnellgang zu drehen, bis er sich der Endstellung   nähe-rt,    Zu diesem Zeitpunkt wird die andere Spule A6 erregt und bleibt unter Strom, bis der Revolverkopf seine Endstellung erreicht hat. Dann werden beide Spulen abgeschaltet und die Drehung des Revolverkopfes kommt zum Stillstand.



   Zur Betätigung der beiden Hydraulikeinheiten 169 und 169b zum Spannen des Werkzeuges im Revolverkopf ist ein Vierwege-Magnetventil 610 vorgesehen.



  Wenn die Spule A20 dieses Ventils erregt wird, so strömt Flüssigkeit unter Druck von Leitung 538 über die Leitungen 609, 611 und 612 zur Spannseite 164 der Einheit 169 und zur Entspannseite 163b der Einheit 169b. Dadurch wird das Werkzeug in der Station 22a des Revolverkopfes festgespannt und das Werkzeug in der Station 21a gelöst. Stromlosigkeit der Spule A20 bewirkt die Verbindung der Entspannseite 163 der Einheit 169 über das Ventil 610 und die Leitungen 614 und 615 mit der Drukleitung 609. Gleichzeitig wird die Spannseite 164 der Einheit 169 und die Entspannseite 163b der Einheit 169b über Leitungen 612 und 611, Ventil 610 und Leitungen 596 mit der Rückflussleitung 597 verbunden. Auf diese Weise ist immer eine der beiden Einheiten 169 und 169b in Spannstellung und die andere in Entspannstellung, je nachdem, ob die Spule des Ventils 610 erregt ist oder nicht.



   Zur Überwachung des Druckes in den Leitungen 612 bzw. 615 sind zwei druckbeaufschlagte Schalter S21 bzw. S21A mit diesen Leitungen verbunden. Wenn Leitung 612 mit der Druckleitung 538 verbunden ist, schliesst sich der normalerweise offene Schalter S21; anderseits wird dieser Schalter geöffnet, wenn die Leitung 612 mit der Rückflussleitung 597 verbunden ist.



  Ebenso ist Schalter 21A geschlossen, wenn Flüssigkeit unter Druck von der Druckleitung 538 in die Leitung 615 strömt, während Schalter 21A geöffnet ist, wenn diese Leitung mit der Rückflussleitung 597 verbunden ist. Diese Schalter arbeiten in Verbindung mit dem elektrischen Schaltplan, um sicherzustellen, dass das in der jeweiligen Arbeitsstation des Revolverkopfes befindliche Werkzeug richtig eingespannt ist, wie später in Verbindung mit der Beschreibung des elektrischen Schaltplanes im einzelnen erläutert wird.



   Die Luftzufuhr von der Leitung 547 zu den Düsen 116 der Werkzeughülsen im Revolverkopf wird über ein Zweiwege-Magnetventil 620 gesteuert. Wenn die Spule A14 dieses Ventils erregt wird, wird die Zufuhrleitung 547 über die Leitung 621 mit den Düsen 116 im Revolverkopf verbunden. Abschalten der Spule A14 unterbricht die Luftzufuhr zu den Düsen 116. Es wird darauf hingewiesen, dass sämtliche Düsen in beiden Werkzeugstationen des Revolverkopfes gleichzeitig an die Druckluftleitung angeschlossen werden, jedoch  strömt die Luft jeweils nur aus den Düsen 116 in einer leeren Station aus. Befindet sich in einer Station ein Werkzeug, so sind die Düsen 116 in dieser Station durch das   A'e.kzeug    blockiert.



   Kühlflüssigkeit wird den   Werkzeugen    im Revolver   kopf    von einer mit 624 bezeichneten   Kühlmittelversor-    gungsanlage zugeführt. Diese Anlage besteht aus einer von einem Elektromotor 626 angetriebenen Zahnradpumpe 625 mit fester Fördermenge. Das Einschalten des Motors 626 wird vom Bandleser aufgrund des auf Band oder in anderer Weise festgelegten Bearbeitungsprogrammes für die Arbeitsweise der ganzen Drehbank gesteuert.



   Die Pumpe 625 fördert Kühlflüssigkeit aus einem Tank 627 durch ein Filter 628 und Leitungen 630 und 631 in die Kühlmittelzufuhrleitung 186 des Werkzeugblockes 175 im Revolverkopf. Die Leitung 186 ist wiederum mit dem durch die ringförmigen Nuten 180 und 181 und die   Kofbenstange    161 der hydraulischen   Werkzeugspanneinheiten    169 und 169b gebildeten Ventil verbunden. Dieses Ventil sperrt automatisch den   Kühlmit'.elzufluss    zu einem ausgespannten Werkzeug, so dass die dem Revolverkopf zugeführte Kühlflüssigkeit zu dem eingespannten Werkzeug geleitet wird. Niemals kann also Kühlflüssigkeit zu einer offenen Werkzeughülse im Revolverkopf gelangen.



   Bei dem Steuerkreis 533 für den Z'-Schlitten wird das   Arbeiten    des Hydraulikmotors 450, der den Z' Schlitten in der Z'-Richtung antreibt, durch das   Servo-    ventil 455 gesteuert. Wie bereits in Verbindung mit der Beschreibung der in Fig. 29-34 dargestellten Verzögerungseinrichtung für den   Z'-Schlitten      erläutert,    wird die Dreh richtung des Motors 450 durch das Servoventil 455 und die Drucklufteinheit 463 gesteuert, während die Drehzahl des Motors durch die Verzögerungs-Drucklufteinheit 462 und durch die Anlage des Tasters 43 an verschiedenen, am Maschinenbett bzw. Revolverwagen   brzfestigten    Anschlägen gesteuert wird.



   Flüssigkeit wird unter Druck von der Druckleitung 538 durch die Leitung 635 der Einlassöffnung des Servoventils 455 zugeführt. Je nach der Stellung des Tasters   a3    des Ventils (in Fig. 47 durch gestrichelte Linien dargestellt) verbindet das Ventil 455 entweder die Leitung 636 oder die Leitung 637 mit der Druckleitung 635 und die jeweils andere der beiden Leitungen mit der Abflussleitung 638. Diese letztere Leitung 638 steht mit der   Rückfiussleitung    597 in Verbindung, die zum Tank 537 zurückführt.



   Wenn die Leitung 637 über das Ventil 455 mit der Druckleitung 635 verbunden ist, dreht sich der Motor 450 in der Richtung, die den Z'-Schlitten in Richtung auf den Revolverkopf zu bewegt, während bei Verbindung der Leitung 636 mit der Druckleitung 635 der Z'-Schlitten durch den Motor 450 vom Revolverkopf   wegbewegt    wird.



   Die Richtung, in die der Taster 43 durch die Drucklufteinheit 463 gedreht wird, wird durch das Vierwege Ventil 475 gesteuert. Dieses Ventil ist ein übliches Vier   wege-Magnefluftventil,    dem die Druckluft von der   Druckleitung    447 über die Leitung 640 zugeführt wird.



  Wenn die Spule A2 dieses Ventils 475 erregt wird, so wird die Druckleitung 640 über das Ventil 475 und eine Leitung 641 mit derjenigen Kolbenseite der Drucklufteinheit 463 verbunden, in welcher der Kolben den Taster in eine solche Lage drückt, dass er die Bewegung des Z'-Schlittens in Richtung zum Revolverkopf einschaltet. Gleichzeitig wird die Leitung 641 über eine Leitung 642 mit dem Druckluftschalter S39 verbunden.



  Dieser Schalter S39 ist ein normalerweise geschlossenes   Druckluftventil,    das bei Bewegung des Betätigungsarmes 477 geöffnet wird, so dass es die Druckleitung 642 über die Leitung 643 mit der einen Seite der die Verzögerung steuernden   Drucklufteinheit    462 verbindet. Wenn diese Seite der Einheit 462 beaufschlagt wird, so geht der Kolben nach aussen in die in   Fig.32    gezeigte Lage, wobei der Taster in einer Zwischenstellung steht und den Flüssigkeitszufluss zum Motor 450 und damit die Geschwindigkeit des Z'-Schlittens in Richtung zum Revolverkopf drosselt. Der Z'-Schlitten setzt diese Bewegung fort, bis der Taster 43 gegen den Anschlag 460 anläuft und in seine Mittel- oder Nullstellung gedreht wird, in der aller   Flüssigkeitszufluss    zum Servoventil 455 gesperrt ist.



   Soll der Z'-Schlitten vom Revolverkopf wegbewegt werden, so wird die Spule A2 des Ventils 475 abgeschaltet, wodurch die untere Kolbenseite der Drucklufteinheit 463 über die Leitung 644 mit der Druckleitung 640 verbunden wird. Gleichzeitig wird die obere Kolbenseite über Leitung 641, Ventil 475 und Leitung 645 mit der Aussenluft verbunden. Das hat zur Folge, dass die Einheit 463 den Taster im Uhrzeigersinne dreht, wie Fig. 34 zeigt, so dass der Motor 450 sich in der Richtung dreht, in welcher er den Z'-Schlitten vom Revolverkopf wegbewegt. Dabei fährt der Z'-Schlitten im Schnellgang unter dem Einfluss des Nadelventils 647 in Leitung 637, bis durch Anschlagen des Armes 478 an dem nach unten gerichteten Nocken 500 oder Nocken 479 das Luftventil S40 geöffnet wird.

  Dadurch wird die Druckleitung 644 über die Leitung 650, das Ventil S40 und die Leitung 651 mit der Verzögerungs-Drucklufteinheit 462 verbunden. Dies wiederum bewirkt, dass die Einheit 462 die Verzögerungs-Steuerplatte 467 und den Taster 43 in die Fig. 34 gezeigte Stellung dreht, in welcher der Z'-Schlitten langsam vom Revolverkopf wegbewegt wird.



  Der Z'-Schlitten setzt diese Bewegung fort, bis der Taster 43 gegen den Anschlag 499 oder Anschlaghalter 48 stösst und in seine Mittel- oder Nullage gedreht wird, in der keine Flüssigkeit zum Ventil 455 strömen kann.



   Das hydraulische und pneumatische Steuerungssystem 534 des X'-Schlittens ist mit dem Steuerungssystem 535 des Z'-Schlittens identisch. Daher sind die entsprechenden Komponenten des Steuerungssystems 534 für den X'-Schlitten mit den gleichen Nummern bezeichnet wie die Komponenten für die Z'-Steuerung, jedoch unter Hinzufügung des Index X. Die einzige Abweichung von diesem Numerierungsschema besteht darin, dass die Spule des die Bewegungsrichtung steuernden Ventils 475X mit Al anstelle von A2 bezeichnet ist, und zwar zwecks Vereinfachung der Beschreibung des elektrischen Stromlaufs. Die beiden Steuerkreise weichen insofern voneinander ab, als das Servoventil 455X für die X'-Steuerung mit der Hochdruckleitung 538 über eine Leitung 655 verbunden ist und die Auslassleitung des X'-Schlittens mit der Rückflussleitung 597 über eine Auslassleitung 656 verbunden ist.

   Ferner ist die Hochdruck-Einströmöffnung des   Maguetventils    475X über die Leitung 657 mit der Druckluftleitung 547 verbunden.



   Wie Fig. 47 zeigt, wird bei der hydraulischen und pneumatischen Steuerung 535 des Greifers die den Greifer betätigende Hydraulikeinheit 383M von einem Vierwege-Magnetventil 660 gesteuert. Wenn die Spule A4  dieses Ventils 660 stromlos ist, so ist die Verbindung der Klemmseite 385 der Hydraulikeinheit 383M mit der Druckleitung 538 über Leitung 661, Ventil 660 und Leitung 663 verbunden. Bei dieser Stellung des Ventils 660 ist die Entspannseite 386 der Einheit über Leitung 662, Ventil 660 und Auslassleitung 664 mit der Rückflussleitung 597 verbunden. Um das Werkzeug auszuspannen, wird die Spule A4 des Ventils erregt, wodurch die Druckleitung 661 mit der Entspannseite 683 der Einheit 383M und die Spannseite 385 der Einheit über Leitung 663 und Ventil 660 mit der Abflussleitung 664 verbunden wird.



   Druckluft wird dem Greifer von der Druckluftleitung 547 über die Leitung 666 und ein Zweiwege-Ma   gnetventil    667 zugeführt. Sobald die Spule   A15    dieses Ventils 667 erregt ist, wird Druckluft durch die Leitung 666 den Düsen 369 in den Spannfingern des Greifers durch die Leitung 370 zugeführt. Abschalten der Spule unterbricht die Luftzufuhr zur Leitung 370 der Spannfinger. Die Drucklufteinheit 492 für die Steuerung des Anschlages 50 für die Wartestellung ist über Leitung 565, Druckregler 566, Leitung 567, eine Leitung 670 und ein Vierwege-Magnetventil 671 an die Druckluftleitung 547 angeschlossen. Ist die Spule A3 des Ventils 671 ausgeschaltet, so verbindet das Ventil die Druckleitung 670 mit der Oberseite der Einheit 492 über eine Leitung 672.

  Bei dieser Stellung des Ventils 671 ist die Unterseite der Einheit 492 über Leitungen 673 und 674 mit der Aussenluft verbunden. Ist die Spule A3 eingeschaltet, so wird die Unterseite der Einheit 492 über Leitung 673 mit der Druckleitung 670 und gleichzeitig die Oberseite der Einheit 492 über Leitung 672 und Ventil 671 mit der Auspuffleitung 674 verbunden. Die Feder 497 unterstützt dann die Druckluft beim Verschieben der Anschlagstange 50 nach unten, wobei sie den Z'-Schlitten stoppt, sobald die Spule A3 des Ventils 671 stromlos ist.



   Wenn die Spule erregt ist, muss der Luftdruck den Druck der Feder 497 überwinden, um die Anschlagstange nach oben zu bewegen und damit den Z'-Schlitten freizugeben. Hierin liegt eine Ausfallsicherung für den Fall des Luftdruckausfalles in dem geregelten Druckluftnetz für das Magazin.



   Elektrische Steuerung
Die nachstehend beschriebene elektrische Steuerung zum Einschalten und zum Betrieb der Funktionen beim Werkzeugwechsel ist in den Fig. 48-51 dargestellt. Diese Steuerung umfasst einen elektronischen Werkzeugwechsel-Steuerkreis (Fig. 48), einen elektronischen Stromkreis zur Identifizierung und zum Vergleich von Werkzeugen (Fig. 49), einen elektronischen Steuerkreis für die Fortschaltung des Revolverkopfes (Fig. 50) und einen mit magnetischen Relais arbeitenden Steuerkreis für den Ablauf des Werkzeugwechsels (Fig. 5 1A, 51B und 51C).



   Ein Werkzeugwechsel wird eingeleitet, indem ein Band mit einem  H - oder Werkzeugwechsel-Informationsblock programmiert wird, so dass das Band beim Lesen durch den Bandleser 680 das Kommando für einen Werkzeugwechsel gibt. Der Bandleser 680 ist ein übliches, im Handel erhältliches Gerät; er stellt keinen Gegenstand der Erfindung dar und ist deshalb nicht im einzelnen dargestellt. Wenn ein Werkzeugwechselblock vom Bandleser abgelesen wird, wird er an den Kommandogeber 681 des Bandlesers weitergegeben und anschliessend an den Steuerstromkreis, um den Werkzeugwechsel einzuleiten.



   Der erste Impuls, der zum Zeichen eines Werkzeugwechselkommandos vom Kommandogeber 681 abgegeben wird, ist ein    H > -Impuls,    welcher anzeigt, dass der nächste Informationsblock sich auf einen Werkzeugwechsel bezieht. Dieser Impuls wird vom Kommandogeber-Teil 681 des Bandlesers an den Steuerstromkreis als logischer Negativimpuls gegeben.



   Bei der Beschreibung der logischen Impulse in den Steuerstromkreisen ist das Negativ-Schema verwendet, wobei ein + 6-V-Impuls als logischer 0-Impuls und ein 0-V-Impuls als logischer   Impuls    bezeichnet wird.



   Beim Ablesen eines  H - oder Werkzeugwechselbefehls gibt der Bandleser von seinem Kommandogeberteil 681 einen H-Impuls an ein UND-Tor 682 weiter und gleichzeitig wird vom Bandleser ein RO-Impuls an das gleiche UND-Tor gegeben.



   Mit dem UND-Tor 682 ist ein zweites UND-Tor 683 parallel geschaltet, das seinen Eingangs-TCR-Impuls von einem TCR-Flip-Flop-684 (Fig. 49) erhält.



  Dieser TCR-Impuls ist ein logischer l-Impuls, solange ein Werkzeugwechsel ausgeführt wird, wie später erläutert wird. Wird kein Werkzeugwechsel ausgeführt, so geht der TCR-Impuls auf Null, so dass dann bei Eingang H-0-Impulses, des RO-0-Impulses und des TCR-0 Impulses bei den UND-Toren 682 und 683 ein logischer l-Impuls an ein ODER-Tor 687 weitergeleitet wird.



  Dieses Tor 687 liefert daraufhin einen logischen 0-Impuls als Eingang eines Umkehrers 685, dessen Ausgang ein logischer l-Impuls ist, der an die Rücksetz-Seite eines Flip-Flop H20 und eines parallel   dazugeschalteten    Flip-Flop H10 gegeben wird. Die Rücksetz-Seite der Flip-Flops H10 und H20 sind über die Leitung 686 miteinander verbunden. Der gleiche logische 0-Impuls wird.



  von dem ODER-Tor 687 über die Leitung 688 an die Rücksetz-Seite eines Puffermagazins 690 gegeben. Auf diese Weise werden die beiden FlipFlops H10 und H20 und das Puffermagazin 690 rückgesetzt als Folge des Eintreffens eines  H - oder Werkzeugwechsel-Impulses vom Band und der Steuerstromkreis darauf vorbereitet, die Auswahl eines Werkzeuges einzuleiten.



   Noch zwei weitere Voraussetzungen können den Steuerstromkreis in die Ausgangsstellung bringen. Die eine von ihnen besteht darin, dass ein Hand-Wählschalter an der Maschine in die Hand-Wählstellung gedreht wird. Wenn dies geschieht, wird über die Leitung 691 ein logischer   Impuls    an das ODER-Tor 687 gegeben.



  Das hat zur Folge, dass über die Leitung 692 ein logischer 0-Impuls an den Umkehrer 685 gegeben wird und infolgedessen ein logischer l-Impuls an die Rücksetz Seite der Flip-Flops H10 und H20. Der 0-Impuls von Leitung 692 wird auch über die Leitung 688 an das Puffermagazin 690 weitergegeben.



   Die zweite Voraussetzung, welche die Flip-Flops H10 und H20 und das Puffermagazin 690 rücksetzen, besteht, sobald ein Werkzeugwechsel vollständig beendet ist. Wie später erläutert wird, bleibt der TCR-Impuls so lange als logischer l-Impuls bestehen, wie ein Werkzeugwechsel durchgeführt wird und wird erst nach Beendigung des Werkzeugwechsels zum 0-Impuls. Wenn der TCR-Impuls zu Null wird, wird er an ein rückgesetztes  H -Flip-Flop 693 gegeben. Dies ist ein selbststeuerndes Flip-Flop, das bei Eingang eines   TCR-Ojm-    pulses an der Eingangs-Trigger Klemme 694 die Weitergabe eines logischen   1Impulse    über eine Leitung 696  an ein ODER-Tor 695 bewirkt.

  Das ODER-Tor 695 ist parallel geschaltet mit dem ODER-Tor 687, so dass bei Eingang eines logischen   l-l [ mpulses    am   ODER-Tor    695 ein logischer 0-Impuls über die Leitung 692 gegeben wird, und als Folge hiervon die Flip-Flops H10 und   H20    sowie das Speichermagazin 690 in die Ausgangsstellung rückgesetzt werden.



   Nachdem der Steuerstromkreis für die Einleitung einer Werkzeugwechseloperation aufgrund des  H -Si   gnals    vorbereitet ist, läuft das Band von der   Null-Reihe    oder Buchstaben-Erkennungsposition zur Position der Reihe eins, in welcher das erste  H -Eingangskommando vom Bandleser aufgenommen wird. In dieser ersten Reihe der  H -Informationen werden drei Spuren verwendet, um die Flip-Flops H10 oder H20 oder beide Flip-Flops H10 und H20 zu setzen. Festzuhalten ist, dass während des ganzen Ablesens einer Werkzeugwechsel- oder    H -Block-Information    durch den Bandleser   der H-Impuls    stets auf Null bleibt.



   Wenn die erste Reihe der    H -Information    des Bandes sich im Bandleser befindet, wird ein (nicht gezeigtes) Steuer-Flip-Flop für Reihe 1 auf die logische 0 gesetzt, und dieser Impuls wird als logischer 0-Impuls an die UND-Tore 697 und 698 gegeben. Das UND-Tor 697 ist mit dem UND-Tor 700 parallel geschaltet, und das UND-Tor 698 ist mit dem UND-Tor 701 parallel geschaltet. Beide UND-Tore 700 und 701 haben zwei Eingangsanschlüsse, von denen der eine für H-Impulse und der andere bei Tor 700 für Impulse von Spur 1 und bei Tor 701 für Impulse von Spur 2 bestimmt sind.



  Wenn, solange die erste Reihe der  H -Information sich im Bandleser befindet, Spur 1 dieser Reihe im Band gelocht ist, so wird an die drei Eingangsklemmen der parallelen UND-Tore 697 und 700 ein logischer 0-Impuls gegeben. Dadurch gelangt ein logischer   Impuls    an den Setz-Anschluss von Flip-Flop H10. Ist jedoch in der ersten Reihe der  H -Information im Band Spur 2 gelocht, so sind die drei Eingangsanschlüsse der Tore 698 und 701 auf Null, so dass ein logischer   l-Ausgangs-    impuls an Flip-Flop H20 gegeben wird. Sind nun sowohl Spur 1 wie auch Spur 2 gelocht, werden beide Flip-Flops H10 und H20 gesetzt. In diesem Zustand der Flip-Flops H10 und H20 ist der Setz-Ausgang auf dem Einsniveau und der Rücksetz-Ausgang auf dem Nullniveau.



   Die Ausgangsanschlüsse beider Flip-Flops H10 und H20 sind mit einer Entschlüsselungs-Matrix oder einem logischen Stromkreis 702 verbunden, der die Aufgabe hat, festzustellen, welches der beiden Flip-Flops H10 und H20 gesetzt ist und dadurch die Zehnerstelle des ausgewählten Werkzeuges zu entschlüsseln. Bei dem in Fig. 48 dargestellten logischen Stromkreis ist es möglich, irgend eines von 39 verschiedenen Werkzeugen auszuwählen (obwohl nur 32 Möglichkeiten ausgenutzt werden). Der logische Entschlüsselungs-Stromkreis 702 stellt fest, ob eine 0, 1, 2 oder 3 als Zehnerstelle ausgewählt und auf Band programmiert ist.



   Wenn beide Flip-Flops H10 und H20 rückgesetzt sind, so ist die von der Setz-Ausgangsseite von Flip Flop H10 abgehende Leitung 703 auf der logischen Null-Ebene und ebenso ist auch die von dem Setz-Ausgang von Flip-Flop H20 ausgehende Leitung 704 auf der Null-Ebene. Bei diesem Zustand beider Flip-Flops sind beide Eingänge beim UND-Tor 705 bei der logischen 0, so dass das UND-Tor 715 an einen Doppel Umkehrer 706 einen logischen l-Impuls liefert. Dieser Umkehrer 706 liefert dann auf seiner Ausgangsleitung 707 eine logische 0.



   Ist die Zehnerstelle des ausgewählten Werkzeuges eine 1, so ist Flip-Flop H10 im gesetzten und H20 im rückgesetzten Zustand. Bei diesem Zustand der Flip Flops ist Leitung 708, die mit der Rücksetz-Seite von Flip-Flop H10 verbunden ist, auf der logischen 0 und Leitung 704, die mit dem Setz-Ausgangsanschluss von Flip-Flop H20 verbunden ist, ist ebenfalls auf der logischen 0, so dass beide Ausgänge beim UND-Tor 710 auf der logischen 0 sind. Infolgedessen liefert UND-Tor 710 eine logische 1 an den Doppel-Umkehrer 711, und der Ausgang dieses Umkehrers zur Steuerleitung 720 ist dann eine logische 0.



   Auf diese Weise ist die Entschlüsselungs-Matrix 702 in der Lage, nur an eine der Leitungen 707, 712, 716 oder 720 eine logische 0 abzugeben, was davon abhängt, ob die Zehnerstelle des ausgewählten Werkzeuges   eine    0, 1, 2 oder 3 ist.



   Nachdem die Zehnerstelle des ausgewählten Werkzeuges vom Band abgelesen und als Eingang an den Werkzeugwechsel-Steuerstromkreis weitergegeben ist, läuft das Band weiter zur   zweiten    Reihe von H-Kommandodaten. Diese Daten identifizieren die Einerstelle des vorgewählten Werkzeuges. Wenn Reihe 2 der H Kommandodaten sich im Ablesekopf befindet, so ist das Puffermagazin 690 für den Eingang eines   R2-0-Im-    pulses an dem Eingangs-Setzanschluss 721 und von logischen 0-Impulsen an den Eingangs-Spuranschlüssen 722, 723, 724 und 725 des Magazins gesetzt, (722 ge   hörte    zu Spur 1, 723 zu Spur 2, 724 zu 3 und 725 zu 4).



  Da es sich um einen binären Code handelt, so bedeutet Anschluss 722 eine 1, Anschluss 723 eine 2, 724 eine 8.



  Kombinationen dieser Zahlen ergeben ein binär verschlüsseltes Dezimalsystem, wie es bei binären Codesystemen üblich ist.



   Wie in Fig. 48 in Blockform dargestellt, enthält das Puffermagazin 690 vier Flip-Flops 726, 727, 728 und 730, die den binären Zahlen 1, 2, 4 und 8 entsprechen.



  Diese Flip-Flops arbeiten in genau der gleichen Weise wie die Flip-Flops H10 und H20 und werden gesetzt oder rückgesetzt in Abhängigkeit von den Spur-Eingängen bei den Anschlüssen 722, 723, 724 und 725.



   Die 4 Flip-Flops 726, 727, 728 und 730 liefern logische Eingangssignale an die Entschlüsselungs-Matrix 731. Die Matrix ist mit der Matrix 702 identisch mit der Ausnahme, dass sie grösser ist, um 10 Einer-Signale zu verarbeiten und zu entschlüsseln, während die Ent   schlüsselungsmatrix    702 nur 4 Zehner-Signale zu entschlüsseln hat. Deshalb ist eine der 10 Ausgangsleitungen 732 bis 741 dieser Entschlüsselungs-Matrix für jedes digitale Eingangskommando 0 bis 9 auf eine logische 0 gelegt zur Weitergabe an den Werkzeugwechsel Stromkreis. Die Entschlüsselungs-Matrix ist nicht im einzelnen dargestellt, da es ein üblicher Entschlüsselungs-Stromkreis und nur eine vergrösserte Abart der Entschlüsselungs-Matrix 702 ist. Aus diesem Grunde kann sie von jedem Steuerungsfachmann leicht beschafft werden.



   Die Ausgangsimpulse der Identifizierungsleitungen 707, 712, 716 und 720 für die Zehnerstellen und der Leitung 732 bis 741 für die Einerstellen gehen als Ein gang an den   Werkzeugidentifizierungs-Stromkreis    von Fig. 49. Der Kommandoimpuls für die Null als Zehner stelle in Leitung 707 wird über die Leitungen 751 bis
759 an 9 UND-Tore 742 bis 750 geliefert. Der Kom mandoimpuls für die Eins als Zehnerstelle in Leitung  712 wird über die Leitungen 771 bis 780 an 10 UND Tore 761 bis 770 geliefert. Der Kommandoimpuls für die Zwei als Zehnerstelle in Leitung 716 wird über Leitungen 791 bis 800 an 10 UND-Tore 781 bis 790 geliefert, und der Kommandoimpuls für die Drei als Zehnerstelle in Leitung 720 wird über die Leitungen
801 und 802 an 2 UND-Tore 803 und 804 im Stromkreis für die Identifizierung der Werkzeugkommandos weitergegeben.



   Der Kommandoimpuls für die Null als Einerstelle in Leitung 732 gelangt über die drei Leitungen 805, 806 und 807 an die UND-Tore 761, 781 bzw. 803 in dem Identifizierungsstromkreis für die Werkzeugkommandos.



  Der Kommandoimpuls für die Eins als Einerstelle in Leitung 733 gelangt über Leitungen 808 bis 811 zu 4 UND-Toren 742, 762, 782 und 804 im Identifizierungsstromkreis, während die Kommandoimpulse für die 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 und 9 als Einerstelle in den Leitungen 734 bis 741 jeweils an 3 der UND-Tore dieses Stromkreises weitergegeben werden. Auf diese Weise bedeuten die 31 UND-Tore 742 bis 750, 761 bis 770, 781 bis 790, 803 und 804 die Werkzeugkommandos für jedes der 31 verschiedenen möglichen Werkzeuge, die sich im Magazin befinden können.



   Wenn beispielsweise Werkzeug Nr. 2 gebraucht wird, so wird die Zehnerstelle 0 und die Einerstelle 2 auf die logische Null eingestellt, so dass das UND-Tor 743 eine logische Eins als Ausgang über Leitung 815 an den Umkehrer 816-2 gibt. Der Umkehrer 816-2 liefert dann einen logischen 0-Impuls an ein UND-Tor 817-2.



   Das UND-Tor 817-2 hat ebenso wie alle übrigen 30 entsprechenden UND-Tore 817-1, 817-3 usw. bis 817-31 eine zusätzliche Eingangsleitung 818-1 bis 818-31, welche mit einem Werkzeugidentifizierungs Stromkreis 719 verbunden ist. Die Eingänge dieses   Werkzeugidentifizierungsstromkreises    stammen von den 5 verschiedenen Identifizierungsschaltern S32 bis S36, die zu den Ringen 238 am Werkzeug gehören. Die 5 Code-Ringe ergeben 32 verschiedene Kombinationsmöglichkeiten, von denen nur 31 ausgenutzt werden.



  Der Stromkreis 719 unterscheidet, welche Kombination der 5 Ringe betätigt worden ist, und identifiziert so, welches von den 31 Werkzeugen bei dem Ablesekopf 320 des Magazins vorliegt. Die 31 verschiedenen Ausgangsleitungen 818-1 bis 818-31 des Werkzeugidentifizierungs-Stromkreises sind alle einzeln mit je einem der Eingänge der 31 UND-Tore 817-1 bis 817-31 verbunden. Jedes dieser UND-Tore 817-1 bis 817-31 liegt über einen Umkehrer in Serie mit einem der UND-Tore 742 bis 750, 761 bis 770, 781 bis 790, 803 und 804, so dass der gesamte Stromkreis imstande ist, das Kommandosignal für ein Werkzeug mit dem in der Ablesestation 320 im Magazin vorliegenden Werkzeug zu vergleichen und, wenn die beiden Signale identisch sind, über eines der UND-Tore 817-1 bis 817-31 einen entsprechenden Impuls zu geben.



   Der Ausgang jedes Paares von UND-Toren 817-1 mit 817-2, 817-3 mit 817-4 usw. bis 817-29 mit 817-30 und das einzelne Tor 817-31 läuft als Eingang in eines von 16 ODER-Toren 821 bis 836. Für jedes Paar UND-Tore 817-1 bis 817-31 braucht man nur ein einziges ODER-Tor, da zu einem bestimmten Zeitpunkt jeweils nur eines der UND-Tore 817-1 bis 817-31 betätigt wird. Die Logik dieser ODER-Tore 821 bis 836 ist derart, dass ihr Ausgang eine logische Null ist, wenn einer ihrer beiden Eingänge eine logische Eins bekommt. Der einzige Fall, wo diesen ODER-Toren ein logischer l-Impuls zugeleitet wird, ist der, wenn ein Werkzeugwechselkommando eingeht und   das    betreffende Werkzeug nicht in der   Aufaahmestation    des Magazins vorhanden ist.

  Nimmt man beispielsweise an, dass das Werkzeug Nr. 1 gebraucht wird, so werden dem UND-Tor 742 zwei logische   0Impulse    zugleitet. Die Folge ist ein l-Impuls zum Umkehrer 816-1 und ein logischer   Impuls    als Eingang bei einem Anschluss des UND-Tores 817-1. Falls nun das Werkzeug Nr. 1 sich nicht in der Aufnahmestation befindet, sendet der   Wcrkzeugidcntifizierungs-Stromkreis    719 einen 0-Impuls über Leitung 818-1 an das UND-Tor 817-1, so dass das UND-Tor 817-1 einen l-Impuls abgibt. Das bewirkt einen 0-Impuls vom Tor 821 in Leitung 840.



  Ist jedoch das Werkzeug Nr. 1 in der Austauschstation vorhanden, so würde das Signal in Leitung 818-1 eine logische Eins sein, und das UND-Tor 817-1 würde einen 0-Impuls abgeben, so dass der Ausgang des ODER-Tores 821 nun eine Eins wäre. Dieser letztere   Impuls    würde das TCR-Steuer-Flip-Flop 684, wie später erläutert wird, nicht setzen, so dass das   Werkzeugwechsei-Steuer-    relais TCR nicht erregt und ein   Werkzeugwecl;selvor-    gang nicht eingeleitet würde.



   Bevor ein Werkzeugwechsel eingeleitet wird, muss sich ein leeres Werkzeugabteil in der Aufnahmestation des Magazins befinden, um ein gebrauchtes Werkzeug aufzunehmen. Infolgedessen zeigt das Vorhandensein eines Werkzeuges in der   Aufnahmestaiion    an, dass die Maschine nicht für einen   automafischen    Werkzeugwechsel bereit ist, und, wie später erläutert wird, wird die Maschine stillgesetzt, sobald der gerade in Ausführung befindliche Bearbeitungsvorgang beendet ist.



   Wenn ein logischer 0-Impuls in Leitung 840 ankommt, wird er als Eingang an ein Zähl-Block-UND Tor 842 weitergegeben. Der zweite Impuls geht diesem UND-Tor 842 vom Programmband und Bandleser zu und zeigt an, dass die gesamte H-Block- oder Werkzeugwechselinformation vom Band abgelesen werden ist.



  Wenn beide Voraussetzungen zutreffen, wird eine logische Eins vom UND-Tor 842 über einen Umkehrer 843 an den Steuer-Setzanschluss 844 vom TCR-Flip Flop 684 gegeben. Die Setz- und Rücksetz-Triggeranschlüsse 845 bzw. 846 dieses TCR-Flip-Flop 684 sind parallel zu einem Impulsgeber 847 für 250 Perioden pro Sekunde geschaltet. Wenn nun das TCR-Flip-Flop 684 einen logischen   Impuls    am   Steuer-Setzanschluss    844 empfängt, gefolgt von einem Trigger-Setzimpuls, so wird das TCR-Flip-Flop gesetzt, so dass in der Setz Ausgangsleitung 848 ein logischer l-Impuls erscheint, während am Rücksetz-Ausgangsanschluss 850 eine logische Null erscheint. Diese logische Null wird vom Anschluss 850 als Eingang an einen Umkehrer 851 gegeben und von dort über einen Verstärker 852 an das Werkzeugwechselrelais TCR.

   Die Erregung dieses Relais TCR leitet nun einen Werkzeugwechselvorgang ein, wie später erläutert wird.



   Der Setz-Ausgangsimpuls vom TCR-Flip-Flop 684 ist nun eine logische Eins, und dieser Impuls geht über Leitung 848 zu dem UND-Tor 683, wodurch das Rücksetzen der Flip-Flops H10 und H20 und des Puffermagazins 690 verhindert wird. Falls der Bandleser ein weiteres  H  liest, bevor der vorhergehende Werkzeugwechselbefehl vollständig ausgewertet ist, so wird dadurch, dass sich Leitung 848 auf der logischen l-Ebene befindet, der Eingang irgendeiner weiteren Information in den rückgesetzten Stromkreis ausgeschlossen.  



   Der Setz-Ausgang von TCR-Flip-Flop in Leitung 848 geht auch an den Setz-Triggereingang 694 des rückgesetzten  H -Flip-Flop 693. Dieser Impuls ist auf der logischen l-Ebene und verbleibt dort, bis der Werk   zeugwechsel    beendet ist; dann kehrt er zur logischen 0-Ebene zurück. Wenn der Impuls über Leitung 848 eine logische Null wird, macht er den Setz-Ausgang des    H.-Flip-Flop    693 zur logischen Eins. Das hat zur Folge,   dass    der Ausgang des ODER-Tores 695 eine lo   bischz    Null wird, so dass die Flip-Flops H10 und H20 sowie das Puffermagazin 690 rückgesetzt werden.



   Um das Ablesen eines weiteren  H - oder Werk   zeugwechsel-Informationsblockes    durch den Bandleser zu verhindern, bevor ein Werkzeugwechsel vollendet ist, ist der in Fig. 48 dargestellte Sicherheitsstromkreis vorgesehen. Dieser Stromkreis hat die Aufgabe, das Band zu stoppen und damit das weitere Ablesen von Werkzeugwechsel-Informationen zu verhindern, nachdem ein weiteres   H-Kommando    abgelesen ist und bevor die erste Reihe eines  H -Informationsblockes abgelesen wird.



   Zu diesem Zwecke ist ein Werkzeugwechsel-Halte Flip-Flop-TCH mit einem dazugehörigen Steuerstromkreis vorgesehen. Der Setzsteuer-Eingangsanschluss 853 vom Flip-Flop-TCH ist mit dem Ausgang eines ODER Tores 854 verbunden. Der Eingang dieses ODER-Tores ist ein positives   Werkzeugwechsel- H -Signal    vom Bandleser 680 oder ein Revolverkopf-Schaltsignal T vom Band. Sobald ein Revolverkopf-Schaltsignal T oder ein   Werkzeugweclsel- H -Signal    vom Bandleser 680 abgegeben wird, erscheint ein logischer l-Impuls im ODER-Tor 854, das nun einen logischen 0-Ausgangsimpuls an den Setz-Steueranschluss 853 des Werkzeug   wechsel-Hafte-Flip-Flop-TCH    abgibt.

  Infolgedessen erhält, wenn vom Bandleser ein 0-Reihen-RO-Signal vom    < ;H"-Informationsblock    von dem Band abgelesen wird, der   Setz-Trigger-Anschinss    vom Flip-Flop-TCH vom Bandleser einen logischen 0-Impuls und bewirkt das Setzen des Werkzeugwechsel-Halte-Flip-Flop-TCH. Solange Werkzeugwechsel-Halte-Flip-Flop-TCH gesetzt bleibt, gibt es an die Leitung 857 einen logischen   l-Im-    puls ab. Diese Leitung 857 ist über einen normalen (nicht gezeigten) Stromkreis mit dem Bandleser verbunden und hat die Aufgabe, bei Abgabe einer logischen Eins den Bandleser am Ablesen weiterer Informationen zu hindern, bis Werkzeugwechsel-Halte-Flip-Flop-TCH rückgesetzt ist.



   Von seiner rückgesetzten Seite ist das Werkzeug wechsel-Halte-Flip-Flop-TCH über einen normal geschlossenen Kontakt MSC-4 eines Magazin-Suchrelais MSC und einen normal offenen Kontakt ZSE-3 eines   Wartestellung-Relais    ZST an eine 80-V-Stromquelle 856 angeschlossen. Der Kontakt MSC ist immer dann offen, wenn im Magazin gerade ein Werkzeug gesucht wird, und der Kontakt ZST-3 ist nur geschlossen, wenn der Z'-Schlitten in der Z'-Wartestellung steht. Infolgedessen kann ein Signal diese Kontakte nur dann durchlaufen, wenn der Z'-Schlitten in der Z'-Wartestellung steht und der   Magazintransporteur    stillsteht. Nach Passieren dieser Kontakte läuft das Signal über einen Leitungsfilter 859 zu dem Steuergerät 860, wo das 80-V-Signal auf eine Arbeitsspannung von O-V zurückgeführt wird, oder auf eine logische Eins.

  Mit dieser logischen Eins wird das Signal vom Steuergerät 860 als Eingang an einen Umkehrer 861 abgegeben, der das Signal umkehrt und einen logischen   Impuls    an ein UND-Tor 862 abgibt.



  Dieses UND-Tor 862 empfängt ebenfalls einen 0-Impuls über Leitung 863 vom rückgesetzten Ausgang vom Flip-Flop-TCH, wenn das Werkzeugwechsel-Halte-Flip Flop-TCH gesetzt ist. Der Ausgang dieses UND-Tores ist nur dann ein logischer l-Impuls, wenn beide Eingänge eine logische Null sind. Die logische Eins vom Tor 862 wird über eine Leitung 864 an den Umkehrer 865 gegeben, der daraufhin einen logischen 0-Impuls an den Setz-Steuereingang auf die rückgesetzte Seite vom Flip-Flop-TCH abgibt. Der Rücksetz-Triggereingang dieses Flip-Flop erhält über eine Leitung 866 von einem Uhrengerät ein von diesem erzeugtes Signal mit 125 KC.



   Im Betrieb arbeitet dieser Stromkreis zum Anhalten des Bandlesers so, dass der Bandleser am Ablesen von weiteren Band-Informationen gehindert wird, sobald ein Werkzeugwechsel- H -Signal an das ODER-Tor 854 gegeben, oder sobald ein RK-Schaltsignal T an dieses ODER-Tor 854 gegeben wird. Der Ausgang dieses ODER-Tores 854 geht an den Setz-Steuereingang 853 des Werkzeugwechsel-Halte-Flip-Flop-TCH, der sofort über ein RO-Signal vom Bandleser auf seinen Anschluss855 getriggert wird. Das hat zur Folge, dass das Werkzeugwechsel-Halte-Flip-Flop TCH gesetzt wird, so dass es über eine Leitung 857 einen logischen   Impuls    an den Bandleser 680 abgibt. Dieser Impuls veranlasst den Bandleser, das weitere Ablesen von Informationen einzustellen, bis Flip-Flop TCH rückgesetzt ist.

  Dieses Rücksetzen tritt nur ein, wenn der Magazintransporteur stillsteht, (so dass Kontakt MSC-4 geschlossen ist) und wenn der Z'-Schlitten in der Z'-Wartestellung steht, (so dass Kontakt ZST-3 geschlossen ist). Wenn beide Voraussetzungen erfüllt sind, liefert die 80-V-Stromquelle 856 ein Signal an UND-Tor 862, und   Werkzeugwechsel    Halte-Flip-Flop TCH wird rückgesetzt, so dass es einen logischen 0-Impuls über Leitung 857 an den Bandleser abgibt. Daraufhin setzt dieser das Ablesen des  H oder    T  -Informationsblockes    fort.



   In den Fig. 51A, 51B und 51C ist der über Relais gesteuerte Stromkreis für die Steuerung der Maschinenfunktion dargestellt. Dieser Stromkreis weist Hauptleitungen 870 und 871 auf, die an eine   25-V-Gleich-    stromquelle angeschlossen sind und Hauptleitungen 872 und 873, die an eine   110-V-Wechselstromquelle    angeschlossen sind. Der Schaltplan in den Fig. 51A, 51B und 51C ist ein üblicher leiterförmiger Schaltplan, in welchem jeder Zweig, d. h., jede horizontale Leitung 1001-1109 des   Leiterschaltplanes    auf der linken Seite mit aufeinanderfolgenden Nummern bezeichnet ist.

   Um das Lesen des Schaltplanes zu erleichtern, sind alle Steuerrelais auf der rechten Seite des Planes eingezeichnet, wo die Bezeichnungen der Relais zusammen mit denjenigen Nummern der Zweige oder horizontalen Leitungen des Leiterplanes erscheinen, zu welchen Kontakten die betreffenden Relais gehören.



   Um das Lesen des Schaltplanes weiter zu erleichtern, ist die Zeitfolge aller Relais und der Steuerspulen der   Fig. 51A,    51B und 51C in Beziehung zum Ablauf des Werkzeugwechsels im Programmschaubild 52 dargestellt. Anhand dieses Schaubildes kann der Zustand jedes Relais und jeder Spule während des gesamten Ablaufs bestimmt werden.



   Wie oben erwähnt, bewirkt der Eingang des Werkzeugwechselimpulses oder H-Informationsblockes in den Stromkreis die Erregung des Relais TCR (Fig. 49).



  Dies bewirkt das Schliessen des Kontaktes TCR-1 in   Leitung 1002. Dieser Kontakt liegt in Reihe mit einem von Hand zu schliessenden Magazin-Zeitrelais-Kontakt CTN-1, so dass gleich nach dem Schliessen des Kontaktes TCR-1 die Relais TCRXX und TCRX (Leitungen 1001 und 1002) Strom bekommen. Der Kontakt CTN-1 ist ein Kontakt eines Zeitrelais CTN, welches mit einem Magazin-Steuerstromkreis in Reihe geschaltet ist, wie später erläutert wird. Dieser Kontakt CTN-1 und das dazugehörige Relais CTN haben die Aufgabe, den Ablauf des Werkzeugwechsels durch Öffnen des Kontaktes CTN-1 zu unterbrechen, falls nach einer vorbestimmten Zeitspanne - beispielsweise eine für zwei vollständige Umläufe des Transporteurs im Magazin erforderliche Zeit - kein Werkzeug gefunden ist. Ist das Werkzeug gefunden, so wird dieser Kontakt nie geöffnet und hat keine Funktion im Schaltplan.



   Die Erregung des Relais TCRX bewirkt das Schlie ssen des normal offenen Kontaktes TCRX-1 in Leitung 1005, was wiederum die Erregung des Werkzeugwechsel-Startrelais MSC und MSCX (Leitungen 1005 und 1006) bewirkt. Diese Relais werden durch das Schliessen eines Stromkreises über Leitung 1006, Kontakt TCRX-2, den normal geschlossenen Kontakt BM-1, den normal offenen Kontakt SP-1, den normal geschlossenen Kontakt MMAN-1, die normal offenen Kontakte LT-1, XO-1, ZST-1 und TTL-1, Schalter   S30    und die normal offenen Kontakte MD-1, AP-1 und HP-1 erregt. Kontakt SP-1 ist infolge der Erregung des Relais SP für den Magazin-Verriegelungsbolzen geschlossen. Dieses Relais ist immer erzeugt, wenn der Verriegelungsbolzen 325 (Fig. 20) in der unteren Stellung ist und ein Werkzeugabteil in der Austauschstation verriegelt.

  Wenn der Verriegelungsbolzen 325 durch die Drucklufteinheit 327 abgesenkt wird, so wird der Schalter S8 geschlossen und schliesst damit den Stromkreis zum Relais SP über Leitung 1036 in Fig. 51a.



   Der normal geschlossene Kontakt LT-1 in Leitung
1006 wird als Folge der Stromlosigkeit des Relais LT (Leitung 1051) für die Verriegelungsstange geschlossen.



  Dieses Relais LT und das parallel dazu geschaltete Relais LTX (Leitung 1050) werden stromlos, wenn Schalter S16 geöffnet wird. Dieser Schalter S16 ist offen, sobald in der Austauschstation des Magazins ein Werkzeug entriegelt ist.



   Der normal offene Kontakt XO-1 (Leitung 1006) wird bei Abschaltung des Relais XO (Leitung 1042) geschlossen. Dieses Relais XO wird erregt, wenn der X'-Schlitten in seiner äussersten oder Wartestellung ist, wobei er am Schalter S12 anliegt (Fig. 2). Der Stromfluss zum Relais XO wird über Schalter S12 in Leitung
1042 geschlossen   (Fig.      51b).   



   Der normal offene Kontakt ZST-1 (Leitung 1006) wird bei Erregung des Relais ZST (Leitung 1046 in Fig. 51c) geschlossen. Dieses Relais ZST wird bei Einleitung eines Werkzeugwechsels geschlossen, wenn der Z'-Schlitten sich in der Z'-Wartestellung auf der Revolverkopfseite des Anschlaghalters 50 befindet, so dass der normal offene Schalter S14 geschlossen ist. Das Schliessen des Schalters S14 schliesst den Stromkreis zum Relais ZST über Leitung 1046.



   Der normal offene Kontakt TTL-1 (Leitung 1006) wird geschlossen, sobald ein Werkzeug in der hinteren Station 21A des Revolverkopfes ausgespannt wird. Dieser Vorgang wird gemeldet von dem Kontrollstromkreis für die Werkzeugverriegelung, der in Fig. 51c mit einer gestichelten Linie umrahmt und mit 875 bezeichnet ist.



  Dieser Stromkreis stellt in Verbindung mit den Druckschaltern   S21    und S21a im Hydraulikschaubild 532 (Fig. 47) sicher, ob das Werkzeug in der hinteren Sta   lion    22a des Revolverkopfes ausgespannt und das Werkzeug in der vorderen Station 21a gespannt ist. Wenn diese Vorbedingungen zutreffen, wird das Relais TTL (Leitung 1108) erregt und der normal offene Kontakt TTL geschlossen.



   Der Kontrollstromkreis 875 für die Werkzeugverriegelung weist die beiden druckbeaufschlagten Schalter S21 und S21a auf, die parallel geschaltet sind, und von denen jeder in Serie mit einem der beiden Kontakte TTLX-1 und TTLX-2 des Relais TTLX für die Werkzeugverriegelung im   Revolverkopf    liegt.



   Die Bürstenkontakte 205, 206 und 207 und die ringförmigen Kontakte oder Schleifringe 201, 202 und 203, welche die Verbindung zwischen der Grundplatte und dem Werkzeugblock des Revolverkopfes herstellen (Fig.   39)     dienen als Schalter in diesem Kontrollstromkreis. Wie oben beschrieben, sind die drei Bürstenkontakte 205, 206 und 207 beweglich im Werkzeugblock 75 des Revolverkopfes befestigt, so dass sie bei der Drehung zum Fortschalten des Kopfes mit diesem rotieren. Die Schleifringe 201, 202 und 203 sind alle unterhalb des Revolverkopfes fest montiert, so dass sie stets an Ort und Stelle bleiben. Schleifring 201 ist an eine 110-V Stromquelle angeschlossen, während die Schleifringe 202 und 203 geerdet sind, wie im Revolverkopf-Schleifringplan rechts vom   Kontrol ] -Stromkreis    875 in Fig. 51c angedeutet.



   Da die Bürsten 205 und 206 stets in Kontakt mit den Schleifringen 201 und 202 sind, so arbeiten diese Bürsten und die dazugehörigen Schleifringe in dem Kontrollstromkreis für die   Werkzeugverriegeliing    stets als geschlossene Schalter. Die Bürste 207 jedoch berührt den Schleifring 203 nur während derjenigen Hälfte der Revolverkopfdrehung, bei der die Werkzeugstation 21a zum Spindelstock hin gerichtet, d. h. in Arbeitsstellung ist. Wenn dagegen die andere Werkzeugstation 22a in Arbeitsstellung ist, so ist der aus dem Bürstenkontakt 207 und dem Schleifring 203 gebildete Schalter geöffnet.



   In Betrieb hält dieser Stromkreis 875 das Kontrollrelais TTL für die Werkzeugverriegelung stets unter Strom, solange der Stromkreis ordnungsgemäss arbeitet und dasjenige Werkzeug, das sich in der jeweiligen Arbeitsstellung befindet, im Revolverkopf eingespannt ist. Angenommen, das Werkzeug in Station 21a von Fig. 38 ist zum Spindelstock ausgerichtet und in Arbeitsstellung, so muss dieses Werkzeug, wie dargestellt, eingespannt sein. Dies ist der Fall, solange die Werkzeug Spannspule A20 (Fig. 47 und Leitung 1104 in Fig. 51C) unter Strom steht, so dass Flüssigkeit durch das Ventil 610 zur Anschlussöffnung 166b der Hydraulikeinheit
169b zum Spannen des Werkzeuges in der Revolverstation 21a strömen kann.

   Zu diesem Zeitpunkt wird der Stromkreis zu dieser Spule von Leitung 872 aus über Leitung 1103, Bürstenkontakt 205, Leitung 876, Spule A20, Leitung 877, Bürstenkontakt 207 und Leitung
873 geschlossen. Gleichzeitig wird das Revolverkopf Verriegelungsrelais TTLX erregt, da es zur Spule A20 parallel geschaltet ist. Die Erregung des Relais TTLX bewirkt das Schliessen des normal offenen Kontaktes
TTLX-1 (Leitung 1107) in diesem Relais, und falls nun der druckbeaufschlagte Schalter   S21    geschlossen ist  (weil Flüssigkeit auf die Druckseite der Hydraulik
Spanneinheit in der Revolverkopfstation 21a fliesst), wird ein Stromkreis zum Kontrollrelais TTL geschlos  sen. Dieser Stromkreis schliesst sich von Leitung 872 aus über Leitung 1103, Bürstenkontakt 205, Leitung 878, Kontakt TTLX-1, Druckschalter S21, Leitung 879 und Bürstenkontakt 206.

  Solange das Relais TTL unter Strom ist, wird kein Impuls an den Haupt-Steuerstromkreis für die Einspeisung der Maschine gegeben, so dass die Maschine entsprechend dem programmierten Fahrplan arbeitet. Ist jedoch das Werkzeug nicht in der Revolverstation 21a festgespannt und Station 22a entspannt, so würde der Schalter   S21    geöffnet bleiben, so dass das Relais TTL stromlos wird. Der Impuls für die Unterbrechung der Stromzufuhr würde aufgrund der Abschaltung des Relais TTL den gesamten Arbeitsgang der Maschine stoppen und den Kontakt TTL-1 in Leitung 1006 öffnen, bis das Werkzeug richtig gespannt ist, was durch die Kontrolle des Spanndruckes mittels des Druckschalters S21 festgestellt wird.



   Wenn der   Revolverkopf    weitergeschaltet ist und die andere Station 22a zum Werkstück oder Spindelstock hin ausgerichtet ist, trennt sich der Bürstenkontakt 207 von dem halbkreisförmigen Schleifring 203 und unterbricht damit den Stromkreis in Leitung 1103 von Fig.   51 C.    Das Öffnen dieses Kontaktes 207 schaltet die Spule A20 und das Revolverkopf-Verriegelungsrelais TTLX. Wie bereits in Verbindung mit der Beschreibung des Hydraulikschaltplanes 532 in Fig. 47 erwähnt, bewirkt die Abschaltung der Spule A20 die Bewegung des Steuerventils 610 für die Werkzeugspannung im Revolverkopf in eine solche Lage, dass die Hydraulik Spanneinheit 169 der Station 22a Druck zum Spannen und die Einheit 169b in Station 21a Druck zum Entspannen erhält.

  Angenommen, das Werkzeug in Station 22a ist richtig gespannt, so wird Schalter S21A geschlossen, so dass ein Stromkreis zum Kontrollrelais TTL von Leitung 872 über Bürstenkontakt 205, Leitung 878, normal geschlossenen Kontakt TTLX-2, Druckschalter S21A, Leitung 879 und Bürstenkontakt 206 geschlossen ist.



   Ist das Werkzeug der Station 22a ausgespannt, würde der Schalter S21A geöffnet sein, so dass das Kon   trollrelais    TTL stromlos wird und einen Impuls für die Unterbrechung der Stromzufuhr an den Steuerstromkreis der Maschine (nicht dargestellt) gibt, so dass alle Arbeitsgänge gestoppt werden und gleichzeitig der Kontakt TTL-1 (Leitung 1006) geöffnet wird, um den Werkzeugwechselvorgang zu stoppen.



   Der Schalter   S30    in Leitung 1006 wird von einer der beiden Nasen am Nocken 150 (Fig. 45) geschlossen, sobald der Revolverkopf in einer der beiden Schaltstellungen steht, in denen ein Werkzeug aus dem Revolverkopf 20 herausgenommen werden kann. Aus diesem Grunde sind die beiden Nasen am Nocken 150 um 1800 versetzt und auf dem Nocken so angeordnet, dass sie den Schalter   S30    schliessen, wenn eine der beiden Stationen in einer solchen Stellung ist, dass das darin befindliche Werkzeug richtig ausgerichtet ist, damit der Greifer des Werkzeugtransportschlittens seine Bewegung zum Ergreifen des Werkzeuges im Revolverkopf ausführen kann.



   Der normal offene Kontakt MD-1 (Leitung 1006) wird durch Erregung des Magazintür-Relais MD (Leitung 1061) geschlossen. Dieses Relais MD wird erregt, sobald die Tür 253A (Fig. 1 und 20) in der Vorderseite 253 des Magazins (Fig. 1 und 20) geschlossen ist. Diese Tür ist als Zugang zum Werkzeugmagazin vorgesehen, um das Einsetzen von Werkzeugen in das Magazin oder das Auswechseln von Werkzeugen zu erleichtern. Solange die Tür 253A geschlossen ist, ist ein Sicherheitsschalter   S22    (Fig. 20) geschlossen, so dass eine Verbindung zum Relais MD über Leitung 1061 und den geschlossenen Schalter   S22    hergestellt ist.



   Der normal offene Kontakt AP-1 in Leitung 1006 wird bei Erregung eines Luftdruck-Kontrollrelais AP in Leitung 1025 geschlossen. Dieses Relais AP wird durch Schliessen des Druckschalters   S24    (Fig. 47), d. h.



  bei einem für die Maschine ausreichenden Luftdruck, erregt. Durch Schliessen dieses Schalters wird der Stromkreis zum Relais AP über Leitung 1025 und den normal offenen Schalter   S24    geschlossen.



   Der normal offene Kontakt HP-1 in Leitung 1006 wird bei Erregung des   Kontrolirelais    HP (Leitung 1027) für den Hydraulilcdruck geschlossen. Dieses Relais HP wird erregt, wenn sich der druckbeaufschlagte Schalter   S25    (Fig. 47) schliesst und damit anzeigt, dass ein für die Maschine ausreichender Hydraulikdruck vorhanden ist. Das Schliessen des Schalters   S25    bewirkt das Schlie ssen des Stromkreises über den Schalter   S25    und die Leitung 1027 (Fig.   5 lA)    zum Relais HP.



   Der normal geschlossene Kontakt EM-1 (Leitung 1006) des Relais EM (Leitung 1044) bleibt so lange geschlossen, wie bei der Werkzeugaustauschstation im Magazin ein leeres Werkzeugabteil vorhanden ist. Wenn in dem Abteil an der Austauschstation ein Werkzeug ist, so betätigt es den Schalter   S13    (Fig. 21) und schliesst damit den Stromkreis zum Relais EM in Leitung 1044 und öffnet so den Relaiskontakt EM-1.



   Der normal geschlossene Kontakt MMAN-1 in Leitung 1006 gehört zum Magazin-Handsteuerrelais MMAN (Leitung 1033). Dieses Relais ist so lange stromlos, wie das Magazin nicht von Hand gesteuert wird. Um das Magazin von Hand zu steuern, wird der Handsteuer-Knopf oder -Schalter 880 in die Handsteuerstellung gebracht, in welcher er einen Stromkreis zum Relais MMAN über Leitung 1033 und den normal geschlossenen Kontakt MSC-3 im Relais MSC (Leitung 1005) schliesst. Um einen automatischen Werkzeugwechselvorgang einzuleiten, muss der Schalter 880 in die automatische Steuerstellung gebracht werden, in welcher der Schalter 880 geöffnet ist, um das Relais MMAN abzuschalten. Solange dieses Relais stromlos ist, bleibt der Kontakt MMAN-1 in Leitung 1006 geschlossen, so dass der automatische Werkzeugwechsel eingeleitet werden kann.



   Wenn alle vorstehend aufgezählten Voraussetzungen erfüllt sind, was durch das Schliessen sämtlicher Kontakte in Leitung 1006 angezeigt wird, werden die Relais MSC und MSCX (Leitungen 1005 und 1006) für den Beginn des Werkzeugwechselvorganges erregt. Die Erregung dieser Relais MSC und MSCX bewirkt das Schliessen des Haltekontaktes MSC-1 in Leitung 1003, so dass nun der Haltestromkreis über Leitung 1003, den geschossenen Kontakt MSC-1, Leitung 907, den geschlossenen Kontakt TCRX-1, Leitung 881 und Leitung 1006 zu den Relais MSC und MSCX geschlossen ist.



   Wenn das Relais MSC erregt ist, schliesst es den Kontakt MSC-2 in Leitung 1022, so dass nun ein Stromkreis zu dem Relais RSB für den Z'-Wartestellungsanschlag 50 über Leitung 1022, den normal offenen Kontakt ZST-2, den Kontakt MSC-2 und den normal offenen Kontakt ER-1 geschlossen ist. Der Kontakt ER-1 ist ein normal offener Kontakt des Relais ER (Leitung 1058) für den Not-Rücktransport des Schlit  tens. Dieser Kontakt kann nur ausgeschaltet werden durch manuelle Betätigung eines Druckknopfes für den Not-Rücktransport des Schlittens, wie später erläutert wird. Erregung des Relais RSB für den Z'-Wartestellungsanschlag bewirkt das Schliessen des Kontaktes RSB-1 in Leitung 1023, so dass nun ein Haltestromkreis zum Relais RSB über Leitung 1023, den normal geschlossenen Kontakt MC-3, Kontakt RSB-1, Leitung 882 und Leitung 1022 hergestellt wird.



   Wenn das Relais RSB für den Z'-Wartestellungsanschlag erregt wird, schliesst sich der Kontakt RSB-2 in Leitung 1080, so dass über Leitung 1080 ein Stromkreis zur Spule A3 (Fig. 47 und 51C) für die Drucklufteinheit zum Betätigen des Wartestellungsanschlages 50 geschlossen wird. Wenn diese Spule A3 erregt wird, so wird der Einheit 492 (Fig. 18) für den Z'-Anschlag 50 Druckluft zugeführt, so dass der Kolben den Anschlag in eine Entriegelungsstellung in bezug auf den Taster 43 des Z'-Schlittens anhebt. Sobald er vom Anschlag 50 freigegeben ist, kann der Z'-Schlitten am Anschlag 50 vorbei in Z'-Richtung bewegt werden.



   Wenn das Relais MSCX erregt wird, bewirkt dies das Schliessen des Kontaktes MSCX-2 in Leitung 1078, so dass ein Stromkreis zur Spule A2 für die Steuerung des Z'-Schlittens über Leitung 1078, Kontakt MSCX-2 und die geschlossenen Kontakte ZX-1 und ER-2 hergestellt wird. Wie bereits bei der Erklärung der Fig. 47 ausgeführt, bewirkt die Erregung der Spule A2, dass die Drucklufteinheit 463 den Taster 43 in eine Stellung drückt, in welcher er den Z'-Schlitten 32 zu einer Bewegung in Richtung auf den Revolverkopf 20 veranlasst.



   Der Z'-Schlitten 32 bewegt sich im Schnellgang zum Revolverkopf, bis der Anschlag 39 (Fig. 2) des Schlittens den am Halter 38 befestigten Schalter   S1    betätigt. Das Schliessen dieses Schalters   S1    stellt über die Leitung 1076 eine Verbindung zur Spule Al für die X'-Schlittensteuerung her. Die Erregung dieser Spule Al bewirkt, dass die Drucklufteinheit 463X den Taster 43X in eine solche Stellung drückt, dass er die   Bewegung    des X'-Schlittens 33 in Richtung zum Revolverkopf 20 über die an Hand von Fig. 47 bereits beschriebene hydropneumatische Steuerung einleitet.



   Die Bewegung des Werkzeugtransportschlittens 31 zum Revolverkopf setzt sich sowohl in der X'-Richtung wie in der Z'-Richtung fort, bis der X'-Schlitten durch das Anschlagen des Druckluftschalters S41 an der Stange 512 verlangsamt wird, wobei diese Stange gegen den senkrechten Rand 523 des Anschlages 40 stösst. Dies bewirkt die Bewegung der Verzögerungs-Steuereinheit 462X in eine solche Lage, dass der X'-Steuertaster 43X über die an Hand von Fig. 47 bereits beschriebene hydropneumatische Steuerung in eine Zwischen- oder Kriechstellung gedreht wird.



   Anschliessend wird der Z'-Schlitten durch das Anschlagen des Druckluftschalters S39 am Nocken 465 am Z'-Anschlag 38 verlangsamt, da dies das Öffnen des Schalters S39 und die Verzögerung des Z'-Schlittens durch die früher beschriebene hydropneumatische Steuerung bewirkt.



   Der X'-Schlitten setzt seine langsame Bewegung zum Revolverkopf 20 fort, bis der Taster 43X am Anschlag 40 anliegt und dadurch die Synchronisierung mit dem X'-Schlitten 18 herstellt. Wenn der Taster 43X sich in der Synchronisierungslage befindet, ist der Schalter   Sil    (Fig. 2) des X'-Schlittens geschlossen und schliesst über Leitung 1040 einen Stromkreis zum X'-Synchronisierungsrelais XS. Die Erregung dieses Relais XS bewirkt das Schliessen des Kontaktes XS-3 in Leitung 1095, so dass sich ein Stromkreis zur Spule A15 für den Reinigungsluftstrom des Greifers über den normal offenen Kontakt TCRXX4 des Relais TCRXX, Kontakt XS3 und den normal geschlossenen Kontakt CR4 schliesst.

  Die Erregung der Spule   A15    öffnet das Ventil 667 (Fig. 47), so dass in Station 22a des Revolverkopfes Druckluft durch die Düsen 369 der Greiferfinger gegen die Werkzeugklemmnuten 229 und 231 des Werkzeuges geblasen wird.



   Der Z'-Schlitten setzt seine Bewegung zum Revolverkopf nach der Synchronisierung des X'-Schlittens mit dem X-Schlitten fort, bis der Taster 43 am Anschlag 640 des Z'-Anschlaghalters 38 anstösst. Wenn der Z'-Schlitten die Synchronisierungsstellung erreicht, wird der Schalter S17 (Fig. 2) geschlossen. Dadurch wird eine Verbindung zum Z-Synchronisierungsrelais ZS über Leitung 1053 hergestellt. Die Erregung des Z-Synchronisierungsrelais ZS bewirkt das Abstellen des Reinigungsluftstromes für den Greifer und das Anstellen des Reinigungsluftstromes für den Revolverkopf.

  Dieser Luftstrom wird angestellt durch Herstellen einer Verbindung zur Spule A14 (Fig. 47 und   Leitung    1097 in   Fig. 5 lC)    über Leitung   1095,    Kontakt TCRXX4, Kontakt XS3, Leitung 383, Leitung 1096, Kontakt MSCX3, Kontakt ZX2, Leitung 884, Leitung 1097, Kontakt XS4 und den normal geschlossenen Kontakt   TA1.   



   Gleichzeitig mit der Verbindung zur Spule A14 für die Revolverkopfreinigungsluft wird auch eine Verbindung zum Zeitrelais TA (Leitung 1099) für diesen Luftstrom hergestellt. Dieses Relais TA wird konstant auf 2 oder 3 Sekunden eingestellt, so dass das Relais genügend lange geschlossen bleibt, um das Werkzeug vollständig in den Revolverkopf einzuführen oder herauszuziehen. Etwa 2 oder 3 Sekunden nachdem die Spule A14 für den Reinigungsluftstrom im Revolverkopf erregt ist, öffnet sich der Kontakt TA1 (Leitung 1097) des Zeitrelais TA, so dass die Stromzufuhr zur Spule   A 14    und damit die Luftzufuhr zum Revolverkopf unterbrochen wird.

  Nachdem sowohl der Z'- wie der X'-Schlitten mit dem Z-Schlitten 17 bzw. mit dem X-Schlitten 18 synchronisiert sind (so dass die Relais ZS und XS unter Strom sind), wird über Leitung 1006, Kontakt TCRX2, Leitung 885, Leitung 1016, Kontakte ZS3 und XS2, Diode 886 und Leitung 1015 eine Verbindung zum Greiferrelais GR (Leitung 1015) hergestellt. Die Erregung des Relais GR bewirkt die Einschaltung von zwei Zeitrelais GRX und GRXX (Leitung 1065 und 1066) über einen Stromkreis, in dem der normal offene Kontakt GR3 des Relais GR liegt. Dieser Stromkreis wird von Leitung 872 aus über den Kontakt GR3 in Leitung
1063, Leitung 887 und Leitung 1065 geschlossen. Das
Schliessen des Stromkreises zum Zeitrelais GRX stellt eine Verbindung zur Greifer-Steuerspule A4 (Fig. 47 und Leitung 1082 in Fig. 51C) von Leitung 872 aus über den Kontakt GRX3 her.

   Die Erregung der Spule A4 bewirkt das Schliessen der Greiferarme 400 und 401 durch die Hydraulikeinheit   3 83N,    wie bereits bei der Beschreibung der hydropneumatischen Steuerung in Fig. 47 erläutert.



   Durch die Erregung des Relais GR wird ein Strom kreis zum Zeitrelais ZSR (Leitung 1063) für die
Z-Wartestellung über Kontakt GR3, Kontakt TCRXX 1 und Kontakt ZS4 hergestellt. Bei Ablauf einer vorbe stimmten Zeit nach dem Einschalten des Relais ZSR   (und Schliessen der Greiferfinger) wird der Kontakt   ZSR 1    (Leitung 1007) des Relais ZSR geschlossen, wodurch sich ein Stromkreis zum Z'-Schlitten-Steuerrelais Z (Leitung 1010) über Leitung 1006, Kontakt TCRX2, Leitung 885, Leitung 1007,   Kontakt      ZSR1,    Leitung   SSX,    Leitung 1010, Diode 889 und den normal ge   schlossenen      Kontakt    CTN2 schliesst. Ein zweites Steuerrelais ZX für den Z'-Schlitten, das mit dem Relais Z parallel geschaltet ist, wird gleichzeitig mit dem Relais Z erregt.

  Beide Relais Z und ZX bewirken im einge   schalteten    Zustand die Bewegung des Z'-Schlittens 32 vom   Revok'crkopf    20 in Richtung zum Magazin, und   zwar    infolge der Offnung des normal geschlossenen   Kontaktes    ZX1 in Leitung 1078, wodurch die Verbindung zur   Z'-S'Leuerspule    A2 unterbrochen wird. Wie bereits in Verbindung mit dem hydropneumatischen Steuer   schema    in Fig. 47 erläutert, hat die Abschaltung dieser Spule   A2    die Drehung des   Z'-Motors    450 in der Richtung zur Folge, durch welche der Z'-Schlitten 32 vom   Revolven1npf      20    weg bewegt wird.



   Bei Erregung des Relais Z wird ein Haltekontakt   Z1      in Leitung 1 1038 angezogen, dessen Aufgabe die Her-    stellung einer Halteverbindung über den Kontakt Z1 unter Umgehung des Kontaktes   ZSR 1    ist und eine Ver   zogerung    der Unterbrechung des Kontaktes GRX1 im Relais GRX. Durch diesen   Haltekontakt    bleibt also das Relais Z für eine vorbestimmte Zeitspanne nach dem   Öffnen    des Greifers und Öffnen des Greiferrelais GRX   unter    Strom.



   Bei   Beginn    der Bewegung des Z'-Schlittens vom   Revolverkopf    weg und ausser Eingriff mit dem Schalter S17   bekommt    das Z'-Synchronisierungsrelais ZS in Leitung 1053 Strom. Während der Z'-Schlitten rückwärts   weiterfährt      wird    bei Passieren des   Z'-Anschlages    38 der   Schalter      S1    geöffnet.

  Das bewirkt die Unterbrechung der Verbindung zur X'-Spule   Al,    die damit stromlos   wird.    Hierdurch wird über das Ventil 475X der Motor   '5OX    in der Richtung mit   Druckfiüssigkeit    beaufschlagt, dass er den X'-Schlitten in Richtung vom Revolverkopf 20 wegbewegt, wie in Verbindung mit   Fig. 47    bereits   erlt.Mert.   



   Bei Beginn der Bewegung des X'-Schlittens vom Revolverkopf weg, wird der Schalter   Sll    geöffnet und schaltet das Synchronisierungsrelais XS für den X' Schlitten ab.



   Wenn der X'-Schlitten seine End- oder Wartestellung erreicht, wird Schalter S12 (Fig. 2) geschlossen und dadurch eine Verbindung zum   X1-Endstellungsrelais    XO (Leitung 1042) über Schalter S12 hergestellt.



   Der Z'-Schlitten setzt seine Rückwärtsbewegung fort,   nachdem    der X'-Schlitten seine End- oder Wartestellung erreicht hat, bis der Z'-Taster 43 gegen den nach unten   gerichleten    Nocken   479    stösst, was die Verzögerung der Bewegung des Z'-Schlittens bewirkt. Der Schlitten fährt nun langsam weiter, bis der Z'-Taster gegen den Anschlag 48 stösst und in seine Mittel- oder Null-Stellung gedreht wird. Der Schalter S10 ist dann geschlossen (Fig. 2) zur Kontrolle, dass der Z'-Schlitten mit dem im Revolverkopf aufgenommenen Werkzeug in der Austauschstation des Magazins steht. Das Schliessen des Schalters S10 in Leitung 1038 schaltet nun über Leitung 1038   (Fig.5)    das Relais ZL für die Z-Werkzeugaufnahme ein.



   Die erregung des Relais ZL schliesst einen Strom   kreis    zu der Spule All für die Werkzeugverriegelungssteuerung   (Fig.    47 und Leitung 1092 in Fig. 51C). Dieser Stromkreis läuft über Leitung 1095, Kontakt TCRXX4, Leitung 890, Kontakt ZL4 in Leitung   1094,    Leitung 891, den normal geschlossenen Kontakt MNANX2 in Leitung 1093, Leitung 892 und Leitung 1092 bis zur Leitung 873. Durch die Erregung der Spule All wird das Ventil 568 (Fig. 47) in eine solche Stellung gebracht, dass die Werkzeugverriegelungseinheit 311, den Verriegelungsbolzen 305 in der Austauschstation nach unten in das Werkzeugabteil schiebt, wie bereits in Verbindung mit Fig. 47 erläutert.



   Wenn das Werkzeug durch die Einheit 311 im Abteil verriegelt ist, schliesst sich der normal offene Schalter S16 (Fig. 20) und schaltet damit das Relais LT (Leitung 1051) für den Verriegelungsbolzen und das parallel dazu geschaltete Hilfsrelais LTX (Leitung 1052) für den Verriegelungsbolzen über Schalter S16 und Leitung 1051 ein   (Fig. 51B).   



   Während der Bewegung des Z'-Schlittens in Richtung zum Magazin und etwa gleichzeitig mit dem Beginn des Eintreffens des Schlittens im Magazin stösst ein Anschlag am Schlitten gegen den Schalter S44   (Fig.    2) und schliesst diesen normal offenen Schalter   (Fig.      5 1A),    wodurch das Relais MA für den Reinigungsluftstrom im   Magazin    über Leitung 1031, Kontakt   X03,    Kontakt S3 und Schalter S44 erregt wird. Dadurch wird die Steuerspule A17 für den Reinigungsluftstrom zum Magazin   über    Leitung 1082, Kontakt GRX2, Leitung 893 und Kontakt MA1 in Leitung 1084 eingeschaltet. Die Erregung dieser Spule A17 bewirkt das Öffnen des Ventils 582 und damit die Luftzufuhr zu den Düsen 580 in dem leeren Werkzeugabteil des Magazins.

  Dieser Luftstrom bläst allen Staub, Schmutz, Abfälle usw. aus dem Abteil, so dass das eingeführte Werkzeug einwandfrei darin sitzt.



   Wenn der Z'-Schlitten die   Werkreugaustauschstel-    lung im Magazin erreicht hat, betätigt er den Schalter S13, welcher kontrolliert, dass der Z'-Schlitten zum Stillstand gekommen ist und sich im Magazin befindet.



  Durch Schliessen des Schalters S13 wird über Leitung 1044   (Fig. 51 B)    und Schalter S13 das Leer-Magazin Relais EM eingeschaltet.



   Bei Einschaltung des Hilfsrelais LTX für den Verriegelungsbolzen (Leitung 1050) wird der Kontakt LTX1 in Leitung 1019 geschlossen, so dass das Relais MC für den Wartestellungsanschlag Strom bekommt (Fig. 5 1A), und zwar über Leitung 1006, Kontakt TCRX2, Leitung 885, Leitung 1019, Diode 894, Kontakt   X02,    Kontakt ZL2 und Kontakt   LTX 1.    Durch Einschaltung dieses Relais MC wird das Hilfsrelais RSB für den Wartestellungsanschlag stromlos, weil der normal geschlossene Kontakt MC3 in Leitung 1023 ge öffnet wird. Dadurch wird der Haltestromkreis für das Relais RSB unterbrochen. Gleichzeitig ist der Kontakt ZST2 in Leitung 1022 offen, so dass auch diese Verbindung zum Relais RSB unterbrochen ist. Dadurch wird nun der Kontakt RSB2 geöffnet und schaltet die Spule A3 für den Wartestellungsanschlag 50 ab.

   Die Drucklufteinheit 492 bewegt den Anschlag 50 nach unten in die Verriegelungsstellung mit dem Z'-Schlitten.



  Die richtige Stellung der Anschlagstange 50 wird durch den Schalter S3 kontrolliert (Fig. 18), der das Anschlag Kontrollrelais SBV in Leitung 1029 einschaltet.



   Bei Erregung des Relais MC (Leitung 1019) für den Wartestellungsanschlag wird das Greiferrelais GR (Leitung 1015) durch Öffnen des Kontaktes   MCl    in Leitung 1018 stromlos, so dass die Greiferarme 400 und 401 geöffnet werden. Gleichzeitig ist der normal  geschlossene Kontakt LT-4 (Leitung 1017) offen infolge der vorhergehenden Erregung des Relais LT. Die normal offenen Kontakte ZS-3 und XS-2 in Leitung 1016 sind zu diesem Zeitpunkt beide offen, da der X'-Schlitten und der Z'-Schlitten beide nicht in der synchronisierten Stellung und die Relais ZS und XS stromlos sind.



  Infolgedessen ist in jeder der drei parallelen Leitungen 1016, 1017 und 1018 je ein Kontakt offen, und die Verbindung zum Greiferrelais GR (Leitung 1015) ist unterbrochen.



   Das Abschalten des Relais GR bewirkt das Öffnen des Kontaktes GR-3, wodurch die Relais GRX und GRXX in den Leitungen 1063, 1065 und 1066 sämtlich stromlos werden. Abschalten des Relais GRX bewirkt das Öffnen des Kontaktes GRX-3 in Leitung
1062 und infolgedessen die Ausschaltung der Spule A4 für die Greifersteuerung und der Spule A17 für den Reinigungsluftstrom im Magazin. Die Ausschaltung dieser beiden Spulen A4 und A17 bewirkt das Öffnen des Greifers und die Übergabe des Werkzeuges in das freie Werkzeugabteil und Abstellen des Luftstromes im Magazin.



   Durch das Abschalten des Greiferrelais GR ist die Verbindung zum Relais Z (Leitung 1010) und zu dem parallel dazu geschalteten Relais ZX unterbrochen, und zwar infolge Öffnens des Kontaktes GRX-2 (Leitung
1011) im Relais GRX. Gleichzeitig ist auch der Kontakt LT-2 im Relais LT geöffnet, weil das Relais LT zur Kontrolle des Verriegelungsbolzens erregt ist. Der Kontakt SBV-1 (Leitung 1010) des Relais SBV ist offen, weil der Wartestellungsanschlag sich in der unteren Stellung befindet, so dass der Kontrollschalter   S3    geschlossen und das Relais SBV unter Strom ist. Gleichzeitig ist der Kontakt ZSR-1 ebenfalls offen, weil das Relais ZSC durch Öffnen des Kontaktes ZS-4 im Relais ZS beim Zurückziehen des Z'-Schlittens aus der synchronisierten Stellung abgeschaltet ist.

  Bei Ausschalten der Relais Z und ZX wird der Kontakt   ZX- 1    in Leitung
1078 geschlossen, so dass die Steuerspule A2 für den Z'-Schlitten erregt wird. Wie bereits erklärt, bewirkt die Erregung der Spule A2 die Bewegung des Z'-Schlittens zum Revolverkopf hin. Der Z'-Schlitten setzt diese Bewegung zum Revolverkopf fort, bis der Taster 43 gegen den Z'-Anschlag 50 stösst und damit die Vorwärtsbewegung des Schlittens stoppt.



   Wenn der Z'-Schlitten auf der Magazinseite der Anschlagstange 50 zum Anliegen kommt, wird der Schalter S20   (Fig. 36)    geschlossen. Das hat zur Folge, dass das Relais ZSN für die   Z-Wartesteilung    über Schalter S20 und Leitung 1055 Strom bekommt.



   Die Einschaltung des Wartestellungsrelais ZSN bewirkt die Schliessung eines Stromkreises zum Zeitrelais SPC für den Magazin-Verriegelungsbolzen über Leitung 1069, Kontakt MC-4, den normal geschlossenen Kontakt ZSM-3, Leitung 895, Kontakt TCRXX-2, Leitung 896 und Kontakt LTX-2. Durch Einschalten des Relais SPC wird der Kontakt SPC-2 in einem Haltestromkreis über die Leitungen 896, 897 und 1068 unter Umgehung des Kontaktes LTX-2 geschlossen. Zusätzlich schliesst die Einschaltung des Relais SPC den Kontakt SPC-1 und damit einen Haltestromkreis in Leitung 1021 unter Umgehung von Kontakt TCRX-4 in Leitung 1020.



   Durch Einschalten des Relais SPC wird der normal geschlossene Kontakt SPC-3 geöffnet, so dass die Steuerspule A12 für den Magazin-Verriegelungsbolzen und die Steuerspule A9 für den   Magazinmoter    270 stromlos werden. Der offene Stromkreis zur Spule A2 läuft über Leitung 1086, einen normal geschlossenen Kontakt MMAN-2 und den normal geschlossenen Kontakt SPC-3. Bei Abschaltung der Spule A12 hebt die von Spule A12 gesteuerte Drucklufteinheit 327 den Verriegelungsbolzen 325 aus dem in der Austauschstation des Magazins befindlichen Werkzeugabteil heraus, so dass der Magazintransporteur für den Umlauf freigegeben wird. Gleichzeitig mit der   Abschaltung    der Spule A12 wird die über Leitung 1086, die Kontakte LMAN-2 und SPC-3 und über Leitungen 898 laufende Stromzufuhr zur Spule A9 unterbrochen.

  Das hat zur Folge, dass über das Ventil 551 Druckflüssigkeit zum Antriebsmotor 270 des Transporteurs strömt (Fig. 47).



   Wenn der Verriegelungsbolzen 325 in der Austauschstation ausser Eingriff mit dem Werkzeugabteil gebracht wird, so öffnet sich der Schalter S8 (Fig. 21), so dass das Relais SP (Leitung 1036) für den Verriegelungsbolzen stromlos wird. Dadurch wird der normal offene Kontakt SP-4 in Leitung 1090 geschlossen, so dass die Spule A8 für die Geschwindigkeitssteuerung im Magazin Strom bekommt, und zwar über Leitung 1090, Kontakt SP-4, den normal geschlossenen Kontakt MMAN-5 und den normal offenen Kontakt TCRX-7.



  Solange diese Spule unter Strom steht, läuft der Transporteur im Schnellgang.



   Der Magazintransporteur läuft im Schnellgang weiter, bis das vorgewählte Werkzeug in der Werkzeugablesestation 320 aufgrund der richtigen Kombination von Werkzeugcoderingen auf dem Codeträger am Werkzeug aufgefunden ist. Wenn diese Voraussetzung eintrifft, wird durch den Werkzeug-Identifizierungsstromkreis 719 in   Fig. 49    festgestellt, dass das vorgewählte Werkzeug sich neben der Ablesestation befindet, und es wird über eine der 31 Ausgangsleitungen 818-1 bis 818-31 ein logischer l-Impuls gegeben. Wie bereits beschrieben, ist jede der 31 Leitungen mit einem von 31 UND-Toren 817-1 bis 817-31 (Fig. 49) verbunden.



  Angenommen, Werkzeug Nr. 2 wurde vorgewählt, dann wird bei Eintreffen des Werkzeuges Nr. 2 bei der Ablesestation 320 über Leitung 818-2 ein logischer   l-Im-    puls an das UND-Tor 817-2 gegeben. Das hat zur Folge, dass im Ausgang des Tores 817-2 und Eingang des ODER-Tores 821 anstelle der logischen Eins ein 0-Impuls erscheint. Dieser Impuls   bewirkt    beim ODER-Tor 821, dass dessen Ausgang ein logischer l-Impuls wird.



  Dieser Impuls wird über die Leitungen 840 und 901 an einen Umkehrer 902 übertragen, der bei Eingang einer logischen Eins einen logischen 0-Impuls an das UND Tor 903 übermittelt. Unter der Annahme, dass der Kontrollschalter S37 in der Ablesestation 320 anzeigt, dass das Werkzeug richtig ausgerichtet in dem Werkzeugabteil sitzt, also nicht in einer verklemmten oder verkanteten Lage, wird über Leitung 904 ein logischer 0-Impuls an das UND-Tor 903 gegeben. Infolgedessen sind beide Eingänge des UND-Tores 903 auf der logischen 0-Ebene, so dass ein logischer   Impuls    an den   Uinkeh-    rer 905 abgegeben wird. Der Ausgang dieses Umkehrers 905 ist daraufhin eine logische Null, die an den Setz-Steuereingang auf der Rücksetzseite des TCR-Flip Flop 684 weitergegeben wird.

   Daraufhin wird das TCR Flip-Flop rückgesetzt, sobald der folgende Impuls beim Rücksetz-Triggereingang 846 auf die logische Null geht.



  Das bewirkt nun beim Rücksetz-Ausgang eine logische Eins, die über Leitung 850 an den Umkehrer 851 geht.



  Der Ausgang dieses Umkehrers 851 geht dann als logische Null zum Verstärker 852, der daraufhin einen  logischen l-Impuls zur Abschaltung des Relais TCR abgibt.



   Gleichzeitig mit der Abschaltung des Relais TCR werden die ursprünglichen   Kommandosiguale    in den Flip-Flops H10 und H20 und im Puffermagazin 690 gelöscht, so dass dieser   Kommando-Vorratteil    des
Steuerstromkreises für den Eingang eines neuen Kommandos vorbereitet ist. Dies geschieht dadurch, dass der
Setz-Ausgang von Flip-Flop TCR in Leitung 848 auf die logische 0-Ebene geht, wenn dieses Flip-Flop gesetzt wird. Dieser Impuls wird an den Setz-Triggereingang
694 des rückgesetzten    H -Flip-Flop    693 gegeben, wodurch dieses Flip-Flop 693 gesetzt wird. Wenn dies geschieht, wird der Setz-Ausgang in Leitung 696 eine logische Eins. Dieser Impuls läuft nun an das ODER Tor 695, das daraufhin eine logische Null abgibt.

  Dieser   0Impuls    läuft über Leitung 692 zum   Umkehrer   
685, der daraufhin   einen    l-Impuls an die   Rücksetzseite    der Flip-Flops H10 und H20 gibt. Das   Rücksetzen    dieser Flip-Flops bereitet sie für ein neues Kommandosignal vor. Gleichzeitig wird ein logischer   Impuls    über Leitung 688 zum Rücksetzen des Puffermagazins 690 abgegeben, wodurch auch dieses für ein neues   Kom-    mandosignal vorbereitet wird.



   Wenn das Relais TCR stromlos wird, öffnet es den normal offenen Kontakt TCR-1 in Leitung 1002, wodurch auch die Relais TCRX und TCRXX stromlos werden.



   Bei Abschaltung des Relais TCRX öffnet sich der normal offene Kontakt TCRX-7 in Leitung 1090, wodurch die Spule A8 für den Schnellgang des Magazintransporteurs stromlos wird. Infolgedessen läuft der Transporteur nur noch mit langsamer Geschwindigkeit, weil Spule A10 (Leitung 1089) über die normal geschlossenen Kontakte SP-4, MMAN-5, Leitung 1090, Kontakt TCRX-6 und Leitung 1089A unter Strom steht.



   Nach dem Auffinden des vorgewählten Werkzeuges durch die Identifizierungsschalter im Ablesekopf 320 setzt der Transporteur seinen Umlauf mit langsamer Geschwindigkeit fort, bis das nächste Werkzeug am Schalter   S15    (Fig. 20) eintrifft. Bei Schliessen dieses Schalters wird über Schalter S15, Leitung 1048, den normal geschlossenen Kontakt TCRX-5 im Relais TCRX und Kontakt MI-1 des Relais MI das Relais MIP eingeschaltet. Die Einschaltung des Relais MIP unterbricht die Verbindung zum Zeitrelais SPC für den Verriegelungsbolzen durch Öffnen des Kontaktes MIP-2 in Leitung 1069. Dieser Kontakt ist mit dem Kontakt TCRXX-2 in Leitung 895 parallel geschaltet, der infolge der   vorhergehenden    Abschaltung des Relais TCRXX nun offen ist.



   Nach Abschaltung des Relais SPC schliesst sich der normal geschlossene Kontakt SPC-3 (Leitung 1086) des Relais SPC nach einer eingestellten Zeit, wodurch die Spule A12 für den Verriegelungsbolzen und die Steuerspule A9 für den Hydraulikmotor des Transporteurs Strom bekommen. Die Spule A9 bringt daraufhin das Magnetventil 551 in seine Schliessstellung, so dass es allen Zufluss zum Hydraulikmotor 270 des Transporteurs stoppt. Gleichzeitig wird durch Einschalten von Spule A12 der Verriegelungsbolzen 325 durch die Drucklufteinheit 327 in die konische Ausnehmung 330 desjenigen Werkzeugabteils gedrückt, das sich in der Austauschstation befindet und damit das Abteil in der Austauschstation verriegelt.



   Durch Abschalten des Relais SPC für den Verriegelungsbolzen öffnet sich der Kontakt   SPC-1    (Leitung
1021) und schaltet damit das Relais MC für die Such steuerung im Magazin aus.



   Nunmehr wird die Bewegung des Z'-Schlittens 31 zum Magazin durch Einschalten der Relais Z und ZX (Leitung 1010 bzw. 1011) eingeleitet. Diese Relais werden über einen Stromkreis erregt, der über die Leitungen
1011, den normal geschlossenen Relaiskontakt TCRX-3, Leitung 1012, den normal offenen Kontakt SP-2, den normal offenen Kontakt LT-3, den normal offenen Kontakt ZSM-1, den normal offenen Kontakt MIT-1, Leitung 1010 und Kontakt CTN-2 läuft. Der Kontakt ZSM-1 ist geschlossen, wenn das Relais   ZSM    (Leitung
1050) erregt ist durch Schliessen des Schalters S20.



  Dieser Schalter   S20    wird geschlossen, sobald der Z' Schlitten 31 sich auf der Magazinseite der Anschlagstange 50 in der   War estellung    befindet.



   Durch Einschalten der Relais Z und ZX wird der normal geschlossene Kontakt ZX-1 in Leitung 1078 geöffnet, so dass die Spule A2 für die Steuerung der Bewegung des Z'-Schlittens stromlos wird. Wie bereits erwähnt, hat die Abschaltung dieser Spule A2 die Bewegung des Z'-Schlittens zum Magazin zur Folge.



   Sobald der Z'-Schlitten sich aus der Z-Wartestellung entfernt, wird das Relais ZSM geöffnet und damit der Kontakt ZSM-1 in Leitung 1012. Die Relais Z und ZX bleiben jedoch infolge des geschlossenen Haltekontaktes   Z-2    (Leitung 1011) des Relais Z weiter unter Strom. Wenn die Bewegung des Z'-Schlittens zum Magazin schliesslich bei Eintreffen des Z'-Schlittens in der   Werkzeugaufnahmesteilung    durch das hydraulische Servosystem beendet ist, wird der Kontrollschalter   S10    (Leitung 1038) geschlossen und erregt dadurch das Relais ZL.



   Die Einschaltung des Relais ZL hat infolge Schlie ssens des normal offenen Kontaktes   ZL- 1    in Leitung 1013 das Einschalten des Greiferrelais GR über Leitung 1011, den normal geschlossenen Kontakt TCRX-3, den Kontakt   ZL- 1    und Kontakt XS-1 in Leitung 1015 zur Folge. Durch die Einschaltung des Relais GR wird der normal offene Haltekontakt GR-1 dieses Relais in Leittung 1014 geschlossen und damit ein Haltestromkreis zum Greiferrelais GR hergestellt. Ferner werden durch Einschalten des Greiferrelais GR über den früher beschriebenen Stromkreis auch die Greiferhilfsrelais GRX und GRXX erregt. Dadurch wird der Kontakt GRX-3 (Leitung 1082) des Greiferhilfsrelais GRX geschlossen, so dass die Greiferspule A4 Strom bekommt und die Greiferarme sich zum Spannen des Werkzeuges schlie ssen.



   Das Einschalten des Relais GRX bewirkt die Ausschaltung der Spule All (Leitung 1092) für die Werkzeugverriegelung infolge Öffnens des Kontaktes GRXX-2, wobei es sich um einen Kontakt mit Öffnungsverzögerung handelt. Ausschaltung der Spule All bewirkt das Anheben des Verriegelungsbolzens 305 aus dem vorgewählten Werkzeug in der Werkzeugaustauschstation. Nach dem Einschalten des Greiferrelais GR und dem dadurch bewirkten Spannen des Werkzeugs in der Austauschstation des Magazins und nach dem Ausheben des Verriegelungsbolzens 305, der das Werkzeug im Abteil festhielt, wird der Kontakt GRX-2 (Leitung 1011) im Relais GRX geöffnet und macht damit das Steuerrelais Z (Leitung 1010) stromlos.

  Die Verzögerungszeit des Relaiskontaktes GRX-2 ist bedeutend länger als die des Kontaktes   6RXX-2,    um sicherzustellen, dass der   Verriegelungsbolzen aus der Verriegelungsstellung mit dem   Werkzeug    in der Austauschstation des Magazins ausgehoben ist, bevor die Bewegung des Z'-Schlittens zum Revolverkopf eingeleitet wird. Beim Öffnen des Kontaktes GRX-2 wird der Haltestromkreis zum Relais Z unterbrochen, so dass das Relais stromlos wird.



  Die Abschaltung dieses Relais (Leitung 1010) und des parallel dazu geschalteten Relais ZX (Leitung 1011) bewirkt das Schliessen des Kontaktes ZX-1 (1078), so dass die Spule A2 für die Bewegung des Z'-Schlittens erregt wird. Dadurch wird der   Z'-Hydraulikmotor    450 in Betrieb gesetzt und bewegt den Z'-Schlitten zum Revolverkopf, wie früher erläutert.



   Bei Einleitung der Bewegung des Z'-Schlittens aus der Wartestellung zum Magazin wird die Z'-Anschlagstange 50 angehoben bis in eine Stellung, in der sie die nachfolgende Bewegung des Z'-Schlittens an der Anschlagstange vorbei vom Magazin zum   Revolverkopf    nicht behindert. Dieses Anheben der Anschiagstange 50 geschieht, wenn der Verriegelungsbolzen 325 für das Werkzeugabteil nach dem Herausnehmen des gewählten Werkzeuges aus dem Abteil abgesenkt wird. Dieses Absenken des Verriegelungsbolzens wiederum tritt aufgrund der Einschaltung des Relais SP ein.

  Infolgedessen ist ein Kontakt SP-3 (Leitung 1024) des Relais SP geschlossen und damit ein Stromkreis zum Relais RSB für den Wartestellungsanschlag über den nun geschlossenen Kontakt   MC-3,    Leitung 906, Kontakt   ZSM-2,    Kontakt SP-3, Leitung 882, Kontakt NSC-2, Kontakt ER-1 und Leitung 1022. Die Erregung des Relais RSB bewirkt das Schliessen des Kontaktes RSB-2 und damit die Erregung der Spule A3 für den Wartestellungsanschlag über Leitung 1080. Solange diese Spule unter Strom ist, strömt Druckluft zur Unterseite der Drucklufteinheit 492, so dass der Kolben die Anschlagstange
50 in eine Stellung, in der sie die Bewegung des Z'-Schlittens nicht beeinträchtigt, anhebt und hält.



   Der Z'-Schlitten fährt weiter in Richtung zum Revolverkopf, bis der Schalter   S1    durch Berührung des Schlittens mit diesem am Z'-Anschlaghalter 38 befestigten Schalter geschlossen wird. Das Schliessen des Schalters   S1    schaltet über Leitung 1076 die Steuerspule Al für den X'-Schlitten ein, die die Bewegung des X'-Schlittens zum Revolverkopf einleitet. Diese Bewegung des X'-Schlittens hält an, bis Schalter   Sl l    geschlossen wird als Zeichen dafür, dass der X'-Schlitten mit dem X-Querschlitten 18 synchronisiert ist.

  Durch Schliessen des Schalters S11 wird das Synchronisierungsrelais XS  (Leitung 1040) erregt, wodurch der Kontakt XS-4 (Leitung 1097) dieses Relais geschlossen wird und seinerseits die Steuerspule A14 für den Reinigungsluftstrom im Revolverkopf erregt, so dass Druckluft zu den Düsen 116 im Revolverkopf strömt. Gleichzeitig mit der Einschaltung der Spule A14 wird auch das Zeitrelais TA (Leitung 1099) für die Reinigungsluft im Revolverkopf geschaltet. Dieses öffnet eine vorbestimmte Zeitspanne nach dem Einschalten des Relais TA den Kontakt   TA-1    (Leitung 1097), so dass die Spule A14 wieder stromlos wird und der Reinigungsluftstrom zu den Düsen 116 im Revolverkopf abgestellt wird.



   Das Zeitrelais TA ist so eingestellt, dass die Luftzufuhr zu den Düsen 116 erst abgestellt wird, nachdem das Werkzeug in die   Werkzeughalterhülse    des Revolver kopfes eingeführt ist.



   Nachdem der Z'-Schlitten mit dem Z-Schlitten 17 synchronisiert ist, schliesst er den Schalter S17 und schaltet dadurch das Relais ZS (Leitung 1053) und öffnet dessen Kontakt ZS-2 (Leitung 1014). Dadurch wird das Greiferrelais GR (Leitung 1015) stromlos. Zu diesem Zeitpunkt ist der X'-Schlitten bereits mit dem X-Schlitlen 18 synchronisiert, so dass das Relais XS (Leitung 1040) eingeschaltet und der Kontakt XS-1 (Leitung 1013) geöffnet wird. Bei Ausschaltung des Relais GR, öffnet sich der Kontakt GR-3 (Leitung 1063), wodurch die Relais GRX und GRXX stromlos werden. Wenn das Relais GRX stromlos wird, öffnet es den Kontakt GRX-3 (Leitung 1082) und schaltet damit die Greiferspule A4 ab, so dass die Hydraulikeinheit 383M im Greifer betätigt wird und die Greiferamre spreizt, um das Werkzeug in der Hülse der Revolverkopfstation 22a freizugeben.

  Ausschaltung des Relais GRXX bewirkt das Öffnen des   mi    verzögerter Öffnung arbeitenden Kontaktes   GRXX- 1    (Leitung 1003) und damit die Abschaltung der Relais MSC und MSCX (Leitungen 1005 und 1006). Zu diesem Zeitpunkt sind auch die parallel geschalteten Kontakte ZS-1 und TCRX-1 (Leitungen 1004 und 1005) offen, so dass über keine dieser drei parallelen Stromkreise die Relais MSC und MSCX Strom bekommen. Diese Relais bleiben deshalb bis zum nächsten Werkzeugwechselvorgang stromlos.



   Bei Ausschaltung des   Werkzeugwechsclstartrelais    wird in diesem der Kontakt MSC-2 (Leitung   1023)    geöffnet und schaltet das Relais RSB für die Z'-Anschlagstange ab, und zwar durch Öffnen des Kontaktes RSB-2 (Leitung 1080), wodurch die Spule A3 für die Betätigung der Z'-Anschlagstange stromlos wird. Dadurch wird die Anschlagstange 50 in eine Stellung abgesenkt, in der sie die Rückwärtsbewegung des Z'-Schlittens durch Berührung mit dem Taster 43 stopp..



   Bei Abschaltung des Relais MSCX wird der Kontakt MSCX-2 (Leitung 1078) geöffnet und schaltet die Steuerspule A2 für den Z'-Schlittenantrieb aus. Dadurch wird das Ventil 475 in eine solche Stellung gebracht, dass der Z'-Schlitten vom Revolverkopf zum Magazin bewegt wird. Sobald diese Bewegung aus der Synchronisierungsstellung heraus einsetzt, wird der Schalter S1 (Leitung
1053) geöffnet und schaltet das Synchronisierungs Steuerrelais ZS ab.



   Während der Rückwärtsbewegung des Z'-Schlittens am Z'-Anschlaghalter 38 vorbei löst sich der Z'-Schlitten vom Schalter   S1    (Leitung 1076), so dass sich dieser öffnet und die Steuerspule Al für die X'-Bewegung stromlos wird. Dadurch wird das Ventil 475X in eine solche Stellung gebracht, dass der Antriebsmotor 450X den X'-Schlitten in Richtung vom Revolverkopf weg bewegt. Sobald der X'-Schlitten die Synchronisierungsstellung verlässt, wird Schalter Sll (Leitung 1040) ge öffnet und schaltet das X-Synchronisierungsrelais XS ab.



   Die Bewegung des X'-Schlittens hält an, bis der Schlitten den Schalter S12 berührt und schliesst, was bedeutet, dass der X'-Schlitten seine äussere Endstellung erreicht hat. Schalter S12 erregt über Leitung 1042 das Endstellungsrelais   XO.   



   Der Z'-Schlitten läuft rückwärts weiter, bis der Taster 43 des Z'-Schlittens gegen den Anschlag 499 für die Wartestellung anschlägt. Dadurch wird alle Bewegung des Z'-Schlittens gestoppt. Gleichzeitig mit der Berührung des Tasters 43 mit dem Anschlag 499 wird der
Kontrollschalter S14 (Leitung 1046) für die Z'-An schlagstange geschlossen und erregt das Relais ZST für die Z'-Wartestellung.



   Wie bereits erwähnt, wird die Bewegung des Magazintransporteurs durch das Magazin-Suchrelais MC (Lei  tung 1019) eingeleitet. Bei Einschaltung dieses Relais wird der Verriegelungsbolzen 325 aus dem Werkzeugabteil herausgezogen und der Antriebsmotor für den Transporteur in Gang gesetzt. Um zu verhindern, dass dieser Motor den Transporteur ununterbrochen antreibt, wenn kein Werkzeug gefunden wird, ist ein Sicherheitsstromkreis für den Fall des Nichtfindens eines Werkzeuges vorgesehen. Dieser Stromkreis besteht aus einem Kontakt MC-4 (Leitung 1069) in Verbindung mit einem   codieren    Werkzeug-Fehl-Relais CTN. Die Einschaltung des Magazin-Suchrelais MC bewirkt das Schliessen des Kontaktes MC-4, wodurch eine Verbindung zum Relais CTN über Leitung 1069, Kontakt MC-4, Leitung 920 und Leitung 1067 hergestellt wird.

  Bei Einschaltung des Relais CTN beginnt sich ein Verzögerungs-Schliesskontakt CTN-4 (Leitung 1067) dieses Relais zu schlie ssen. Die Verzögerungszeit dieses Relais entspricht der für zwei volle   Umläufe    des Transporteurs erforderlichen Zeit, so dass jedes Werkzeugabteil zweimal an der Ablesestation 320 vorbeigeführt werden kann. Nachdem diese eingestellte Zeit abgelaufen ist, schliesst sich der Verzögerungskontakt CTN-4 und hält damit das Relais CTN im geschlossenen Zustand. Ist jedoch das vorgewählte Werkzeug ermittelt, bevor sich der Verzöge   rungskontakt    CTN-4 geschlossen hat, so öffnet sich der Kontakt NC-4 (Leitung 1089) und macht das Relais CTN stromlos. Solange dieses Relais stromlos ist, bleibt der Kontakt CTN-3 geschlossen und schaltet eine an gut sichtbarer Stelle am Schaltpult angebrachte Lampe 921 ein.

  Gleichzeitig mit dem Schliessen des Kontaktes CTN-4 wird der mit Verzögerung öffnende Kontakt CTN-1 (Leitung 1002) des Relais CTN geöffnet, wodurch die Relais TCRX und TCRXX stromlos werden.



  Das bewirkt das völlige Stoppen des Werkzeugwechselvorganges, bis das vorgewählte Werkzeug in der Maschine ersetzt und ein anderes Werkzeug ausgewählt ist.



   Um einen möglichen   Maschinenschaden    zu vermeiden, der bei einer zu langsamen Bewegung eines Werkzeugs im Schlitten zwischen der äusseren X'-Endlage und einer leeren Station im Revolverkopf eintreten könnte, ist eine Sicherheitsschaltung vorgesehen. Diese Schaltung wird betätigt, wenn nicht innerhalb einer vorbestimmten Zeit nach dem Einleiten der Bewegung des Werkzeuges aus der X'-Endlage zur leeren Station im Revolverkopf erstens das Absenken der Anschlagstange 50 und zweitens die Bewegung des Z'-Schlittens vom Revolverkopf weg eingesetzt hat.

  Ein Beispiel für eine Voraussetzung, unter der diese Schaltung wirksam werden könnte,   würde    vorliegen, wenn ein Steuerventil in der Druckleitung zum X'-Antriebsmotor teilweise geschlossen oder verklemmt ist, so dass der X'-Schlitten sich mit einer geringeren als der normalen Geschwindig   keit    in die Synchronisierungsstellung bewegt. Wenn dies eintritt und keine Sicherheitsschaltung vorhanden ist, könnte der Z'-Schlitten seine Synchronisierungsstellung vor dem X'-Schlitten erreichen, was einen Bruch zur Folge hätte. Die Sicherheitsschaltung besteht aus einem normal geschlossenen Kontakt TCRXX-5 des Relais TCRXX in Leitung 1097, einem normal geschlossenen Kontakt XO-4 in Leitung 1099 und einem normal offenen Kontakt GRXX-3 in Leitung 1101. Diese Kontakte liegen alle in Serie mit einem Not-Zeitrelais ETR (Leitung 1101).

  Der Sicherheitsstromkreis ist nur geschlossen, wenn der Z'-Schlitten sich vom Magazin zum Revolverkopf mit einem Werkzeug bewegt (so dass' Relais GRXX erregt ist) und der X'-Schlitten sich aus seiner Endlage zum Revolverkopf bewegt (so dass   Re-    lais XO erregt ist), wobei sich ein Werkzeug im Greiferkopf befindet (so dass Relais TCRXX stromlos ist). Eine vorbestimmte Zeit nach dem Abschalten des Relais ETR öffnet sich ein Kontakt   ET3;t-1    (Leitung 1058) mit verzögerter Öffnung und unterbricht damit die Verbindung zu dem normal unter Strom stehenden Not-Relais ER.



  Die Abschaltung dieses Relais ER unterbricht die Stromzufuhr zum Relais RSB (Leitung 1022) für die Anschlagstange durch Öffnen des normal offenen Kontaktes ER-1 im Relais ER. Gleichzeitig bewirkt die Abschaltung des Relais ER auch das Öffnen des Kontaktes ER-2 in Leitung 1078 und damit die Abschaltung der Z'-Steuerspule A2. Wie bereits erwähnt, hat die Abschaltung der Spule A2 zur Folge, dass das Ventil für den Z'-Antriebsmotor sich so einstellt, dass der Z'-Schlitten in Richtung zum Magazin fährt. Diese Bewegung behält er bei, bis er gegen die Anschlagstange 50 stösst, wodurch er gestoppt wird und damit auch der gesamte Werkzeugwechselvorgang aufgrund des oben beschriebenen Steuerstromkreises.



   Zum Besetzen des Magazins mit Werkzeugen und zum Ersetzen von Werkzeugen im Magazin ist eine manuelle Steuerung vorgesehen. Um diese Steuerung einzuschalten, muss der Wählschalter 880 in Leitung 1033 in die Handsteuerungsstellung gebracht werden, wodurch ein Stromkreis zu den parallel geschalteten Handsteuerrelais MMAN und MMANX über den normal geschlossenen Kontakt MSC-3 des Relais MSC und Leitung 1033 geschlossen wird. Wie aus dem Zeitplan in Fig. 52 deutlich hervorgeht, bleibt das Relais MSC während des ganzen Werkzeugwechselvorganges eingeschaltet, so dass die Handsteuerung nicht während des Ablaufs eines automatischen Werkzeugwechsels eingeschaltet werden kann.



   Um zu verhindern, dass ein automatischer Werkzeugwechsel eingeschaltet wird, während das Magazin auf Handsteuerung geschaltet ist, ist in Leitung 1006 ein Kontakt MMAN-1 vorgesehen. Bei Stellung des Wählschalters auf Handsteuerung wird dieser Kontakt MMAN-1 geöffnet, so dass das Relais NSC für den Beginn eines Werkzeugwechsels nicht erregt werden kann.



   Die Einschaltung des Relais MMANX für Handsteuerung bewirkt auch das Schliessen des Kontaktes MMANX-1 (Leitung 1073), wodurch die Magazintür 253A durch die Magazintürspule 922 geöffnet werden kann, und zwar muss hierzu von Hand der Druckknopfschalter 923 betätigt werden. Dabei wird über Leitung 1071, den normal geschlossenen Kontakt MSCX-1, Leitung 924, Kontakt   4MANX-1    und Druckknopfschalter 923 ein Stromkreis zur Spule 922 geschlossen. Nach Erregung dieser Spule kann die Magazintür 253A geschlossen werden, so dass man Zugang zum Innern des Magazins bekommt.



   Ein Sicherheitsschalter ist vorgesehen, um zu verhindern, dass der Magazintransporteur laufen kann, während die Magazintür 253A offen ist. Zu diesem Zwecke ist auf der Innenseite der Tür ein Schalter S22 angebracht, der von der Tür betätigt werden kann. Dieser Schalter ist geschlossen, wenn die Magazintür geschlossen ist und erregt dann das Magazintürrelais MD in Leitung 1061. Dadurch wird in Leitung 1006 der Kontakt MD-1 geschlossen und die Verbindung zu den Werk   zeugwechselstartrelais    MSC und MSCX freigegeben. Solange die Tür offen und das Relais MD stromlos ist, bleibt ein Kontakt MD-2 in Leitung 1071 geöffnet und ein Relais M-1 für manuelle Weiterschaltung stromlos.



  Beim Schliessen der Tür wird der Kontakt MD-2 ge  schlossen, und unter der Voraussetzung, dass der Kontrollschalter S16 für den Verriegelungsbolzen geschlossen und damit das Hilfsrelais LTX erregt und der normal offene Kontakt LTX-3 geschlossen ist, kann nun durch manuelle Betätigung des Druckknopfschalters 925 über Leitung 1071, Kontakt MSCX-1, Kontakt MD-2, Kontakt LTX-3 und den normal offenen Magazin-Weiterschaltungsdruckknopfschalter 925 ein Stromkreis zu dem Relais MI geschlossen werden. Dadurch wird der Kontakt MI-1 (Leitung 1048) geöffnet und das Relais MIT für die   Werkzeugabteilverriegelung    abgeschaltet.



  Das damit bewirkte Öffnen des normal offenen Kontaktes MIT-3 (Leitung 1088) macht die Spule A12 für den Magazin-Verriegelungsbolzen stromlos, und ebenfalls die Spule A9 für den Betriebsmotor des Transporteurs.



  Infolgedessen wird, wie früher erläutert, der Verriege   iungsbolzen    325 angehoben und der Motor in Gang gesetzt. Der Magazintransporteur arbeitet nun im Schnellgang, da die Spule A8 für die Geschwindigkeitssteuerung des Transporteurs über den normal offenen Kontakt MI-3 des Relais MI erregt ist. Der Magazintransporteur läuft im Schnellgang weiter, bis der Druckknopfschalter 925 von Hand losgelassen wird, wodurch das Relais MI für die Weiterschaltung von Hand stromlos wird und den Kontakt MI-2 öffnet, so dass die Spule A8   über    die Geschwindigkeitssteuerung ebenfalls stromlos wird. Der Transporteur läuft dann nur noch mit langsamer Geschwindigkeit, bis der mit Verzögerung schliessende Kontakt MI-1 und der Schalter S15 geschlossen sind.

  Das Schliessen des Kontaktes MI-1 erfolgt eine bestimmte Zeit nach dem Abschalten des Relais MI, und der Schalter S15 schliesst sich bei Berührung mit dem nächsten Werkzeugabteil, nachdem der Druckknopf losgelassen und Kontakt MI-1 geöffnet ist.



  Wenn das Relais MIP über Leitung 1048 durch Schlie ssen des Schalters S15 und des Kontaktes MI-1 erregt ist, schliesst sich der Kontakt MIP-3 (Leitung 1088) und stellt eine Verbindung zur Spule A12 für den Verriegelungsbolzen und zur Spule A9 für den Motor des Transporteurs her. Wenn Spule A12 Strom bekommt, wird der   Verriegeiungsbelzen    nach unten in die Ausnehmung 330 des in der Austauschstation des Magazins befindlichen   Werkzeugabteils    bewegt. Erregung der Spule A9 bewirkt das Absperren des Zuflusses von Druckflüssigkeit zum Motor des Transporteurs, so dass dieser zum Stillstand kommt.



   Steuerung für die Weiterschaltung des Revolverkopfes
Die Steuerung für die Revolverkopfschaltung ist in Fig. 50 dargestellt. Die Kommandodaten für diese Steuerung werden der Maschine vom Bandleser 680 übermittelt. Die Signale des Bandlesers 680 werden in einer Kommando-Vorrats-Matrix 930 gespeichert. Dies ist eine übliche Schaltung, die in der Lage ist, die vom Band eingehenden Kommandosignale in einer von 12 verschiedenen Bänken zu speichern. von denen jede einer Schaltstellung des Revolverkopfes entspricht. Der Ausgang der Matrix läuft an einen Vergleichsstromkreis 931, welcher dazu dient, die Kommandosignale mit den Signalen zu vergleichen, die von den durch Nocken an den Revolverkopfstellungen betätigten Schaltern S26 bis S29 ausgehen.

  Wenn die kommandierte   Revolverkopfstellung    von der vorhandenen Stellung abweicht, gibt die Vergleichsschaltung an die Ausgangsleitung 935 einen logischen 0-Impuls ab. Ist der Revolverkopf bereits in der vom Bandleser kommandierten Stellung, so ist der vom Vergleicher abgegebene Impuls eine logische Eins, was keinen Einfluss auf die Revolverkopfsteuerschaltung hat.



   Die elektronische Revolverkopfsteuerung enthält 4 Flip-Flops zur Steuerung von 3 Spulen. Diese Flip-Flops TCS, TRS, TRC und TCR steuern eine Spule AS für die Revolverkopfverriegelung, eine Spule A7 für die Revolverkopfdrehung im Schnellgang und eine Spule A6 für die Revolverkopfdrehung im Kriechgang.



   Alle 4 Flip-Flops TCS, TRS, TRC und TCR werden bei Einleitung eines Schaltvorganges für den Revolverkopf rückgesetzt. Dies geschieht bei den 4 Flip-Flops automatisch, sobald die Stromzufuhr zur Maschine eingeschaltet wird, oder wenn eine Weiterschaltung des Revolverkopfes beendet ist, wie später näher erläutert wird.



   Ein logischer 0-Impuls vom Vergleicher 931 läuft über Leitung 935 zu einem UND-Tor 936 der Revolverkopfsteuerschaltung. Dieses UND-Tor 936 ist parallel mit dem UND-Tor 937 geschaltet, das seine Eingangsimpulse vom Setz-Ausgang der Flip-Flops TRC und TCR erhält. Bei Einleitung einer Revolverkopf Weiterschaltung sind beide Ausgänge der rückgesetzten Flip-Flops auf der logischen   Ebene.    Bei Eingang eines 0-Impulses beim UND-Tor 936 gibt dieses Tor einen   Impuls    ab. Dieser läuft zum Umkehrer 938, der nun einen 0-Impuls an Flip-Flop TCS für die Revolverkopfverriegelungseinheit abgibt.

  Setz-Trigger und Rücksetz Trigger dieses Flip-Flops TCS sind beide mit einer   l-KC-Schaltuhr    verbunden, so dass sofort nach Eintreffen des   Setz-Impulses    vom Umkehrer 938 der Setz Triggereingang gepulst wird und Flip-Flop TCS gesetzt wird. Dadurch wird ein logischer l-Impuls über die Ausgangsleitung 939 an den Umkehrer 940 abgegeben. Der Umkehrer 940 gibt darauf einen 0-Impuls an den Verstärker 941, dessen Ausgang über die Spule AS zum Entriegeln des Revolverkopfes weitergegeben wird. Die Erregung dieser Spule AS bewirkt die Bewegung des Ventils   5e1    in eine solche Stellung, dass Flüssigkeit unter Druck zur Hydraulikeinheit 67M fliessen kann, die den Werkzeugkopf anhebt und die Zahnkupplung ausser Eingriff bringt. Wenn Flip-Flop TCS gesetzt ist, geht der Rücksetz-Ausgang dieses Flip-Flop auf die logische Null.

  Dieser 0-Impuls geht an das UND-Tor 942, dessen anderer Eingang mit der Setz-Seite von Flip-Flop TRF und TRC parallel geschaltet ist, und zwar über Leitung 943 vom Setz-Ausgangsanschluss 944 von Flip Flop TRF zum Eingang von Tor 942 in Leitung 932, sowie vom Setz-Ausgang 945 von Flip-Flop TRC über UND-Tor 946 zur Ausgangsleitung 947 des UND-Tores 942. Das UND-Tor 946 erhält den zweiten Eingang von einem Druckschalter 584, wie Fig. 47 zeigt. Dieser Druckschalter 584 hat die Aufgabe, den Flüssigkeitsdruck in der Leitung 221 auf die zum Anheben des Revolverkopfes notwendige Höhe zu begrenzen. Wenn beide Flip-Flops TRF und TRC rückgesetzt sind, ist Flip-Flop TCS gesetzt und gibt über Leitung 926 an das UND-Tor 946 einen logischen 0-Impuls (als Zeichen, dass der Revolverkopf entriegelt ist), wobei in Leitung 947 ein logischer   Impuls    an den Umkehrer 984 gegeben wird.

   Der 0-Impuls dieses Umkehrers 948 läuft über einen RC-Schalter 949 zum Setz-Steuereingangsanschluss von Flip-Flop TRF. Die RC-Schaltung 949 bewirkt eine Zeitdifferenz von etwa 2 Sekunden zwischen dem Setzen von Flip-Flop TCS und dem von   Flip-Flop TRF für das schnelle Drehen des Revolverkopfes.



   Bei Empfang eines logischen 0-Impulses bei dem Setz-Steuereingang von Flip-Flop TRF und eines Puls Signales von einer   l-KC-Uhr    beim Setz-Triggereingangsanschluss 950 wird Flip-Flop TRF gesetzt. Das hat zur Folge, dass der Ausgangsimpuls in der Setz-Ausgangsleitung 943 von der logischen Null zur Eins übergeht.



  Dieser l-Impuls geht an einen Umkehrer 951, der daraufhin einen 0-Impuls an den Verstärker 952 abgibt.



  Dieser erregt nun die Steuerspule A7 für die schnelle Umdrehung des Revolverkopfes, so dass etwa 2 Sekunden nach dem Einleiten eines Entriegelungsvorganges im Revolverkopf die Drehung des Werkzeugkopfes im   Schnellgang    beginnt.



   Mit dem Setzen des Flip-Flops TRF und Abgeben eines   1Impulse    auf der Setz-Ausgangsleitung 943 geht der Impuls auf Leitung 932 auf die logische Eins über und sperrt damit den Ausgang des UND-Tores 942.



  Das hat zur Folge, dass der Setz-Steuereingang bei Flip Flop TRF eine logische Eins wird, so dass dieses Flip Flop zum Rücksetzen vorbereitet ist.



   Der Revolverkopf dreht sich nun im Schnellgang, bis die Anschlagschalter   S26    bis S29 anzeigen, dass sich der   Revolverliopf    der vorgewählten Stellung nähert.



  Wenn dies der Fall ist, stimmt das von der Speicher Matrix 930 abgegebene Signal mit dem von den Schaltern S26 bis S29 im Revolverkopf kommenden Signal überein, so dass der Ausgangsimpuls des Vergleichers   931    von der logischen Null auf die Eins übergeht. Dieser Impuls läuft zum UND-Tor 936, das nun über Leitung 933 einen 0-Impuls an den Umkehrer 938 abgibt. Dieser gibt über Leitung 934 einen logischen   Impuls    an den Setz-Steuereingang von Flip-Flop TCS und bereitet dieses dadurch zum Rücksetzen vor. Gleichzeitig geht der 0-Impuls über Leitung 933 auch zum Umkehrer 953, der daraufhin einen 0-Impuls an den Rücksetz-Steuereingangsanschluss 954 von Flip-Flop TRF abgibt. Anschliessend bewirkt ein   Puls-Sigual    am Rücksetz-Triggereingang 955 von Flip-Flop TRF, dass dieses Flip-Flop rückgesetzt wird.

  Dieses Rücksetzen bedeutet, dass der Impuls im Setz-Ausgangsanschluss 944 von der logischen Eins zur Null wird. Die Folge ist, dass Spule A7 für die schnelle Drehung des Revolverkopfes stromlos wird, da der falsche   Steuerimpuis    an den Verstärker 952 gegeben wird. Der logische 0-Impuls am Setz-Ausgangsanschluss 944 von Flip-Flop TRF geht auch über Leitung 956 an den Setz-Triggeranschluss 957 von Flip Flop TRC. Der   Setz-Steuereingangsanschiuss    958 dieses Flip-Flop war vorher auf die logische Null gesetzt worden, und zwar bei dem ursprünglichen Rücksetzen, so dass Flip-Flop TRC nun bei Eingang des logischen 0-Impulses bei dem Setz-Triggeranschluss 957 gesetzt wird. Durch das Setzen von Flip-Flop TRC wird dessen Setz-Ausgang bei Anschluss 945 zur logischen Eins und bereitet damit den Setz-Steuereingang 958 zum- Rücksetzen vor.

  Gleichzeitig wird ein logischer l-Impuls an einen Umkehrer 959 abgegeben, so dass dieser einen   Impuls    an den Verstärker 960 leitet. Der Ausgang dieses Verstärkers erregt die Steuerspule A6 für den Kriechgang im Revolverkopf und bringt damit das Ventil 601 in die dem Kriechgang entsprechende Stellung.



   Der Revolverkopf dreht sich im Kriechgang weiter, und damit auch die Nocken 146 bis 149 (Fig. 45) für die Betätigung der Schalter S26 bis S29. Diese Nocken sind so kurz, dass sie die Schalter S26 bis S29 jeweils nur für ganz kurze Zeit schliessen. Sofort nachdem die Schalter S26 bis S29 festgestellt haben, dass der Revolverkopf sich der vorgewählten Stellung nähert, öffnen sich die Schalter wieder und melden damit dem Vergleicher 931, dass die Revolverkopfstellung noch von der in der Matrix 930 gespeicherten Soll-Position abweicht. Die Folge ist, dass der Impuls in der Ausgangsleitung des Vergleichers 931 auf die logische Null zurückgeht. Dieser   Impuls    in Leitung 935 bewirkt einen   Impuls    in Leitung 961 zu einem Eingangsanschluss des UND-Tores 962.

  Der andere Eingangsanschluss dieses UND-Tores 962 ist über Leitung 963 mit dem Rücksetz-Ausgangsanschluss von Flip-Flop TRC verbunden. Da dieses Flip-Flop jetzt im gesetzten Zustand ist, so ist der Impuls in Leitung 963 eine logische Null, so dass der Ausgang des UND-Tores 962 bei Empfang eines 0-Impulses in Leitung 961 eine logische Eins ist.



  Dieser Ausgang wird vom Umkehrer 964 als logische Null an den   Rücksetz-Steueranschluss    965 von Flip Flop TRC gegeben, dessen Rücksetz-Triggeranschluss 966 mit einer 125-KC-Uhr verbunden ist, so dass sofort nach Eintreffen des 0-Impulses im Rücksetz-Steueranschluss 965 Flip-Flop TRC rückgesetzt wird. Daraufhin geht dessen Ausgang im Setz-Ausgangsanschluss 945 auf die logische Null zurück, so dass der Ausgang des Umkehrers 959 nun eine logische Eins ist. Dieser   l-Im-    puls unterbricht den Ausgang des Verstärkers 960 zur Spule A6, so dass diese stromlos wird.



   Bei Abschaltung der Spule A6 für den Kriechgang im Revolverkopf ist dieser bereits sehr nahe bei seiner vorgewählten Winkelstellung.



   Beim Setzen von Flip-Flop TRC wird von dessen Setz-Ausgangsanschluss 945 ein   Impuls    in Leitung 968 an den Setz-Triggeranschluss 967 von Flip-Flop TCR abgegeben, welches ursprünglich im rückgesetzten Zustand ist, so dass sein Setz-Ausgang ein 0-Impuls ist.



  Dieser Setz-Ausgang ist mit dem   Setz-Steueranschluss    verbunden, so dass dieses Flip-Flop selbststeuernd ist, und wenn es rückgesetzt ist, so entsteht im Setz-Steueranschluss 969 ein logischer 0-Impuls. Infolgedessen wird Flip-Flop TCR gesetzt, sobald an seinem Setz-Triggeranschluss 967 vom Setz-Ausgangsanschluss von Flip Flop TRC her ein logischer 0-Impuls eintrifft. Das hat zur Folge, dass der Setz-Ausgang von Flip-Flop TCR über Leitung 970 zum UND-Tor 937 läuft. Solange dieses Tor einen logischen   1 Impuls    erhält, blockiert es über den Umkehrer 938 einen Setz-Impuls im Flip Flop TCS.



   Wenn Flip-Flop TCR gesetzt ist, wird dessen Ausgang im   Rücksetz-Ausgangsanschluss    971 zur logischen Null. Dieser   Impuls    läuft über Leitung 972 zum UND Tor 973, wo er mit dem Setz-Ausgang von Flip-Flop   TRC verglichen wird. 2 Zu diesem Zeitpunkt ist Flip-    Flop TRC im rückgesetzten Zustand, so dass dessen Setz-Ausgang eine logische Null ist. Dieser Impuls geht über Leitung 974, Leitung 975 und Leitung 976 vom Setz-Ausgangsanschluss 945 zum UND-Tor 973. Dieses UND-Tor ist mit einem weiteren UND-Tor 977 parallel geschaltet, dessen   Eingangsimpuls    in Leitung 978 ein Signal vom Kontrollschalter   S31      (Fig.    45) für die Schaltstellung des Revolverkopfes ist.

   Ist der Revolverkopf genau in einer der zwölf möglichen Schaltstellungen, so schliesst sich dieser Schalter. Angenommen, der Revolverkopf befindet sich in einer dieser Stellungen und Schalter   S31    ist geschlossen, so wird vom Schalter   S31    ein logischer 0-Impuls über Leitung 978 an das UND Tor 977 abgegeben.  



   Wenn alle Impulse auf den Leitungen 972, 976 und 978 auf der logischen 0-Ebene liegen (was der Fall ist, wenn der Revolverkopf endgültig in der vorgewählten Stellung ist), so liefern die parallel geschalteten UND Tore 973 und 977 einen   Impuls    an einen Umkehrer 978. Dieser gibt dann über Leitung 979 einen   0Impuls    an den Rücksetz-Steuereingangsanschluss 980 von Flip Flop TCS, welches nun bei Eingang eines Rücksetz Triggerimpulses von einer (nicht dargestellten) 1-KC Uhr über Leitung 981   rückgeseizt    wird. Daraufhin wird der Ausgang in der Setz-Ausgangsleitung 939   eine    logische Null. Wenn dies geschieht, gibt der Umkehrer 940 einen   Impuls    an den Verstärker 941, dessen Ausgang auf 0 V zurückgeht, so dass die Spule AS stromlos wird.

  Dadurch wird das Steuerventil 951 für die Hydraulikeinheit 67M im Revolverkopf in eine solche Stellung gebracht, dass diese Einheit den Werkzeugkopf auf die Grundplatte des Revolverkopfes absenkt und somit die Zahnkupplung 62 wieder einrastet.



   Durch das Rücksetzen des Flip-Flop TCS wird der Rücksetz-Ausgangsimpuls in Leitung 982 eine logische Null. Dieser Impuls geht über Leitung 982 und Leitung 983 an einen Umkehrer 984, der daraufhin einen   l-Im-    puls an eine mit 985 bezeichnete RC-Schaltung gibt.



  Diese Schaltung arbeitet mit einer Verzögerung von etwa 2 Sekunden, nach deren Ablauf er an den Rücksetz-Steueranschluss 986 des rückgesetzten Revolverkopf-Kommandos Flip-Flop TCR einen logischen   0-1m-    puls abgibt. Der Rücksetz-Triggeranschluss dieses Flip Flop TCR ist mit einem 125 KC Impulsgeber verbunden, so dass sofort nach Eingang des logischen   0-Jmpul-    ses am Rücksetz-Steueranschluss 986 das Flip-Flop TCR gesetzt ist. Während der Zeitspanne von 2 Sekunden zwischen dem Rücksetzen des Flip-Flop TCS bis zum Rücksetzen vom Flip-Flop TCR ist der Rücksetz-Ausgang 971 von Flip-Flop TCR bei der logischen Null.



  Dieser Impuls wird als Eingang an ein UND-Tor 988 weitergegeben. Dieses UND-Tor 988 erhält ebenfalls logische 0-Impulse vom Schalter S2 über Leitung 989, wenn dieser Schalter geschlossen ist, sowie vom Schalter S43 über Leitung   99Q,    wenn dieser Schalter geschlossen ist. Schalter S2 ist ein Kontrollschalter für die Feinjustierung des Revolverkopfes (Fig. 45) und ist nur geschlossen, wenn der Revolverkopf genau in einer der zwölf möglichen Schaltstellungen steht. Mit anderen Worten: die Nocken 142 zur Betätigung des Schalters S2 sind bedeutend schmaler als der Nocken zur Betätigung des Schalters S31. Wenn dieser Schalter geschlossen ist, wird ein logischer 0-Impuls über Leitung 989 an das UND-Tor 988 gegeben.

  Schalter S43 ist ein Kontrollschalter für die Verriegelung des Revolverkopfes und wird nur geschlossen. wenn der   Revolver    vollkommen mit siner Grundkopfplatte verriegelt ist. Wenn dieser Schalter geschlossen ist, wird über Leitung 990 ein logischer   Impuls    an das UND-Tor 988 gegeben. Wenn alle drei Impulse, die beim UND-Tor 988 eingehen, auf der logischen 0-Ebene liegen, und ist der Ausgang dieses Tores eine logische Eins, und dieser Impuls geht als Rücksetz-Impuls über Leitung 991 an die Revolverkopf Kommando-Matrix 930.

  Wenn der Revolverkopf nicht genau in einer der zwölf Schaltstellungen steht, so dass Schalter S2 offen ist, oder wenn Schalters 43 offen ist, weil der Revolverkopf nicht während der Zeitspanne von 2 Sekunden ganz eingekuppelt werden konnte, so dass der Impuls vom Rücksetz-Ausgangsanschluss 971 von Flip-Flop TCR eine logische Null ist, so wird die   Kommando-Speichermatrix    930 nicht rückgesetzt. Wenn Flip-Flop TCS rückgesetzt wird, ohne dass die Matrix 930 rückgesetzt ist, so wird der   Setz-Ausgangsiinpuls    von Flip-Flop TCR zur logischen Null. Dieser 0-Impuls geht dann an ein UND-Tor 937.

  Da alle 4   Steuer-Flipn    Flops dann rückgesetzt sind, ist nun die gesamte Schaltung zum Einleiten eines neuen Signals für das Weiterschalten des Revolverkopfes vorbereitet.   4it    anderen Worten sind beide Eingänge des UND-Tores 937 nun auf der logischen Null und ebenso der Eingang des UND-Tores 936 vom Vergleicher 931, so dass die Steuerschaltung den Revolverkopf von neuem weiterschaltet auf der Suche nach der ursprünglich vom Band über den Bandleser 680 kommandierten Schaltstellung, die immer noch in der Kommandomatrix 930 gespeichert ist.



   Wenn die Speichermatrix 930 rückgesetzt wäre, so wäre keine Information mehr in ihr gespeichert, und der Ausgang des Vergleichers 931 wäre eine logische Eins.



  In diesem Zustand liefern die UND-Tore   936    und 937 keinen Impuls an den Umkehrer 938, und die ganze Schaltung ist ausser Betrieb.



   Die Arbeitsweise des   Werkzeugwechslers   
Der Werkzeugwechsler 25 ist gewöhnlich so programmiert, dass das Werkzeug 22 im Revolverkopf 20 ausgewechselt wird, während das Werkzeug 21 weiter im Schnitt steht und sich der Revolverkopf sowohl in der X-Achse wie auch in der Z-Achse bewegt. Die Unterbringung und die Zahl der Werkzeuge im Revolverkopf 20 ist derart, dass, während ein Werkzeug 21 das Werkzeug bearbeitet, das andere Werkzeug auf der ent   gegengesetzten    Seite des Revolverkopfes 20 ausser Betrieb und für einen Werkzeugwechsel zugänglich ist.



   Ein Werkzeugwechsel wird stets eingeleitet wenn der Werkzeugtransportwagen 31 sich in der Wartestellung befindet, wie in Fig. 4 dargestellt. In dieser Stellung des Wagens 31 steht der Z'-Schlitten 32 nahe bei seiner rückwrtigen Endstellung in Z'-Richtung, und der X' Querschlitten 33 steht in einer seiner Endstellungen (in Fig. 4 am unteren Ende der X-Achse).



   Ein Werkzeugwechsel wird eingeleitet, wenn der Bandleser ein H- oder einen Werkzeugwechsel-Informationsblock vom programmierten Band abliest. Das hat die Bewegung des Werkzeugtransportschlittens 31 im Schnellgang in Richtung zum Revolverkopf 20 zur Folge, bis ein Steuerschalter S1 im Z'-Anschlaghalter 38 des Revolverkopfschlittens 18 gegen den Anschlag 39 am Z'-Schlitten 32 stösst. Wenn dieser Schalter   SI    betätigt wird, befindet sich der Werkzeuggreifer 34 in seiner Wartestellung und der Z'-Schlitten in einer vorher eingestellten Entfernung vom Revolverkopfwagen 17.

  Durch die Betätigung des Schalters   SI    wird über die in   Fig. 5 lA    bis   5 1C    dargestellte Steuerschaltung die Bewegung des Werkzeugquerschlittens oder X'-Schlittens 33 im Schnellgang in Richtung zum Revolverkopf eingeleitet, während gleichzeitig die Bewegung des Z' Schlittens 31 im Schnellgang anhält.



   Die Relativgeschwindigkeiten des Werkzeuggreifers 34 in X'- und Z'-Richtung ist so abgestimmt, dass der Querschlitten 33 stets an den Revolverkopf-Querschlitten 18 herangeführt und mit dessen   Bewegung    synchronisiert wird, bevor der Z'-Schlitten 31 des Werkzeugtransportwagens 32 an den Revolverkopf-Z-Schlitten 17 herankommt und mit diesem synchronisiert wird.



  Zu diesem Zwecke beträgt bei einer   bevorzugten    Ausführungsform der Erfindung die Geschwindigkeit des X'-Querschlittens 33 im Schnellgang 3000 Zoll pro     linute,    während die Geschwindigkeit des Z'-Schlittens 32 in Z'-Richtung nur 1500 Zoll pro Minute beträgt.



   Während der X'-Querschlitten 33 und der darauf befestigte Greifer 34 sich gleichzeitig in X'- und Z'-Richtung bewegen, kommt der Betätigungsarm 510 des   Drucklufischalters      S41    an der Betätigungsstange 512 zum Anliegen, die von dem X'-Anschlag 40 nach auein gedrückt wird, wodurch die Verlangsamung der Bewegung des X'-Schlittens bewirkt wird. Die nun eintretende Anlage des Tasters 43X des X'-Schlittens am Anschlag 40 stoppt die Relativbewegung zwischen dem Anschlag 40 und dem X'-Schlitten 33, so dass dieser nunmehr dem Revolverkopf-Querschlitten 18 in synchroner Bewegung folgt.



   Nachdem die Bewegung des X'-Querschlittens 33 durch Betätigung des Schalters S41 verlangsamt ist, wird der Druckluftschalter S39 am Z'-Schlitten 32 vom Z'-Anschlag 38 am Revolverkopf-Schlitten 17 betätigt.



  Dadurch wird die Bewegung des Z'-Schlittens in Z' Richtung über das in Fig. 47 dargestellte hydropneumatische Steuerungssystem verlangsamt. Danach läuft der Z'-Schlitten 32 mit langsamer Geschwindigkeit in Richtung zum Revolverkopf weiter, bis der Taster 43 auf dem Z'-Schlitten 32 gegen den Z'-Anschlag 38 stösst.



  Nunmehr steuert der Taster 43 die Bewegung des Z' Schlittens 32 in Z'-Richtung und hält den Werkzeugtransportschlitten 31 in synchroner Bewegung mit dem   iev & er!opfschIitten    17.



   Die endgültige Bewegung des Greifers 34 in Z'-Richtung führt die Arme des Greifers 34 über das nicht arbeitende Werkzeug 22 in der Station 22a des Revolverkopfes. Infolgedessen wird, wenn durch den Kontrollschalter S17 die Synchronisierung des Z'-Schlittens mit dem Z-Schlitten 17 gemeldet ist, die Steuerschaltung wirksam, um die Greiferarme 400 und 401 zu schliessen und damit das Werkzeug sicher im Greifer festzuspannen.



   Nachdem das Werkzeug 22 im Greifer festsitzt, wird es durch Bewegung des Z'-Schlittens 32 vom Revolverkopf   weg    in der Z'-Richtung aus dem Revolverkopf herausgezogen. Während dieser ersten Bewegung des Z'-Schlittens 32 in Richtung zum Magazin bleibt der X'-Schlitten noch in der X'-Richtung mit dem X-Schlitten 18 synchronisiert, so dass keine Relativbewegung zwischen Greifer 34 und Revolverkopf 20 in der X' Richtung besteht.



   Nach dem vollständigen Herausziehen des Werkzeuges 22 aus dem Revolverkopf 20 und Ablösen des Z'-Schlittens vom Schalter S1 wird der Greifer 34 gleichzeitig in X'- und Z'-Richtung (wie   Fig.9    zeigt) in Richtung zur Werkzeug-Wartestellung bewegt. Der X'-Schlitten bewegt sich dabei nach aussen im Schnellgang, bis der Druckluftschalter S42 den nach unten gerichteten Nocken 513 berührt und damit die Bewegung des X'-Schlittens nach aussen verlangsamt. Anschliessend wird die Bewegung des X'-Schlittens nach aussen durch die Berührung des Tasters 43X mit dem Anschlagstift 527 beendet. Infolge der unterschiedlichen   Geschwin-      digkeiten    erreicht der X'-Schlitten seine Wartestellung oder äussere Endstellung, bevor der Z'-Schlitten seine Wartestellung erreicht.



   Während der Z'-Schlitten 31 weiter rückwärts in Z'-Richtung mit dem Querschlitten 33 in dessen Endlage oder Wartestellung fährt, durchläuft der Werkzeugtransportschlitten 31 seine Z'-Wartestellung. In diesem Augenblick befindet sich die Z'-Anschlagstange 50 in der angehobenen Stellung und somit ausser Reichweite der Z'-Steuerschalter S39 und S40 und des Tasters 43, so dass der Schlitten 31 im Schnellgang über die Wartestellung hinweg zum Magazin 30 und in dieses hineinfährt.



   Wenn der Transportwagen 31 eine vorbestimmte Stellung zum   Magazin    erreicht hat, berührt der Kontrollschalter   S40    für die Verlangsamung des Z'-Schlittens den nach unten gerichteten Nocken 479 im Maschinenbett und bewirkt über die in Fig. 47 gezeigte hydropneumatische Steuerung die   Veriangsamung    des Schlittens 31. Der Z'-Schlitten fährt langsam   rückwärts    weiter, bis der Taster 43 auf dem Z'-Schlitten 32 gegen den Anschlag 48 auf dem Maschinenbett 11 stösst und damit die Bewegung des Schlittens in Z'-Richtung stoppt. Während der langsamen Rückwärtsbewegung des Werkzeugtransportwagens 31 in Z'-Richtung wird der Greifer 34 in ein leeres Abteil des Magazins eingeführt.



   Nachdem das Werkzeug 22 in einem leeren Abteil abgesetzt ist, wird es dort durch Absenken des Verriegelungsbolzens 305 verriegelt. Dann öffnen sich die Greiferarme 400 und 401, und der Wagen wird im Schnellgang in Z'-Richtung vom Werkzeug 22 weg in die in Fig. 11 dargestellte Wartestellung gefahren.



   Kurz bevor der Werkzeugtransportwagen 31 in der Wartestellung ankommt, berührt der Schalter   S39    für die Verlangsamung des Z'-Schlittens den nach unten gerichteten Nocken 501 der beweglichen Anschlagstange 50, die sich jetzt in der unteren Lage befindet und damit in Reichweite des Schalters. Das Anschlagen des Schalters an der Stange 50 bewirkt die Verlangsamung der Vorwärtsbewegung des Wagens 31, bis der Taster 43 gegen einen anderen Nocken der Stange 50 stösst und die Vorwärtsbewegung des Wagens völlig stoppt.



   Während der Werkzeugquerschlitten 32 sich in der Wartestellung befindet, wird der Verriegelungsbolzen 325 aus seinem Sitz im Abteil in der   Werkzeug-Aus-    tauschstation des Magazins ausgehoben, und der Magazintransporteur 254 wird in Gang gesetzt, um die Werkzeuge im Magazin nacheinander an der Ablesestation 320 vorbeizufahren. Wenn der Code an dem gewählten Werkzeug mit dem des Programms übereinstimmt, wird die Steuerschaltung der Fig. 48 bis 51C wirksam und verlangsamt den Transporteur 254, bis das nächste Werkzeug im Magazin den Schalter   S15    betätigt. Das hat zur Folge, dass der Transporteur mit dem vorgewählten Werkzeug in der Austauschstation gestoppt wird.

  Nun wird die Drucklufteinheit 327 betätigt, um das Abteil des vorgewählten Werkzeugs in zentrierter Lage in der Austauschstation zu verriegeln, und die Einheit 311 wird betätigt, um den Verriegelungsbolzen 305 aus der Verriegelungsstellung zwischen Werkzeug und Abteil herauszuheben.



   Sobald sich das neue Werkzeug 23 in der Austauschstation befindet und entriegelt ist, wird die   RücB-    wärtsbewegung des Werkzeugtransportwagens 31 eingeleitet. Unmittelbar vor der Ankunft des Greifers 34 in der Austauschstation stösst der Schalter   S40    für die Verlangsamungssteuerung gegen den nach unten gerichteten Nocken 479 und verlangsamt dadurch die Rückwärtsbewegung des   Werkzeugschlittens    31 in Z'-Richtung. Der Schlitten 31 läuft nun langsam rückwärts weiter, bis der Taster 43 den Anschlag 48 am Maschinenbett 11 berührt und damit die Rückwärtsbewegung an einer solchen Stelle stoppt, dass die Arme des Greifers 34 sich über dem gewählten Werkzeug befinden.



  Dann werden die Greiferarme geschlossen, um das neue   Werkzeug 23 auf dem Transportschlitten 31 festzuspannen, und die Vorwärtsbewegung des Schlittens 31 in Z'-Richtung wird eingeleitet.



   Wenn der Schlitten 31 bei seiner Vorwärtsbewegung in Richtung zum Revolverkopf die Z'-Wartestellung erreicht, ist die bewegliche Anschlagstange 50 ausserhalb der Laufbahn der Verlangsamungsschalter S39 und S40 und des Tasters 43, so dass der Schlitten 31 im Schnellgang vorwärts an der Z'-Wartestellung vorbeifährt.



   Der Schlitten fährt im Schnellgang weiter in Z'-Richtung, bis ein Anschlag 39 am Z'-Schlitten 32 gegen den Schalter   S1    am Z'-Anschlaghalter 38 des Revolverkopfwagens 17 stösst. Die Betätigung des Schalters   S1    leitet die Bewegung des X'-Querschlittens 33 in Richtung zum Revolverkopf 20 ein, so dass das Werkzeug nun gleichzeitig in X'- und Z'-Richtung bewegt wird.



   Während der X'-Schlitten sich in Richtung zum Revolverkopf bewegt, wird der X'-Verlangsamungsschalter S41 auf dem X'-Schlitten geschlossen, so dass die Bewegung des X'-Schlittens verlangsamt wird. Der X'-Schlitten läuft nun langsam weiter in Richtung zum Revolverkopf, bis der Taster 43X des Querschlittens 33 den X'-Anschlag 40 berührt und damit die Relativbewegung zwischen X'-Schlitten 33 und Revolverkopf-Querschlitten 18 stoppt. Daraufhin setzt der X'-Schlitten 33 seine mit dem Revolverkopf-Querschlitten synchronisierte Bewegung in X-Richtung unter der Kontrolle des Tasters 43X fort. Es wird nochmals besonders betont, dass das in Station 21a im Revolverkopf 20 befindliche Werkzeug gleichzeitig mit seiner Bearbeitung des Werkstückes fortfährt und sich dabei auch in X-Richtung bewegen kann.



   Nachdem die Bewegung des X'-Schlittens 33 zum Stillstand gekommen ist, oder auch während er sich langsam in Richtung zum Revolverkopf bewegt, wird der Schalter   S39    auf dem Z'-Schlitten 32 von dem Z' Anschlag 38 am Revolverkopfwagen 17 betätigt und dadurch die Vorwärtsbewegung des Schlittens 31 in Richtung zum Revolverkopf verlangsamt. Diese Bewegung hält an, bis der Taster 43 gegen den Anschlag 38 stösst. Daraufhin bewegen sich Z'-Schlitten 31 und Revolverkopfschlitten 17 synchron in Z-Richtung unter der Kontrolle des Tasters 43, während das Werkzeug 21 in Station 21a des Revolverkopfes weiter relativ zum Werkstück bewegt wird. Während der langsamen Vorwärtsbewegung des Schlittens 31 in Z'-Richtung wird das Werkzeug von den beweglichen Armen des Greifers 34 gehalten und in die leere Station 22a des Revolverkopfes 20 eingeführt, wie Fig. 15 zeigt.

  Nachdem das Werkzeug vollkommen in den Revolverkopf eingeführt ist, werden die Arme des Greifers 34 geöffnet, um das Werkzeug vom Transportschlitten 32 zu lösen.



   Wie Fig. 16 zeigt, wird der Werkzeugtransportwagen 31 dann rückwärts in Z'-Richtung bewegt, während der X'-Schlitten mit dem X-Schlitten 17 synchronisiert bleibt, bis der Greifer 34 das Werkzeug 23 vollständig freigegeben hat und eine Stellung erreicht hat, in der keine Berührung zwischen Werkzeug 23 und Greifer mehr stattfinden kann. Nachdem dann der Z'-Schlitten sich vom Schalter S2 gelöst hat, bewegt sich der X' Schlitten in Richtung auf seine Wartestellung, während der Z'-Schlitten 32 weiter in Richtung zum Magazin fährt. Die gleichzeitige Bewegung des Z'- und des X'-Schlittens im Schnellgang hält an, bis der Betätigungsarm des Schalters S42 am X'-Schlitten 33 gegen den nach unten gerichteten Nocken 513 stösst. Das bewirkt die Verzögerung des X'-Schlittens, bis der Taster 43X gegen den Anschlag 527 stösst und den X'-Schlitten in der Wartestellung zum Stillstand bringt.

  Der Z'-Schlitten 32 fährt im Schnellgang weiter in Richtung auf seine Wartestellung, bis der Verlangsamungsschalter S40 die bewegliche Anschlagstange 50 berührt, die jetzt in der Laufbahn des Schalters liegt. Nach der Betätigung des Schalters S40 durch die Stange 50 wird die Bewegung des Z'-Schlittens 31 verlangsamt, bis der Taster 43 gegen den Anschlag 499 stösst und die Bewegung des Werkzeugtransportwagens 31 mit dem Z'-Schlitten in der Wartestellung zum Stillstand bringt.



   Wenn der Z'-Schlitten 31 seine Wartestellung erreicht hat, was durch einen Kontrollschalter überwacht wird, so ist der Revolverkopf frei, um anschliessend in dem normalen Ablauf der Bearbeitung weitergeschaltet zu werden und das neue Werkzeug 23 am Werkstück einzusetzen, wie Fig. 17 zeigt. Beim Weiterschalten des Revolverkopfes mit Hilfe der Steuerschaltung von Fig. 47 wird das neue Werkzeug automatisch im Revolverkopf festgespannt und das alte Werkzeug entspannt.



  Daraufhin ist die Maschine für den Ersatz des Werkzeuges in Station 21a des Revolverkopfes 20 vorbereitet, wobei genau der gleiche Vorgang durchgeführt wird, wie vorstehend beschrieben.



   Jeder Fachmann für Werkzeugmaschinen wird erkennen, dass der Hauptvorteil des erfindungsgemässen Werkzeugwechslers darin besteht, dass er Bearbeitungswerkzeuge mit einem Minimum von Verlust an Bearbeitungszeit, gewöhnlich sogar mit keinerlei Verlust, aus   zuwechseln    in der Lage ist.



   Vorstehend ist nur eine einzige Ausführungsform der Erfindung beschrieben und dargestellt, jedoch wird der Fachmann auf den die Erfindung betreffenden Gebieten erkennen, dass zahlreiche Änderungen und Abarten möglich sind, ohne sich vom Erfindungsgedanken zu entfernen. Eine offensichtliche derartige Abart, die eine funktionsmässig gleichwertige Konstruktion darstellen würde, wäre zum Beispiel der Ersatz der Taster und der hydraulischen Servomotor-Steuerung für die Ankupplung und Synchronisierung des Werkzeugtransportschlittens mit dem Revolverkopfschlitten durch eine rein elektrische oder eine elektrohydraulische Steuerung.



  Zwar wurde die hydraulische Servomotor-Steuerung als für diesen Verwendungszweck günstigste Lösung gewählt, jedoch sind zahlreiche Anwendungsgebiete denkbar, bei denen ein solches rein elektrisches Steuerungssystem vorteilhaft und der hierin beschriebenen und dargestellten Konstruktion vollkommen gleichwertig wäre.



   PATENTANSPRUCH 1
Werkzeugwechsler für eine Werkzeugmaschine mit einem Maschinenbett, auf dessen einem Ende sich eine Werkstückaufnahme befindet, und auf dem ein Werkzeughalter zur Aufnahme von mindestens einem Bearbeitungswerkzeug in Längs- und Querrichtung zum Bett verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass er ein Werkzeugmagazin mit einer Einrichtung zur Aufnahme von Werkzeugen, einem Transportschlitten zum Transport von Werkzeugen zwischen Magazin und Werkzeughalter und eine Steuerungsvorrichtung für die Steuerung des Transportes eines Werkzeuges im Transportschlitten vom Magazin zum Werkzeughalter und für die Übergabe des Werkzeuges vom Schlitten in den Werkzeughalter aufweist, wobei durch die Steuerungsvorrichtung die für die Übergabe des Werkzeuges vom Schlitten zum Halter erforderliche Stellung des Schlittens 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. Werkzeug 23 auf dem Transportschlitten 31 festzuspannen, und die Vorwärtsbewegung des Schlittens 31 in Z'-Richtung wird eingeleitet.
    Wenn der Schlitten 31 bei seiner Vorwärtsbewegung in Richtung zum Revolverkopf die Z'-Wartestellung erreicht, ist die bewegliche Anschlagstange 50 ausserhalb der Laufbahn der Verlangsamungsschalter S39 und S40 und des Tasters 43, so dass der Schlitten 31 im Schnellgang vorwärts an der Z'-Wartestellung vorbeifährt.
    Der Schlitten fährt im Schnellgang weiter in Z'-Richtung, bis ein Anschlag 39 am Z'-Schlitten 32 gegen den Schalter S1 am Z'-Anschlaghalter 38 des Revolverkopfwagens 17 stösst. Die Betätigung des Schalters S1 leitet die Bewegung des X'-Querschlittens 33 in Richtung zum Revolverkopf 20 ein, so dass das Werkzeug nun gleichzeitig in X'- und Z'-Richtung bewegt wird.
    Während der X'-Schlitten sich in Richtung zum Revolverkopf bewegt, wird der X'-Verlangsamungsschalter S41 auf dem X'-Schlitten geschlossen, so dass die Bewegung des X'-Schlittens verlangsamt wird. Der X'-Schlitten läuft nun langsam weiter in Richtung zum Revolverkopf, bis der Taster 43X des Querschlittens 33 den X'-Anschlag 40 berührt und damit die Relativbewegung zwischen X'-Schlitten 33 und Revolverkopf-Querschlitten 18 stoppt. Daraufhin setzt der X'-Schlitten 33 seine mit dem Revolverkopf-Querschlitten synchronisierte Bewegung in X-Richtung unter der Kontrolle des Tasters 43X fort. Es wird nochmals besonders betont, dass das in Station 21a im Revolverkopf 20 befindliche Werkzeug gleichzeitig mit seiner Bearbeitung des Werkstückes fortfährt und sich dabei auch in X-Richtung bewegen kann.
    Nachdem die Bewegung des X'-Schlittens 33 zum Stillstand gekommen ist, oder auch während er sich langsam in Richtung zum Revolverkopf bewegt, wird der Schalter S39 auf dem Z'-Schlitten 32 von dem Z' Anschlag 38 am Revolverkopfwagen 17 betätigt und dadurch die Vorwärtsbewegung des Schlittens 31 in Richtung zum Revolverkopf verlangsamt. Diese Bewegung hält an, bis der Taster 43 gegen den Anschlag 38 stösst. Daraufhin bewegen sich Z'-Schlitten 31 und Revolverkopfschlitten 17 synchron in Z-Richtung unter der Kontrolle des Tasters 43, während das Werkzeug 21 in Station 21a des Revolverkopfes weiter relativ zum Werkstück bewegt wird. Während der langsamen Vorwärtsbewegung des Schlittens 31 in Z'-Richtung wird das Werkzeug von den beweglichen Armen des Greifers 34 gehalten und in die leere Station 22a des Revolverkopfes 20 eingeführt, wie Fig. 15 zeigt.
    Nachdem das Werkzeug vollkommen in den Revolverkopf eingeführt ist, werden die Arme des Greifers 34 geöffnet, um das Werkzeug vom Transportschlitten 32 zu lösen.
    Wie Fig. 16 zeigt, wird der Werkzeugtransportwagen 31 dann rückwärts in Z'-Richtung bewegt, während der X'-Schlitten mit dem X-Schlitten 17 synchronisiert bleibt, bis der Greifer 34 das Werkzeug 23 vollständig freigegeben hat und eine Stellung erreicht hat, in der keine Berührung zwischen Werkzeug 23 und Greifer mehr stattfinden kann. Nachdem dann der Z'-Schlitten sich vom Schalter S2 gelöst hat, bewegt sich der X' Schlitten in Richtung auf seine Wartestellung, während der Z'-Schlitten 32 weiter in Richtung zum Magazin fährt. Die gleichzeitige Bewegung des Z'- und des X'-Schlittens im Schnellgang hält an, bis der Betätigungsarm des Schalters S42 am X'-Schlitten 33 gegen den nach unten gerichteten Nocken 513 stösst. Das bewirkt die Verzögerung des X'-Schlittens, bis der Taster 43X gegen den Anschlag 527 stösst und den X'-Schlitten in der Wartestellung zum Stillstand bringt.
    Der Z'-Schlitten 32 fährt im Schnellgang weiter in Richtung auf seine Wartestellung, bis der Verlangsamungsschalter S40 die bewegliche Anschlagstange 50 berührt, die jetzt in der Laufbahn des Schalters liegt. Nach der Betätigung des Schalters S40 durch die Stange 50 wird die Bewegung des Z'-Schlittens 31 verlangsamt, bis der Taster 43 gegen den Anschlag 499 stösst und die Bewegung des Werkzeugtransportwagens 31 mit dem Z'-Schlitten in der Wartestellung zum Stillstand bringt.
    Wenn der Z'-Schlitten 31 seine Wartestellung erreicht hat, was durch einen Kontrollschalter überwacht wird, so ist der Revolverkopf frei, um anschliessend in dem normalen Ablauf der Bearbeitung weitergeschaltet zu werden und das neue Werkzeug 23 am Werkstück einzusetzen, wie Fig. 17 zeigt. Beim Weiterschalten des Revolverkopfes mit Hilfe der Steuerschaltung von Fig. 47 wird das neue Werkzeug automatisch im Revolverkopf festgespannt und das alte Werkzeug entspannt.
    Daraufhin ist die Maschine für den Ersatz des Werkzeuges in Station 21a des Revolverkopfes 20 vorbereitet, wobei genau der gleiche Vorgang durchgeführt wird, wie vorstehend beschrieben.
    Jeder Fachmann für Werkzeugmaschinen wird erkennen, dass der Hauptvorteil des erfindungsgemässen Werkzeugwechslers darin besteht, dass er Bearbeitungswerkzeuge mit einem Minimum von Verlust an Bearbeitungszeit, gewöhnlich sogar mit keinerlei Verlust, aus zuwechseln in der Lage ist.
    Vorstehend ist nur eine einzige Ausführungsform der Erfindung beschrieben und dargestellt, jedoch wird der Fachmann auf den die Erfindung betreffenden Gebieten erkennen, dass zahlreiche Änderungen und Abarten möglich sind, ohne sich vom Erfindungsgedanken zu entfernen. Eine offensichtliche derartige Abart, die eine funktionsmässig gleichwertige Konstruktion darstellen würde, wäre zum Beispiel der Ersatz der Taster und der hydraulischen Servomotor-Steuerung für die Ankupplung und Synchronisierung des Werkzeugtransportschlittens mit dem Revolverkopfschlitten durch eine rein elektrische oder eine elektrohydraulische Steuerung.
    Zwar wurde die hydraulische Servomotor-Steuerung als für diesen Verwendungszweck günstigste Lösung gewählt, jedoch sind zahlreiche Anwendungsgebiete denkbar, bei denen ein solches rein elektrisches Steuerungssystem vorteilhaft und der hierin beschriebenen und dargestellten Konstruktion vollkommen gleichwertig wäre.
    PATENTANSPRUCH 1 Werkzeugwechsler für eine Werkzeugmaschine mit einem Maschinenbett, auf dessen einem Ende sich eine Werkstückaufnahme befindet, und auf dem ein Werkzeughalter zur Aufnahme von mindestens einem Bearbeitungswerkzeug in Längs- und Querrichtung zum Bett verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass er ein Werkzeugmagazin mit einer Einrichtung zur Aufnahme von Werkzeugen, einem Transportschlitten zum Transport von Werkzeugen zwischen Magazin und Werkzeughalter und eine Steuerungsvorrichtung für die Steuerung des Transportes eines Werkzeuges im Transportschlitten vom Magazin zum Werkzeughalter und für die Übergabe des Werkzeuges vom Schlitten in den Werkzeughalter aufweist, wobei durch die Steuerungsvorrichtung die für die Übergabe des Werkzeuges vom Schlitten zum Halter erforderliche Stellung des Schlittens
    zum Halter unabhängig von der jeweiligen Stellung des Werkzeughalters in der Längs- und Querrichtung zum Maschinenbett einstellbar ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Werkzeugwechsler nach Patentanspruch I, für eine Drehbank, dadurch gekennzeichnet, dass der Werk zeughalter ein Support und die Werkstückaufnahme ein Spindelstock der Drehbank ist.
    2. Werkzeugwechsler nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungsvorrichtung mindestens einen durch einen Taster gesteuerten Motor für die Steuerung der Schlittenbewegung relativ zum Werkzeughalter aufweist.
    3. Werkzeugwechsler nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungsvorrichtung einen Taster und einen von diesem gesteuerten Motor für die Bewegung des Transportschlittens relativ zum Werkzeugtiaiter in der Längsrichtung und einen weiteren Taster und einen von diesem gesteuerten Motor für die Bewegung des Transportschlittens in der Querrichtung relativ zum Werkzeughalter aufweist.
    4. Werkzeugwechsler nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zur Bewegung des Tasters in eine Lage vorgesehen sind, in welcher der Taster die Bewegung des Transportschlittens bei Erreichen eines bestimmten Abstandes vom Werkzeughalter verlangsamt.
    5. Werkzeugwechsler nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkzeughalter ein Revolverkopf mit mindestens zwei Werkzeugstationen ist.
    6. Werkzeugwechsler nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungsvorrichtung Mittel aufweist, die den Transportschlitten in eine bestimmte Stellung zum Revolverkopf bringen und in sei ner Bewegung mit dem Revolverkopf synchronisieren, um ein Werkzeug in einer Station des Revolverkopfes auszuwechseln, während gleichzeitig ein Werkzeug in einer anderen Station den Bearbeitungsvorgang fortsetzt.
    7. Werkzeugwechsler nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Werkzeugtransportschlitten ein Werkzeuggreifer angeordnet ist, der zwei mit dem Körper des Greifers gelenkig verbundene und von den Gelenkpunkten aus dem Körper herausragende Greifarme aufweist, deren äussere Enden von einer im Greifer vorgesehenen Bewegungseinheit in eine zum Spannen eines Werkzeuges geeignete Lage zusammen geführt und zum Entspannen eines Werkzeuges voneinander wegbewegt werden können.
    8. Werkzeugwechsler nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungseinheit über ein Kniehebelgelenk mit den Armen des Greifers verbunden ist.
    9. Werkzeugwechsler nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die äusseren Enden der Greiferarme mit zwei Luftaustrittsöffnungen zum Austritt eines für das Fortblasen von Staub und Schmutz, vor dem Ergreifen des Werkzeuges durch die Arme, geeigneten Luftstromes versehen sind.
    10. Werkzeugwechsler nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeugmagazin einen Rahmen und einen auf diesem befestigten Förderer zum Transport von Werkzeugaufnahmeabteilen auf einer endlosen Laufbahn aufweist, die an einer Stelle winkelförmig um eine Ecke herumführt, und dass an dieser Stelle eine Austauschstation vorgesehen ist, bei welcher Werkzeuge in das Magazin eingesetzt oder aus diesem entnommen werden können.
    11. Werkzeugwechsler nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufbahn des Förderers eine im wesentlichen rechteckige Form hat.
    12. Werkzeugwechsler nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Werkzeugaufnahmeabteil eine Vorrichtung zum Verriegeln eines Werkzeuges im Abteil während des Transportes durch den Förderer aufweist.
    13. Werkzeugwechsler nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Revolverkopf auf einer Grundplatte einen durch Drehung weiterschaltbaren Werkzeugkopf aufweist, dessen senkrechter Abstand von der Grundplatte zum Auskuppeln beider Teile voneinander während des Weiterschaltens des Werkzeugkopfes mit Hilfe einer Bewegungseinheit einstellbar ist.
    14. Werkzeugwechsler nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungseinheit einen in der Grundplatte vorgesehenen Hydraulikzylinder sowie Leitungen für Zu- und Abfuhr von Druckflüssigkeit aufweist, wobei in einer dieser Leitungen eine durch die Bewegung des Werkzeugkopfes gegenüber der Grundplatte veränderliche Durchflussöffnung vorgesehen ist, welche nach Anheben des Kopfes auf eine zum Entkuppeln von der Grundplatte ausreichende Höhe den Durchfluss der Druckflüssigkeit drosselt, und der Werkzeugkopf beim Weiterschalten auf der als Drucklager wirkenden Druckflüssigkeit im Zylinder drehbar gelagert ist.
    15. Werkzeugwechsler nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Revolverkopf eine Werk zeugaufuahmehülse zur Aufnahme austauschbarer Werkzeuge aufweist, sowie einen Zylinder mit einem in Achsrichtung der Werlezeugaufuahmehülse beweglichen Kolben, mit dem mindestens zwei, sich in die Hülse erstreckende und radial bewegliche Finger verbunden sind, welche bei einer Kolbenstellung in einer das Einführen eines Werkzeugschaftes zwischen die Finger ermöglichenden Spreizstellung und bei einer zweiten Kolbenstellung in einer den eingeführten Werkzeug schaft festspannenden und gleichzeitig in einer bestimmten axialen Lage zur Hülse festlegenden Klemmstellung sind.
    16. Werkzeugwechsler nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass an der Innenfläche der Werkzeugaufnahmehülse mehrere, um den Umfang der Hülse verteilte, mit einer Druckluftquelle über eine die Luftzufuhr auf die Zeit vor und während des Einführens eines Werkzeuges begrenzende Steuereinheit verbundene und auf den Werkzeugschaft gerichtete Luftdüsen vorgesehen sind.
    17. Werkzeugwechsler nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkzeugtransportschlitten für einen Transport des Werkzeuges zwischen Magazin und Werkzeughalter unter Beibehaltung der axialen Richtung des Werkzeuges während des Transportes ausgebildet ist.
    18. Werkzeugwechsler nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Werlezeugtransportschlit- ten für einen Transport des Werkzeuges zwischen Magazin und Werkzeughalter in einer zur Ebene der Bewegungsrichtungen des Werkzeughalters parallelen Ebene ausgebildet ist.
    PATENTANSPRUCH II Verfahren zum Betrieb des Werkzeugwechslers nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass mit Hilfe der Steuerungsvorrichtung ein erstes Werkzeug aus einer Station des Werkzeughalters entnommen wird, während ein zweites Werkzeug von einer anderen Station aus weiterhin das Werkstück bearbeitet, dass das erste Werkzeug zum Magazin befördert und in die Aufnahmevorrichtung des Magazins abgelegt wird, dass ein drittes Werkzeug aus dem Magazin aufgenommen und in Richtung zum Werkzeughalter befördert wird, dass die Bewegung des dritten Werkzeuges mit derjenigen des Werkzeughalters synchronisiert wird, während der Werkzeughalter seine Bewegung relativ zum zu bearbeitenden Werkstück fortsetzt, dass das dritte Werkzeug in die durch Entnahme des ersten Werkzeuges leere Station des Werkzeughalters eingesetzt wird,
    während die Bewegungen des Werkzeuges und des Werkzeughalters weiterhin miteinander synchron laufen, und dass das zweite Werkzeug die Bearbeitung des Werkstückes fortsetzt.
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