CH483902A - Sauerstofflanze zum Brennen von Löchern in Beton, Mineralien und Stahl - Google Patents
Sauerstofflanze zum Brennen von Löchern in Beton, Mineralien und StahlInfo
- Publication number
- CH483902A CH483902A CH1891468A CH1891468A CH483902A CH 483902 A CH483902 A CH 483902A CH 1891468 A CH1891468 A CH 1891468A CH 1891468 A CH1891468 A CH 1891468A CH 483902 A CH483902 A CH 483902A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- wire
- oxygen lance
- wires
- fusible
- fuse
- Prior art date
Links
- QVGXLLKOCUKJST-UHFFFAOYSA-N atomic oxygen Chemical compound [O] QVGXLLKOCUKJST-UHFFFAOYSA-N 0.000 title claims description 28
- 239000001301 oxygen Substances 0.000 title claims description 28
- 229910052760 oxygen Inorganic materials 0.000 title claims description 28
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 title claims description 4
- 239000004567 concrete Substances 0.000 title claims description 4
- 229910052500 inorganic mineral Inorganic materials 0.000 title claims description 4
- 239000011707 mineral Substances 0.000 title claims description 4
- 239000010959 steel Substances 0.000 title claims description 4
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 claims description 16
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 4
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 claims description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 238000002844 melting Methods 0.000 description 2
- 230000008018 melting Effects 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 238000010304 firing Methods 0.000 description 1
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
- E21B7/00—Special methods or apparatus for drilling
- E21B7/14—Drilling by use of heat, e.g. flame drilling
- E21B7/146—Thermal lances
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
- E21B7/00—Special methods or apparatus for drilling
- E21B7/14—Drilling by use of heat, e.g. flame drilling
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Geology (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Environmental & Geological Engineering (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Blast Furnaces (AREA)
Description
Sauerstofflanze zum Brennen von Löchern in Beton, Mineralien und Stahl Die Erfindung betrifft eine Sauerstofflanze zum Bren nen von Löchern in Beton, Mineralien und Stahl, welche ein an eine Sauerstoffzuleitung anschliessbares Brennrohr aufweist, in dem eine Mehrzahl Schmelzdrähte einge klemmt ist.
Solche Sauerstofflanzen sind bereits mehrfach be kannt. Bei einem Ausführungsbeispiel werden die Schmelzdrähte in dem Brennrohr dadurch festgehalten, dass das Brennrohr mit einer Vielzahl in Abständen von einander angeordneten Einkerbungen versehen ist, durch die die Schmelzdrähte zusammengehalten werden. Sehr nachteilig dabei ist, dass die an der Innenwandung des Brennrohres gebildeten Vorsprünge dem in das Brenn- rohr einströmenden Sauerstoff einen Widerstand entge gensetzen und ihm eine turbulente Bewegung erteilen, die ein ungleichmässiges Abbrennen der eingelegten Schmelzdrähte bewirkt.
Ausserdem werden zur Einbrin gung der Einkerbungen Spezialmaschinen benötigt, wo durch die Herstellung solcher Sauerstofflanzen verteuert wird.
Weiter ist eine Sauerstofflanze bekannt, bei der die Schmelzdrähte selbsthemmend in dem Brennrohr ange ordnet sind. Dies wird dadurch erreicht, dass man die Schmelzdrähte vor dem endgültigen Einbringen in das Brennrohr an ihren Enden, relativ zum Brennrohr gese hen, radial nach aussen aufbiegt und dann vollständig in das Brennrohr einbringt. Die Schmelzdrähte verspreizen sich dann gegen die Innenwandung des Brennrohres. Da die Klemmwirkung der Schmelzdrähte relativ gering ist, lässt es sich nicht verhindern, dass zumindest einzelne Schmelzdrähte während des Brennvorganges nach rück wärts verschoben werden. Auch in diesem Falle erhält man einen ungleichen Abbrand der Sauerstofflanze, was zu Störungen beim Herstellen der Löcher führt.
Zweck der Erfindung ist es, obige Nachteile zu beseitigen. Dies wird bei der eingangs genannten erfin- dungsgemässen Sauerstofflanze dadurch erreicht, dass mindestens ein Schmelzdraht mit einem aus einem Draht mit im Verhältnis zu den Durchmessern der einzelnen Schmelzdrähte kleinem Durchmesser bestehenden Klemmkörper umgeben ist, das Ganze derart, dass jeder Schmelzdraht mit mindestens einem Klemmkörper in Verbindung steht.
Zweckmässigerweise überdeckt der Klemmkörper nur ein Teilstück des Schmelzdrahtes, vorzugsweise das rück wärtige Ende desselben. Besonders günstige Verhältnisse ergeben sich, wenn der Klemmkörper an einem Schmelz draht angeordnet ist, der nicht an die Brennrohrinnen- wandung angrenzt.
Das Drahtpaket kann nun, je nach Grösse der Lanze, aus mehreren Teilpaketen bestehen, wobei die einzelnen Teilpakete wiederum aus einem Kerndraht und diesen umgebenden Randdrähten aufgebaut sein kann. Zweck- mässigerweise ist dabei jeweils der Kerndraht mit dem Klemmkörper ausgerüstet.
Die Ausbildung des aus einem Draht bestehenden Klemmkörpers kann beliebig sein. Er kann beispielsweise aus mehreren Drahtringen bestehen. Besonders zweck- mässig ist es aber, wenn der Klemmkörper als Eisen drahtwendeln ausgebildet ist.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der erfindungs- gemässen Sauerstofflanze wird nachfolgend anhand der Figuren 1 und 2 näher erläutert: In Fig. 1 ist eine Sauerstofflanze im Längsschnitt dargestellt, die ein Brennrohr 1 aufweist, in dem Schmelzdrähte 2 angeordnet sind. Dabei gruppieren sich um einen Kerndraht 2a Randdrähte 2b. Am rückwärti gen Ende der Sauerstofflanze ist der Kerndraht 2a mit einem Wendel 3 ausgerüstet, der nun die Randdrähte gegen die Innenwandung des Brennrohres presst. Am Ende des Brennrohres 1 ist ein Gewinde 4 vorgesehen, über das die Sauerstofflanze an eine Sauerstoffleitung angeschlossen werden kann.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird ein Gasrohr mit einem Aussendurchmesser von zirka 17 mm und einem Innendurchmesser von zirka 12,5 mm verwen det, in dem um einen Kerndraht 2a sechs Randdrähte 2b angeordnet sind, die jeweils einen Durchmesser von 4 mm besitzen. Die als Klemmkörper verwendete Wendel besteht aus einem Draht von zirka 0,5 mm Durchmesser. Die so ausgebildete Lanze weist einen Porositätsfaktor von 28,2% auf. Hergestellt wird eine solche Sauerstofflanze, indem um den Kerndraht 2a die Randdrähte 2b gelegt werden und das Schmelzdrahtpaket grösstenteils in das Brenn- rohr eingeschoben wird.
Daraufhin wird um den Kern draht der als Drahtwendel ausgebildete Klemmkörper angeordnet und das Schmelzdrahtpaket endgültig in das Brennrohr eingepresst.
Die so ausgebildete Sauerstofflanze gewährleistet einen absolut festen Sitz der Schmelzdrähte im Brennrohr und damit einen gleichmässigen Abbrand der Sauerstoff lanze. Die ausserordentlich dünne, als Klemmkörper dienende Drahtwendel behindert den Sauerstoffstrom nur unwesentlich, so dass auch von dieser Seite kein nachteili ger Einfluss auf den Abbrand der Sauerstofflanze ausge übt wird.
Ausserdem sind zur Herstellung der Sauerstofflanze keine komplizierten Werkzeuge notwendig, da lediglich kurz vor dem endgültigen Einbringen der Schmelzdrähte die als Klemmkörper dienende Drahtwendel über den Kern-Schmelzdraht geschoben werden muss und das ganze Paket dann mittels einer Presse in das Brennrohr eingepresst werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Sauerstofflanze zum Brennen von Löchern in Beton, Mineralien und Stahl, welche ein an eine Sauerstoffzulei tung anschliessbares Brennrohr aufweist, in dem eine Mehrzahl Schmelzdrähte eingeklemmt sind, dadurch ge kennzeichnet, dass mindestens ein Schmelzdraht mit einem aus einem Draht mit im Verhältnis zu den Durchmessern der einzelnen Schmelzdrähte kleinem Durchmesser bestehenden Klemmkörper umgeben ist, das Ganze derart, dass jeder Schmelzdraht mit minde stens einem Klemmkörper in Verbindung steht. UNTERANSPRÜCHE 1.Sauerstofflanze nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Klemmkörper nur über einem Teilstück eines Schmelzdrahtes, vorzugsweise am rück wärtigen Ende, angeordnet ist. 2. Sauerstofflanze nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Klemmkörper an einem nicht an die Brennrohrinnenwandung angrenzenden Schmelzdraht angeordnet ist. 3. Sauerstofflanze nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen mit dem Klemmkörper ausgerüsteten Kern-Schmelzdraht und um diesen ange ordnete, an der Brennrohrinnenwandung anliegende Rand-Schmelzdrähte aufweist. 4.Sauerstofflanze nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sie mehrere, vorzugsweise an im Inneren des Schmelzdrahtpaketes liegenden Schmelz drähten angeordnete Klemmkörper aufweist. 5. Sauerstofflanze nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Klemmkörper eine Eisendraht wendel ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1891468A CH483902A (de) | 1968-12-19 | 1968-12-19 | Sauerstofflanze zum Brennen von Löchern in Beton, Mineralien und Stahl |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1891468A CH483902A (de) | 1968-12-19 | 1968-12-19 | Sauerstofflanze zum Brennen von Löchern in Beton, Mineralien und Stahl |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH483902A true CH483902A (de) | 1970-01-15 |
Family
ID=4436095
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1891468A CH483902A (de) | 1968-12-19 | 1968-12-19 | Sauerstofflanze zum Brennen von Löchern in Beton, Mineralien und Stahl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH483902A (de) |
-
1968
- 1968-12-19 CH CH1891468A patent/CH483902A/de not_active IP Right Cessation
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE6926384U (de) | Flammrohr fuer eine gasturbinen - brennkammer | |
| DE2902145A1 (de) | Patronenhuelse | |
| DE1963299B2 (de) | Anschluss fuer mindestens ein druckmittelbeaufschlagtes, ein glattes ende aufweisendes rohrfoermiges element | |
| DE2801370C2 (de) | Druckdichte Durchführung für elektrische Signalleitungen in Drucköfen | |
| DE1453842C2 (de) | Hülse für Feuerwaffenmunition | |
| DE1905294C3 (de) | ||
| CH483902A (de) | Sauerstofflanze zum Brennen von Löchern in Beton, Mineralien und Stahl | |
| DD269253A5 (de) | Niederdruckquecksilberdampfentladungslampe | |
| DE2457563C3 (de) | Sprenggeschoß mit einem Geschoßzünder | |
| DE709426C (de) | Endtuelle aus beliebigem Material fuer Isolier- und Stahlpanzerrohre | |
| DE2807915C2 (de) | Sprengrohr | |
| DE3248014C2 (de) | ||
| DE2123101B2 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Kompensationsstückes | |
| DE3112081C2 (de) | Gelötete Anschlußrohrverbindung für Fahrradrahmen | |
| DE600504C (de) | Federnde Befestigung von Isolatoren auf Stuetzen | |
| DE2659588A1 (de) | Filter fuer kleinbrunnen | |
| DE2452080B2 (de) | Feuerwerkskörper | |
| AT322813B (de) | Verbindung zweier rohre verschiedenen aussendurchmessers, insbesondere für maste | |
| CH675769A5 (en) | Sectored head on detachable sabot - shatters with retainer ring having breakage grooves immediately after release on firing | |
| DE2125452A1 (de) | Kugelschreiberdoppelmine, bei welcher sich zwei gleiche Halbzylindermmen zu einer vollzylindnschen vereinen | |
| DE6930827U (de) | Spreizduebel | |
| DE1551451C (de) | Ringförmiger Röhrenwärmetauscher, insbesondere fur Gasturbinen | |
| DE336566C (de) | Einrichtung zur Verhinderung des Lockerns der Aufhaengevorrichtung bei Quarzlampen | |
| DE1952390C3 (de) | Rohrauskleidung | |
| AT401560B (de) | Verfahren zur herstellung einer brenneranordnung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |