CH477271A - Verfahren zum Herstellen von Bauelementen mit vorstehenden mineralischen Steinchen - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Bauelementen mit vorstehenden mineralischen Steinchen

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CH477271A
CH477271A CH430968A CH430968A CH477271A CH 477271 A CH477271 A CH 477271A CH 430968 A CH430968 A CH 430968A CH 430968 A CH430968 A CH 430968A CH 477271 A CH477271 A CH 477271A
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mineral
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    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B19/00Machines or methods for applying the material to surfaces to form a permanent layer thereon
    • B28B19/0007Machines or methods for applying the material to surfaces to form a permanent layer thereon for producing articles with exposed aggregate

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Producing Shaped Articles From Materials (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description


  Verfahren zum Herstellen von Bauelementen mit vorstehenden     mineralischen        Steinchen       Verfahren zum Aufbringen von mineralischen     Stein-          chen,    beispielsweise von natürlichem     Kies,    auf die Ober  fläche von Wegplatten aus Beton oder von Wänden an  der Baustelle sind in der Bauindustrie wohl bekannt.  Die entsprechenden Bauwerke werden in der Fachwelt  als solche mit exponierten Zuschlagstoffen bezeichnet.  Hierfür werden im allgemeinen zwei Verfahren benutzt,  von denen sich das eine hauptsächlich für Wände und  Böden eignet, wobei die Zuschlagstoffe in ein Bett von  frischem Mörtel eingedrückt werden, nachdem der Mör  tel eine gewisse     Abbindung    erreicht hat.

   Sobald diese       Abbindung    eingetreten ist, wird die Oberfläche mit einer  Bürste oder einem Besen unter Verwendung von Wasser  gescheuert, wodurch der Mörtel zwischen den Kiesel  steinen entfernt wird, so dass viele der Kieselsteine aus  der Oberfläche herausragen. Die natürlichen runden  Oberflächen des Kiesels ergeben einen ansprechenden  und dauerhaften Bodenbelag für schwere Beanspruchung  und Fussgängerverkehr. Dieses für die Anwendung auf  der Baustelle praktische Verfahren besitzt einige Män  gel, die es für die Anwendung in einer Fabrik zur Her  stellung von     Fussbodenziegeln    aus     Portland-Zement    un  geeignet machen.  



  Fussbodenziegel der     Terrazzo-Type        erfordern    ein  Bett aus Sand oder Mörtel an der Baustelle, in das die  Ziegel eingesetzt werden können. Das Verfahren besteht  daher aus zwei Arbeitsgängen, nämlich der Herstellung  des Ziegels oder der Platte und ihrer Verlegung.  



  Gleichgültig ob die Kieselsteine in den Mörtel auf  der Baustelle oder in der Fabrik eingesetzt werden, in  jedem Falle ist das Scheuern unregelmässig und     viele     der Steine kommen daher überhaupt nicht zum Vor  schein oder erheben sich nur teilweise aus der Ober  fläche. Viele Steine werden überhaupt     gelockert    und  entfernt. Die entstehende Oberfläche ist oft ungerade  und entspricht nicht den Anforderungen für den Fuss-         gängerverkehr.    Die Herstellung von     Fussbodenziegeln     mit exponierten Zuschlagstoffen in einer Fabrik für das       darauffolgende    Verlegen an der Baustelle in einem       Sand-    oder Mörtelbett hat sich daher als nicht praktisch  erwiesen.  



  Bei dem anderen üblichen Verfahren für die Be  handlung der Oberfläche von Wänden an der Baustelle  wird Zementmörtel mit der Maurerkelle angeworfen,  und sodann werden in den noch weichen Mörtel Kiesel  steine eingedrückt. Die überschüssigen Kieselsteine fal  len ab. Dabei werden viele Kieselsteine nur leicht ge  halten und jene, die im Mörtel sitzen, werden von einer  runden Höhlung gehalten, deren Rand gekrümmt ist und  in denen die Kieselsteine daher eine nur schwache Ver  ankerung finden.  



  Mit der vorliegenden Erfindung soll der Verlust     an     Kieselsteinen, wie er bei dem heute praktizierten Ver  fahren an der Baustelle auftritt, vermieden werden. Fer  ner soll die Verankerung der Kieselsteine, insbesondere  natürlicher runder Kieselsteine, in ihrer Unterlage ver  bessert werden. Schliesslich soll die vorliegende Erfin  dung ermöglichen, im wesentlichen alle Kieselsteine an  die Oberfläche zu bringen.  



  Besonders zweckmässig dürfte dieses Verfahren zur  Herstellung von Blöcken und     Wandtafeln    sein, bei de  nen die exponierten mineralischen Steinehen sich an  vertikalen Oberflächen befinden. Solche Blöcke oder  Wandtafeln können aus einer Füllmasse hergestellt sein,  die aus anorganischen Elementen besteht, beispielsweise  aus Bimsstein oder Schlacke, oder aus organischen fa  serigen Teilchen, etwa Hobelspänen, Stroh,     Fasern    aus       Kokosnussschalen    oder aus Sisal, die von einem anorga  nischen Binder, wie etwa     Portland-Zement,    zusammen  gehalten werden.  



  Die Erfindung soll es auch gestatten,     zerkleinerte     Körner oder Steine, etwa Marmorsplitter, zu verwen-      den. Die natürlichen     runden    Kieselsteine und die zer  kleinerten Steinsplitter werden hier im folgenden als       Mineralsteinchen    bezeichnet. Solche Steinehen können  die üblicherweise bei     Terrazzo-Fussböden    verwendeten  Grössen     aufweisen.    Die Verwendung von Marmorsplit  tern oder Steinehen an vertikalen     Wandflächen    war bis  heute noch nicht befriedigend. Bei runden Kieselsteinen  muss der Mörtel eine gewisse     Konsistenz    aufweisen, um  nach dem Anwerfen in einer     vertikalen    Lage zu ver  bleiben.

   Diese     Konsistenz    weist aber nicht     die    besten  Hafteigenschaften auf. Eine bessere     Haftung        ergibt    sich  bei einer dünneren Konsistenz des     Mörtels.    Wie bei den  runden Kieselsteinen, sitzen auch die gebrochenen Split  ter bei     vertikalen        Mörteloberflächen    in Kratern mit ab  gerundeten Ecken und damit ungenügender Bindung  oder Verankerung     an    ihrem Rand.  



  Mit der     vorliegenden    Erfindung sollen die Nachteile  der heute angewendeten Verfahren     beseitigt    werden.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch ge  kennzeichnet, dass eine dünnflüssige Schicht     eines        mer-          ten    Stoffes auf ein Trägerband aufgebracht wird, dass  mineralische Steinehen, deren Grösse die     Korngrösse     des     inerten    Stoffes übertrifft, in     diese        dünnflüssige     Schicht gebracht werden, so dass sie auf dem Träger  band aufliegen, jedoch nur bis zu     ihrer        Mittenebene    aus  der genannten Schicht herausragen, dass ein anorgani  sches Bindemittel auf die     Steinchenschicht    aufgebracht  wird,

   dass auf diese     Bindemittelschicht    eine Schicht ei  nes mit einem anorganischen Klebemittel überzogenen  Füllstoffes aufgebracht wird, wobei die Schichtdicke die  ses Füllstoffes die Dicke der Bindemittelschicht über  trifft, dass alle diese Schichten auf dem Trägerband     ge-          presst    werden, und dass nach dem Abbinden des Binde  mittels die mit diesem nicht verbundenen,     inerten    Stoff  teilchen aus dem Zwischenraum     zwischen    den     Stein-          chen    entfernt werden.  



  Dar anorganische Binder zur Bindung der minerali  schen Steinehen     kann    jede gewünschte     Konsistenz    haben;  diese kann daher so gewählt werden, dass die Zwischen  räume zwischen den Steinehen am besten     ausgefüllt     werden. Die überschüssige Feuchtigkeit kann durch Ruf  sieben von trockenem Zement auf den     Schlamm    aufge  saugt werden. Es ist also hier nicht notwendig, den Mör  tel mit der steifen Konsistenz anzuwerfen, die zum Haf  ten an den     vertikalen    Flächen erforderlich ist. Damit ist  es mit diesem Verfahren     möglich,    als mineralische Stein  chenfSplitter zu verwenden.  



  Ein wichtiger Vorteil darf darin gesehen werden,  dass die Baustellenarbeit durch einen     Fertigungsprozess     in der Fabrik     ersetzt    werden kann. Dieser lässt sich me  chanisieren, wodurch die Kosten bedeutend gesenkt wer  den können. Durch die Mechanisierung lassen sich auch  das Aussehen des Produktes und die Wetterbeständig  keit der     reliefartigen    Oberfläche verbessern.  



  Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden  Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung her  vor, in der das Verfahren unter Bezugnahme auf die  Zeichnung beispielsweise näher     beschrieben    ist. In der  Zeichnung bezeichnen gleiche Zahlen ähnliche Elemente  in jeder der Abbildungen.  



       Fig.    1 bis 7 zeigen schematische Aufrisse, die die  einzelnen Arbeitsvorgänge nach der     vorliegenden    Er  findung darstellen.  



  In     Fig.    1 bezeichnet 1 ein Trägerband auf Rollen.  Mit 2 ist ein Haufen eines     inerten    anorganischen Stoffes         bezeichnet,    beispielsweise Ton, angefeuchteter Marmor  staub oder gemahlener     Kalkstein,    während 3 ein     Mittel     zum Verteilen bezeichnet, das aus einer gerippten Rolle  oder einer mit Einschnitten versehenen Schaufel beste  hen kann. 4 ist eine Lage eines     dünnflüssigen    organi  schen     inerten    Stoffes, die auf dem Trägerband liegt.  Die Steinehen setzen sich in der Masse 4, bis sie das  Trägerband 1 berühren.

   Die schlammige Masse 4 kann  man auch erhalten, indem man zuerst ein trockenes Pul  ver aufgibt, das     anschliessend    durch Aufsprühen von  Flüssigkeit geschlämmt wird.  



  In der     Fig.    2 erkennt man mineralische Steinehen 5,  die auf die Lage 4 des     inerten    Stoffes aufgebracht wer  den. Dies kann durch bekannte Mechanismen gesche  hen, beispielsweise durch Klappen oder mittels einer  gewählten oder mit Erhöhungen versehenen Rolle.  



  Die     Fig.    3 zeigt das Entfernen der     überflüssigen     Steinehen mittels Absaugen oder     Vibration,    wodurch  lediglich eine einzige Schicht von Steinehen 6 übrig  bleibt, die teilweise in die Schicht des     inerten    Stoffes  eingebettet ist.  



  Die     Fig.    4 zeigt das     Aufbringen    eines anorganischen  Binders 7, beispielsweise     Portland-Zement,    auf die Lage  der     mineralischen    Steinehen.  



       Fig.    5 zeigt eine Matte von Stoffteilchen, beispiels  weise von Hobelspänen, Schlacke oder Bimsstein, die  auf der Zementschicht 7 liegt und vom Binder überzo  gen ist.  



  Die     Fig.    6 zeigt das Pressen der     binderüberzogenen     Matte     ä.     



  In     Fig.    7 ist das Entfernen der nicht mit dem Ze  ment verbundenen     inerten    Teilchen dargestellt, und  zwar mittels einer rotierenden Bürste 9. Dank dieser  Herstellungsmethode     liegen    die freigelegten Steinehen  im wesentlichen in einer gemeinsamen Ebene.  



  Zur Herstellung von Bauelementen aus Bimsstein,  Schlacke und     Holzspänen    dienen verschiedene Arten  von anorganischen Bindern. Von den drei am meisten  benutzten     Binderarten,    dem     POrtland-Zement,    dem Ma  gnesit-Zement und dem Gips, wird     Portland-Zement     wegen seiner besseren Wetterbeständigkeit vorgezogen.  Die nach der vorliegenden Erfindung hergestellten Pro  dukte sind für die Verwendung an den Aussenseiten  von Gebäuden gedacht, und zwar in Form von Bau  ziegeln oder von Tafeln oder Platten, wenn Holzspäne  als Füllmasse verwendet werden.  



  Unter     inerten    Teilchen sind feine Teilchen zu ver  stehen, die nicht zusammenkleben oder aber, wenn sie  zusammenhalten, beispielsweise durch lösbare Kleb  stoffe, durch Wasser leicht getrennt werden können.       Inerte    Stoffe unterscheiden sich von den Teilchen der  anorganischen Binder insofern, als die letzteren beim  Abbinden des Zements eine kristalline Struktur anneh  men. Sie können also mittels Anwendung von Wasser  nicht in ihren ursprünglichen Zustand gebracht wer  den. Die bei der vorliegenden Erfindung verwendete  schlammige Schicht von     inerten    Stoffen bewirkt eine  gleichmässige Verteilung der mineralischen Steinehen in  einer einzigen Schicht, während der Zementbinder zu  gesetzt wird.

   Beim Abbinden hält der Zement an seiner  Oberfläche     zwischen    den mineralischen Steinehen eine  dünne Schicht     inerter    Stoffe zurück. Beim Scheuern der  Oberfläche des Ziegels oder der Tafel nach dem Abbin  den des Zements werden die     inerten    Teilchen mit Aus  nahme dieser dünnen Schicht vollständig entfernt. Die           inerten    Stoffe nehmen einen Teil des Zwischenraumes  zwischen den Steinehen ein und beim letzten Verfahrens  schritt nach der vorliegenden     Erfindung    werden die  Steinehen freigelegt, wobei zwischen ihnen Vertiefungen  entstehen. Auf diese Weise erhält man die     Oberfläche     mit der gewünschten Textur.

   Man erhält sie mit mine  ralischen Steinehen, beispielsweise mit Marmorsplittern,  die fest in der Grundmasse von groben, mittels anorga  nischem Binder verbundenen Steinehen     verankert    sind.  



  Da die für das vorliegende Verfahren verwendeten       inerten    Stoffe staubförmig sind, bevor Wasser zuge  setzt wird, bestehen die verwendeten mineralischen  Steinehen aus kleinen gebrochenen Stücken oder aus  kleinen Kieselsteinen. Die mineralischen Steinehen  sind viel grösser als die     inerten        Stoffteilchen,    und sie  können in die schlammige oder     kittartige    Masse der  Teilchen eingepresst werden. Wenn sich die Teilchen  in der Schlammschicht absetzen oder in die kittartige  Masse eingepresst werden, sollten sich die     inerten    Stoff  teilchen vorteilhaft nicht über die Mitte der minerali  schen Steinehen hinaus erstrecken.

   Falls sie bis knapp  unter deren Mitte reichen, erhält man eine bessere  Verankerung der Steinehen im Zement bei praktisch  vollständiger Freilegung der Steinehen. Eine solche Ver  ankerung tritt nicht auf, wenn die Steinehen in den  Mörtel eingepresst werden. Bei dem üblichen Verfahren  des Einpressens der Kieselsteine oder sonstigen minerali  schen Körner in den Mörtel entstehen Vertiefungen mit  abgerundeten Ecken im Bindezement, wogegen bei der  vorliegenden Erfindung die Vertiefungen in der Schicht  des     inerten    Stoffes gebildet werden und der Zement 7  die Zwischenräume zwischen den Steinehen ausfüllt.

   Die  Tatsache, dass die     inerten    Stoffteilchen diesen Teil des  Raumes zwischen den Steinehen ausfüllen, der nicht vom  Binder eingenommen wird, erlaubt die Anwendung ei  nes hohen Druckes auf den     Baustofkörper,    um diesen  zu verdichten. Ohne die zwischen den Steinehen vor  handenen     inerten    Stoffteilchen wird der Zementbinder  in diese Zwischenräume gepresst werden, diese komplett  ausfüllen und das Freilegen der Steinehen verhindern.  



  Durch sorgfältiges Einstellen der Mittel zum Auf  bringen der Steinehen können diese gleichmässig in ei  ner einzigen Schicht aufgebracht werden, wodurch der  Vorgang des     Entfernens    der überschüssigen Steinehen  nach     Fig.    3 überflüssig wird, doch wird der Zwischen  raum zwischen den Steinehen vergrössert, wenn man  diesen in     Fig.    3 dargestellten Arbeitsgang ausschaltet.  Es ist daher vorzuziehen, die Steinehen im     Überschuss     aufzubringen und sodann die überschüssigen Teilchen  zu entfernen. Dieses Entfernen kann auf verschiedene  Weise geschehen, beispielsweise durch Absaugen oder  durch Neigen des Trägerbandes oder etwa durch einen  Schwenkmechanismus.  



  Der Binder zum Halten der Steinehen im Baukörper  kann, wie in     Fig.    4 gezeigt, in einer dünnflüssigen  Schicht aufgebracht werden, oder indem man trocke  nen Zement auf die Oberfläche durch ein Sieb auf  bringt, und sodann auf diese Zementschicht Wasser  aufsprüht, bis eine schlammartige     Konsistenz    erreicht  ist. Eine solche Schicht 7 auf den Steinehen 6 ist in       Fig.    5 dargestellt.  



       Fig.    5 zeigt ein Verfahren zum Aufbringen von       binderüberzogenen    Hobelspänen, die als     Luftfilze    be  kannt sind. Es sind natürlich auch andere Möglichkeiten  zum     Aufbringen        binderüberzogener    Stoffteilchen an-         wendbar.    Es kann auch ein frischgeformter Baukörper  aus Schlacke oder Bimsstein, dessen Zement mit den  Filzstoffen noch nicht abgebunden hat, auf den Zement  7 gebracht werden. Es kann auch ein über das Gewicht  des Baukörpers hinausgehender Druck ausgeübt wer  den, vorausgesetzt, dass dadurch der frischgeformte Bau  körper nicht     deformiert    wird.

   Ein hoher Druck, wie in       Fig.    6 gezeigt, ist notwendig, wenn faserige     Holzschnitzel     verarbeitet werden und eine maximale     Festigkeit    ge  wünscht wird. Wenn man ein gleichzeitiges Abbinden  des Zementbinders mit den Teilchen oder dem Füll  stoff und des Zementes, in dem die Steinehen eingebet  tet sind, zulässt, so erhält man ein festes Haften zwi  schen den Steinehen und der Masse des Bauelementes.  Zum Ausgleich kann am Ende der Produktionsstrasse  ein tafelförmiges Bauelement auch auf seiner Rück  seite mit einer Schicht von Steinehen und Zement ver  sehen werden.  



  Sollen die Steinehen mit einem bereits fertigen Bau  element verbunden werden, so empfiehlt sich die Auf  bringung eines     zusätzlichen    Klebemittels auf das Ele  ment, um eine gute Verbindung mit dem abgebundenen  Zement zu erhalten. Solche Klebemittel sind bekannt  und ihre Anwendung bildet keinen Teil dieser Erfin  dung. Ein gleichzeitiges Abbinden des Zementes auf den  Teilchen oder den Füllstoffen und des Zementes, der die  Steinehen hält, ist vorzuziehen, weil dadurch die Bin  dung stärker und zuverlässiger wird.  



  Wird bei Verwendung von Hobelspänen gemäss       Fig.    6 ein hoher Druck angewendet, so muss dieser so  lange aufrechterhalten werden, bis der Zement abgebun  den hat. Die Platte kann sich dann nach dem     Aufhören     des Druckes nicht mehr ausdehnen, weder gleich noch  wenn es unter dem Einfluss der Witterung nass wird.  



  Wird die Füllmasse unmittelbar nach dem Abbinden  des Zements entfernt, so lässt sie sich leicht     herausbür-          sten.    Ist der Zement jedoch schon getrocknet und fest  geworden, so ist hierbei zweckmässig Wasser zu ver  wenden. Es werden alle     inerten    Teilchen mit Ausnahme  einer dünnen, am Zement klebenden Schicht entfernt.  Anstelle von reinem Zement kann auch ein Mörtel aus  feinem Sand oder feinen mineralischen Körnern als Bin  demittel zum Verbinden der Steinehen mit dem Körper  des Bauelementes verwendet werden.  



  Das so gewonnene block- oder plattenförmige Bau  element besitzt nach dem Entfernen des     inerten    Stoffes  die gewünschte     Oberflächentextur,    bei der mineralische  Steinehen sichtbar auf der ganzen Fläche aus dieser  heraustreten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Herstellen von Bauelementen mit vorstehenden mineralischen Steinehen, wobei die einzel nen Komponenten des Bauelementes durch ein anorga nisches Bindemittel verbunden sind, dadurch gekenn zeichnet, dass eine dünnflüssige Schicht eines inerten Stoffes auf ein Trägerband aufgebracht wird, dass mine ralische Steinehen, deren Grösse die Korngrösse des inerten Stoffes übertrifft, in diese dünnflüssige Schicht gebracht werden, so dass sie auf dem Trägerband auf liegen, jedoch nur bis zu ihrer Mittenebene aus der ganannten Schicht herausragen,
    dass ein anorganisches Bindemittel auf die Steinchenschicht aufgebracht wird, dass auf diese Bindemittelschicht eine Schichteines mit einem anorganischen Klebemittel überzogenen Füllstof- fes aufgebracht wird, wobei die Schichtdicke dieses Füll stoffes die Dicke der Bindemittelschicht übertrifft, dass alle diese Schichten auf dem Trägerband gepresst wer den, und dass nach dem Abbinden des Bindemittels die mit diesem nicht verbundenen, inerten Stoffteilchen aus dem Zwischenraum zwischen den Steinchen entfernt werden.
    UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die mineralischen Steinchen Splitter mit angenähert ebenen Flächen sind, die in die dünnflüssige Schicht gebracht werden, wobei diese Splitter mit ihren angenähert ebenen Seiten eine zur Oberfläche des Trä gerbandes parallele Lage einnehmen und dass der Füll stoff aus Holzspänen besteht.
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