CH475548A - Kreiselrotor und Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents
Kreiselrotor und Verfahren zu dessen HerstellungInfo
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Description
Kreiselrotor und Verfahren zu dessen Herstellung ,Gegenstand: vorliegender Erfindung ist ein Kreisel= rotor mit einem Kardanteil, einem den letzteren umge benden Rotorten, einem Nabenteil, einem Paar Sehwenkverbindungen, die den Kardanteil mit dem Rotorteil um eine Achse schwenkbar verbinden, und einem weiteren.
Paar Schwenkverbindungen, die den Kardanteil mit dem Nabenteil um eine zur letzterwähn ten Achse rechtwinkeligz Achse schwenkbar verbinden, und ein Verfahren zu dessen Herstellung: Bekanntlich muss. ein Kreiselrotor so aufgebaut sein, dass. keine der aus seiner Lagerung. auf den Rotor wirkenden Kräfte eine störende Einwirkung auf die Drehachse des: Rotors haben.
In der Praxis bestehen bedeutende Schwierigkeiten bei der- Stützung einer Masse und einer Zufuhr -eines Antriebes zur Rotation dem Masse, ohne dass derartige Einwirkungen eintreten.
In einem Artikel in der Zeitschrift Control Engi neering : vom: Juni 19$4: ist bereits eine Aufhängung für einen gyrostropischen Rotor vorgeschlagen worden, bei welchem theoretisch keine- Kopplung zwischen dem Rotor und, der Aufhängung besteht.. Die vorgeschla gene:
Anordnung sieht einen kardanischen Ring zwi schen eurer angetriebenen Welle und: einer ringförmi- gen:
Masse, welche den gyrostropischen Rotor bildet, vor. Bei dieser Anordnung wird der Motor vom einem Gehäuse getragen und eventuell auftretende radiale Unwuchten werden bei jeder Umdrehung ausgeglichen.
Der Einfluss der Trägheit des Kardanringes auf den Rotor wirkt als eine dynamische; negative,, elastische Haltekraft,. welche eine Neigung zur Entstehung einer konischen Präzession der Rotationsachse. zur Folge hat, und zwar in der gleichen Richtung wie die Dreh- richtung des Rotors. ist.
Die Grösse dieser dynamischen Haltekraft vergrössert sich. mit einer Erhöhung- der Drehzahl:
des Rotors. Es ist andererseits möglich, ela- stische Aufhängungen, herzustellen, die eine positive elastische Haltekraft aufweisen, welche die Entstehung einer konischen- Präzession der Rotationsachse zur Folge hat,
die in umgekehrter Richturig- zur Drehrich tung der Rotation verläuft. Durch eine geeignete Kom- bination dieser Effekte ist es möglich, diese gegenseitig aufzuheben und die Periode der Präzession theoretisch auf einen unendlichen Wert zu bringen.
Bei der Herstellung derartiger Kreiselrotoren müs sen Paare, von elastischen, schwenkbaren Lagern: senk recht zueinander zwischen dem Rotor und dein Kar- danring sowie dem Kardanring und der Welle angeord net werden.
Die Herstellung und der Zusammrenbau der einzelnen Teile muss, sehr genau: sein.,, da die ge ringste Ungenauigkeit der Konstruktion zwischen den Schwenklagerpaaren abnormale Spannungen in der Federn der Schwenklagerverbindungen zur Folge haben würde, welche Spannungen unerwünschte, nicht lineare. Charakteristiken. des Gyrostopes verursachen würden.
Ziel- der vorliegenden Erfindung ist nun; einen neuen. und verbesserten Kreiselrotor- zu schaffen, der die Nachteile bekannter Kreiselrotoren vermeidet und vorteilhaft herzustellen ist.
Der Kreiselrotor zeichnet sieh; erfindungsgemäss dadurch aus, dass jede Schwenkverbindung mindestens eines der vorerwähnten Paare eine Schwenkverbindung mit kreuzförmig angeordneter:
Biegefedern ist, und ein Paar Metallstreifen umfasst, die jeweils, mit jenen zwei der letzterwähnten Teile, welche zwei sie- jeweils:
ver binden, direkt verbunden sind. Dabei ist Jedes Ende jedes Metallstreifens zwischen. deren- jeweils- damit direkt verbundenen der fetzterwähnters zwei Teile und einem darüber liegenden Klemmelement angeordnet. Das Verfahren zur Herstellung des Kreiselrotors kennzeich- rreb sich andererseits <RTI
ID="0001.0167"> dadurch, dass je ein Klemmele- ment für jeden Metallstreifen an beiden jener zwei der Rotorteile, welche <I>zwei</I> jeweils zu verbinden sind, befe- stigt wird.
Dabei. kommt- ein Teilbereich jedes Klemm\ elementes jeweils an einem Flächenbereich des entspre chenden Rotorteiles zu liegen, an welchem Flächenbe reich der jeweilige Metallstreifen mit dem letzterwähn ten Teil zu verbinden ist. Das eine oder auch das an dere Klemmelement wird jeweils materialentfernend bearbeitet, um die Lage einer Klemmelementkante in bezug auf eine benachbarte Kante des anderen Klemm elementes genau zu bestimmen.
Der jeweilige Material streifen wird zwischen den letzterwähnten Teilberei chen der jeweiligen Klemmelemente und den letzter wähnten Flächenbereichen der jeweils zu verbindenden Rotorteile angeordnet und mit den Klemmelementen und den letzterwähnten Teilen verbunden.
Die nachfolgende Beschreibung erörtert beispiels weise bevorzugte Ausführungsformen des Erfindungs gegenstandes anhand der Zeichnung. Darin zeigen: Fig. 1 eine Ansicht einer Rotorscheibe einer bei spielsweisen Ausführungsform der Erfindung während der Herstellung, Fig. 2 einen axialen Schnitt der Scheibe nach der Fig. 1, Fig.3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 1, Fig. 4 und Fig. 5, die sonst den Figuren 1 und 3 entsprechen, einen zweiten Schritt der Herstellung, Fig.6 und Fig.7, die gleichfalls den Figuren 1 und 3 entsprechen, einen dritten Schritt der Herstel lung, Fig. 8 und Fig. 9, die ebenfalls den Figuren 1 und 3 entsprechen, einen vierten Schritt der Herstellung, Fig.
10 eine Ansicht einer Scheibe einer weiteren Ausführungsform der Erfindung in einem Zwischensta dium der Herstellung und Fig. 11 einen Teilschnitt in grösserem Masstab der Scheibe der Fig. 10 nach der Linie XI-XI.
Wie es aus den Figuren 1 und 2 hervorgeht, wird ein einziges Stück von Material 10, das ursprünglich die Form einer flachen, runden Scheibe besitzt, in einen Rotorteil 12, einen Kardanteil 14 und einen in neren Befestigungsteil 16 getrennt.
Beim Stadium der Herstellung, das in diesen bei den Figuren dargestellt ist, sind die grössten Teile der inneren und äusseren Schlitze 18 und 20 durch die Scheibe 10 geschnitten worden, z. B. durch Gravieren. Der äussere Schlitz 20 verläuft grösstenteils auf einem Kreis, der mit der Scheibe 10 konzentrisch ist: Diese konzentrischen Teile werden später durch ein Durch schneiden der Teile 22 ergänzt, die sich rechtwinkelig zu einem Durchmesser der Scheibe erstrecken.
Die Teile 28 des Schlitzes, welche sich auf diesem Durch messer radial von den noch nicht fertig geschnittenen Teilen 22 nach innen erstrecken, enden in Teilen des Schlitzes, die parallel zu den Teilen 22 verlaufen. Diese inneren, parallelen Teile des Schlitzes sind durch einen entsprechend verlaufenden Schlitz mit den ande ren Enden des kreisförmigen Schlitzes 20 verbunden. Der innere Schlitz 18 enthält ebenfalls Teile 28, wel che sich diametral erstrecken. Diese verlaufen senk recht zu den Schlitzen 28 und enden in Teilen, die senkrecht zum betreffenden Durchmesser stehen. Der äussere Teil, ebenfalls mit 22 bezeichnet, ist in diesem Stadium der Herstellung noch nicht durchgeschnitten.
Die vier Teile 28 sind gleich lang und von der Mitte der Scheibe gleich weit entfernt. Der grössere Teil des Schlitzes 18 erstreckt sich parallel zum entsprechenden Durchmesser; wobei diese Teile in Schlitzen münden, die senkrecht zu diesem Durchmesser verlaufen. Da die Teile 22 der Schlitze noch nicht entfernt wurden, und die Schlitze daher unvollendet sind, bildet die Scheibe immer noch ein Stück. In diesem Stadium der Herstellung ist bereits auch eine zentrale Bohrung 24 für die Aufnahme einer Antriebswelle, auf welcher der Rotor befestigt werden soll, fertiggestellt. Ausserdem sind äussere Bohrungen 26 zur Aufnahme von geeigne ten Gewichten vorgesehen.
Die radial verlaufenden Teile 28 der Schlitze 18, 20 haben an beiden Seiten symmetrisch abgeschrägte Kanten. Wie dies aus der Fig. 3 ersichtlich ist, stehen die abgeschrägten Flächen 30, 32 auf der oberen Seite (entsprechend der Darstellung in dieser Figur) senk recht zueinander und jede ist parallel zu einer der Flä chen 34, 36 auf der unteren Seite der Scheibe und somit der anderen Seite des Schlitzes. Entgegengesetzte mittlere Flächen 38, 40 der ursprünglichen Seiten wände des Schlitzes verbleiben zwischen den abge schrägten Flächen.
Jeder der vier Teile 28 ist zur Aufnahme eines Paares von federnden Streifen bestimmt, welche schliesslich die einzigen Verbindungen des Rotors 12 mit dem Ring 14 und dem Nabenteil 16 bilden sollen.
In der folgenden Beschreibung wird aus Gründen der Einfachheit nur ein Teil 28 besprochen, es versteht sich jedoch, dass alle vier Teile gleichzeitig behandelt werden, wobei jeder Schritt bei der Herstellung vorteil hafterweise jeweils an allen Teilen durchgeführt wird, bevor der nächste Schritt beginnt.
Wie es aus den Figuren 4 und 5 folgt, werden beim zweiten Schritt der Herstellung Klemmteile 42, 44 an den abgeschrägten Flächen 30, 32, 34 und 36 angeord net. Jeder der Klemmteile 42, 44 besteht aus einem Abschnitt eines rechtwinkeligen Metallstreifens, vor zugsweise aus rostfreiem Stahl. Der Klemmteil 42 wird durch Punktschweissen an den Stellen 46 mit der obe ren Fläche 30 am äusseren Ende, in radialer Richtung der Scheibe 10 verbunden. Am inneren Ende der obe ren Fläche 32 erfolgt die Punktschweissung an Stellen 48. Der Klemmteil 44 ist durch Punktschweissen mit der unteren Fläche 36 am inneren Ende und mit der unteren Fläche 34 am äusseren Ende verbunden.
Ob wohl in der Zeichnung je drei Schweisstellen darge stellt sind, können die Klemmteile in einer beliebigen geeigneten Weise befestigt werden, wobei mindestens eine Hälfte der Länge des Klemmteiles mit den abge schrägten Flächen unverbunden bleibt.
Beim nächsten Schritt der Herstellung, der in den Figuren 6 und 7 dargestellt ist, werden die beiden Flanschen jedes der Klemmteile 42, 44 getrennt. Das geschieht durch Entfernung, z. B. durch Gravieren des mittleren Teiles, welcher den rechten Winkel bildet. Der Teil 42 ist somit in Klemmstreifen 50 und 52 un terteilt, die an den Flächen 30 und 32 befestigt sind. Der Teil 44 ist in Streifen 54 und 56 unterteilt, die sich auf den Flächen 34 und 36 befinden.
Die Entfer nung des Materiales erfolgt nach aussen vom Winkel der Klemmteile, bis die neu hergestellten Flächen der einzelnen Klemmstreifen mit den einander entgegenge setzten Wänden 38, 40 des Schlitzes 28 fluchten, wie dies in der Fig. 7 gezeigt ist. Wie es aus dem folgen den hervorgeht, bestimmt der Abstand dieser Flächen die tatsächliche Breite der federnden Streifen, welche für eine erfolgreiche Wirkung des Rotors ausschlagge bend ist.
Es ist einer der wichtigsten Vorteile des be schriebenen Verfahrens, dass dabei die Ausbildung der Flächen durch Entfernung von Partien von festen Klemmteilen erfolgt, anstatt durch die Befestigung eines bereits fertigen Teiles. Der beschriebene Entfer nungsschritt kann mit bedeutend grösserer Genauigkeit erfolgen.
Nach diesem Schritt folgt nun das Einsetzen von Federstreifen 58, 60, wie dies in den Figuren 8 und 9 dargestellt ist. Der Federstreifen ist zwischen dem Klemmstreifen 50 und der Fläche 30 an deren inneren Enden eingeschoben und erstreckt sich quer zum Schlitz 28, um zwischen die Fläche 34 und dem Klemmstreifen zu führen. In ähnlicher Weise befindet sich der Federstreifen 60 zwischen der Fläche 32 und dem Streifen 52, quer zum Schlitz 28, sowie zwischen der Fläche 36 und dem Klemmstreifen 56 am äusseren Ende. Die Federstreifen werden darauf befestigt, nor malerweise wieder durch Punktschweissung.
Der Federstreifen 60 wird an den Stellen 62 und der Federstreifen 58 an den Stellen 64 befestigt. Ausser- dem werden noch Schweisstellen an der anderen Seite der Scheibe 10 angeordnet, welche die Federstreifen 58 und 60 zwischen dem Streifen 54 und der Fläche 34, sowie zwischen dem Streifen 56 und der Fläche 36 festhalten. Die Enden der Federstreifen 58, 60 werden dann z. B. durch Schleifen abgetrennt.
Zuletzt werden die Teile 22 der Schlitze durchge schnitten, wodurch die Schlitze 18 und 20 fertiggestellt werden. Die einzelnen Teile, der Rotor 12, der Kar- danring 14 und der Nabenteil 16 bleiben darauf nur durch die vier Sätze von Federstreifen 58 und 60 ver bunden.
Es versteht sich, dass jeder der Klemmstreifen von Anfang an aus einem besonderen Teil bestehen. könnte, anstatt aus einem winkelförmigen Teil herausgeschnit ten zu werden, bevor dessen genau angeordnete Kante ausgebildet wird. Es können auch die Schlitze 18 und 20 vor dem Schweissvorgang fertiggestellt werden. Die einzelnen Teile müssen dann relativ zu einander durch eine geeignete Vorrichtung zusammengestellt werden. Die Vorrichtung enthält vorzugsweise Stifte, die in die Bohrungen 24 und 26 eindringen. Es versteht sich, dass auch in diesem Falle die vorteilhafte Ausbildung der Kanten, durch welche die wirksame Breite der Federstreifen bestimmt wird und die durch Entfernung von Material erfolgt, ebenfalls erhalten bleibt.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung, die in den Figuren 10 und 11 dargestellt ist, ist die prinzipielle Ausbildung des Kreiselrotors 200 derjeni gen nach den Figuren 1 bis 9 sehr ähnlich. Zwischen einem äusseren Rotor 204 und dem Kardanteil 206 er strecken sich äussere Schlitze 202. Der Kardanteil 206 ist mit Öffnungen 208 für Gewichte versehen. Paare von Blattfedern 210, 212 sind an ihren Kanten mit den Teilen 204 und 206 verschweisst, so dass sich ihre Symmetrieachsen in einer radialen Ebene schneiden, die durch die Mitte zwischen den Stirnflächen der Teile führt.
Die Federn 210 und 212 können aus getrennten Teilen bestehen, die an die beiden Teile, welche sie verbinden, angeschweisst sind, wie dies die Fig.ll zeigt. Der Schlitz 202 wird ursprünglich in der Rich tung des Durchmessers des gyroskopischen Rotors her gestellt, und zwar an der Stelle, wo das Paar von Federn angeordnet werden soll. Darauf werden Kanten der Teile abgeschrägt, wodurch schräge Flächen 214, 216 entstehen. Dann wird an diesen Flächen eine Feder befestigt, die mit 210 bezeichnet ist, wobei die Befestigung durch Einklemmen der letzterwähnten Feder unter Streifen 218 und 220 erfolgt.
Darauf wird jede der Federn in der Nähe der inneren Kante der schrägen Flächen 214 und 216 entlang ihrer ganzen radialen Breite angeschweisst. Wie es aus der Fig. 10 folgt, ist zwischen den Teilen 204 und 206 ein zweites Paar von Federn angebracht, die am gleichen Durch messer angeordnet sind wie die Federn 210 und 212. Über einem Schlitz 222 zwischen dem Teil 206 und dem inneren Nabenteil sind zwei weitere Federpaare angeordnet, die sich beide an einem Durchmesser be finden, der zum ersten Durchmesser senkrecht steht. Der Nabenteil ist mit einer Bohrung 224 für die Wel len versehen.
Bei der Herstellung dieser Ausführungsform des er- findungsgemässen Rotors werden zuerst die äusseren Schlitze 202 und die inneren Schlitze 222 mit Aus nahme der vier Teile hergestellt, die in der Fig. 10 punktiert dargestellt sind und sich am radialen äusse- ren Ende jedes der Federpaare befinden. Darauf wer den die Schlitze hergestellt, an deren Stellen die Federn angeordnet werden sollen, zusammen mit den schrägen Flächen und den Bohrungen 208 und 224. Darauf folgen die Arbeitsgänge des Festklammerns und des Schweissens, worauf die Nutenteile 31 fertig geschnitten werden.
Die einzelnen Teile des gyroskopi- schen Rotors können jedoch ursprünglich getrennt her gestellt werden. Sie können in ihrer genauen wechselsei tigen Lage mittels Zapfen montiert werden, die in die Öffnungen 208 und 224 eindringen. Dieses Vorgehen hat jedoch den Nachteil, dass es gegenüber dem be schriebenen Herstellungsverfahren schwierig ist, die ge wünschte Stufe der Genauigkeit der wirksamen Breite der Federn zu beeinflussen, d. h. die Entfernung zwi schen den klammernden Organen, die durch die schrä gen Flächen und die Klemmstreifen gebildet werden.
Als Material zur Erzeugung der Teile kann bei spielsweise Beryllium-Kupfer verwendet werden.
Es versteht sich, dass die federnden Elemente nor malerweise so ausgebildet werden, dass sie eine grösst- mögliche Tragfähigkeit und eine möglichst niedrige Biegefestigkeit aufweisen. Die Breite jedes Federblattes sollte gross sein, die Dimensionierung ist jedoch durch die Notwendigkeit einer kompakten Ausbildung be grenzt, sowie durch die Notwendigkeit, dass auf jeder Hälfte eines Durchmessers zwischen den beiden Teilen zwei Federn angeordnet werden müssen. In der Folge wird die Wahl eines geeigneten Verhältnisses der Dicke zur Länge getroffen, welche das niedrigstmögliche Ver hältnis der Biegefestigkeit zur Tragfähigkeit ergibt.
Die beschriebenen Kreiselrotoren können mit federnden Aufhängesystemen versehen werden, die eine elastische Symmetrie aufweisen, d. h. die isoela- stisch oder wahlweise in einem gewissen Grad nicht isoelastisch sind. Diese Bedingung kann bei den be schriebenen Ausführungsformen durch eine geringe Abweichung des Winkels der Federn der Federpaare von der dargestellten rechtwinkeligen Anordnung er zielt werden.
Nach dem beschriebenen Verfahren ist es möglich, abnormale Spannungen in den Rotoraufhängefedern zu vermeiden. Andererseits wird -ein gyroskopischer Rotor auf diese Weise mit grosser Genauigkeit, rasch und wirtschaftlich hergestellt.
Obwohl die beschriebenen Ausführungsformen ins besondere für dynamisch abgestimmt, freie gyroskopi- sche Rotoren bestimmt sind, sind sie nicht nur auf eine Anwendung in diesem Falle beschränkt, sondern kön- nen. auch: bei: ähnlichen Einrichtungen,. wie z,B, bei Akzelerometern, Verwendung finden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE L. Kreiselrotor- mit ein= Kordanteil;. einem den letzteren umgebenden Rotorteil einem Nabenteil;einem Paar- Schwenkverbindungen, die- dien: Kordanteil mit dem Rotorten= um, eine: Achse schwenkbar- verbüx den, und einem weiteren: Paar Schwenkverbindungen; die den.. Kordanteil mit dein Nabenteil um eine zur letz terwähnten Achse: rechtwinkelige.Achse schwenkbar verbinden, dadurch gekennzeichnet, dass. jede Schwenkverbindung. mindestens eines der vorerwähn ten Paare eine Schwenkverbindung mit kreuzförmig angeordneten Biegefedern ist und ein. Paar Metallstrei- fen (5$, 60, 210, 212) umfasst, die jeweils. mit jenen zwei der letzterwähnten Teile (12, 14,. 1 & 204, 206); welche zwei sie: jeweils verbinden,. direkt; verbunden sind, wobei jedes Ende jedes Metallstreifens zwischen dem jeweils damit direkt verbundenen, der letzter wähnten zwei Teile: und einem darüberliegenden Klemmelement (5Q; 52. 54, 2.18, 220) angeordnet ist.IL Verfahren zur Herstellung. des Kreiselrotors nach Patentanspruch I,: dadurch: gekennzeichnet, dass je ein Klemmelement (50, 52; 54, 56;. 21 & ,. 220) für jeden: Metallstreifen (58., 60, 210; 212).- an beiden jener zwei der Rotorteile (12, 14,.16; 204, 206);welche zwei jeweils zu verbinden sind, befestigt wird;. wobei ein Teilbereich jedes Klemmelementes jeweils ans einem Flächenbereich (30, 32, 34,. 36, 219., 21G): des entspre chenden Rotarteiles zu liegen kommt-, an, welchem Flä chenbereich der jeweiligen Metallstreifen, mit, dem letzterwähnten Teil zu verbinden ist,. das eine oder auch:das andere Klemmelement jeweils: materialentfer nend bearbeitet wird, um. die- Lage einer Klemmele mentkante in bezug auf eine benachbarte Kante des anderen Klemmelementes. genau zu bestimmen,,der jeweiligen Metallstreifen. zwischen den letzterwähnten Teilbereichen der jeweiligen Klemmelemente und den letzterwähnten Flächenbereichen der jeweils zu verbin denden Rotorteile angeordnet und mit den Klemmele menten. uni den letzterwähnten Teilen verbunden:. wird:. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> L Kreiselrotor nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass jedes Klemmelement (50, 52, 54, 56; <B>218,</B> 22U) einen Teilbereich aufweist, der direkt mit denn Rotozteit (12, 14, 16, 204,. 206) verbunden ist;. auf welchem der Metallstreifen (5860, 210;212), auf dem das letzterwähnte Element anliegt, jeweils be- festigt ist. Z. Kreiselrotor nach Patentanspruch: I, dadurch ge kennzeichnet, dass: die, Klemmelemente (50.;52" 54,.56, 218, 220) Kanten besitzen, die die wirksame Breite des jeweiligen Metallstreifens (58, 60, 210, 212) genau; be- stimmen: und, durch materialentfernende Bearbeitung der letztezwähnten Elemente genau, ausgebildet worden sind. 3. Kreiselrotor nach- Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass: die Rotorteile (12,. 14. 16, 204, 206) aus: ursprünglich einstückgem Material ausgebil det. und die Metallstreifen (58 60. 210,. 212):Schütze (2 & ) überbrückend angebracht sind; die. verlängert worden sind,. um, die letzterwähnten Teile voneinander zu trennen. 4.. Verfahren= nach Patentanspruch II, dadurch. ge- kennzeichnet, dass die Flächenbereiche,. an welchen die Metallstreifen (58i,. 60; 210; 212). jeweils, mit den.Ro torteilen (12, 14,. 16, 204, 206) zu- verbinden sind, als symmetrisch angeordnete Abschrägungsflächen (32; 34,: 36; 214; 216) ausgebildet und jeweils zwei: Metall streifen kreuzförmig, angeordnet werden, um.eine Schwenkverbindung mit kreuzförmig angeordneten Biegefedern. zwischen den letzterwähnten Teilen zu bil- den. 5.. Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch ge- kennzeichnet;. dass ein Paar von gewinkelten Klemm teilen (42,. 44):jeweils- auf die Abschrägungsflächen (30, 32,. 34,, 36) geschweisst und: im, Verlaufe einer materialentfernenden Bearbeitung in je zwei. Klemm elemente (50, 52, 54, 56) geteilt werden.6:. Verfahren; nach Unteranspruch. 4, dadurch. ge kennzeichnet, dass ein Paar Schwenkverbindungen mit kreuzförmig- angeordneten Biegefedern (58, 60; 210; 21-2)_ und- mit, fluchtenden Schwenkachsen gebildet wer den. 7.Verfahren nach Patentanspruch- II,. dadurch ge kennzeichnet, dass die Roterteile (12, 14, 16, 204, 206) zunächst einstickig mit Schützen (2.8) ausgebildet werden, und die.Metallstreifen (58,. 60, 210; 212) die Schlitze überbrückend angebracht und sodann die Schlitze verlängert werden, um die letzterwähnten Teile= voneinander zu trennen:B. Verfahren= nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet,. dass entlang jeder der Schwenkachsen, um welche die Rotorteile (1.2, 14, 16, 204, 206) schwenkbar auszubilden; sind, je ein Paar Schwenkver bindungen mit kreuzförmig angeordneten. Biegefedern (58:,.60, 210; 212)- ausgebildet werden.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |