CH471371A - Kreiselrotor - Google Patents

Kreiselrotor

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CH471371A
CH471371A CH41168A CH41168A CH471371A CH 471371 A CH471371 A CH 471371A CH 41168 A CH41168 A CH 41168A CH 41168 A CH41168 A CH 41168A CH 471371 A CH471371 A CH 471371A
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CH41168A
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Barnett Douglas
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S G Brown Ltd Und Douglas Barn
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Description


      Kreiselrotor       Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Kreisel  rotor, der einen Kardanteil, einen den letzteren umge  benden Rotorteil, einen Nabenteil, ein Paar Schwenk  verbindungen, die den Kardanteil mit dem Rotorteil um  eine Achse schwenkbar verbinden, und ein weiteres  Paar Schwenkverbindungen aufweist, die den     Kardan-          teil    mit dem Nabenteil um eine zur letzterwähnten Achse  rechtwinkelige Achse schwenkbar verbinden, wobei jede  Schwenkverbindung mindestens eines der erwähnten  Paare ein biegefederndes     Schwenkelement    umfasst.  



  Bekanntlich muss ein     Kreiselrotor    derart aufgebaut  sein, dass keine der aus seiner Lagerung auf den Rotor  wirkenden Kräfte eine störende Einwirkung auf die  Drehachse des Rotors haben. In der Praxis bestehen  bedeutende Schwierigkeiten bei der Stützung einer Masse  auf einer Zufuhr eines     Antriebes    zur Rotation der  Masse, ohne dass derartige Einwirkungen auftreten.  



  In einem Artikel in der Zeitschrift  Control Engi  neering  von Juni 1964 ist bereits     eine    Aufhängung  für einen Kreiselrotor vorgeschlagen worden, bei wel  chem theoretisch keine Koppelung zwischen dem Rotor  und dir     Aufhängung    besteht. Die vorgeschlagene An  ordnung sieht einen kardanischen Ring zwischen :einer  angetriebenen Welle und einer ringförmigen Masse, wel  che den eigentlichen     Kreiselrotor    bildet, vor.

   Bei dieser  Konstruktion     wird    der Motor von     einem    Gehäuse ge  tragen und eventuell auftretende radiale Unwuchten  werden bei jeder Umdrehung     ausgeglichen.    Der Ein  fluss der Trägheit des Kardanringes auf den Rotor wirkt  als eine dynamische, negative, elastische Haltekraft,  die eine Neigung zur Entstehung einer konischen     Präzes-          sion    der Rotationsachse zur Folge hat, und zwar in der       gleichen    Richtung wie diejenige der Drehrichtung des  Rotors ist. Die Grösse dieser dynamischen     Haltekraft     vergrössert sich mit einer Erhöhung der Drehzahl des  Rotors.

   Es ist anderseits möglich, elastische Aufhän  gungen herzustellen, die eine positive elastische Halte  kraft     aufweisen,    die die Entstehung einer konischen  Präzession der Rotationsachse zur     Folge    hat, die in  umgekehrter Richtung zur Drehrichtung der Rotation    des Rotors verläuft. Durch eine geeignete Kombination  dieser Effekte ist es möglich, diese gegenseitig aufzu  heben und die Periode der Präzession     theoretisch    auf  einen unendlichen Wert zu bringen.  



  Bei der Herstellung     derartiger    Kreiselrotoren müssen  Paare von elastischen, schwenkbaren Lagern senkrecht  zueinander zwischen dem Rotor und dem Kardanring  sowie dem Kardanring und der Welle angeordnet wer  den. Die Herstellung und der     Zusammenbau    der ein  zelnen Teile muss sehr genau sein, da die geringste Un  genauigkeit der Anordnung zwischen den Paaren der  schwenkbaren Lagerstellen abnormale Spannungen in  den Federn der Schwenklagerstellen zur Folge. haben  würde, die nichtlineare Charakteristiken des Gyroskopes  bewirken würden.  



  Ziel der vorliegenden Erfindung ist nun, einen neuen  Kreiselrotor zu schaffen, der im Vergleich zu bekannten  Rotoren verbessert ist.  



  Der erfindungsgemässe Kreiselrotor zeichnet sich da  durch aus, dass das Schwenkelement mit den Teilen,  die es jeweils verbindet, einstöckig ausgebildet ist.  



  Die nachfolgende Beschreibung erörtert beispiels  weise bevorzugte Ausführungsformen des Erfindungs  gegenstandes anhand der Zeichnung. Darin zeigen:  Fig. 1 eine Ansicht einer beispielsweisen Ausfüh  rungsform des Kreiselrotors nach der Erfindung,  Fig. 2 eine Seitenansicht der Ausführungsform nach  Fig.

   1,       Fig.    3 einen Schnitt nach der Linie     III-III    .in       Fig.    1,       Fig.    4 eine Ansicht einer weiteren Ausführungs  form des Kreiselrotors nach der     Erfindung,          Fig.    5 einen Schnitt nach der     Linie        V-V    der     Fig.    4  und       Fig.    6 einen Teilschnitt nach der Linie     VI-VI    der       Fig.    4.  



  Wie aus den     Fig.l,    2 und 3 hervorgeht, weist  der dargestellte Rotor Schwenkverbindungen auf, die  aus einem Stück mit dem Rotor bestehen, welcher aus  einer runden metallischen Scheibe     hergestellt    ist.      Die Anordnung 100 nach den Fig. 1 bis 3 enthält  einen eigentlichen Rotor 102, der durch den äusseren       Umfang    der     ursprünglichen    Scheibe !sowie durch ein  Paar von Schlitzen 104, die durch die Scheibe geschnit  ten sind, begrenzt     ist.        Zwischen    den Schlitzen 104 und       ,einem    weiteren Paar von Schlitzen 108 erstreckt sich  ein Kardanteil 106.

   Das Paar von Schlitzen 108 bildet  die äussere Begrenzung eines zentralen Nabenteiles 110,  der mit einer Bohrung 112 versehen ist. Der Kardanteil  106 ist mit Öffnungen 114 versehen, die zur Aufnahme  geeigneter Gewichte dienen.  



  Das äussere Paar von Schlitzen 104 hat längere Teile,  die einem Kreis folgen,     der    konzentrisch zum Umfang  der Scheibe verläuft, und jeder Schlitz erstreckt sich ein  wenig über die diametrale Ebene der Scheibe hinaus, die  jedes von zwei Paaren von Blattfedern 116, 117 und 118,  119 schneidet. Jeder der Schlitze 104 ist an einem Ende.  mit der inneren Kante eines Federpaares und am an  deren Ende mit der äusseren Kante eines anderen Feder  paares versehen, derart, dass die     .Federn    die einzige me  chanische Verbindung zwischen dem Rotorring 102 und  dem Kardanteil 106 des Kreiselrotors bilden.

   In einer  ähnlichen Weise trennen die Schlitze 108 den     Kardan-          teil    106 von dem Nabenteil 110 und erstrecken sich um  ein geringes Mass über eine diametrale Ebene hinaus, die  zu der vorerwähnten diametralen Ebene senkrecht ver  läuft. Zwei Paare von Federn 120, 121 und 122, 123,  die diese Teile verbinden, werden durch diese     zweite     Ebene in der Mitte geschnitten. Die nichtdargestellte  Achse, um welche schwenkbar die Federn 116, 117,  118 und 119 den Kardanteil 106 mit dem Rotorteil  102 verbinden, steht senkrecht zu der ebenfalls nicht       dargestellten    Achse, um welche schwenkbar die Federn  120, 121, 122 und 123 den Kardanteil 106 mit dem  Nabenteil 110 verbinden.  



  Wie aus der Fig.3 hervorgeht, sind die Blatt  federn 116, 117 mit den Teilen des gyroskopischen  Rotors, welche sie verbinden, aus einem Stück herge  stellt. Die Federn stehen senkrecht zueinander, obwohl  auch     andere    geeignete Winkel gewählt werden können.  Die einzelnen Federn sind durch Ausarbeitung von  V-förmigen Nuten an entgegengesetzten Seiten der  Scheibe hergestellt, so dass deren wirksame Breite durch  Entfernung von Material bestimmt     ist.    Die drei anderen  Paare von Federn sind in ähnlicher Weise gestaltet und  ausgebildet.  



  Eine weitere     Ausführungsform    des erfindungsgemä  ssen Kreiselrotors, die in den Fig. 4, 5 und 6 dargestellt  ist, ist der gyroskopische Rotor 300, dessen federnde  Aufhängung von den kreuzweise angeordneten Federn  der beschriebenen     Ausführungsform    abweicht. In die  sem Falle enthält jede der vier Schwenkstellen der     Auf-          hängung    vier Federstreifen 308, die aus einem Stück  mit einem Rotor 302, einem Kardanring 304 und einem  zentralen Nabenteil 306 hergestellt sind. Die vier Feder  streifen 308 jeder Schwenkstelle der Aufhängung sind  kreuzförmig     zueinander        angeordnet,    wie dies aus der  Fig. 6 besonders gut ersichtlich ist.

   Jede Schwenkstelle  der Aufhängung ist ursprünglich als ein volles Kreuz  ausgebildet. Die Streifen 308     sind    dann durch eine ra  diale Bohrung 310 getrennt, die in der Achse des Kreu  zes ausgeführt ist, so dass zuletzt jeder Streifen den     End-          teil    eines Armes des Kreuzes bildet. Die drei Teile 302,  304 und 306 dieser Ausführung haben die Form von  Ringen, die zueinander konzentrisch durch die Streifen  308 der Aufhängung gehalten werden. Der Rotor 302  entspricht damit mehr in der Form einer herkömmlichen    kardanischen Aufhängung.

   Die beiden Schwenkstellen,  die die Nabe 306 mit dem Kardanring 304 verbinden,  sind     demzufolge    näher der Achse des Rotors 302 als  die Schwenkstellen, die den Kardanring 304 mit dem  Rotor 302 verbinden.  



  Als Material zur Erzeugung der Teile aus     einem     einzigen Stück kann, beispielsweise, Beryllium-Kupfer  verwendet werden.    Es versteht sich, dass die     federnden    Elemente oder       Schwenkstelen    normalerweise so ausgebildet werden,  dass sie eine     grösstmögliche        Tragfähigkeit        und    eine mög  lichst niedrige Biegefestigkeit besitzen.

   Die Breite jedes  Federblattes sollte so gross sein, dass es den     jeweiligen     Erfordernissen hinsichtlich Tragfähigkeit und Biegsam  keit entspricht,     gleichzeitig    jedoch eine kompakte Aus  führung der Anordnung     gewährleistet.    Die Dimensionie  rung der Federblattbreite ist ferner durch die Notwen  digkeit begrenzt, dass auf jeder     Hälfte    eines Durch  messers zwischen den jeweils verbundenen Teilen zwei  Federn angeordnet werden     müssen.    In der Folge     wird     die Wahl eines     geeigneten        Verhältnisses    der Dicke zur  Länge getroffen,

   welche das niedrigstmögliche Verhält  nis der Biegefestigkeit zur     Tragfähigkeit    ergibt.  



  Die beschriebenen Kreiselrotoranordnungen können  mit federnden Aufhängesystemen versehen sein, die eine  elastische Symmetrie aufweisen, d. h. die isoelastisch  oder wahlweise in einem gewissen Grad nicht isoelastisch  sind. Diese Bedingung kann bei der vorangehend erst  beschriebenen     Ausführungsform    der Erfindung durch  eine geringe Abweichung des Winkels der Federn der  Federpaare von der dargestellten rechtwinkeligen An  ordnung erzielt werden.  



  Die beschriebene Kreiselrotoranordnung vermeidet  abnormale Spannungen in den Federn und kann auf  wirtschaftliche Weise hergestellt werden.  



  Obwohl die beschriebene Kreiselrotoranordnung ins  besondere für dynamisch abgestimmte, freie     gyrosko-          pische    Rotoren bestimmt ist, ist sie nicht nur auf eine  Anwendung in diesem Falle beschränkt, sondern kann  auch bei ähnlichen Einrichtungen, wie z. B. bei     Akzele-          rometern    Verwendung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kreiselrotor, der einen Kardanteil, einen den letzte ren umgebenden Rotorteil, einen Nabenteil, ein Paar Schwenkverbindungen (116-119, 308), die den Kardan- teil mit dem Rotorteil um eine Achse schwenkbar ver binden, und ein weiteres Paar Schwenkverbindungen (120-123) aufweist, die den Kardanteil mit dem Naben teil um eine zur letzterwähnten Achse rechtwinkelige Achse schwenkbar verbinden,
    wobei jede Schwenkver bindung mindestens eines der erwähnten Paare ein biege federndes Schwenkelement umfasst, dadurch gekenn zeichnet, dass das Schwenkelement (116-123, 308) mit den Teilen (102, 106, 110, 302, 304, 306), die es jeweils verbindet, einstückig ausgebildet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Rotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass jede Schwenkverbindung vier Schwenkelemente umfasst, die kreuzförmig um eine Achse angeordnete Blattfedern (308) sind. 2. Rotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass jedes der erwähnten Teile (302, 304, 306) ring förmig ausgebildet ist. 3.
    Rotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich- net, dass jede Schwenkverbindung ein Paar zueinander kreuzförmig angeordneter Blattfedern (116-123) um fasst, die über entgegengesetzte Ränder derselben mit den Teilen (102, 106, 110), die sie verbinden, einstückig ausgebildet sind, wobei je eine Symmetrieachse jeder Blattfeder in der Achse der jeweiligen Schwenkverbin dung liegt. 4. Rotor nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Blattfedern (116-123) jedes Blatt- federpaares jeweils zueinander rechtwinkelig gekreuzt angeordnet sind.
CH41168A 1965-02-24 1966-02-23 Kreiselrotor CH471371A (de)

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GB803065A GB1142846A (en) 1965-02-24 1965-02-24 Improvements in or relating to gyroscope rotors
GB4716265A GB1142847A (en) 1965-11-06 1965-11-06 Improvements in or relating to assembly methods for spring pivots
CH260166A CH483620A (de) 1965-02-24 1966-02-23 Verfahren zur Herstellung eines Rotors, nach dem Verfahren hergestellter Rotor und Anwendung des Verfahrens für die Herstellung eines Kreiselrotors

Publications (1)

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CH471371A true CH471371A (de) 1969-04-15

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ID=27173797

Family Applications (2)

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CH41168A CH471371A (de) 1965-02-24 1966-02-23 Kreiselrotor
CH723769A CH475548A (de) 1965-02-24 1966-02-23 Kreiselrotor und Verfahren zu dessen Herstellung

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CH723769A CH475548A (de) 1965-02-24 1966-02-23 Kreiselrotor und Verfahren zu dessen Herstellung

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