CH471402A - Führungsvorrichtung für mit Magnettonspur ausgestatteten Tonfilm in einem Tonfilmgerät - Google Patents

Führungsvorrichtung für mit Magnettonspur ausgestatteten Tonfilm in einem Tonfilmgerät

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CH471402A
CH471402A CH1322967A CH1322967A CH471402A CH 471402 A CH471402 A CH 471402A CH 1322967 A CH1322967 A CH 1322967A CH 1322967 A CH1322967 A CH 1322967A CH 471402 A CH471402 A CH 471402A
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CH
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film
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magnetic
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Application number
CH1322967A
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Inventor
Hillmann Ruediger
Original Assignee
Siemens Ag
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14Details
    • G03B21/32Details specially adapted for motion-picture projection
    • G03B21/42Preventing damage to film due to abnormal operation of projector

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)

Description


  Führungsvorrichtung für mit     Magnettonspur    ausgestatteten Tonfilm in einem     Tonfilmgerät       Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung  zur Führung eines mit einer     Magnettonspur    ausge  statteten Tonfilms im Tonteil, der mindestens     einen     Magnetkopf aufweist, eines     Tonfilmgeräts,    insbesondere  Schmalfilmprojektors.  



  Es sind Filmführungen bekannt, bei denen der       Film    durch     eine    ihm aufgetragene Spannung oder durch  federnd     angedrückte    Gleitkufen in seiner Lage zu den  Magnetköpfen fixiert wird. Es wirkt sich mit derartigen       Führungen    nachteilig aus, dass der Film mit seinen  ungleichmässigen Gleiteigenschaften die Laufruhe des  Films an der     Abtaststelle        ungünstig    beeinflusst.  



  Aufgabe der     Erfindung    ist es, die Tonqualität des  Laufwerkes zu erhöhen, indem der Film mit möglichst  kleinen Reibungsverlusten     geführt    wird.  



  Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass Mit  tel vorgesehen sind, um den Tonfilm an der der Magnet  spur nicht benachbarten Kante V-förmig zu führen,  welche derart     ausgebildet        sind,    dass zwischen eine       V-Form    bildenden schrägen Flächen eine senkrecht  zur Filmfläche verlaufende Führungsfläche verbleibt,  die der maximalen Filmdicke entspricht,     und    dass die  Kanalbreite die Filmbreite um 0,05 bis 0,1 mm über  trifft. Dabei soll der Ausdruck  maximale  Filmdicke  gegebenenfalls auch Klebestellen und sonstige betriebs  mässig auftretende Verdickungen     einschliessen.     



  Nach einer bevorzugten     Ausführungsform    der Er  findung liegt die gesamte, senkrecht zur Filmfläche  verlaufende Führungsfläche im ortsfesten, den bzw. die  Magnetköpfe tragenden Führungsteil, während das ge  genüberliegende Führungsteil als Klappe um eine zur       Filmlaufrichtung    parallele Achse entgegen der Kraft  einer Anlegefeder vom Film     abschwenkbar    ist.  



  Nach einer anderen Weiterbildung der Erfindung  ist die schräge Fläche an dem ortsfesten Führungsteil  so gross bemessen, dass der Filmabstand von der im  wesentlichen parallel zum Film verlaufenden Führungs  fläche dieses Teils an dieser Stelle grösser ist als im  Bereich des bzw. der Magnetköpfe.    Um den Film bei Bedarf besonders leicht von Hand  herausnehmen oder in den     Tonteil    einlegen zu können  und um einen leichten Zugriff für das Reinigen des  Filmkanals und der Magnetköpfe zu schaffen, dient  gemäss einer anderen Weiterbildung der Erfindung ein  als Schwenkachse für die bewegliche Führungsklappe  dienender ortsfester Bolzen gleichzeitig zum Einrasten  beim Einsetzen der Klappe.  



  Weitere Einzelheiten ergeben sich aus den übrigen  Unteransprüchen.  



  Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind im  folgenden beschrieben und in der Zeichnung dargestellt.  Dabei zeigt:       Fig.    1 ein     Einstreifen-Tonlaufwerk    in einem Schmal  filmprojektor,       Fig.    2 einen Schnitt     A-B    durch     Fig.    1,       Fig.    3 eine der     Fig.    2 entsprechende Darstellung  bei geöffneter Klappe,       Fig.    4 eine Variante zu     Fig.    2,       Fig.    5 einen Teil der Vorrichtung nach     Fig.    4 bei  durch den Tonteil laufender Filmklebestelle.  



  In     Fig.    1 ist ein     Einstreifen-Tonlaufwerk    in einem  Schmalfilmprojektor abgebildet. Dieser ist für die Wie  dergabe von Filmen geeignet, bei denen Tonspur und  Bild auf     einer    gemeinsamen Trägerschicht aufgetragen  sind.  



  Der Film, dessen Bildwiedergabe über das Objektiv  21 erfolgt, tritt aus dem Filmkanal 1 der Bildführung  des Projektors heraus und läuft über eine Rolle 2 in  das Tonlaufwerk ein. Im Tonlaufwerk wird der Film  durch die beiden zur Führung ausgebildeten Teile 3  und 4 an den Magnetköpfen 5 und 6 vorbeigeführt  und von der     Gummiandruckrolle    7, die in dem ab  schwenkbaren Hebel 22, dessen Drehpunkt an dem  Lagerstift 25 liegt, gelagert ist, über eine Feder 8 gegen  die zur Stabilisierung der Laufgeschwindigkeit mit einer  Schwungmasse 9 starr verbundene     Schwungbahnwelle     10 gedrückt.

   Die Anlage des Films an den Magnet  köpfen wird durch die beiden drehbar gelagerten An  druckhebel 13 und 14 sichergestellt. Über zwei Um-      lenk-rollen 29 und 30 wird der Film einer nicht darge  stellten, im Projektor angeordneten     Zahntrommel    zu  geführt, die ihrerseits den Film in Pfeilrichtung 12  durch das Laufwerk zieht, wobei der     Film    die Ton  welle 10 schleppt, die ihrerseits nach Erreichen der  Nenndrehzahl durch die in der Schwungmasse 9 ge  speicherte Energie Geschwindigkeitsschwankungen des  Films ausgleicht. Bei Stillstand des Gerätes sind die  Andruckhebel 13 und 14 und die     Gummiandruckrolle    7  durch entsprechende Steuerglieder im Projektor abge  schwenkt.  



  Um die Ausgleichskraft der Schwungmasse durch  starke Reibungskräfte nicht unnötig zu beanspruchen  und wechselnd auftretende Bremswirkungen der unter  schiedlichen Reibverhältnisse des Films und dadurch  auftretende     Rauhigkeiten    bei der Tonwiedergabe weitest  gehend herabzusetzen, ist die Filmführung wie     folgt     ausgeführt:       Fig.    2 zeigt die im Schnitt     A-B    aus     Fig.    1 darge  stellte, aus zwei Teilen 3 und 4 bestehende     Führung     in geschlossenem Zustand.

   Die seitliche Führung erfolgt  durch die beiden fest angeordneten Seitenflächen 15  und 16, wobei die der     Magnetspur    19 nicht benachbarte  Seite mit zwei Schrägen 17 und 18 als     V-Kanal    aus  geführt ist. Die Breite a der seitlichen     Führungskanten     ist so     ausgeführt,    dass sie mindestens um 0,05 mm und  nicht über 0,1 mm über der     grösstauftretenden    Breite  des Films beträgt. Das dadurch auftretende seitliche  Spiel ist so gering, dass die     Spurlage    ausreichend ein  gehalten wird. Seitliche Schwankungen treten nicht auf,  da der Film durch seine Spannungen sich stets gleich  mässig gegen eine der beiden Kanten 15 oder 16 anlegt.

    Das Mass b für die Kante 16 ist breit genug bemessen,  dass     Filmdickenschwankungen,    grössere Dicken durch  Auftragen einer Ausgleichsspur sowie Klebestellen un  gehindert passieren können. Wiederum durch Eigen  spannungen im Film wird dieser mit seiner Kante sich  je nachdem an eine der beiden Schrägen 17 oder 18  anlegen. Das Spiel des Films in Pfeilrichtung Z auf  der V-förmigen Kanalseite wird so gering gehalten,  dass ein     satter    Kontakt der Tonspur 19 am Magnet  kopfbügel 20 gewährleistet bleibt.

   Damit wird der we  sentliche Vorteil erreicht, dass der Film mit der ver  hältnismässig geringen Kraft gegen eine der seitlichen  Führungsflächen 15 und 16 und in dem     V-Kanal    nur  mit den Kanten des     Films        anliegt.    Damit bleiben die  umdefinierten Reibungskräfte der     Filmanlage    an den  Führungsflächen im Verhältnis zu der definierten Rei  bungskraft an den     Magnetkopfbügeln    20, erzeugt durch  die mit definiertem Andruck auf den     Film    in Höhe der  Tonspur 19 wirkenden Andruckhebel 13 und 14 so  gering, dass sie, mit der gewollten Reibungskraft über  lagert, nicht mehr ins Gewicht fallen.  



  Zum manuellen Einlegen bzw. Herausnehmen des  Films ist das Führungsteil 4 in Richtung X     abschwenk-          bar    und zum Reinigen des Filmkanals und der Magnet  köpfe in Richtung V     herausnehmbar    angeordnet. Eine  geöffnete Stellung ist in     Fig.    3 abgebildet, in der der  Film in abgeschwenkter Stellung des     klappenartig    aus  gebildeten Teils 4 herausgenommen werden kann. Die       Führung    ist so aufgeteilt, dass in dem festen Teil 3 die  Schräge 18 und die seitliche Führung 16     angeordnet     sind.

   In dem beweglichen Teil 4 der     Führung    ist die  Schräge 17 angeordnet, die in einer Rundung 24 aus  läuft und damit     gewährleistet,    dass der     Film    nach dem  Einlegen beim Schliessen der Klappe nicht     einklemmt     und bei nicht richtiger Lage des     Films    nach Anlauf    des Gerätes in den Kanal hineinrutschen kann. Für  das als     Klappe    ausgebildete Teil 4 ist als Lagerstelle  der     Bolzen    23 festgelegt, gegen den die Klappe durch  die Feder 26 gedrückt wird. Dieser Stift dient einmal  als Drehachse, zum     anderen    zum Einrasten und Fixieren  beim Einsetzen der Klappe.  



  Für das Abschwenken und     Herausnehmen    der  Klappe ist in dem Teil 4 die Grifffläche 27     eingear=          beitet.     



  Gemäss     Fig.    4     und    5 ist es auch möglich, die beweg  liche     Führungsklappe    34 für den Film bogenförmig  auszubuchten. Ferner ist bei diesem     Ausführungsbei-          spiel    die Fläche 16 bis unter die ebenfalls     abgerundete     Kante 34a verlängert. Der die Fläche 16 bildende Vor  sprung im Führungsteil 33, das im übrigen ganz ähnlich  wie das Teil 3 ausgebildet     ist,        greift    dadurch     mäander-          förmig    mit dem     benachbarten    Teil der Klappe 34  ineinander.

   Bei     Fig.    5 ist angenommen, dass     eine    Klebe  stelle, bei der ein grosser abnormaler     seitlicher    Versatz  der     Filmenden        auftritt,    durch das Tonteil geführt wird.  In diesem Fall kann der Film     tonnenförmig    im Bereich  des     Filmkanals    ausweichen. Dabei ist das Mass für  den     Kopfbügeldurchtritt     c  etwas kleiner als die Höhe        h     der Schräge 18.

   Dadurch wird das sofortige Ab  heben des Films von den Magnetköpfen bei Geräte  stillsetzung noch     begünstigt.    Um den Film von Hand       einlegen    und     herausnehmen    zu können, ist der beweg  liche Teil 34 des     Filmkanals    um den     Stift    23 entgegen  der Kraft der Blattfeder 26 ebenfalls     abschwenkbar.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Führung eines mit einer Magnet tonspur ausgestatteten Tonfilms im Tonteil eines Ton filmgeräts, der mindestens einen Magnetkopf aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (3, 4;
    33, 34) vor gesehen sind, um den Tonfilm (28) an der der Magnet spur (19) nicht benachbarten Kante V-förmig zu füh ren, welche derart ausgebildet sind, dass zwischen eine V-Form bildenden schrägen Flächen (17, 18) eine senk recht zur Filmfläche verlaufende Führungsfläche (16) verbleibt, die der maximalen Filmdicke entspricht, und dass die Kanalbreite (a) die Filmbreite um 0,05 bis 0,1 mm übertrifft. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die gesamte, senkrecht zur Film fläche verlaufende Führungsfläche (16) im ortsfesten, den bzw. die Magnetköpfe tragenden Führungsteil (3, 33) liegt, während das gegenüberliegende Führungsteil als Klappe (4, 34) ausgebildet und um eine zur Film laufrichtung parallele Achse entgegen der Kraft einer Anlegefeder (26) vom Film abschwenkbar ist. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass die schräge Fläche (18) an dem ortsfesten Führungsteil (33) so gross bemessen ist, dass der Filmabstand von der praktisch parallel zum Film verlaufenden Führungsfläche dieses Teils an dieser Stelle grösser ist als im Bereich des bzw. der Magnet köpfe.
    3. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die äussere Kante (24) der schrägen Führungsfläche am beweglichen Führungsteil (4), die der Filmkante und der senkrecht zur Filmfläche ver laufenden Führungsfläche (16) zugewandt ist, abge rundet ist (Fig. 3). 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass ein als Schwenkachse für die beweg liche Führungsklappe (4, 34) dienender ortsfester Bol zen (23) gleichzeitig zum Einrasten beim Einsetzen der Klappe dient (Fig. 2, 3). 5.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Grifffläche (27) am freien Rand der Klappe (4, 34) vorgesehen ist (Fig. 2, 3).
CH1322967A 1966-09-23 1967-09-21 Führungsvorrichtung für mit Magnettonspur ausgestatteten Tonfilm in einem Tonfilmgerät CH471402A (de)

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