CH464052A - Packmaschine, insbesondere Zigarettenpackmaschine - Google Patents
Packmaschine, insbesondere ZigarettenpackmaschineInfo
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- CH464052A CH464052A CH724166A CH724166A CH464052A CH 464052 A CH464052 A CH 464052A CH 724166 A CH724166 A CH 724166A CH 724166 A CH724166 A CH 724166A CH 464052 A CH464052 A CH 464052A
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B19/00—Packaging rod-shaped or tubular articles susceptible to damage by abrasion or pressure, e.g. cigarettes, cigars, macaroni, spaghetti, drinking straws or welding electrodes
- B65B19/02—Packaging cigarettes
- B65B19/22—Wrapping the cigarettes; Packaging the cigarettes in containers formed by folding wrapping material around formers
- B65B19/228—Preparing and feeding blanks
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Description
Packmaschine, insbesondere Zigarettenpackmaschine
Im Hauptpatent ist eine Packmaschine, insbesondere Zigarettenpackmaschine, zum Einschlagen des zu verpackenden Gegenstandes in einem aus einem längeren und einem diesen überlappenden kürzeren Folienabschnitt beschrieben, wobei diese Abschnitte durch nacheinander erfolgendes Abtrennen von einer einzigen, in einer Bobine enthaltenen Folienbahn gewonnen werden. Zur Beförderung der Folie aus der Bobine heraus gegen die Messerwalze zu, dient ein Paar Vorzugswalzen.
Das Überlappen der beiden Folienabschnitte ist bisher dadurch bewerkstelligt worden, dass man die Folienbahn vor Abtrennen des kürzeren Abschnittes beschleunigte.
Dies bedurfte für den Vorzugswalzenantrieb eines Beschleunigungsgetriebes.
Die vorliegende Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, bei im übrigen gleicher Anordnung der Maschine die Beschleunigung der Vorzugswalzen, die ein leicht störanfälliges und grossem Verschleiss unterworfenes Getriebe bedingte, aufzuheben und für das Über- lappen der Folien eine zweckmässigere Vorrichtung zu schaffen.
Diese besteht erfindungsgemäss aus einem unter der Messerwalze angeordneten vertikalen Luftgurt, der mit einer solchen Geschwindigkeit angetrieben wird, dass die ! abgetrennten Folienabschnitte, die in steter Folge übernommen werden, mit kleinen Zwischenräumen auf dem Luftgurt abwärts transportiert werden und dass dem Luftgurt an seinem unteren Ende ein Saugklotz zugeordnet ist, der den längeren Folienabschnitt durch entsprechende Vakuum-Steuerung an seinem für die Überlappung vorgesehenen Ende kurzzeitig festhält bzw. abbremst, bis der nachfolgende kürzere Folienabschnitt die vorgesehene Überlappungsstrecke zurückgelegt hat, und der Weitertransport der Folienabschnitte in überlapptem Zustand durch ein lüftbares Vorschubwalzenpaar bewerkstelligt wird.
Da der Luftgurt ohne Funktionsbeeinträchtigung beliebig lang bemessen werden kann, ist man nicht mehr gezwungen, die Messerwalze, das Gegenmesser und die Vorzugswalzen möglichst dicht über der Verpackuags- bahn anordnen zu müssen. Der Luftgurt bietet daher auch unter dem Gesichtspunkt der Freizügigkeit der Anordnung dieser Teile erhebliche Vorzüge. Man kann es auch für die Messerwalze eine für alle in Frage kommenden Formate passende Position wählen, so dass sonst notwendige Verstellarbeiten entfallen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung soll anhand der Zeichnungen in ihren Einzelheiten näher erläutert werden.
Fig. 1 bis 3 sind schematische Teilansichten einer Packmaschine gemäss der Erfindung und zeigen die Folienabschnitte in verschiedenen Lagen.
Mit 1 und 2 sind die Messer einer rotierenden Messerwalze und mit 3 und 4 die Messerhalter bezeichnet, die mit Klemmaugen 5, 6 versehen und auf der Welle 12 befestigt sind. Die Messer sind mit den Schrauben 11 an den Messerhaltern 3, 4 befiestigt. Druckschrauben 8, 10 in den Augen 7, 9 drücken die Messer gegen Nasen 3', 4', so dass diese immer in die genau richtige Position gedrückt werden. Mit 14' ist das Gegenmesser bezeichnet, das auch durch eine glatte Schneidgegenwalze ersetzt sein kann. Auf den Wellen 20, 21 sind Vorzugswalzen 15 angeordnet, die über Stirnräder angetrieben sein können. 50, 50 sind Führungsstege für die Folie. Mit 27 ist ein Saugblock mit Sauglöchern 28, mit 29 eine ortsfeste Transportwalze und mit 30 eine bewegliche Transportwalze bezeichnet.
Die Walze 30 ist in Haltern 31 gelagert, an die ein Hebelparallelogramm 32, 33 angelenkt ist, das auf den Wellen 34, 35 seinen ortsfesten Drehpunkt hat.
36, 37, 38 sind Transportwalzen. 40 ist eine Führungsrolle für den Gurt 41, der unter einer Führungsplatte 42 entlangläuft. 39, 39' sind die unteren Maschinenplatten. Mit 46 ist der Zigarettenblock, mit 47 eines der Stossstücke der nicht dargestellten Transportkette und mit 54 ein gelochter Luftgurt bezeichnet, der über eine Vakuum-Kammer 57 gleitet, in deren Bereich die Folienabschnitte angesaugt werden. Die Luftgurteneinrichtung besteht aus den drei ortsfest gelagerten Gurtwalzen 60, 61, 62, über die der Luftgurt 54 gespannt ist, und der Vakuum-Kammer 57 die ebenfalls an ihrer dem Gurt 54 zugekehrten Seite Öffnungen 69 besitzt.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende: Die Folie 49 wird von den Vorzugswalzen 15, 15 vorgezogen und nach unten zwischen die Messerwalze und das Gegenmesser 14' vorgeschoben. Nachdem der längere Abschnitt A durch das Messer 1 abgeschnitten ist, übernimmt der Luftgurt 54 den Transport dieses Folienabschnittes. Gegen das Endstück des längeren Abschnittes A wird das gesteuerte Vakuum des Saugblockes 27 wirksam, wodurch das Endstück vom Saugblock angesaugt wird. Der Zigarettenblock 46 ist inzwischen aus seiner Position gemäss Fig. 1 über seine Position gemäss Fig. 2, in der er gerade auf den längeren Abschnitt A auftrifft, in seine Position gemäss Fig. 3 gelangt, in der sich der längere Folienabschnitt A U-förmig um den Block 46 zu legen beginnt.
Durch das Wirksamwerden des Saugblockes 27 wird der längere Folienabschnitt A einen kurzen Moment festgehalten bzw. verzögert, in welcher kurzen Zeitspanne der kürzere Abschnitt B das Ende des Abschnittes A überholt.
Hierdurch wird die erwünschte Überlappung geschaffen (Fig. 3).
Dadurch, dass zu diesem Zeitpunkt die dicht über der Verpackungsbahn 39' angeordnete Transportwalze 30 gegen die Walze 29 schwingt, ist die Weiterbleförderung der Abschnitte A und B in überlapptem Zustand und damit der gewünschte Einschlag des zu verpackenden Gegenstandes gewährleistet.
Das Charakteristische der Arbeitsweise der Einrichtung gemäss der Erfindung ist darin zu erblicken, dass die abgeschnittenen Abschnitte auf einer durch den Luftgurt gebildeten Transportstrecke - währenddem der Luftgurt aber mit gleicher Geschwindigkeit um läuft - vorübergehend auf eine erhöhte Transportgeschwindigkeit beschleunigt werden, so dass sie gegen über dem nachfolgenden, durch die Vorzugswalze mit geringerer Geschwindigkeit vorgeschobenen Abschnitten einen Vorsprung gewinnen, der für die vorübergehende Stillsetzung oder Abbremsung der längeren Abschnitte und damit für den Überlappungsvorgang ausgenutzt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Packmaschine, insbesondere Zigarettenpackmaschine, bei der der zu verpackende Gegenstand in einem aus einem längeren und einem kürzeren Folienabschnitt bestehende Umschlag U-förmig eingeschlagen wird, bei der beide e Folienabschnitte einer einzigen Bobine ent- nommen, getrennt abgeschnitten und überlappt werden und wobei beide Abschnitte durch eine mit zwei Messern besetzte rotierende zylindrische Messerwalze, die gegen eine glatte Gegenwalze schneidet, nacheinander abgeschnitten werden, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der Messerwalze ein vertikaler Luftgurt angeordnet ist, der mit einer solchen Geschwindigkeit angetrieben wird, dass die abgetrennten Folienabschnitte, die in steter Folge übernommen werden,mit kleinen Zwischenräumen auf dem Luftgurt abwärts transportiert werden und dass dem Luftgurt an seinem unteren Ende ein Saugklotz zugeordnet ist, der den längeren Folienabschnitt durch lentsprechende Vakuum-Steuerung an seinem für die Überlappung vorgesehenen Ende kurzzeitig festhält bzw. abbremst, bis der nachfolgende kürzere Folienabschnitt die vorgesehene tÇberlappungs- strecke zurückgelegt hat, und der Weitertransport der Foliienabschnitte in überlapptem Zustand durch ein lüftbares Vorschubwalzenpaar bewerkstelligt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH724166A CH464052A (de) | 1962-06-08 | 1966-05-18 | Packmaschine, insbesondere Zigarettenpackmaschine |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH31596A DE1235217B (de) | 1962-06-08 | 1962-06-08 | Packmaschine, insbesondere Zigarettenpackmaschine |
| CH724166A CH464052A (de) | 1962-06-08 | 1966-05-18 | Packmaschine, insbesondere Zigarettenpackmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH464052A true CH464052A (de) | 1968-10-15 |
Family
ID=25701000
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH724166A CH464052A (de) | 1962-06-08 | 1966-05-18 | Packmaschine, insbesondere Zigarettenpackmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH464052A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2351645A1 (de) * | 1972-10-31 | 1974-05-09 | Alfred Schmermund | Umschaltvorrichtung fuer einhuellbahnen an verpackungsmaschinen |
| DE3241636A1 (de) * | 1982-11-11 | 1984-05-17 | Focke & Co, 2810 Verden | Vorrichtung zum herstellen von verpackungszuschnitten |
-
1966
- 1966-05-18 CH CH724166A patent/CH464052A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2351645A1 (de) * | 1972-10-31 | 1974-05-09 | Alfred Schmermund | Umschaltvorrichtung fuer einhuellbahnen an verpackungsmaschinen |
| DE3241636A1 (de) * | 1982-11-11 | 1984-05-17 | Focke & Co, 2810 Verden | Vorrichtung zum herstellen von verpackungszuschnitten |
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