CH463596A - Mikroschalter mit isolierendem Kippglied - Google Patents
Mikroschalter mit isolierendem KippgliedInfo
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Classifications
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- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H13/00—Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch
- H01H13/02—Details
- H01H13/26—Snap-action arrangements depending upon deformation of elastic members
- H01H13/36—Snap-action arrangements depending upon deformation of elastic members using flexing of blade springs
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Description
Mikroschalter mit isolierendem Kippglied Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Mikroschalter mit zwei festen, als Kontakte ausgebil deten Anschlägen, einem zwischen diesen Anschlägen hin- und herbewegbaren Schaltteil, einem mit dem Schaltteil zusammenwirkenden, unter Federkraft stehen den Kippmechanismus, der aus einem in Richtung der Bewegung des Schaltteiles beweglichen, in Richtung auf das Schaltteil zu eine Federkraft ausübenden Betäti gungsteil und einem starren Kippglied zwischen dem Schaltteil und dem Betätigungsteil besteht.
Bei derartigen Mikroschaltern ist es für bestimmte Anwendungsgebiete erforderlich, die das Betätigungs teil bildende Blattfeder spannungsfrei zu halten, das heisst, gegenüber dem über das Kippglied von dem Be tätigungsteil hin- und herbewegbaren Schaltteil zu iso lieren. Bei üblichen Mikroschaltern ist das Kippglied gleichzeitig als Federelement ausgebildet, welches die zur schnellen Betätigung des Schaltteiles erforderliche Federkraft aufbringt.
Es ist bekannt, isolierende und federnde Kippglie- der aus Polyethylen oder dgl. Isolierstoff, z. B. in Form eines Ringes herzustellen. Solche Kippglieder aus Kunst stoff isolieren zwar das Betätigungsteil gegenüber dem Schaltteil, sie geben jedoch die in ihnen gespeicherte Federkraft nur träge wieder ab, so dass die Schaltbewe gung des Schaltteiles in nachteiliger Weise verlangsamt wird. Eine solche träge Schaltbewegung, bei der der Kontaktdruck im Bereich der Schaltpunkte sehr niedrig ist, führt zu vorzeitigem Verschleiss der Kontakte durch Verbrennen.
Andererseits wurde schon vorgeschlagen, federnde Kippglieder als Schraubendruckfedern auszuführen und in einer Hülse aus Isolierstoff anzuordnen. Diese An ordnung besitzt zwar günstigere Federeigenschaften, weist jedoch wegen der zusätzlich erforderlichen Isolier stoffhülse einen ungünstigen hohen Bauaufwand auf, der auch durch seine unnötig grossen Massen den Schalt vorgang nachteilig beeinflusst. Aufgabe der Erfindung ist es, einen elektrischen Mikroschalter zu schaffen, bei dem das Betätigungsteil gegenüber dem Schaltteil isoliert ist,
wobei jedoch die bewegten Massen gegenüber normalen Mikroschaltern nicht vergrössert sind und auch die Charakteristik der zwischen dem Schaltteil und dem Betätigungsteil wirk samen Federkraft nicht durch die Verwendung von trä gen Kunststoffedern verschlechtert ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch ge löst, dass das starre Kippglied als Isolierstoff ausgebildet ist, welches an seinen beiden dem Schaltteil bzw. dem Betätigungsteil zugekehrten Stirnseiten je eine Einker bung aufweist und die Einkerbungen zueinander paral lel verlaufen und mit den freien Enden des Schaltteiles bzw. des Betätigungsteiles in Eingriff stehen.
Bei der erfindungsgemässen Anordnung besitzt das starre, aus Isolierstoff bestehende Kippglied eine ge ringe Masse, und die auf das Kippglied ausgeübte Federkraft wird von dem, zum Beispiel in an sich be kannter Weise als Blattfeder ausgebildeten Betätigungs teil aufgebracht. Das Kippglied kann zylindrisch oder prismatisch ausgebildet sein und die freien Enden der mit dem Kippglied in Eingriff stehenden Enden des Be tätigungsteiles bzw. des Schaltteiles können vorzugsweise mittige Einschnitte aufweisen, in welche das Kippglied eingreift, so dass es seitlich geführt ist.
Ebenso kann das Kippglied als Isolierstoffröhrchen ausgebildet sein, und die mit diesem Röhrchen an dessen Stirnseiten in Ein griff stehenden Teile können in das Innere des Röhr chens hineinragende Vorsprünge aufweisen, so dass auch hierdurch das Kippglied seitlich geführt ist.
Zur Verbesserung der Federeigenschaften des als Blattfeder ausgebildeten Betätigungsteiles kann das Be tätigungsteil eine U-förmige Kröpfung aufweisen, wel che die auf das Kippglied zu gerichtete Federkraft auf bringt, während das übrige Betätigungsteil lediglich zur Führung dient.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Hierbei ist ein Gehäuse 1 gezeigt, in dem die als Kontakte dienenden Anschläge 2 und 3 fest angeordnet sind. Das Schaltteil ist zwischen diesen Anschlägen beweglich angeordnet und als Blattfeder ausgebildet. Diese Blattfeder trägt das Kontaktstück 5, welches abwechselnd mit den Anschlägen 2 und 3 in Berührung kommt. Das starre aus Isolierstoff bestehen de Kippglied 6 ist unter Vorspannung zwischen dem freien Ende des Betätigungsteiles 7 und dem freien Ende des Schaltteiles 4 gehalten.
Die freien Enden der ge nannten Teile greifen in Einkerbungen 13 und 14 an den Stirnseiten des Kippgliedes 6 ein. Eine Kröpfung 9 verbessert in Verbindung mit einer Sicke 10 die Fe dereigenschaften des Betätigungsteiles 7. Die Schaltbe wegung wird dem Betätigungsteil 7 über den Schalt stössel 8 von aussen übermittelt.
Das Betätigungsteil 7 ist an seinem festen Ende kreisringförmig abgebogen und verstellbar in einer ent sprechenden Öffnung 11 mit einer Verzahnung 12 im Gehäuse 1 eingesetzt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Elektrischer Mikroschalter mit zwei festen, als Kon takte ausgebildeten Anschlägen, einem zwischen diesen Anschlägen hin- und herbewegbaren Schaltteil, einem mit dem Schaltteil zusammenwirkenden, unter Feder kraft stehenden Kippmechanismus, der aus einem in Richtung der Bewegung des Schaltteiles beweglichen, in Richtung auf das Schaltteil zu eine Federkraft ausüben- den Betätigungsteil und einem starren Kippglied zwi schen dem Schaltteil und dem Betätigungsteil besteht, dadurch gekennzeichnet, dass das starre Kippglied (6) als Isolierteil ausgebildet ist, welches an seinen beiden dem Schaltteil (4) bzw.dem Betätigungsteil (7) zuge kehrten Stirnseiten je eine Einkerbung (13 bzw. 14) auf weist und die Einkerbungen (13, 14) zueinander paral lel verlaufen und mit den freien Enden des Schaltteiles (4) bzw. des Betätigungsteiles (7) in Eingriff stehen. UNTERANSPRüCHE 1. Schalter nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die freien Enden der mit dem Kippglied (6) in Eingriff stehenden, als Blattfedern ausgebildeten Teile Ausschnitte zur seitlich geführten Aufnahme des Kippgliedes (6) aufweisen. 2. Schalter nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass das Kippglied (6) zylindrisch ausgebildet ist. 3.Schalter nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass das Kippglied (6) prismatisch ausgebildet ist. 4. Schalter nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das Kippglied als Rohr ausgebildet ist und die mit diesem in Eingriff stehenden Teile an ihren freien Enden in das Rohrinnere ragende Vorsprünge aufweisen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967R0036129 DE1983604U (de) | 1967-10-16 | 1967-10-16 | Mikroschalter mit isolierendem kippglied. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH463596A true CH463596A (de) | 1968-10-15 |
Family
ID=33371664
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1771667A CH463596A (de) | 1967-10-16 | 1967-12-18 | Mikroschalter mit isolierendem Kippglied |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH463596A (de) |
| DE (1) | DE1983604U (de) |
-
1967
- 1967-10-16 DE DE1967R0036129 patent/DE1983604U/de not_active Expired
- 1967-12-18 CH CH1771667A patent/CH463596A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1983604U (de) | 1968-04-18 |
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