Mikroschalter mit isolierendem Kippglied Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Mikroschalter mit zwei festen, als Kontakte ausgebil deten Anschlägen, einem zwischen diesen Anschlägen hin- und herbewegbaren Schaltteil, einem mit dem Schaltteil zusammenwirkenden, unter Federkraft stehen den Kippmechanismus, der aus einem in Richtung der Bewegung des Schaltteiles beweglichen, in Richtung auf das Schaltteil zu eine Federkraft ausübenden Betäti gungsteil und einem starren Kippglied zwischen dem Schaltteil und dem Betätigungsteil besteht.
Bei derartigen Mikroschaltern ist es für bestimmte Anwendungsgebiete erforderlich, die das Betätigungs teil bildende Blattfeder spannungsfrei zu halten, das heisst, gegenüber dem über das Kippglied von dem Be tätigungsteil hin- und herbewegbaren Schaltteil zu iso lieren. Bei üblichen Mikroschaltern ist das Kippglied gleichzeitig als Federelement ausgebildet, welches die zur schnellen Betätigung des Schaltteiles erforderliche Federkraft aufbringt.
Es ist bekannt, isolierende und federnde Kippglie- der aus Polyethylen oder dgl. Isolierstoff, z. B. in Form eines Ringes herzustellen. Solche Kippglieder aus Kunst stoff isolieren zwar das Betätigungsteil gegenüber dem Schaltteil, sie geben jedoch die in ihnen gespeicherte Federkraft nur träge wieder ab, so dass die Schaltbewe gung des Schaltteiles in nachteiliger Weise verlangsamt wird. Eine solche träge Schaltbewegung, bei der der Kontaktdruck im Bereich der Schaltpunkte sehr niedrig ist, führt zu vorzeitigem Verschleiss der Kontakte durch Verbrennen.
Andererseits wurde schon vorgeschlagen, federnde Kippglieder als Schraubendruckfedern auszuführen und in einer Hülse aus Isolierstoff anzuordnen. Diese An ordnung besitzt zwar günstigere Federeigenschaften, weist jedoch wegen der zusätzlich erforderlichen Isolier stoffhülse einen ungünstigen hohen Bauaufwand auf, der auch durch seine unnötig grossen Massen den Schalt vorgang nachteilig beeinflusst. Aufgabe der Erfindung ist es, einen elektrischen Mikroschalter zu schaffen, bei dem das Betätigungsteil gegenüber dem Schaltteil isoliert ist,
wobei jedoch die bewegten Massen gegenüber normalen Mikroschaltern nicht vergrössert sind und auch die Charakteristik der zwischen dem Schaltteil und dem Betätigungsteil wirk samen Federkraft nicht durch die Verwendung von trä gen Kunststoffedern verschlechtert ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch ge löst, dass das starre Kippglied als Isolierstoff ausgebildet ist, welches an seinen beiden dem Schaltteil bzw. dem Betätigungsteil zugekehrten Stirnseiten je eine Einker bung aufweist und die Einkerbungen zueinander paral lel verlaufen und mit den freien Enden des Schaltteiles bzw. des Betätigungsteiles in Eingriff stehen.
Bei der erfindungsgemässen Anordnung besitzt das starre, aus Isolierstoff bestehende Kippglied eine ge ringe Masse, und die auf das Kippglied ausgeübte Federkraft wird von dem, zum Beispiel in an sich be kannter Weise als Blattfeder ausgebildeten Betätigungs teil aufgebracht. Das Kippglied kann zylindrisch oder prismatisch ausgebildet sein und die freien Enden der mit dem Kippglied in Eingriff stehenden Enden des Be tätigungsteiles bzw. des Schaltteiles können vorzugsweise mittige Einschnitte aufweisen, in welche das Kippglied eingreift, so dass es seitlich geführt ist.
Ebenso kann das Kippglied als Isolierstoffröhrchen ausgebildet sein, und die mit diesem Röhrchen an dessen Stirnseiten in Ein griff stehenden Teile können in das Innere des Röhr chens hineinragende Vorsprünge aufweisen, so dass auch hierdurch das Kippglied seitlich geführt ist.
Zur Verbesserung der Federeigenschaften des als Blattfeder ausgebildeten Betätigungsteiles kann das Be tätigungsteil eine U-förmige Kröpfung aufweisen, wel che die auf das Kippglied zu gerichtete Federkraft auf bringt, während das übrige Betätigungsteil lediglich zur Führung dient.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Hierbei ist ein Gehäuse 1 gezeigt, in dem die als Kontakte dienenden Anschläge 2 und 3 fest angeordnet sind. Das Schaltteil ist zwischen diesen Anschlägen beweglich angeordnet und als Blattfeder ausgebildet. Diese Blattfeder trägt das Kontaktstück 5, welches abwechselnd mit den Anschlägen 2 und 3 in Berührung kommt. Das starre aus Isolierstoff bestehen de Kippglied 6 ist unter Vorspannung zwischen dem freien Ende des Betätigungsteiles 7 und dem freien Ende des Schaltteiles 4 gehalten.
Die freien Enden der ge nannten Teile greifen in Einkerbungen 13 und 14 an den Stirnseiten des Kippgliedes 6 ein. Eine Kröpfung 9 verbessert in Verbindung mit einer Sicke 10 die Fe dereigenschaften des Betätigungsteiles 7. Die Schaltbe wegung wird dem Betätigungsteil 7 über den Schalt stössel 8 von aussen übermittelt.
Das Betätigungsteil 7 ist an seinem festen Ende kreisringförmig abgebogen und verstellbar in einer ent sprechenden Öffnung 11 mit einer Verzahnung 12 im Gehäuse 1 eingesetzt.
Microswitch with insulating toggle member The invention relates to an electrical microswitch with two fixed, as contacts ausgebil Deten stops, a switch part that can be moved back and forth between these stops, a switch part cooperating with the switch part, under spring force are the tilting mechanism, which consists of a in the direction of Movement of the switching part movable, in the direction of the switching part to a spring force exerting Actuate supply part and a rigid tilting member between the switching part and the actuating part.
In such microswitches, it is necessary for certain areas of application to keep the leaf spring forming the actuating part tension-free, that is, to isolate to iso with respect to the switching part that can be moved back and forth via the tilting member of the actuating part. In conventional microswitches, the toggle element is also designed as a spring element which applies the spring force required for rapid actuation of the switching part.
It is known to use insulating and resilient toggle links made of polyethylene or the like. B. in the form of a ring. Such toggle links made of plastic isolate the actuating part from the switching part, but they only release the spring force stored in them slowly, so that the switching movement of the switching part is slowed down in a disadvantageous manner. Such a sluggish switching movement, in which the contact pressure in the area of the switching points is very low, leads to premature wear of the contacts due to burning.
On the other hand, it has already been proposed to design resilient tilting members as helical compression springs and to arrange them in a sleeve made of insulating material. Although this arrangement has more favorable spring properties, because of the additionally required insulating material sleeve, it has an unfavorably high construction cost, which also adversely affects the switching process due to its unnecessarily large masses. The object of the invention is to create an electrical microswitch in which the actuating part is isolated from the switching part,
However, the moving masses are not increased compared to normal microswitches and the characteristics of the spring force acting between the switching part and the actuating part is not impaired by the use of sluggish plastic springs.
This object is achieved according to the invention in that the rigid tilting member is designed as an insulating material, which has a notch on each of its two end faces facing the switching part or the actuating part and the notches run parallel to one another and with the free ends of the switching part or of the actuating part are in engagement.
In the arrangement according to the invention, the rigid tilting member made of insulating material has a low mass, and the spring force exerted on the tilting member is applied by the actuating part which is designed as a leaf spring, for example in a manner known per se. The tilting member can be cylindrical or prismatic and the free ends of the actuating part or the switching part engaging with the tilting member can preferably have central incisions into which the tilting member engages so that it is guided laterally.
Likewise, the tilting member can be designed as an insulating tube, and the parts that are in contact with this tube on its end faces can have protrusions protruding into the interior of the Röhr chens, so that the tilting member is guided laterally as a result.
To improve the spring properties of the actuating part designed as a leaf spring, the actuating part can have a U-shaped crank, wel che brings the spring force directed towards the tilting member, while the rest of the actuating part is only used for guidance.
An exemplary embodiment of the invention is shown in the drawing. Here, a housing 1 is shown in which the stops 2 and 3 serving as contacts are fixedly arranged. The switching part is movably arranged between these stops and is designed as a leaf spring. This leaf spring carries the contact piece 5, which comes into contact with the stops 2 and 3 alternately. The rigid from insulating material are de tilting member 6 is held under bias between the free end of the actuating part 7 and the free end of the switching part 4.
The free ends of the parts called GE engage in notches 13 and 14 on the end faces of the tilting member 6. A crank 9 improves, in conjunction with a bead 10, the Fe dere features of the actuating part 7. The Schaltbe movement is transmitted to the actuating part 7 via the switching plunger 8 from the outside.
The actuating part 7 is bent in a circular ring at its fixed end and inserted in an adjustable manner in a corresponding opening 11 with a toothing 12 in the housing 1.