CH462003A - Markierungsgerät, insbesondere für Koordinatografen - Google Patents

Markierungsgerät, insbesondere für Koordinatografen

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CH462003A
CH462003A CH487767A CH487767A CH462003A CH 462003 A CH462003 A CH 462003A CH 487767 A CH487767 A CH 487767A CH 487767 A CH487767 A CH 487767A CH 462003 A CH462003 A CH 462003A
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CH
Switzerland
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marking
carrier
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marking device
axis
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Application number
CH487767A
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English (en)
Inventor
Frenzel Fritz
Original Assignee
Zeiss Jena Veb Carl
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L13/00Drawing instruments, or writing or drawing appliances or accessories not otherwise provided for
    • B43L13/02Draughting machines or drawing devices for keeping parallelism
    • B43L13/022Draughting machines or drawing devices for keeping parallelism automatic
    • B43L13/026Draughting machines or drawing devices for keeping parallelism automatic for writing characters or symbols

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description


      Markierungsgerät,        insbesondere    für     Koordinatografen       Die Erfindung betrifft ein Markierungsgerät mit auf  einem mindestens in     einer    Richtung verschiebbaren  Träger angeordneten Markierungsorgan, welches zum  Markieren von Symbolen nach einem vorgegebenen  Programm bewegbar ist. Das Markierungsgerät ist ins  besondere für selbsttätig arbeitende     Koordinatografen     bestimmt.  



  Es sind bereits     Koordinatografen    bekannt, bei de  nen das Markierungsorgan zusammen mit seinem Trä  ger in Richtung der Koordinaten zu     Markierungszwek-          ken    nach einem auf einem Informationsträger gespei  cherten Programm verschoben wird. Diese Anordnung  ist deswegen von Nachteil, weil für jede Aufzeichnung  bis in alle Einzelheiten, beispielsweise oft wiederkeh  rende Zeichen, ein neues Programm     erforderlich    ist, in  das diese Zeichen stets neu aufzunehmen sind. Ferner  ist es bekannt, an einem entlang der     Kreuzführungen     eines     Koordinatografen    verschiebbaren Träger mehrere  Stempel anzuordnen, von denen jeder zum Stempeln  eines bestimmten Symbols dient.

   Diese Anordnung ist  nicht universell anwendbar, da sie beispielsweise Gra  vuren nicht ermöglicht.  



  Ausserdem sind Fräs- und Gravierautomaten be  kannt, bei denen     Kurventräger    koaxial zu einem Ab  greiferschlitten seitlich     auslenkbar    angeordnet sind.  Selbst     wenn    man den     Abgreiferschlitten    dieser Anord  nung durch ein Markierungsgerät ersetzt, ist sie nicht  bei     Koordinatografen    anwendbar, weil bei letzteren bei  jeder Aufzeichnung das     Markierorgan    in Richtung sei  ner Achse nur um einen konstanten Betrag     einmalig     verschiebbar und rechtwinklig zu seiner Achse aus  lenkbar     sein    muss.  



  Aufgabe der Erfindung ist es, das Markierungsgerät  eines     Koordinatografen    so anzuordnen und ausbilden  zu können, dass die Aufzeichnungen bestimmter, oft  wiederkehrender Signaturen oder Ziffern von vornher  ein dem Markierungsgerät zugeordnet sind und dass es  universell anwendbar ist.  



  Gemäss der Erfindung wird die Aufgabe dadurch  gelöst, dass das     Markierorgan    am Träger     kardanisch       gelagert ist. Entsprechend dem vorgegebenen Pro  gramm wird das     Markierorgan    zweckmässig zunächst  aus der Ruhestellung in die Anfangsstellung des zu  markierenden Symbols gebracht, auf die Zeichenfläche  gesenkt, in Richtung der beiden Koordinaten zur Dar  stellung eines Symbols geschwenkt, aus der beim Dar  stellen des Symbols erreichten Endlage angehoben und  danach wieder in die Ruhestellung gebracht. Vorteil  haft ist das     Markierorgan    in     Ruhestellung    arretiert.

   Ist  die Ruhestellung des     Markierorgans    genau definiert, so  können allein durch Absenken des     Markierorgans     Punkte nach Koordinaten markiert werden.  



  Eine im Aufbau vorteilhafte     Ausführungsform    des  Gegenstandes der - Erfindung ergibt sich, wenn das       Markierorgan    von einem     zylinderförmigen    Programm  träger umgeben ist und wenn zwischen dem Pro  grammträger und dem     Markierorgan    Hebelverbindun  gen bestehen.  



  Die Erfindung wird nachstehend     anhand    eines in  der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels  näher erläutert.     Fig.    1 zeigt das     Markierorgan    mit sei  nem Träger in einem. Längsschnitt. In den     Fig.    2 und 3  sind Einzelheiten dargestellt, die sich aus den in     Fig.    1  mit 2-2 und 3-3     bezeichneten        Schnitten    ergeben.  



  In einem als Gehäuse 1 ausgebildeten Träger ist  ein Hohllager 2 angeordnet, in dem ein     Markierorgan     3 mit der geometrischen Achse     X-X    axial verschieb  bar so gelagert ist, dass     seine    Enden aus dem Gehäuse  herausragen. An dem     Markierorgan    3 ist eine Kugel  zone 5 befestigt, mit der das     Markierorgan    in dem  Hohllager 2 gleitet.

   Das eine Ende des     Markierorgans     3 trägt einen auswechselbaren, in Richtung der Achse       X-X    verschiebbaren Stift, 6 und das andere Ende ist  von einer Schraubenfeder 7 umgeben, die sich einer  seits gegen das Gehäuse 1 und andererseits gegen eine  Schraube 8 am     Markierorgan    abstützt. Zur Erzielung  eines einwandfreien Kontaktes zwischen Markierungs  organ     und    Zeichenfläche ist der Hub des     Markieror-          gans    grösser als der in Ruhestellung vorhandene Ab-      stand von der Spitze des Stiftes 6 zur Markierungs  ebene.  



  Auf dem Hohllager 2 sind ein Zahnrad 9 mit einer  Nabe 10 und einem Finger 12 sowie eine Kurventrom  mel 13 und ein     Ring    4 gelagert. Das     Zahnrad    9 ist um  die Achse     X-X    drehbar, und der Ring 4 parallel zu  dieser Achse verschiebbar. Die Kurventrommel 13 ist  sowohl drehbar um als auch verschiebbar parallel zur  Achse     X-X    gelagert. Am Finger 12 ist ein Rad 14  drehbar vorgesehen, das sich in steter Berührung mit  der als Kurvenfläche 15 ausgebildeten, der Nabe 10       zugekehrten        Stirnfläche    des Ringes 4 befindet. Der  Ring 4 besitzt einen Schlitz 11, in welchen eine Nase  71 des Hohllagers 2 eingreift und ist auf diese Weise  gegen Verdrehungen gesichert.

   Ein Teil der Kurven  trommel 13 ist eine rechtwinklig zur Achse     X-X    ge  richtete Scheibe 16, die entlang ihres Umfanges eine  Verzahnung 17 und an ihrer Unterseite einen zur  Achse     X-X        koaxialen    Programmträger 18 besitzt, der  innen und aussen zur Achse     X-X    parallel gerichtete  Kurvenstücke trägt, von denen die Kurvenstücke 19,  20 und 21 sichtbar sind. Nabe 10, Kurventrommel 13  und     Scheibe    16 sind zum Teil     in    Ansicht und zum Teil  im Schnitt dargestellt.  



       Eine    das Hohllager 2 in der Nähe des unteren  Endes umgebende Schraubenfeder 22 stützt sich einer  seits gegen einen am unteren     Hohllagerende    vorgesehe  nen     Flansch    23 und andererseits gegen die Kurven  trommel 13 ab, die dadurch an einen Anschlag 24 zur  Anlage kommt.

   Am unteren     Hohllagerende    ist ein  Lager 25 für einen     Doppelwinkelhebel    26 befestigt, der  einerseits     mit    einer Nase 27 zum Gleiten auf dem Kur  venkörper 20 versehen und am anderen Ende über  einen Stift 28 an das     Markierorgan    3 sowie über     einen     Stift 72 an den Anker 73 eines am Gehäuse 1 befestig  ten Elektromagneten 74     angelenkt    ist.  



  Zwei Doppelhebel 29 und 30 sind am Gehäuse 1  in Lagern schwenkbar angeordnet, von denen nur das  Lager 31 sichtbar ist. An einem Ende besitzt jeder  Doppelhebel 29 bzw. 30 eine Nase (es ist nur die Nase  32 des Doppelhebels 29 sichtbar) . zum Gleiten auf  einem der Kurvenkörper, von denen nur der Kurven  körper 19 für den Doppelhebel 29 sichtbar ist. Mit den  anderen Enden berühren die Doppelhebel 29 und 30  in Gleitlagern 33 und 34     verschiebbar        gelagerte    Schub  stangen 35 und 36, die durch die Wirkung von Schrau  benfedern 37 und 38 in ständiger Berührung mit den  Doppelhebeln 29 und 30 gehalten werden.

   Die Schub  stange 35 ist an eine auf einem Zapfen 68     (Fig.2)     schwenkbar     gelagerte    Gabel 39     angelenkt.    Mit der  Schubstange 36 ist eine Gabel 40 starr verbunden, de  ren     Öffnung    gegenüber der Öffnung     der    Gabel 39 um  90  geschwenkt ist. Beide Gabeln umschliessen einen  Führungsring 41 für das     Markierorgan    3, wobei die  führende     Ausnehmung    42 eine     Einschnürung    aufweist,  so dass das     Markierorgan    3 den Führungsring 41 stets  nur entlang einer geschlossenen Linie berührt.  



  Jeweils drei auf dem Umfang des Hohlzylinders 18  entsprechend der Anordnung der Doppelhebel 26, 29  und 30 vorgesehene Kurvenstücke wirken bei der Dar  stellung eines Symbols zusammen.  



  Das Zahnrad 9 steht mit einem Zahnrad 43 in Ein  griff, das mit einer von einem Motor 44 angetriebenen  Welle 45 fest verkeilt ist. Der Motor 44 ist am Ge  häuse 1 befestigt: Mit dem Zahnrad 17 steht ein Zahn  rad 46 in Eingriff, das mit einer in Lagern 47 und 48  am Gehäuse 1 gelagerten Welle 49 verkeilt ist, auf der    auch ein     Malteserkreuz    50 mit Schlitzen 51 und 52       (fig.    3) sitzt. Auf einer Scheibe 53 sind ein Zapfen 54  und     ein    zylindrischer Ansatz 55 mit einer ebenfalls  zylindrischen     Ausnehmung    56     vorgesehen.    Der Zapfen  52 greift nacheinander in die Schlitze 51 und 52 ein.

    Die zwischen den radial verlaufenden Schlitzen am       Malteserkreuz    50 mit ihren Mantellinien     axial    zur  Achse     X-X    gerichteten Flächen 57, 58, 59 berühren  sich abwechselnd mit dem zylindrischen Ansatz 55 und  sichern so die Rastlagen des     Malteserkreuzes.    Die  Scheibe 53 ist auf     einer    von einem Motor 61 angetrie  benen Welle 62 fest verkeilt, wobei der Motor 61 am  Gehäuse 1 befestigt ist. Die Motoren 44 und 61 sind  über elektrische Leitungen 69 und 70 mit einer     nicht     dargestellten     Stromquelle    verbunden.  



  Auf der Scheibe 16 ist ein Kontaktgeber 63 ange  ordnet, dem am Gehäuse 1 befestigte elektrische  Federkontakte 64 und 65 mit elektrischen Anschlüssen  66 und 67 zugeordnet sind. Jeweils einer der in     Fig.    1  dargestellten beiden Federkontakte 64 und 65 wird  durch den Kontaktgeber 63 geschlossen. Grundsätzlich  sind soviel Federkontakte peripher zur Achse     X-X     über der Scheibe 16 angeordnet, wie Symbole darstell  bar sein sollen.  



  Ein zusammen mit der     Kurventrommel    13 axial  verschiebbarer Schlitten 76 ist in einer     Gleitführung    77  am Gehäuse 1 gelagert und besitzt eine Anlagefläche  78 für die Nasen der Hebel 29 und 30.  



  Die Wirkungsweise des Ausführungsbeispiels ist  folgende: Der Motor 61 treibt über die Welle 62 das  aus der Scheibe 53, dem Zapfen 54, dem Ansatz 55  und dem     Malteserkreuz    50 bestehende     Schrittschalt-          werk,    die Welle 49 und das Zahnrad 46 die Scheibe 16  und damit den Programmträger 18 zu Drehungen um  die Achse     X-X    an. Die Drehung erfolgt so lange, bis  die ein gewünschtes Symbol darstellenden Kurvenkör  per 19, 20 vor die Nasen 27, 32 der Doppelhebel 26,  29 und 30 zu liegen kommen.

   Danach wird der Motor  61 abgeschaltet und der Motor 44 eingeschaltet, der  über die Welle 45 und die Zahnräder 43 und 9 den  Finger 12 zu Drehungen um die Achse     X-X        veran-          lasst,    so dass das Rad 14 auf der Kurvenfläche 15 ab  rollt.

   Dabei senkt sich die Kurventrommel 13 nach  Massgabe der Kurvenfläche 15 und es werden zu  nächst die Doppelhebel 29 und 30 in ihren     Lagern    ent  sprechend den am Programmträger 18 befestigten Kur  venkörpern, von denen nur der Kurvenkörper 19 sicht  bar ist, geschwenkt und dadurch die Schubstangen 35  und 36 entgegen den     Federn    37 und 38 in den Gleitla  gers 33 und 34 verschoben, die Gabeln 39 und 40  bewegt und der Führungsring 41 in zwei     Koordinaten-          richtungen    etwa rechtwinklig zur Achse     X-X    verscho  ben.

   Auf diese Weise wird der Stift 6 des     Markieror-          gans        in    die zur Markierung eines Symbols erforder  liche     Ausgangsstellung    gebracht. Danach wird der  Hebel 26 im Lager 25 nach Massgabe des Kurventrä  gers 20 geschwenkt. Diese Schwenkung hat eine Ab  lenkung des     Markierorgans    3 entgegen der Wirkung  der Feder 7 im Hohllager 2 zur Folge, und der Stift 6  wird auf die Markierungsfläche aufgesetzt. Durch das  weitere     Gleiten    der Doppelhebel 29 und 30 auf den  ihnen zugeordneten Kurvenkörpern wird das Markier  organ 3 in der Weise bewegt, dass der Stift 6 die zur  Markierung eines Symbols erforderliche Kurve be  schreibt.

   Da die Kurventrommel 13 entsprechend der  Kurvenfläche 15 in gleicher Weise wieder zurückbe  wegt wird,     beschreibt    der     Stift    6     im    Rückwärtsgang die      gleiche Kurve, bevor das     Markierorgan    3 wieder ange  hoben wird und die Hebel 26, 29 und 30 wieder in  ihre     Ausgangsstellungen    gelangen. Der beim Absenken  der     Kurventrommel    13 geöffnete Kontakt 64 wird im       Rückwärtsgang    wieder geschlossen und bewirkt über  nicht dargestellte Mittel ein Abschalten des Motors 44.

    Danach können durch     Einschalten    des Motors 61 an  dere auf dem Programmträger 18 befindliche, zusam  mengehörige     Kurvenkörper    den Hebeln 26, 29 und 30  zugeordnet werden.  



  In     Nullstellung    wird durch Einschalten des Magne  ten 74 über den Anker 73 der Hebel 26 im Lager 25       geschwenkt    und damit das     Markierorgan    3 zur Punkt  markierung auf die     Markierungsfläche    abgesenkt.  



  Die     Erfindung    ist nicht an das dargestellte Ausfüh  rungsbeispiel gebunden. Sie ist hinsichtlich des An  triebs der Kurventrommel 13,     hinsichtlich    der     kon-          struktiven        Durchführung    der     Absenkung    des Markier  organs 3, der     Anordnung    der Kontakte 64     und    65,  der     übertragung    der Hebelbewegungen auf das     Mar-          kierorgan    und der Aufhängung des     Markierorgans     noch vielfältig     variierbar.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Markierungsgerät, insbesondere für Koordinatogra- fen, mit auf einem mindestens in einer Richtung ver schiebbaren Träger angeordneten Markierorgan, wel ches zum Markieren von Symbolen nach einem vorge gebenen Programm bewegbar ist, dadurch gekennzeich net, dass das Markierorgan am Träger kardanisch gela gert ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Markierungsgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Markierorgan in Ruhestellung arretiert ist. 2.
    Markierungsgerät nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ruhestellung des Markierorgans genau festgelegt ist. 3. Markierungsgerät nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Markierorgan von einem zylinderförmigen Programmträger umgeben ist und zwischen: dem Programmträger und dem Markier organ Hebelverbindungen bestehen.
CH487767A 1967-04-06 1967-04-06 Markierungsgerät, insbesondere für Koordinatografen CH462003A (de)

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