CH461902A - Schiebergehäuse für hydraulische Kolbenschiebersteuerungen und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Schiebergehäuse für hydraulische Kolbenschiebersteuerungen und Verfahren zu seiner Herstellung

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Publication number
CH461902A
CH461902A CH334168A CH334168A CH461902A CH 461902 A CH461902 A CH 461902A CH 334168 A CH334168 A CH 334168A CH 334168 A CH334168 A CH 334168A CH 461902 A CH461902 A CH 461902A
Authority
CH
Switzerland
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rings
valve housing
bore
valve
slide
Prior art date
Application number
CH334168A
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English (en)
Inventor
Mayer Manfred
Wanner Walter
Original Assignee
Hydrel Ag
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B13/00Details of servomotor systems ; Valves for servomotor systems
    • F15B13/02Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Valve Housings (AREA)

Description


  Gegenstand der Erfindung ist ein     Schiebergehäuse     für hydraulische     Kolbenschiebersteuerungen,    insbeson  dere für 2-, 3-, 4- oder Mehrwegschieber.  



  Bei der Herstellung der bekannten     Schiebergehäuse     dieser Art wird die     Steuerkolbenbohrung    in bestimmten  axialen Abständen zur Bildung von Ringrillen für die       Ölzu-    und     -abgänge    des Schiebers     hinterstochen,    wonach  die Bohrung anschliessend durchgehend gehont wird.  Dieses Einstechen der Rillen in die     Schieberbohrung     eines oftmals beim Drehen Unwucht verursachenden  Gussgehäuses stellt eine ziemlich zeitraubende und  deshalb kostspielige Operation dar.

   Bei dieser Art der       Rillenherstellung    ist es oft schwierig, die verschiedenen       Breitenmasse    genau     einzuhalten,    die erforderlich sind,  um die Überdeckung der Schieber- bzw.     Durchlassöff-          nungen    im Betrieb zu gewährleisten, wobei es zur Kon  trolle dieser     Breitenmasse    ganz besonderer     Messwerk-          zeuge        bedarf.     



  Bei einer weiteren bekannten Ausführungsform wird  für die Einarbeitung der Rillen eine besondere Hülse  als leicht zu bearbeitender Drehteil verwendet, in deren  Bohrung die Rillen eingedreht werden. Die fertig bear  beitete Hülse wird hernach in die hierfür vorgesehene  Bohrung des Gussgehäuses eingepresst. Auf diese Weise  kann die Bearbeitung des Gussgehäuses, als Unwucht  verursachender Drehteil, vermieden werden. Jedoch auch  diese Ausführungsart ist im Hinblick auf eine serienweise  Herstellung von 2-, 3-, 4- oder Mehrwegschiebern noch  keineswegs befriedigend.  



  Alle diese Nachteile sollen bei dem erfindungsgemäs  sen     Schiebergehäuse    nun dadurch vermieden werden, dass  in eine gegenüber der     Schieberbohrung    erweiterte Boh  rung des     Schiebergehäuses    Ringe mit einheitlich kleine  rem, und Ringe mit grösserem     Innendurchmesser    in ab  wechselnder Aufeinanderfolge eingebaut sind, wobei die  Ringe mit der kleineren, der     Schieberbohrung    entspre  chenden Bohrung zur Aufnahme und Führung des Kol  benschiebers dienen,

   während die Ringe mit der     grös-          seren    Bohrung für die Distanzierung der erstgenannten  Ringe sowie für die Bildung von     Durchströmkammern     für die Zu- und Abflusskanäle vorgesehen sind.  



  Zur Herstellung des     erfindungsgemässen        Schieberge-          häuses    dient ein besonderes Verfahren, welches darin be-    steht, dass für 2-, 3-, 4- oder Mehrwegschieber  steuerungen einheitliche Ringe in Automatenarbeit unter  genauer Einhaltung der     Breitentoleranzen    für die Steuer  kanten hergestellt, in die gemeinsame Bohrung des       Schiebergehäuses    eingebaut und auf das     Fertiginnenmass     des beweglichen Schiebers ausgerieben werden.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungs  form des     Erfindungsgegenstandes    dargestellt, und zwar  zeigt:       Fig.    1 einen     Axialschnitt    durch ein     Schiebergehäuse     mit Schieber, und       Fig.    2 einen     Axialschnitt    durch die in eine gemeinsame  Bohrung eines     Schiebergehäuses    eingebauten Ringe.  



  In einem     Schiebergehäuse    1 sind in einer gegenüber  dem     Schieberdurchmesser    erweiterten Bohrung 2' in ab  wechselnder Aufeinanderfolge Ringe 3, 4 mit einheit  lichem Aussendurchmesser eingebaut, wobei die einen  Ringe 3, einen     einheitlichen    kleineren Innendurchmesser  2 und die anderen Ringe 4 einen der Bildung der Ring  rillen 5 dienenden vorzugsweise einheitlichen grösseren  Innendurchmesser 4'     aufweisen.    Die Ringe 3,

   4 sind in  die erweiterte Bohrung 2' mit Pressitz eingesetzt oder  mittels eines     Metallklebstoffes    in der Bohrung 2'     fixiert.     6 bezeichnet den beweglichen Schieber mit zwei Steuer  rillen 7 und 8 sind zwei in die Bohrung 2' eingepresste  oder eingeklebte Endbüchsen.  



  Die Herstellung der Ringe 3, 4 ist in Automatenarbeit  möglich, da bei Serienfertigung der     Schiebergehäuse    diese  Ringe in grossen Mengen benötigt werden. Die Toleranz  der Steuerkanten zwischen den Gehäuserillen 5 und den  Schiebemillen 7 kann bei dieser Herstellungsweise sehr  genau eingehalten werden. Die auf dem Automaten her  gestellten Ringe können anschliessend auf einer Flach  schleifmaschine mit einer Toleranz von   0,01 mm auf  die erforderliche Breite     geschliffen    und dann in die  Bohrung 2' eingebaut werden. Zum Schluss wird die Boh  rung 2 auf das gemeinsame     Fertiginnenmass    ausgerieben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Schiebergehäuse für hydraulische Kolbenschieber steuerungen, insbesondere für 2-, 3-, 4- oder Mehrweg schieber, dadurch gekennzeichnet, dass in eine gegenüber dem Schieberdurchmesser (2) erweiterte Bohrung (2') des Schiebergehäuses (1) Ringe (3) mit einheitlichem, kleine rem und Ringe (4) mit grösserem Innendurchmesser in abwechselnder Aufeinanderfolge eingebaut sind, wobei die Ringe (3) mit der kleineren, der Schieberbohrung (2) entsprechenden Bohrung (2) zur Aufnahme und Führung des Kolbenschiebers (6) dienen, während die Ringe (4)
    mit der grösseren Bohrung für die Distanzierung der erstgenannten Ringe (3) sowie für die Bildung von Durch- strömkammern (5) für die Zu- und Abflusskanäle vor gesehen sind.
    II. Verfahren zur Herstellung der Schiebergehäuse nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass für 2-, 3-, 4- oder Mehrwegschiebersteuerungen einheit liche Ringe (3, 4) in Automatenarbeit unter genauer Ein haltung der Toleranzen für die Steuerkanten hergestellt, in die gemeinsame Bohrung (2') des Schiebergehäuses (1) eingebaut und auf das Fertiginnenmass des beweglichen Schiebers (6) gemeinsam ausgerieben werden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Schiebergehäuse nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringe (3, 4) mit Pressitz in die Bohrung (2') des Schiebergehäuses (1) eingesetzt sind. 2. Schiebergehäuse nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringe (3, 4) mittels eines Metall klebstoffes in der Bohrung (2') des Schiebergehäuses (1) fixiert sind. 3. Schiebergehäuse nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanzierungsringe (4) einen einheitlichen Aussendurchmesser aufweisen.
CH334168A 1968-03-05 1968-03-05 Schiebergehäuse für hydraulische Kolbenschiebersteuerungen und Verfahren zu seiner Herstellung CH461902A (de)

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