CH458264A - Walzkopf zum Einwalzen von Nuten in Wellen - Google Patents

Walzkopf zum Einwalzen von Nuten in Wellen

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Publication number
CH458264A
CH458264A CH148867A CH148867A CH458264A CH 458264 A CH458264 A CH 458264A CH 148867 A CH148867 A CH 148867A CH 148867 A CH148867 A CH 148867A CH 458264 A CH458264 A CH 458264A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
rolling
sliding blocks
grooves
rollers
wedge
Prior art date
Application number
CH148867A
Other languages
English (en)
Inventor
Ivanovich Zusanov Georgy
Leontievich Kasperovic Vikenty
Lvovich Kosovsky Volya
Petrovich Scherbina Boris
Original Assignee
Exnii Metallorezh Stankov
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Exnii Metallorezh Stankov filed Critical Exnii Metallorezh Stankov
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H7/00Making articles not provided for in the preceding groups, e.g. agricultural tools, dinner forks, knives, spoons
    • B21H7/18Making articles not provided for in the preceding groups, e.g. agricultural tools, dinner forks, knives, spoons grooved pins; Rolling grooves, e.g. oil grooves, in articles
    • B21H7/187Rolling helical or rectilinear grooves

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description


  Walzkopf zum Einwalzen von Nuten in Wellen    Die Erfindung betrifft einen Walzkopf zum Einwal  zen von Nuten in Wellen, insbesondere zum     Kalteinwal-          zen.     



  Bekannte Walzköpfe zum Einwalzen von Nuten in  Wellen besitzen ein     Walzkopfgehäuse,    in dem sich     Gleit-          steine    mit Walzrollen und Keile befinden, wobei die  letztgenannten zwischen dem     Walzkopfgehäuse    und je  dem Gleitstein eingesetzt sind und die Gleitsteine zum  Verstellen in Führungen durch eine Vorrichtung zur  Keilverstellung verschoben werden.  



  Die Vorrichtung zur Keilverstellung besteht bei den  bekannten Walzköpfen aus einer Schraube mit Mutter,  wobei letztere starr im     Walzkopfgehäuse    eingebaut ist,  die Schraube hingegen den Keil verstellt und dadurch für  die Einstellverschiebung des Gleitsteins mit den     Walzrol-          len    sorgt.  



  Hierbei ist, da bei der Einstellverschiebung aller  Gleitsteine jeder einzelne Gleitstein getrennt eingestellt  werden muss, eine lange Rüstzeit beim Einwalzen der  Nuten in mehr als einem Durchgang oder beim Kalibrie  ren der Nuten erforderlich, wodurch die Produktivität  vermindert wird und Schwierigkeiten beim Betrieb ent  stehen,  Der     driznd    hierfür besteht darin, dass vor dem  zweiten Durchgang oder dem     Kalibrieren    der Nuten das  zu bearbeitende Werkstück aus der Spannvorrichtung  herausgenommen, jeder Gleitstein mit der Walzrolle vors  neuem auf das vorgegebene Mass eingestellt und danach  das zu bearbeitende Werkstück wiederum in die Spann  vorrichtung eingelegt werden muss.  



  Es ist das Ziel der vorliegenden Erfindung, die  aufgezählten Nachteile zu beseitigen.  



  Der Erfindung     liegt    die Aufgabe zugrunde, einen  Walzkopf zum Einwalzen von Nuten in Wellen, vorzugs  weise zum     Kalteinwalzen,    zu     schaffen,    der es     ermöglicht,     Nuten nicht nur     in    einem Durchgang, sondern auch in  mehr als einem Durchgang einzuwalzen sowie Nuten zu       kalibrieren,    ohne dass die     zu    bearbeitende Welle aus der       Spannvorrichtung    herausgenommen werden muss, so    dass auf diese Weise eine hohe Produktivität und eine  einfache Bedienung im Betrieb erreicht werden kann.  



  Diese Aufgabe wird mit     Hilfe    eines Walzkopfes  gelöst, in dessen Gehäuse sich Gleitsteine mit Walzrollen  sowie zwischen Gehäuse und jedem Gleitstein eingesetzte  Keile befinden, wobei letztere beim Verstellen in Führun  gen durch die Vorrichtung zur Keilverstellung verscho  ben werden und     erfindungsgemäss    die Vorrichtung zur  Keilverstellung mit einem speziellen Mechanismus ausge  rüstet ist, der für die gleichzeitige Einstellverschiebung  aller Gleitsteine mit ihren Walzrollen sorgt.  



  Wenn die Vorrichtung zur Keilverstellung jeweils eine  in Achsrichtung nicht verschiebbare Schraube und eine  auf ihr in Achsrichtung bewegbare Mutter, durch die der  Keil verstellt wird, enthält, besteht der spezielle Mecha  nismus für die gleichzeitige Einstellverschiebung aller  Gleitsteine mit ihren Walzrollen vorzugsweise aus einem  am     Walzkopfgehäuse    befestigten Sonnenrad, das mit den  Zahnrädern in Eingriff steht, die jeweils auf der Schraube  jeder Vorrichtung angeordnet sind.  



  Mit dem erfindungsgemässen Walzkopf können Nu  ten in mehr als einem Durchgang eingewalzt oder       kalibriert    werden. Hierbei kann eine hohe Produktivität  und eine einfache Bedienung erreicht werden.  



  Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfin  dung     anhand    der Beschreibung und beiliegender Zeich  nung erläutert. Es zeigen:       Fig.    1 die Draufsicht auf einen Walzkopf, und       Fig.    2 einen Schnitt nach Linie     II-II    der     Fig.    1.  



  Der Walzkopf besitzt den Körper 1     (Fig.    1 und 2), in  dem sich Gleitsteine 2 mit Walzrollen 3 sowie Keile 4  befinden. Letztere sind zwischen dem Gehäuse 1 und  jedem Gleitstein 2 eingesetzt. Jeder Gleitstein 2 wird  beim Einstellen in den Führungen 5 durch eine Vorrich  tung zum Verstellen der Keile 4 verschoben. Diese  Vorrichtung enthält die in Achsrichtung im Gehäuse 1  nicht verschiebbar eingebaute Schraube 6     (Fig.    2) und die  Mutter 7, die längs der Schraube 6 bewegt wird und mit  dem Keil 4 verbunden ist.  



  Die Vorrichtung besitzt ferner zur gleichzeitigen      Einstellverschiebung aller Gleitsteine 2 mit ihren     Walz-          rollen    3 einen speziellen Mechanismus, der aus dem am       Walzkopfgehäuse    1 befestigten Sonnenrad 8 besteht, das  mit Zahnrädern 9 in Eingriff steht, die jeweils auf der  Schraube 6 aufgesetzt sind.  



  Eine solche konstruktive Ausbildung und fertigungs  technische Ausführung des Walzkopfes     gestattet    es,  gleichzeitig die Einstellverschiebung aller Gleitsteine mit  ihren Walzrollen durchzuführen und ermöglicht das  Einwalzen von Nuten in Wellen in mehr als einem  Durchgang sowie das     Kalibrieren    von Nuten, ohne dass  die zu bearbeitende Welle 10 aus der Spannvorrichtung  11 herausgenommen zu werden braucht.  



  Mit dem Walzkopf wird folgendermassen gearbei  tet:  Jeder Gleitstein 2 mit seiner Walzrolle 3 wird so  eingestellt, dass die Arbeitsfläche     ea     jeder Walzrolle den  gleichen Abstand von der geometrischen Achse      b     der  Spannvorrichtung besitzt. Dies wird durch Drehen der  entsprechenden Schraube 6 erreicht, längs der die mit  dem Keil 4 verbundene Mutter 7 verschoben wird.  Hierbei verschiebt der Keil 4 den Gleitstein 2 mit der  Walzrolle 3.  



  Es wird, nachdem auf diese Weise jeder Gleitstein 2  mit der     Walzrolle    3 eingestellt wurde, ein Zahnrad 9 auf  jede Schraube 6 aufgesetzt und mit dem Sonnenrad 8 in  Eingriff gebracht.  



  Durch Drehen des Sonnenrades 8 (mit     Hilfe    eines  beliebigen bekannten Verfahrens) des in     Eingriff    mit den  Zahnrädern 9 stehenden Sonnenrades 8 wird die Drehbe  wegung auf die zugehörigen Schrauben 6 übertragen und  es     erfolgt    eine gleichzeitige Einstellverschiebung aller  Gleitsteine 2 mit den Walzrollen 3 um ein vorgegebenes  Mass d,.  



  Das zu bearbeitende Werkstück - in unserem Falle  die Welle 10 - wird in die Spannvorrichtung eingelegt.  Danach werden Nuten im ersten Durchgang einge  walzt.  



  Das Sonnenrad 8 wird, um einen zweiten Durchgang  auszuführen oder um die Nuten zu     kalibrieren,    ebenfalls  gedreht. Hierbei erfolgt eine gleichzeitige Einstellver  schiebung aller Gleitsteine 2 mit den Walzrollen 3 um ein  vorgegebenes Mass     d=.     



  Bei diesem Vorgang wird die Welle 10 nicht aus der       Spannvorrichtung    herausgenommen.  



  Auf diese Weise wird gewährleistet, dass nach dem  zweiten Durchgang, oder nach dem     Kalibrieren,    Nuten       mit    vorgegebenen Massen vorhanden sind.    Danach wird die fertige Welle 10 aus der Spannvor  richtung herausgenommen.  



  Die Gleitsteine mit ihren Walzrollen werden um das       Mass    dl, oder ein     beliebiges    anderes vorgegebenes  Mass, durch Drehen des Sonnenrades 8 in die Aus  gangsstellung zurückgeführt.  



  Durch die gleichzeitige Einstellverschiebung aller  Gleitsteine 2 mit ihren Walzrollen 3 wird die Rüstzeit  beim Einwalzen von Nuten in Wellen in mehr als einem  Durchgang und beim     Kalibrieren    von Nuten eingespart,  die auf die Walzrollen drückenden Kräfte werden ver  mindert und hierdurch die Lebensdauer der Walzrollen  verlängert.     Ausserdem    erhält man Nuten mit genaueren  geometrischen Abmessungen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Walzkopf zum Einwalzen von Nuten in Wellen, insbesondere zum Kalteinwalzen, wobei sich im Walz- kopfgehäuse Gleitsteine mit Walzrollen und Keile befin den, wobei die letztgenannten zwischen dem Walzkopfge- häuse und jedem Gleitstein eingesetzt sind und die Gleitsteine zum Verstellen in Führungen durch eine Vorrichtung zur Keilverstellung verschoben werden, da durch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zur Verstel lung der Keile (4) mit einem speziellen Mechanismus ausgerüstet ist, der für die gleichzeitige Einstellverschie bung aller Gleitsteine (2)
    mit ihren Walzrollen (3) sorgt. UNTERANSPRUCH Walzkopf nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Vorrichtung zur Keilverstellung jeweils eine in Achsrichtung nicht verschiebbare Schraube (6) und eine auf ihr in Achsrichtung bewegbare Mutter (7), durch die der Keil verstellt wird, enthält, und dass der spezielle Mechanismus für die gleichzeitige Einstellver schiebung aller Gleitsteine (2) mit ihren Walzrollen (3) aus einem am Walzkopfgehäuse befestigten Sonnenrad (8) besteht, das mit den Zahnrädern (9) in Eingriff steht, die jeweils auf der Schraube (6) jeder Vorrichtung angeordnet sind.
CH148867A 1967-02-01 1967-02-01 Walzkopf zum Einwalzen von Nuten in Wellen CH458264A (de)

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DEE0033467 1967-02-24

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN115007717A (zh) * 2022-06-15 2022-09-06 江西理工大学 一种带冲击效应的滚压头装置

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