CH456331A - Vorrichtung zum Verfeinern und Egalisieren von in Flüssigkeit aufgeschwemmten Faserstoffen für die Herstellung von Papier, Pappen oder ähnlichen Erzeugnissen - Google Patents

Vorrichtung zum Verfeinern und Egalisieren von in Flüssigkeit aufgeschwemmten Faserstoffen für die Herstellung von Papier, Pappen oder ähnlichen Erzeugnissen

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CH456331A
CH456331A CH1764266A CH1764266A CH456331A CH 456331 A CH456331 A CH 456331A CH 1764266 A CH1764266 A CH 1764266A CH 1764266 A CH1764266 A CH 1764266A CH 456331 A CH456331 A CH 456331A
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Ohe Ernst Von Der
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    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21BFIBROUS RAW MATERIALS OR THEIR MECHANICAL TREATMENT
    • D21B1/00Fibrous raw materials or their mechanical treatment
    • D21B1/04Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres
    • D21B1/12Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres by wet methods, by the use of steam

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description


      Vorrichtung    zum Verfeinern und Egalisieren von in Flüssigkeit aufgeschwemmten Faserstoffen  für die Herstellung von Papier, Pappen oder ähnlichen Erzeugnissen    Für die Herstellung von Papier, Pappen oder ähn  lichen Erzeugnissen ist die     Mahlung    von Faserstoffen  eine     notwendige        Vorbehandlung,    wenngleich sie einen  recht unwirtschaftlichen Vorgang darstellt.

   Aus neuzeit  lichen Forschungsberichten und aus     Mahlversuchsergeb-          nissen    ist eine solche oder ähnliche Feststellung in der  Papiertechnologie zu entnehmen.     Zudem    lassen diese  Forschungsarbeiten eindeutig erkennen, dass die hydro  statischen und hydrodynamischen Kräfte, die den     Faser-          aufschluss    besonders bei einem mechanischen Mahlen  betrieblich und stofftechnisch recht günstig beeinflussen,  hinsichtlich ihrer Wirkungsweisen mit den hydraulischen  Feldern innerhalb der Flüssigkeitsräume mehr als bisher  in die konstruktive Gestaltung dieser bekannten Mühlen  und Apparate     einbezogen    werden sollten.  



  Es ist bekannt, dass eine hydromechanische Behand  lungsweise von     Faserstoff-Suspensionen,    wenn sie voll  endet wirksam werden soll, in solchen Räumen erfolgen  muss, die     grösser    sind als die bei den üblichen Konstruk  tionen der     Kegelstoff-Refiner    und Mühlen sowie der  sonstigen     Refiner        Lind    ähnlichen Stoffmühlen, und klei  ner sind als die der     Pulper    oder ähnlichen     Stofflöser-          Konstruktionen,    wobei jedoch die Grössenordnung von  der jeweiligen Tiefenwirkung des sich radial bewegen  den     Flüssigkeitsdruckes    abhängt.  



  In einer Vorrichtung zum Verfeinern und Egalisieren  von in Flüssigkeit aufgeschwemmten Faserstoffen für die  Herstellung von Papier, Pappen oder dergleichen Er  zeugnissen wird daher das Strömungsgefälle der     einflies-          senden    Suspension zwischen dem Zu- und Ablauf inner  halb einem     im    Mittelteil des Gehäuses zwischen waage  recht gelagerten Mahlrotoren eingeordneten Raum in  horizontal unterteilte hydraulische Druckräume mit un  terschiedlichen     Wirkungsmerkmalen    übergeleitet, wobei  der abschliessende Flüssigkeitsspiegel höher als der  Scheitel des Umlaufkreises der Rotoren in einer     Ab-          schluiss-Druckkuppel    gelegen ist,

       und    gleichzeitig die     sich       stets horizontal durch die aufsteigende Strömung aus den       unterhalb        liegenden    -turbulenten hydraulischen Druck  vorgängen     ausgleichende        Abflüssebene    des Gutstoffes  bildet.

   Mit dieser konstruktiven Formgestaltung wird be  zweckt, dass durch die radialen Umlaufströmungen und  durch die pumpenartigen Wirkungseffekte der Rotoren  in der     Abschlusskuppel    ein über die gesamte Oberfläche  des     Mittelteils        ausgedehnter        Wamer-Druckkörper    ent  steht, der in Form einer gleichmässig verteilten und .lot  recht abwärts wirkenden     Drucklast-Ebene    sämtliche     fa-          serstofftechnischen    Aufschlussvorgänge in seinen Druck  bereich einbezieht und sie hydraulisch zentral nach     hy-          dromechanischen    Wirkungsweisen steuert.  



  Die Grösse der Oberfläche des     WasseMruckkörpers,     die etwa das Fünfzehnfache der in Frage kommenden  Rohrquerschnitte beträgt, und die Stärke der Wasser  säule, die sich zwischen<B>100</B> und 250 mm bewegt, zeigen  den hohen Einflussbereich der hydraulischen Kräfte.  



  In     Kegelstoffmühlen    und     Kegelrefinern    werden be  kanntlich auch hydraulische Druckräume eingeschaltet,  jedoch liegen diese an den Stirnwänden des Gehäuses  mit einem     Auslaufstrom    in paralleler Richtung zur     Ro-          torachse,    dagegen nicht rechtwinklig zu dieser mit einer       horizontalen,        abschlessenden        Oberflächendruckebene.    In       Scheibenrefinern        wird    die     Suispension    mittels     Fliessdruck     zwar senkrecht gegen eine Mahlscheibe geleitet,

   um da  durch in einer axialen Aufteilung einen     Faserstoffstrom     durch deren Mahlelemente im Aussenkreis gleichmässig  für eine     Flächenmahlung        hindurchzuleiten.    Alle sonsti  gen     Stoffmühlen,    soweit sie bekannt sind, weisen keine  hydraulischen Druckräume auf.  



  Die erfindungsgemässe Vorrichtung besteht aus ei  nem Gehäuse, in dessen parallel zueinander verlaufen  den Längsseiten gegensinnig     angetriebene,    mit Werk  zeug-Garnituren versehene     Mahlrotoren    zu beiden Sei  ten eines im Mittelteil des Gehäuses vorgesehenen  Raums angeordnet sind, und zeichnet sich dadurch aus,      dass     dieser    Raum im     Bereich    der     Oberseite        des.        Zulauf-          rohrs    durch eine nach oben gewölbte Zwischendecke  aufgeteilt ist, und zwar  - in einen Zulauf- und Verteilerraum,

   aus dem die Ro  toren die Suspension durch die seitlichen Längs  öffnungen zugeführt erhalten und  - in einen     Fasertrenn-    und Sortierraum, in den die Ro  toren     das        Mahlgut    jeweilig     in        Teilmengen    aus dem  radialen Stoffumlauf im Gegenstrom hinein- bzw.  hindurchdrücken, und in einem     Kuppelraum    mit ei  nem     Abflussrohr,    in dem der     Gutstoffanteil    aufwärts  steigt und abfliesst     während    der zurückgehaltene  Stoffanteil über die Zwischendecke in den radialen  Stoffumlauf zurückgleitet.  



  Ein Konstruktionsbeispiel der erfindungsgemässen  Vorrichtung ist in den Zeichnungen     Fig.    1 bis 3 dar  gestellt, und zwar zeigen       Fig.    1 einen Längsschnitt und Seitenansicht in der  Linie     1-I,          Fig.    2 eine Draufsicht in der Schnittlinie     11-1I,    und       Fig.    3 eine Ansicht der Rückseite     A-B.     



       Fig.    4 und 5 enthalten schematische Darstellungen  über eine Abwicklung der     Rotoroberfläche    mit den  Strömungsrichtungen und eine Messereinordnung der       Mantelgrundwerke.     



  In den Längsseiten eines Gehäuses 13 sind Rotoren  12, getrennt durch einen im Mittelteil eingeordneten  Raum, der durch die Zwischendecke 15 in die Räume 11  und 16 aufgeteilt ist, auf den Fundamenten 14 mit  waagerechter Welle     gelagert,    eingebaut. Die Rohrleitung  10 mündet im Raum 11, der auf den Längsseiten unter  halb der Zwischendecke 15 mit den anliegenden Rotor  räumen verbunden ist.

   Der Raum 11 bildet den untern  Zulauf- und Verteilerraum, und im Raum 16 bewegen  sich infolge     des        radiagen    Stoffumlaufs     anteilige        Suispen-          sionsmengen    im Gegenstrom der Rotoren 12, die bei  weiterem Betriebsablauf in die     Abschlusskuppe    17 zu  der     Abflussebene    in Höhe des Abflussrohrs 17a aufstei  gen. Ein Ventil 18 entlüftet den obern     Kuppelraum.    Der  Flüssigkeitsdruck wird über das Manometer 18a über  wacht.  



  Die Zwischendecke 15, die in der Längsrichtung des  Raums mit einer halbkreisförmig ausgebildeten Ober  fläche eingeordnet     ist,    bildet für den Raum 16 gleich  zeitig den     Abfall-Boden    und ist auf beiden     Rotorseiten     mit Führungsblechenden auswechselbar versehen, die  hier die Umlaufzone der Rotoren begrenzen.  



  Die Mantelteile 19, die die Rotoren halbkreisförmig  umgeben und die     Rotorräume    auf den Aussenseiten   Sicht     A-B    - abschliessen, werden in oberen und unteren  Führungsmitteln wie Bolzen 21,     Bolzenmantel    22, die  untereinander mit Gussprofilen 23 verbunden sind, gehal  ten und durch Handräder 24 in horizontaler Linienfüh  rung gegen die Anschlagseiten 20 gedrückt. Durch diese  Anordnung ist der Konstruktionsteil ein- und auszubauen.

    Ohne grossen     Zeitaufwand        können    in den     Innenseiten     die     Mahloirgane        ausgewechselt        wenden.        Bei    den. allge  meinen Mahlvorgängen ist der Einsatz eines besonderen  Grundwerks nicht notwendig, daher sind .in der     darge-          stellen    Vorrichtung     Einbauelemente    25 vorgesehen, die  eine poröse     Oberfläche    besitzen.  



  Im Oberteil der Mahlräume sind zwischen den Ro  toren 12 und dem Raum 16 in Höhe der Auslaufströ  mungen in Richtung der     Pfeile    26     Lochblechsegmegte     27 vorgesehen, welche     düreh    die     Bolzen    21     im        Mantelteil     befestigt sind. Die obere Abdeckung     erfolgt    durch die  Platte 29, die mit einer     Dichtungslamelle    in die Gehäuse-         querleiste    28 eingeschoben und auf den Dichtungsflächen  mit den     Rändelschrauben    30 gehalten wird.  



  Die     Rotoreinlaufplatte    31, die von der     Gehäuse-          Querleiste    20 im Unterteil und der Querrippe 51 getra  gen wird, ist mit einer Muldenform ausgebildet, um  durch die Umlaufströmung in Pfeilrichtung 26 in der       Zulauföffnung    59 einen Flüssigkeitssog im Raum 11 zu  bewirken.  



  Die     Rotoren    12     sind-    mit     Hohlwellen    32     ausgerüstet,     die einseitig für axiale Strömungsvorgänge     eingeschaltet     werden. Die     Hohlkörper-Längssegmente    33 werden     zwi-          -schen    den Aussenscheiben mit Auflageringen 34 durch  Zuganker und Rohrbolzen 36, die gleichzeitig die Werk  zeug-Tragkörper 35 in den Längsnuten harten, einge  spannt.

   Die Oberflächen dieser Tragkörper 35, die ab  gerundet und über den     Rotorkern    erhöht eingeordnet  sind, werden in     Auflaufebenen    für die Messerbesetzung  37 und in Ablaufebenen, die unbesetzt bleiben, aufge  teilt, d. h. die Auflaufebene ist die der Umlaufrichtung  zugekehrte und die Ablaufebene die dieser abgekehrte  Seite.  



  Der axiale Längsraum 39 auf der     Rotoroberfläche     12 mit der     Begrenzung    durch die Tragkörper 35 weist  einen     sektorartigen    Querschnitt mit einer senkrechten  Tiefe von 50 und einer oberen Breite von 120 mm auf.  



  Durch die Hohlwelle 32 wird eine Rohrleitung 40       geführt,    die bis zum Vorraum 42 im     Rotorinnenraum     reicht, von wo aus weitere     Verteilrohrleitungen    41 durch       Ringscheiben    43 im     Rotorinnenraum    eingebaut sind, u und  über Rohranschlüsse 44 und Längsöffnungen in den       Hohllcönpersegmenten    44a in Richtung der Pfeile 64 mit  den     Rotor-Längsräumen    39 verbunden werden, um  axiale Stoffströme     in    die umlaufende Suspension einzu  fügen.

   Ausserdem erhält die Rohrleitung 40 unterhalb  der     Aufgabestelle    der einzuströmenden Medien in Rich  tung des Pfeils 40a eine zusätzliche Druckleitung für  flüssige und gasförmige oder Strömung ähnlicher Art,  die auch für die Reinigung und     Sauberhaltung    der     Rotor-          Inneneinbauten    notwendig ist.  



  Die Triebwelle 45     ist        duirch        einen    verstärkten Wellen  stumpf 46 mit dem Rotor 12 verbunden. Auf dem  Wellenende ist eine elastische Kupplung 47 vorgesehen,  um jeden Rotor getrennt     anzutreiben.     



  In     Fig.    4 beginnt die Darstellung mit dem     Auftreffen          des        Stoffstroms    58, wobei de     Umlaufrichtung    - Pfeil  26 - darüber entscheidet, welche Seite der Tragkörper  35 die schräg gestellten Messergarnituren tragen. Die  ablaufende Seite 38 bleibt stets frei, während auf den  Auflaufseiten bei 48 die Messer     mit    einer Abweichung  von der Senkrechten nach rechts und bei 49 sie mit einer  Abweichung nach links angeordnet sind. Demgemäss  wird die Suspension wechselweise in Richtung der Pfeile  65 und 66 mechanischen     Prall-Beanspruchungen    aus  gesetzt, die in schneller Folge beschleunigt und bis auf  Null abgebremst werden.  



  Der Aufbereitungsvorgang wird im Nachfolgenden  beschrieben.     In    Richtung der Pfeile 55 fliesst die Sus  pension zunächst     in    den Zulauf- und Verteilerraum 11,  der bis auf das Dreifache des Rohrquerschnitts 10       erweitert    ist, um auch auf Fliesspfropfen und sonstige  Faserballungen durch Langfasern aus den Rohrströmun  gen Rücksicht zu nehmen, damit die Rotoren eine  möglichst gleichmässige Stoffzuführung erhalten.

   Die       Umleitung    des     Zulaufstroms    erfolgt in Richtung der  Pfeile 56, nachdem dieser zuvor gegen die Aussenwand  des Gehäuses 13     gestossen    war, womit auch die     Fliess-          energie    aus der Rückströmung in Richtung der Pfeile 57      in die radiale Umlaufströmung der     Rotore    12 über  geleitet wird.  



  Die mitgeführten Fremdteile, wie     Eisenkleinteile    oder  dergleichen werden im Raum     1l    zurückgehalten. Sie  fallen in Richtung der Pfeile 63 auf die schrägen Abfall  böden 52, die von den Querrippen 51 getragen werden  und mit der Ablaufrinne 53 verbunden sind. Die Besei  tigung dieser Ballast-Stoffe erfolgt über die Rohrleitung  mit Sperrschieber 54.  



  In Richtung der Pfeile 58 -     Fig.    1 und     Fig.    2 - tritt  die Suspension aus dem Raum 11 durch die Längs  öffnungen 59 in die     Rotormahlräume,    deren Rotoren  in Richtung des Pfeils 26 umlaufen. Aus beiden       Rotorräumen    strömt das Mahlgut im Gegenstrom in  Richtung der Pfeile 60, durch die     Lochblech-Segmente     27 in kleine Druckkomponenten aufgeteilt, in horizon  taler Richtung in der obern     Fasertrenn-    und Sortierraum  16.

   In der Mittellinie stossen die Flüssigkeitsströme ge  gen- und ineinander, so dass im Gegenspiel der hydrau  lischen Kräfte aus der horizontalen, turbulenten Flüssig  keitszone     ein    aufsteigender Fliessvorgang in Richtung  der Pfeile 61 zum Abflussrohr 17a resultiert.  



  Für ein Egalisieren der Faserstoffe sind die eigene  Schwere der Faser und die Geschwindigkeit der Auf  wärtsbewegung innerhalb der Flüssigkeit in Richtung  der Pfeile 61 grundlegend. Um hierbei das     Wichte-          Trenn-Prinzip    möglichst intensiv einzubeziehen, ist die  Auslaufebene für Gutstoff in eine solche Höhe in den       Kuppelrau.m    17 gelegt worden, die sich oberhalb der       Umlaufscheitelhöhe    der Rotoren     befindet.    In Pfeil  richtung 62 gleiten die nicht genügend     verfeinerten    Faser  stoffe auf der axial zum     Zulaufrohr    verlaufenden Ober  fläche der Zwischendecke 15 in die seitlichen Rotor  räume zurück,

   während die Grobstoffe durch das Loch  blech-Segment 27 zurückgehalten und im Mahlvorgang  weiter bearbeitet werden. Durch die nachgeschaltete  Fasertrennung im Wiche-Prinzip unter Einschaltung ei  ner     Wasserdruck-Ebene    ist es möglich, das Segment 27  mit     grössern        Durchflussöffnungen    zu versehen, so z. B.  Lochweiten von 5 bis 10 mm oder     Langlochquerschnitte     und eventuell es ganz auszuschalten.  



  Um die Faserstoffe bzw. die einzelnen Fasern eng  an die Mahlzone zu binden und Trenneffekte innerhalb  der zentrifugalen Strömungen zu     vermeiden,    erhalten  die     Rotorrand.gebiete    an der Gehäusewand 19 eine  radiale Druckzone 77, in der schräg gestellte Messer  eingreifen, während die Aussenzone 78 einen Flüssig  keitsdruckring um den     Messeraussenkreis    des Rotors  bildet (vgl.     Fig.    4).  



  Die     Fig.    5 zeigt in einem Schema den Einbau von       Grundwerk-Elementen    in die     Rotor-Mantelteile    19 für       Sonder-Mahlvorgänge,    die .sich durch eine unterschied  liche     Grundmesser-Ausrichtung    kenntlich macht. In den  Aussenseiten 68 ist ein Neigungswinkel abwärts nach  innen, .und in den     Mittelbeilen    67 ist     eine    horizontale  Linienführung vorgesehen.

   Sie bewirken eine schnelle  Rückführung der     Suis':pension    aus     den.        Messerzellen     über die Kanäle abwärts in Richtung der Pfeile 72, in  denen die seitlichen Messerzellen in Richtung der Pfeile  71 münden, und lassen in den Aussenseiten     Wirbelzonen     73 entstehen.  



  Als Arbeitsorgane sind     Nutmesser    70 mit einem       Querschnitt    69 vorgesehen, die mit Distanzstücken 69a  eingeordnet werden. In der gleichen Weise, wie die  Werkzeuge der Rotoren sind auch die Grundwerk  Stahl- oder     Steingut-Mahlsätze        auswechselbar.    Die Griffe  75 erleichtern das Herausziehen des Mantelteils 19 mit    dem Grundwerk. Die Verstellung gegen die Rotoren  erfolgt durch die Handräder 24, sie wird durch die  Zwischenringe 76 fixiert. An den Längsseiten des Gehäu  ses 13     sind    Kontrollöffnungen 74 vorgesehen.

   Durch die  Abschlusskappe 59 ist eine Möglichkeit     geschaffen,    die       Zuflussrohrleitung    10 eventuell auf diese Seite zu ver  legen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Verfeinern und Egalisieren von in Flüssigkeit aufgeschwemmten Faserstoffen für die Her stellung von Papier, Pappen oder ähnlichen Erzeugnis sen, bestehend aus einem Gehäuse, in dessen parallel zu einander verlaufenden Längswände gegensinnig angetrie bene, mit Werkzeug-Gamituren versehene Mahlrotoren zu beiden Seiten eines im Mittelteil des Gehäuses vor gesehenen Raums angeordnet sind, dadurch gekenn zeichnet, dass dieser im Bereich der Oberseite des Zulaufrohrs (10) durch eine nach oben gewölbte Zwi schendecke (15) aufgeteilt ist in einen Zulauf- und Ver teilerraum (11), aus dem die Rotoren (12) die Suspen sion durch seitliche Längsöffnungen (59)
    zugeführt erhal ten, und in einen Fasertrenn- und Sortierraum (16), in den die Rotoren (12) das Mahlgut jeweilig in Teil mengen aus dem radialen Stoffumlauf im Gegenstrom hinein- bzw. hindurchdrücken. und in einen Kuppel raum (17) mit einem Abflussrohr (17a), in dem der Gut stoffanteil aufwärts steigt und abfliesst, während der zurückgehaltene Stoffanteil über die Zwischendecke (15) in den radialen Stoffumlauf zurückgleitet. UNTERANSPRüCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Rotoren (12) mit Hohlwellen (32) ausgerüstet sind, in denen eine Rohrleitung (40) verlegt ist, die im Verteilerraum (42) endet, von dem aus Ver teilerrohrleitungen (41), in Ringscheiben (43) gehalten, mit Rohranschlüssen (44) zu den Öffnungen (44a) in den Hohlkörper-Segmenten (33) führen, um in den axialen Längsraum (39) der Rotoren (12) axiale Stoff ströme einzufügen. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass d-ie Mantelteile (19) im Gehäuse (13) auswechselbare und gegen den Rotor verstellbare poröse Einbauelemente (25) oder Grundmesser (69 bzw. 70) mit Distanzstücken (69a) eingebaut erhalten. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die zu beiden Seiten des Mittelteils angeordneten Mahlrotoren (12) mit reihenweise in unter schiedlichem Abweichungswinkel schräg gestellten Mes sern (37) versehen sind. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen den Rotoren (12) und dem Mittelraum (16) ein Lochblech-Segment (27) vorgesehen ist, welches die Rotoren auf einem Teil des Umfangs umgibt. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zwischendecke (15), welche axial zum Zulaufrohr (10) verläuft, eine halbkreisförmige Oberfläche erhält. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass im Raum (11) ein Abfallboden mit schrägen Abfallebenen (52) und einer Spülrinne (53), ver bunden mit einem Auslaufrohr und Schieber (54). eingebaut ist.
CH1764266A 1966-12-09 1966-12-09 Vorrichtung zum Verfeinern und Egalisieren von in Flüssigkeit aufgeschwemmten Faserstoffen für die Herstellung von Papier, Pappen oder ähnlichen Erzeugnissen CH456331A (de)

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