CH445321A - Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette - Google Patents
Gleitschutz- bzw. ReifenschutzketteInfo
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Description
Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette Die Erfindung betrifft eine Gleitschutz- bzw. Reifen schutzkette mit einem Laufteil und zwei mit dem Laufteil durch Glieder verbundenen Seitenteilen.
Bei bekannten Ketten für Kraftfahrzeugreifen dieser Art sind die Seitenteile so ausgebildet, dass sie lediglich zum Befestigen der Gleitschutzkette an dem Kraftfahr zeugrad geeignet sind. Es hat sich jedoch gezeigt, dass die mechanischen Festigkeiten der Seitenketten von bekannten Gleitschtuz- bzw. Reifenschutzketten dort nicht ausreichen, wo diese Seitenketten in Bodenkontakt kommen. Das ist insbesondere der Fall bei Nutzfahrzeu gen, wie Baggern oder Lastwagen und dgl., die in engen Gräben zu fahren haben.
Beim Befahren dieser Gräben scheuern die Seitenteile an den Seitenwänden der oft felsigen Gräben, so dass die Seitenteile nach kurzer Zeit zu Bruch gehen und der Kraftfahrzeugreifen beschädigt wird. Bei besonders starker Beanspruchung werden die aus Rundstahlgliedern bestehenden Seitenketten von fel sigen Geländeteilen sogar abgeschert.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Gleitschutz- bzw. Reifenschutzketten liegt darin, dass sie bei bestimmten Fahrzeugen infolge des geringen Durchgan ges zwischen dem Kraftfahrzeugreifen und Teilen des Kraftfahrzeuges nicht verwendet werden können, da sie eine zu grosse Erstreckung in Richtung der Achse des Kraftfahrzeugreifens haben und deshalb beispielsweise am Fahrzeugrahmen entlangschleifen oder überhaupt nicht zwischen der Reifenseitenfläche und dem Fahr zeugrahmen angeordnet werden können.
Dies ist insbe sondere bei einer Reihe von schweren Nutzfahrzeugen wie Schaufelladern und geländegängigen Lastwagen der Fall. Durch das Schleifen bzw. Anecken an Teilen des Kraftfahrzeuges können die bekannten Gleitschutz- bzw. Reifenschutzketten vorzeitig durch Gewaltbruch zerstört werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette der eingangs be- schriebenen Art so auszubilden, dass deren Seitenteile auch bei starkem Verschleiss eine Standzeit aufweisen, die annähernd der des Laufteiles entspricht. Ferner soll die Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette insbesondere in Axialrichtung des Reifens gegenüber bekannten Ketten dort eine geringe Erstreckung haben, wo dies durch den Abstand zwischen den Reifenseitenflächen und Teilen des Kraftfahrzeuges erforderlich ist.
Durch die Gleit schutz- bzw. Reifenschutzkette soll der Kraftfahrzeugrei fen auch im seitlichen Bereich sicher vor Beschädigung geschützt sein.
Bei der Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette mit einem Laufteil und zwei mit dem Laufteil durch Glieder verbundenen Seitenteilen weist erfindungsgemäss,das an der Aussenseite des Reifens vorgesehene Seitenteil Stegglieder auf, die annähernd senkrecht von dem Reifen abstehen. Derartige Stegglieder können aus Flachmate rial bestehende Stege sein, die senkrecht zur Fläche des Kraftfahrzeugreifens liegen und in dieser Richtung eine relativ grosse Höhe aufweisen. Die Stegglieder stehen zweckmässig weit über die anderen Glieder der Kette über, so dass diese vor Bodenkontakt und damit vor Verschleiss geschützt sind.
Im Gegensatz zu Rundstahl- gliedern können derartige Stegglieder nicht durch spitze Gegenstände, wie beispielsweise scharfkantige Steine, abgeschert werden, so dass die Seitenkette auch bei stärkster Beanspruchung und nach starker Verformung einzelner Stegteile nicht zu Bruch geht.
In weiterer Ausgestaltung weist mindestens ein Seitenteil, vorzugsweise das an der Innenseite des Reifens vorgesehene Seitenteil Flachglieder auf, die bei gestreckter Kette in der Ebene der diese verbindenden Ringglieder liegen. Dadurch eignet sich die Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette auch dort, wo auf einer oder beiden Seiten des Reifens ein sehr enger Zwischenraum zwischen der Reifenseitenfläche und Teilen des Kraft fahrzeuges vorhanden ist. Diese Teile des Kraftfahrzeu- ges können der Kraftfahrzeugrahmen auf der Innenseite des Reifens oder aber der Radkasten oder ein Schutz blech auf der Aussenseite des Reifens sein.
Da die Reifenseitenflächen meist in Nähe der Lauffläche einen geringeren Abstand von Teilen des Kraftfahrzeuges haben, können in Nähe der Reifenlauf fläche an den Seitenteilen Flachglieder und weiter zur Radachse hin Stegglieder vorgesehen sein. Durch die weiter vorstehenden Stegglieder werden dann sowohl die Flachglieder als auch die diese verbindenden Ringglieder vor Beschädigung geschützt.
In weiterer Ausbildung der Erfindung sind meh rere, Laufteil mit den Seitenteilen verbindende Glie der ebenfalls als Stegglieder ausgebildet. Bei dieser Ausbildung schliessen sich an das die Stegglieder aufweisende Seitenteil radial nach aussen abstehende weitere Stegglieder an, welche einen zusätzlichen Schutz des Seitenteiles sowie der im seitlichen Bereich des Reifens liegenden Glieder des Laufteiles bewirken.
Zweckmässig können die Stegglieder auch wechsel weise verschiedene Längen haben. Dadurch können sich die Seitenketten besser den Unebenheiten des Geländes anpassen, so dass ihre Beanspruchung weiter herabge setzt ist.
Eine besonders vorteilhafte Ausbildung des Erfin dungsgegenstandes ergibt sich, wenn die Stegglieder durch Ringglieder miteinander verbunden sind, die vorzugsweise so angeordnet sind dass wechselweise zwei Stegglieder mit einem Ringglied bzw. zwei Ringglieder mit einem Stegglied verbunden sind. Zweckmässig sind die Ringglieder langrund.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann das Seitenteil lösbar an dem Laufteil befestigt sein, so dass das Seitenteil bei evtl. beschädigtem Laufteil an einem neuen Laufteil angebracht werden kann. Weiterhin ist es vorteilhaft, die Stegglieder als lösbare Doppelhaken auszubilden, die eine langlochartige Ausnehmung und eine in diese mündende Einführöffnung für die Ringglie der aufweisen. Dadurch kann jedes einzelne, etwa zu Bruch gegangene Stegglied bzw. Ringglied gegen ein neues entsprechendes Kettenglied ausgewechselt werden.
Eine Verstärkung der Seitenkette kann auch dadurch vorgenommen werden, dass die Stegglieder paarweise nebeneinanderliegend angeordnet sind.
Vorteilhaft sind die Verbindungsglieder in den Steggliedern unsymmetrisch angeordnet, derart, dass der Abstand zwischen dem Ringglied und der dem Reifen zugewandten Längskante des Steggliedes kleiner ist als der Abstand zwischen Ringglied und der nach aussen weisenden Längskante des Steggliedes. Durch diese Ausbildung weist die dem Verschleiss ausgesetzte Seite des Steggliedes einen verhältnismässig grossen Quer schnitt auf, durch den eine lange Standzeit des Steggliedes auch bei starker Beanspruchung gewährlei stet ist.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfin dung bestehen die Flachglieder aus zu einem langrund gebogenem Flachmaterial. Zweckmässig sind die Ring glieder durch Langrundöffnungen der Flachglieder, ge führt und gegenüber den Flachgliedern schwenkbar. Die Ringglieder haben in den Langrundgliedern eine verhält nismässig grosse Anlagefläche bzw. breite Abstützung, so dass ein Verwinden der einzelnen Glieder gegeneinan der bzw. des Seitenteiles der Gleitschutz- bzw. Reifen schutzkette in sich nicht möglich ist.
Das hat den Vor teil, dass die Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette beim Einsatz ihre Lage gegenüber dem Reifen nicht ändert und deshalb auch nicht von dem Reifen herunterrutschen bzw. heruntergewürgt werden kann. Die zur Reifenachse hin gelegene Begrenzung dieses Seitenteiles kann dadurch weniger nach aussen, d. h. zur Reifenlauffläche hingelegt werden.
In weiterer Ausbildung der Erfindung ist die lichte Weite des Flachgliedes wenigstens im Bereich der durchgeführten Ringglieder nur geringfügig grösser als deren Materialdurchmesser, so dass die Dicke des Seitenteiles wesentlich kleiner als bei bekannten Gleit schutz- bzw. Reifenschutzketten ist.
Nach einem weiteren Vorschlag gemäss der Erfin dung ist das Seitenteil der Kette mit einer ringförmig um die Reifenachse anzuordnenden Seitenkette gehalten, wobei die Seitenkette ebenfalls aus mit Ringgliedern verbundenen Flachgliedern besteht. Da die Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette infolge der Flachglieder aufwei senden Seitenteile einen besonders guten Halt auf dem Reifen hat, kann der Durchmesser der Seitenkette sehr gross gewählt werden, wodurch sich ein einfacheres Auflegen der Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette, ein geringeres Gewicht und ein kleinerer Raumbedarf ergibt.
Die Seitenketten sind mit Gehängen an den Seitentei len befestigt, wobei die Gehänge ebenfalls Flachglieder aufweisen.
Vorteilhaft ist der Verschluss der Seitenketten durch mindestens einen in Richtung der Seitenkette liegenden U-förmigen Bügel gebildet dessen Schenkel mit Siche rungslaschen und Muttern versehen sind. Mit diesem Verschluss kann die Seitenkette durch Spannen bzw. Lösen der Muttern gespannt bzw. gelockert werden, so dass sich die Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette genau der Form bzw. Grösse des Reifens anpassen lässt.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform des Er findungsgegenstandes ergibt sich, wenn sämtliche im Bereich der Reifenseitenfläche vorgesehenen, zwischen den Ringglieder angeordneten weiteren Kettenglieder Flachglieder sind. Dadurch weist der gesamte seitliche Bereich des mit der Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette versehenen Reifens eine geringere axiale Erstreckung als bei bisher bekannten Gleitschutz- bzw. Reifenschutzket- ten auf.
Weiterhin schützen die die Reifenseitenfläche abdek- kenden Flachglieder den Reifen vor scharfem Gestein, Schrottgegenständen, Schlacke und dgl. besser als bekannte Gleitschutz- bzw. Reifenschutzketten. Vorteil haft ist dabei auch die Befestigung des Seitenteiles an dem Laufteil durch Flachglieder gebildet.
Die Flachglieder haben zweckmässig eine Breite, die etwa dem halben lichten Durchmesser der Ringglieder entspricht, wobei die Flachglieder etwa doppelt so dick wie die Ringglieder sind. Dadurch haben die Flachglie der eine Zugfestigkeit, die mindestens so gross wie die Zugfestigkeit der bisher verwendeten Kettenglieder ist. Die Länge der Flachglieder entspricht etwa dem Aussendurchmesser der Ringglieder.
Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung des Erfin dungsgegenstandes besteht darin, dass das Laufteil wenigstens annähernd senkrecht zur Reifenlauffläche liegende, stegförmige Laufglieder aufweist.
Diese steh förmigen Laufglieder verleihen der Reifenlauffläche einen guten Schutz und eine grosse Griffigkeit sowie Spurtreue, während die an den Seitenteilen vorgesehenen Flachglieder bzw. Stegglieder die Seitenwände des Reifens gut schützen und das Anordnen der Kette auch dort ermöglichen, wo ein sehr kleiner Durchlass zwischen den Reifenseitenflächen und Teilen des Kraft- fahrzeuges gegeben ist.
Die Herstellung der Flachglieder kann auf einer Biegemaschine erfolgen, auf der die Flachglieder kopf- gliedförmig gebogen werden. Mit Hilfe von Stumpf- oder Abbrennschweissmaschinen werden die Flachglieder dann geschweisst. Die stegförmigen Laufglieder des Laufteiles können mit den Steggliedem des Seitenteiles identisch sein. Die Erfindung wird im folgenden anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbei spiele näher erläutert.
Es ist dargestellt in Fig. 1 ein Teilstück des Seitenteiles einer erfindungs- gemässen Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette in An sicht.
Fig. 2 eine Draufsicht auf Fig. 1, Fig. 3 und Fig. 4 eine weitere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in Draufsicht und Ansicht, Fig. 5 ein Seitenteil mit lösbaren Steggliedern in Ansicht, Fig. 6 ein Schnitt nach der Linie VI-VI gemäss Fig. 5, Fig. 7 und Fig. 8 eine weitere Ausführungsform eines Seitenteiles in Ansicht und Draufsicht, Fig. 9 ein Ausschnitt eines mit einem Laufteil verbundenen Seitenteiles in Ansicht,
Fig. 10 .ein Schnitt nach der Linie X -X gemäss Fig. 9.
Wie die Fig. 1 und 2 zeigen, weisen die Seitenketten einer Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette Stegglieder 1 auf, die miteinander durch Ringglieder 2 verbunden sind. Die Stegglieder 1 haben vorzugsweise rechtwinklig zueinander liegende Aussenwandungen und besitzen jeweils zwei Ausnehmungen, in die die Ringglieder 2 eingreifen.
Die Stegglieder 1 stehen etwa senkrecht zu der in Fig. 2 bei 3 angedeuteten Seitenfläche eines nicht näher dargestellten Kraftfahrzeugreifens. Die Steg glieder 1 besitzen von den Ausnehmungen 4 nach aussen eine grössere Höhe hl als zur Seitenfläche 3 des Reifens hin. Die gegenüber der Teilhöhe h2 des Steggliedes 1 grössere Höhe hl dient als Abrieb- bzw. Verschleisshöhe hm die das Stegglied 1 bis zum Bruch abgerieben werden kann.
Infolge des vergleichsweise grossen Abstandes der Lauffläche la des Steggliedes 1 von den Ringgliedern 2 liegen die Ringglieder 2 so geschützt, dass sie nicht in Bodenkontakt kommen und dadurch auch nur wenig verschleissen.
Wie die Fig. 3 und 4 zeigen, können statt kreisrunder Ringglieder gemäss den Fig. 1 und 2 auch langrunde Ringglieder 2a vorgesehen sein. Weiterhin können, wie Fig. 3 und 4 zu entnehmen ist, jeweils zwei Stegglieder 1c paarweise nebeneinander angeordnet sein, so dass die Seitenkette noch weiter verstärkt ist.
Bei der in den Fig. 5 und 6 dargestellten Ausfüh rungsform sind die Stegglieder 1b als Doppelhaken ausgebildet, die lösbar an den Ringgliedern 2 befestigt sind. Die Stegglieder 1b weisen zu diesem Zweck eine langlochartige Ausnehmung 7 auf, in die eine Einführ- öffnung 8 für die Ringglieder 2 mündet. Die Stegglieder 1b liegen im Bereich der Einführöffnung 8 an dem Kraftfahrzeugreifen an.
Ist ein Teil der Seitenkette der Reifenschutzkette beschädigt, so kann durch Auswech seln einzelner Stegglieder 1b bzw. Ringglieder 2 in einfacher Weise eine Reparatur erfolgen. Die Seitenketten gemäss den Fig. 1 bis 6, die aus Steggliedern und Ringgliedern bestehen, sind mit Ket tengliedern 9 gemäss Fig. 5 an dem nicht näher dargestellten Laufteil der Reifenschutz- bzw. Gleit schutzkette befestigt.
Diese Kettenglieder 9 können ebenfalls als lösbare Stegglieder 1b ausgebildet sein, so dass die Reifenschutzkette je nach Verwendungszweck aus einem entsprechenden Laufteil und entsprechenden Seitenketten zusammengesetzt werden kann.
Weiterhin ermöglicht die lösbare Verbindung der Seitenteile an dem Laufteil ein einfaches Reparieren der Gleitschtuz- bzw. Reifenschutzkette. Besonders vorteil haft ist es, wenn gemäss Fig. 5 jedes Ringglied der Seitenkette 9 mit einem Stegglied 9 an dem Laufteil befestigt ist, da in diesem Fall ein zusätzlicher Schutz der Ringglieder der Seitenkette sowie der im Bereich der Reifenseitenflächen liegenden Glieder des Laufteiles vor Verschleiss gewährleistet ist.
Ist der Abstand zwischen einer oder beiden Seitenflä chen des Reifens und Teilen des Kraftfahrzeuges relativ klein, so sind an dem entsprechenden Seitenteil bzw. den Seitenteilen langrunde Flachglieder 10 bzw. 10a und diese verbindende kreisringförmige Ringglieder 12 bzw. 12a gemäss den Fig. 7 bis 10 vorgesehen. Die Flachglieder 10 und die Ringglieder 12 liegen in ausgestrecktem Zustand des Seitenteiles in einer Ebene. Ist die erfindungsgemässe Gleitschutz- bzw. Reifenschutz kette einem in Fig. 8 angedeuteten Reifen 3 angeordnet, so liegt das Seitenteil 14 an der Reifenseitenfläche 3a flach an.
Die Flachglieder 11 bestehen aus langrund geboge nem Flachmaterial, wobei die Ringglieder 12 durch die Langrund-öffnungen 15 der Flachglieder 11 geführt und gegenüber den Flachgliedern 15 um zu der Reifenseiten fläche 3a des Reifens 3 parallele Achse schwenkbar sind.
Das Seitenteil 14 kann strangförmig, netzförmig oder in anderer beliebiger Weise ausgebildet sein.
Bei der in den Fig. 9 und 10 dargestellten Ausführungsform ist das Seitenteil 14 der Reifen- bzw. Gleitschutzkette netzförmig ausgebildet. Das Seitenteil 14 ist über Flachglieder 11a mit Ringgliedern 12a des ebenfalls netzförmig ausgebildeten Laufteiles 16 der Reifen- bzw. Gleitschutzkette verbunden. Statt der Flachglieder 11, 11a des Seitenteiles 14 sind bei dem Laufteil 16 stegförmige Laufglieder 17 vorgesehen, die eine gute Griffigkeit und eine hohe Verschleissfestigkeit haben.
Bei netzförmig ausgebildeten Seitenteilen 14 ist jedes Ringglied 12 durch drei oder mehr Flachglieder 12 geführt, wodurch die Ringglieder 12 besonders gut abgestützt und geschützt sind.
Die lichte Weite 18 der Flachglieder 11 ist so gross gewählt, dass die Ringglieder 12 in den Flachgliedern 11 gerade noch um ein vorbestimmtes Mass geschwenkt werden können. Die Bereiche des Seitenteiles 14, die in das Laufteil 16 übergehen, können sich durch die in den Flachgliedern 11, 11a schwenkbaren Ringglieder 12, 12a besonders gut der seitlichen Wölbung des Reifens anpassen. Zum gleichen Zweck sind auch die Flachglie der 11, lla relativ kurz ausgebildet, während die Stegglieder 17 des Laufteiles 16 länger sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette mit einem Lauf teil und zwei mit dem Laufteil durch Glieder verbunde- nen Seitenteilen, dadurch gekennzeichnet, dass das an der Aussenseite des Reifens (3) vorgesehene Seitenteil Stegglieder (1) aufweist, die annähernd senkrecht von dem Reifen abstehen. UNTERANSPRÜCHE 1. Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Seitenteil (14) Flachglieder (11 bzw. 11a) aufweist, die bei gestreckter Kette in der Ebene der diese verbinden den Ringglieder (12) liegen. 2.Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere vor zugsweise das äussere Laufteil mit den Seitenteilen verbindende Glieder Stegglieder (9) sind. 3. Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stegglieder (1, 1b, 1c) vorzugsweise wechselweise verschiedene Längen haben.4. Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette nach Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stegglie- der (1, 1b, lc) durch Ringglieder (, 2a) miteinander verbunden sind, wobei vorzugsweise jeweils ein Stegglied mit zwei Ringgliedern und ein Ringglied mit zwei Steggliedern verbunden sind. 5. Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette nach Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringglie der (2a) langrund sind. 6.Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Seitenteil lösbar an dem Laufteil befestigt ist. 7. Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette nach Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stegglie- der als lösbare Doppelhaken (1b) ausgebildet sind, die eine langlochartige Ausnehmung (7) und eine in diese mündende Einführöffnung (8) für die Ringglieder (2) aufweisen. B.Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette nach Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stegglie- der (1c) paarweise nebeneinanderliegend angeordnet sind. 9.Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette nach Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbin dungsglieder (2, 2a) in den Steggliedern (1, 1a, 1b) unsymmetrisch angeordnet sind, derart, dass der Ab stand (h2) zwischen dem Verbindungsglied (2, 2a) und der dem Reifen zugewandten Längskante des Steggliedes (l, 1b, 1c) kleiner als der Abstand (hl) zwischen dem Verbindungsglied (2, 2a) und der nach aussen weisenden Längskante (la) des Steggliedes (1, 1b, 1c) ist. 10.Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette nach Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Flachglie der (10, 10a) des Seitenteiles (14) aus vorzugsweise zu einem langrund gebogenem Flachmaterial bestehen. 11. Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringglie der (12, 12a) durch die Langrundöffnung (15) der Flachglieder (11, 11a) geführt und gegenüber den Flachgliedern schwenkbar sind. 12. Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die lichte Weite (18) des Flachgliedes (11) wenigstens im Bereich der durchgeführten Ringglieder (12, 12a) nur geringfügig grösser als der Materialdurchmesser ist.13. Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Seitenteil (14) der Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette mit minde stens einer ringförmig um die Reifenachse anzuordnenden Seitenkette gehalten ist und dass die Seitenkette ebenfalls aus mit Ringgliedern (12) verbundenen Flachgliedern (11) besteht. 14. Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenket ten mit Gehängen an den Seitenteilen befestigt sind und dass die Gehänge ebenfalls Flachglieder aufweisen. 15.Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ver- schluss der Seitenketten durch mindestens einen in Richtung der Seitenkette liegenden U-förmigen Bügel gebildet ist dessen Schenkelenden mit Sicherungslaschen und Muttern versehen sind. 16. Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche im Bereich der Reifenseitenflächen vorgesehenen, zwischen den Ringgliedern angeordneten weiteren Kettenglieder/ Flachglieder (12, 12a) sind. 17.Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Befesti gung des Seitenteiles (14) an dem Laufteil (16) durch Flachglieder (11a) gebildet ist. 18. Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beide Seiten teile der Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette Flachglie der (11, 11a) aufweisen. 19. Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Flachglie der (11, 11a) eine Breite haben, die etwa dem halben lichten Durchmesser der Ringglieder (12) entspricht. 20.Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette nach Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die gebogenen Flachglieder (11, 11a) etwa doppelt so dick wie die Ringglieder (12) sind. 21. Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette nach Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Flachglie- ,der (11, 11a) eine Länge haben, die etwa dem Aussendurchmesser der Ringglieder (12 bzw. 12a) entspricht.22. Gleitschtuz- bzw. Reifenschutzkette nach Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Laufteil (16) wenigstens annähernd senkrecht zur Reifenlaufflä- che liegende Stegglieder (17) aufweist. 23. Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette nach einem der Unteransprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Reifenachse hin liegenden Begrenzungen der Seitenteile nahe der Reifenlauffläche liegen.
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| CH1367565A CH445321A (de) | 1964-10-08 | 1965-10-04 | Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| NO124198B (de) | 1972-03-20 |
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