CH445321A - Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette - Google Patents

Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette

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CH445321A
CH445321A CH1367565A CH1367565A CH445321A CH 445321 A CH445321 A CH 445321A CH 1367565 A CH1367565 A CH 1367565A CH 1367565 A CH1367565 A CH 1367565A CH 445321 A CH445321 A CH 445321A
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CH1367565A
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Mueller Anton
Koenig Hubert
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Erlau Ag Eisen Drahtwerk
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C27/00Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels
    • B60C27/06Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels extending over the complete circumference of the tread, e.g. made of chains or cables
    • B60C27/08Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels extending over the complete circumference of the tread, e.g. made of chains or cables involving lugs or rings taking up wear, e.g. chain links, chain connectors

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Tires In General (AREA)

Description


  Gleitschutz- bzw.     Reifenschutzkette       Die Erfindung betrifft eine Gleitschutz- bzw. Reifen  schutzkette mit einem Laufteil und zwei mit dem  Laufteil durch Glieder verbundenen Seitenteilen.  



  Bei bekannten Ketten für Kraftfahrzeugreifen dieser  Art sind die Seitenteile so ausgebildet, dass sie     lediglich     zum Befestigen der     Gleitschutzkette    an dem Kraftfahr  zeugrad geeignet sind. Es hat sich jedoch gezeigt, dass  die mechanischen     Festigkeiten    der Seitenketten von  bekannten     Gleitschtuz-    bzw.     Reifenschutzketten    dort  nicht ausreichen, wo diese Seitenketten in Bodenkontakt       kommen.    Das ist insbesondere der Fall bei Nutzfahrzeu  gen, wie Baggern oder Lastwagen und dgl., die in engen  Gräben zu fahren haben.

   Beim Befahren dieser Gräben  scheuern die Seitenteile an den Seitenwänden der oft  felsigen Gräben, so dass die Seitenteile nach kurzer Zeit       zu    Bruch gehen und der Kraftfahrzeugreifen beschädigt  wird. Bei besonders starker Beanspruchung werden die  aus     Rundstahlgliedern    bestehenden Seitenketten von fel  sigen Geländeteilen sogar     abgeschert.     



  Ein weiterer Nachteil der bekannten     Gleitschutz-          bzw.        Reifenschutzketten    liegt darin, dass sie bei  bestimmten Fahrzeugen infolge des geringen Durchgan  ges zwischen dem     Kraftfahrzeugreifen    und Teilen des  Kraftfahrzeuges     nicht    verwendet werden     können,    da sie  eine zu grosse Erstreckung in Richtung der Achse des  Kraftfahrzeugreifens haben und     deshalb    beispielsweise  am Fahrzeugrahmen     entlangschleifen    oder überhaupt  nicht     zwischen    der     Reifenseitenfläche    und dem Fahr  zeugrahmen angeordnet werden können.

   Dies ist insbe  sondere bei einer Reihe von schweren     Nutzfahrzeugen     wie     Schaufelladern    und geländegängigen Lastwagen der  Fall. Durch das Schleifen bzw. Anecken an Teilen des       Kraftfahrzeuges    können die bekannten Gleitschutz-     bzw.          Reifenschutzketten    vorzeitig durch Gewaltbruch zerstört  werden.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine  Gleitschutz-     bzw.        Reifenschutzkette    der eingangs be-         schriebenen    Art so auszubilden, dass deren Seitenteile  auch bei starkem Verschleiss eine Standzeit aufweisen,  die annähernd der des Laufteiles entspricht. Ferner soll  die Gleitschutz-     bzw.        Reifenschutzkette    insbesondere in       Axialrichtung    des Reifens gegenüber bekannten Ketten  dort eine geringe Erstreckung haben, wo dies durch den  Abstand zwischen den Reifenseitenflächen und Teilen  des Kraftfahrzeuges erforderlich ist.

   Durch die Gleit  schutz-     bzw.        Reifenschutzkette    soll der Kraftfahrzeugrei  fen auch im seitlichen Bereich sicher vor Beschädigung  geschützt sein.  



  Bei der Gleitschutz- bzw.     Reifenschutzkette    mit  einem Laufteil und zwei mit dem Laufteil durch Glieder  verbundenen Seitenteilen weist     erfindungsgemäss,das    an  der Aussenseite des Reifens vorgesehene Seitenteil       Stegglieder    auf, die annähernd senkrecht von dem Reifen  abstehen.     Derartige        Stegglieder    können aus Flachmate  rial bestehende Stege sein, die senkrecht zur Fläche des       Kraftfahrzeugreifens    liegen und in dieser Richtung eine  relativ grosse Höhe aufweisen. Die     Stegglieder    stehen  zweckmässig weit über die anderen Glieder der Kette  über, so dass diese vor Bodenkontakt und damit vor  Verschleiss geschützt sind.

   Im Gegensatz zu     Rundstahl-          gliedern    können derartige     Stegglieder    nicht durch spitze       Gegenstände,    wie beispielsweise scharfkantige Steine,       abgeschert    werden, so dass die Seitenkette auch bei  stärkster Beanspruchung und nach starker Verformung  einzelner     Stegteile    nicht zu Bruch geht.  



  In weiterer Ausgestaltung weist mindestens ein  Seitenteil, vorzugsweise das an der Innenseite des  Reifens vorgesehene Seitenteil Flachglieder auf, die bei  gestreckter Kette in der Ebene der diese verbindenden  Ringglieder liegen. Dadurch eignet sich die     Gleitschutz-          bzw.        Reifenschutzkette    auch dort, wo auf einer oder  beiden Seiten des Reifens ein sehr enger Zwischenraum  zwischen der Reifenseitenfläche und     Teilen    des Kraft  fahrzeuges vorhanden ist. Diese Teile des Kraftfahrzeu-      ges können der Kraftfahrzeugrahmen     auf    der Innenseite  des Reifens oder aber der Radkasten oder ein Schutz  blech auf der Aussenseite des Reifens sein.  



  Da die Reifenseitenflächen meist in Nähe der  Lauffläche einen geringeren Abstand von Teilen des  Kraftfahrzeuges haben, können     in    Nähe der Reifenlauf  fläche an den Seitenteilen Flachglieder und weiter zur  Radachse hin     Stegglieder    vorgesehen sein. Durch die  weiter vorstehenden     Stegglieder    werden dann sowohl die  Flachglieder als auch die diese verbindenden Ringglieder  vor Beschädigung geschützt.  



  In weiterer Ausbildung der     Erfindung    sind meh  rere, Laufteil mit den Seitenteilen verbindende Glie  der ebenfalls als     Stegglieder    ausgebildet. Bei dieser  Ausbildung schliessen sich an das die     Stegglieder     aufweisende Seitenteil radial nach aussen abstehende  weitere     Stegglieder    an, welche einen zusätzlichen Schutz  des Seitenteiles sowie der im seitlichen Bereich des  Reifens liegenden Glieder des Laufteiles bewirken.  



  Zweckmässig können die     Stegglieder    auch wechsel  weise verschiedene Längen haben. Dadurch können sich  die Seitenketten besser den Unebenheiten des Geländes  anpassen, so dass ihre Beanspruchung weiter herabge  setzt ist.  



  Eine besonders vorteilhafte Ausbildung des Erfin  dungsgegenstandes ergibt sich, wenn die     Stegglieder     durch Ringglieder miteinander verbunden sind, die  vorzugsweise so angeordnet sind dass wechselweise zwei       Stegglieder    mit einem Ringglied bzw. zwei Ringglieder  mit einem     Stegglied    verbunden sind. Zweckmässig sind  die Ringglieder langrund.  



  In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann das  Seitenteil lösbar an dem Laufteil befestigt sein, so dass  das Seitenteil bei     evtl.    beschädigtem Laufteil an einem  neuen Laufteil angebracht werden kann. Weiterhin ist es       vorteilhaft,    die     Stegglieder    als lösbare     Doppelhaken     auszubilden, die eine     langlochartige        Ausnehmung    und  eine in diese mündende     Einführöffnung    für die Ringglie  der aufweisen. Dadurch kann jedes einzelne, etwa zu  Bruch gegangene     Stegglied    bzw. Ringglied gegen ein  neues entsprechendes     Kettenglied    ausgewechselt werden.  



  Eine Verstärkung der Seitenkette kann auch dadurch  vorgenommen werden, dass die     Stegglieder    paarweise       nebeneinanderliegend    angeordnet sind.  



  Vorteilhaft sind die Verbindungsglieder in den       Steggliedern    unsymmetrisch angeordnet,     derart,    dass der  Abstand zwischen dem Ringglied und der dem Reifen  zugewandten Längskante des     Steggliedes    kleiner ist als  der Abstand zwischen Ringglied und der nach aussen  weisenden Längskante des     Steggliedes.    Durch diese  Ausbildung weist die dem Verschleiss ausgesetzte Seite  des     Steggliedes    einen verhältnismässig grossen Quer  schnitt auf, durch den eine lange Standzeit des       Steggliedes    auch bei starker Beanspruchung gewährlei  stet ist.  



  Bei einer     bevorzugten    Ausführungsform der Erfin  dung bestehen die Flachglieder aus zu einem langrund  gebogenem Flachmaterial. Zweckmässig sind die Ring  glieder durch     Langrundöffnungen    der     Flachglieder,    ge  führt und gegenüber den Flachgliedern schwenkbar. Die  Ringglieder haben in den     Langrundgliedern    eine verhält  nismässig grosse Anlagefläche bzw. breite Abstützung,  so dass ein Verwinden der einzelnen Glieder gegeneinan  der bzw. des Seitenteiles der Gleitschutz- bzw. Reifen  schutzkette in sich nicht möglich ist.

   Das hat den Vor  teil,     dass    die Gleitschutz- bzw.     Reifenschutzkette     beim Einsatz ihre Lage gegenüber dem Reifen nicht    ändert und deshalb auch nicht von dem Reifen  herunterrutschen bzw. heruntergewürgt werden kann.  Die zur Reifenachse hin gelegene Begrenzung dieses  Seitenteiles kann dadurch weniger nach aussen, d. h. zur       Reifenlauffläche    hingelegt werden.  



  In weiterer Ausbildung der Erfindung ist die     lichte     Weite des Flachgliedes wenigstens im Bereich der  durchgeführten Ringglieder nur geringfügig grösser als  deren Materialdurchmesser, so dass die Dicke des  Seitenteiles wesentlich kleiner als bei bekannten Gleit  schutz- bzw.     Reifenschutzketten    ist.  



  Nach einem weiteren Vorschlag gemäss der Erfin  dung ist das Seitenteil der Kette mit einer ringförmig um  die Reifenachse anzuordnenden Seitenkette gehalten,  wobei die Seitenkette ebenfalls aus mit Ringgliedern  verbundenen Flachgliedern besteht. Da die     Gleitschutz-          bzw.        Reifenschutzkette    infolge der Flachglieder aufwei  senden Seitenteile einen besonders guten Halt auf dem  Reifen hat, kann der Durchmesser der Seitenkette sehr  gross gewählt werden, wodurch sich ein einfacheres       Auflegen    der Gleitschutz- bzw.     Reifenschutzkette,    ein  geringeres Gewicht und ein kleinerer Raumbedarf  ergibt.  



  Die Seitenketten sind mit Gehängen an den Seitentei  len befestigt, wobei die Gehänge ebenfalls Flachglieder  aufweisen.  



       Vorteilhaft    ist der Verschluss der Seitenketten durch  mindestens einen in     Richtung    der Seitenkette liegenden  U-förmigen Bügel gebildet dessen Schenkel mit Siche  rungslaschen und Muttern versehen sind. Mit diesem  Verschluss kann die Seitenkette durch Spannen bzw.  Lösen der Muttern gespannt bzw. gelockert werden, so  dass sich die Gleitschutz- bzw.     Reifenschutzkette    genau  der Form bzw. Grösse des Reifens anpassen lässt.  



  Eine weitere     vorteilhafte    Ausführungsform des Er  findungsgegenstandes ergibt sich, wenn sämtliche im  Bereich der Reifenseitenfläche vorgesehenen, zwischen  den Ringglieder angeordneten weiteren Kettenglieder  Flachglieder sind. Dadurch weist der gesamte seitliche  Bereich des mit der Gleitschutz- bzw.     Reifenschutzkette     versehenen Reifens eine geringere axiale Erstreckung als  bei bisher bekannten Gleitschutz- bzw.     Reifenschutzket-          ten    auf.  



  Weiterhin schützen die die Reifenseitenfläche     abdek-          kenden    Flachglieder den Reifen vor scharfem Gestein,  Schrottgegenständen, Schlacke und dgl. besser als  bekannte Gleitschutz- bzw.     Reifenschutzketten.    Vorteil  haft ist dabei auch die Befestigung des Seitenteiles an  dem Laufteil durch Flachglieder gebildet.  



  Die     Flachglieder    haben zweckmässig eine Breite, die  etwa dem halben lichten Durchmesser der Ringglieder  entspricht, wobei die Flachglieder etwa doppelt so dick  wie die Ringglieder sind. Dadurch haben die Flachglie  der eine Zugfestigkeit, die mindestens so gross wie die  Zugfestigkeit der bisher verwendeten Kettenglieder ist.  Die Länge der Flachglieder entspricht etwa dem  Aussendurchmesser der Ringglieder.  



  Eine besonders     vorteilhafte    Weiterbildung des Erfin  dungsgegenstandes besteht darin, dass das Laufteil  wenigstens annähernd senkrecht zur     Reifenlauffläche     liegende,     stegförmige    Laufglieder aufweist.

   Diese steh       förmigen    Laufglieder verleihen der     Reifenlauffläche     einen guten Schutz und eine grosse Griffigkeit sowie  Spurtreue, während die an den Seitenteilen vorgesehenen  Flachglieder bzw.     Stegglieder    die Seitenwände des  Reifens gut schützen und das Anordnen der Kette auch      dort ermöglichen, wo ein sehr kleiner Durchlass  zwischen den Reifenseitenflächen und Teilen des     Kraft-          fahrzeuges    gegeben ist.  



  Die Herstellung der Flachglieder kann auf einer  Biegemaschine erfolgen, auf der die Flachglieder     kopf-          gliedförmig    gebogen werden. Mit     Hilfe    von Stumpf- oder       Abbrennschweissmaschinen    werden die Flachglieder  dann geschweisst. Die     stegförmigen    Laufglieder des  Laufteiles können mit den     Steggliedem    des Seitenteiles  identisch sein. Die Erfindung wird im folgenden anhand  der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbei  spiele näher erläutert.

   Es ist dargestellt in       Fig.    1 ein Teilstück des Seitenteiles einer     erfindungs-          gemässen    Gleitschutz- bzw.     Reifenschutzkette    in An  sicht.  



       Fig.    2 eine Draufsicht auf     Fig.    1,         Fig.    3 und     Fig.    4 eine weitere Ausführungsform des  Erfindungsgegenstandes in Draufsicht und Ansicht,       Fig.    5 ein Seitenteil mit lösbaren     Steggliedern    in  Ansicht,       Fig.    6 ein Schnitt nach der Linie     VI-VI    gemäss       Fig.    5,       Fig.    7 und     Fig.    8 eine weitere Ausführungsform  eines Seitenteiles in Ansicht und Draufsicht,       Fig.    9 ein Ausschnitt eines mit einem Laufteil  verbundenen Seitenteiles in Ansicht,

         Fig.    10 .ein Schnitt nach der Linie X -X gemäss     Fig.     9.  



  Wie die     Fig.    1 und 2 zeigen, weisen die Seitenketten  einer Gleitschutz-     bzw.        Reifenschutzkette        Stegglieder    1  auf, die miteinander durch Ringglieder 2 verbunden  sind. Die     Stegglieder    1 haben vorzugsweise rechtwinklig  zueinander liegende Aussenwandungen und besitzen  jeweils zwei     Ausnehmungen,    in die die Ringglieder 2  eingreifen.

   Die     Stegglieder    1 stehen etwa senkrecht zu  der in     Fig.    2 bei 3 angedeuteten Seitenfläche eines nicht  näher dargestellten     Kraftfahrzeugreifens.    Die Steg  glieder 1 besitzen von den     Ausnehmungen    4 nach  aussen eine grössere Höhe hl als zur Seitenfläche 3 des  Reifens hin. Die gegenüber der Teilhöhe h2 des       Steggliedes    1 grössere Höhe hl dient als Abrieb- bzw.  Verschleisshöhe hm die das     Stegglied    1 bis zum Bruch  abgerieben werden kann.

   Infolge des vergleichsweise  grossen Abstandes der Lauffläche la des     Steggliedes    1  von den Ringgliedern 2 liegen die Ringglieder 2 so  geschützt, dass sie nicht in Bodenkontakt kommen und  dadurch auch nur wenig verschleissen.  



  Wie die     Fig.    3 und 4 zeigen, können statt kreisrunder  Ringglieder gemäss den     Fig.    1 und 2 auch langrunde  Ringglieder 2a vorgesehen sein. Weiterhin können, wie       Fig.    3 und 4 zu entnehmen ist, jeweils zwei     Stegglieder          1c        paarweise    nebeneinander angeordnet sein, so dass die  Seitenkette noch weiter verstärkt ist.  



  Bei der in den     Fig.    5 und 6 dargestellten Ausfüh  rungsform sind die     Stegglieder        1b    als     Doppelhaken     ausgebildet, die lösbar an den Ringgliedern 2 befestigt  sind. Die     Stegglieder        1b    weisen zu diesem Zweck eine       langlochartige        Ausnehmung    7 auf, in die eine     Einführ-          öffnung    8 für die Ringglieder 2 mündet. Die     Stegglieder     1b liegen im Bereich der     Einführöffnung    8 an dem  Kraftfahrzeugreifen an.

   Ist ein Teil der Seitenkette der       Reifenschutzkette    beschädigt, so kann durch Auswech  seln einzelner     Stegglieder    1b bzw. Ringglieder 2 in  einfacher Weise eine Reparatur erfolgen.    Die Seitenketten gemäss den     Fig.    1 bis 6, die aus       Steggliedern    und Ringgliedern bestehen, sind mit Ket  tengliedern 9 gemäss     Fig.    5 an dem nicht näher  dargestellten Laufteil der Reifenschutz- bzw. Gleit  schutzkette befestigt.

   Diese Kettenglieder 9 können  ebenfalls als lösbare     Stegglieder        1b    ausgebildet sein, so       dass    die     Reifenschutzkette    je nach Verwendungszweck  aus einem entsprechenden Laufteil und entsprechenden  Seitenketten zusammengesetzt werden kann.  



  Weiterhin ermöglicht die lösbare Verbindung der  Seitenteile an dem Laufteil ein einfaches Reparieren der       Gleitschtuz-    bzw.     Reifenschutzkette.    Besonders vorteil  haft ist es, wenn gemäss     Fig.    5 jedes Ringglied der  Seitenkette 9 mit einem     Stegglied    9 an dem Laufteil  befestigt ist, da in diesem Fall ein zusätzlicher Schutz der  Ringglieder der Seitenkette sowie der im Bereich der  Reifenseitenflächen liegenden Glieder des Laufteiles vor  Verschleiss gewährleistet ist.  



  Ist der Abstand zwischen einer oder beiden Seitenflä  chen des Reifens und Teilen des Kraftfahrzeuges relativ  klein, so sind an dem entsprechenden Seitenteil bzw. den  Seitenteilen langrunde Flachglieder 10 bzw. 10a und  diese verbindende kreisringförmige Ringglieder 12 bzw.  12a gemäss den     Fig.    7 bis 10 vorgesehen. Die  Flachglieder 10 und die Ringglieder 12 liegen in  ausgestrecktem Zustand des Seitenteiles in einer Ebene.  Ist die erfindungsgemässe Gleitschutz- bzw. Reifenschutz  kette einem in     Fig.    8 angedeuteten Reifen 3 angeordnet,  so liegt das Seitenteil 14 an der Reifenseitenfläche 3a  flach an.  



  Die Flachglieder 11 bestehen aus langrund geboge  nem Flachmaterial, wobei die Ringglieder 12 durch die       Langrund-öffnungen    15 der Flachglieder 11 geführt und  gegenüber den Flachgliedern 15 um zu der Reifenseiten  fläche 3a des Reifens 3 parallele Achse schwenkbar  sind.  



  Das Seitenteil 14 kann     strangförmig,    netzförmig oder  in anderer beliebiger Weise ausgebildet sein.  



  Bei der in den     Fig.    9 und 10 dargestellten  Ausführungsform ist das Seitenteil 14 der Reifen- bzw.       Gleitschutzkette        netzförmig    ausgebildet. Das Seitenteil  14 ist über Flachglieder 11a mit Ringgliedern 12a des  ebenfalls netzförmig ausgebildeten Laufteiles 16 der  Reifen- bzw.     Gleitschutzkette    verbunden. Statt der  Flachglieder 11, 11a des Seitenteiles 14 sind bei dem  Laufteil 16     stegförmige    Laufglieder 17 vorgesehen, die  eine gute Griffigkeit und eine hohe Verschleissfestigkeit  haben.  



  Bei netzförmig ausgebildeten Seitenteilen 14 ist jedes  Ringglied 12 durch drei oder mehr Flachglieder 12  geführt, wodurch die Ringglieder 12 besonders gut  abgestützt und geschützt sind.  



  Die lichte Weite 18 der Flachglieder 11 ist so gross  gewählt, dass die Ringglieder 12 in den Flachgliedern 11  gerade noch um ein vorbestimmtes Mass geschwenkt  werden können. Die Bereiche des Seitenteiles 14, die in  das Laufteil 16 übergehen, können sich durch die in den  Flachgliedern 11, 11a schwenkbaren Ringglieder 12,  12a besonders gut der seitlichen Wölbung des Reifens  anpassen. Zum gleichen Zweck sind auch die Flachglie  der 11,     lla    relativ kurz ausgebildet, während die       Stegglieder    17 des Laufteiles 16 länger sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette mit einem Lauf teil und zwei mit dem Laufteil durch Glieder verbunde- nen Seitenteilen, dadurch gekennzeichnet, dass das an der Aussenseite des Reifens (3) vorgesehene Seitenteil Stegglieder (1) aufweist, die annähernd senkrecht von dem Reifen abstehen. UNTERANSPRÜCHE 1. Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Seitenteil (14) Flachglieder (11 bzw. 11a) aufweist, die bei gestreckter Kette in der Ebene der diese verbinden den Ringglieder (12) liegen. 2.
    Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere vor zugsweise das äussere Laufteil mit den Seitenteilen verbindende Glieder Stegglieder (9) sind. 3. Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stegglieder (1, 1b, 1c) vorzugsweise wechselweise verschiedene Längen haben.
    4. Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette nach Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stegglie- der (1, 1b, lc) durch Ringglieder (, 2a) miteinander verbunden sind, wobei vorzugsweise jeweils ein Stegglied mit zwei Ringgliedern und ein Ringglied mit zwei Steggliedern verbunden sind. 5. Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette nach Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringglie der (2a) langrund sind. 6.
    Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Seitenteil lösbar an dem Laufteil befestigt ist. 7. Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette nach Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stegglie- der als lösbare Doppelhaken (1b) ausgebildet sind, die eine langlochartige Ausnehmung (7) und eine in diese mündende Einführöffnung (8) für die Ringglieder (2) aufweisen. B.
    Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette nach Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stegglie- der (1c) paarweise nebeneinanderliegend angeordnet sind. 9.
    Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette nach Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbin dungsglieder (2, 2a) in den Steggliedern (1, 1a, 1b) unsymmetrisch angeordnet sind, derart, dass der Ab stand (h2) zwischen dem Verbindungsglied (2, 2a) und der dem Reifen zugewandten Längskante des Steggliedes (l, 1b, 1c) kleiner als der Abstand (hl) zwischen dem Verbindungsglied (2, 2a) und der nach aussen weisenden Längskante (la) des Steggliedes (1, 1b, 1c) ist. 10.
    Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette nach Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Flachglie der (10, 10a) des Seitenteiles (14) aus vorzugsweise zu einem langrund gebogenem Flachmaterial bestehen. 11. Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringglie der (12, 12a) durch die Langrundöffnung (15) der Flachglieder (11, 11a) geführt und gegenüber den Flachgliedern schwenkbar sind. 12. Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die lichte Weite (18) des Flachgliedes (11) wenigstens im Bereich der durchgeführten Ringglieder (12, 12a) nur geringfügig grösser als der Materialdurchmesser ist.
    13. Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Seitenteil (14) der Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette mit minde stens einer ringförmig um die Reifenachse anzuordnenden Seitenkette gehalten ist und dass die Seitenkette ebenfalls aus mit Ringgliedern (12) verbundenen Flachgliedern (11) besteht. 14. Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenket ten mit Gehängen an den Seitenteilen befestigt sind und dass die Gehänge ebenfalls Flachglieder aufweisen. 15.
    Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ver- schluss der Seitenketten durch mindestens einen in Richtung der Seitenkette liegenden U-förmigen Bügel gebildet ist dessen Schenkelenden mit Sicherungslaschen und Muttern versehen sind. 16. Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche im Bereich der Reifenseitenflächen vorgesehenen, zwischen den Ringgliedern angeordneten weiteren Kettenglieder/ Flachglieder (12, 12a) sind. 17.
    Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Befesti gung des Seitenteiles (14) an dem Laufteil (16) durch Flachglieder (11a) gebildet ist. 18. Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beide Seiten teile der Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette Flachglie der (11, 11a) aufweisen. 19. Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Flachglie der (11, 11a) eine Breite haben, die etwa dem halben lichten Durchmesser der Ringglieder (12) entspricht. 20.
    Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette nach Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die gebogenen Flachglieder (11, 11a) etwa doppelt so dick wie die Ringglieder (12) sind. 21. Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette nach Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Flachglie- ,der (11, 11a) eine Länge haben, die etwa dem Aussendurchmesser der Ringglieder (12 bzw. 12a) entspricht.
    22. Gleitschtuz- bzw. Reifenschutzkette nach Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Laufteil (16) wenigstens annähernd senkrecht zur Reifenlaufflä- che liegende Stegglieder (17) aufweist. 23. Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette nach einem der Unteransprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Reifenachse hin liegenden Begrenzungen der Seitenteile nahe der Reifenlauffläche liegen.
CH1367565A 1964-10-08 1965-10-04 Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette CH445321A (de)

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