CH441973A - Faltkarte mit Verschluss - Google Patents
Faltkarte mit VerschlussInfo
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- B42D15/02—Postcards; Greeting, menu, business or like cards; Letter cards or letter-sheets
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Description
Faltkarte mit Verschluss Flachschachteln, Mustertüten und mehrteilige An- sichts-, Gratulations-, Humor- und andere Karten sind bekannt, haben aber den Nachteil, dass sie sich entwe der nur umständlich verschliessen oder nur umständ lich öffnen lassen, dass sie nicht ohne zusätzliche Hilfs mittel verpackt werden können und dass sie nach Er halt für den Empfänger praktisch wertlos werden.
Der die Neuerung darstellende Erfindungsgegen stand hat bei entsprechender Ausbildung den Vorteil, dass er sich ohne weitere Hilfsmittel sehr rasch und vollkommen sicher verschliessen lässt, dass der Ver- schluss durch einfachen Druck auf eine bestimmte un auffällig gesicherte Stelle unbeschädigt von selber wie der auspringt und dass der Empfänger den Erfindungs gegenstand nach Erhalt aufhängen oder aufstellen kann.
Der die Erfindung darstellende Gegenstand ist bei spielsweise in den Zeichnungen unter Fig. 1-7 darge stellt.
Fig.1 zeigt erfindungsgemäss und beispielsweise den Erfindungsgegenstand in geöffnetem Zustand. Die Gesamtfläche ist beispielsweise in die Teilflächen (1, 2 und 3) eingeteilt, kann aber auch mehrflächig sein. Die Zunge (4) kann auch in einer Mehrzahl angebracht und durch ein Loch (11), eine Öse, Haken, Laschen und dgl. zum Aufhängen vorbereitet sein. Die Biege stellen (5, 6 und 7) mit beispielsweise Perforierlinien, Rillen, Fälzen, Scharnieren u. dgl., erleichtern das Zu sammenklappen und Aufstellen des Erfindungsgegen standes.
Die Biegestelle (7) kann durch weitere ergänzt werden. Der Schlitz (8) dient zum Aufnehmen der Zunge (4) zum Verschliessen der Karte für den Post versand. Der Schlitz (9) dient zum Aufstellen eines raumförmigen Körpers, wie er beispielsweise in Fig. 6 und 7 dargestellt ist. Beispielsweise eine Öse (12), ein Dorn, ein Haken o. dgl. können das drehbare Anbrin gen beispielsweise von Futteralen, Kalendern, Schiebe tabellen, Uhren und Ähnlichem ermöglichen.
Ebenso können Beilagen derselben Art, Couverts und Taschen auf alle Flächen geklebt oder auf andere Art ange- bracht sein, wie dies in. Fig. 7 gezeigt wird. Weitere Flä chen können beispielsweise auf die Fläche (3) geklappt und dort z. B. angeklebt, angeheftet oder auf eine an dere Weise befestigt werden, so dass auf der Fläche (3) eine Tasche oder ein Futteral aus einem einzigen Stück entsteht.
Fig. 2 zeigt erfindungsgemäss und beispielsweise den Erfindungsgegenstand wie in Fig. 1, jedoch mit zurück versetzter Kante 10, die auch die Aufgabe erfüllt, den Erfindungsgegenstand vor unbeabsichtigtem Öffnen zu schützen. Bei zurückversetzter Kante ist die Strecke (13) kürzer als die Strecke (14). Die Strecke (15) ist immer kürzer als die Strecke (14), damit die Fläche (3) in die Flächen (1 und 2) eingewickelt werden kann.
Ist sie nur ganz knapp kürzer, hat das, wie Fig. 5 zeigt, den Vorteil, dass sie mit dem Druck auf die Kante (7) im Winkel (6) anstösst, wodurch sich die Fläche (3) gegen die Fläche (1) baucht und damit die Zunge (4) vom Schlitz (8) wegdrückt.
Fig.3 zeigt erfindungsgemäss und beispielsweise den Erfindungsgegenstand wie in Fig. 1 und 2, jedoch mit verlängerter Strecke (13) und beispielsweise mit zusätzlichen Auslappungen, die beispielsweise in vor bereiteten Rillen (16) hereingeklappt werden können und einen allfälligen Inhalt vor dem seitlichen Heraus fallen schützen. Solche Auslappungen können auch auf allen anderen Flächen vorhanden sein.
Fig.4 zeigt erfindungsgemäss und beispielsweise den Erfindungsgegenstand wie in Fig. 3 mit verlänger ter Strecke (13) versandbereit. Die Fläche (3) ist durch Knickung der Linien (6 und 7) eingewickelt und befin det sich zwischen den Flächen (1 und 2). Die Zunge (4) ist in der Linie (5) geknickt und in den in. der Linie (7) vorbereiteten Schlitz (8) gesteckt. Geöffnet wird der Erfindungsgegenstand durch Druck in Pfeilrichtung auf die Falte (7), wodurch die Zunge (4) von selber aus dem Schlitz (8) herausspringt.
Sie öffnet sich sonst auf keinen andern Druck. Die Kante (10) schützt die Kante (7) vor unbeabsichtigtem Drücken.
Fig.5 zeigt erfindungsgemäss und beispielsweise den Erfindungsgegenstand unmittelbar nach dem öff nen von der Seite. Durch den Druck in Pfeilrichtung auf die Kante (7) gleitet die Zunge (4) im Schlitz (8), der sich in der Kante (7) befindet, von selber aus dem Schlitz (8) heraus.
Dieser Vorgang des Herausgleitens wird in ein Herausspringen verwandelt, wenn die Flä che (3) genügend gross ist, dass sie beim Druck auf die Kante (7) im Winkel (6) auf Widerstand stösst; dadurch baucht sich die Fläche (3) gegen die Fläche (1) mit der Zunge (4) und drückt dabei die Zunge (4) von der Kante (7) und dem darin befindlichen Schlitz (8) weg. Dadurch springt die Zunge (4) von selber aus dem Schlitz heraus.
Fig.6 stellt erfindungsgemäss und beispielsweise den Erfindungsgegenstand als raumförmigen Körper dar, der durch die Flächen (1, 2 und 3) gebildet wird. Die Fläche (1) ist durch die in den Schlitz (9) einge steckte Zunge (4) mit der Fläche (3) verbunden. Der raumförmige Körper kann auch so aufgestellt werden, dass die Flächen (2) oder (3) den Boden bilden.
Fig. 7 zeigt beispielsweise und erfindungsgemäss die gleiche Situation wie Fig. 6, doch ist beispielsweise auf der Fläche 3 ein Futteral befestigt, das beispielsweise zum Aufnehmen von Notizzetteln, Ansichtskarten, Ka- lendern, Broschüren, Zeitschriften, Bleistiften, Ampullen, Klischees, Schokoladetafeln u. dgl. dient.
Solche beipielsr- weise Futterale oder Taschen können auch durch Ein stecken von Zungen in. vorbereitete Schlitze angebracht werden.
In die Flächen können auch Ausstanzungen vor genommen sein, die den Durchblick auf eine Adresse, einen Blickfang oder einen Gegenstand beispielsweise ermöglichen.
Die Rillen beispielsweise und die Faltlinien können verstärkt sein, damit sie einem allfällig häufigen Hin- und Herbiegen gewachsen sind. Der Erfindungsgegen stand kann beispielsweise auch für Vice=versa-Sendun- gen verwendet werden.
Die Flächen können zum Erzielen von Gewichtser sparnissen ganz oder stellenweise verstärkt sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Faltkarte mit Verschluss, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens zweimal gefaltet ist und an der einen Aussenkante, parallel zu den Faltlinien, minde stens eine mit mindestens einer Faltlinie versehene Verschlusszunge besitzt und mindestens einen im Be reich der Faltkante befindlichen Schlitz zur Aufnahme der Verschlusszunge aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1.Faltkarte nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die der Verschlusszunge entgegengesetz ten Innenflächen so dimensioniert sind, dass sie sich in die der Verschlusszunge näher befindlichen Flächen einwickeln lassen aber in einem Innenwinkel anstossen, wenn bei verschlossener Faltkarte auf diejenige Kante gedrückt wird, über der die Verschlusszunge gefaltet ist. 2. Faltkarte nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich in gefalte tem Zustand der für die Aufnahme der Verschluss- zunge bestimmte Schlitz in derjenigen Faltlinie befin det, über der die Verschlusszunge gefaltet ist. 3.Faltkarte nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich in gefalte tem Zustand der für die Aufnahme der Verschluss- zunge bestimmte Schlitz unmittelbar neben derjenigen Faltlinie befindet, über der die Verschlusszunge gefal tet ist. 4. Faltkarte nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass sie die die Zunge tragende Kante in gefaltetem Zustand auf glei cher Höhe wie diejenige Faltlinie befindet, über der die Verschlusszunge gefaltet ist. 5.Faltkarte nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die die Zunge tragende Kante in gefaltetem Zustand auf ande rer Höhe als diejenige Faltlinie befindet, über der die Verschlusszunge gefaltet ist. 6. Faltkarte nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass diejenige Faltlinie, über der die Verschlusszunge gefaltet ist, in gefaltetem Zustand gegenüber der die Zunge tragenden Kante zurückversetzt ist. 7. Faltkarte nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass sie mehr als eine Verschlusszunge mit den dazu gehörenden Schlitzen aufweist. B.Faltkarte nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einem Schlitz zum Aufstellen der Karte vorbereitet ist. 9. Faltkarte nach Patentanspruch und Unteran- sprüchen 1-8, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit Ausstanzungen und vertikalen Rillen und Faltlinien als Schachtel ausgebildet ist. 10. Faltkarte nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1-8, dadurch gekennzeichnet, dass sie auf der Innen- oder Aussenseite zur Aufnahme von Gegen ständen vorbereitet ist.11. Faltkarte nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1-10, dadurch gekennzeichnet, dass sie zum Aufgehängtwerden vorbereitet ist. 12. Faltkarte nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1-11, dadurch gekennzeichnet, dass sie zum drehbaren Anbringen von Gegenständen vorbereitet ist. 13. Faltkarte nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1-12, dadurch gekennzeichnet, dass sie zum Abtrennen von Bestandteilen vorbereitet ist. 14. Faltkarte nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1-13, dadurch gekennzeichnet, dass Bestand teile aneinander befestigt sind. 15.Faltkarte nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1-14, dadurch gekennzeichnet, dass Ausstan- zungen einen Durchblick auf innerhalb befindliche Bestandteile ermöglichen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH205365A CH441973A (de) | 1965-02-15 | 1965-02-15 | Faltkarte mit Verschluss |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH441973A true CH441973A (de) | 1967-08-15 |
Family
ID=4224815
Family Applications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH441973A (de) |
-
1965
- 1965-02-15 CH CH205365A patent/CH441973A/de unknown
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