CH440445A - Schaltungsanordnung zur Dämpfung von Kippschwingungen bei Spannungswandlern in Drehstromnetzen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Dämpfung von Kippschwingungen bei Spannungswandlern in Drehstromnetzen

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Publication number
CH440445A
CH440445A CH1685965A CH1685965A CH440445A CH 440445 A CH440445 A CH 440445A CH 1685965 A CH1685965 A CH 1685965A CH 1685965 A CH1685965 A CH 1685965A CH 440445 A CH440445 A CH 440445A
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CH
Switzerland
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circuit arrangement
relays
breakover
oscillations
series
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Application number
CH1685965A
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English (en)
Inventor
Rudolf Peiser
Friedrich Geise
Original Assignee
Siemens Ag
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/34Special means for preventing or reducing unwanted electric or magnetic effects, e.g. no-load losses, reactive currents, harmonics, oscillations, leakage fields
    • H01F27/343Preventing or reducing surge voltages; oscillations
    • H01F27/345Preventing or reducing surge voltages; oscillations using auxiliary conductors
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H9/00Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection
    • H02H9/005Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection avoiding undesired transient conditions
    • H02H9/007Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection avoiding undesired transient conditions avoiding or damping oscillations, e.g. fenoresonance or travelling waves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Schaltungsanordnung   zur    Dämpfung   von    Kippschwingungen   bei    Spannungswandlern      in      Drehstromnetzen   Die Erfindung    beschäftigt   sich mit einer Schaltungsanordnung zur    Dämpfung   von    Kippschwingungen   bei    in   Drehstromnetzen mit isoliertem Sternpunkt benutzten und einpolig geerdeten, einphasigen, induktiven Spannungswandlern. 



  In    Drehstromnetzen      mit      isoliertem   Sternpunkt und geringer Ausdehnung, d. h. geringer Kapazität gegen Erde, in denen einpolig geerdete, induktive    Spannungs-      wandler   benutzt werden,    können   durch das Zusammenwirken der nichtlinearen    Wandlerimpedanzen   und der Erdkapazitäten stationäre Kippschwingungen auftreten. Diese Kippschwingungen können durch Schalthandlungen, wie z. B. das Zuschalten einer Sammelschiene oder eines    Spannungswandlersatzes   oder durch einpolige    Erdschlusswischer,   angeregt werden.

   Die    Spannungs:      wandler   arbeiten dann infolge von Spannungserhöhungen weit in der Sättigung, woraus    Fehlmessungen   und bei längerer Beanspruchung thermische Zerstörung der Spannungswandler resultieren. 



  Zur Unterdrückung der Kippschwingungen ist eine Schaltungsanordnung vorgesehen, die gemäss der Erfindung dadurch gekennzeichnet ist, dass in Reihe mit im offenen Dreieck geschalteten Hilfswicklungen der induktiven Spannungswandler    ein   Widerstand liegt, der bei Kippschwingungen und bei Betätigung von Kontakten dreier Relais über die    Hilfswicklungen   wirksam wird, und dass von den Relais je eines in Reihe mit einer weiteren Wicklung je eines der einphasigen    Spannungs-      wandler   angeordnet ist. 



  Die Kontakte der drei Relais können sämtliche im Stromkreis der    Hilfswicklungen   der induktiven    Span-      nungswandler   in Reihe mit dem Widerstand    liegen;   es ist jedoch auch möglich, die Kontakte zweier Relais    in   Reihe mit dem dritten Relais zu schalten und nur den Kontakt des dritten Relais in Reihe mit dem im Stromkreis der    .Hilfswicklungen   liegenden    Widerstand   anzuordnen.

   Dieses letztere Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Schaltungsanordnung ist    insofern   vorteilhaft, als hierbei nur der Kontakt des dritten Relais für den entsprechend hohen, über den Widerstand fliessenden Strom belastbar zu sein braucht, während die Kontakte der    beiden   anderen Relais lediglich den    Ansprech-      strom   für das dritte Relais auszuhalten brauchen. Infolgedessen muss bei dieser Ausbildung der erfindungsgemässen Schaltungsanordnung nur das dritte Relais    als   Schütz ausgeführt werden. 



  Im folgenden soll die Erfindung an Hand der in den    Fig.   1 und 2 dargestellten    Ausführungsbeispiele      näher      erläutert   werden. 



     In   der    Fig.   1 ist an das aus den    Leitern   R, S und T bestehende Drehstromnetz mit isoliertem Sternpunkt jeweils ein Spannungswandler WR, WS und    WT   angeschlossen. Die Spannungswandler besitzen die im Stern geschalteten und geerdeten Primärwicklungen    wri,      wsi   und    wti   sowie die ebenfalls im Stern geschalteten Sekundärwicklungen    wr2,      ws2   und    wt2,   die mit den    üblichen      Einrichtungen   M zur Messung und    Zählung   sowie zum Schutz verbunden sind.

   Ausserdem sind an diese Sekundärwicklungen    wr2,      ws2   und    wt2   die Relais RR, RS, RT angeschlossen. Jeder der drei    Spannungswandler   WR, WS und    WT   besitzt eine    Hilfswicklung      wr3,      ws3   und    wt3;   die    Hilfswicklungen   sind im    offenen   Dreieck geschaltet und liegen über die    hintereinandergeschalteten   Arbeitskontakte    rr,      rs   und    rt   der Relais RR, RS und RT mit dem Widerstand R in Reihe. 



  Im normalen Betriebsfall des    Drehstromnetzes   R, S, T .sind die an die Sekundärwicklungen    wr2,      ws2   und    wt2   angeschlossenen Relais RR, RS und RT erregt und ihre im Stromkreis der im offenen Dreieck geschalteten    Hilfswicklungen      wr3,      ws3   und    wts   liegenden Arbeitskontakte    rr,      rs   und    rt   geschlossen. Dadurch ist zwar der Widerstand R an den im    offenen   Dreieck geschalteten    Hilfswicklungen      wr3,      ws3   und    wt3   angeschlossen, jedoch unwirksam, da an der offenen Dreieckschaltung im normalen Betriebsfall keine Spannung auftritt. 



  Treten dagegen    Kippschwingungen   auf, dann entsteht an den im offenen    Dreieck   geschalteten Hilfswicklungen    wr3;      ws3   und    wt3   der induktiven Spannungs- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

    wandler   WR, WS und    WT   eine Spannung U, die einen über den Widerstand R fliessenden, die Dämpfung der    Kippschwingungen   bewirkenden Strom verursacht, da die Relais RR, RS und RT erregt und    damit      ihre   Arbeitskontakte    rr,      rs   und    rt   geschlossen sind. 



  Wie in der Beschreibungseinleitung ausgeführt wurde, muss Vorsorge    getroffen   werden, dass der im Stromkreis der    Hilfswicklungen   liegende Widerstand R bei auftretenden Erdschlüssen zur Vermeidung von thermischer Zerstörung der Spannungswandler abgeschaltet ist.

   Dies wird bei der beschriebenen Schaltungsanordnung dadurch    erreicht,   dass infolge eines bei einem    Erd-      schluss   erfolgenden Zusammenbruchs mindestens einer der an den Sekundärwicklungen    wr2,      ws-,   und    wt2   vorhandenen Spannungen zumindest eines der drei Relais RR, RS oder RT    aberregt   ist, wodurch einer der drei mit dem    Widerstand   R in Reihe liegenden Arbeitskontakte    rr,      rs   oder    rt      geöffnet   ist; der Stromkreis über die    Hilfswicklungen      wr3,      ws3   und    wt3   ist dann unterbrochen und der Widerstand R unwirksam. 



  Ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Schaltungsanordnung ist in der    Fig.   2 dargestellt, in der Schaltungsteile, die mit denen des in der    Fig.   1 gezeigten    Ausführungsbeispiels   übereinstimmen, mit gleichen Bezugszeichen versehen worden sind. Auch in diesem Ausführungsbeispiel sind die    drei   Relais RR, RS und RT an die Sekundärwicklungen    wr2,      ws2   und    wt2   der induktiven Spannungswandler WR, WS und    WT   angeschlossen.

   Die Kontakte    rr,      rs   und    rt   der drei Relais RR, RS und RT sind    in      diesem   Ausführungsbeispiel jedoch nicht sämtlich im Stromkreis der im offenen Dreieck geschalteten Hilfswicklungen    wr3,      ws3   und    wt3   angeordnet, sondern es liegen beispielsweise die    Arbeitskontakte      rr   und    rs   der Relais RR und RS in Reihe mit dem Relais RT.

   Dies ist    insofern      vorteilhaft,   als bei    Kippschwingungen   der    kräftige   Strom durch den Widerstand R nur über den Kontakt    rt   des Relais RT    fliesst,   während die Kontakte    rr   und    rs   lediglich von dem relativ schwachen Strom durch das Relais RT belastet sind. Daher braucht nur der Kontakt    rt   des Relais RT mit einem hohen Strom belastbar zu sein, so dass lediglich das Relais RT als Schütz ausgeführt sein muss, die beiden übrigen Relais RR und RS dagegen als normale Relais ausgebildet sein können. 



  Da die Funktionsweise der in diesem Ausführungsbeispiel    dargestellten      erfindungsgemässen   Schaltungsanordnung mit der des in der    Fig.   1 dargestellten Ausführungsbeispiels übereinstimmt, soll an dieser Stelle, um Wiederholungen zu vermeiden, nur auf die vorhergehenden Abschnitte der Beschreibung verwiesen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schaltungsanordnung zur Dämpfung von Kipp- schwingungen bei in Drehstromnetzen mit isoliertem Sternpunkt benutzten und einpolig geerdeten, einphasigen, induktiven Spannungswandlern, dadurch gekennzeichnet, dass in Reihe mit im offenen Dreieck geschalteten Hilfswicklungen der induktiven Spannungswandler ein Widerstand liegt, der bei Kippschwingungen und bei Betätigung von Kontakten dreier Relais über die Hilfswicklungen wirksam wird, und dass von den Relais je eines in Reihe mit einer weiteren Wicklung je eines der einphasigen Spannungswandler angeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakte der Relais in Reihe mit dem Widerstand liegen. 2.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakte zweier Relais in Reihe mit dem dritten Relais geschaltet sind, dessen Kontakt in Reihe mit dem Widerstand liegt.
CH1685965A 1965-04-20 1965-12-06 Schaltungsanordnung zur Dämpfung von Kippschwingungen bei Spannungswandlern in Drehstromnetzen CH440445A (de)

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