CH438043A - Versenkvorrichtung - Google Patents

Versenkvorrichtung

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CH438043A
CH438043A CH393266A CH393266A CH438043A CH 438043 A CH438043 A CH 438043A CH 393266 A CH393266 A CH 393266A CH 393266 A CH393266 A CH 393266A CH 438043 A CH438043 A CH 438043A
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CH393266A
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Lehmann Adolf
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Baumann Koelliker Ag Fuer Elek
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64FGROUND OR AIRCRAFT-CARRIER-DECK INSTALLATIONS SPECIALLY ADAPTED FOR USE IN CONNECTION WITH AIRCRAFT; DESIGNING, MANUFACTURING, ASSEMBLING, CLEANING, MAINTAINING OR REPAIRING AIRCRAFT, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; HANDLING, TRANSPORTING, TESTING OR INSPECTING AIRCRAFT COMPONENTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B64F1/00Ground or aircraft-carrier-deck installations
    • B64F1/18Visual or acoustic landing aids
    • B64F1/20Arrangement of optical beacons
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V21/00Supporting, suspending, or attaching arrangements for lighting devices; Hand grips
    • F21V21/10Pendants, arms, or standards; Fixing lighting devices to pendants, arms, or standards

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Description


      Versenkvorrichtung       Die Erfindung betrifft eine     Versenkvorrichtung,    mit  der ein Gegenstand, z. B. eine Lampe, wahlweise in ei  nem Schacht, insbesondere einem Bodenschacht ver  senkt bzw. aus demselben heraus in eine Gebrauchs  stellung gebracht werden kann.     D--rartige        Versenkvor-          richtungen    werden beispielsweise für Lampen verwen  det, die zur Markierung von Flugpisten dienen, und die  bei Nichtgebrauch vollständig im Boden verschwinden  sollen. Bekannte     Versenkvorrichtungen    dieser Art haben  den Nachteil, dass ziemlich viel Zeit notwendig ist, um       d--n    Gegenstand, z.

   B. die Lampe, in die Gebrauchsstel  lung zu bringen, bzw. wieder im Schacht zu versenken.  Zur Vermeidung dieses Nachteils zeichnet sich die     Ver-          senkvorrichtung    nach der     Erfindung    aus durch einen in  ortsfesten, vertikalen Führungen verschiebbaren Schlit  ten, auf dem der genannte Gegenstand     b;    festigt ist;

    durch zwei um     Scharnierachsen    aufklappbare, in der       Versenkstellung    das obere Ende des Schachtes     ver-          schliessende        Halbdecke-1;    durch ein mixt dem     Schlitten     fest     verbundznes    Organ, das in der     Versenkstellung          durch        einander          Randausnehmungvn     der Halbdeckel hindurch gefasst werden kann, um den  Schlitten nach oben zu ziehen;

   durch einen mit dem  Schlitten fest verbundenen oberen Gleitbügel, der beim  Hinaufziehen des Schlittens in eine erste Höhenlage die  Halbdeckel in eine erste Öffnungslage mitnimmt, aus  welcher sie, bei einem weiteren kleinen Anheben     des     Schlittens in ihre Schliesslage zurückfallen, wobei sich  dann der Gegenstand über den Halbdeckeln in Ge  brauchsstellung befindet und auf den Rändern von deren       Randausnehmungen    abgestützt ist;

   durch einen eben  falls mit dem Schlitten fest verbundenen, unteren     Gleit-          bügel,    der beim     Hinaufziehen    des Schlittens aus der Ge  brauchsstellung die Halbdeckel wieder öffnet, worauf  beim weiteren     Hinaufziehen    des Schlittens in eine zweite,  höhere Höhenlage eine an denselben befestigte Traverse  zwei Stäbe nach oben mitnimmt, die durch Rastvorrich  tungen in ihrer gehobenen     Lag--    festgehalten werden und  ihrerseits die Halbdeckel so weit offen halten, dass die  Gleitbügel und der Gegenstand wieder in den Schacht    abgesenkt werden können;

   und durch mit dem oberen  Gleitbügel     solidarische    Anschläge, welche bei .dieser Ab  senkbewegung     schliesslich    auf an den Stäben ange  brachte Anschläge     treffen,    und dadurch letztere nach  unten in die     Versenkstellung        zurückbringen,    wobei die  Halbdeckel wieder     in    ihre     Schliesslage        kommen.     



  In der     Zeichnung        ist    ein     Ausführungsbeispiel    des Er  findungsgegenstandes dargestellt.     Es    zeigen:       Fig.    1     links    einen Schnitt und rechts     eine    Ansicht ei  ner in einem Bodenschacht angeordneten     Versenkvor-          richtung,        mit    der eine zur     Beleuchtung        einer        Flugzeub          piste    dienende Lampe aus dem Schacht heraus gezogen  und in demselben versenkt werden     kann,

            Fig.    2     links    einen Schnitt gemäss Linie     II-II    und  rechts eine Ansicht gemäss Pfeil     1I    von     Fig.    1 unter  Weglassung einiger Teile, u. a. der Lampe,       Fig.    3 bis 6 je einen Schnitt durch die     Vorrichtung     nach     Fig.    1 und 2     in        einer    anderen bei ihrer Bedienung  vorkommenden Lage, unter Weglassung des Schachtes.  



  Gemäss     Fig.    1 ist ein Bodenschacht 1 mit einem Ze  mentrohr 2 ausgekleidet, auf dessen oberem Rand     ein     zur     Versenkvorrichtung    gehöriger Ring 3     ruht,    der     in     einer entsprechenden     Ausnehmung    des Bodens 4 unter  gebracht ist und der einen auf ihm     liegenden,    oberen  Ring 5     peripherisch        umschliesst.    Die oberen     Flächen    6  und 7 der Ringe 3 und 5, sowie die oberen Flächen 9  zweier Halbdeckel 8,

   die je mittels     eines        Scharnieres    10  mit der     Scharnierachse    11 am Ring 55     anscharniert        sind,          liegen    in der Bodenebene 12. Der     Ring    5 ist unten mit  mehreren kreis- oder     spiralförmig    verlaufenden Nuten  13 versehen, in denen z. B. zwei     parallel    oder in Serie  geschaltete,     elektrische    Heizkabel 14 untergebracht sind.

    Schrauben 15     (Fig.    2) dienen zur Befestigung des oberen  Ringes 5 auf     einer    Schulter 16     des    unteren     Ringes    3.  Zwei diametral     einander    gegenüber liegende Platten 17  sind     mittels    Schrauben 18 unter dem oberen     Ring    5  befestigt und haben von dem unteren     Ring    3 einen klei  nen Abstand.

   An der     Innenkante    19     einer    jeden Platte  17     ist        eine        vertikale        U-Schiene    20     in    der Nähe ihres  oberen Endes     angeschweisst.    Die beiden     vertikalen              U-Schienen    20 sind an     ihren    unteren Enden durch eine       transversale        U-Schiene    21 miteinander verbunden und  bilden einen vom oberen Ring 5 in den Schacht 1 herab  hängenden, ortsfesten     Führungsrahmen.     



  Zwei um 90  gegenüber den Platten 17 versetzte  Platten 22     (Fig.    1) sind mittels Schrauben 23 am oberen  Ring 5     befestigt    und an der Innenkante 24 jeder dieser  Platten 22 ist das obere Ende eines vertikalen Führungs  rohres 25 von rechteckigem Querschnitt angeschweisst.

    In dem Führungsrohr 25 ist ein Flachstab 26 geführt,  der an seinem unteren Ende mit einem U-förmigen An  schlagstück 27 versehen ist, dessen Schenkel 28 nach  innen     gerichtet        sind.    Am oberen Ende ist ,der     Flachstab     26 mit einer Anschlagnase 29 versehen, die in der in       Fig.    1 und 2 gezeigten Versenk- oder Ruhestellung der       Versenkvorrichtung    auf dem oberen Rand des Füh  rungsrohres 25 ruht.  



  Der Flachstab 26 ist mit zwei     übereinanderliegen-          den,    als Rasten dienenden     Vertiefungen    30 und 31 ver  sehen, die mit einer unter der Platte 22 angeordneten  Rastvorrichtung 32 zusammenarbeiten, die im wesent  lichen aus einer an der Platte angeschweissten Hülse 33,  und einem in derselben unter der Einwirkung einer  Druckfeder 34 stehenden Rastbolzen 35 besteht. In der  Ruhestellung greift das freie Ende des     Rastbolzens    35  in die obere Raste 30 des Flachstabes 30, in der Ge  brauchsstellung dagegen in dessen untere Raste 31 ein.  



  In dem vertikalen Führungsrahmen 20, 21 ist ein  rechteckiger Schlitten 36     (Fig.    2) geführt, der aus zwei  horizontalen     U-Schienen    37     und        zwei    in den     U-          Schienen    20 geführten, vertikalen     T-Schienen    38  besteht.

   Ein vertikales Rohr 39, das durch zentrale  Löcher 40 der horizontalen     U-Schienen    37 hin  durch geht, ist mittels     Stellringen    41 am Schlitten 36       befestigt.    Unter dem Schlitten 36 ist an demselben noch  eine Traverse 42 von     U-förmigem    Querschnitt     ange-          schweisst.    Das Rohr 39 ragt vom Schlitten 36 nach oben  und ist an seinem oberen Ende mit einem Gewinde 43  versehen, das in ein entsprechendes Gegengewinde des  Sockels 44 einer Lampe 45 eingeschraubt ist, in der sich  ein nicht dargestellter, elektrischer Leuchtkörper befin  det.

   Die Lampe 45 :ist oben mit einer Kappe 46 verse  hen, über welcher     vorzugsweise    noch ein strichpunktiert  angedeutetes gewölbtes Schutzblech 47 (nur in     Fig.    1 ge  zeichnet) angebracht ist, an welchem Regenwasser ab  laufen kann, um eine Verschmutzung der Lampe 45 zu  vermeiden. Durch entsprechende Farbgebung kann das  Blech so besser zur Pistenmarkierung am Tage dienen.  Das Regenwasser kann durch einander gegenüberlie  gende     Randausnehmungen    48 der Halbdeckel 8 ein  dringen, in welche     Ausnehmungen    48 eine zum Hinaus  ziehen der Lampe 45 dienende Öse 49 hineinragt.  



  Zwischen dem Lampensockel 44 und einer     Mutter     50 ist ein aus Flacheisen bestehender Stützbügel 51 auf  dem Rohr 39 festgeklemmt, der zwei symmetrische, auf  wärts ragende Arme 52 aufweist, an deren oberen En  den die unteren Enden der Schenkel 53 eines aus Halb  rundeisen bestehenden U-förmigen oberen Gleitbügels  54     befestigt    sind, dessen Lochteil 55     etwa    halbkreisför  mig nach oben gewölbt ist. Zur Befestigung des oberen  Gleitbügels 54 am Stützbügel 51 sind Schrauben 56 und       Muttern    57 vorgesehen. Diese Schrauben erlauben das  einfache Herunterklappen dieses Gleitbügels 54 um die  einfache Auswechslung der nicht gezeichneten Licht  quelle zu ermöglichen.

   An den     Gleitbügelschenkeln    53  sind U-förmige Anschlagstücke 58     -angebracht,    deren  Schenkel 59 nach aussen in den Weg der Schenkel 28    der Anschlagstücke 27 ragen. Die Öse 49 ist an der  obersten Stelle des Gleitbügels 54 angeschweisst. Ein  unterer     Gleitbügel    60, der ebenfalls nach oben gewölbt  ist,     und    aus Flacheisen besteht, ist an einem Stellring 61       angzschweisst,    mit dem er unmittelbar über dem Schlit  ten 36     einstellbar    am Rohr 39 befestigt ist.  



  Die     beschriebene        Versenkvorrichtung        arbeitet    wie  folgt:  Um die Lampe 45 aus der Ruhestellung nach     Fig.    1  und 2 in die Gebrauchsstellung zu bringen, fasst man  die Öse 49 von aussen mit einem Haken, den man in die       Ausnehmungen    48 der Halbdeckel 9 einführen kann, die  hierzu mit schmalen Verlängerungen 48' versehen sind.  Wenn man die Öse 49 nach oben in eine erste, in     Fig.    3  gezeigte Höhenlage zieht, wird dadurch über die Bügel  54 und 51 und das Rohr 39 der Schlitten 36 in den Füh  rungen 20 nach oben gezogen.

   Die inneren Ränder der  Halbdeckel 8 werden durch den oberen Gleitbügel 54,  an dem sie gleiten, mitgenommen, so dass diese Halb  deckel 8 in die in     Fig.    3 dargestellte Öffnungslage kom  men. Wenn die Öse 49 noch etwas     weiter    nach oben ge  zogen wird, dann fallen die Halbdeckel 8 zunächst auf  den unteren Gleitbügel 60 und dann, wenn man die Öse  49 nach unten führt oder loslässt, wieder in ihre  Schliesslage zurück, in welcher sie auf einer Ringschulter  62 des oberen Ringes 5 abgestützt sind, Die Vorrichtung  kommt auf diese Weise in die in     Fig.4    gezeigte Ge  brauchsstellung, wobei die Mutter 50 auf den Rändern  der     Ausnehmungen    48 der Halbdeckel 8 abgestützt ist.  



  Wenn man die Lampe 45 wieder versenken will,       fasst    man die Öse 49 mit dem Haken und zieht damit  die mittels des Rohres 39 auf dem     Schlitten    36 befestigte  Lampe 45 wiederum nach oben, aber diesmal in eine  zweite, wesentlich höhere Höhenlage als beim Verbrin  gen in die     Gebrauchsstellung,    nämlich so weit nach  oben, dass die Enden der unteren Traverse 42 auf die  unteren Anschläge der Flachstäbe 26 treffen und da  durch letztere in den Führungsrohren 25 nach oben ver  schieben. Infolgedessen treffen die oberen Enden der  Flachstäbe 26 von unten auf die Halbdeckel 8, die vor  her durch den unteren Gleitbügel 60 geöffnet worden       sind,    und öffnen dieselben noch weiter.

   Die Flachstäbe  26 müssen so weit gehoben werden, dass die Rastbolzen  35, die aus den oberen Rasten 30 hinausgedrängt wor  den sind, in die unteren Rasten 31 einschnappen. Führt  man nun die Öse 49 nach unten     zurück    oder lässt man  sie los, so halten die durch Rastbolzen 35 gehaltenen  Flachstäbe 26 die Halbdeckel 8 offen, so dass alle über  dem Schlitten 36 an demselben befestigte Teile, insbe  sondere die beiden Gleitbügel 60 und 54, zwischen den  selben in den Schacht 1 zurück gelangen können.  



       Fig.    6 zeigt eine Stellung der Vorrichtung, in welcher  der     Schlitten    36 noch nicht seine unterste Lage erreicht  hat und die Halbdeckel 8 noch durch die Flachstäbe 26  offen gehalten werden. Bei einem weiteren Absenken des  Schlittens 36     treffen    die Anschläge 58 des oberen     Gleit-          bügels    54 auf die unteren Anschläge 27 der Flachstäbe  26 und nehmen dadurch letztere nach unten mit, wobei  die Rastbolzen 35 aus den unteren Rasten 31 ausrasten.  Schliesslich werden die oberen Anschläge 29 der Flach  stäbe 26 durch die Halbdeckel 8 wieder auf die oberen  Ränder der Führungen 25 gedrückt und rasten die Rast  bolzen 35 wieder in die oberen Rasten 30 ein.

   Damit ist  dann die Ruhe- oder     Versenkstellung    nach     Fig.    1 und  2 wieder erreicht.  



  Da man zum Herausziehen und     Wiederversenken     der Lampe 45 lediglich die Öse 49 in verschiedenem      Masse nach oben ziehen muss, was man z. B. ohne aus  einem Kraftfahrzeug auszusteigen, einfach mittels eines  Hakens besorgen kann, geht dies sehr rasch. Falls man  dabei die Öse 49 in der obersten Stellung des Schlittens  36     (Fig.    5) einfach loslässt, ergibt sich in Ermangelung  weiterer Massnahmen ein harter Stoss beim Zurückfal  len des Schlittens 36 und der damit verbundenen Teile  in die Ruhestellung. Um diesen Stoss zu vermeiden, wird  vorzugsweise in der unteren Schiene 21 des ortsfesten  Führungsrahmens 20, 21 eine nur in     Fig.    1 schematisch  angedeutete Puffervorrichtung 63 angeordnet, auf die  z.

   B. das untere Ende des Rohres 39 (oder die untere  Schiene 37 des Schlittens 36) beim     Herabfallen    trifft.  Die Puffervorrichtung 63 kann z. B. Federn und/oder  eine     Dämpfungsflüssigkeit    enthalten.  



  Es ist noch     zu    erwähnen, dass     zwischen    dem oberen  Ring 5 und dem unteren Ring 3, an denjenigen Stellen,  an denen sich nicht die Platten 17 und 22 befinden, eine  Wärmeisolation angeordnet ist. Es wird dadurch ver  mieden, dass ein zu grosser Teil der mittels der Heiz  kabel 14 dem oberen Ring 5 zugeführten Wärme un  nötigerweise auf den unteren Ring 3 übertragen wird.  Dagegen findet eine gute Wärmeübertragung über die  Platten 17 und 22 auf die Führungen 20 und 25 statt.  



  Die Heizkessel 14 werden über nicht dargestellte  Anschlussleitungen von einem unterirdisch in den  Schacht 1 eingeführten     Spzisekabel    aus gespeist, das  auch zur Speisung des in der Lampe 45 enthaltenen  elektrischen Leuchtkörpers dient. Die Anschlussleitung  für diesen Leuchtkörper sind durch das Rohr 39 hin  durch geführt und über Schleppleitungen mit dem Spei  sekabel verbunden. Wenn Vereisungsgefahr besteht,  wird das Speisekabel einige Zeit vor dem beabsichtigten  Herausziehen der Lampe 45 von einer Zentralstelle aus  unter Spannung gesetzt. Durch die im Heizkabel 14 und  im Beleuchtungskörper entwickelte Wärme wird dann  eine allfällige Vereisung der Scharniere 10 und der Füh  rungen 20 und 25 behoben.  



  Es ist klar, dass der Schacht 1, dessen Boden in     Fig.     1 nicht gezeigt ist, an einen Entwässerungskanal ange  schlossen sein muss.  



  Die beschriebene     Versenkvorrichtung    kann auch für  andere Gegenstände benützt werden, als für die darge  stellte Lampe 45. Anstelle dieser Lampe 45 kann z. B.  eine spezielle, unter der Bezeichnung      Nato-Leuchte      bekannte, insbesondere für     Militärflugplätze    entwickelte  Lampe am oberen Ende des Rohres 39 befestigt werden.  Anstelle von Lampen, kann man aber auch elektrische  Anschlussorgane, insbesondere Steckdosen,     für        Stark-          oder    Schwachstromleitungen, z. B.     Telephonleitungen,     oder Anschlussorgane für Öl-, Wasser- oder Druckluft  leitungen vorsehen.

   Anstelle der Lampe kann auch un  mittelbar ein     Telephonapparat    selbst angeordnet sein,  oder ein in besonderen Fällen zur Verkehrsregelung  dienender, mit einem     lichtreflektierenden    Belag     versehe-          ner,    kurzer Signalpfosten, oder irgend ein anderer Ge  genstand, der normalerweise versenkt sein soll, um nicht  zu stören, und zeitweise in Gebrauchsstellung gebracht  werden muss.  



  Der Schacht 1 kann auch in dem den  Boden  4  bildenden Deck eines Flugzeugträgers oder in einem als  Landeplatz für Helikopter     dienenden    grossen Flachdach  vorgesehen     sein.    Auch ist es klar,     dass    die     beschriebene     Vorrichtung an sich auch verwendbar ist, falls der  Schacht 1 bzw. dessen Verkleidung 2 teilweise aus dem  Boden 4 herausragen sollte, obwohl     derartige    Anwen  dungen nur selten interessant sein dürften.

      Es ist möglich, zum Aufstellen und Versenken der  Lampe auch     zusätzlich    noch eine motorbetätigte, pneu  matische oder     hydraulische    Antriebsvorrichtung im  Schacht vorzusehen, die durch Fernsteuerung in Betrieb       gesetzt    werden kann.  



  Um die Einrichtung auch bei     extremer    Kälte ein  wandfrei betreiben zu können, kann ein zusätzlicher  Heizkörper zur     Heizug    der Führungsschiene 20 vorge  sehen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Versenkvorrichtung, mit der ein Gegenstand wahl weise in einem Schacht versenkt bzw. aus demselben in eine Gebrauchsstellung gebracht werden kann, gekenn zeichnet durch einen in ortsfesten, vertikalen Führungen (20) verschiebbaren Schlitten (36), auf dem der genannte Gegenstand (45) befestigt ist; durch zwei um Scharnier- achsen (11) aufklappbare, in der Versenkstellung (Fig. 1, 2) das obere Ende des Schachtes (1) verschliessende Halbdeckel (8);
    durch ein mit dem Schlitten (36) fest verbundenes Organ (49), das in der Versenkstellung durch einander gegenüberliegende Randausnehmungen (48) der Halbdeckel (8) hindurch gefasst werden kann, um den Schlitten (36) nach oben zu ziehen;
    durch einen mit dem Schlitten (36) fest verbundenen oberen Gleit- bügel (54), der beim Hinaufziehen des Schlittens (36) in eine erste Höhenlage (Fig. 3) die Halbdeckel (8) in eine erste Öffnungslage mitnimmt, aus welcher sie, bei einem weiteren kleinen Anheben des Schlittens (36) in ihre Schliesslage zurück fallen, wobei sich dann der Gegen stand (45) über den Halbdeckeln (8) in Gebrauchsstel lung (Fig. 4) befindet und auf den Rändern von deren Randausnehmungen (48) abgestützt ist;
    durch einen ebenfalls mit dem Schlitten (36) fest verbundenen, un teren Gleitbügel (60), der beim Hinaufziehen des Schlittens (36) aus der Gebrauchsstellung die Halbdeckel (8) wieder öffnet, worauf beim weiteren Hinaufziehen des Schlittens (36) in eine zweite, höhere Höhenlage (Fig. 5) eine an demselben befestigte Traverse (42) zwei Stäbe (26) nach oben mitnimmt, die durch Rastvorrich tungen (32) in ihrer behobenen Lage festgehalten wer den und ihrerseits die Halbdeckel (8) so weit offen hal ten, dass die Gleitbügel (56, 54) und der Gegenstand (45) wieder in den Schacht (1)
    abgesenkt werden können (Fig. 6); und durch mit dem oberen Gleitbügel (54) so lidarische Anschläge (58), welche bei dieser Absenkbe- wegung schliesslich auf an den Stäben (26) ange brachte Anschläge (27) treffen, und dadurch letztere nach unten in die Versenkstellung (Fig. 1, 2) zurück- bringen, wobei die Halbdeckel (8) wieder in ihre Schliesslage kommen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schlitten (36) einstellbar an ei nem zentralen Rohr (39) befestigt ist, an dessen oberem Ende der Gegenstand (45) angebracht ist und an dem auch die beiden Gleitbügel (56, 54) befestigt sind. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der obere Gleitbügel (54) U-förmig ist, einen mindestens angenähert halbkreisförmigen, nach oben gewölbten Jochteil (55) aufweist und über einen Stützbügel (51) am Rohr (39) befestigt ist, wobei die Enden dieser beiden Bügel (51, 54) schwenkbar mit einander verbunden sind. 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1 oder 2, da durch gekennzeichnet, dass der untere, bogenförmig nach oben gewölbte Gleitbügel (60) über einen Stellring (61) einstellbar am Rohr (39) befestigt ist. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die ortsfesten, vertikalen Führungen (20) des Schlittens (36), sowie zum Führen der Stäbe (26) dienende Führungen (25) über Platten (17, 22) an einem oberen Ring (5) befestigt sind, an dem die Halb deckel (8) anscharniert sind und der auf einem unteren Ring (3) befestigt ist, der zur Abstützung der Versenk- vorrichtung auf der Schachtwandung (2) bestimmt ist.
    5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass in Nuten (13) des oberen Ringes (5) elektrische Heizvorrichtungen (14) vorgesehen sind; dass die genannten Platten (17, 22) den unteren Ring (3) nicht berühren, und dass zwischen den beiden Ringen (3, 5) in den von den Platten (17, 22) begrenzten Inter vallen eine Wärmeisolierung vorhanden ist. 6. Vorrichtung nach Unteranspruch 4 oder 5, da durch gekennzeichnet, dass der untere Ring (3) die Peri pherie des oberen Ringes (5) umfasst. 7.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 4 oder 5, da durch gekennzeichnet, dass die Rastvorrichtungen (32) unter den zwei einander gegenüberliegenden Platten (22) angebracht sind, an denen die Stabführungen (25) be festigt sind. B. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Un- teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das durch die Randausnehmungen (48) der Halbdeckel (8) fassbare Organ (49), z. B. eine Öse, an der obersten Stelle des oberen Gleitbügels (54) angebracht ist. 9.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, wobei der Ge genstand eine Markierungslampe ist, dadurch gekenn zeichnet, dass über der Lampe (45) ein gewölbtes Schutzblech (47) angebracht ist, um Regenwasser und Schmutz von derselben fernzuhalten und durch ent sprechende Farbgebung zur zusätzlichen Markierung beizutragen. 10. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die vertikalen Schlittenführungen (20) unten durch eine Traverse (21) miteinander ver bunden sind. 11.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass auf der unteren Traverse (21) eine Puffervorrichtung (63) angebracht ist, um bei einem Herabfallen des Schlittens (36) mit dem auf ihm be festigten Gegenstand (45) den dadurch hervorgerufenen Stoss zu dämpfen. 12. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schlitten (36) mit Hilfe von Stellringen (41) einstellbar am zentralen Rohr (39) be festigt ist.
CH393266A 1966-03-18 1966-03-18 Versenkvorrichtung CH438043A (de)

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