Vorrichtung zum Trennen von Blättern Photographische Kopieranordnungen, in denen ein belichtetes licht- oder ganz allgemein strahlungsemp findliches Blatt, in der Folge kurz Negativ genannt, in Gegenwart einer geeigneten Arbeitsflüssigkeit in in nigen Kontakt mit einem zur Aufnahme des Bildes vor gesehenen Positivblatt gepresst wird, sind in der Technik gut bekannt. Sehr geringe Aufmerksamkeit hat man allerdings bislang dem Problem der Trennung der feuch ten, dicht aneinanderklebend'en Blätter voneinander mit tels mechanischer Vorrichtungen geschenkt.
Eine Anordnung zur Trennung der Blätter ist in US-Patentschriften beschrieben, in der das Positiv material unter Druck an das behandelte lichtempfindli che Material angelegt wird, wobei seine Vorderkante über ein Trennmesser hinausragt. Die Zusammenführung von Positiv und behandeltem Negativ erfolgt jedoch erst an einem unmittelbar vor dem Trennmesser liegenden Punkt, und daher steht für den Ablauf des Vorgangs der Diffusionsübertragung vor der Trennung der Materialien nur sehr wenig Zeit zur Verfügung.
Darüber hinaus muss man komplizierte Mittel vorsehen, um eine Ver schiebung des Trennmessers und damit eine konsequente Verlängerung des für die Diffusionsübertragung zur Ver fügung stehenden Zeitraums zu ermöglichen, falls eine Vielzahl von Kopien reproduziert werden sollen.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Tren nen von Blättern, bei denen die Vorderkante des einen Materials beim Eintreten in die Vorrichtung der Vorder kante des anderen Materials ein wenig voranläuft, inner halb einer Kopiervorrichtung, in der blattförmiges, zur Bildübertragung dienendes Material durch zum Auf einanderpressen von Blättern geeignete Mittel in innigen Kontakt mit blattförmigem, zur Bildaufnahme geeigne tem Material gebracht und anschliessend wieder davon getrennt wird, mit dem Kennzeichen, dass Mittel zum Materialvorschub vorgesehen sind,
die zum sicheren Ergreifen des Vorderendes des erstgenannten Materials an einem festen Punkt geeignet sind; Mittel, die so be dient werden können, dass sie eine im grossen und ganzen gleichförmig über die Aussenfläche des zweitgenannten Materials wirkende Reibung erzeugen, wobei diese Rei bung direkt von besagtem festem Punkt und zeitlich eher als jegliche Berührung dieses Materials mit den Mitteln zum Materialvorschub erfolgt,
wodurch die sem Material das Bestreben zum Aufkräuseln und zur Trennung vom erstgenannten Material erteilt wird; und Führungsmittel zur Aufnahme wenigstens des an zweiter Stelle genannten Materials nach der Trennung seiner Vorderkante vom ,erstgenannten Material und zu seiner Führung längs eines von der Vorschubrichtung des erst genannten Materials abweichenden Weges.
Ein Vorteil einer erfindungsgemässen Vorrichtung ist die Tatsache, dass sie für die Trennung von einem Negativmaterial und einem Positivmaterial nicht nur dann geeignet ist, wenn beide vor ihrer Zusammen pressung mit der Arbeitsflüssigkeit befeuchtet wurden, sondern auch dann, wenn nur das Negativmaterial von der Flüssigkeit befeuchtet wurde, und selbst dann noch, wenn die zum Ablauf der Diffusionsübertragung erfor derliche Flüssigkeit nur zwischen den sich berührenden Flächen beider Materialien vorhanden ist.
In den beiden ,letzteren Fällen wird nur eine ge ringe Menge der Arbeitsflüssigkeit benutzt; beide Ma terialien oder Blätter haften dementsprechend fest an einander. Sie haben daher den wichtigen Vorteil, dass die Kopien nach der Trennung bereits ganz oder nahezu trocken sind.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist speziell für die Verbindung mit photographischen Kopiergeräten zur Herstellung von Kopien nach dem bekannten Silberhalo- gend-Diffusionsübertragungsverfahren geeignet.
Dieses Verfahren, in der Folge als Diffusionsver fahren bezeichnet, läuft folgendermassen ab: Ein licht empfindliches Material mit einer Deckschicht aus einer Silberhalogenidemulsion wird spiegelbildlich zu einem Original belichtet und dann in Gegenwart einer Arbeits flüssigkeit, die einen Entwicklerbestandteil und einen Komplexbildner für Silberhalogenide enthält, gegen ein zur Aufnahme des Bildes vorgesehenes Positivmaterial gepresst,
wobei die unbelichteten und unentwickelten Teile des Silberhalogenids in ein Komplex überführt werden und Positivmaterial hinüberdiffundieren, wo säe durch die Wirkung von. Entwicklungskernen (Entwick- lungskeimen) in, ein Silberbild verwandelt werden.
Es wurde einleitend gesagt, dass sich die Erfindung auf die Trennung eines strahlungsempfindlichen Blattes von einem zur Aufnahme eines Bildes vorgesehenen Blattes bezieht. Es sei hier darauf hingewiesen, dass die Erfindung bei dem Ausdruck Blatt nicht nur be stimmte einzelne Blätter im Auge hat, sondern auch gewebe- oder bandförmige Materialien, die vor ihrer Trennung in Blätter zerschnitten werden.
Ein Beispiel für ein derartiges Verfahren findet man unter anderem in der britischen Patentschrift Nr. 852 838; darin ist eine für die Benutzung bei der Herstellung von Bildern mittels Diffusionsübertragung von belichtetem Röntgen film her beschrieben.
In der folgenden Beschreibung im Zusammenhang mit den beiliegenden Zeichnungen werden einige bei spielsweise Anordnungen weiter ins Detail gehend be schrieben. Dabei zeigt: Fig. 1 die diagrammatische Seitenansicht eines Ab- streifmechanismus mit .den Erfindungsmerkmalen, des sen Teile in Ruhestellung dargestellt sind, Fig. 2 dieselbe Ansicht mit den Teilen in Arbeits- stellung,
Fig. 3 die diagrammatische Seitenansicht eines Ko piergerätes im Zusammenhang mit einer modifizierten Form eines erfindungsgemässen Trennmechanismus in Ruhestellung, Fig. 4 die vergrösserte Ansicht des in Fig. 3 ent haltenden Trennmechanismus mit seinen Teilen in Ar beitsstellung.
Die Abstreifvorrichtung in den Fig. 1 und 2 ist für eine Verwendung in Verbindung mit irgendeinem der- bekannten Photokopiergeräte jenes Typs gedacht, die sich durch ein Geräteteil, in dem die Arbeitsflüssig- keit auf das spiegelbildlich belichtete Negativblatt auf gebracht wird, und durch ein zweites Geräteteil aus zeichnen, in dem das befeuchtete Negativ derart gegen ein Positivblatt gepresst wird, dass der Diffusionsüber- tragungsvorgang ablaufen kann.
Geräte dieser Art sind in der Technik ganz allgemein bekannt und brauchen daher nicht im einzelnen in Verbindung mit der Be schreibung des erfindungsgemässen Abstreifmechanismus zur Trennung der gemeinsam und aneinander haftend aus der Presse des Photokopiergerätes ausgeworfenen Negativ- und Positivblätter voneinander beschrieben zu werden.
Der Abstreifmechanismus in den Fig. 1 und 2 hat eine kontinuierlich von einem nicht dargestellten Motor angetriebene Walze 10, eine frei drehbare Walze 11 und einen Druckriegel 12. Der Druckriegel kann um die Achse 13 geschwenkt werden.
Die frei drehbare Walze 11 ist ebenfalls als Ganzes um diese Achse 13 schwenkbar und ausserdem dafür eingerichtet, mittels eines hakenartigen Gliedes 14 angehoben zu werden, welches seinerseits mit dem den Druckriegel 12 tragen den Hebel 15 verbunden ist und dazu dient, bei Auf wärtsbewegung des Hebels 15 einen Hebel 16 zu fassen und mitzunehmen, an dem die Walze 11 sitzt.
Beide Walzen können beispielsweise 10 mm Durch messer haben, 30 cm lang sein und aus rostfreiem Stahl bestehen. Die Umfangsgeschwindigkeit von Walze 10 ist gleich jener des Paares Auslasswalzen, die den Vor schub in jenem Teil des eigentlichen Kopiergerätes be wirken, in dem Negativ und Positiv aufeinandergepresst werden. Druckriegel 12 und Hebel 15 bestehen vor zugsweise aus rostfreien Stahlstangen mit 3,5 mm Durchmesser; der Druckriegel erstreckt sich vorzugs weise parallel zur Walze 10 über deren ganze Länge.
Eine Druckfeder 17 zwischen den Hebeln 15 und 16 drückt den Hebel 16 gegen das Hakenglied 14; ein Relais 18 steuert in Verbindung mit einer Zugfeder 27 die Bewegung des Hebels 15. Weitere Teile werden im Verlauf der folgenden Beschreibung der Arbeits weise der Vorrichtung erwähnt.
Die Vorrichtung arbeitet folgendermassen: Ein Positivblatt 19 und ein Negativblatt 20 verlassen aneinander haftend das Kopiergerät und werden über einen Träger 21 auf die Abstreifvorrichtung zugeführt. Das Negativ liegt unten und ragt mit seiner Vorder kante um ein kleines Stück, so um etwa zwischen 8 und 13 mm, über jene des Positivs hinaus. In dem Augen blick, in dem die Blätter die in Fig. 1 dargestellte Lage erreichen, bedient die Vorderkante von Blatt 20 den Auslöseh:ebel eines Mikroschalters 22.
Dieser Auslöse hebel hat die Eigenschaften einer so gespannten Blatt feder, dass sie in Abwesenheit eines Blattes den Ge gendruck des Schalterknopfes überwindet. Die Vorder kante von Blatt 20 hebt den Auslösehebel des Mikro schalters an und schliesst dabei den elektrischen Strom kreis des Relais 18, so dass der Hebel 15 abwärtsbewegt wird. Der Hebel 15 durchläuft zunächst eine Lage zwi schen den in den Fig. 1 und 2 dargestellten Endlagen.
In dieser Lage wird die frei drehbare Walze 11 das Vorderende von Blatt 20 berühren und es gegen den Umfang der angetriebenen Walze 10 pressen, so dass es von den Walzen zweckgerecht in Richtung der gestrichelten Linie 23 (Fig. 2) vorwärtsgetrieben wird.
Das weitere Absenken des Hebels 15 hat danach folgenden Effekt: Das Glied 14 gibt den Hebel 16 frei, so dass die Walze 11 unter dem Druck der Feder 17 auf der Walze -10 aufliegen bleib; gleichzeitig nähert sich der Druckriegel 12 dem Umfang von Walze 10 und nimmt schliesslich die, in Fig. 2 dargestellte Lage ein. Zwei Vor gänge arbeiten nun zur Trennung des Positivs 19 vom Negativblatt 20 zusammen.
Zunächst erfolgt eine scharfe Umbiegung der Blät ter um den Umfang der Walze 10 herum; die jedem blattförmigen Material innewohnende Tendenz, einer Verbiegung Widerstand entgegenzusetzen, gibt dem nur in einem Punkt gegen Walze 10 gedrückten Blatt 19 das Bestreben sich vom zwangsweise über 90 um die Walze 10 herumgebogenen Blatt 20 zu trennen.
Als zweites tritt die Reibungswirkung des Druck riegels 12 auf der Rückseite von Blatt 19 auf, die dieses Blatt sich nach der Seite hin aufkrümmen lässt, auf der die Reibungswirkung angebracht wird.
Im Lauf des kontinuierlichen weiteren Vorschubs der Blätter durch die Walzen 10 und 11 trennt sich das Blatt 19 ständig weiter vom Blatt 20, läuft zwischen Führungsplatten 24 hindurch und folgt dabei dem durch eine gestrichelte Linie in Fig. 2 angedeuteten Weg 25. Auf der anderen Seite verl'ässt Blatt 20 den Mechanis mus zwischen den Führungsplatten 26 hindurch.
Der Auslösehebel des Mikroschalters 22, der vom Vorderende von Blatt 20 betätigt worden war, bleibt so lange angehoben, wie Blatt 20 unter ihm zwischen den Führungsplatten 26 hindurchläuft.
Sobald die Hinter- kante des Blattes ausser Reichweite des Auslösehebels des Mikroschalters ist, kehrt er in seine Ausgangs stellung zurück und der Stromkreis für das Relais 18 wird unterbrochen; die an ihrem anderen Ende fest im Rahmen oder etwas ähnlichem - wie schematisch angedeutet - verankerte Feder 27 bewirkt eine Rück kehr des Abstreifmechanismus in seine in Fig. 1 dar gestellte Ausgangslage.
Die Entfernung der voneinander getrennten Blätter zwischen den Führungsplatten 24 bzw. 26 kann von Hand oder aber durch eine oder mehrere zusätzliche angetriebene Walzenpaare ausgeführt werden; die Wal zenpaare müssten dann so angebaut sein, dass sie die Blätter zwischen ihren Führungsplatten weiterbefördern können.
An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass die gerade beschriebene Anordnung nicht auf alle bislang behandelten Einzelheiten beschränkt ist und dass ver schiedene Abänderungen möglich sind, die keine Ände rung der wesentlichen Erfindungsmerkmale bedeuten.
Der Mikroschalter kann beispielsweise durch eine andere elektrische Fühlvorrichtung, etwa eine Photozelle, zur Steuerung des Relais ersetzt werden.
Die Walze 10 kann vom Mechanismus des Kopier gerätes selbst angetrieben werden. Auf diese Weise be reitet die Synchronisation der Walze 10 sogar noch geringere Probleme, als dies beim Antrieb durch einen getrennten Motor der Fall ist, wie es in der obigen Beschreibung der Fall war.
In einer anderen Anordnung kann die Walze nor malerweise in Ruhe sein und sich nur zu drehen an fangen, wenn das Relais Strom bekommt usw.
Die Walzen können aus anderem Material als rost freiem Stahl sein. Sie können aus Kupfer, Aluminium, usw. mit glatter oder aufgerauhter Oberfläche bestehen ganz, wie man es wünscht.
Sie können auch einen elastischen überzug haben, der es dem Druckriegel erlaubt, sich ein wenig in die Walzenoberfläche einzudrücken und so die Krümmung des Blattes 20 noch zu verstärken.
Auch kann der Druckriegel 12 aus anderen Mate rialien als rostfreiem Stahl bestehen. Er kann weiter= hin mit einem Schlauch aus einem Material mit relativ grossem Reibungskoeffizienten, etwa aus Gummi oder Plastik, überzogen sein. In jedem Fall sollte die Rei bungskraft im wesentlichen gleichförmig über die ge samte Breite des Blattes einwirken.
Gelegentlich kann eine parallel in einem gewissen Abstand zur Walze 10 verlaufende Schneide angebracht werden; die Seitenansicht einer solchen Schneide äst bei 29 gestrichelt dargestellt.
Eine solche Schneide kann sich als nützlich für das richtige Einleiten des Blattes 19 zwischen die Füh rungsplatten 24 nach seiner Trennung vom Blatt 20 durch den Druckriegel 12 erweisen.
Eine andere Vorrichtung ist in den Fig. 3 und 4 dargestellt. In diesen Figuren sieht man ein Kopiergerät in Verbindung mit einem Trennmechanismus.
Das Kopiergerät 30 enthält ein Entwicklerteil 31 mit einem System zur Aufbringung der Arbeitsflüssigkeit auf die Emulsionsseite des lichtempfindlichen Materials mittels benetzender Walzen, ein Quetschteil 32 zur Beseitigung der überschüssigen Arbeitsflüssigkeit vom lichtempfindlichen Material und ein Pressteil 33 zum Andrücken des befeuchteten lichtempfindlichen Blattes auf das trockene Positivblatt.
Das belichtete Negativblatt folgt einem durch die gestrichelte Linie 34 angedeuteten Weg durch das Ko piergerät 30, während das Positivblatt einem in ähnli- cher Weise bei 35 angedeuteten Weg folgt.
Beim Verlassen des Kopiergerätes sind beide Blätter innig zusammengepresst, und der Diffusionsübertra- gungsvorgang läuft ab, während die Blätter zwischen der Führung 36 hindurch zum Trennmechanismus hinauf- befördert werden. Der Klarheit halber ist der Weg bei der Blätter zwischen den Führungsplatten durch nur eine gestrichelte Linie dargestellt.
Der Trennmechanismus enthält die Führungsplatten 37 und 38, die beispielsweise aus hartem PVG oder ähnlichem plastischem Material bestehen und beide gemeinsam um die Achse 39 schwenkbar sind, sowie die angetriebenen Druckwalzen 40 und 41 aus rost freiem Stahl.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich, ragt die obere Führungs platte 37 vorn über die untere Führungsplatte 38 hin aus, so dass sie in Arbeitsstellung ihre abgerundete Vor derkante 42 gegen den Umfang der Walze 41 presst. Weiterhin sind eine elektrische Fühlvorrichtung 43, in der Figur schematisch angedeutet, ein Relais 44 zum Verstellen der Führungsplattenanordnung 37, 38 zwi schen ihren beiden Endlagen und eine angetriebene Walze 45 zum Vorschub der Blätter vorgesehen.
Die Arbeitsweise der modifizierten Form des Trenn mechanismus ist die folgende: Nach dem Passieren der Führungsplatten 36 werden beide Blätter entlang des durch die gestrichelte Linie angedeuteten Weges von der angetriebenen Walze- 45 weiter vorgeschoben, die in federndem Kontakt mit dem Ende der unteren Führungsplatte 38 steht, die zusam men mit Platte 37 in Fig. 3 in ihrer Ruhestellung dar gestellt ist.
Wenn die - wie in der vorher beschriebenen An ordnung - derjenigen - des Positivblattes um ein Stück von ;etwa 8 bis 13 mm vorauseilende Vorderkante des Negativblattes zwischen den beiden sie ergreifenden, an getriebenen Druckwalzen 40, 41 ankommt; löst sie die Fühivorrichtung 43 aus und schliesst damit den Strom kreis für das Relais 44.
Die Führungsplatten 37 und 38 werden dadurch abwärts in ihre Arbeitsstellung geschwenkt, in der die Vorderkante 42 der Platte 37 sich gegen die Walze 41 presst.
Das Negativ wird um etwa 45 um die Walze herumgebogen, während die Vorderkante des Positiv blattes, die ja ein wenig hinter jener des Negativblattes hinterherhinkte und als Folge davon nicht in den Griff der Druckwalzen 40, 41 gelangt war, sich auf Grund der starken Reibung der Vorderkante 42 der Platte 37 über die Rückseite des Positives nach -oben krümmt.
Weitere Drehung der Walzen 40, 41 schafft das Negativ blatt längs Weg 34 weg, während das Positivblatt längs Weg 35 nach oben und dort zwischen den Füh rungsplatten 47 hindurchläuft und schliesslich von den Walzen 48 und 49 ausgeworfen wird.
Nachdem das Blatt den Trennmechanismus verlassen hat, kehrt die Fühlvorrichtung 43 in ihre Ausgangsstellung zurück und unterbricht dabei den Stromkreis: für das Relais 44, so dass mittels Federmitteln., die nicht-dargestellt sind, die- Führungsplatten wieder in ihre Ruhelage zurück gebracht werden.
Aus Fig. 3 und 4 geht hervor; dass der Antrieb der Walze 45 stehentleibt; wenn die untere Führungsplatte 38 sich in ihre Arbeitsstellung und damit von der Walze 45 wegbewegt. Der Vorschub der Blätter wird dadurch jedoch nicht berührt, da zu diesem Zeitpunkt das untere Blatt bereits mit Sicherheit von den Walzen 40 und 41 ergriffen worden ist.
Natürlich ist diese spezielle Anordnung der Walze 45 nicht wesentlich für den Betrieb der Gesamtan ordnung; ausserdem können natürlich andere Mittel für den Vorschub der Blätter hinauf zu den Walzen 40, 41 herangezogen werden.
Darüber hinaus können Veränderungen in dieser modifizierten Anordnung vorgenommen werden. Bei spielsweise kann die Vorderkante 42 der Führungs platte 37 eine andere als die hier angegebene abgerun dete Form haben, sofern solch eine andere Form zu dem von dieser Kante auszuübenden Reibungseffekt dienlich ist.
Die Walze 41 kann aus einem elastischen Material hergestellt oder mit einem solchen überzogen sein; die Führungsplatten brauchen nur teilweise ver- schwenkbar zu sein, so dass nur ein vorderer Teil von ihnen eine Bewegung ausführt, die zum Ausdruck der Blätter an die Walze 41 führt;
die untere Führungsplatte 38 kann sogar raumfest bleiben, so dass sich dann nur die obere Führungsplatte auf die untere zubewegen kann, bis sie die Walze 41 berührt. Die aufgezählten Möglichkeiten stellen nur ein paar der erwähnten Ab- änderungsmöglichkesten dar.