CH433987A - Vorrichtung zum Trennen von Blättern - Google Patents

Vorrichtung zum Trennen von Blättern

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CH433987A
CH433987A CH1215264A CH1215264A CH433987A CH 433987 A CH433987 A CH 433987A CH 1215264 A CH1215264 A CH 1215264A CH 1215264 A CH1215264 A CH 1215264A CH 433987 A CH433987 A CH 433987A
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CH
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sheet
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transport rollers
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leading edge
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CH1215264A
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Frans Stievenart Emiel
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Agfa Gevaert Ag
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    • GPHYSICS
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Description


      Vorrichtung    zum     Trennen    von Blättern    Photographische Kopieranordnungen, in denen ein  belichtetes licht- oder ganz allgemein strahlungsemp  findliches Blatt, in der Folge kurz Negativ genannt,  in Gegenwart einer geeigneten     Arbeitsflüssigkeit    in in  nigen Kontakt mit einem zur Aufnahme des Bildes vor  gesehenen Positivblatt gepresst     wird,    sind in der     Technik     gut bekannt. Sehr geringe Aufmerksamkeit hat man  allerdings bislang dem Problem der Trennung der feuch  ten, dicht     aneinanderklebend'en        Blätter    voneinander mit  tels mechanischer Vorrichtungen     geschenkt.     



  Eine Anordnung zur Trennung der Blätter ist in       US-Patentschriften    beschrieben, in der das Positiv  material unter Druck an das behandelte lichtempfindli  che Material angelegt wird, wobei seine Vorderkante  über ein Trennmesser hinausragt. Die Zusammenführung  von Positiv und behandeltem     Negativ    erfolgt jedoch erst  an einem unmittelbar vor dem Trennmesser liegenden  Punkt, und daher steht für den Ablauf des Vorgangs der  Diffusionsübertragung vor der Trennung der Materialien  nur sehr wenig Zeit zur Verfügung.

       Darüber    hinaus  muss man komplizierte Mittel vorsehen, um eine Ver  schiebung des Trennmessers und damit     eine    konsequente  Verlängerung des für     die        Diffusionsübertragung    zur Ver  fügung stehenden Zeitraums zu ermöglichen, falls eine  Vielzahl von Kopien     reproduziert    werden sollen.  



  Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Tren  nen von Blättern, bei denen die Vorderkante des einen  Materials     beim    Eintreten in die Vorrichtung der Vorder  kante des anderen Materials ein wenig voranläuft, inner  halb einer Kopiervorrichtung, in der blattförmiges,  zur Bildübertragung dienendes Material durch zum Auf  einanderpressen von Blättern geeignete Mittel in     innigen     Kontakt mit     blattförmigem,    zur Bildaufnahme geeigne  tem Material gebracht und anschliessend     wieder    davon  getrennt     wird,    mit dem Kennzeichen, dass     Mittel    zum  Materialvorschub vorgesehen sind,

   die zum     sicheren     Ergreifen des Vorderendes des erstgenannten     Materials     an einem festen     Punkt    geeignet     sind;    Mittel, die so be  dient werden können, dass sie eine im grossen und     ganzen     gleichförmig über die Aussenfläche des zweitgenannten    Materials wirkende     Reibung    erzeugen, wobei diese Rei  bung direkt von besagtem festem Punkt und zeitlich  eher als     jegliche    Berührung dieses     Materials    mit den  Mitteln zum     Materialvorschub    erfolgt,

   wodurch die  sem Material das Bestreben zum     Aufkräuseln    und zur  Trennung vom erstgenannten Material erteilt wird; und  Führungsmittel zur Aufnahme wenigstens des an zweiter  Stelle genannten Materials nach der Trennung     seiner     Vorderkante vom     ,erstgenannten    Material und zu seiner  Führung längs eines von der     Vorschubrichtung    des erst  genannten Materials abweichenden Weges.  



       Ein    Vorteil einer     erfindungsgemässen        Vorrichtung     ist die     Tatsache,    dass sie für die     Trennung    von     einem     Negativmaterial und einem     Positivmaterial    nicht nur  dann geeignet ist, wenn beide vor ihrer Zusammen  pressung mit der Arbeitsflüssigkeit befeuchtet wurden,  sondern auch dann, wenn nur das     Negativmaterial    von  der Flüssigkeit befeuchtet wurde, und selbst dann noch,  wenn die zum Ablauf der Diffusionsübertragung erfor  derliche     Flüssigkeit    nur zwischen den sich berührenden  Flächen beider     Materialien    vorhanden ist.  



  In den beiden     ,letzteren        Fällen        wird    nur eine ge  ringe Menge     der        Arbeitsflüssigkeit        benutzt;    beide Ma  terialien oder Blätter haften dementsprechend fest an  einander. Sie haben daher den     wichtigen    Vorteil, dass  die Kopien nach der Trennung bereits ganz oder nahezu       trocken    sind.  



  Die     erfindungsgemässe    Vorrichtung ist speziell für  die Verbindung mit photographischen Kopiergeräten zur  Herstellung von Kopien nach dem bekannten     Silberhalo-          gend-Diffusionsübertragungsverfahren    geeignet.  



  Dieses Verfahren, in der     Folge    als Diffusionsver  fahren bezeichnet, läuft folgendermassen ab: Ein licht  empfindliches Material mit einer Deckschicht aus     einer          Silberhalogenidemulsion    wird     spiegelbildlich    zu einem  Original belichtet und dann in Gegenwart einer Arbeits  flüssigkeit, die     einen        Entwicklerbestandteil    und einen  Komplexbildner für     Silberhalogenide    enthält, gegen ein  zur Aufnahme des     Bildes    vorgesehenes Positivmaterial       gepresst,

      wobei die unbelichteten und     unentwickelten         Teile des     Silberhalogenids        in    ein Komplex überführt  werden und Positivmaterial     hinüberdiffundieren,    wo säe  durch die Wirkung von. Entwicklungskernen     (Entwick-          lungskeimen)        in,    ein     Silberbild    verwandelt werden.  



  Es wurde einleitend gesagt, dass sich     die    Erfindung  auf     die    Trennung eines     strahlungsempfindlichen    Blattes  von einem zur Aufnahme     eines    Bildes vorgesehenen  Blattes bezieht. Es sei hier darauf     hingewiesen,    dass  die Erfindung bei     dem    Ausdruck      Blatt         nicht    nur be  stimmte     einzelne    Blätter im Auge hat, sondern auch       gewebe-    oder     bandförmige        Materialien,    die vor ihrer  Trennung in Blätter zerschnitten werden.

   Ein Beispiel  für ein derartiges     Verfahren    findet man unter     anderem     in der britischen     Patentschrift    Nr. 852 838; darin ist  eine für die Benutzung bei der Herstellung von Bildern  mittels     Diffusionsübertragung    von belichtetem Röntgen  film her     beschrieben.     



  In der folgenden Beschreibung     im        Zusammenhang     mit den beiliegenden Zeichnungen werden einige bei  spielsweise Anordnungen weiter ins Detail gehend be  schrieben. Dabei zeigt:       Fig.    1     die    diagrammatische     Seitenansicht    eines     Ab-          streifmechanismus    mit .den Erfindungsmerkmalen, des  sen Teile in     Ruhestellung    dargestellt sind,       Fig.    2     dieselbe    Ansicht mit den Teilen in     Arbeits-          stellung,

            Fig.    3 die     diagrammatische        Seitenansicht        eines    Ko  piergerätes im     Zusammenhang    mit einer modifizierten  Form eines     erfindungsgemässen    Trennmechanismus in  Ruhestellung,       Fig.    4 die vergrösserte Ansicht des in     Fig.    3 ent  haltenden Trennmechanismus mit seinen Teilen in Ar  beitsstellung.  



  Die     Abstreifvorrichtung    in den     Fig.    1 und 2 ist  für eine Verwendung in Verbindung mit     irgendeinem     der- bekannten Photokopiergeräte jenes Typs gedacht,  die sich durch ein Geräteteil, in dem die     Arbeitsflüssig-          keit    auf das spiegelbildlich belichtete Negativblatt auf  gebracht wird, und durch ein zweites Geräteteil aus  zeichnen, in dem das befeuchtete Negativ     derart    gegen  ein Positivblatt gepresst     wird,    dass der     Diffusionsüber-          tragungsvorgang        ablaufen    kann.

   Geräte dieser Art sind  in der     Technik        ganz    allgemein     bekannt    und brauchen       daher    nicht im     einzelnen    in     Verbindung        mit    der Be  schreibung des     erfindungsgemässen        Abstreifmechanismus     zur     Trennung    der gemeinsam und aneinander haftend  aus der Presse des Photokopiergerätes ausgeworfenen  Negativ- und     Positivblätter    voneinander beschrieben zu  werden.  



  Der     Abstreifmechanismus    in den     Fig.    1 und 2 hat       eine    kontinuierlich von einem nicht     dargestellten    Motor  angetriebene     Walze    10, eine frei     drehbare    Walze 11  und einen Druckriegel 12. Der Druckriegel kann um  die Achse 13 geschwenkt werden.

   Die frei     drehbare          Walze    11 ist     ebenfalls    als Ganzes um diese Achse 13  schwenkbar und ausserdem dafür     eingerichtet,        mittels     eines     hakenartigen    Gliedes 14 angehoben zu werden,  welches seinerseits mit dem den Druckriegel 12 tragen  den Hebel 15 verbunden ist und dazu dient, bei Auf  wärtsbewegung des Hebels 15 einen Hebel 16 zu fassen  und     mitzunehmen,    an dem die     Walze    11 sitzt.  



  Beide Walzen können     beispielsweise    10     mm    Durch  messer haben, 30 cm lang sein und aus     rostfreiem    Stahl  bestehen. Die     Umfangsgeschwindigkeit    von Walze 10  ist gleich jener des Paares     Auslasswalzen,    die den Vor  schub in jenem Teil des     eigentlichen    Kopiergerätes be  wirken, in dem Negativ und Positiv     aufeinandergepresst       werden. Druckriegel 12 und Hebel 15 bestehen vor  zugsweise aus rostfreien Stahlstangen mit 3,5 mm  Durchmesser; der Druckriegel     erstreckt    sich vorzugs  weise parallel zur     Walze    10 über deren ganze Länge.  



  Eine     Druckfeder    17 zwischen den Hebeln 15 und  16 drückt den Hebel 16 gegen das Hakenglied 14; ein  Relais 18 steuert in Verbindung     mit    einer     Zugfeder    27  die Bewegung des Hebels 15. Weitere Teile werden  im Verlauf der folgenden Beschreibung der Arbeits  weise der Vorrichtung     erwähnt.     



  Die Vorrichtung arbeitet folgendermassen:       Ein    Positivblatt 19 und ein Negativblatt 20 verlassen  aneinander haftend das Kopiergerät und werden über  einen Träger 21 auf die     Abstreifvorrichtung    zugeführt.  Das Negativ liegt     unten    und ragt mit seiner Vorder  kante um ein kleines Stück, so um     etwa    zwischen 8 und  13 mm, über jene des Positivs hinaus. In dem Augen  blick,     in    dem die Blätter die     in        Fig.    1     dargestellte    Lage  erreichen, bedient die Vorderkante von Blatt 20 den       Auslöseh:ebel    eines Mikroschalters 22.

   Dieser Auslöse  hebel hat die Eigenschaften einer so     gespannten    Blatt  feder, dass sie in Abwesenheit eines     Blattes    den Ge  gendruck des Schalterknopfes überwindet. Die Vorder  kante von Blatt 20 hebt den     Auslösehebel    des Mikro  schalters an und     schliesst    dabei den elektrischen Strom  kreis des Relais 18, so dass der Hebel 15     abwärtsbewegt     wird. Der Hebel 15     durchläuft    zunächst eine Lage zwi  schen den in den     Fig.    1 und 2 dargestellten Endlagen.

    In dieser Lage wird die frei     drehbare    Walze 11 das  Vorderende von Blatt 20 berühren und es gegen den  Umfang der angetriebenen     Walze    10     pressen,    so dass  es von den     Walzen    zweckgerecht in Richtung der       gestrichelten    Linie 23     (Fig.    2)     vorwärtsgetrieben        wird.     



  Das     weitere    Absenken des Hebels 15 hat danach  folgenden Effekt:  Das     Glied    14 gibt den Hebel 16 frei, so dass die       Walze    11 unter dem Druck der Feder 17 auf der  Walze -10 aufliegen bleib; gleichzeitig nähert sich der       Druckriegel    12 dem Umfang von Walze 10 und     nimmt     schliesslich die, in     Fig.    2     dargestellte    Lage ein. Zwei Vor  gänge arbeiten nun zur Trennung des Positivs 19 vom  Negativblatt 20 zusammen.  



  Zunächst erfolgt eine scharfe     Umbiegung    der Blät  ter um den Umfang der     Walze    10 herum; die jedem  blattförmigen     Material    innewohnende Tendenz, einer  Verbiegung Widerstand entgegenzusetzen, gibt dem nur  in einem Punkt gegen Walze 10     gedrückten    Blatt 19  das Bestreben sich vom zwangsweise über 90  um       die    Walze 10 herumgebogenen Blatt 20 zu trennen.  



  Als zweites tritt die     Reibungswirkung    des Druck  riegels 12 auf der     Rückseite    von Blatt 19 auf, die dieses       Blatt    sich nach     der    Seite hin     aufkrümmen        lässt,    auf  der die Reibungswirkung     angebracht        wird.     



       Im    Lauf     des        kontinuierlichen    weiteren Vorschubs  der Blätter durch die Walzen 10 und 11 trennt sich das  Blatt 19 ständig weiter vom Blatt 20, läuft zwischen       Führungsplatten    24 hindurch und folgt dabei dem durch  eine     gestrichelte    Linie in     Fig.    2 angedeuteten Weg 25.  Auf der anderen Seite     verl'ässt    Blatt 20 den Mechanis  mus zwischen den Führungsplatten 26 hindurch.  



  Der     Auslösehebel    des Mikroschalters 22, der vom       Vorderende    von Blatt 20 betätigt worden     war,    bleibt  so lange     angehoben,    wie Blatt 20 unter ihm zwischen den  Führungsplatten 26 hindurchläuft.

   Sobald die     Hinter-          kante    des Blattes ausser Reichweite des     Auslösehebels     des Mikroschalters ist,     kehrt    er in seine Ausgangs  stellung zurück und der     Stromkreis    für das Relais 18      wird unterbrochen; die an ihrem anderen Ende fest  im Rahmen oder etwas     ähnlichem    - wie schematisch  angedeutet - verankerte Feder 27     bewirkt    eine Rück  kehr des     Abstreifmechanismus    in seine in     Fig.    1 dar  gestellte Ausgangslage.  



  Die Entfernung der voneinander     getrennten    Blätter  zwischen den Führungsplatten 24 bzw. 26 kann von  Hand oder aber durch eine oder mehrere zusätzliche  angetriebene Walzenpaare ausgeführt werden; die Wal  zenpaare müssten dann so angebaut sein, dass sie die  Blätter zwischen ihren Führungsplatten weiterbefördern  können.  



  An dieser     Stelle    sei darauf     hingewiesen,    dass die  gerade beschriebene     Anordnung    nicht auf alle bislang  behandelten     Einzelheiten    beschränkt ist und dass ver  schiedene Abänderungen     möglich        sind,    die keine Ände  rung der wesentlichen     Erfindungsmerkmale    bedeuten.  



  Der Mikroschalter kann beispielsweise durch eine  andere elektrische     Fühlvorrichtung,    etwa eine Photozelle,  zur Steuerung des Relais ersetzt werden.  



  Die Walze 10 kann vom Mechanismus des Kopier  gerätes selbst angetrieben     werden.    Auf diese Weise be  reitet die Synchronisation der     Walze    10 sogar noch  geringere Probleme, als dies beim Antrieb durch     einen     getrennten Motor der Fall ist, wie es in der obigen       Beschreibung    der Fall war.  



  In einer anderen Anordnung kann die     Walze    nor  malerweise in Ruhe sein und sich nur zu drehen an  fangen, wenn das Relais Strom bekommt usw.  



  Die Walzen können aus anderem     Material    als rost  freiem Stahl sein. Sie können aus Kupfer, Aluminium,  usw. mit     glatter    oder     aufgerauhter    Oberfläche bestehen   ganz, wie man es wünscht.  



  Sie können auch einen elastischen     überzug    haben,  der es dem Druckriegel erlaubt,     sich    ein wenig in die  Walzenoberfläche einzudrücken und so die     Krümmung     des Blattes 20 noch zu     verstärken.     



  Auch kann der Druckriegel 12 aus     anderen    Mate  rialien als rostfreiem Stahl bestehen. Er kann     weiter=     hin mit einem Schlauch aus einem     Material    mit relativ  grossem Reibungskoeffizienten, etwa aus Gummi oder  Plastik, überzogen     sein.    In jedem Fall sollte die Rei  bungskraft im wesentlichen     gleichförmig    über die ge  samte Breite des Blattes einwirken.  



       Gelegentlich    kann eine parallel in einem gewissen  Abstand zur Walze 10     verlaufende    Schneide angebracht  werden; die Seitenansicht einer solchen Schneide     äst     bei 29 gestrichelt     dargestellt.     



  Eine solche Schneide kann sich als     nützlich    für das  richtige Einleiten des Blattes 19     zwischen    die Füh  rungsplatten 24 nach seiner Trennung vom Blatt 20  durch     den        Druckriegel    12 erweisen.  



       Eine    andere Vorrichtung ist in den     Fig.    3 und 4  dargestellt. In diesen Figuren sieht man ein Kopiergerät  in Verbindung mit einem     Trennmechanismus.     



  Das Kopiergerät 30     enthält    ein     Entwicklerteil    31  mit     einem        System    zur     Aufbringung    der Arbeitsflüssigkeit  auf die     Emulsionsseite    des     lichtempfindlichen    Materials  mittels benetzender Walzen, ein     Quetschteil    32 zur  Beseitigung der überschüssigen     Arbeitsflüssigkeit    vom  lichtempfindlichen Material und ein     Pressteil    33 zum  Andrücken des     befeuchteten    lichtempfindlichen Blattes  auf das trockene Positivblatt.  



  Das     belichtete    Negativblatt folgt einem durch     die          gestrichelte    Linie 34 angedeuteten Weg durch das Ko  piergerät 30,     während    das Positivblatt einem in     ähnli-          cher    Weise bei 35     angedeuteten    Weg folgt.

      Beim Verlassen des Kopiergerätes sind     beide    Blätter  innig     zusammengepresst,    und der     Diffusionsübertra-          gungsvorgang    läuft ab,     während    die Blätter zwischen der  Führung 36 hindurch zum Trennmechanismus     hinauf-          befördert    werden. Der     Klarheit    halber ist der Weg bei  der Blätter     zwischen    den Führungsplatten durch nur  eine gestrichelte Linie dargestellt.  



  Der     Trennmechanismus    enthält die     Führungsplatten     37 und 38, die beispielsweise aus hartem PVG oder       ähnlichem    plastischem     Material    bestehen und beide  gemeinsam um die Achse 39 schwenkbar sind, sowie  die     angetriebenen    Druckwalzen 40 und 41 aus rost  freiem Stahl.  



  Wie aus     Fig.    4 ersichtlich, ragt die obere Führungs  platte 37 vorn über die untere Führungsplatte 38 hin  aus, so dass sie in Arbeitsstellung     ihre    abgerundete Vor  derkante 42 gegen den Umfang der Walze 41 presst.       Weiterhin        sind        eine    elektrische     Fühlvorrichtung    43, in  der Figur     schematisch    angedeutet, ein Relais 44 zum  Verstellen der     Führungsplattenanordnung    37, 38 zwi  schen ihren beiden Endlagen und eine     angetriebene     Walze 45 zum Vorschub der Blätter vorgesehen.  



  Die     Arbeitsweise    der     modifizierten    Form des Trenn  mechanismus ist die folgende:  Nach dem Passieren der Führungsplatten 36 werden  beide     Blätter    entlang des durch     die    gestrichelte Linie       angedeuteten    Weges von der     angetriebenen    Walze- 45  weiter vorgeschoben, die     in    federndem Kontakt     mit    dem  Ende der     unteren    Führungsplatte 38 steht, die zusam  men mit Platte 37 in     Fig.    3 in ihrer     Ruhestellung    dar  gestellt ist.  



  Wenn die - wie in der vorher     beschriebenen    An  ordnung - derjenigen - des     Positivblattes    um     ein    Stück  von ;etwa 8 bis 13 mm     vorauseilende        Vorderkante    des       Negativblattes    zwischen den beiden sie     ergreifenden,    an  getriebenen Druckwalzen 40, 41     ankommt;    löst sie die       Fühivorrichtung    43 aus und schliesst     damit    den Strom  kreis für das Relais 44.  



  Die     Führungsplatten    37 und 38 werden dadurch  abwärts     in    ihre     Arbeitsstellung        geschwenkt,    in der die       Vorderkante    42 der Platte 37     sich        gegen    die Walze  41 presst.  



  Das Negativ wird um etwa 45  um die Walze  herumgebogen, während die Vorderkante des Positiv  blattes, die ja ein wenig hinter jener des Negativblattes       hinterherhinkte    und als Folge davon nicht in den Griff  der Druckwalzen 40, 41     gelangt    war, sich auf Grund     der          starken        Reibung    der     Vorderkante    42 der     Platte    37  über die Rückseite des Positives nach -oben krümmt.

    Weitere Drehung der Walzen 40, 41 schafft das Negativ  blatt längs Weg 34 weg,     während    das     Positivblatt     längs Weg 35 nach oben und dort     zwischen    den Füh  rungsplatten 47 hindurchläuft und schliesslich von     den     Walzen 48 und 49 ausgeworfen wird.

   Nachdem das  Blatt den Trennmechanismus verlassen hat,     kehrt    die       Fühlvorrichtung    43 in ihre Ausgangsstellung zurück  und unterbricht dabei den     Stromkreis:        für    das Relais 44,  so dass     mittels        Federmitteln.,    die nicht-dargestellt sind,       die-    Führungsplatten wieder in ihre Ruhelage zurück  gebracht werden.  



  Aus     Fig.    3 und 4 geht hervor; dass der Antrieb     der     Walze 45 stehentleibt; wenn die untere     Führungsplatte     38 sich in ihre     Arbeitsstellung    und damit von der  Walze 45 wegbewegt. Der Vorschub der     Blätter        wird     dadurch jedoch nicht berührt, da zu diesem Zeitpunkt  das untere Blatt bereits mit Sicherheit von     den    Walzen  40 und 41 ergriffen worden ist.

        Natürlich ist diese     spezielle    Anordnung der Walze  45 nicht wesentlich für den Betrieb der Gesamtan  ordnung; ausserdem können natürlich andere     Mittel    für  den Vorschub der Blätter hinauf zu den Walzen 40, 41  herangezogen werden.  



  Darüber hinaus     können    Veränderungen in dieser       modifizierten        Anordnung    vorgenommen werden. Bei  spielsweise kann die     Vorderkante    42 der Führungs  platte 37 eine andere als die hier angegebene abgerun  dete Form haben, sofern solch     eine    andere Form zu  dem von dieser Kante auszuübenden     Reibungseffekt          dienlich    ist.

   Die     Walze    41 kann aus einem elastischen       Material    hergestellt oder mit einem solchen überzogen       sein;    die     Führungsplatten    brauchen nur teilweise     ver-          schwenkbar    zu sein, so dass nur     ein    vorderer     Teil    von  ihnen eine Bewegung ausführt, die zum Ausdruck der  Blätter an die     Walze    41 führt;

       die        untere    Führungsplatte  38 kann sogar     raumfest    bleiben, so dass sich dann nur  die obere     Führungsplatte    auf die     untere    zubewegen  kann, bis sie die Walze 41 berührt. Die     aufgezählten          Möglichkeiten    stellen nur ein paar der     erwähnten        Ab-          änderungsmöglichkesten    dar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Trennen von Blättern, bei denen die Vorderkante des einen Materials beim Eintreten in. die Vorrichtung der Vorderkante des anderen Ma terials ein wenig voranläuft, innerhalb einer Kopier vorrichtung, in der blattförmiges, zur Bildübertragung dienendes Material durch zum Aufeinanderpressen von Blättern geeignete Mittel in innigen Kontakt mit blatt- förmigem,
    zur Bildaufnahme geeignetem Material ge bracht und anschliessend wieder davon getrennt wird, gekennzeichnet durch Mittel zum Materialvorschub, die zum sicheren Ergreifen des Vorderendes des erstge nannten Materials (20) - an einem festen Punkt geeignet sind, durch Mittel, die so bedient werden können, dass sie eine im grossen und ganzen gleichförmig über die Aussenfläche des zweitgenannten Materials (19) wir kende Reibung erzeugen,
    wobei diese Reibung direkt vor besagtem festem Punkt und zeitlich eher als jegliche Berührung dieses Materials (19) mit den Mitteln zum Materialvorschub erfolgt, wodurch diesem Material (19) das Bestreben zum Aufkräuseln und zur Trennung vom erstgenannten Material (20) erteilt wird;
    und durch Führungsmittel (24, 47) zur Aufnahme wenigstens des an zweiter Stelle genannten Materials (19) nach der Trennung seiner Vorderkante vom erstgenannten Ma terial (20) und zu seiner Führung längs eines von der Vorschubrichtung (23, 24) des erstgenannten Materials (20) abweichenden Weges (25, 35). UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mittel zum Materialvorschub ein paar angetriebene Transportwalzen (10, 11, 40, 41) sind, dass die Mittel zur Reibungserzeugung aus einem Druckglied bestehen, welches, noch ehe das zweitge nannte Material (19) von den Transportwalzen erfasst wird, mit der Aussenfläche dieses Materials im wesent lichen gleichförmig über seine Oberfläche in Berüh rung gebracht werden kann, wobei das Druckglied das Material (19)
    an einem Punkt der Peripherie der Trans portwalzen in einem gewissen Abstand von ihrem gegen seitigen Berührungspunkt reibungsartig berührt und es in scharfem Winkel umbiegt, was das zweitgenannte Material (19) zur Trennung vom erstgenannten Mate rial (20) veranlasst. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass sie Mittel zum Wahrnehmen des Eintritts der Vorderkante des zuerst genannten Materials (20) in die Transportwalzen und zur Bedienung des Druckgliedes als Folge davon enthält. 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, dass das Druckglied im wesentlichen eine sich im grossen und ganzen parallel zu den Achsen der Transportwalzen :erstreckende starre Stange (12) ist. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass das Druckglied das Ende (42) eines Führungselementes (37) ist.
CH1215264A 1963-02-11 1964-09-18 Vorrichtung zum Trennen von Blättern CH433987A (de)

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