CH433556A - Elektrische Überwachungseinrichtung für ein Objekt, insbesondere eine Flamme - Google Patents

Elektrische Überwachungseinrichtung für ein Objekt, insbesondere eine Flamme

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CH433556A
CH433556A CH467165A CH467165A CH433556A CH 433556 A CH433556 A CH 433556A CH 467165 A CH467165 A CH 467165A CH 467165 A CH467165 A CH 467165A CH 433556 A CH433556 A CH 433556A
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CH
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relay
switched
output signal
sensing element
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CH467165A
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Giuffrida Philip
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Electronics Corp America
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Description


  Elektrische Überwachungseinrichtung für ein Objekt, insbesondere     eine        Flamme       Die Erfindung bezieht sich auf eine     überwachungs-          einrichtung    mit einem     Fühlorgan,    vorzugsweise auf eine  Einrichtung zur Überwachung von Flammen oder Bren  nern in Heizanlagen.  



  Zweck der Erfindung ist die Schaffung einer sol  chen Einrichtung, in welcher die Verarbeitung des vom       Fühlorgan    gelieferten Signals mit absoluter Sicherheit  erfolgt.  



  Bei     Überwachungseinrichtungen,    welche zur Kon  trolle von Flammen in Brennkammern dienen, ist es  notwendig, dass die Einrichtung sehr schnell auf     das     Vorhandensein oder Nichtvorhandensein der Flamme  anspricht, um zu bewirken, dass das Brennstoffventil  schnell geschlossen wird und dass sich in der Brenn  kammer kein     Überschuss    an     unverbranntem    Brennstoff  bei Nichtvorhandensein der Flamme ansammeln kann.

    Es sind zwar Einrichtungen zur Überwachung von Flam  men bekannt, welche die gewünschte kurze     Ansprech-          dauer    für Anwesenheit oder Abwesenheit der Flamme  haben; diese bekannten Einrichtungen haben jedoch  störanfällige Schaltungselemente, so dass unwichtige An  zeigen bezüglich der Anwesenheit einer Flamme möglich  sind.  



  Wenn bei der Überwachung der Flamme in einer  Brennkammer eine ,derartige Störung eintritt, dann kann       ein        Gefahrenzustand        entstehen;        falls        nämlich    bei Ab  wesenheit der     Flamme    die Einrichtung so reagiert, als  ob die Flamme noch anwesend wäre, wird weiterhin  Brennstoff in die Brennkammer eingeleitet. Der in die  Brennkammer eingeleitete Brennstoff kann dann bei  geeigneter Zündung - entweder durch die heisse Aus  kleidung der Kammer oder bei erneuter Zündung des  Brenners - zu Explosionen und den damit verbundenen  nachteiligen     Folgen        Anlass    geben.  



  Es ist durch Industrienormen festgelegt, dass über  wachungseinrichtungen für Brenner eine maximale Zeit  verzögerung von vier Sekunden zwischen dem Ausgehen  der Flamme und dem Absperren des Zuflusses des  Brennstoffs zur überwachten     Brennkammer    haben.  Prüfeinrichtungen, die zur Kontrolle einer solchen Ein-         richtung    durch     Simulation    des     Erlöschens    der Flamme  dienen, müssen deshalb den Zyklus vom Abschalten bis  zum     Einschalten    des     Flammenrelais        innerhalb        dieser     Zeit vollenden.  



  Die Überwachungseinrichtung gemäss vorliegendem  Patent kann mit einer     Prüfvorrichtung    ausgestattet wer  den, durch welche die Arbeitsweise der     überwachungs-          einrichtung    in regelmässigen Abständen     überprüft        wird,     um zu gewährleisten, dass diese Einrichtung oder Kom  ponenten derselben nicht in der Weise versagen, dass  der zu überwachende Zustand falsch     angezeigt    wird.  Dies ist vor allem nicht für Einrichtungen, die der  Überwachung von Flammen oder Brennern dienen.  



  Die erfindungsgemässe     Überwachungseinrichtung     mit einem     Fühlorgan,    welches beim Auftreten eines  ersten Zustandes des zu überwachenden Objektes ein  erstes Ausgangssignal und beim Auftreten eines zweiten  Zustandes ein zweites Ausgangssignal erzeugt, und mit  einer Aus     gangsvorrichtung    ist     ,dadurch        ,gekennzeichnet,

       dass in den die Ausgangsvorrichtung enthaltenden Aus  gangskreis     eine        Elektronenröhre    mit     einem    zu     therm-          ionischer    Emission     befähigten        Element        und    mit     einer     Heizvorrichtung für dieses Element vorgesehen ist, und  ist ferner gekennzeichnet durch eine     Steuervorrichtung,     durch welche die Heizvorrichtung angeschaltet wird, so  dass das     genannte    Element in einen zu     thermionischer     Emission befähigten Zustand versetzt wird,

   und die       Ausgangsvorrichtung    abgeschaltet wird, wenn das eine  der genannten Ausgangssignale auftritt, dagegen die  Heizvorrichtung abgeschaltet und die Ausgangsvorrich  tung angeschaltet wird, wenn das andere Ausgangssi  gnal auftritt.  



  Infolge des Umstandes, dass die Elektronenröhre  eine kurze Zeit nach dem Unterbrechen des Heizkreises  ihre Emission     behält,    wird dem     Indikator    ein Signal,  beispielsweise ein Gleichstromsignal,     zugeführt,        wenn     der den     Indikator        beaufschlagende    Kreis geschlossen  wird. Der Indikator     gibt    dann eine Anzeige, dass der  betreffende Zustand     eingetreten    ist.  



  In der     Überwachungseinrichtung    kann auch ein      Simulator vorgesehen sein, welcher periodisch das Nicht  vorhandensein eines     bestimmten    Zustandes simuliert.  Der Simulator kann ein zwischen dem zu überwachen  den Objekt und dem     Fühlorgan    angeordneter Verschluss  sein. Wenn     das        Fühlorgan    bei der     Anzeige    des betref  fenden Zustandes versagt, wird die Ausgangsvorrich  tung freigegeben (abgeschaltet) und der Kreis zum In  dikator unterbrochen und darauf der Heizkreis     dZr     Elektronenröhre wieder     beaufschlagt    (eingeschaltet).

    Durch passende Wahl der     Zeitinkremente    des     Simula-          tors    zeigt die Einrichtung jedoch die     Gegenwart    des  betreffenden Zustandes an, solange     dieser    bestehen  bleibt. Sollte der Zustand verschwinden, so unterbricht  die Ausgangsvorrichtung den     Indikatorkreis,    und die  Anzeigevorrichtung wird innerhalb einer Zeit,     die    ihrer  zeitlichen Verzögerung entspricht, ausser Betrieb ge  setzt.

   Sollte jedoch die     Überwachungseinrichtung    ver  sagen     und    unabhängig vom     anzuzeigenden        Zustand    in  einer Stellung verbleiben, in welcher die Anwesenheit  des Zustandes     .angezeigt        wird        (falsche        Anzeige        mit    Ge  fahrenzustand),     dann    würde die     Heizvorrichtung    durch  den Simulator nicht     beaufschlagt    werden.

   Der Zustand  der     Elektronenröhre    bzw. der als solche verwendeten       Gleichrichterröhre    würde dann die     Beaufschlagung    des  Indikators nicht mehr     gewährleisten    und dieser würde  abgeschaltet, d. h., Nichtvorhandensein des Zustandes       anzeigen,    was ein Gefahrenmoment bedeuten würde.  



  Wird eine solche Einrichtung zur Überwachung von  Flammen oder Brennern verwendet, dann spricht das       Fühlorgan    auf eine in der Brennkammer befindliche  Flamme an, und im allgemeinen wird als Indikator     ein     Relais verwendet. Das Relais ist z.

   B. so eingestellt,  dass es beim Verschwinden des anzuzeigenden Zustan  des innerhalb einer Zeit von weniger als vier Sekunden  abschaltet, und es wird eine     Gleichrichterröhre        als          thermionische        Elektronenröhre    gewählt, die so bemes  sen ist, dass ihre     Gleichrichterwirkung    verschwindet,  wenn     ihr    Heizkreis mehr als etwa     dreissig    Sekunden  lang unterbrochen wird.

   Falls dann eines der Schalt  elemente der Einrichtung vom     Fühlorgan    bis zum Aus  gangsrelais versagen sollte, wenn ein Gefahrenzustand  eintritt, dann nimmt die     thermionische    Emission ab, so       dass        der    Gleichrichter     seine        Wirkung        verliert    und das       Indikatorrelais    zurückfällt.  



  Eine solche Prüfvorrichtung liefert eine zuverlässige  Kontrolle der Arbeitsweise der Einrichtung, und     zwar     einfach dadurch, dass das Abschalten bzw. Unwirksam  werden eines Gleichrichters in Abhängigkeit vom An  sprechendes     Fühlorgans    gesteuert werden. Die einzigen  Komponenten ausser denen, die für die     Prüfvorrichtung     verwendet werden, sind ein Verschluss oder anderer  periodisch wirkender Simulator für Abwesenheit des zu  überwachenden Zustandes und ein Kontakt des Flam  menrelais im Heizkreis der     thermionischen    Elektronen  röhre, die im Kreis des     Indikatorrelais        liegt.     



  Im folgenden wird die     Überwachungseinrichtung        ge-          mäss        vorliegendem    Patent     anhand    der Zeichnung am       Beispiel    einer bevorzugten Ausführungsform erläutert.  



       Fig.    1 zeigt ein Schaltbild einer elektrischen über  wachungseinrichtung, teilweise schematisiert und teil  weise in Blockdarstellung,       Fig.    2     zeigt        ein        detailliertes        Schaltbild        einer    prak  tisch bevorzugten Ausführungsform der Einrichtung,  und       Fig.    3 zeigt den in der Einrichtung der     Fig.    2 ver  wendeten Verschluss in Vorderansicht.  



  In     Fig.    1 ist das zu überwachende Objekt oder die    Quelle mit 10 bezeichnet. Mit dem Objekt 10 in opti  scher Verbindung steht das     Abfühlorgan    12, das bei  spielsweise eine Photozelle ist. Diese     produziert,    wenn  das Objekt eine Strahlungsquelle ist, ein Ausgangssi  gnal. Dieses betätigt über einen Signalkreis 14, der das  Ausgangssignal modifiziert und/oder verstärkt, eine  Steuervorrichtung 16. Der Einfachheit     halber    ist diese  als Relais mit einer Spule 18, einem Satz normaler  weise geschlossener Kontakte und einem Satz normaler  weise offener Kontakte dargestellt.  



  Die Kontakte 22 des Steuerrelais liegen im Kreis  eines Ausgangsrelais 24, welches von einem Transforma  tor 26 mit der Primärwicklung 28 und der Sekundär  wicklung 30 gespeist wird. Im     Kreise    des Ausgangs  relais 24 liegt eine     Gleichrichterröhre    32 mit der Anode  34, der Kathode 36 und dem     Heizelement    38. Das  Heizelement 38 ist über normalerweise geschlossene  Kontakte 20 mit der     Heizwicklung    40 des Transforma  tors 26 verbunden. Die Kathode der     Gleichrichterröhre     ist mit den normalerweise offenen Kontakten 22 ver  bunden.

   Parallel zum Ausgangsrelais 24 ist ein Kon  densator 42 geschaltet, welcher in einer Überwachungs  einrichtung für Flammen beim Abfallen der Kontakte  des     Ausgangsrelais        eine    Verzugszeit von weniger als  vier Sekunden entsprechend den Anforderungen des  Laboratoriums des Patentinhabers ergibt. Bei anderen  Anwendungen kann eine andere Verzugszeit gewählt  werden. Die Kontakte 44 des Ausgangsrelais liegen im  Kreis eines Indikators 46. Dieser kann eine Alarm  vorrichtung oder im Falle einer Regeleinrichtung für  Heiz- oder Brennanlagen ein auf das Relais eines Ventils  der     Brennstoffzuführung        einwirkendes    Organ sein.  



  Zu der Einrichtung gehört ferner ein Simulator 48,  der die Abwesenheit des interessierenden Zustandes  simuliert; der Simulator kann ein Verschluss oder eine  andere Vorrichtung sein, welche veranlasst, dass die  elektrische Überwachungseinrichtung periodisch so an  spricht, als ob das     Fühlorgan    den Zustand des Ob  jektes 10 nicht     wahrgenommen    hätte.  



  Im Betrieb, wenn die Teile der Einrichtung sich in  der in     Fig.    1 dargestellten Stellung befinden und wenn  der Simulator ausser Betrieb ist, befindet sich der  Gleichrichter 32 infolge der     Beheizung    seines     Heiz-          fadens    38 im     Gleichrichtungszustand.    Wenn das     Fühl-          organ    12 am Objekt 10 einen Zustand wahrnimmt,  durch welchen die Steuervorrichtung 16 betätigt wird,  werden die Kontakte 20 geöffnet und die Kontakte 22  geschlossen.

   Infolge der Trägheit der     thermionischen          Emission    der     G'leichrichterröhre        wirkt    diese dann weiter  als     Gleichrichter,        obwohl    ihr Heizkreis geöffnet ist und  ihm kein Strom mehr zugeführt wird.  



  Durch das Schliessen der Kontakte 22 wird die       Gleichrichterröhre    in einen Kreis mit der     Transforma-          torwicklung    30 und dem Ausgangsrelais 24 geschaltet,  wobei durch dieses ein Gleichstrom fliesst und die Kon  takte 44 geschlossen werden. Wenn nicht ein Prüfvor  gang eintritt, fällt das Ausgangsrelais zurück, sobald die       Gleichrichterröhre    keine entsprechende Wirkung mehr  hat und nachdem die durch den Kondensator 42 be  dingte Verzugszeit verstrichen ist.  



  Der Prüfvorgang wird durch den Simulator 48 er  zeugt, der die Einrichtung so reagieren lässt, als ob der  zu überwachende Zustand nicht vorhanden wäre. Wenn  alle Teile der Einrichtung richtig funktionieren, dann  fällt das      & teuerrealais    16     beim    Auftreten des     Signals      Zustand nicht vorhanden , welches vom     Simulator    48  erzeugt wird, ab, wodurch die Kontakte 22 geöffnet      und die Kontakte 20     geschlossen    werden. Dadurch wird  der Heizkreis der     Gleichrichterröhre    wieder     beauf-          schlagt,    so dass deren     Gleichrichterwirkung    wiederher  gestellt wird.  



  Durch den Kondensator 42 wird das     Ausgangs-          relais    24 während des vorbestimmten     Zeitintervalls          beaufschlagt,    und der Simulator lässt während dieses  Zeitintervalls die Einrichtung auf das zu überwachende  Objekt ansprechen. Arbeitet die Einrichtung richtig,  dann werden durch das Relais 16 die Kontakte 20 ge  öffnet und die     Kontakte    22     geschlossen,    wodurch     wieder     der Kreis des Ausgangsrelais geschlossen wird.

   So wird  die Einrichtung in regelmässigen Abständen auf ihr  Funktionieren geprüft, und zwar so, dass die in der  Einrichtung angeordneten Verbraucher in Abhängigkeit  von dem abgefühlten Zustand des Objektes stromfüh  rend bleiben.  



  Beim Versagen eines der Teile der     Einrichtung    in  der Weise, dass das Steuerrelais 16 so reagiert, als  ob der zu überwachende Zustand nicht existiert, wer  den die Relaiskontakte 22     geöffnet,    so dass das Aus  gangsrelais innerhalb der ihm eigenen Verzugszeit ab  geschaltet wird. Andere Arten des Versagens, wobei das  Steuerrelais 16 in seiner eingeschalteten Stellung bleibt,  wobei angezeigt wird, dass der zu überwachende Zu  stand vorhanden ist, bewirken, dass der Gleichrichter  innerhalb einer durch seine Dimensionierung bestimm  ten Zeit nicht mehr entsprechend     funktioniert,    so dass  das     Ausgangsrelais    abgeschaltet wird.

   Sollte die     Anoden-          Kathodenstrecke    des Gleichrichters     kurzgeschlosszn     werden, dann erhält das Ausgangsrelais 24 nicht mehr  Gleichstrom,     sondern        Wechselstrom,    so dass es wieder  abgeschaltet wird.  



  In der speziellen, in     Fig.2    dargestellten Ausfüh  rungsform der Einrichtung für     Überwachung    von Flam  men sind als zu     übelwachendes    Objekt die Flamme 10'  und der als Verschluss ausgebildete Simulator 48' mit  einem     Blendenflügel    50, siehe auch     Fig.    3, das ist ein  lichtundurchlässiger Sektor von etwa 120  , dargestellt.  Zum Antrieb des Verschlusses 48' mit einer Drehzahl  von sechs Umdrehungen pro Minute ist ein Motor 52  vorgesehen.

   Eine für Ultraviolett empfindliche     Abtast-          röhx'ss    12', die mit     Bo!genenrtladung    arbeitet und zum  Abfühlen des Zustandes des Objektes dient, ist bei  spielsweise in der Brennkammer im optischen Wir  kungsbereich der Flamme 10' angeordnet. Die Steuer  vorrichtung ist ein Flammenrelais 16' mit den Kon  takten 20' und 22'. In dem Ausgangskreis ist ein Aus  gangsrelais 24' mit einem der Relaisspule parallelge  schalteten Kondensator 42' angeordnet. Eine     thermio-          nische    Diode 32', beispielsweise vom Typ 6X4, ist an  die     Transformatorwicklung    30' angeschlossen.

   Der  Heizfaden der Diode wird durch eine     6,3-Volt-Wick-          lung    40' beheizt.  



  Das     Abfühlorgan    12' ist an die Sekundärwicklung  eines Autotransformators 54, und zwar in Serie mit  einem der Strombegrenzung dienenden Widerstand 56  liegend, angeschlossen. Die Primärwicklung des Auto  transformators, welche durch die     Transformatorwick-          lung    58 gespeist wird, liegt in einem Kreis mit dem  Kondensator 60 und zwei     Auskopplungsspulen    62 und  64. Der Kondensator ist     in    seiner Grösse so auf den  Transformator abgestimmt, dass ein Resonanzkreis mit  relativ niedriger Eingangsimpedanz gebildet wird,     wenn     die     Abtaströhre    12' keine Strahlung aufnimmt.

   Nach       Entladung    der     Abtaströhre    wird ein relativ     hochfre-          quentes    Signal aus der Sekundärwicklung in die Pri-         märwicklung    eingekoppelt, wobei eine der Spulen 62  und 64 je nach der Polarität des     Signals    einen Impuls  durch eine Diode 66 und den     Impulsformungs-    und       Integrierkreis    mit den Widerständen 68 und 70 und  den Kondensatoren 72 und 74 schickt.  



  Sobald der Kondensator 74 eine ausreichende La  dung aufgenommen hat, wird der als Schalter wirkende  steuerbare     Siliciumgleichrichter    76 über seine Steuer  elektrode 78, welche über eine Diode 80 und einen       Spannungsteiler    82, 84 mit dem Kondensator 74 ver  bunden ist,     entsperrt.    Der Schaltkreis dieses Gleich  richters enthält als     Vorspannungselemente    einen Kon  densator 86 und eine Diode 88.     Mit    dem Schalter ist  das     Flammenrelais    16' verbunden.

   Wird dieses bei Auf  treten einer ultravioletten Strahlung am     Abfühlorgan          beaufschlagt,    so wird es betätigt und schaltet die Diode  32' ein, so dass das Ausgangsrelais 24'     beaufschlagt          wird.     



  Wird vom     Abfühlorgan    der zu überwachende Zu  stand ermittelt und arbeitet der Verschluss 48' richtig,  dann durchläuft die Schaltung alle zehn Sekunden einen  Prüfzyklus. Infolge der Gestaltung des     Blendenflügels     50 des Verschlusses nimmt das     Abfühlorgan    12' inner  halb jeweils 2,2 Sekunden, das ist die Zeit, während  welcher der Verschluss das     Fühlorgan    total abdeckt,  in jedem     Zehn-Sekunden-Zyklus    die Flamme nicht wahr.  Bei dieser     Ausführungsform    tastet das     Abfühlorgan    die  Flamme also während 78 Prozent der gesamten Zeit ab.  



  Wenn das     Abfühlorgan    die Flamme nicht     wahr-          nimmt,    fällt das Flammenrelais 16' ab und öffnet den  Kreis des Ausgangsrelais. Die Schaltung ist so dimen  sioniert, dass das Ausgangsrelais     während    einer Zeit  von drei Sekunden gehalten wird. Arbeitet die Ein  richtung richtig,     dann    nimmt die     Abtaströhre    12' die  Flamme nach Ablauf der 2,2 Sekunden wieder wahr,  wobei das Flammenrelais innerhalb dreier Sekunden  betätigt wird, welcher Zeitverzug durch den Konden  sator 42' erzeugt wird, so dass das Ausgangsrelais ein  geschaltet bleibt.

   Falls dieser Zyklus nicht     eintritt,    fällt  das     Flammenrelais    nach drei Sekunden ab und sperrt  die Einrichtung sicher.  



  Falls jedoch eine Komponente der     Prüfvorrichtung     ausfallen sollte, wenn z. B. der Verschluss 48     hängen     bleiben sollte, so dass die Simulation nicht periodisch  erfolgt, dann bleibt der     Spulenkreis    des Ausgangsrelais  geschlossen, jedoch verschwindet die reguläre Funktion  der Diode 32' beim Erkalten ihrer Kathode nach einer  Zeit von etwa fünfzehn bis dreissig Sekunden, so dass  dadurch der     Ausgangskreis    unterbrochen wird.

   Die Peri  ode des Prüfzyklus, das sind zehn Sekunden,     ist    we  sentlich kürzer als diese Nachwirkungszeit der Diode,  so dass normalerweise die Kathode wieder     ordnungs-          gemäss    aufgeheizt wird, heiss bleibt und unter normalen  Arbeitsbedingungen nicht vergiftet wird.  



  Es hat sich gezeigt, dass es     vorteilhaft    ist, dem  Heizfaden während mindestens zwanzig Prozent der  Dauer eines jeden Zyklus Strom zuzuführen, um eine  konstante Emission aufrechtzuerhalten. Falls nötig, kann  ein Widerstand 90 parallel zum Heizfaden geschaltet  werden, um die Schaltstösse auf den Heizfaden abzu  fangen.  



  Aus der vorangehenden Beschreibung geht hervor,  dass der Prüfzyklus eine     erheblich    längere Dauer hat als  die Abfallverzögerung des Ausgangsrelais, nämlich zehn  Sekunden gegenüber drei Sekunden bei der beschrie  benen Ausführungsform. Der     Prüfzyklus    wird grund  sätzlich bestimmt durch die     Abfallzeit    des Ausgangs-           relais    und die Zeitdauer, während welcher in jedem  Zyklus der     Heizfaden    der     thermionischen    Röhre     be-          aufschlagt    werden muss. Durch diese beiden Faktoren  wird die effektive Dauer der Simulation der Abwesen  heit des zu erfassenden Zustandes innerhalb des Prüf  zyklus bestimmt.

   Demgemäss sollte bei dem beschrie  benen Ausführungsbeispiel die genannte Dauer     nicht          wesentlich    kürzer sein     .als   <I>zwei</I>     Sekunden,    das     heisst,     zwanzig Prozent von zehn Sekunden, und nicht wesent  lich länger als drei Sekunden, das ist die Abfallver  zögerung des Ausgangsrelais.  



  Zwar ist die Erfindung anhand einer bevorzugten       Ausführungsform    und von     Modifikationen    derselben  dargestellt und beschrieben worden, jedoch können auch       andere    Modifikationen angewendet werden. So kann  z. B. statt einer Diode im Prüfkreis auch eine     Viel-          fach-Vakuumröhre    mit     Heizkörper    verwendet     werden.     Es kann auch eine Anzahl von anderen Simulatoren  für die Abwesenheit des zu kontrollierenden Zustandes  verwendet werden,     einschliesslich    solcher, durch welche  das     Abtastorgan    z.

   B. durch Öffnen des zugehörigen  elektrischen     Kreises    abgeschaltet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrische Überwachungseinrichtung mit einem Fühlorgan, welches beim Auftreten eines ersten Zu standes des zu überwachenden Objektes ein erstes Aus gangssignal und bedm Auftreten eh-ies zweiten Zustandes ein zweites Ausgangssignal erzeugt, und mit einer Aus- C <B>9</B> aii-svorrichti-i-n-, dadurch gekennzeichnet, dass in den die Ausgangsvorrichtung enthaltenden Ausgangskreis eine Elektronenröhre (32)
    mit einem zu thermionischer Emission befähigten Element (36) und mit einer Heiz vorrichtung (38) für dieses Element vorgesehen ist, und ferner gekennzeichnet durch eine Steuervorrichtung (16), durch welche die Heizvorrichtung ausgeschaltet wird, so dass das genannte Element in einen zu thermioni- scher Emission befähigten Zustand versetzt wird, und die Ausgangsvorrichtung abgeschaltet wird, wenn das eine der genannten Ausgangssignale auftritt, dagegen die Heizvorrichtung abgeschaltet und die Ausgangsvor richtung angeschaltet wird, wenn das andere Ausgangs signal auftritt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Elektrische Überwachungseinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Simu lator (48) vorgesehen ist, welcher bewirkt, dass unab hängig von dem durch das Fühlorgan (12) erzeugten Ausgangssignal die Steuervorrichtung (16) periodisch mit dem zweiten Ausgangssignal beaufschlagt wird. 2. Elektrische Überwachungseinrichtung nach Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Si mulator einen Verschluss und eine Betätigungsvorrich tung für denselben enthält, welche bewirkt, dass der Verschluss periodisch zwischen das Fühlorgan (12) und das zu überwachende Objekt (10) gebracht wird. 3.
    Elektrische Überwachungseinrichtung nach Pa tentanspruch, Unteranspruch 1 oder Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuervorrichtung (16) ein Relais ist und dass Mittel vorgesehen sind, welche bewirken, dass das Relais nach Abschalten der mit der Elektronenröhre zusammengeschalteten Ausgangsvor richtung mit Verzögerung zurückfällt. 4.
    Elektrische Überwachungseinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer vorrichtung ein Relais ist, dass Mittel vorgesehen sind, welche bewirken, dass das Relais nach Abschalten der mit der Elektronenröhre zusammengeschalteten Aus gangsvorrichtung mit Verzögerung zurückfällt, und dass ein Simulator vorgesehen ist, der bewirkt, dass die Steuervorrichtung periodisch und unabhängig vom tat sächlichen Ausgangssignal des Fühlorgans auf das zweite Ausgangssignal während eines Zeitraumes anspricht, der kürzer ist als die Verzögerung des Relais.
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